Genre :
Qobuzissime? Dies ist eine Auszeichnung, die Qobuz für ein Debütalbum oder ein zweites Album vergibt. Pop oder Reggae, Metal oder Klassik, Jazz oder Blues - kein Genre wird unbeachtet gelassen. Meistens handelt es sich um junge, noch unbekannte Talente.

Hin und wieder kann diese Auszeichnung auch an bereits bekannte Künstler vergeben werden, die ein ungewöhnliches Projekt schaffen, das sich von ihrer sonstigen Diskografie unterscheidet, wie zum Beispiel ein Crossover-Album. Was zählt ist einzig die Originalität und die Qualität. Die der Aufnahme, des musikalischen Projekts und seiner Identität.

Die Alben

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Modern Jazz - Erschienen am 24. April 2020 | Beyond The Groove - Blue Note Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Das Klischee ist bekannt: Gemeinsam ist man stark. Zwei Jahre nach seinem Debütalbum hat sich der in London lebende Multi-Instrumentalist Tom Misch (24), eine Art Urgroßcousin von Jamiroquai, mit seinem Landsmann und Schlagzeuger Yussef Dayes (27), dem Kopf von United Vibrations und die bessere Hälfte des Elektro-Jazz-Duos Yussef Kamaal, zusammengetan, um das unwiderstehliche What Kinda Music zu veröffentlichten. Bis jetzt hat Misch eine köstliche Mischung aus Smooth-Jazz-Sirup, Funk-Espuma, Soul-Tropfen, Hip-Hop-Gewürzen und einer Prise Samtpop zubereitet und große Namen wie De La Soul, GoldLink, Loyle Carner und Poppy Ajudha zu seiner Fiesta eingeladen, aber auch Roy Hargrove und The Crusaders, Stevie Wonder und Patrick Watson! Aromen und Klänge machen die Basis dieses Jahrgangs 2020 auf der rhythmischen Seite noch solider. Logischerweise packt Yussef Dayes seine viel jazzigere Beleuchtung und seine noch fortgeschritteneren Improvisationen aus. Jeder trägt seinen Stein zu einem wahrhaft kollektiven Bauwerk bei und das Gleichgewicht zwischen instrumentalen und gesungenen Sequenzen ist perfekt. Die beiden Komplizen sind beide in Peckham im Süden Londons aufgewachsen. Tom Misch hatte Dayes sogar schon mit neun Jahren auf einem musikalischen Sprungbrett Schlagzeug spielen sehen! "Yussef kommt aus einem experimentelleren Umfeld als ich und er hat viele verrückte Ideen. Ich weiß, wie man eine eingängige Melodie mit interessanten Akkorden schreibt. Ich habe auch ein gutes Verständnis für Popsong-Formen, daher denke ich, dass ich diese Ideen gestrafft und zugänglich gemacht habe."Es ist die perfekte Symbiose zwischen dieser Zugänglichkeit und einer Raffinesse in der Verschmelzung von Stilen, die What Kinda Music nicht zu einer Platte für Elektro-Jazz-Freaks macht, sondern eher zu einem offenen und lässigen Trip des Jazz-Soul'n'Pop. Tom Misch und Yussef Dayes können sogar vor Stolz platzen, da sie ihr Album beim legendären Blue Note-Label veröffentlichen, als Garantie dafür, dass es eine bestimmte Idee des zeitgenössischen Jazz verkörpert."Heutzutage sind die Meinungen so geteilt und verschlossen", sagt Dayes," es wäre schön, wenn die Leute unsere Platte hören würden, auf der zwei sehr unterschiedliche Musiker zusammenkommen, und erkennen würden, dass es möglich ist." Was die Featurings betrifft, so lud das Duo den Rapper Freddie Gibbs (tadelloser Schnulzensänger und Crooner auf Nightrider), Rocco Palladino (Sohn des berühmten Pino, ein verrückter elastischer Bassist wie Daddy, der oft mit Alfa Mist abhängt) und die Saxophonistin Kaidi Akinnibi ein. Als weiteren Beweis für die Vitalität der aktuellen Londoner Jazzszene verleihen wir hier den Preis für das funkigste unter den Qobuzissimes! © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 14. Februar 2020 | Exodus Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Die neue englische Jazzszene ist eine unerschöpfliche Quelle und lässt sich in ihrer Kreativität nicht beirren, denn jetzt kommt Moses Boyds erstes, wahrhaftes Soloalbum. Die szenekundigen Fans kennen bereits diesen vielseitigen jungen Drummer, der insbesondere Shabaka Hutchings, Zara McFarlane, Nubya Garcia, Joe Armon-Jones, Theon Cross oder Ashley Henry zur Seite gestanden hat. Noch dazu ist er die bessere Hälfte von Binker & Moses, dem stürmischen Duo, das er zusammen mit dem Saxofonisten Binker Golding bildet. Boyds Dark Matter ist eher die Platte eines Produzenten als die eines Schlagzeugers. Eine weitläufige Erzählung über das, was er ist und repräsentiert: ein Musiker, der mit dem Traum groß wurde, ein neuer Max Roach oder Tony Williams zu werden, der gleichzeitig Dizzee Rascal und Wiley als auch Rhythmen aus der Karibik, Reggae und Elektro hört. Das Best an Dark Matter ist, dass es diese ganze Gilde mit allerlei Idolen auf einen Nenner bringt und das ergibt dann eine schöne, farbenfrohe Momentaufnahme aus dem heutigen London. Das klangvolle, von Jazz genährte Album wechselt vom Afrobeat (BTB) zum Dubstep (2 Far Gone) und erlaubt sich dann auch schon mal einen Abstecher zum Post-Rock (What Now?). Moses Boyd hat sich mit den Stimmen von Poppy Ajudha, Obongjayar und Nonku Phiri sowie dem Kontrabass des ehemaligen Jazz Warriors Gary Crosby eine Orgie voller außergewöhnlicher Rhythmen ausgedacht. Eine solche Platte ist noch viel schwerer einzuordnen als diejenigen seiner Freunde, die aus derselben englischen Szene stammen. Dieses Album ist ein wahrer Energiespender. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 6. September 2019 | Sony Music CG

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Es vergeht keine Woche, ohne dass ein neues Wunder in der quirligen englischen Jazz-Szene am Horizont auftaucht. Dieser Jazz ist recht vielseitig – mit einer Kombination aus Tradition und Klängen aus der Welt des Soul, des Funk, des Rap, des Afrobeat, des Grime oder der Karibik – allein darauf versteht sich Ashley Henry, und in diesem Sinne erlebt er es auch. Der junge, im November 1991 geborene Londoner Pianist, der in aller Munde ist, erhielt 2016 sein Diplom an der Royal Academy of Music und hat bereits mit hervorragenden und unterschiedlichen Musikern zusammengearbeitet wie etwa dem Rapper Loyle Carner, den Sängerinnen Christine & The Queens und Zara McFarlane, aber auch mit großen Hausnummern des Jazz wie Terence Blanchard, Robert Glasper, Jean Toussaint, Jason Marsalis oder Anthony Joseph.Mit seinem ersten richtigen Studioalbum namens Beautiful Vinyl Hunter präsentiert Henry ein aufrichtiges musikalisches Selbstporträt, auf dem er seine multikulturelle Erziehung und die dementsprechenden Einflüsse schildert. „Meine Musik bringt klar zum Ausdruck, was ich bin, was London mit seiner wunderbaren kunterbunten Vielfalt ist. Meine persönliche Immigrantenexistenz ist bis ins 17. Jahrhundert verwurzelt. Für mich ist es ausschlaggebend, dass meine Musik heute diese Erbfolge durch verschiedene musikalische Stilrichtungen und über verschiedene Generationen hinweg zum Ausdruck bringt.“Und eben genau das macht er mit kraftstrotzender Energie in Begleitung der Schlagzeuger Luke Flowers (vom Cinematic Orchestra) und Makaya McCraven, der Trompeter Theo Croker, Jaimie Branch und Keyon Harrold, des Saxofonisten Binker Golding, des Bassisten Dan Casimir, des Schlagzeugers Eddie Hick, des Perkussionisten Ernesto Marichales, der Sängerin Judi Jackson, des Sängers Milton Suggs und des Rappers Sparkz. Wie ein Herbie Hancock des dritten Jahrtausends verbreitet Ashley Henry einen geselligen Groove und dabei vereint er auf ganz natürliche Weise alles, was ihm unter die Finger kommt; auch dann, wenn er plötzlich mitten in seiner Platte eine neue Version eines Titels von Solange, Cranes (In the Sky), unterbringt! Dahinter steckt keine Berechnung, sondern einzig und allein das Vergnügen, miteinander zu teilen. © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 26. April 2019 | Sekito

