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Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 25. August 2014 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month - 4 étoiles Classica
Russian pianist Igor Levit, trained in Austria and Germany, gained good festival notices and a New Generation Artist nod from the BBC. For his initial recordings he has confidently chosen repertoire that is usually thought to take some life experience to master: first the late Beethoven sonatas, and here Bach's six Partitas for keyboard, BWV 825-830. The partitas receive subjective, frankly pianistic readings less often than they used to, and for Levit the recording is a gutsy move. He relies less on pedal (like the big piano names of the old days) or extreme tempos (like Gould, although a few of his scherzos and finales are unusually quick) than on articulation combined with small variation in speed to define each partita and each movement with a free and distinctive spirit. The slow movements, with feathery trills and plenty of expressive space, are exceptionally beautiful, and the entire concept is thought out in detail; when Levit takes a fixed tempo, that actually stands out and becomes the point of the movement where it occurs. This kind of Bach is clearly not for everybody, but it's both original and executed with steely perfection. Mention must also be made of Sony's tremendous sound from a Berlin radio studio, capturing Levit's work in granular detail and imparting just the right measure of intimate intensity. © TiVo
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Oper - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Qobuzissime
Als Mozart im Jahre 1778 an seinen Vater schrieb "Ich möchte, dass eine Arie so auf seinen Sänger zugeschnitten ist, wie ein Maßanzug", deutete er an, dass alle seine Arien - die der Prima Donna ebenso wie der Nebencharaktere - nur für eine solche Sängerin bzw. einen solchen Sänger entwickelt wurden, die sich in der heutigen Zeit zwar einer möglichst großen Anzahl von Mozart-Rollen widmen wollen, es dabei aber verstehen, sich ihren "Kostümen" anzupassen. Denn schließlich ist Mozart nicht mehr da, um seine Stücke neu auszumessen und hier und da erneut Hand anzulegen, wie er es zu Lebzeiten oft getan hat. So trifft es sich gut, dass die wunderbare Schweizerin Regula Mühlemann mit ihrer kristallklaren Stimme weiß, sich die Arien von Mozart zu eigen zu machen und sie in ihrer großen Vielfalt hinsichtlich der Genres, der Stils und der Charaktere voll ausschöpft. Neben den großen Stücken hören wir auf ihrem Album ​Exultate, Jubilate und eine Arie, die Mozart schrieb, um an Der Barbier von Sevilla von Paisiello teilzuhaben, auch wenn dies am Ende nicht gelang und Mozart die Arbeit unvollendet ließ: die gesamte Gesangslinie, der Bass und die begleitenden Elemente sind in dieser Aufnahme im Mozart typischsten Stil durch Franz Beyer komplettiert. Regula Mühlemann, die wir schon auf renommierten Bühnen in Salzburg, Berlin, Paris und in vielen anderen Städten bewundern konnten, wird hier begleitet vom Basler Kammerorchester unter der Leitung von Umberto Benedetti Michelangeli​, dem Neffen von Arturo Benedetti Michelangeli: Qobuzmäßig! ​ © SM/Qobuz
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Ballett - Erschienen am 9. Oktober 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
In describing his interpretation of Igor Stravinsky's Le Sacre du printemps, Teodor Currentzis emphasizes the essential Russian origins of the music, and points out the folk influences that give it its cultural resonance. This is indeed the case, since the Russian and Lithuanian folk songs that Stravinsky used have been identified, and the score overflows with themes and melodic fragments that evoke an ancient tribal culture. This is perhaps the reason so much of this elastic performance of Le Sacre du printemps feels like a melodically based interpretation, rather than a sharp, rhythmic exploration, with more attention paid to articulation and phrasing than to accentuation and rhythm. While Currentzis and Musica Aeterna produce punchy moments in the expected places, they tend to slacken in subdued sections and deprive the work of the overwhelming drive and ruthless violence it needs. Opinions may vary over Currentzis' melodic approach, mainly in Part I, though from the Glorification de l'Élue to the Danse Sacrale in Part II, the orchestra kicks into gear and produces the necessary propulsion and volatility to make a convincing ending. © TiVo
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Symphonieorchester - Erschienen am 8. Januar 2016 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Qobuzissime
Er ist der unangefochtene König der Gegensätze, der Extreme und der wilden Fantasie. Und nun taucht er, Teodor Currentzis in eines der wohl brillantesten und fantasiereichsten Werke ein: Tschaikowskis Violinkonzert, bei dem er von der talentierten moldawischen Geigerin Patricia Kopatchinskaja begleitet wird. Auch sie ist eine wahre Naturgewalt, eine Künstlerin, die, laut Kritikern des Diapason, „alles wage und dabei sogar Gitlis, Kremer oder Kennedy in den Schatten stelle.“ Der Zuhörer weiß Bescheid: dieses Konzert von Tschaikowski stammt aus dem tiefsten Russland. Aus derselben Gegend also, in der auch Strawinskys Les Noces verortet ist. Ein derber Festtagstisch mit exzessivem Wodkagenuss, gelehrten Mönchen, einem frechen Chor und kühnen Solisten, die von den von Strawinsky gewählten Instrumenten – vier Klavieren und einem Schlagzeug – begleitet werden. Alle früheren Interpretationen könnten sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Currentzis scheut nicht davor zurück, meisterlich und fast schon provokativ das Kantige und die Schärfe der Partitur besonders hervorzuheben und in Szene zu setzen. Aufgenommen in Madrid im Oktober 2013 (Strawinsky) und Perm (Russland) im April/Mai 2014 (Tschaikowski). © SM / Qobuz
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Duette - Erschienen am 16. Februar 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Cello-Superstar Sol Gabetta hat sich für ihr jüngstes Aufnahme-Abenteuer den französischen Pianisten Bertrand Chamayou ausgesucht. Dem Komponisten Chopin ist dieses Album gewidmet, dessen Repertoire für Cello und Klavier sich auf eine CD zusammenfassen lässt. Die Sonate aus dem Jahre 1846, komponiert für den Cellisten Auguste Franchomme (der diese zusammen mit Chopin uraufführt) bildet ohne Zweifel das Kernstück. Nicht weniger bedeutend ist jedoch das Gand Duo Concertant, das von Franchomme und Chopin gemeinsam erdacht wurde. Hier darf man aber auch Werke (wieder)entdecken, die Chopin ursprünglich für Klavier geschrieben hat und die von Franchomme für das Cello adaptiert worden sind. Dabei hat der Cellist gekonnt zwei Nocturnes gewählt, die durch ihre weite Melodieführung so gut zum Cello passen. Eine Aufnahme, die uns Abwechslung beschert vom immer wiederkehrenden Brahms oder Beethoven oder Debussy, auf die Cellisten sonst zurückgreifen. Danke Sol! SM © Qobuz/ 2015
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Symphonien - Erschienen am 13. August 2014 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - 4 étoiles Classica
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Klaviersolo - Erschienen am 27. Oktober 2014 | Sony Music Labels Inc.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Opernauszüge - Erschienen am 13. September 2013 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Hi-Res Audio
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 25. Oktober 2010 | RCA Red Seal

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 28. Juli 2017 | Sony Music Classical Local

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Bartholomäusnacht im August 1572 brachte nicht nur Tod und Unglück: In diesem düsteren Jahr ließ Papst Gregor XIII. am 5. September diese Ereignisse als Befreiung des französischen Königreichs verherrlichen und ein Te Deum singen, um Gott dafür zu danken, dass er den Allerchristlichsten König vor den Ketzern gerettet hat. Das Ensemble Huelgas hatte die Idee, sich mit der protestantischen Musik aus dieser Zeit zu befassen (dazu gehören auch die Kompositionen von Jacques Goudimel, der den Ereignissen in Lyon zum Opfer fiel, da sich der Aufruhr noch mehr als einen Monat lang, von Paris ausgehend, quer über das ganze Königreich ausbreitete). Gleichzeitig interessierte es sich aber auch für die Musik, welche die Katholiken bei den Feierlichkeiten spielten, die bei diesem Anlass gegen die Hugenotten aufhetzten. Dieses herrliche Panorama über das 16. Jahrhundert besteht aus drei Teilen: von verschiedenen protestantischen Musikern vertonte Psalmen (die Texte von Clément Marot und Théodore de Bèze stammen aus dem berühmten Genfer Psalter, den Calvin veröffentlicht hatte), die oben genannten musikalischen Feierlichkeiten für den Papst, wozu auch ein Stück von Palestrina gehört, und schließlich profane und geistliche Werke aus den Kreisen der Hugenotten. Huelgas bietet uns sowohl mit Vokal- als auch mit Instrumentalmusik aus dieser unruhigen Zeit einen recht umfassenden Blick auf Gegner und Anhänger der Reformation. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 27. Juni 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 10. Mai 2019 | Sony Classical - Sony Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Am 20 Juni 1819 und damit vor 200 Jahren wurde der berühmte Komponist Jacques Offenbach als "Jakob" Offenbach in Köln geboren. Die junge Cellistin Raphaela Gromes, die bereits mit ihren ersten beiden Alben für Sony Classical exzellente Rezensionen erhielt und sogar Chart-Erfolge feierte, hat sich zum Jubiläum ein ganz besonderes Offenbach-Album ausgedacht, nachdem sie auf ihrem letzten Rossini-Album bereits Offenbachs "Hommage à Rossini" in einer hochgelobten Ersteinspielung präsentiert hatte. Denn, bevor Offenbach im Musiktheater bejubelt wurde, hatte er selbst eine großartige Karriere als Cellist und wurde europaweit sogar als "Liszt des Cellos" gefeiert. Ausgewählt hat Raphaela Gromes für diese Aufnahme Salonstücke für Cello und Klavier bzw. für zwei Celli. Damit füllt sie eine diskographische Lücke: Die letzte größere Einspielung mit Stücken für Cello und Klavier liegt tatsächlich 40 Jahre zurück. In der Zwischenzeit konnten unbekannte oder verschüttet geglaubte Manuskripte entdeckt werden. So präsentiert Raphaela Gromes mit ihrem langjährigen Klavierpartner Julian Riem denn auch in einer Weltersteinspielung eine virtuose, noch in Köln komponierte "Tarantelle". Offenbachs Cellostücke sind voller rhythmischer Feinheiten und melodischer Schönheiten, sie lassen das Instrument singen, sprühen vor guter Laune, können aber auch tief berühren und sind fallweise unglaublich virtuos. Zu den eingespielten Piècen für Cello und Klavier gehören solche Charakter- und Salonstücke wie der "Danse bohémienne", "Deux Âmes au ciel" , "Introduction e valse mélancholique" ,"Revérie auf bord de la mer", "La Course en traineau" sowie "Les Larmes de Jacqueline". Zudem hat Raphaela Gromes gemeinsam mit ihrem langjährigen Mentor, dem Münchner Celloprofessor Wen-Sinn Yang, das allerletzte von Offenbachs insgesamt 36 Cello-Duos aufgenommen: Das Duo, op. 54, Nr. 3 in E-Dur, ist eines der schwierigsten und, formal gesehen, das kapriolenhafteste des gesamten Zyklus. Das Album endet mit Offenbachs wohl berühmtestem Hit, der "Barcarolle", in einem neuen, ganz besonderen Arrangement für zwei Celli und Klavier von Julian Riem. © Sony Classical
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Klassik - Erschienen am 3. Februar 2017 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Eine gediegene Händel-Platte ist das, auf konstant hohem Niveau, ohne allerdings mitzureißen. Der Instrumentalstil des im vergangenen Jahr verstorbenen Alan Curtis kleidet Händel in vornehme Farben, behandelt das Ensemble orchestral geschlossen, ohne Ecken und Kanten. So stellt sich bei aller hohen Wertschätzung für die Ausführenden der Eindruck einer gewissen Gleichförmigkeit ein. Christiane Karg erfreut mit ihrer mädchenhaften Art, Romina Bassos schlanker Mezzosopran setzt dazu einen dezenten Gegenakzent. Man kann die Platte wieder und wieder hören, sie bleibt schön. Spannender indes wird sie nicht. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 24. Mai 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
 Ohne Unterstützung durch lautes Schlagzeug oder Kastagnetten lässt Paul van Nevel, kultiviert und mit gutem Geschmack, Musik erklingen, die Christoph Kolumbus während seiner Reisen und seines abenteuerlichen Lebens hören konnte. Uns liegt hier eine rigorose Auswahl von oft unbekannten A-Capella-Werken italienischer und spanischer Komponisten aus dem späten 15. und frühen 16. Jahrhundert vor. Das Album beginnt mit Kindheitserinnerungen von Christoph Kolumbus (ein Karnevalslied, das an einen erotischen Witz über Schornsteinfeger erinnert) und endet mit Stücken von Agricola, die der Seefahrer sicherlich am Ende seiner letzten Überfahrt im Jahr 1506 gehört hat. Die virtuelle musikalische Reise nimmt im Venedig des 15. Jahrhunderts ihren Anfang und erreicht den Hof von Isabella und Ferdinand von Spanien in Madrid, Sevilla, Cordoba und Valladolid. Ein spannendes Programm, das von der außergewöhnlichen Qualität der Sänger des Ensembles Huelgas lebt, das 1971 von Paul van Nevel gegründet wurde und das sich auf die Polyphonie des Mittelalters und der Renaissance spezialisiert hat. © François Hudry/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 20. April 2018 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Wenn man den Archiven der Inquisition Glauben schenken kann – die sich in Festivitäten gut auskannte – so nahm die Musik in vielen Frauenklöstern zu Beginn der Renaissance viel zu viel Raum ein. Zwar gehörte der gregorianische Gesang zur täglichen Liturgie, aber anscheinend überschritten die Ordensfrauen ihre Befugnisse und spielten zeitgenössische Musik der unterschiedlichsten Art. Was nicht weiter erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass diese jungen Damen aus gutem Hause einerseits eine breite Ausbildung besaßen und ihre religiösen Pflichten andererseits nicht so viel Zeit in Anspruch nahmen, so dass sie noch genügend Muße hatten, anderen, weniger geistlichen Aktivitäten nachzugehen. Die Konzerte wurden in den Räumlichkeiten der Klosterkirchen veranstaltet und zogen ein großes Publikum an. Die musikalischen Möglichkeiten waren jedoch begrenzt, denn es gab natürlich keine Männerstimmen. So hatten die Ordensschwestern keine andere Wahl, als die Tenor- und Basspartien mit tiefen Instrumenten zu ersetzen – die sie selbst spielten, etwa Fagott oder Posaune. Das vorliegende Album bietet Sätze aus der alltäglichen Messe, zum großen Teil von Tomás Luis de Victoria (1548-1611). Hier wird jedoch nicht eine bestimmte Messe wiedergegeben, dazu sind die Aufzeichnungen aus der damaligen Zeit nicht präzise genug: Es handelt sich um eine „imaginäre“ Messe der spanischen Renaissance mit Responsorien und Cantus plani, die zwischen Sätze reicher Polyphonie eingefügt wurden. Natürlich hören wir nur Frauenstimmen sowie einige rein instrumentale Stücke. Das Album schließt mit Adorámoste Señor von Francisco de la Torre (1483-1507) – fast ein Jahrhundert älter als die Stücke von Victoria – dem Namensgeber des Ensembles Capella de la Torre. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 27. September 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die CD beginnt mit einem Rumpeln – live (hier aufgenommen im Konzerthaus Dortmund) ist live, aber Schnitt hätte auch Schnitt sein können. An den Klang im einleitenden „Stabat Mater“ (nicht dem bekannteren deutschen, sondern einer nur vierstrophigen lateinischen Kurzversion) muss man sich ebenfalls erst gewöhnen: Der Chor wirkt akustisch weit in den Hintergrund gerückt. Schuberts viel gespielte „Unvollendete“ gestaltet Thomas Hengelbrock anschließend aber mit all seiner Kenntnis und mit allen Gestaltungsmitteln der historisch informierten Aufführungspraxis. Das Balthasar-Neumann-Ensemble reizt Extreme in Dynamik, Klangfarbe und Artikulation kunstvoll aus, setzt trocken Akzente, deutet das Werk als formal und stilistisch klassische Sinfonie mit romantischem Ausdruckswillen. Die Besonderheit des von Schubert erstmals ins Orchester integrierten Posaunenklangs: Hier wird er Ereignis, umgeben von weiteren fein herausgearbeiteten Bläserklängen, und Hengelbrock bringt seine Musiker auch zu jenem Singen, das hier erstmals einen gleichsam homogenisierten Orchestersatz dominiert. Der Chorklang bei Schumanns kurzer „Missa sacra“ ist nicht besser als bei Schubert, aber Partitur (und Dirigent!) fordern den Sängern deutlich mehr Dramatik ab. Hengelbrock führt den Chor zu konturierten dramatischen Passagen ebenso wie zu eindrucksvoll fahlen Pianissimi. Er schärft die Kontraste – schon zwischen Kyrie und Gloria, aber auch innerhalb der Sätze, unter denen das in den liturgischen Verlauf eingeschobene „Tota pulchra es, Maria“ (Offertorium) der eigenartigste und berührendste ist. Gesetzt nur für Sopran solo, Cello und Orgel, wirkt er (auch aufnahmetechnisch) wie eine Botschaft aus einer anderen Welt. © Benda-Hoffmann, Susanne / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 17. April 2015 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 18. September 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 13. November 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dem von Antonio Caldara (1670–1736) im Internet überlieferten Portrait haftet so etwas wie ein langsames Gesicht an: ruhige, schwere, fast grobe Züge, wo man – denkt man an seine Musik – doch etwas Sensibles, Feines erwarten würde. Denn der Venezianer, ab 1716 Vizekapellmeister am Wiener Hof, war zwar keiner der ganz Großen (obwohl Bach seine Musik sehr geschätzt haben soll), aber doch ein Meister des durchbrochenen Stils, der instrumentalen Raffinesse, der zarten Nuancen, der vielfach changierenden Farben. Pars pro toto sei die Arie „Ahi’! Come quella un tempo città“ aus der Oper „Sedecia“ erwähnt, in der das Salterio – ein dem Hackbrett ähnliches Instrument, hier meisterlich gespielt von Elisabeth Seitz – die Singstimme umglitzert. Oder „Questo è il prato“ aus der Pastorale „Tirsi e Nigella“, wo sich die helle Tönung der Traversflöte, das dunkel Samtige des Chalumeaus und die hingetupften Farben von gezupften und gestrichenen Saiteninstrumenten zu einem musikalischen Gemälde wie von Watteau verbinden. In seinem neuen Recital bringt der rumänisch-bayerische Sopranist Valer Sabadus dies mit großem Feingefühl zu Gehör. Caldaras Arien in ihrer zumeist aquarellhaften Zartheit scheinen wie für ihn geschaffen, er bezaubert mit Eleganz, Frische, Agilität, Wärme, Zärtlichkeit. Neun Arien – er nennt sie „Solitäre“, und das zu Recht – hat er für dieses Album ausgewählt, vieles davon Trouvaillen, beinahe vergessen und nun als Ersteinspielungen ins Licht einer breiteren Rezeption geholt. Das erlesen musizierende Kölner Solisten-Ensemble Nuovo Aspetto führt ihn mit viel Empfinden durch Caldaras Theaterlandschaften. Als spezielles „Schmankerl“ offeriert die CD auch noch Caldaras Kammerkonzert für Violoncello solo und Orchester mit der virtuos energischen Cellistin Ulrike Becker. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 26. September 2014 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason