Genre :

Die Alben

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Musique vocale profane - Erschienen am 27. März 2020 | MUSO

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama
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Musique vocale profane - Erschienen am 20. März 2020 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Ausgangspunkt für Barbara Hannigans dritte Aufnahme für Alpha ist ein Werk von Gérard Grisey (1946-98), das ihr besonders am Herzen liegt. Grisey schrieb: „Ich habe die Quatre Chants pour franchir le seuil ("Vier Lieder zum Überschreiten der Schwelle") als eine musikalische Meditation über den Tod in vier Teilen konzipiert: den Tod des Engels, den Tod der Zivilisation, den Tod der Stimme und den Tod der Menschheit. Die ausgewählten Texte gehören vier Zivilisationen an (christlich, ägyptisch, griechisch, mesopotamisch), die ein fragmentarischer Diskurs über die Unvermeidlichkeit des Todes verbindet. Luigi Nono (1924-90) war ein politisch engagierter Komponist. Seine atemberaubende Monodie Djamila Boupacha, ein herzzerreißender Aufschrei für Solosopran, würdigt die Freiheitskämpferin, der von französischen Fallschirmjägern während des Algerienkriegs gefoltert wurde; Picasso porträtierte sie auch in Holzkohle. Barbara Hannigan singt und leitet dieses Werkpaar aus dem 20. Jahrhundert erneut mit ihren Freunden des Ludwig-Orchesters. Sie hat sich dafür entschieden, die beiden Stücke mit einer klassischen Symphonie des Meisters des Genres, Joseph Haydn, zu verbinden, die sich ebenfalls mit dem Thema der Passion beschäftigt. Hannigans Interpretation ist extrem intensiv und sehr persönlich. © Alpha Classics
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Musique vocale profane - Erschienen am 3. Januar 2020 | CPO

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Musique vocale profane - Erschienen am 29. November 2019 | Decca

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte
Ein gewagtes Cover. Es zeigt Cecilia Bartoli als Hermaphrodit, nackt und behaart, mit dichtem Bart und über ihre Schultern wallenden Haaren. Das Bild nährt den Mythos Farinelli, der im gleichnamigen Kinofilm mit zweifelhafter Sensationslust ausgeschlachtet wird. Demgegenüber präsentiert Patrick Barbier ihn in seinem schönen, dem berühmten neapolitanischen Kastraten gewidmeten Buch mit größter historischer Genauigkeit.Wir wissen, dass die heute verlorene Stimme der Kastraten das sensationssüchtige Publikum damals sehr faszinierte. Die sexuelle Ambiguität verlieh den Sängern eine besondere, mythologischer Gestalten würdige und aufgrund ihrer Zwitterhaftigkeit vermutlich sehr erotische Aura. Dafür empfängliche Musikliebhaber sind seither nicht ausgestorben. Sie erfreuen sich heute an den Meisterleistungen der italienischen Sängerin sowohl auf ihren Alben als auch im Konzert.Für dieses neue Werk zu Ehren Farinellis hat Cecilia Bartoli bekannte Arien aus dem Repertoire des berühmten Sängers ausgewählt und dabei zwischen vokaler Pyrotechnik – ihrem Markenzeichen – und eher introvertierten, dramatischen Arien abgewechselt. Porpora, Hasse, Giacomelli, Caldara und Riccardo Broschi, Farinellis Bruder, sind hier zu einem Feuerwerk zusammengestellt, das versucht, wenn nicht eine hypothetische Stimme wiederzufinden, so doch wenigstens, dank der Kunstfertigkeit und Leidenschaft, die Cecilia Bartoli in alles einbringt, die von dieser Stimme hervorgerufenen Schauer auszulösen. © François Hudry/Qobuz
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Musique vocale profane - Erschienen am 15. November 2019 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Oratorios profanes - Erschienen am 8. November 2019 | Ambronay Éditions