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Man braucht erst gar nicht nachzuprüfen, ob Alfa Mist wirklich alle Bücher des Strukturalisten-Gurus Roland Barthes gelesen hat… Als der Brite für sein Album Structuralism hinter den Reglern stand, hatte er etwas Bescheideneres vor: „Ich bin von meiner Umgebung beeinflusst worden. Aufgrund meiner Erziehung weiß ich nicht, wie ich mich anderen mitteilen kann. Strukturalismus bedeutet so viel wie 'ich bin der, der ich bin aufgrund der Gesellschaftsstruktur in der ich aufgewachsen bin'. Jetzt muss ich lernen, mich anderen mitzuteilen.“ Mit seinem Album gibt Alfa Mist eine Sache sehr gut zu verstehen, nämlich seinen angeborenen Sinn für samtweichen Groove und sein riesiges Kommunikationsbedürfnis. Ein weiterer Beweis unter sehr vielen anderen, dass die derzeitige britische Jazz-Szene, die sich im Soul, im Funk und im Hip-Hop so manche Körner herauspickt, quietschlebendig ist. Der Hip-Hop sollte übrigens das erste Kapitel aus der Saga des jungen Musikers bilden. Der Londoner verbringt zuerst seine Zeit mit den Beats für Grime- und Rap-Produktionen und entdeckt dann den Jazz, als er ihn für Samples benutzt. Außerdem analysiert er sowohl Alben von J Dilla und Miles Davis als auch die des Filmkomponisten Hanz Zimmer, der zu seinen großen Idolen zählt. Alfa Mist bringt sich das Klavierspiel selbst bei und lernt somit auch die Welt der Keyboards kennen. Auf Structuralism skizziert er mit Hilfe eines Fender Rhodes oder eines klassischen Klaviers die Konturen eines melancholischen, sinnenfreudigen Jazz. Wie ein Bildhauer bringt er hier einen atmosphärischen, von Herbie Hancock/Robert Glasper beeinflussten Groove zum Vorschein, und zwar zusammen mit seinen Weggefährten, dem Trompeter Johnny Woodham, den Schlagzeugern Peter Adam Hill und Jamie Houghton, dem Gitarristen Jamie Leeming, den Bassisten Kaya Thomas-Dyke und James Rudi Creswick, den Violonistinnen Katie Neaves, Simmy Singh und Lucy Nolan sowie der Cellistin Peggy Nolan, und last but not least mit seinem Gast Jordan Rakai im Song Door. Das Ganze ergibt eine pastellfarbene Partitur (weder Slap-Technik noch doppelte Drum-Besetzung gibt es bei Alfa Mist !), welche beweist, dass man den für Klangfarben begabten Musiker nicht aus den Augen lassen darf. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 26. April 2019 | Enter The Jungle

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Anfang 2018 erschien die Kompilation We Out Here bei Gilles Petersons Label, das sich auf die aktuelle junge britische Jazzszene konzentriert. Ihre Vitalität, ihre Energie und vor allem ihre Stilvielfalt. Eine Bewegung, die den Saxophonisten Shabaka Hutchings (Sons Of Kemet, The Comet Is Coming, Melt Yourself Down...) zu einer Art Führer gemacht hat, eine Rolle, die er sich immer geweigert hat anzunehmen... Die Grenzen dieses Jazz, wie so oft bei Musikern dieser Generation, sind absichtlich verschwommen. Die fünf Mitglieder von Ezra Collective finden sich auf diesem erwählten Qobuzissime-Album vereint. Mit You Can't Steal My Joy hat die Londoner Bande unter der Leitung des Schlagzeugers Femi Koleoso endlich ihr erstes Album veröffentlicht. Im Jahr 2017 sorgte ihre EP Juan Pablo: The Philosopher (die mit einem schönen Cover von Sun Ra's Space Is the Place endete) für Aufsehen, gewann zahlreiche Auszeichnungen und bot eine sehr afro-beatige Vision des Jazz. Wir finden diese Besonderheit auch auf diesem ultra-funkigen Werk. Mit Joe Armon Jones an den Keyboards, TJ Koleoso am Kontrabass, Dylan Jones an der Trompete und James Mollison am Saxophon orchestriert Koleoso eine kühle, festliche Symphonie rund um Bläser und Rhythmen. Ein hybrider Tsunami aus Afrobeat, Jazz, Hip-Hop, Reggae, karibischer Musik und Soul. Und um diese 180°-Vision noch besser zu unterstreichen, begibt sich das Ezra Collective mit der Soul-Schwester Jorja Smith (Reason in Disguise), dem Rapper Loyle Carner (What Am I To Do?) und der Afrobeat-Gruppe Kokoroko (Shakara) auf eine polychrome Kreuzfahrt. Alles, was noch zu tun bleibt, ist, diese schöne, vielseitige Parade von groovigen Landschaften zu genießen © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 25. Mai 2018 | Edition Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Rechter Haken, linker Haken und ein Uppercut direkt ans Kinn! So gewaltsam zieht uns das erste Album von Enemy in seinen Bann. Hinter diesem Namen versteckt sich ein junges Trio, das sich aus dem Pianisten Kit Downes, dem Bassisten Frans Petter Eldh und dem Schlagzeuger James Maddren zusammensetzt. Drei junge Akteure der internationalen Jazzszene, die ihr Talent bereits solo sowie an der Seite anderer Berühmtheiten bewiesen haben. Die Stärke, die sie vereint, definiert sich vor allem durch den Willen, ihrer Gier nach Freiheit und ihren kreativen Impulsen freien Lauf zu lassen. Die von Eldh höchstpersönlich produzierte Platte ist ein Tsunami des zeitgenössischen Jazz. Ein polyrhythmischer Sturm, der Fans von großen Power-Trios wie The Bad Plus begeistern wird. © Charlotte Fiedler/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 4. Mai 2018 | Silvertone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Ihre Vorliebe für Madeleine Peyroux und Melody Gardot versteckt sie nicht. Dennoch besitzt Hailey Tuck dieses gewisse Etwas, das nur ihr ganz alleine gehört. Diesen ganz eigenen Klang in der Stimme, mit dem sich die in Paris lebende, junge Texanerin von der breiten Masse abhebt... Und nachdem Larry Klein bereits als Produzent ihrer beiden Vorbilder tätig war, ist er nun auch bei diesem ersten Album der jungen Frau, die die gleiche Frisur wie Louise Brooks und die gleiche Garderobe wie Josephine Baker trägt, mit von der Partie. Und er hat genau den richtigen Sound gefunden - nie zu viel, und dabei stets klar und schlicht. Unterstützung bekommen die beiden dabei von Fünf-Sterne-Musikern wie dem Schlagzeuger Jay Ballerose (Elton John, Robert Plant) und dem Gitarristen Dean Parks (Joe Cocker, Steely Dan)… Was das Repertoire betrifft, so zeugt die vielseitige Songauswahl von einem ausgezeichneten Geschmack. Egal ob That Don't Make It Junk von Leonard Cohen, Cry To Me, durch Solomon Burke berühmt geworden, Cactus Tree von Joni Mitchell, Some Other Time von Leonard Bernstein, Underwear von Pulp, Alcohol von den Kinks, Junk von Paul McCartney, I Don’t Care Much vom Soundtrack zum Film Cabaret oder auch der wunderschöne Song Say You Don’t Mind von Colin Blunstone, Hailey Tuck schafft es, jedes Wort und jeden Satz mit ihrer schelmischen und etwas nach Retro klingenden Stimme intelligent zu schmücken. Man muss sich einfach nur zurücklehnen und von diesem Qobuzissime-Album, das einfach zeitlos klingt, hinwegtragen lassen… © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 6. April 2018 | Okeh

