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Qobuzissime? Dies ist eine Auszeichnung, die Qobuz für ein Debütalbum oder ein zweites Album vergibt. Pop oder Reggae, Metal oder Klassik, Jazz oder Blues - kein Genre wird unbeachtet gelassen. Meistens handelt es sich um junge, noch unbekannte Talente.

Hin und wieder kann diese Auszeichnung auch an bereits bekannte Künstler vergeben werden, die ein ungewöhnliches Projekt schaffen, das sich von ihrer sonstigen Diskografie unterscheidet, wie zum Beispiel ein Crossover-Album. Was zählt ist einzig die Originalität und die Qualität. Die der Aufnahme, des musikalischen Projekts und seiner Identität.

Die Alben

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Downtempo - Erschienen am 29. Januar 2021 | Wonderwheel Recordings

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Jean Dasso (alias Yeahman) macht seit rund drei Jahren von sich reden, seitdem er mit dem Song Miniyamba (mit Unterstützung der sanften Vocals der Sängerinnen Mina Shankha und Hajna) im Jahr 2017 einen Volltreffer beim Label Wonderwheel Recordings landete. Das Label, das von Brooklyn aus von DJ Nickodemus geleitet wird, beherbergt große Namen des "Global Bass" (einer modernen Form der Weltmusik) wie Quantic, Chancha Via Circuito, DJ Khalab und El Buho und bot nun Yeahman die Möglichkeit, ein erstes Album aufzunehmen, wobei dieser - dem Image des Weltenbummlers alle Ehre machend - losgezogen ist, um sein Erstlingswerk in Dakar, Neapel, Marseille und Toulouse aufzunehmen.Und der Franzose beweist von den ersten Klängen an, was er auf dem Kasten hat: Sowohl bei dem eingängigen und verträumten Samba Deelahli, mit dem lieblichen Gesang von Mina Shankha, als auch auf dem ultraweichen Baixi Baixi, das begleitet von den beiden portugiesischen Schwestern des Aluna Project mit Charango und im Dembow-Rhythmus (dem Grundrhythmus des Reggaeton) daherkommt. Aber Yeahman mag auch kantige Rhythmen, wie auf Soupe au Feu und seinen Streichersamples, Sakoneta oder GLI-F4, die alle von einem seidigen und hypnotischen House-Beat getragen werden. Wir finden Mina Shankha und Hajna auf einer Coverversion des peruanischen Cumba-Standards Cariñito wieder und hören auch Omar Zidia, Sänger und Gitarrist der Tuareg-Gruppe Ezza auf Ouloullou, bevor wir diese musikalische Reise mit dem Titel Ostriconi (eine paradiesische Region auf Korsika) mit der Folktronica des britischen Produzenten Robin Perkins alias El Búho - Yeahmans neuem Labelkollegen und zweifellos zukünftigem Reisegefährten - abschließen. © Smaël Bouaici/Qobuz
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House - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Happiness Therapy

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Den Namen des Kanadiers Jesse Bru hörte man in Europa zum ersten Mal im Jahre 2012, nachdem ihm das von den beiden DJs/Plattenhändlern Alex und Laëtitia Katapult geführte Pariser Label Karat auf die Spur gekommen war, und zwar dank seines Micro-House Projekts Hot Keys (an dem er damals zusammen mit seinem Landsmann Ryan Trann arbeitete). Im darauffolgenden Jahr trat der Produzent aus Vancouver mit dem aus seiner ersten EP Changing for You ausgekoppelten Klubhit Psychedelic Brain Paint einen Hype los. Dabei entdeckte man euphorischen Lo-Fi House, der an jene von Motor City Drum Ensemble und an Samples mit ausflippenden Menschenmengen und einer betenden Janis Joplin (Work Me Lord, Version Woodstock) erinnerte. Jesse Bru reiht sich also in die Welt der DJs ein, deren Ansehen immer weiter nach oben klettert. Auf diesem Weg landet er natürlich in Berlin, wo er zur Freude aller eine EP nach der anderen auf den Markt bringt, ohne sich die geringste Pause zu gönnen. Vor zwei Jahren war er dann aufgrund dieser Fließbandarbeit so richtig erschöpft, kehrte nach Vancouver zurück und zog Bilanz, um über so etwas wie ein erstes Album nachzudenken.Der Kanadier hatte nämlich schon eine LP veröffentlicht, Mid City (digital, 2012), sein Plan war aber eher eine komplette Titelsammlung für ein Album. Mit The Coast bietet uns Jesse Bru endlich die Gelegenheit, es so richtig auszukosten, denn seine 15 Tracks sind vollgepackt mit kleinen Ideen und großen Freuden. Der ehemalige Hip-Hop-Produzent, der nach einem Abstecher über Montreal auf den Geschmack von Electro gekommen war, ist mit seiner Vorliebe fürs Sampeln noch immer der alte Jesse Bru. Er zitiert sich immer öfter selbst und man entdeckt das Patchwork, das ihm zum Erfolg verholfen hatte: dieses ganze Sortiment aus warmen Klangfarben und House in der souligen New Yorker Variante funkioniert wie ein gemeinsamer Nenner. Daraus ergeben sich wahren kleine Schätze wie zum Beispiel All Day Bae et Workin (Should Be Livin) – und dann als Option noch UK Garage (Life's Alright), Techno (Lucid Dreaming), Jazz oder Drum’n’Bass wie etwa in Cmwtme, diesem himmlischen Titel mit der Kombination aus Trompete und Amen Break. Eine offen eingestandene Hommage an die Neunziger: „Ich stehe unheimlich auf Electro, Breaks, Techno und Jungle, und ganz, ganz gefühlvolle Musik“, erklärt Jesse Bru und er betont, wie befreiend dieses Album auf ihn wirkt. „Ich hatte den Eindruck, dauernd dasselbe zu machen, eine Maxi-Single nach der anderen, nur um auf der Bühne bleiben zu können“. Mit einem so niveauvollen Album bekommt man fast Lust, Jesse Bru im Studio einzusperren. © Smaël Bouaici/Qobuz
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LP1

House - Erschienen am 6. März 2020 | Shall Not Fade

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Der produktive und eklektische polnische Produzent Earth Trax alias Bartosz Kruczyński hat in den letzten Jahren ein Dutzend EPs veröffentlicht, durch die er in die Reihe der Künstler gerückt ist, die man im Blick behalten sollte. Nun gibt er mit diesem schlicht und ergreifend LP1 genannten Album zum ersten Mal ein LP-Format heraus. Earth Trax war durch den träumerischen Deep House aufgefallen, den er mit Landsmann Adam Brocki alias Newborn Jr. komponiert hatte und der bald mit der Arbeit der britischen Pionierband Orbital verglichen wurde. Auf diesem Album zeigt Earth Trax seine ganze Vielseitigkeit, sein Talent als Arrangeur und seine elektronische Kultur: Acid House (Full Throttle, Pandora's Box), Electronica (Adhocracy), Breakbeat (Squawk Box), Drum'n'Bass (Fade Away oder die Single I'm Not Afraid), Ambient/Psychedelic (Your Fading Other) sowie atmosphärisches Deep House (das sehnsuchtsvolle Mechanisms), so viele Einflüsse, die er mit Überzeugung in dieses Projekt einfließen lässt, das wie eine schöne Visitenkarte aussieht und wie eine wahre Demonstration musikalischer Intelligenz klingt. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Ambient - Erschienen am 7. Februar 2020 | Gondwana Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Sunda Arc, das Projekt, das 2018 von den Brüdern Nick und Jordan Smart (von der Folk/Jazz-Band Mammal Hands) mit der EP Flicker beim Manchester-Label Gondwana Records (GoGo Penguin, Portico Quartet) begonnen wurde, macht seinen nächsten großen Schritt und veröffentlicht sein erstes Album in voller Länge, das auch im Katalog von Erased Tapes nicht fehl am Platz gewesen wäre. Wie Nils Frahm verschmelzen die beiden Brüder elektronischen mit akustischem Sound und sind besessen davon, "den Geist in der Maschine zu finden", ein Konzept, das Terry Riley sehr am Herzen liegt. Dieser Geist muss um Vespers herum schweben, ein wunderschöner Ambient-Track, den man beim Lagerfeuer hören kann und gleichzeitig das letzte Stück eines Albums, das perfekt im Trend liegt, irgendwo zwischen Jon Hopkins, Max Cooper und Rival Consoles.Aber obwohl die Ambient-Stimmungen einen besonderen Reiz haben, schrecken die Smart-Brüder nicht vor einer tanzenden Atmosphäre zurück - ohne jedoch die Grenze zur Club-Musik zu überschreiten - auf dem hypnotischen Cluster, dem obsessiven Dawn (das an bestimmte Caribou-Produktionen erinnert) und Daemon, ein leichter Hauch von Moderat. Sie wissen auch, wie sie Leichtigkeit zaubern können und gehen dabei fast in den Pop über, wie bei der Single Hymne, die ihre Fähigkeit zeigt, dieses Projekt zu etwas sehr Vielversprechendem zu machen. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 5. Juli 2019 | Transgressive

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Nach zwei Maxi-Singles und einer Tournee, mit der sich die Combo aus Kinshasa in Europa einen Platz verschafft hat, versucht sie sich jetzt am Großformat, um ihr Debütalbum herauszubringen. Es handelt sich um eine Allianz zwischen zwei Instrumentenbastlern (Coladosen, Schreibmaschinen, Metallreste …) und dem Performer Makara Bianco alias Teufel von Lingwala. Zu KOKOKO! gehört auch der französische Produzent Xavier Thomas alias Débruit (dem der kleine Hit Nigeria What? zu verdanken ist), der von ihrem „experimentellen Charakter“ sofort begeistert war. „Sie entsprechen nicht dem Klischee der Weltmusik aus Afrika. Sie wollen einen Strich unter die Vergangenheit ziehen, in der sich die kongolesische Rumba so breitgemacht hatte. Dabei gibt es keine Grenzen, diese Leute schrecken nämlich vor nichts zurück.“ Auf Fongola entfaltet sich genau diese grenzenlose Freiheit, diese zwangsweise entstandene Kreativität, immer auf der Suche nach Klangereignissen, in denen Polyrhythmen sowie Harmonien aus der westlichen Welt, Gitarren und Lamellophone, Kanister und TR-808 aufeinanderprallen. Besser könnte man es kaum formulieren: Dadurch, dass KOKOKO! so viele Dinge miteinander vermischen, ohne sich je darüber den Kopf zu zerbrechen, ob es auch passt, ist es ihnen gelungen, ein permanentes Chaos zu schaffen. Das ist wohl der Grund, warum dieses Projekt so faszinierend ist. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 5. Oktober 2018 | [PIAS]

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Nachdem er sich im Jahre 2017 eine Auszeit genommen hatte, gründete der deutsche Produzent italienischer Herkunft David August 2018 sein eigenes Label, 99CHANTS, bei dem er dieses Jahr ein Ambient-Album herausgebracht hat, DCXXXIX A.C., und schließlich auch dieses, D'ANGELO. David August hatte sich vom italienischen Maler Caravaggio inspirieren lassen, und somit benutzt er auf sämtlichen sechs Tracks (+ einem Interludium) die Hell-Dunkel-Technik, wie schon bei den neun Minuten des THE LIFE OF MERISI. Diese Platte beginnt wie ein Science-Fiction-Film oder wie eine Partie in Wipeout, mit Techno-/Trance-Beat aus den 90ern, einem Synthesizer wie bei Moroder und einer Grabesstimme, die erlischt, um dann erneut mit auf seinem Lieblingsinstrument, einem akustischen Klavier gespielten, kristallklaren Harmonien zu neuem Leben zu er. Die unbeschwerte Ballade 33CHANTS und der Titelsong D'ANGELO, der eine raumzeitliche Bresche zum Song der Doors, Riders on the Storm schlägt, wurden mit demselben elektro-akustischen Trend komponiert. Diese Orientierung gesteht David August offen ein, seit er sich für sein Debütalbum Times wieder an sein Klavier gesetzt hat, nachdem er einige „funktionelle“ Maxi-Singles bei Solomuns Label Diynamic Music herausgebracht hatte. Dieser Versuch führte zum Erfolg. Die Bestätigung liefern die beiden außergewöhnlichen Live-Alben für Boiler Room in den Jahren 2014 und 2016 (letzteres in Begleitung der Berliner Symphoniker) und dieses Album, das uns in eine Fruchtblase taucht, die man dann nicht mehr verlassen möchte. Wenn man dann für alle Ewigkeit dort bleiben müsste, wäre es aber auch nicht wirklich schlimm. © Smaël Bouaici
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House - Erschienen am 31. August 2018 | Neverbeener Records - Grand Musique Management

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Kiddy Smile möchte House-Musik populär machen. Obwohl der Vintage-House seit einigen Jahren ein richtiges Comeback feiert und es zwanzig Jahre her ist, dass der French Touch die Charts eroberte, zeigt der Vertreter der Pariser Ballroom- und Voguing-Szene mit diesem Debütalbum ganz unverhohlen, worauf er hinauswill. Nachdem Kiddy Smile mit seinem Titel Let A B!tch Know, der im Jahre 2016 beim medienwirksamen Label Defected erschienen war, auf sich aufmerksam gemacht hatte, holt er jetzt weiter aus und inspiriert sich mit seinen Songs an Robin S, Armand Van Helden oder Mojo. Vielleicht träumt er auch von einem Schicksal à la Sylvester, dieser amerikanischen Gay-Ikone, die 1978 den international bekannten Hit You Make Me Feel (Mighty Real) komponiert hatte.Das bedeutet jedoch nicht, dass er auf House, der Essenz fast sämtlicher Titel dieser Platte, verzichtet, erst recht nicht auf den von Ron Trent und mehr noch von Frankie Knuckles vertetene Vocal House. Denn letzterer bewirkte mit seinen zu Hits gewordenen Soul-/Pop-Remixen, dass das Genre in den neunziger Jahren dann zum amerikanischen Mainstream zählte. Lässt sich das Modell auf Europa übertragen? Das ist noch abzuwarten, aber Kiddy Smile zieht mit Unterstützung des Produzenten Julien Galner von Château Marmont alle Vorteile auf seine Seite, zum Beispiel mit dem herrlich souligen Titel Be Honest mit Rouge Mary im Feature oder One Trick Pony, den Boston Bun (Ed Banger) produzierte, der die Zuhörer mit einem Pop/R&B-Crossover so richtig verführt. Zwei vielversprechende Tracks also, die von unzähligen Club-Hits begleitet werden, die uns jetzt schon Lust aufs Tanzen machen (House of God, Burn the House Down), daneben die Single Dickmatized, die an das effiziente italienische Fidget-Duo Crookers erinnert. Also alles, was zum Erfolg nötig ist und ohne Zweifel ein Qobuzissime verdient. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 27. Juli 2018 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Schon bei seiner zweiten, im Jahre 2016 bei Distant Hawaii, dem Sublabel des Londoner Lobster Theremin (Aushänger des Lo-Fi-House) erschienenen Maxi-Single You'll Understand wie nun auch bei dem melancholischen und mitreißenden Titel Talk To Me You'll Understand war klar: Ross From Friends hat Fingerspitzengefühl! Auf diesem Debütalbum, an dem er zwei Jahre lang mit seiner Liebe zum Detail herumgefeilt hat, ist er in Höchstform – die rund fünfzig Minuten werden all jene entzücken, die schon vom Charme seines geschmeidigen House begeistert waren und seine Fangemeinschaft unverbesserlicher Anhänger um einiges vergrößern.Denn Ross From Friends‘ Musik macht irgendwie süchtig, was die Pinkfloyd-Gitarren mit Delay-Effekt in Thank God I’m a Lizard bestätigen, wogegen Wear Me Down sich flüssiger anhört und an die Produktionen des Argentiniers Ernesto Ferreyras sowie an das schweißtreibende Dancefloor-Label Cadenza von Luciano erinnert. Abgesehen vom hypnotischen Aspekt seines minimalistischen Techno haucht Ross From Friends mit einem Stück Familiengeschichte dem Ganzen auch ein wenig Seele ein. Seine Eltern gehörten zu den ersten Travelers: diesen Engländern, die in den achtziger Jahren mit einem Soundsystem quer durch Europa zogen, um die Leute mit den ersten elektronischen Experimenten (Hi-NRG, Italo-Disco…) in Aufregung zu versetzen. The Knife ist eine Art souliger Synthie-Pop, der uns übrigens in dieses Ambiente der 80er Jahre zurückversetzt, bevor bei schnelleren Beats mit dem Techno des Project Cybersyn erfolgreich experimentiert wird. „Jedes Mal, wenn ich mich mit einem neuen Stück an die Arbeit machte, war ich sofort vom gefühlvollsten Aspekt der Dinge angetan“, erklärt er. „Bei einem Album besteht einer der wohl wichtigsten Teile der Arbeit darin - in eben diesen Gefühlen, um aus dieser emotionalen Instabilität etwas Neues zu formen.“ Diese Methode erinnert an einen anderen britischen Produzenten der neuen Generation, Leon Vynehall, der sein jüngstes Album Nothing Is Still mit einem ebenso ergreifenden Ergebnis um die Geschichte seiner Großeltern herum konstruiert hat.Der Song Parallel Sequence mit seinen Breakbeats beweist auch, dass der Engländer nicht unbedingt auf den Kick fixiert ist und dass er, im Gegensatz zu so vielen anderen, den Drumcomputer nicht in den Mittelpunkt seiner Musik stellt. Es würde einem übrigens schwerfallen, so etwas wie Routine zu erkennen, weil seine Songs (das Wort ist in seinem Fall zutreffend) stets von einer Idee, von einem Konzept auszugehen scheinen. Der Rest des Albums ist genauso bezaubernd, denn schwerelos lässt man sich vom ersten bis zum letzten der zwölf Titel einfach dahintreiben, als ob uns Ross From Friends in einen Wattebausch eingehüllt hätte. Es ist erst Sommer, und dennoch haben wir hier eines der Alben des Jahres, das sicherlich die besten Chancen auf ein Qobuzissime hat. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 9. März 2018 | Ed Banger Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Die Legasthenie ist eine andauernde Leseschwäche und tritt während der Kindheit oder der Jugend in Erscheinung. Sie ist als Lernstörung anerkannt. 10LEC6 (französisches Wortspiel mit dem Begriff "dyslexique" = legasthenisch) hingegen scheinen einfach nur… auf etwas andere Weise gelernt zu haben als die anderen… Die Musik des Afro-Post-Punk-Kollektivs scheint dabei vor allem von den verschiedensten Einflüssen geprägt worden zu sein. Funky Post-Punk, wie ihn ESG und Liquid Liquid in New York in den 80er Jahren fabrizierten. Aber auch Disco, House, Punk à la Bad Brain, Afrobeat, verschrobener Elektro und solide Rhythmen. Seit 2004 erschafft die Gruppe um den Street-Artist Simon und den Produzenten und DJ Jess (vom Duo Jess & Crabble), deren Mitgliederanzahl sich des Öfteren ändert, Verschmelzungen wie keine andere! Seit 2014 werden sie dabei von der Stimme von Nicole unterstützt, die in Bulu singt, einer Bantusprache, die im Süden ihrer Heimat Kamerun gesprochen wird. Auf Bone Bame übernimmt der Rhythmus die Kontrolle über den Körper und das Gehirn. Dieses dritte Album, das bei Ed Banger, Pedro Winters Label, erscheint, ist eine Art perkussive und elektronische Trance, die durch ordentliche Bässe und das beschwörende Gesangsorgan von Nicole endlos erscheint. Man muss sich einfach nur mit Genuss diesem einzigartigen und kosmopolitischen Dancefloor, der mit nichts anderem vergleichbar ist, hingeben. Ganz klar und eindeutig: es verdient unsere Qobuzissime-Auszeichnung! © Marc Zisman/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 22. September 2017 | Houndstooth

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Auf den ersten Blick scheinen Post-Rock und Techno nicht zusammenzupassen. Aber nicht für Guy Andrews. Der junge britische Produzent hat durch die Mischung seiner beiden Lieblingsstile, die beide wichtigen Einfluss auf seine Musik ausüben, sein zweites Album, Tåke (Nebel auf Norwegisch) hervorgebracht. Eine Expedition, die zutiefst mit der Natur verbunden ist. Für die Single Fjell wurde Andrews nach eigenen Aussagen eindeutig von einem Spaziergang zum Cadair Idris, einem Berg in Wales, inspiriert: Kletteretappen, die Herausforderung des Aufstiegs, der Stolz, wenn ein neuer Absatz erreicht ist…Ein anderer Ausflug, diesmal nach Norwegen, hat ebenfalls als Kraftstoff für seine CD gedient. Da ist eine Kraft zu spüren, ein frischer Hauch, der dieses bezaubernde Werk in seiner Gesamtheit beeinflusst hat. Guy Andrews jongliert mit Klimaerscheinungen (seine ersten Werke waren stark im äußeren Umfeld verankert) und wechselt zwischen Polarlicht und heftigem Orkan. Jede Komposition von Tåke ist wie ein kleiner akustischer Dokumentarfilm, der von den vielen Wanderungen des Autors inspiriert wurde. Noch mehr als auf seinem ersten, 2016 erschienenen Album Our Spaces, wird Andrews hier zum Maler. Er gestaltet seinen Elektro aus verschiedensten Klangmaterialien mit hypnotischen Effekten. Kaum verwunderlich, dass die Kunst des Londoners von Größen wie Massive Attack, Scuba, Bonobo, Max Cooper und einigen anderen begrüßt wurde. Man sollte Tåke wie einen riesigen klanglichen Wandteppich anhören, der mit Rhythmen betupft und von ausgewählten Klangfarben durchstrahlt ist. Selten war Nebel so wohltuend. © MD/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 4. März 2016 | Because Music Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Ambient - Erschienen am 27. November 2015 | Intuitive Records

Hi-Res Booklet + Videos Auszeichnungen Qobuzissime
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Ambient - Erschienen am 27. November 2015 | Intuitive Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Electronic - Erschienen am 6. April 2015 | Combien Mille Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuzissime
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Electronic - Erschienen am 27. Februar 2015 | Parlophone (France)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Electronic - Erschienen am 7. April 2014 | Olsen Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime - Hi-Res Audio
Wo er recht hat, hat er recht. Lange genug landen Todd Terje Releases in meinem Plattenkoffer und verfehlen beim nächtlichen Clubeinsatz nie ihre Wirkung. Es gibt nur wenige Produzenten, bei denen man sich so hundertprozentig auf die Qualität verlassen kann wie beim Norweger Todd Terje. Nun packt er ein paar Tracks fürs Debütalbum zusammen. Eigentlich erstaunlich, dass er nicht schon früher auf die Idee kam, schließlich liegt sein erstes Release stolze zehn Jahre zurück. Seither veröffentlichte er eine ganze Reihe von hochkarätigen Clubtracks, erinnert sei nur mal an "Ragysh" aus dem Jahr 2011. Kaum ein DJ, der die Nummer damals nicht spielte. Spätestens seit diesem Hit ist norwegischer Disco-House mit mehr oder weniger stark ausgeprägten italienischen Einflüssen ein Markenzeichen - nicht nur von Terje. Die Kollegen Prins Thomas und Lindstrom sind in ähnlichem Fahrwasser unterwegs, und dem Trio gelingt es trotzdem, sich gegeneinander abzugrenzen, um ein eigenes Profil zu wahren. Terje definiert sich hier eindeutig am clubbigsten. Auf "It's Album Time" schwingt Italo-Disco zwar als Inspirationsquelle immer mit, seine Tracks sind aber längst nicht so verspielt. Bei Terje ist jedenfalls mächtiger Bassschub gefragt, wie etwa "Strandbar", "Delorean Dynamite" und natürlich das fantastische "Inspector Norse" zeigen. Diese Hits ergänzt hat Todd Terje mit ein paar wunderschöne Nummern, die "It's Album Time" zu einem Release machen, das seinem Format voll und ganz gerecht wird: Bester Sound für die anstehenden Parties unter freiem Himmel. © Laut
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House - Erschienen am 7. Februar 2014 | InFiné

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Electronic - Erschienen am 4. November 2013 | InFiné

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Electronic - Erschienen am 1. Oktober 2012 | Warp Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime - Hi-Res Audio - Sélection JAZZ NEWS
Und dann kommt die Stille. Unvermittelt, obwohl vorhersehbar, und fast ein bisschen ohrenbetäubend. 46 Minuten lang hatte Flying Lotus den Taktstock geschwungen und schien die ganze Welt zu dirigieren. Alles passte sich seiner Vorgabe an: Das Laub, das sich im Wind wog, der die Melodie pfiff. Passanten, die zu tanzen schienen, Autos, die wie auf Wolken dahin schwebten – alles nur noch Profane nach dem jähen Erwachen aus der Trance von "Until The Quiet Comes". In Worte fassen lässt sich Steven Ellisons Viertling kaum. Dazu ist er zu sehr Vision und zu wenig greifbar. Wie ein Traum spielt sich "Until The Quiet Comes" im Unterbewusstsein ab, erzählt eine Geschichte, die nur im Kopf des Hörers funktioniert. Hypnotische Soundskulpturen, die immer wieder abdriften, um mit einem Paukenschlag in Form einer grollenden Basslinie oder verzerrten Synthies ("Sultan's Request") zurückzuprallen. Genreeinteilung? Nicht denkbar! Wahrscheinlich Hip Hop, wahrscheinlich Elektro, auf jeden Fall Jazz. Seine Brüder im Geiste – Daedelus, Hudson Mohawke, Gaslamp Killer, um nur drei zu nennen – sie alle haben aufgeholt, hinken Flying Lotus aber noch meilenweit hinterher. Niemand sonst schafft es, ein so aufregendes Meisterwerk zu gestalten, das zugleich in so ruhigen Bahnen läuft. Stille Wasser sind tief, "Until The Quiet Comes" ist das beste Beispiel. Die 18 Tracks scheinen überhaupt keinen Grund zu haben, sondern nur unendliche Weite in alle Richtungen, die gefangen nimmt. So sehr, dass sich Gänsehaut breit macht, wenn Nikki Randa in "Hunger" singt: "I'm freezing." Ja, Gäste kennt diese Reise ins Unterbewusste auch, sie spielen aber keine hervorgehobene Rolle. Selbst Ausnahmekünstler wie Erykah Badu oder Thom Yorke sind bloß Begleiter, die in Flying Lotus' Universum fast wie Statisten erscheinen. Die Sounds sind nicht für Sänger gemacht, die Sänger sind Teil der Sounds, eine Art Instrument. Für persönliche Eitelkeiten ist kein Platz. Das Radiohead-Genie stellt sich in "Electric Candyman" brav hinter einem rumpelnden, knarzenden Beat an, dem er mit seinem unaufgeregten Gesang eine gewisse Ruhe verleiht. "See Thru To U" ist sehr viel geschäftiger und treibender, bleibt trotz gehörigen Mashups und mit Miss Badus Begleitung aber schwebend leicht. Das Thundercat-Feature "DMT Song" fasst die Reise in Worte: "I can take you to a world where you can spread your wings and fly away" Ein Basslauf genügt, um abzuheben, hier und da zurückhaltende Klänge, ferne Vocals im Hintergrund, keine Sperenzien. Der flirrenden Synthie im treibenden "The Nightcaller" bricht plötzlich mitten im Stück, wird mehr Hip Hop, um den klassischen Jazz von "Only If You Wanna" vorzubereiten. Die Steeldrum in "Me Yesterday//Corded" steht im krassen Gegensatz zum grollenden Rest des Stücks, "Tiny Tortures" schlägt in kleinen Abständen wabernd gegen das Trommelfell bis sich die süße Melodie durch den Basslauf gekämpft hat. "Putty Boy Strut" beginnt mit Claps und hochgepitchten Vocalklängen, um sich schließlich im funkigsten Bass zu ergießen. Diese dauernden Gegensätze und Entwicklungen machen jedes einzelne Stück zu ganz großen Titeln und die gesamte Platte zu einem Meisterwerk. Echte Highlights hat "Until The Quiet Comes" nicht, auf diesem Niveau geht es nur noch um Nuancen. Krasse Kontraste so einhellig erscheinen zu lassen, ist Flying Lotus' eigentliche Glanzleistung. Um so beklemmender wirkt die plötzliche Stille nach dem abschließenden "Dream To Me". Zum Glück ist "All In" nur einen Tastendruck entfernt. © Laut
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Dance - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal Music Division Polydor

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