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason découverte
 
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Musique vocale profane - Erschienen am 25. Oktober 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Musique vocale profane - Erschienen am 25. Oktober 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
 
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Musique vocale profane - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Das zweite Madrigalbuch von Carlo Gesualdo bildet den Mittelpunkt der neuesten Einspielung der Compagnia del Madrigale, die bereits viele atemberaubende Neuinterpretationen italienischer Madrigale auf Glossa vorgelegt hat. Wahrscheinlich schrieb Gesualdo sein zweites Madrigalbuch zwischen dem doppelten Ehrenmord an seiner ersten Frau und ihrem Liebhaber und seiner Wiederverheiratung. Es zeigt eine ausgefeilte kompositorische Meisterschaft, die ganz im Einklang mit den späteren Büchern steht, aber im Vergleich zu den zerquälten und gewundenen musikalischen und psychologischen Wendungen der letzten Bücher weist es eine ruhigere und sanftere Herangehensweise auf. Dennoch sind die Anforderungen an die Sänger des Secondo libro di madrigali a cinque voci sehr hoch. Die Compagnia del Madrigale bringt ihre vielgerühmte Sensibilität im Umgang mit den Texten ein, und verfügt wie immer über einen außerordentlich ausgewogenen Ensembleklang und eine perfekte dynamische Kontrolle. Im Booklet gehen Marco Bizzarini und Giuseppe Maletto dem Gemütszustand des Komponisten nach, der über vier Jahrhunderte nach seinem Tod noch immer eine ungebrochene Faszination ausübt. Der umfangreiche zweite Teil dieser Aufnahme bietet einen Kontrast zum zweiten Madrigalbuch: neun Stücke von Madrigalisten, die von Gesualdos Stil inspiriert sind, von Zeitgenossen wie Nenna, Macque und Palazzotto Tagliavia bis hin zu Sigismondo d’India. Ein wunderbarer Bonus! © Glossa
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Musique vocale profane - Erschienen am 24. Mai 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
 Ohne Unterstützung durch lautes Schlagzeug oder Kastagnetten lässt Paul van Nevel, kultiviert und mit gutem Geschmack, Musik erklingen, die Christoph Kolumbus während seiner Reisen und seines abenteuerlichen Lebens hören konnte. Uns liegt hier eine rigorose Auswahl von oft unbekannten A-Capella-Werken italienischer und spanischer Komponisten aus dem späten 15. und frühen 16. Jahrhundert vor. Das Album beginnt mit Kindheitserinnerungen von Christoph Kolumbus (ein Karnevalslied, das an einen erotischen Witz über Schornsteinfeger erinnert) und endet mit Stücken von Agricola, die der Seefahrer sicherlich am Ende seiner letzten Überfahrt im Jahr 1506 gehört hat. Die virtuelle musikalische Reise nimmt im Venedig des 15. Jahrhunderts ihren Anfang und erreicht den Hof von Isabella und Ferdinand von Spanien in Madrid, Sevilla, Cordoba und Valladolid. Ein spannendes Programm, das von der außergewöhnlichen Qualität der Sänger des Ensembles Huelgas lebt, das 1971 von Paul van Nevel gegründet wurde und das sich auf die Polyphonie des Mittelalters und der Renaissance spezialisiert hat. © François Hudry/Qobuz
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Musique vocale profane - Erschienen am 3. Mai 2019 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Für ihr erstes Album bei PentaTone kehrt die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kožená zu ihrer alten Liebe, der Barockmusik, zurück und begegnet ihren Landsleuten Václav Luks und seinem ausgezeichneten Prager Ensemble. Der Cembalist und Hornist Václav Luks studierte an der Schola Cantorum in Basel, bevor er 1991 das Collegium 1704 und 2005 den Chor Collegium Vocale 1704 gründete, die sich aus 90 tschechischen Sängern und Musikern zusammensetzen.Das vorliegende neue Album mit dem Titel "Giardino dei sospiri" (Garten der Seufzer) enthält Auszüge aus weltlichen Kantaten, in denen tragische Liebe verherrlicht wird. Die wenigen tragischen Heldinnen, die hier in den verschiedenen Werken von Händel, Leonardo Leo, Benedetto Marcello, Vinci, Gasparini und Sarro im Mittelpunkt stehen, finden in Magdalena Kožená eine leidenschaftliche, man muss sogar sagen eine ganz ideale Vertreterin. Vor unseren Ohren spielt sich ein facettenreiches Musikdrama ab, das ursprünglich als Bühnenprojekt konzipiert war."Von der Manipulatorin Agrippina, die zu allem bereit ist, um ihren Sohn Nero auf den Thron zu setzen, über die Priesterin Hero, die nach dem Unfalltod ihres Geliebten Leander nicht mehr leben will, bis zur Zauberin Armida, die Rinaldo betört, lässt Magdalena Kožená diese mythischen Heldinnen mit der Dichte und Virtuosität ihres Gesangs lebendig werden", können wir über dieses Programm lesen, das Magdalena Kožená und Václav Luks im Frühjahr 2019 auf einer Europatournee präsentieren werden. © François Hudry/Qobuz
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Musique vocale profane - Erschienen am 5. April 2019 | Arcana

