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Die Musikexperten von Qobuz stellen in jedem Genre Alben zusammen, die jeder kennen sollte. Diese Alben haben die Musikgeschichte mitgeschrieben und sind zu Meilensteinen geworden. In der perfekten Schallplattensammlung finden Sie die symbolträchtigsten Werke, die Ihr Musikwissen erweitern.

Die Alben

2652 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst
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Veruschka

Ennio Morricone

Original Soundtrack - Erschienen am 1. Januar 1971 | Gdm

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Buena Vista Social Club

Buena Vista Social Club

World Music - Erschienen am 17. September 2021 | World Circuit

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Aus einer kleinen Idee entspringt manchmal ein großes Ereignis. Blues-Gitarrist Ry Cooder reist nach Kuba und trifft dort Juan de Marcos González. Beide reaktivieren etablierte Künstler des sogenannten Son de Cuba aus den 40er und 50er Jahren und spielen Klassiker neu ein. Kubanische Legenden wie die Sänger Ibrahim Ferrer und Manuel 'Puntillita' Licea, der Gitarrist Compay Segundo, Manuel 'Guajiro' Mirabal an der Trompete und Bassist Orlando 'Cachaíto' López formen eine Gruppe der Extraklasse. Der Buena Vista Social Club ist geboren und mit ihm der schillerndste Vertreter der Weltmusik. Die Kubaner sind ein leidenschaftliches Volk, das die Vorzüge des Lebens zu schätzen weiß und nicht gerade ein Blatt vor dem Mund nimmt, wenn es um das Zwischenmenschliche geht. Denn in diesem Album geht es vor allem um die Liebe. Sie ist so vielfältig wie das Leben selbst, und die Lieder erzählen insbesondere von den wehmütigen Momenten, wenn eine Liebe unerwidert bleibt oder nach einiger Zeit erloschen ist. "Chan Chan" steht sinnbildlich für die Wiederauferstehung dieses scheinbar vergessenen Genres Son: Wenn die Gitarre die Melodie zupft, der Rest der Band langsam einsetzt und der einfach gehaltene Gesang das Ohr streichelt, ist man im Nu in Havanna und trinkt am Strand einen Cuba Libre. Wirklich jeder sollte diesen Song über das Liebespärchen Juanica und den schüchternen Chan Chan kennen. Das beschwingte "De Camino A La Vereda" warnt junge Männer davor, sich nicht von schönen Frauen vom rechten Weg abbringen zu lassen, den prägnanten Ausspruch "¡Oígame compay! No deje el camino por coger la vereda" (Hör mir zu mein Freund! Verlasse nicht den Weg für einen Bordstein) streut Sänger Ferrer immer wieder ein. Oftmals beschreiben die Kubaner die Liebe mit der Metapher des Feuers, wenn Feuerwehrmänner und Sirenen die Hauptrollen spielen, weil die Liebenden zu verbrennen drohen wie in "Candela". Um die sexuellen Anspielungen herum entfacht die Truppe wuchtige Rhythmen und hypnotische Lyrics: "La mujer quando se agacha / se le abre el entendimiento / Y el hombre quando lo mira / se le para el pensamiento" (Wenn eine Frau sich herüberlehnt / öffnet sie ihren Geist / Wenn ein Mann sie anschaut / hört sein Denken auf). Zwischen den Zeilen rufen die anderen Sänger unentwegt "me quemo aé" (ich habe mich verbrannt) hinein. Auch in "El Cuarto De Tula", dem Lieblingsstück des Sängers Eliades Ochoa, wiederholen sich viele Zeilen, bevor es thematisch weitergeht. Verspielte Soli und treibende Grooves sorgen für eine ausgelassene Stimmung. "Murmullo" versetzt den Hörer in einen Nachtclub der späten 50er durch vergnügte Melodien und einem wundervollen Pianosolo. Anschmiegsam, träumerisch und fast magisch sinniert Ibrahim Ferrer über ein Liebespaar. Kein Wunder also, dass diese Ballade von Hollywood Musicals inspiriert wurde. Doch nicht nur der Son findet hier seine neue Heimat, sondern auch ein anderes fast vergessenes Genre. Entstanden aus der traditionellen haitianischen Musik etablierte sich im 19. Jahrhundert den sehr auf Rhythmen ausgelegten Danzón, ein Musikstil und zugleich ein Tanz, ähnlich dem Tango. Pianist Rubén González kreiert mit zwei anderen Kollegen Mitte des 1940er den Pianosound des Landes. Zu Zeit der Albumaufnahmen 77 Jahre alt, entdeckt er seine Leidenschaft für das Klavierspiel wieder, nachdem er es aufgrund von Arthritis schon aufgegeben hatte. Er ist stets der Erste im Studio und in "Pueblo Nuevo" hört man seine Leidenschaft heraus: Wundervolle Melodien und faszinierende Soli laden zum Tanz ein; im zweiten Teil des Songs gehen die Musiker über zum Mambo, einer Mischung aus Son und Danzón mit Einflüssen des Jazz und Vorläufer der bekannten Tanzstile Cha Cha Cha und Rumba. "Buena Vista" hieß ein alter, nur für Mitglieder zugelassener Social Club auf den östlichen Hügeln von Havanna, in dem viele berühmte und etablierte Musiker spielten. Erneut glänzt González mit famosem Pianospiel, flankiert von der elegant musizierenden Band samt entspannter Rhythmen. Neben Son und Danzón ertönt ein Bolero-Dreigespann, das die Melancholie hervorragend trägt und zelebriert. "Dos Gardenias" ist der heimliche Star des Albums mit seinem herzzerreißenden Kontrast aus fluffiger Inszenierung und bittersüßen Zeilen einer fragilen Liebe. Ferrers weicher Vortrag könnte kaum passender sein. Ursprünglich von Isolina Carillo in den 1930ern komponiert, gehört es heutzutage zum Standard-Repertoire eines jeden Bolero-Sängers. "¿Y Tú Qué Has Hecho?" verzaubert mit charmanten Melodien sowie einem hervorragendem Zusammenspiel zweier Akustikgitarren und erzählt von einem Jungen, der wegen einer Frau tiefe Risse in seiner Seele erleidet. Der Titel "Und Du Was Hast Du Gemacht?" spiegelt seine Verzweiflung wider. Die Melancholie transformiert sich zu schwerer Elegie in "Veinte Años". Die einzige Frau auf diesem Album, Omara Portuondo, besingt eine erloschene Liebe. Sie akzeptiert diesen Umstand nicht, und die Botschaft und das Bedauern über das Ende einer tiefgehenden Beziehung berührt ungemein: "Con qué tristeza miramos un amor que se nos va / es un pedazo del alma que se arranca sin piedad" (Mit welch Traurigkeit schauen wir auf eine Liebe, die von uns gegangen ist / es ist ein Stück der Seele, das erbarmungslos entrissen ist). Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihr Mann sie genauso liebt wie vor zwanzig Jahren. Gospel und Blues prägen "Amor De Loca Juventud". Wie der Titel "Liebe Der Verrückten Jugend" suggeriert, spielt die Truppe süßliche und luftige Melodien mit einem Funken Wehmut. Auch "Orgullecida", ein toller Frühjazz/Ragtime-Song mit leichtem Cowboy-Einschlag, handelt natürlich von den Hoffnungen und Illusionen der Liebe. Der typisch kubanische Blues, genannt Guajira, ist auch sehr populär in Westafrika. Er zeichnet sich durch einen gewissen Country-Anteil aus, den Eliades Ochoa durch und durch lebt - er trägt stets einen Cowboy-Hut, wenn er Musik macht. Deshalb klingt "El Carretero" wie ein karibischer Country-Song, jedoch mit gedrückter, passend zum Blues eher traurigen Stimmung. Im Text beschreibt Ochoa das Leben eines aufrichtigen, schaffigen Landarbeiters, der treu seinen Acker kultiviert und übers Land fährt. Diese aufregende Reise durch die kubanische Musiklandschaft beschließt "La Bayamesa". Sindo Garay, ein Komponist des 19. Jahrhunderts, schildert eine mutige Frau aus dem Ort Báyamo, die lieber ihr Haus abbrennt, als es in die Hände der spanischen Eroberer zu geben. Eine patriotische Ode an Kuba, die einen hoch emotionalen Schlusspunkt im Gewand des Criolla setzt, einem Vorgänger des Son. "Buena Vista Social Club" hievt das Genre Weltmusik auf ein neues Level dank der frappierenden Authentizität, die die Platte ausstrahlt. Angefangen mit den Topstars der vergessenen Son-Musik, über die Hommagen an die traditionellen kubanischen Musikstile bis hin zum frischen und lockeren Sound, der Kuba so einzigartig erscheinen lässt: Diese CD atmet und lebt Kuba nicht nur, sie ist Kuba. Ry Cooder destilliert mit einem extrem talentierten Ensemble das musikalische Extrakt kubanischer Geschichte samt Lebensgefühl, das für die Ewigkeit währt - bis heute das erfolgreichste Weltmusik-Album überhaupt. Die ganze Welt liegt Kuba und seinen Altmeistern zu Füßen. Zur Popularität des Albums (über acht Millionen verkaufte Einheiten) trägt auch die gleichnamige Dokumentation von Wim Wenders bei, die sogar für den Oskar in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert wird. Dabei ist dieser Film en passant entstanden, als Ry Cooder nach seinem Grammy-Gewinn als "Best Tropical Latin Performance" 1998 erneut nach Kuba geht und ein Solo-Album mit Ibrahim Ferrer anstrebt. Im Schlepptau hat Ry seinen guten Freund Wenders inklusive Filmcrew. Der Rest ist Geschichte. Cooder selbst fasst die Faszination dieses Meisterwerks am besten zusammen: "Dieses Album ist gesegnet mit einigen der herausragendsten Musikern in Kuba zurzeit - ihre Hingabe zur Musik und das Verhältnis zueinander sind für mich eine einzigartige Erfahrung. An diesem Projekt zu arbeiten war eine Freude und ein großes Privileg." "Musik ist eine Schatzsuche. Du gräbst und gräbst und manchmal findest du etwas. In Kuba fließt die Musik wie ein Fluss. Sie kümmert sich um dich und erneuert dich von innen heraus." © Laut
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Chega de Saudade (Remastered Edition)

João Gilberto

World Music - Erschienen am 14. Februar 2021 | Ipanema Discos - Atlantic

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Chega de Saudade (1959) war das erste Album des bahianischen Instrumentalisten João Gilberto, dessen Ruf als Genie sich bereits durch seine Studioarbeit mit anderen Künstlern verbreitete. Das Album leitete nicht nur João Gilbertos Solokarriere ein, sondern legte die Grundsteine für den Bossa Nova, ein Genre, das in der brasilianischen Musikgeschichte alles verändern sollte. Die sanften, vom amerikanischen Jazz inspirierten Singstimmen in Verbindung mit einer neuen Art von Gitarrenrhythmus, der später als "Bossa-Rhythmus" bezeichnet wurde, waren die entscheidenden Elemente, die das Album als Beginn einer Bewegung darstellten.Diese neue Art des Instrumentalspiels kam unter den Jugendlichen und Universitätsstudenten der damaligen Zeit in Mode und inspirierte zukünftige Musiker wie Gilberto Gil, Caetano Veloso, Jorge Ben, Chico Buarque und Milton Nascimento. Gleichzeitig konnte João Gilberto mit Chega de Saudade auch die ältere Generation für sich gewinnen: Obwohl das Album für die damalige Zeit revolutionär war, ließ es die Wurzeln der brasilianischen Musik nicht außer Acht. Das Repertoire umfasste Kompositionen von Größen wie Ary Barroso, Geraldo Pereira und Dorival Caymmi, die ihnen einen neuen Dreh verliehen.Ein Jahr vor seinem Solodebüt wirkte João Gilberto auf der Platte Canção de Amor Demais von Elizeth Cardoso mit, wo er auf dem von Vinicius de Moraes und Tom Jobim komponierte Chega de Saudade begleitend die Gitarre spielte. Bereits auf dieser Platte ist der "Bossa-Rhythmus" wahrzunehmen. Doch erst mit der Veröffentlichung der LP Chega de Saudade und João Gilbertos Version des Liedes hatte sich der Bossa Nova endgültig etabliert. Das Album wurde von Aloysio de Oliveira produziert und mit Tom Jobims Arrangements und Orchesterleitung bereichert, was das Album sofort zu einem häufig rezensierten und kommerziellen Erfolg machte. Klassische Titel wie Desafinado, Chega de Saudade und Bim Bom sind ebenfalls darauf zu hören. © Nathália Padua/Bananas
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Das Pfefferminz-Experiment

Marius Müller-Westernhagen

Rock - Erschienen am 8. November 2019 | Polydor

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Nach über vierzig Jahren hat es den deutschen Rocker noch einmal gepackt. Mit lauter Nostalgie im Gepäck reist er zur Aufnahme seines neuen Albums in die USA, wo er gemeinsam mit dem Musikproduzenten Larry Campbell in den Dreamland-Studios in Woodstock, aufnimmt. Neues Album ist dabei relativ, denn es handelt sich um eine Neuauflage seines Erfolgs von 1978, Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz, das sich über eine Millionen Mal verkaufte. Das neue Das Pfefferminz-Experiment von 2019 ist auf eine Akustik-Version reduziert, mit der Westernhagen seinen alten Klassiker noch einmal aufarbeiten wollte. Die Themen, die noch immer aktuell sind, hat er wie bei Jonny W. mit einem Arrangement für eine Lap-Steel-Gitarre aufgehübscht oder in Zieh dir bloß die Schuhe aus à la Reinhard Mey versüßlicht.Dass auch Westernhagen zu den Künstlern zählt, die nicht auf den Mund gefallen sind, hat sich auch bei dieser Neuauflage nicht geändert. Es stellt sich dabei die Frage, ob das heute überhaupt noch geht und man das alles noch als politisch korrekt durchgehen lassen kann, wenn er wie beim Titelsong von “Neger” spricht - oder sind wir alle vor lauter Political Correctness bloß zu empfindlich geworden? Mit dieser neuen, schlichteren Instrumentierung knallen einem die Worte nämlich noch härter ins Gesicht, da jegliches, was die Musik in der Vorgängerversion umspielt und ironisch hat erscheinen lassen, hier einfach wegfällt (Dicke). Unumstritten bleibt allerdings das Talent des deutschen Musikers, einen alten Blues aufzufrischen und dabei - auch vierzig Jahre später - noch mit derselben Energie abzurocken. © Sandra Dubroca
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Keep on Keeping On. Studio Albums 1970-74 (2019 Remaster)

Curtis Mayfield

Soul - Erschienen am 22. Februar 2019 | Rhino

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Der von Jimi Hendrix vergötterte Gitarrist, der von Prince angehimmelte Sänger mit seiner unwahrscheinlichen Falsettstimme, der im Kampf für die Bürgerrechte in Amerika engagierte Autor und hochkarätige Songwriter Curtis Mayfield schuf riesige, groovige Sinfonien und schlug zwischen Funk, Jazz, Blues, Gospeltradition und Soul solide Brücken im Breitbandformat. Nachdem er sich in den sechziger Jahren bei den Impressions einen Namen gemacht hatte, machte er 1970 im Alleingang weiter. Diese Box Keep On Keeping On enthält also seine vier ersten Studioalben in geremasterter Version: Curtis (1970), Roots (1971), Back to the World (1973) und Sweet Exorcist (1974). Der mit einem Wah-Wah-Pedal, passenden Perkussionsinstrumenten und durchwegs ätherischen Streichereinlagen vorangetriebene R&B erhält damit eine zweite Chance. Jedes einzelne Thema stellt eine in der Gospeltradition verankerte Mini-Tragödie mit sozialem Engagement dar. Und die grandiosen Arrangements dieser Platten (vor allem Curtis, sein eigentliches Meisterwerk, und Roots) bieten jeweils ein Pendant zu Marvin Gayes What’s Going On. Dabei ist anzumerken, dass diese Box 1970/1974 aber nicht den Soundtrack für den Film Superfly von Gordon Parks Jr. aus dem Jahre 1972, enthält, den die Singleauskoppelungen Pusherman und Freddie’s Dead berühmt gemacht haben. © Marc Zisman/Qobuz
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Now He Sings, Now He Sobs

Chick Corea

Jazz - Erschienen am 1. Januar 1968 | Blue Note

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Walton: Symphony No.1 in B-Flat Minor

André Previn

Symphonien - Erschienen am 16. November 2018 | RCA Victor

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Achtung, ein absolutes MUSS. Eine der besten Aufnahmen von André Previn, die in den 1960er Jahren in London realisiert wurden – eine wahrhaft gesegnete Zeit für den amerikanischen Dirigenten! Das London Symphony Orchestra spielt hingerissen, mit unerhörter Schönheit sein ureigenstes Repertoire; die Blechbläser sind atemberaubend (etwa im Scherzo!), die Holzbläser immer poetisch, die Streicher von einer unerbittlichen Rhythmik… Was diese Aufnahme von allen anderen unterscheidet, sind die durchgängig schnellen Tempi von André Previn, die Waltons großem Sinn für Architektur in einer nicht dagewesenen Natürlichkeit Raum geben – eine wunderbare Coda am Ende des ersten Satzes Allegro assai. Einflüsse von Sibelius oder Hindemith schwinden im Laufe dieser Interpretation völlig zu Gunsten einer authentischen, eigenen Instrumentierung und Gestaltung der musikalischen Zeit, die dieses Werk zu dem machen, was es ist: eine Besonderheit in der englischen Landschaft von 1930. André Previns Leistung ist in diesen Aufnahmen vom 26. und 27. August 1966 umso bedeutsamer – er sollte später mit dem RPO eine neue Fassung für Telarc anbieten – als er ungefähr zur gleichen Zeit und mit den gleichen Musikern eine Gesamtaufnahme der Sinfonien von Ralph Vaughan Williams beginnt, der es an Poesie mangelt und die wahrscheinlich genau an dieser analytischen Offenheit leidet, die diese Erste von Walton so besonders macht. Einige Jahre später nahm er ebenfalls mit dem LSO die Zweite von Walton für EMI auf. Sie können hier auch die überragende Tonaufnahme hören, die von den Decca-Teams unter der Leitung von James Lock realisiert wurde. © Pierre-Yves Lascar
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The Girl From Chickasaw County - The Complete Capitol Masters

Bobbie Gentry

Country - Erschienen am 17. August 2018 | Capitol Records Nashville

Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Mehr als achteinhalb Stunden Musik! Bobbie Gentry verdiente sehr wohl eine so riesengroße Feier, auch wenn ihr Ruhm kaum mehr als ein Jahrzehnt angehalten hatte. Dieser bedeutenden Sängerin der sechziger und siebziger Jahre wird hier eine luxuriöse Kompilation gewidmet, nachdem sie sich seit Anfang der 1980er Jahre aus dem Geschäft zurückgezogen hat und nun komplette Anonymität genießt. 117 Titel wurden auf 8 Platten verteilt: ihre sechs Studioalben beim Label Capitol (Ode to Billie Joe, 1967, The Delta Sweete und Local Gentry, 1968, Touch ‘Em With Love, 1969, Fancy, 1970 und Patchwork, 1971), ihre Platte im Zweiergespann mit Glen Campbell, die 1968 erschien und – die Fans werden in Ohnmacht fallen – mehr als 70 unveröffentlichte Aufnahmen, darunter Alternative Takes, Demos, ein Live bei der BBC und allerlei Raritäten! Abgesehen von diesem Geheimnis rund um ihren vorzeitigen Rückzug und ihren Kult, der dann im Laufe der Jahre immer größer werden sollte, gibt es noch diese Songs, die aus ihrer Feder stammen. Bobbie Gentry war nicht bloß eine Sängerin, die wie viele andere ihrer Generation Country, Folk und Pop mischte. Ganz allein schrieb sie, als sie gerade mal erst zwanzig Jahre alt war, die erfolgreichen Songs Mornin' Glory, Fancy, Okolona River Bottom Band, Chickasaw County Child, aber auch den berühmtesten davon, den die ganze Welt coverte, Ode to Billie Joe, diese beeindruckende Geschichte vom rätselhaften Selbstmord des jungen Billie Joe McAllister, der von der Tallahatchie Bridge sprang. In Deutschland wurde der Song von Wencke Myhre gecovert...Bobbie Gentrys umwerfend gefühlvolle Stimme ist in der Lage, auf elegante Weise lockerzulassen. Dann sind da noch diese blumigen Arrangements und die dem Gesang angepasste Instrumentierung, mal Lounge-Music mit leicht kitschigen, aber dermaßen erstklassigen Streichern, mal mit bloß einer, sich ihrer Stimme anschmiegenden Gitarre. Bobbie Gentry ist nie nur Country-, nur Pop-, nur Soul- oder nur Folk-Sängerin. Sie ist Bobbie Gentry. Punkt. Aus. © Marc Zisman/Qobuz
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A Bach Recital (Mono recording)

Wilhelm Kempff

Klassik - Erschienen am 17. August 2018 | Decca Music Group Ltd.

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Mascagni: Cavalleria rusticana / Leoncavallo: Pagliacci

Herbert von Karajan

Oper - Erschienen am 11. Mai 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Es ist nahezu unmöglich, von dieser berühmten Fassung der Cavalleria Rusticana unberührt zu bleiben, die Karajan in den 1960er Jahren auf dem Höhepunkt seiner Kunst sowie in einer von den Göttern der Opernkunst gesegneten Zeit mit den damals größten Sängern aufgenommen hat. Karajan dirigiert Mascagni auf eine Art, die ihn als ein Genie wie Mozart oder Verdi erscheinen lässt. Unter seiner Leitung erklingt das Mailänder Orchestra del Teatro alla Scala in einer Berliner Opulenz und mit der hohen Kunst des weichen Legato. Der Hörer kann das herrliche Timbre von Carlo Bergonzi, seinen charmanten Akzent, und vor allem die tragische, poetische und leidenschaftliche Intensität bewundern, mit der er die Rolle des Turridu verkörpert. Mit seiner Ausstrahlung und seiner strahlenden Stimme überragt er seine Partner, trotz der starken Bühnenpräsenz und der voluminösen Stimme der Fiorenza Cossotto, bei weitem. Dank der ausgezeichneten Stereotechnik sind Stimmen und Orchester perfekt ausbalanciert. Die hervorragende Klangqualität trägt somit wesentlich zum Hörgenuss dieser sehr bekannten und berühmten Aufnahme bei. Ein solcher „Klassiker“ wird niemals alt. © François Hudry/Qobuz Fiorenza Cossotto, Mezzosoprano - Adriane Martino, Mezzosoprano - Maria Gracia Allegri, Kontra-Alt - Carlo Bergonzi, Tenor - Gian Giacomo Guelfi, Bariton - Chor & Orchester des Teatro alla Scala in Mailand - Herbert von Karajan, musikalische Leitung
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Awase

Nik Bärtsch

Jazz - Erschienen am 4. Mai 2018 | ECM

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Die Wirbelsäule oder sogar das Herz von Awase ist auch hier nicht das Klavier von Nik Bärtsch. Wenn nämlich der Züricher Ronin seine Gruppe in Schwung bringt, wie hier etwa, dann baut er seine Musik sowie seine Improvisation rund um das XXL-Ausmaße annehmende Schlagzeug von Kaspar Rast auf. Wie so oft bei dieser Band, die ihr Genre selbst als Zen-Funk bezeichnet, führt die hypnotisierende Wirkung von immer wiederholten rhythmischen Motiven bei diesem untypischen, durchaus einzigartigen Jazz zu einer perfekten Einheit. Das Wort Awase stammt aus dem Bereich der Kampfkunst und bedeutet so viel wie „sich gemeinsam fortbewegen“ im Sinne von Energien, die es miteinander zu verschmelzen gilt. Diese Metapher passt genau zur dynamischen Präzision, zum Groove-Mosaik und zum ballettartigen Minimalismus von Bärtsch’ Gruppe. Seit der Veröffentlichung von Ronins letztem Album sind sechs Jahre vergangen, ein in Europa und Japan zwischen 2009 und 2011 entstandener Live-Mitschnitt. In der Zwischenzeit wurde aus dem Quintett ein Quartett, und es gibt einen neuen Bassisten: Thomy Jordi. Kurz und gut, Ronin des Jahres 2018 sind nicht mehr wirklich dieselben… Ein Wandel, der im Hinblick auf die Kompositionsweise zu einer neuen Form von Freiheit und Flexibilität führt. Es ist so, als ob Interaktion und Energie sich verzehnfacht hätten! Und wieder kann man nur schwer der hypnotischen Wirkung widerstehen, welche die 65 Minuten lang, recht nahtlos aufeinanderfolgenden Motive auf Awase erzeugen. © Max Dembo/Qobuz
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Sweet Dreams

Eurythmics

Pop - Erschienen am 21. Januar 1983 | Sony Music CG

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Zwei Synthie-Akkorde und alles ist gesagt! Es braucht nicht mehr, um den so einzigartigen Sound der Eurythmics, symbolträchtige Band der 80er Jahre, wiederzuerkennen. Das Tandem aus Annie Lennox und Dave Stewart steht für synthetischen New Wave (der Kern ist Pop, die Form futuristisch), typisch für dieses Jahrzehnt, in dem Gitarren beinahe schon unerwünscht waren… Das britische Duo besetzt die gesamten 80er Jahre hinweg die Spitze der Charts, doch kein Hit kommt an den Erfolg ihres Albums Sweet Dreams heran. Dave Stewart liefert dunkle New Wave-Kompositionen à la Bowie (Love Is A Stranger) und versucht sich sogar an einer Art leichten Krautrock (Sweet Dreams). Ab und an ertönen dann auch mal Klänge, die mehr als Funk (I’ve Got An Angel) bzw. als Disco (Wrap It Up) bezeichnet werden können. Am Mikro beeindruckt Annie Lennox uns mit ihrer Stimme, die mal nach Soul, mal sehr streng und mal sehr klar klingt. Ein Klassiker des Genres. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Thriller 25 (Super Deluxe Edition)

Michael Jackson

Soul - Erschienen am 21. März 2018 | Epic - Legacy

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Realce

Gilberto Gil

Brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 1979 | Palco

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Bartók: Music for Strings, Percussion and Celesta, Sz. 106 - Hindemith: Concert Music for String Orchestra and Brass, Op. 50

Leonard Bernstein

Klassik - Erschienen am 2. März 2018 | Sony Classical

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Being There (Deluxe Edition)

Wilco

Rock - Erschienen am 29. Oktober 1996 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' Schallplattensammlung - Best New Reissue
Nach einem ganz herrlichen ersten Opus mit ziemlich schmissigem Alternativ Country (A.M.), das jedoch zur Zeit der recht turbulenten Trennung seiner Gruppe Uncle Tupelo entstand, lässt sich Jeff Tweedy dann Zeit für Wilcos zweites Album. Das Werk ist schon deshalb ehrgeizig, weil es sich um ein Doppelalbum handelt. Das ist nämlich ein Format, das nicht nur aufgrund seiner musikalischen Ähnlichkeiten für viele Journalisten ein Grund ist, bei seinem Erscheinen im Oktober 1996 zu sagen, dass Tweedy hier Exile On Main Street auf den Markt bringt. Wie schon beim Meisterwerk der Rolling Stones gehört Vielfalt, und zwar mit Basic Rock’n’Roll, Bluegrass, Country Rock, Psychedelic, Folk und feuchtwarmem Soul, zum guten Ton. Wilco, den wir vom Being There her kennen, webt mit sehr freizügig gespielten Gitarren, Pedal Steel, Blechbläsern und einem unendlich großen Instrumentarium einen beeindruckenden Klangteppich, der zwischen dem Goldenen Zeitalter der Stones, den Replacements, den Beatles bis zum Big Star des Albums Third hin und herfliegt. Tweedy wechselt zwischen Balladen und Elektrostürmen und zeigt damit vor allem, wie er, von einer eigentlich ziemlich klassischen und zeitlosen Basis ausgehend, mit seinen herrlichen Songs und seinen architektonisch umwerfenden Kompositionen alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt und als Sieger hervorgeht... Diese neu gemasterte Deluxe Edition bietet neben dem Originalalbum fünfzehn unveröffentlichte Bonuszusätze, dazu gehören insbesondere Alternativversionen von I Got You und Say You Miss Me sowie ein Live-Mitschnitt vom 12. November 1996 im Troubadour in Los Angeles und eine am darauffolgenden Tag aufgezeichnete Session für die Rundfunkstation Santa Monica KCRW. © MZ/Qobuz
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Hotel California

Eagles

Rock - Erschienen am 24. November 2017 | Rhino - Elektra

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Dieses im Dezember 1976 erschienene fünfte Album der Eagles stellt ihren größten Erfolg dar. Die von der gleichnamigen Single angeführte Platte Hotel California markiert den Wendepunkt in der Karriere der amerikanischen Gruppe. Bernie Leadon, der innerhalb der Band am meisten zum Country hingezogen war, hatte die Band zu diesem Zeitpunkt verlassen und Platz für Joe Walsh gemacht. Desweiteren schien Don Henley mehr und mehr Kontrolle zu übernehmen. Das Ergebnis daraus war eine Platte, die mehr mainstream klingt als seine Vorgänger und dessen Sound der Größe ihrer Songs gerecht wird. Alles ist hierbei im XXL-Format zu finden. Die Produktion, die Soli, die Melodien, einfach alles! Ein Meisterwerk des Classic-Rock, das dennoch radiofähig ist und auch nach Jahrzehnten noch die Massen berührt. Glenn Frey, Don Felder, Joe Walsh, Randy Meisner und Don Henley finden hiernach nie wieder eine solche Komplizenschaft und beeindruckende Energie… Diese anlässlich des 40. Geburtstags im November 2017 erscheinende Edition bietet das Originalalbum in remasterter Form an und liefert zusätzlich dazu ein energiegeladenes Livekonzert, das im Oktober 1976 im kalifornischen Forum Inglewood aufgenommen wurde. © CM/Qobuz
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Rocket to Russia

Ramones

Punk – New Wave - Erschienen am 1. November 1977 | Rhino - Warner Records

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Die Spielregeln der Musik der Ramones waren vom ersten Album an klar und dennoch schaffen sie es mit ihrer dritten Platte, alles Bisherige noch zu übertreffen. Und dabei ihr Können und ihre Kunst sogar noch zu verfeinern! So stehen auch bei diesem Album Rocket To Russia, das am 04. November 1977 inmitten des Kalten Krieges erscheint, Sinfonien aus drei Akkorden und fröhlich-herumblödelnde Teenager-Geschichten im Mittelpunkt. Der Rock soll mit Stolz dorthin zurückgebracht werden, wo er herkommt: in die Garage! Die Refrains von Sheena Is A Punk Rocker oder Teenage Lobotomy werden zu einem wichtigen Teil der Geschichte des Rock, des Bubblegum-Pops und der Surfmusic. Und sogar bei Covern von Kultsongs wie Surfin’ Bird der Trashmen oder Do You Wanna Dance?, das von Cliff Richard, den Beach Boys und auch Bette Midler interpretiert wurde, bringen unsere Punks aus Queens ihre ganz eigene wilde Rock-Note ein wie kein Anderer. Diese Edition, die den vierzigsten Geburtstag dieses erfrischenden Punk-Attentates feiert, bietet zwei Versionen des Albums an: Zum einen die Originalversion und zum anderen eine Platte, die auf den Namen Tracking Mix hört und von Ed Stasium, dem Tontechniker der Originalversion, produziert wurde. Hier sind 24 seltene oder noch unveröffentlichte Titel zu finden, Demos, Alternativ-Versionen und B-Sides. Und als Sahnehäubchen werden wir noch mit einem unglaublichen Livekonzert der (vermeintlichen) Ramones-Brüder vom 19. Dezember 1977 im Apollo Center von Glasgow in Schottland beglückt. © MZ/Qobuz
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Copland: Appalachian Spring, El Salón México & Music for the Theatre

Leonard Bernstein

Klassik - Erschienen am 24. November 2017 | Sony Classical

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Copland: Rodeo & Billy the Kid

Leonard Bernstein

Klassik - Erschienen am 24. November 2017 | Sony Classical

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