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Dieser großartige Außenseiter heißt nicht umsonst Nordub. Nor steht für North bzw. Norden, verkörpert von Nils Petter Molvaer in diesem Fall. Als das Label ECM 1997 das beeindruckende Album Khmer veröffentlichte, tauchte der norwegische Trompeter die Jazzwelt in Chaos, weil er in ihre ziemlich gesunde Klangwelt elektronische Elemente integrierte. Mit Nor sind auch sein Landsmann und Gitarrist Eivind Aarset und der finnische Elektronikfrickler DJ Vladislav Delay gemeint. Die drei Buchstaben Dub symbolisieren in diesem Fall jenes Duo, das für diese Stilrichtung besonders emblematisch ist: den Schlagzeuger Sly Dumbar und den Bassisten Robbie Shakespeare. Im Jahre 2016 konnte man sich von diesem ziemlich ungewöhnlichen Zusammenschluss zwischen dem aus Jamaika stammenden Tandem und Nils Petter Molvaer bei einem Bühnenauftritt überzeugen. Für sie war es eine Art Aufwärmübung, bevor sie sich alle zusammen in das Studio nach Oslo begaben.Im Grunde genommen war Molvaers Welt immer hybrid, da dort nie ausschließlich aus dem Jazz bekannte Strukturen geläufig waren. Bei seinem Spiel manipuliert er verschiedene sphärische Hebel, ohne jemals die schöpferische Kraft seiner Improvisationen oder seiner Kompositionen zu vernachlässigen. Im vorliegenden Fall bringt der Trompeter sogar mit viel Natürlichkeit den einzigartigen Sound von Sly & Robbie unter. Das macht wohl die Stärke des Nordub aus. Niemand stellt sich in den Vordergrund, niemand sucht seinen Nächsten in die Ecke zu drängen. Eine totale Fusion, die offenherzig ist. Man merkt sogar, wie sich unsere beiden sechzigjährigen alten Hasen aus Jamaika auf unbekanntes Terrain begeben, um sich aktiv an der im Entstehen begriffenen Musik zu beteiligen. Genauso wie auch die Arbeit von Aarset und Delay auf grundlegende Art zum Endergebnis beiträgt. Gemeinsam bewerkstelligen unsere fünf Klangabenteurer eine herrlich abgehobene Symphonie mit wirklich einzigartigem Dub’n’Jazz. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 9. Februar 2018 | Brownswood Recordings

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Und weiter geht’s: London Calling! Aber dieses Mal kommt der Anruf nicht aus den ausgehungerten Leibern des Rock, sondern eher aus denen des Jazz. Dieser Jazz kann einzig und allein nunmehr im Plural verstanden werden, dermaßen dichtgedrängt ist hier auf diesem We Out Here die junge Londoner Szene, die sich aus allen möglichen Stilrichtungen, sowohl aus Soul als auch Afrobeat, Fusion oder Elektro herausgebildet hat. Um diese neue Generation genauer in Augenschein zu nehmen, hat Brownswood Recordings, das Label von Gilles Peterson, die künstlerische Leitung des Albums demjenigen anvertraut, von dem in den Medien am meisten die Rede ist: dem Saxofonisten Shabaka Hutchings. Die auserkorenen Musiker und Gruppen wurden drei Tage lang aufgenommen und sie bieten eher ein Prinzip als eine Form des Jazz. Der Schlagzeuger Jake Long und seine Gruppe Maisha spielen nun die Voodoo-Zeremonienmeister wie ein Pharoah Sanders. Felas Afrobeat nährt das Ezra Collective des Schlagzeugers Femi Koleoso, aber auch das Kollektiv Kokoroko. Wogegen ein anderer hervorragender Schlagzeuger, der charismatische Moses Boyd, seine Rhythmen mit einem kunstvoll hypnotischen Elektrosloop umgibt, bevor er wieder zu einem belebenden, libertären Jazz zurückkehrt. Zu diesem bislang buntesten Qobuzissime gehören auch Theon Cross, der beeindruckende Tuba-Marathon-Spieler (der übrigens Shabaka Hutchings zu seinen Kumpanen bei den Sons of Kemet zählt), Nubya Garcia, eine Saxofonistin, die sich für Charles Lloyds Poesie begeistert, sowie Joe Armon-Jones, ein sehr kluger Wirrkopf am Keyboard, der seinen Herbie Hancock aus dem Effeff kennt… We Out Here ist ein sowohl dynamisches wie facettenreiches Manifest der neuen Londoner Jazz-Szene. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 13. Mai 2016 | naïve Jazz

