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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Für dieses Rezital hat Philippe Jaroussky eine Reihe von Arien aus Opern zusammengestellt, die dem breiten Publikum weniger bekannt sind: "Siroe", "Riccardo primo", "Flavio", "Tolomeo" und viele andere, die zwischen 1715 und 1740 für die Londoner Oper komponiert wurden. Gemeinsam mit seinem Ensemble Artaserse, das nach Jaroussky in den letzten Jahren durch viele Konzerte auf der ganzen Welt eindeutig an Reife gewonnen hat, setzt sich der Kontratenor auch mit dem Repertoire der Kastraten auseinander. Denn seit es die kleine Operation nicht mehr gibt, interpretieren die Sänger, die deren Rollen übernehmen, Arien, die nicht für sie geschrieben wurden und müssen sich anpassen. Nun kam es vor, dass Händel selbst, wenn er eine Oper mit einer ganz neuen Besetzung einstudieren musste, manchmal ganze Rollen transponierte, um sie für die neuen Sänger anzupassen. Jaroussky hat sich entschlossen, es ihm gleich zu tun. Denn bestimmte Arien, die zu seiner Stimme gut passen würden, liegen in der Originalversion nicht unbedingt in der richtigen Tonart vor. Wie auch immer, die Erkundung Händel’scher Raritäten hat dieses ausgezeichnetes Ergebnis gebracht - abwechselnd virtuos und reich an Koloraturen, introvertiert und erzählerisch, lyrisch oder explosiv. Das Artaserse-Ensemble spielt ohne Dirigenten. Jaroussky gibt selbst mit dem Klang seiner Stimme den Ton an. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. Oktober 2014 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 6. November 2015 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month - 4 étoiles Classica
Das Libretto von „Partenope“ ist eines der besten, die Händel jemals vertonte, denn die moralische Entwicklung der fünf Protagonisten entspricht genau ihrem Charakter, und die Handlung dieser „seriösen Komödie“ vermeidet jene bisweilen an den Haaren herbeigezogenen Wendungen, mit denen manch andere Barockoper auf ihr „lieto fine“ zusteuert. Auch musikalisch ist alles vom Feinsten. Umso mehr überrascht, dass dieses Werk auf Bühne und Tonträger weit weniger Beachtung findet, als es verdient hätte: Nach Sigiswald Kuijkens verdienstvoller Ersteinspielung (1979) und einem nichtkommerziellen Mitschnitt von Nicholas McGegans Göttinger Aufführung (2001) hatte bislang nur noch Christian Curnyn dieses Werk auf CD vorgestellt (2005). Riccardo Minasis Einspielung übertrifft diese Produktionen insgesamt deutlich, und zwar nicht nur aufnahmetechnisch: Was vor allem bei Curnyn etwas routiniert wirkte, ist hier von innerer Glut und Leidenschaft durchdrungen. Die wesentlichen Kritikpunkte sind die oft zu bissige Artikulation der Streicher, das nervige Geklimpere der beiden Cembalisten und der völlig aus der Luft gegriffene Einsatz einer Viola d’amore in der Schmetterlingsarie „Qual farfalletta“. Ansonsten überzeugen die Musiker mit ihrem sehr guten Augenmaß in der Tempowahl, mit ihrer deutlichen, aber nicht übertriebenen Dramatik und vor allem mit ihrer vokalen Souveränität. Sehr erfreulich ist, dass die Sänger ihr Vibrato gut unter Kontrolle halten, was insbesondere die fast schon betörenden Timbres von Emöke Baráth (Armindo) und Theresa Iervolino (Rosmira) wunderbar zur Geltung kommen lässt. Karina Gauvin gestaltet die Titelrolle kernig und facettenreich, Philippe Jaroussky gibt einen liebenswürdigen Arsace, und auch die beiden kleinen Partien (Emilio und Ormonte) sind mit John Mark Ainsley und Luca Tittoto perfekt besetzt. Als Bonus bietet diese Produktion das alternative Finale von „Partenope“ (Dezember 1730). © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de