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Trotz der bekannten Rivalität zwischen den von Händel und Porpora zwischen 1734 und 1737 geführten Londoner Operngesellschaften, ist die tatsächliche Natur der Beziehung zwischen den Komponisten noch zu erforschen. Beide galten in ihrer jeweiligen ästhetischen Haltung als besonders originell. Beide bewunderten die Musik des anderen. Ihre wenigen stürmischen Jahre der Rivalität in der englischen Hauptstadt brachten einige unvergessliche Ergebnisse hervor, darunter Ariodante von Händel und Polifemo von Porpora, die gleichzeitig in den Theatern der Stadt liefen. Der Kampf zwischen den beiden Operngesellschaften war für die Komponisten eine Gelegenheit, einander zu begegnen, sich mit dem Geschmack des Londoner Publikums vertraut zu machen und mit neuen Ideen zu experimentieren. Unterstützt wurden sie dabei durch die erstaunlichen stimmlichen Fähigkeiten ihrer Darsteller wie Farinelli, Senesino und Carestini. Diese Platte ist dem Geist dieser komplexen intellektuellen Beziehung auf der Spur, indem sie wichtige Beispiele für den Stil jedes Komponisten präsentiert und das Ausmaß der gegenseitigen Wertschätzung zwischen diesen beiden Größen der Musikgeschichte umreißt. Die junge Mezzosopranistin Giuseppina Bridelli zeigt auf ihrem Debüt-Soloalbum mit einer unerschrockenen Leichtigkeit diese technisch anspruchsvollen Werke, die für einige der berühmtesten Stimmen des 18. Jahrhunderts komponiert wurden. © Arcana
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Musique vocale profane - Erschienen am 21. März 2019 | Coviello Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Cantates (profanes) - Erschienen am 15. März 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In ihrer neuen Aufnahme mit Musik von Alessandro Scarlatti demonstrieren Josetxu Obregón und sein Ensemble La Ritirata ihr mitreißendes Können als Sänger und Instrumentalisten. So entstand eine weitere Glossa-Projekt mit neapolitanischem Flair, auf dem die Musiker vier Kantaten mit Blockflöten und Violinen sowie eine Sopran-Kantate präsentieren. Alessandro Scarlatti hat über 800 weltliche Kantaten komponiert. Die aus dieser Fülle ausgewählten Werke zeichnen sich durch fantasievolle Rezitative, ausdrucksvolle, dramatische Arien und farbenreiche, anspruchsvolle instrumentale Sinfonien und Ritornelle aus. Daraus ergibt sich in jedem Werk eine elegante und kompakte Einheit, in der poetische Texte vertont werden, die den Ansprüchen der Accademia degli Arcadi genügen, einem literarischen Zirkel, der in Rom um die Wende zum 18. Jahrhundert gegründet wurde. Stefano Russomanno zeichnet in seinem Booklettext den Kontext der überbordenden Kreativität Scarlattis nach. Die Vokalparts werden von führenden Interpreten unserer Tage übernommen: Mezzosopranistin Giuseppina Bridelli, Countertenor Filippo Mineccia und Sopranistin Alicia Amo. Die langjährigen Mitglieder des Ensembles La Ritirata Tamar Lalo (Blockflöte) und Hiro Kurosaki (Violine) stellen sich bravourös den technischen Anforderungen dieser Werke. Ihnen treten der Flötist Michael Form und der Geiger Pablo Prieto zur Seite. Lalo und Kurosaki waren gemeinsam mit dem Cellisten Obregón auch die führenden Solisten in der letzten Platte des Ensembles, „Neapolitan Concertos for various instruments“. © Glossa
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Musique vocale profane - Erschienen am 1. März 2019 | Da Capo

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Musique vocale profane - Erschienen am 1. März 2019 | Signum Records

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Musique vocale profane - Erschienen am 25. Januar 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Die Mezzosopranistin Eva Zaïcik, die sich bei Alpha für mehrere Aufnahmen verpflichtet hat, ist eine der prominentesten Vokalistinnen ihrer Generation. Sie wurde als „Révélation lyrique“ bei den ‚Victoires de la Musique Classique 2018 ausgewählt‘ und im selben Jahr Preisträgerin des renommierten belgischen Wettbewerbs ‚Reine Elisabeth‘. Sie hat am ‚Jardin des Voix‘ von Les Arts Florissants unter William Christie teilgenommen und arbeitet regelmäßig mit Le Poème harmonique und Vincent Dumestre zusammen. Ihr fester Begleiter ist der Cembalist Justin Taylor. Gemeinsam mit zwei weiteren Absolventen des Conservatoire Supérieur de Paris, den Geigern Théotime Langlois de Swarte und Sophie de Bardonnèche, haben sie Le Consort gegründet, um sowohl geistliche als auch weltliche Werke von Komponisten wie Charpentier, Campra und Clérambault zu entdecken. Für diese Aufnahme sind neben der Flötistin Anna Besson und der Gambistin Lucile Boulanger, beide beim Alpha-Label bekannt, Louise Pierrard (Viola da Gamba) und Thibault Roussel (Theorbe) dabei. Die vorliegende Aufnahme ist den Kantaten von Lefebvre, Montéclair, Clérambault und Courbois gewidmet, von denen mehr als die Hälfte bislang nie aufgenommen wurden. Die Kantate, die lediglich eine einzige Stimme mit nur wenigen Begleitinstrumenten brauchte, inspirierte Komponisten, die für die Opernbühne geschaffenen Erzähl-Stoffe in reduziertem Umfang und in der intimen Umgebung der Salons zu spielen. Es ist ein raffiniertes Genre, das die Gesangslinie betont, mal zart - mal ungestüm, mit klangvollen Harmonien und einer lebendigen Darstellung der Figuren. Die Titel dieser Werke zeigen ihren Reiz für ein Publikum, das sich der Träumerei hingibt: von der verschmähten Liebe im „Death of Dido“ bis zur sanften Idylle von "La bergère" (Die Hirtin). Nach einem Konzert, das dieses Programm vorstellte, schrieb der Journalist Alain Cochard in Concert Classic: „Diese Sängerin verführt das Ohr mit ihrer Tonfülle und ihrer prosodischen Kunstfertigkeit. Nirgendwo gibt es Geziertheit, nur ein angeborenes Gefühl für Charakterisierung, das ihr durch die hervorragende Beziehung zu ihren Mitschauspielern hilft, sich perfekt auszudrücken.“ © Outhere Music
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Musique vocale profane - Erschienen am 4. Januar 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit Vieni, dolce Imeneo erreicht die Compagnia del Madrigale eine weitere wichtige Station ihrer fesselnden Erforschung des weltlichen Vokalrepertoires aus Italien. Diese Aufnahme ist Cipriano de Rore gewidmet, einem der bedeutsamsten, wenn auch heute häufig vernachlässigten Komponisten seiner Zeit. De Rore stammte aus Flandern und war in Italien an den Höfen von Ferrara und Parma sehr erfolgreich. Er genoss in ganz Europa einen hervorragenden Ruf. Sein Schaffen umfasst zahlreiche Gattungen, aber im weltlichen Madrigal schätzte man seine Fähigkeiten ganz besonders – Werke dieses Genres wurden auf dem vorliegenden Album eingespielt. Er schuf weitgeschwungene und ausdrucksstarke Melodielinien, die häufig mit Vorwegnahmen der seconda pratica einhergehen, die durch Monteverdi trotz harscher Kritik so triumphal verewigt werden sollte. Mehrere Glossa-Aufnahmen mit Madrigalen von Marenzio, Gesualdo und Monteverdi haben bereits gezeigt, für welch außerordentlichen musikalischen Genuss die Compagnia del Madrigale steht. Typisch für die erfahrenen Mitglieder dieses Ensembles sind der ausgewogene Klang voller Finesse und die ungewöhnliche dynamische Bandbreite. Die Madrigaltexte der 19 hier aufenommenen Stücke stammen von Petrarca, Ariost und verschienden Hofdichtern, und Marco Bizzarini, der Verfasser des Booklettextes, hebt in Bezug auf das titelgebende Madrigal Vieni, dolce Imeneo besonders die Fähigkeit des Komponisten hervor, eine ideale Verbindung zwischen Dichtkunst und Musik zu schaffen. © Glossa
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Cantates (profanes) - Erschienen am 7. Dezember 2018 | CPO

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Musique vocale profane - Erschienen am 30. November 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Die vorliegende Darbietung des Countertenors Xavier Sabata in Begleitung des Ensembles Vespres d’Arnadí entleiht seinen Titel L’Alessandro amante aus der gleichnamigen, leider verschollenen Oper von Giovanni Boretti. Warum Alexander? Weil er die in der gesamten Operngeschichte am stärksten beanspruchte historische Figur ist. Dies trifft ganz besonders auf die Barockzeit zu, in der rund 65 Opern nach demselben Libretto von Metastasio, Alessandro nell’Indie, entstanden sind. Übrigens war der historische Alexander eine komplexe Figur, eine Mischung aus Gewalt, Arroganz und Ehrgeiz, aber auch aus einer bestimmten Großzügigkeit, die die Menschlichkeit des Feindes anerkennt und ihn als ebenbürtig ansieht. Die Reise, zu der uns Alexander einlädt ist eine zweifache: zunächst eine biografische, durch Schlachten, Eroberungen und Heldentaten (nicht immer historisch korrekt, zugegeben…), aber auch eine musikalische durch den Zeitraum zwischen 1660 und 1760, in dem alle 20 Jahre immer wieder ungeheure Veränderungen stattfanden. Wir wandern also von Antonio Draghi bis Nicola Porpora über Händel, Leo, Bononcini und einige andere vom gleichen Kaliber. Das Programm des vorliegenden Albums bietet daher ebenso viele verschiedene „Alexanders“ als es Stücke enthält, wobei sich zwei große Gruppen herauskristallisieren: Alexander, der Krieger, den höheren Stimmlagen vorbehalten, und Alexander, der Liebhaber, dessen Arien dem tieferen Alt-Register anvertraut wurden. Natürlich beherrscht Sabata beide Bereiche. © SM/Qobuz