Hi-Res Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - Qobuzissime
Die Idee eines Quartetts dieser Art ist nicht neu für Airelle Besson und bereits in den letzten fünf Jahren hat sich die französische Trompeterin mit diesem Thema beschäftigt. Mit Benjamin Moussay (Klavier, Synthesizer) und Fabrice Moreau (Schlagzeug) hatte sie bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet – neu an dieser Formation ist die Skandinavierin Isabel Sörling, deren Stimmgewalt das Ensemble wie ein viertes Instrument komplettiert und dem melodischen Jazz von AirelleBesson zu noch mehr Leichtigkeit verhilft. Von vorne bis hinten ist dieses organische und minimalistische Radio One getaufte Werk voller Anmut und Zartheit, stellt die Emotionen in den Mittelpunkt und präsentiert einen Jazz, der flauschig über uns Zuhörern schwebt und uns seicht umhüllt. Diese untypische Formation rund um die junge französische TrompeterinBesson gibt der kürzlich als beste Musikerin des Jahres von der französischen Académie du Jazz ausgezeichneten Künstlerin eine Menge kreative Frischluft und beschert uns ein qobuzmäßiges Album! © AR/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 4. September 2015 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Für sein erstes Album mit dem Label ECM hat Tigran Hamasyan eine besondere Thematik aufgegriffen, die seiner Heimat Armenien. Mit Luys i Luso (Licht aus Licht), ergründet der junge Pianist auf außergewöhnliche Weise die geistliche Musik Armeniens. Für das Album hat er Hymnen und Sharakane (liturgische Gesänge Armeniens) für Klavier und Chor umgeschrieben. Die Melodien, die zwischen dem 5. und 19. Jahrhundert entstanden sind, finden hier dank der Vorstellungs- und Improvisationskunst des jungen Jazzmusikers und der ausdrucksvollen Interpretation des Yerevan State Chamber Choir, neuen und tiefen Ausdruck. Luys i Luso wurde in der armenischen Hauptstadt Yerevan im Oktober 2014 aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Das Album erscheint 2015, zum 100-jährigen Gedenken an den armenischen Genozid.Luys i Luso ist ein weiteres Teil im großen Schaffens-Puzzle des jungen Musikers, der ebenso gut auf einem Jazz-Standard von Thelonious Monk oder einem Song von Led Zeppelin improvisiert! Luys i Luso ist sowohl eine ergreifende Erinnerung an die Geschichte, als auch eine auf faszinierende und brillante Weise durchdachte Kollektion, die dieses besondere Repertoire mit großer Originalität wiedergibt. Ein großes, qobuzmäßiges Album! © MD/Qobuz 
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Jazz - Erschienen am 11. Mai 2015 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Indispensable JAZZ NEWS - Qobuzissime
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Jazz - Erschienen am 4. Mai 2015 | Jazz Village

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Jazz - Erschienen am 16. Februar 2015 | Jazz Village

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Modern Jazz - Erschienen am 22. September 2014 | Nome

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc Jazzman - TSF - Qobuzissime
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Jazzgesang - Erschienen am 22. März 2013 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Le top 6 JAZZ NEWS - Qobuzissime - Qobuz Referenz - Hi-Res Audio - Sélectionné par Ecoutez Voir
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Jazz - Erschienen am 25. Mai 2012 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio
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Jazzgesang - Erschienen am 5. März 2012 | Jazz Village

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Sélection Les Inrocks - Qobuzissime - Hi-Res Audio - Sélection JAZZ NEWS
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Modern Jazz - Erschienen am 2. Februar 2012 | Laborie Jazz

Booklet Auszeichnungen TSF - Choc de Classica - Elu par Citizen Jazz - Découverte JAZZ NEWS - Qobuzissime - Qobuz Referenz
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Jazz - Erschienen am 7. November 2011 | Discograph

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio