Die Alben

2002 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst und gefiltert nach Geistliche Vokalmusik
30,99 Fr.

Geistliche Oratorien - Erschienen am 27. April 2018 | deutsche harmonia mundi

Booklet
28,79 Fr.
19,19 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 30. März 2018 | Ligia

Hi-Res Booklet
24,62 Fr.
17,59 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 30. März 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet
Von den neun Lektionen der Dunkelheit, die François Couperin geschrieben haben soll, sind uns heute drei überliefert. Sie wurden für die Ordensdamen der Klarissinnen des Klosters Longchamp bei Paris komponiert, das während der französischen Revolution völlig zerstört wurde. Diese Leçons bilden den Höhepunkt des barocken Pietismus während der letzten Jahre der Herrschaft von Ludwig XIV, die noch stark vom Jansenismus des vorausgehenden Jahrhunderts geprägt war. Die Abtei war für die Bevölkerung geöffnet und es war daher üblich, die Lektionen der Dunkelheit nicht in der Nacht, sondern am Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagnachmittag aufzuführen. Die Aufführungen stellten ein gesellschaftliches Ereignis dar, an dem Pariser gerne teilnahmen. Die Gattung der Leçons de ténèbres war bei vielen Komponisten sehr beliebt, unter anderem bei Marc-Antoine Charpentier, der mindestens dreißig von ihnen komponierte, von denen uns aber nur wenige überliefert worden sind. François Couperin nahm sich Anfang des 18. Jahrhunderts dieses etwas veraltete Genre vor und gab ihm eine neue Form, wobei er die nötige Strenge mit einem stark “italienisierenden” Ausdruck des Schmerzes verband und seinen Stücken dadurch eine betörende Sinnlichkeit verlieh. Die Troisième Leçon für zwei Stimmen ist in besonderem Maße mit affektreichen Koloraturen verziert. Dank dem Genie von François Couperin liegt dieser übersteigerte Ausdruck des Schmerzes nie sehr weit von der Oper entfernt, die während der Fastenzeit nicht aufgeführt werden durfte. Dadurch war es möglich, das herrliche Schauspiel der tiefsten und subtilsten menschlichen Leidenschaften unter dem Deckmantel der Religion mitzuerleben. Das Ensemble Les Ombres unter der gemeinsamen Leitung von Margaux Blanchard und Sylvie Sartre bietet uns auf diesem neuen Album die Leçons de ténèbres neben Auszügen aus anderen Messen und Motetten von Couperin in einer Hell-Dunkel-Atmosphäre, die geschickt französische Strenge mit köstlicher italienischer Theatralik verbindet. © François Hudry/Qobuz
15,99 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 15. März 2018 | Art House Records

40,29 Fr.
28,79 Fr.

Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 9. März 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Die neue, mit Spannung erwartete Aufnahme der h-Moll Messe wurde von Les Arts Florissants mit William Christie bei harmonia mundi live in der Pariser Philharmonie aufgenommen, bevor sich das Ensemble nach Versailles, London, Barcelona aufmachte und bis nach Leipzig in die berühmte Thomaskirche kam, in der Bach von 1723 bis zu seinem Tod 1750 Kantor war. Die Messe entstand durch die Zusammenstellung verschiedenster Werke aus dem Fundus Bachs eigener Kompositionen (wie bei Selva Morale e spirituale von Monteverdi), die uns heute absolut stimmig erscheint. Bach hat sie jedoch zu Lebzeiten nie in dieser neuen Form gehört. Sie wurde übrigens erst 1845 als Ganzes herausgegeben und ihre Uraufführung fand vermutlich 1859 irgendwo in Deutschland statt. Vom Weihnachtsoratorium und der Johannespassion sowie einigen Kantaten einmal abgesehen, hat sich das Ensemble Les Arts Florissants bisher nur wenig mit der Musik Johann Sebastian Bachs beschäftigt. Die Solisten der vorliegenden Aufnahme, die die Instrumentalisten und Sänger der Arts Florissants unterstützen, stammen zum großen Teil aus Le Jardin des Voix – einer Akademie für junge Sänger von Wiliam Christie. © François Hudry/Qobuz
23,99 Fr.
15,99 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 9. März 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason découverte
Es gibt tatsächlich noch Werke von Pergolesi, die erst im 21.Jh. ihre diskografische Weltpremiere erleben! Kaum zu glauben, dass sie fast drei Jahrhunderte lang vernachlässigt wurden; als habe das berühmte Stabat Mater den Rest der umfassenden Produktion des Komponisten in den Schatten gestellt! Wie dem auch sei, die beiden geistlichen Werke auf dem vorliegenden Album entstanden am Ende seines viel zu kurzen Lebens, zwischen 1730 und seinem Tod sechs Jahre später. Bemerkenswertes Detail: die Messe in D-Dur von 1732 oder 33 (aus derselben Zeit stammt auch La Serva padrona) ist für zwei Chöre und zwei Orchester konzipiert, so dass durch die räumlichen Verteilung des Klangs ein äußerst wirkungsvoller Stereoeffekt entsteht. Zudem hat der Komponist alle Möglichkeiten der dynamischen Differenzierungen gründlich ausgeschöpft, anstatt von der Masse zu „profitieren“ und ständig nur Fortissimo zu produzieren. Die Motette Dignas laudes resonemus gehört zur Gattung der großen neapolitanischen konzertanten Motetten in monumentaler Form, für die ebenfalls Doppelchor und zwei Orchester eingesetzt werden. Die Partitur dieses Werkes war lange verloren. Erst mit dem Auftauchen von zeitgenössischem Orchestermaterial konnte das Werk in seiner Gesamtheit rekonstruiert werden. Hier kommt Pergolesis lyrische Ader zum Vorschein. Er hat insgesamt etwa zehn Opern geschrieben, und wäre er nicht mit 26 Jahren gestorben, so wären es sicher noch viele andere geworden, eine schöner als die andere. © Marc Trautmann/Qobuz
24,62 Fr.
17,59 Fr.

Geistliche Kantaten - Erschienen am 16. Februar 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Diapason d'or / Arte
Die Kantate Jesus nahm zu sich die Zwölfe BWV 22 hat bei Bach eine historische Bedeutung. Sie wurde noch in Köthen anlässlich seiner Bewerbung auf die Stelle als Kantor in Leipzig komponiert und am 7. Februar 1723 aufgeführt. Dabei sang er vermutlich selbst die Basspartie. Wir wissen, dass der Stadtrat beschlossen hatte, sich mit dem “mittelmäßigen“ Bach zu begnügen, nachdem er seine bevorzugten Kandidaten – Telemann, Graupner und zwei andere – nicht für den Posten gewinnen konnte. Im Tagesevangelium wird zunächst davon berichtet, wie Jesus den Jüngern seinen Tod und seine Auferstehung ankündigt. Eine bescheidene Besetzung: Singstimmen, Streicher, eine Oboe und Continuo, aber der musikalische Gehalt gehört – wie mehr oder weniger in allen Bachkantaten – zum schönsten was er geschrieben hat. Im folgenden Jahr schrieb Bach für denselben Festtag eine neue Kantate, Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott BWV 127. Diese hat praktisch nichts mit ihrer Vorgängerin gemeinsam: Bach bietet eine eindrucksvolle Betrachtung über den physischen Tod. Er, der in seinen Kantaten um einen seligen Tod anruft, der ihn aus den Wechselfällen des irdischen Lebens erlöst, offenbart hier, wie sehr er sich vor dem physischen Tod fürchtet. In der Arie Die Seele ruht lässt Bach, durch den unsagbar leisen und zarten Dialog über ein herzzerreißendes Thema zwischen Sopran und Oboe einen dieser überwältigenden Augenblicke des Innehaltens entstehen, während Flöten und Streicherpizzicati in unbeschreiblicher Schönheit die verstreichende Zeit versinnbildlichen. Mit Die Elenden sollen essen BWV 75 trat Bach schließlich seinen Dienst in Leipzig diesmal an der Nicolaikirche an, denn die Kantaten wurden abwechselnd in der einen und in der anderen Kirche aufgeführt. Sicherlich, weil er seine Ankunft mit Glanz feiern wollte, hat er diese Kantate sehr groß angelegt: vierzehn Nummern aufgeteilt auf zwei Teile. Natürlich konnte Bach nicht jede Woche so umfangreiche und mächtige Partituren liefern. Aber hier gibt es wirklich Stoff für eine Passion… Philippe Pierlot, sein Ricercar Consort und die Solisten geben dieses Meisterwerk passioniert wieder. © Marc Trautmann/Qobuz
21,49 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. Januar 2018 | Warner Classics

Auszeichnungen Diapason d'or
33,59 Fr.
22,39 Fr.

Geistliche Kantaten - Erschienen am 12. Januar 2018 | Ediciones Singulares

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
1,74 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 6. Januar 2018 | Zauberwald Records

32,39 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 22. Dezember 2017 | profimusic

21,59 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 22. Dezember 2017 | profimusic

6,47 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 10. Dezember 2017 | First Love Media

2,32 Fr.
1,74 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 8. Dezember 2017 | BENDEZ RECORDS

Hi-Res
23,99 Fr.
15,99 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 1. Dezember 2017 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
1,74 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 1. Dezember 2017 | profimusic

35,99 Fr.
23,99 Fr.

Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Album In excelcis Deo mit zwei geistlichen Werken aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges stellt die Missa Scala Aretina für vier Chöre des katalanischen Komponisten Francesc Valls (1671-1747) und die Messe für zwei Chöre und zwei Orchester des französischen Komponisten Henry Desmarest (1661-1741) sozusagen spiegelbildlich gegenüber. Diese beiden ungewöhnlichen Werke liegen zeitlich sehr nahe beieinander, denn das eine ist auf das Jahr 1701 datiert, das andere von 1704. Zur Erinnerung: Der Spanische Erbfolgekrieg wütete von 1701 bis 1714 und es war der letzte große Krieg Ludwigs XIV. Bei diesem schrecklichen europäischen Konflikt ging es um die Nachfolge des Spanischen Throns, nachdem der letzte spanische Habsburger Karl II. kinderlos gestorben war (Epileptiker, Syphilitiker von Geburt an durch seine Mutter - doch, doch, das gibt es… - und steril) und dadurch auch die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa. Schließlich verlor Spanien praktisch alle seine europäischen Besitztümer – in Italien, den Niederlanden, in Sardinien und sogar im eigenen Land, denn Gibraltar kam unter britische Kontrolle –, die Bourbonen gelangten auf den spanischen Thron (wo sie heute noch sind), während Barcelona zurückgewonnen wurde – Katalonien war zuvor für Österreich und die Habsburger eingetreten… Eine sehr verworrene Geschichte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind! Das vorliegende, dank des Talentes von Jordi Savall ausgesprochen ökumenische Album, stellt Werke von Musikern aus verfeindeten Ländern nebeneinander, deren Messen in Barcelona und in Versailles gesungen wurden. Der Hörer bilde sich selbst eine Meinung darüber, ob die Musik der sehr katholischen Franzosen und der sehr katholischen Katalanen wirklich so verschieden ist! © SM/Qobuz
21,59 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 21. November 2017 | Housemaster Records

17,27 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 17. November 2017 | Embark Music

17,27 Fr.

Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 13. November 2017 | Housemaster Records