Qobuzissime? Dies ist eine Auszeichnung, die Qobuz für ein Debütalbum oder ein zweites Album vergibt. Pop oder Reggae, Metal oder Klassik, Jazz oder Blues - kein Genre wird unbeachtet gelassen. Meistens handelt es sich um junge, noch unbekannte Talente.

Hin und wieder kann diese Auszeichnung auch an bereits bekannte Künstler vergeben werden, die ein ungewöhnliches Projekt schaffen, das sich von ihrer sonstigen Diskografie unterscheidet, wie zum Beispiel ein Crossover-Album. Was zählt ist einzig die Originalität und die Qualität. Die der Aufnahme, des musikalischen Projekts und seiner Identität.

Die Alben

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Soul - Erschienen am 25. Januar 2019 | Decca (UMO)

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
XamVolos facettenreiches Debütalbum lässt einen aufhorchen. Der erst 23 Jahre alte, in Liverpool niedergelassene Londoner tunkt All The Sweetness On The Surface in zarten, von Jazz und Pop gesäumten Soul, der schon auf den beiden vorangegangenen EPs ganz klar herauszuhören war: Chirality (2016) und A Damn Fine Spectacle (2018). Eine schlaue Grammatur, die in jedem der fünfzehn, recht unterschiedlichen Titel zum Tragen kommt. All diese lässig vorgetragenen Silben ergeben nicht den geringsten Sinn, es zählt nur diese warme Stimme, die so gut dazu passt. Auf dem köstlichen Lose Love sind die sinnlich verschlungenen Wege durch R&B hindurch schon vorgezeichnet, mit nicht mehr als ein paar Gitarrenriffs, Synthies aus der Ferne, schmiegsamen Chören und schleppendem Tempo. Man braucht sich also nur noch dahintreiben zu lassen. Und in Feel Good, dem gesampelten Thelonious von Thelonious Monk, die jazzigen, einwandfrei herauszuhörenden Bläser genießen. Und bei Old Soul wird man dank des patinierten Souls mit rotglühenden Wangen dastehen. Mit seinem Blick durch Butzenscheiben hindurch hat Samuel Akinlolu Folorunsho die perfekte Neo-Soul-Umgebung entworfen, in der man es sich gemütlich machen kann. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Soul - Erschienen am 15. Juli 2016 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Dank des brillanten Debütalbums Home Again, das Michael Kiwanuka im Jahre 2012 herausbrachte, ist der Brite zu einem der großen Stars des heutigen Szene des Nu Soul aufgestiegen. Mit nur 25 Jahren wurde Kiwanuka mit nicht weniger großen Namen als Bill Withers, Otis Redding und Marvin Gaye verglichen. Auf seinem zweiten Album Love & Hate, das nun erscheint, zeigt uns der Londoner seine rockige Seite, ohne seine eindeutig souligen Einflüsse zu verleugnen. Es wurde produziert von Danger Mouse und enthält viele anspruchsvolle Kompositionen (wie zum Beispiel die zehnminütige Sinfonie Cold Little Heart, die das Album eröffnet) und unerwartete Referenzen wie Akkorde, die eindeutig an David Gilmour von Pink Floyd erinnern. Aber auch die Refrains zeigen Kiwanukas Brillanz und die Eingängigkeit der Melodien - sowohl wenn er beim gleichnamigen Song "I'm a white man in a white world" singt oder den Titelsong Love & Hate zum Besten gibt. Wenn er gezielt das Saitenspiel einsetzt oder wir uns über gospelähnliche Chorgesänge freuen können. Kurz gesagt: Ein großes Soul-Album, das reich an Einflüssen großer Künstler ist, hinter denen es sich nicht zu verstecken braucht. © MZ/Qobuz
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Soul - Erschienen am 5. Februar 2016 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
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Soul - Erschienen am 19. Juni 2015 | Columbia

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Ein Blick auf das Cover und die ersten 30 Sekunden von Coming Home reichen, um zu verstehen, welche musikalischen Einflüsse Leon Bridges geprägt haben. Der 25-jährige Songwriter aus Texas tritt in die Fußstapfen von Otis Redding, von Smokey Robinsons Band The Miracles, und vor allem von Sam Cooke und kann somit als lebendes Mausoleum, auserkoren um den Soul am Leben zu erhalten, beschrieben werden. Auf seinem ersten, bei Columbia erschienenem Album zeigt Bridges, dass er in der Lage ist, großartige, eigene Songs zu schreiben, die deutlich machen, dass er mehr als nur eine Kopie seiner musikalischen Vorfahren ist: ein ernstzunehmender, eigenständiger Soulkünstler. Hierdrauf finden sich sorgfältig und mit Liebe ausgearbeitete Kompositionen und Arrangements, in der Art, wie es schon seine Vorgänger in den 60er Jahren gemacht haben. Vor Leidenschaft brennende Balladen, sinnlicher Blues, Rythm’n’Blues in Up-Tempo-Rhythmik und Pop mit Gospel-Akzenten: Bridges beherrscht sein Handwerk in allen Stilnuancen perfekt, singt dabei wie ein junger Gott und vermeidet jegliche Art von Nachahmung. Coming Home ist eine Platte für puristische Fans des Souls und wird mit ihren einwandfreien Retro-Melodien viele Herzen berühren. Dieses Album zeigt Klasse! © MZ/Qobuz
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R&B - Erschienen am 19. Januar 2015 | Anti - Epitaph

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