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Qobuzissime? Dies ist eine Auszeichnung, die Qobuz für ein Debütalbum oder ein zweites Album vergibt. Pop oder Reggae, Metal oder Klassik, Jazz oder Blues - kein Genre wird unbeachtet gelassen. Meistens handelt es sich um junge, noch unbekannte Talente.

Hin und wieder kann diese Auszeichnung auch an bereits bekannte Künstler vergeben werden, die ein ungewöhnliches Projekt schaffen, das sich von ihrer sonstigen Diskografie unterscheidet, wie zum Beispiel ein Crossover-Album. Was zählt ist einzig die Originalität und die Qualität. Die der Aufnahme, des musikalischen Projekts und seiner Identität.

Die Alben

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Topical Dancer

Charlotte Adigéry

Electronic - Erschienen am 4. März 2022 | DEEWEE

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime
Die Sängerin Charlotte Adigéry, die über den Film Café Belgica (2016) mit diesem fantastischen Soundtrack aus der Feder der Brüder Dewaele bekannt wurde, und nach zwei ersten EPs, die überall begeisterten (insbesondere Zandoli 2019 mit dem Hit Paténipat) wagt sich mit Bolis Pupul, ihrer "musikalischen” Partnerin an ihre erste LP bei Deewee, dem Label von Soulwax. Die belgischen Künstlerinnen sind beide karibischer Herkunft (sie stammen aus Yoruba/Martinique bzw. China/Martinique) und haben beschlossen, auf diesem Topical Dancer alle Intoleranten wachzurütteln, indem sie Themen wie kulturelle Aneignung, Rassismus, Sexismus und Postkolonialismus ansprechen. Und das geschieht alles auf extrem witzige Weise, mit einer Charlotte Adigéry als Texterin auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität.Auf Esperanto schimpft sie mit den Isolationisten (“Dont say we need to build a wall. Say: I’m a world citizen, I don’t believe in borders”) mit einem ebenso raffinierten wie modernen Sprechgesang. Auf dem funkigen Blenda bekommen die Rassisten ihr Fett weg, dann die Frauenfeinde bei Ich Mwen, Reappropriate oder dem wunderbaren Thank You, das die unerwünschten Meinungsäußerungen von Männern über das Aussehen von Frauen ironisch zum Teufel jagt. Musikalisch ist dieses Album vom schweren und zugleich kühlen Sound von Deewee geprägt, dem Studio des Labels Soulwax in Gent, und wie immer werden die Genres (Electronic, Pop, No (New) Wave ...) den hypnotisierenden Synthies, bebenden Bässen und groovenden Gitarrenriffs beigemischt. Es ist nicht leicht, einzelne Highlights aus diesem surrealen Album herauszufiltern, das man nur hören, aber zu dem man genauso gut tanzen kann. Den Song HAHA, der einem Konzept-Song zwischen Lachen und Weinen entspricht (der surrealste von allen), oder Making Sense Stop, der dem gesamten French Pop eine Ohrfeige verpasst, sollte man definitiv nicht überhören. Ein in sich geschlossenes Album - funky, sozial engagiert und ein echtes Qobuzissime! © Smaël Bouaici/Qobuz
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Terre Promise

Blutch

Electronic - Erschienen am 28. Januar 2022 | Astropolis Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Eine Hymne an die Bretagne. Für sein erstes Album bei Astropolis Records, dem Label, das aus dem Schenkel des gleichnamigen legendären Festivals in Brest hervorgegangen ist, hat sich Blutch entschieden, der Region zu huldigen, die ihn als intelligenten und sensiblen DJ geoutet hat, der nicht der Typ ist, der um des Prinzips willen auf die Keule haut, sondern eher Querbahnen beschreitet. Der für seine Hybrid-House-Sets bekannte Produzent aus Morlaix legt ein intimes und nostalgisches Debütalbum vor, dessen Titel sich größtenteils auf Orte in der Region beziehen, von Roscoff über Ouessant bis hin zur Straße seiner Kindheit.Ein Konzept, das er auf sonnige Weise musikalisch umsetzt, schon mit dem schillernden Opener Terre Promise. Den lyrischen Part, der von der Violine von Mirabelle Gilis eingebracht wird, verschmilzt Blutch in Cobalan mit einem UK-Garage-Beat. Breakbeat findet man auf River, auch hier umgeben von traumhaften Synthesizern. Traumhaft ist das Schlüsselwort dieses Albums, das abwechselnd kontemplative (Les Bois) oder chaotischere Züge annimmt (Remparts, mit den modularen Synthesizern von Maxime Dangles, einem weiteren Mitglied der Astropolis-Familie). Auch der zukünftige Elektropop-Hit Rosko, der irgendwo zwischen Bicep, Rone und Polo & Pan angesiedelt ist, bleibt in Erinnerung und wenn man bei Floatin wieder zum richtigen Kick zurückkehrt, dann um in einem ätherischen Keyboardwirbel wie in einer verzerrten Version von Donna Summers I Feel Love zu starten. Auf dieser Terre Promise (gelobtes Land) wurde ein Künstler geboren, der sein Qobuzissime mehr als verdient hat. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Before I Die

박혜진 park hye jin

Electronic - Erschienen am 10. September 2021 | Ninja Tune

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Seitdem die Südkoreanerin 2018 mit ihrer ersten EP If U Want It, mit den Hits ABC und I DON'T CARE, für Aufsehen gesorgt hatte, begeisterte sie das Publikum mit ihren Live-Auftritten, bei denen sie sich das Mikrofon schnappte, um über das zu singen und zu rappen, was sie an den Turntables mixte. Allzu schnell als das neue Lo-Fi-House-Wunderkind abgestempelt, zeigt Park Hye Jin auf ihrem ersten Album, dass sie eine viel breitere Palette zu bieten hat. Nun in Los Angeles wohnhaft, wird die dreckige Art des kalifornischen Raps deutlich spürbar, die mit einem UK-Garage-Vibe (aber mit geradem Kick) auf Let's Sing Let's Dance beginnt. Park Hye Jin rappt während des gesamten ersten Teils des Albums, mit trägen Refrains wie bei Good Morning Good Night, wo der Text über einem dumpfen Boom Bap und einer Hallgitarre gesungen wird, als ob sie die sonnige Seite des Tracks betonen wollte. Im gleichen Zuge erinnern wir uns an das hypnotisierende I Need You oder Where Did I Go und vor allem an die Fähigkeit, einfache und eingängige Refrains zu kreieren, immer mit diesem lässigen Flow, der zwischen dem vorderen und hinteren Teil der Klangbühne hin und her schwebt.Aber auch, wenn sie im Rap-Flow ist, bleibt sie sich selbst und ihrem elektronischen zu Hause treu. Man kann kleine Elemente davon bei Whatchu Doin Later ebenso wie bei Can I Get Your Number (das sehr bald neu abgemischt wird) hören, in der Art, wie sie ihre Refrains scannt oder mit Effekten an ihrer Stimme umgeht. Der zweite Teil der Platte ist offener mit 4/4-Takten auf Sex With Me (DEFG), welches das Prinzip ihres Hits ABC mit einem etwas gewagteren Text aufgreift, oder auf Where Are You Think, einer Art Lo-Fi-House, während Hey, Hey, Hey und Never Die die BPM auf Techno anheben. Letzteres Stück wird durch einen synchronisierten Klavierakkord und ihre Stimme aufgeheizt, wie ein heißer Hauch aus den Lippen im Winter. Und all das endet in einer totalen Verschmelzung in einer Art dampfenden Trap bei Sunday ASAP und i jus wanna be happy, ein watteartiger Track, der bis in die Knochen geht. Ohne Vorwarnung hat Park Hye Jin eine neue Brücke zwischen Hip-Hop und elektronischer Musik geschlagen. Dies verdient eine Qobuzissime. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Aspects

STR4TA

Dance - Erschienen am 26. März 2021 | Brownswood Recordings

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Zeitmaschinen-Effekt garantiert! Mit STR4TA tun sich zwei alte Hasen des Groove zusammen, um die Flamme des Acid-Jazz der 90er und des britischen Funk der 80er Jahre (vielleicht erinnern Sie sich noch an Beggar & Co, Light of the World, Lynx, Atmosfear, Hi-Tension, Freeez oder auch Shakatak?) wieder zu entfachen: der mauritische Gitarrist Jean-Paul Maunick - "Bluey" für seine Freunde - und der französisch-britische Gilles Peterson, seines Zeichens DJ, Produzent und Chef der Labels Acid Jazz, Talkin' Loud und Brownswood. Es ist unmöglich, über ihr Projekt STR4TA zu sprechen, ohne auf die Gruppe Incognito hinzuweisen, die seit 1980 die Crème de la Crème des englischen Soul verkörpert: eine gigantische Groove-Maschine ohne viel Pomp, einfach nur effizient mit intergalaktischen Bläsern, Chören in Seidengewändern und energischen Melodien. Am Ruder dieser Soul-Kreuzfahrt ist es eben jener Bluey, der die süßen Balladen und die sinnlichen Dancefloor-Hymnen zaubert. Das funky Ohr dieses exzellenten Gitarristen ist so gut, dass große Namen wie Chaka Khan und George Benson, sein Idol, seine Dienste bereits für einige Produktionen und Sessions in Anspruch genommen haben.Anfang der 90er Jahre stürzte sich Gilles Peterson in England in diesen unscharfen Jazz- und R&B-Soul namens Acid-Jazz. Dies war die Zeit des Ruhms für Bands wie die Brand New Heavies, Galliano, Young Disciples, Jamiroquai und Incognito, die bei Talkin' Loud unter Vertrag waren. Eine ganze Szene, die davon träumte, Curtis Mayfield mit Gil Scott-Heron und Roy Ayers mit Stevie Wonder zu mixen, und dabei zuweilen, wie im Fall von Incognito, von den Stimmen der Soul-Göttinnen Jocelyn Brown, Carleen Anderson, Maysa und Sarah Brown unterstützt wurden. 2021 greift STR4TA dieses Erbe auf und versieht es mit einer Dosis Smooth Jazz, Texturen, die eines Blaxploitation-Soundtracks würdig sind, und einer modernisierten Produktion. Gilles und Jean-Pauls Studio gleicht einer Versammlung virtuoser Groove-Giganten, im Wesentlichen ehemalige Mitglieder von Incognito, fest angestellt oder freiberuflich, wie die Bassisten Randy Hope-Taylor und Francis Hylton, die Keyboarder Matt Cooper und Ski Oakenfull, der Schlagzeuger Pete Ray Biggin, der Saxophonist Paul Booth und der italienische Schlagzeuger Francesco Mendolia. In Aspects lässt jeder von ihnen seine Spielfreude aufblitzen und vermittelt ein Live-Feeling, das diese Musik noch lustvoller macht. Mit ihrem verrucht schmetternden Bass, ihren starken Vintage-Synthies und ihren chirurgisch-genauen Percussions erfüllen STR4TA alle Voraussetzungen, um die Tanzfläche zum Lodern zu bringen und unsere Körper kräftig durchzuschütteln. © Marc Zisman/Qobuz
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Ostriconi

Yeahman

Downtempo - Erschienen am 29. Januar 2021 | Wonderwheel Recordings

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Jean Dasso (alias Yeahman) macht seit rund drei Jahren von sich reden, seitdem er mit dem Song Miniyamba (mit Unterstützung der sanften Vocals der Sängerinnen Mina Shankha und Hajna) im Jahr 2017 einen Volltreffer beim Label Wonderwheel Recordings landete. Das Label, das von Brooklyn aus von DJ Nickodemus geleitet wird, beherbergt große Namen des "Global Bass" (einer modernen Form der Weltmusik) wie Quantic, Chancha Via Circuito, DJ Khalab und El Buho und bot nun Yeahman die Möglichkeit, ein erstes Album aufzunehmen, wobei dieser - dem Image des Weltenbummlers alle Ehre machend - losgezogen ist, um sein Erstlingswerk in Dakar, Neapel, Marseille und Toulouse aufzunehmen.Und der Franzose beweist von den ersten Klängen an, was er auf dem Kasten hat: Sowohl bei dem eingängigen und verträumten Samba Deelahli, mit dem lieblichen Gesang von Mina Shankha, als auch auf dem ultraweichen Baixi Baixi, das begleitet von den beiden portugiesischen Schwestern des Aluna Project mit Charango und im Dembow-Rhythmus (dem Grundrhythmus des Reggaeton) daherkommt. Aber Yeahman mag auch kantige Rhythmen, wie auf Soupe au Feu und seinen Streichersamples, Sakoneta oder GLI-F4, die alle von einem seidigen und hypnotischen House-Beat getragen werden. Wir finden Mina Shankha und Hajna auf einer Coverversion des peruanischen Cumba-Standards Cariñito wieder und hören auch Omar Zidia, Sänger und Gitarrist der Tuareg-Gruppe Ezza auf Ouloullou, bevor wir diese musikalische Reise mit dem Titel Ostriconi (eine paradiesische Region auf Korsika) mit der Folktronica des britischen Produzenten Robin Perkins alias El Búho - Yeahmans neuem Labelkollegen und zweifellos zukünftigem Reisegefährten - abschließen. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Fongola

KOKOKO!

Electronic - Erschienen am 5. Juli 2019 | Transgressive

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Nach zwei Maxi-Singles und einer Tournee, mit der sich die Combo aus Kinshasa in Europa einen Platz verschafft hat, versucht sie sich jetzt am Großformat, um ihr Debütalbum herauszubringen. Es handelt sich um eine Allianz zwischen zwei Instrumentenbastlern (Coladosen, Schreibmaschinen, Metallreste …) und dem Performer Makara Bianco alias Teufel von Lingwala. Zu KOKOKO! gehört auch der französische Produzent Xavier Thomas alias Débruit (dem der kleine Hit Nigeria What? zu verdanken ist), der von ihrem „experimentellen Charakter“ sofort begeistert war. „Sie entsprechen nicht dem Klischee der Weltmusik aus Afrika. Sie wollen einen Strich unter die Vergangenheit ziehen, in der sich die kongolesische Rumba so breitgemacht hatte. Dabei gibt es keine Grenzen, diese Leute schrecken nämlich vor nichts zurück.“ Auf Fongola entfaltet sich genau diese grenzenlose Freiheit, diese zwangsweise entstandene Kreativität, immer auf der Suche nach Klangereignissen, in denen Polyrhythmen sowie Harmonien aus der westlichen Welt, Gitarren und Lamellophone, Kanister und TR-808 aufeinanderprallen. Besser könnte man es kaum formulieren: Dadurch, dass KOKOKO! so viele Dinge miteinander vermischen, ohne sich je darüber den Kopf zu zerbrechen, ob es auch passt, ist es ihnen gelungen, ein permanentes Chaos zu schaffen. Das ist wohl der Grund, warum dieses Projekt so faszinierend ist. © Smaël Bouaici/Qobuz
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D'ANGELO

David August

Electronic - Erschienen am 5. Oktober 2018 | [PIAS]

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Nachdem er sich im Jahre 2017 eine Auszeit genommen hatte, gründete der deutsche Produzent italienischer Herkunft David August 2018 sein eigenes Label, 99CHANTS, bei dem er dieses Jahr ein Ambient-Album herausgebracht hat, DCXXXIX A.C., und schließlich auch dieses, D'ANGELO. David August hatte sich vom italienischen Maler Caravaggio inspirieren lassen, und somit benutzt er auf sämtlichen sechs Tracks (+ einem Interludium) die Hell-Dunkel-Technik, wie schon bei den neun Minuten des THE LIFE OF MERISI. Diese Platte beginnt wie ein Science-Fiction-Film oder wie eine Partie in Wipeout, mit Techno-/Trance-Beat aus den 90ern, einem Synthesizer wie bei Moroder und einer Grabesstimme, die erlischt, um dann erneut mit auf seinem Lieblingsinstrument, einem akustischen Klavier gespielten, kristallklaren Harmonien zu neuem Leben zu er. Die unbeschwerte Ballade 33CHANTS und der Titelsong D'ANGELO, der eine raumzeitliche Bresche zum Song der Doors, Riders on the Storm schlägt, wurden mit demselben elektro-akustischen Trend komponiert. Diese Orientierung gesteht David August offen ein, seit er sich für sein Debütalbum Times wieder an sein Klavier gesetzt hat, nachdem er einige „funktionelle“ Maxi-Singles bei Solomuns Label Diynamic Music herausgebracht hatte. Dieser Versuch führte zum Erfolg. Die Bestätigung liefern die beiden außergewöhnlichen Live-Alben für Boiler Room in den Jahren 2014 und 2016 (letzteres in Begleitung der Berliner Symphoniker) und dieses Album, das uns in eine Fruchtblase taucht, die man dann nicht mehr verlassen möchte. Wenn man dann für alle Ewigkeit dort bleiben müsste, wäre es aber auch nicht wirklich schlimm. © Smaël Bouaici
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One Trick Pony

Kiddy Smile

House - Erschienen am 31. August 2018 | Neverbeener Records - Grand Musique Management

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Kiddy Smile möchte House-Musik populär machen. Obwohl der Vintage-House seit einigen Jahren ein richtiges Comeback feiert und es zwanzig Jahre her ist, dass der French Touch die Charts eroberte, zeigt der Vertreter der Pariser Ballroom- und Voguing-Szene mit diesem Debütalbum ganz unverhohlen, worauf er hinauswill. Nachdem Kiddy Smile mit seinem Titel Let A B!tch Know, der im Jahre 2016 beim medienwirksamen Label Defected erschienen war, auf sich aufmerksam gemacht hatte, holt er jetzt weiter aus und inspiriert sich mit seinen Songs an Robin S, Armand Van Helden oder Mojo. Vielleicht träumt er auch von einem Schicksal à la Sylvester, dieser amerikanischen Gay-Ikone, die 1978 den international bekannten Hit You Make Me Feel (Mighty Real) komponiert hatte.Das bedeutet jedoch nicht, dass er auf House, der Essenz fast sämtlicher Titel dieser Platte, verzichtet, erst recht nicht auf den von Ron Trent und mehr noch von Frankie Knuckles vertetene Vocal House. Denn letzterer bewirkte mit seinen zu Hits gewordenen Soul-/Pop-Remixen, dass das Genre in den neunziger Jahren dann zum amerikanischen Mainstream zählte. Lässt sich das Modell auf Europa übertragen? Das ist noch abzuwarten, aber Kiddy Smile zieht mit Unterstützung des Produzenten Julien Galner von Château Marmont alle Vorteile auf seine Seite, zum Beispiel mit dem herrlich souligen Titel Be Honest mit Rouge Mary im Feature oder One Trick Pony, den Boston Bun (Ed Banger) produzierte, der die Zuhörer mit einem Pop/R&B-Crossover so richtig verführt. Zwei vielversprechende Tracks also, die von unzähligen Club-Hits begleitet werden, die uns jetzt schon Lust aufs Tanzen machen (House of God, Burn the House Down), daneben die Single Dickmatized, die an das effiziente italienische Fidget-Duo Crookers erinnert. Also alles, was zum Erfolg nötig ist und ohne Zweifel ein Qobuzissime verdient. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Family Portrait

Ross from Friends

Electronic - Erschienen am 27. Juli 2018 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Schon bei seiner zweiten, im Jahre 2016 bei Distant Hawaii, dem Sublabel des Londoner Lobster Theremin (Aushänger des Lo-Fi-House) erschienenen Maxi-Single You'll Understand wie nun auch bei dem melancholischen und mitreißenden Titel Talk To Me You'll Understand war klar: Ross From Friends hat Fingerspitzengefühl! Auf diesem Debütalbum, an dem er zwei Jahre lang mit seiner Liebe zum Detail herumgefeilt hat, ist er in Höchstform – die rund fünfzig Minuten werden all jene entzücken, die schon vom Charme seines geschmeidigen House begeistert waren und seine Fangemeinschaft unverbesserlicher Anhänger um einiges vergrößern.Denn Ross From Friends‘ Musik macht irgendwie süchtig, was die Pinkfloyd-Gitarren mit Delay-Effekt in Thank God I’m a Lizard bestätigen, wogegen Wear Me Down sich flüssiger anhört und an die Produktionen des Argentiniers Ernesto Ferreyras sowie an das schweißtreibende Dancefloor-Label Cadenza von Luciano erinnert. Abgesehen vom hypnotischen Aspekt seines minimalistischen Techno haucht Ross From Friends mit einem Stück Familiengeschichte dem Ganzen auch ein wenig Seele ein. Seine Eltern gehörten zu den ersten Travelers: diesen Engländern, die in den achtziger Jahren mit einem Soundsystem quer durch Europa zogen, um die Leute mit den ersten elektronischen Experimenten (Hi-NRG, Italo-Disco…) in Aufregung zu versetzen. The Knife ist eine Art souliger Synthie-Pop, der uns übrigens in dieses Ambiente der 80er Jahre zurückversetzt, bevor bei schnelleren Beats mit dem Techno des Project Cybersyn erfolgreich experimentiert wird. „Jedes Mal, wenn ich mich mit einem neuen Stück an die Arbeit machte, war ich sofort vom gefühlvollsten Aspekt der Dinge angetan“, erklärt er. „Bei einem Album besteht einer der wohl wichtigsten Teile der Arbeit darin - in eben diesen Gefühlen, um aus dieser emotionalen Instabilität etwas Neues zu formen.“ Diese Methode erinnert an einen anderen britischen Produzenten der neuen Generation, Leon Vynehall, der sein jüngstes Album Nothing Is Still mit einem ebenso ergreifenden Ergebnis um die Geschichte seiner Großeltern herum konstruiert hat.Der Song Parallel Sequence mit seinen Breakbeats beweist auch, dass der Engländer nicht unbedingt auf den Kick fixiert ist und dass er, im Gegensatz zu so vielen anderen, den Drumcomputer nicht in den Mittelpunkt seiner Musik stellt. Es würde einem übrigens schwerfallen, so etwas wie Routine zu erkennen, weil seine Songs (das Wort ist in seinem Fall zutreffend) stets von einer Idee, von einem Konzept auszugehen scheinen. Der Rest des Albums ist genauso bezaubernd, denn schwerelos lässt man sich vom ersten bis zum letzten der zwölf Titel einfach dahintreiben, als ob uns Ross From Friends in einen Wattebausch eingehüllt hätte. Es ist erst Sommer, und dennoch haben wir hier eines der Alben des Jahres, das sicherlich die besten Chancen auf ein Qobuzissime hat. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Bone Bame

10LEC6

Electronic - Erschienen am 9. März 2018 | Ed Banger Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Die Legasthenie ist eine andauernde Leseschwäche und tritt während der Kindheit oder der Jugend in Erscheinung. Sie ist als Lernstörung anerkannt. 10LEC6 (französisches Wortspiel mit dem Begriff "dyslexique" = legasthenisch) hingegen scheinen einfach nur… auf etwas andere Weise gelernt zu haben als die anderen… Die Musik des Afro-Post-Punk-Kollektivs scheint dabei vor allem von den verschiedensten Einflüssen geprägt worden zu sein. Funky Post-Punk, wie ihn ESG und Liquid Liquid in New York in den 80er Jahren fabrizierten. Aber auch Disco, House, Punk à la Bad Brain, Afrobeat, verschrobener Elektro und solide Rhythmen. Seit 2004 erschafft die Gruppe um den Street-Artist Simon und den Produzenten und DJ Jess (vom Duo Jess & Crabble), deren Mitgliederanzahl sich des Öfteren ändert, Verschmelzungen wie keine andere! Seit 2014 werden sie dabei von der Stimme von Nicole unterstützt, die in Bulu singt, einer Bantusprache, die im Süden ihrer Heimat Kamerun gesprochen wird. Auf Bone Bame übernimmt der Rhythmus die Kontrolle über den Körper und das Gehirn. Dieses dritte Album, das bei Ed Banger, Pedro Winters Label, erscheint, ist eine Art perkussive und elektronische Trance, die durch ordentliche Bässe und das beschwörende Gesangsorgan von Nicole endlos erscheint. Man muss sich einfach nur mit Genuss diesem einzigartigen und kosmopolitischen Dancefloor, der mit nichts anderem vergleichbar ist, hingeben. Ganz klar und eindeutig: es verdient unsere Qobuzissime-Auszeichnung! © Marc Zisman/Qobuz
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Take

Guy Andrews

Electronic - Erschienen am 22. September 2017 | Houndstooth

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Auf den ersten Blick scheinen Post-Rock und Techno nicht zusammenzupassen. Aber nicht für Guy Andrews. Der junge britische Produzent hat durch die Mischung seiner beiden Lieblingsstile, die beide wichtigen Einfluss auf seine Musik ausüben, sein zweites Album, Tåke (Nebel auf Norwegisch) hervorgebracht. Eine Expedition, die zutiefst mit der Natur verbunden ist. Für die Single Fjell wurde Andrews nach eigenen Aussagen eindeutig von einem Spaziergang zum Cadair Idris, einem Berg in Wales, inspiriert: Kletteretappen, die Herausforderung des Aufstiegs, der Stolz, wenn ein neuer Absatz erreicht ist…Ein anderer Ausflug, diesmal nach Norwegen, hat ebenfalls als Kraftstoff für seine CD gedient. Da ist eine Kraft zu spüren, ein frischer Hauch, der dieses bezaubernde Werk in seiner Gesamtheit beeinflusst hat. Guy Andrews jongliert mit Klimaerscheinungen (seine ersten Werke waren stark im äußeren Umfeld verankert) und wechselt zwischen Polarlicht und heftigem Orkan. Jede Komposition von Tåke ist wie ein kleiner akustischer Dokumentarfilm, der von den vielen Wanderungen des Autors inspiriert wurde. Noch mehr als auf seinem ersten, 2016 erschienenen Album Our Spaces, wird Andrews hier zum Maler. Er gestaltet seinen Elektro aus verschiedensten Klangmaterialien mit hypnotischen Effekten. Kaum verwunderlich, dass die Kunst des Londoners von Größen wie Massive Attack, Scuba, Bonobo, Max Cooper und einigen anderen begrüßt wurde. Man sollte Tåke wie einen riesigen klanglichen Wandteppich anhören, der mit Rhythmen betupft und von ausgewählten Klangfarben durchstrahlt ist. Selten war Nebel so wohltuend. © MD/Qobuz
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Idealist

Mind Enterprises

Electronic - Erschienen am 4. März 2016 | Because Music Ltd.

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Transsiberian (Deluxe Edition)

Thylacine

Ambient - Erschienen am 27. November 2015 | Intuitive Records

Hi-Res Booklet + Videos Auszeichnungen Qobuzissime
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Transsiberian

Thylacine

Ambient - Erschienen am 27. November 2015 | Intuitive Records

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Brava

Brodinski

Electronic - Erschienen am 27. Februar 2015 | Parlophone (France)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
A French house producer who rarely offers French house music, Brodinski launched his career as an electro don who perfectly fits with Bugged Out! or Southern Fried, but his later work is left-field hip-hop of the highest order, the kind of stuff that attracted mavericks like Danny Brown and Kanye West. Here, the indie electronica DJ with two productions on West's monolithic Yeezus LP makes his album debut with an unexpected and excellent blast of fractured tracks, some so skeletal and wobbly they sound like the Chicago genre of footwork as heard through a nu-disco remix. "Bury Me," with Maluca and MPA Shitro, is a good example as it jerks like a zombie while shining like a diamond, but a more downtown version is "I Can't Help Myself," where SD stutters over trap booms and blasts before disappearing in a whirlwind of rave-rap beats. The weird "Need for Speed," with Louisahhh and Bloody Jay, sounds as if Giorgio Moroder called for Lil Jon, got Trinidad James instead, and was happy the mistake happened; then there's the pounding acid number called "Hector," which is one-part Mad Decent and one-part happy hardcore. With dark bass, aggressive attitude, and the word "bitch" used for emphasis, both Three 6 Mafia and Pimp C's influences are in full effect throughout the album, but even with all these touchstones and special guests, Brava has a unique voice, one that's choppy, quirky, welcoming, and likely smells of blunts when it burps. Think of Mr. Oizo signed to Hypnotized Minds, or Chief Keef as Erol Alkan's hype man, and the delightful, wobbly magic of Brodinski's debut will come as less of a shock. © David Jeffries /TiVo
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It's Album Time

Todd Terje

Electronic - Erschienen am 7. April 2014 | Olsen Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime - Hi-Res Audio
Wo er recht hat, hat er recht. Lange genug landen Todd Terje Releases in meinem Plattenkoffer und verfehlen beim nächtlichen Clubeinsatz nie ihre Wirkung. Es gibt nur wenige Produzenten, bei denen man sich so hundertprozentig auf die Qualität verlassen kann wie beim Norweger Todd Terje. Nun packt er ein paar Tracks fürs Debütalbum zusammen. Eigentlich erstaunlich, dass er nicht schon früher auf die Idee kam, schließlich liegt sein erstes Release stolze zehn Jahre zurück. Seither veröffentlichte er eine ganze Reihe von hochkarätigen Clubtracks, erinnert sei nur mal an "Ragysh" aus dem Jahr 2011. Kaum ein DJ, der die Nummer damals nicht spielte. Spätestens seit diesem Hit ist norwegischer Disco-House mit mehr oder weniger stark ausgeprägten italienischen Einflüssen ein Markenzeichen - nicht nur von Terje. Die Kollegen Prins Thomas und Lindstrom sind in ähnlichem Fahrwasser unterwegs, und dem Trio gelingt es trotzdem, sich gegeneinander abzugrenzen, um ein eigenes Profil zu wahren. Terje definiert sich hier eindeutig am clubbigsten. Auf "It's Album Time" schwingt Italo-Disco zwar als Inspirationsquelle immer mit, seine Tracks sind aber längst nicht so verspielt. Bei Terje ist jedenfalls mächtiger Bassschub gefragt, wie etwa "Strandbar", "Delorean Dynamite" und natürlich das fantastische "Inspector Norse" zeigen. Diese Hits ergänzt hat Todd Terje mit ein paar wunderschöne Nummern, die "It's Album Time" zu einem Release machen, das seinem Format voll und ganz gerecht wird: Bester Sound für die anstehenden Parties unter freiem Himmel. © Laut
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If Looks Could Kill

Danton Eeprom

House - Erschienen am 3. Februar 2014 | InFiné

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio
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Blue Distance

Clara Moto

Electronic - Erschienen am 4. November 2013 | InFiné

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio
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9AM To 5PM - 5PM To Whenever

The Young Professionals

Dance - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal Music Division Polydor

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio
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9AM To 5PM - 5PM To Whenever

The Young Professionals

Dance - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal Music Division Polydor

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio