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Die Musikexperten von Qobuz stellen in jedem Genre Alben zusammen, die jeder kennen sollte. Diese Alben haben die Musikgeschichte mitgeschrieben und sind zu Meilensteinen geworden. In der perfekten Schallplattensammlung finden Sie die symbolträchtigsten Werke, die Ihr Musikwissen erweitern.

Die Alben

2708 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst
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Deutsche Musik - Erschienen am 8. November 2019 | Polydor

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Nach über vierzig Jahren hat es den deutschen Rocker noch einmal gepackt. Mit lauter Nostalgie im Gepäck reist er zur Aufnahme seines neuen Albums in die USA, wo er gemeinsam mit dem Musikproduzenten Larry Campbell in den Dreamland-Studios in Woodstock, aufnimmt. Neues Album ist dabei relativ, denn es handelt sich um eine Neuauflage seines Erfolgs von 1978, Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz, das sich über eine Millionen Mal verkaufte. Das neue Das Pfefferminz-Experiment von 2019 ist auf eine Akustik-Version reduziert, mit der Westernhagen seinen alten Klassiker noch einmal aufarbeiten wollte. Die Themen, die noch immer aktuell sind, hat er wie bei Jonny W. mit einem Arrangement für eine Lap-Steel-Gitarre aufgehübscht oder in Zieh dir bloß die Schuhe aus à la Reinhard Mey versüßlicht.Dass auch Westernhagen zu den Künstlern zählt, die nicht auf den Mund gefallen sind, hat sich auch bei dieser Neuauflage nicht geändert. Es stellt sich dabei die Frage, ob das heute überhaupt noch geht und man das alles noch als politisch korrekt durchgehen lassen kann, wenn er wie beim Titelsong von “Neger” spricht - oder sind wir alle vor lauter Political Correctness bloß zu empfindlich geworden? Mit dieser neuen, schlichteren Instrumentierung knallen einem die Worte nämlich noch härter ins Gesicht, da jegliches, was die Musik in der Vorgängerversion umspielt und ironisch hat erscheinen lassen, hier einfach wegfällt (Dicke). Unumstritten bleibt allerdings das Talent des deutschen Musikers, einen alten Blues aufzufrischen und dabei - auch vierzig Jahre später - noch mit derselben Energie abzurocken. © Sandra Dubroca
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Soul - Erschienen am 22. Februar 2019 | Rhino

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Der von Jimi Hendrix vergötterte Gitarrist, der von Prince angehimmelte Sänger mit seiner unwahrscheinlichen Falsettstimme, der im Kampf für die Bürgerrechte in Amerika engagierte Autor und hochkarätige Songwriter Curtis Mayfield schuf riesige, groovige Sinfonien und schlug zwischen Funk, Jazz, Blues, Gospeltradition und Soul solide Brücken im Breitbandformat. Nachdem er sich in den sechziger Jahren bei den Impressions einen Namen gemacht hatte, machte er 1970 im Alleingang weiter. Diese Box Keep On Keeping On enthält also seine vier ersten Studioalben in geremasterter Version: Curtis (1970), Roots (1971), Back to the World (1973) und Sweet Exorcist (1974). Der mit einem Wah-Wah-Pedal, passenden Perkussionsinstrumenten und durchwegs ätherischen Streichereinlagen vorangetriebene R&B erhält damit eine zweite Chance. Jedes einzelne Thema stellt eine in der Gospeltradition verankerte Mini-Tragödie mit sozialem Engagement dar. Und die grandiosen Arrangements dieser Platten (vor allem Curtis, sein eigentliches Meisterwerk, und Roots) bieten jeweils ein Pendant zu Marvin Gayes What’s Going On. Dabei ist anzumerken, dass diese Box 1970/1974 aber nicht den Soundtrack für den Film Superfly von Gordon Parks Jr. aus dem Jahre 1972, enthält, den die Singleauskoppelungen Pusherman und Freddie’s Dead berühmt gemacht haben. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 8. Februar 2019 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Symphonien - Erschienen am 16. November 2018 | RCA Victor

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Achtung, ein absolutes MUSS. Eine der besten Aufnahmen von André Previn, die in den 1960er Jahren in London realisiert wurden – eine wahrhaft gesegnete Zeit für den amerikanischen Dirigenten! Das London Symphony Orchestra spielt hingerissen, mit unerhörter Schönheit sein ureigenstes Repertoire; die Blechbläser sind atemberaubend (etwa im Scherzo!), die Holzbläser immer poetisch, die Streicher von einer unerbittlichen Rhythmik… Was diese Aufnahme von allen anderen unterscheidet, sind die durchgängig schnellen Tempi von André Previn, die Waltons großem Sinn für Architektur in einer nicht dagewesenen Natürlichkeit Raum geben – eine wunderbare Coda am Ende des ersten Satzes Allegro assai. Einflüsse von Sibelius oder Hindemith schwinden im Laufe dieser Interpretation völlig zu Gunsten einer authentischen, eigenen Instrumentierung und Gestaltung der musikalischen Zeit, die dieses Werk zu dem machen, was es ist: eine Besonderheit in der englischen Landschaft von 1930. André Previns Leistung ist in diesen Aufnahmen vom 26. und 27. August 1966 umso bedeutsamer – er sollte später mit dem RPO eine neue Fassung für Telarc anbieten – als er ungefähr zur gleichen Zeit und mit den gleichen Musikern eine Gesamtaufnahme der Sinfonien von Ralph Vaughan Williams beginnt, der es an Poesie mangelt und die wahrscheinlich genau an dieser analytischen Offenheit leidet, die diese Erste von Walton so besonders macht. Einige Jahre später nahm er ebenfalls mit dem LSO die Zweite von Walton für EMI auf. Sie können hier auch die überragende Tonaufnahme hören, die von den Decca-Teams unter der Leitung von James Lock realisiert wurde. © Pierre-Yves Lascar
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Country - Erschienen am 21. September 2018 | Capitol Records Nashville

Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Mehr als achteinhalb Stunden Musik! Bobbie Gentry verdiente sehr wohl eine so riesengroße Feier, auch wenn ihr Ruhm kaum mehr als ein Jahrzehnt angehalten hatte. Dieser bedeutenden Sängerin der sechziger und siebziger Jahre wird hier eine luxuriöse Kompilation gewidmet, nachdem sie sich seit Anfang der 1980er Jahre aus dem Geschäft zurückgezogen hat und nun komplette Anonymität genießt. 117 Titel wurden auf 8 Platten verteilt: ihre sechs Studioalben beim Label Capitol (Ode to Billie Joe, 1967, The Delta Sweete und Local Gentry, 1968, Touch ‘Em With Love, 1969, Fancy, 1970 und Patchwork, 1971), ihre Platte im Zweiergespann mit Glen Campbell, die 1968 erschien und – die Fans werden in Ohnmacht fallen – mehr als 70 unveröffentlichte Aufnahmen, darunter Alternative Takes, Demos, ein Live bei der BBC und allerlei Raritäten! Abgesehen von diesem Geheimnis rund um ihren vorzeitigen Rückzug und ihren Kult, der dann im Laufe der Jahre immer größer werden sollte, gibt es noch diese Songs, die aus ihrer Feder stammen. Bobbie Gentry war nicht bloß eine Sängerin, die wie viele andere ihrer Generation Country, Folk und Pop mischte. Ganz allein schrieb sie, als sie gerade mal erst zwanzig Jahre alt war, die erfolgreichen Songs Mornin' Glory, Fancy, Okolona River Bottom Band, Chickasaw County Child, aber auch den berühmtesten davon, den die ganze Welt coverte, Ode to Billie Joe, diese beeindruckende Geschichte vom rätselhaften Selbstmord des jungen Billie Joe McAllister, der von der Tallahatchie Bridge sprang. In Deutschland wurde der Song von Wencke Myhre gecovert...Bobbie Gentrys umwerfend gefühlvolle Stimme ist in der Lage, auf elegante Weise lockerzulassen. Dann sind da noch diese blumigen Arrangements und die dem Gesang angepasste Instrumentierung, mal Lounge-Music mit leicht kitschigen, aber dermaßen erstklassigen Streichern, mal mit bloß einer, sich ihrer Stimme anschmiegenden Gitarre. Bobbie Gentry ist nie nur Country-, nur Pop-, nur Soul- oder nur Folk-Sängerin. Sie ist Bobbie Gentry. Punkt. Aus. © Marc Zisman/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 17. August 2018 | Decca Music Group Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Oper - Erschienen am 11. Mai 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Es ist nahezu unmöglich, von dieser berühmten Fassung der Cavalleria Rusticana unberührt zu bleiben, die Karajan in den 1960er Jahren auf dem Höhepunkt seiner Kunst sowie in einer von den Göttern der Opernkunst gesegneten Zeit mit den damals größten Sängern aufgenommen hat. Karajan dirigiert Mascagni auf eine Art, die ihn als ein Genie wie Mozart oder Verdi erscheinen lässt. Unter seiner Leitung erklingt das Mailänder Orchestra del Teatro alla Scala in einer Berliner Opulenz und mit der hohen Kunst des weichen Legato. Der Hörer kann das herrliche Timbre von Carlo Bergonzi, seinen charmanten Akzent, und vor allem die tragische, poetische und leidenschaftliche Intensität bewundern, mit der er die Rolle des Turridu verkörpert. Mit seiner Ausstrahlung und seiner strahlenden Stimme überragt er seine Partner, trotz der starken Bühnenpräsenz und der voluminösen Stimme der Fiorenza Cossotto, bei weitem. Dank der ausgezeichneten Stereotechnik sind Stimmen und Orchester perfekt ausbalanciert. Die hervorragende Klangqualität trägt somit wesentlich zum Hörgenuss dieser sehr bekannten und berühmten Aufnahme bei. Ein solcher „Klassiker“ wird niemals alt. © François Hudry/Qobuz Fiorenza Cossotto, Mezzosoprano - Adriane Martino, Mezzosoprano - Maria Gracia Allegri, Kontra-Alt - Carlo Bergonzi, Tenor - Gian Giacomo Guelfi, Bariton - Chor & Orchester des Teatro alla Scala in Mailand - Herbert von Karajan, musikalische Leitung
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Jazz - Erschienen am 4. Mai 2018 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Die Wirbelsäule oder sogar das Herz von Awase ist auch hier nicht das Klavier von Nik Bärtsch. Wenn nämlich der Züricher Ronin seine Gruppe in Schwung bringt, wie hier etwa, dann baut er seine Musik sowie seine Improvisation rund um das XXL-Ausmaße annehmende Schlagzeug von Kaspar Rast auf. Wie so oft bei dieser Band, die ihr Genre selbst als Zen-Funk bezeichnet, führt die hypnotisierende Wirkung von immer wiederholten rhythmischen Motiven bei diesem untypischen, durchaus einzigartigen Jazz zu einer perfekten Einheit. Das Wort Awase stammt aus dem Bereich der Kampfkunst und bedeutet so viel wie „sich gemeinsam fortbewegen“ im Sinne von Energien, die es miteinander zu verschmelzen gilt. Diese Metapher passt genau zur dynamischen Präzision, zum Groove-Mosaik und zum ballettartigen Minimalismus von Bärtsch’ Gruppe. Seit der Veröffentlichung von Ronins letztem Album sind sechs Jahre vergangen, ein in Europa und Japan zwischen 2009 und 2011 entstandener Live-Mitschnitt. In der Zwischenzeit wurde aus dem Quintett ein Quartett, und es gibt einen neuen Bassisten: Thomy Jordi. Kurz und gut, Ronin des Jahres 2018 sind nicht mehr wirklich dieselben… Ein Wandel, der im Hinblick auf die Kompositionsweise zu einer neuen Form von Freiheit und Flexibilität führt. Es ist so, als ob Interaktion und Energie sich verzehnfacht hätten! Und wieder kann man nur schwer der hypnotischen Wirkung widerstehen, welche die 65 Minuten lang, recht nahtlos aufeinanderfolgenden Motive auf Awase erzeugen. © Max Dembo/Qobuz
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Pop - Erschienen am 13. April 2018 | Sony Music CG

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Zwei Synthie-Akkorde und alles ist gesagt! Es braucht nicht mehr, um den so einzigartigen Sound der Eurythmics, symbolträchtige Band der 80er Jahre, wiederzuerkennen. Das Tandem aus Annie Lennox und Dave Stewart steht für synthetischen New Wave (der Kern ist Pop, die Form futuristisch), typisch für dieses Jahrzehnt, in dem Gitarren beinahe schon unerwünscht waren… Das britische Duo besetzt die gesamten 80er Jahre hinweg die Spitze der Charts, doch kein Hit kommt an den Erfolg ihres Albums Sweet Dreams heran. Dave Stewart liefert dunkle New Wave-Kompositionen à la Bowie (Love Is A Stranger) und versucht sich sogar an einer Art leichten Krautrock (Sweet Dreams). Ab und an ertönen dann auch mal Klänge, die mehr als Funk (I’ve Got An Angel) bzw. als Disco (Wrap It Up) bezeichnet werden können. Am Mikro beeindruckt Annie Lennox uns mit ihrer Stimme, die mal nach Soul, mal sehr streng und mal sehr klar klingt. Ein Klassiker des Genres. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Soul - Erschienen am 21. März 2018 | Epic - Legacy

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Klassik - Erschienen am 2. März 2018 | Sony Classical

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' Schallplattensammlung - Best New Reissue
Nach einem ganz herrlichen ersten Opus mit ziemlich schmissigem Alternativ Country (A.M.), das jedoch zur Zeit der recht turbulenten Trennung seiner Gruppe Uncle Tupelo entstand, lässt sich Jeff Tweedy dann Zeit für Wilcos zweites Album. Das Werk ist schon deshalb ehrgeizig, weil es sich um ein Doppelalbum handelt. Das ist nämlich ein Format, das nicht nur aufgrund seiner musikalischen Ähnlichkeiten für viele Journalisten ein Grund ist, bei seinem Erscheinen im Oktober 1996 zu sagen, dass Tweedy hier Exile On Main Street auf den Markt bringt. Wie schon beim Meisterwerk der Rolling Stones gehört Vielfalt, und zwar mit Basic Rock’n’Roll, Bluegrass, Country Rock, Psychedelic, Folk und feuchtwarmem Soul, zum guten Ton. Wilco, den wir vom Being There her kennen, webt mit sehr freizügig gespielten Gitarren, Pedal Steel, Blechbläsern und einem unendlich großen Instrumentarium einen beeindruckenden Klangteppich, der zwischen dem Goldenen Zeitalter der Stones, den Replacements, den Beatles bis zum Big Star des Albums Third hin und herfliegt. Tweedy wechselt zwischen Balladen und Elektrostürmen und zeigt damit vor allem, wie er, von einer eigentlich ziemlich klassischen und zeitlosen Basis ausgehend, mit seinen herrlichen Songs und seinen architektonisch umwerfenden Kompositionen alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt und als Sieger hervorgeht... Diese neu gemasterte Deluxe Edition bietet neben dem Originalalbum fünfzehn unveröffentlichte Bonuszusätze, dazu gehören insbesondere Alternativversionen von I Got You und Say You Miss Me sowie ein Live-Mitschnitt vom 12. November 1996 im Troubadour in Los Angeles und eine am darauffolgenden Tag aufgezeichnete Session für die Rundfunkstation Santa Monica KCRW. © MZ/Qobuz
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Rock - Erschienen am 24. November 2017 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Dieses im Dezember 1976 erschienene fünfte Album der Eagles stellt ihren größten Erfolg dar. Die von der gleichnamigen Single angeführte Platte Hotel California markiert den Wendepunkt in der Karriere der amerikanischen Gruppe. Bernie Leadon, der innerhalb der Band am meisten zum Country hingezogen war, hatte die Band zu diesem Zeitpunkt verlassen und Platz für Joe Walsh gemacht. Desweiteren schien Don Henley mehr und mehr Kontrolle zu übernehmen. Das Ergebnis daraus war eine Platte, die mehr mainstream klingt als seine Vorgänger und dessen Sound der Größe ihrer Songs gerecht wird. Alles ist hierbei im XXL-Format zu finden. Die Produktion, die Soli, die Melodien, einfach alles! Ein Meisterwerk des Classic-Rock, das dennoch radiofähig ist und auch nach Jahrzehnten noch die Massen berührt. Glenn Frey, Don Felder, Joe Walsh, Randy Meisner und Don Henley finden hiernach nie wieder eine solche Komplizenschaft und beeindruckende Energie… Diese anlässlich des 40. Geburtstags im November 2017 erscheinende Edition bietet das Originalalbum in remasterter Form an und liefert zusätzlich dazu ein energiegeladenes Livekonzert, das im Oktober 1976 im kalifornischen Forum Inglewood aufgenommen wurde. © CM/Qobuz
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Punk – New Wave - Erschienen am 24. November 2017 | Rhino - Warner Records

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Die Spielregeln der Musik der Ramones waren vom ersten Album an klar und dennoch schaffen sie es mit ihrer dritten Platte, alles Bisherige noch zu übertreffen. Und dabei ihr Können und ihre Kunst sogar noch zu verfeinern! So stehen auch bei diesem Album Rocket To Russia, das am 04. November 1977 inmitten des Kalten Krieges erscheint, Sinfonien aus drei Akkorden und fröhlich-herumblödelnde Teenager-Geschichten im Mittelpunkt. Der Rock soll mit Stolz dorthin zurückgebracht werden, wo er herkommt: in die Garage! Die Refrains von Sheena Is A Punk Rocker oder Teenage Lobotomy werden zu einem wichtigen Teil der Geschichte des Rock, des Bubblegum-Pops und der Surfmusic. Und sogar bei Covern von Kultsongs wie Surfin’ Bird der Trashmen oder Do You Wanna Dance?, das von Cliff Richard, den Beach Boys und auch Bette Midler interpretiert wurde, bringen unsere Punks aus Queens ihre ganz eigene wilde Rock-Note ein wie kein Anderer. Diese Edition, die den vierzigsten Geburtstag dieses erfrischenden Punk-Attentates feiert, bietet zwei Versionen des Albums an: Zum einen die Originalversion und zum anderen eine Platte, die auf den Namen Tracking Mix hört und von Ed Stasium, dem Tontechniker der Originalversion, produziert wurde. Hier sind 24 seltene oder noch unveröffentlichte Titel zu finden, Demos, Alternativ-Versionen und B-Sides. Und als Sahnehäubchen werden wir noch mit einem unglaublichen Livekonzert der (vermeintlichen) Ramones-Brüder vom 19. Dezember 1977 im Apollo Center von Glasgow in Schottland beglückt. © MZ/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 24. November 2017 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 24. November 2017 | Sony Classical

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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 16. Juni 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Qobuz' Schallplattensammlung
' Wer nicht auf Böhm schwört, dem kann dies als beste Giovanni-Aufnahme gelten.' (Hermes Opernlexikon)
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Reggae - Erschienen am 26. Mai 2017 | Soul Jazz Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Songlines Five-star review
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Electronic - Erschienen am 5. Mai 2017 | Sony Music CG

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 14. April 2017 | Aftermath

Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music
Machen wir es kurz: "Section.80" ist ein Backpack-Klassiker, "Good Kid" sein "Illmatic" und "Butterfly" das sterbenslangweilige Opus Magnum für linksliberale Pitchfork-Pimps. Und "Damn."? "Damn." kommt einfach als verdammt gutes Rap-Album, das die Hit-Dichte des Debüts, den Straßengrind vom Nachfolger und die Black Power vom Grammy-Abräumer mit modernen Beat-Strukturen vereint. Endlich. Allein die harte Synthie-Single "Humble", produziert von Mike Will Made It, und ein kurzer Blick auf die weitere Producer-Truppe um Alchemist, Cardo und 9th Wonder schicken die jazzig-funkigen Sounds des 2015er-King Kunta in den Orbit der Indie-Blogs. In der Langfassung heißt das: Am Mic ist Kendrick wie Bayern München unter Pep. Er bietet keinen 08/15-Style an, er fordert Gegner wie Zuhörer, sich selbst wie Studiokollegen. Variabler flowend als jeder Emcee vor ihm, verpackt Lamar seine intensiven und vielschichtigen Lyrics dieses Mal in Radio-, Fitness- und Auto-taugliche Hits. Auf "Love" taucht er tief ins 80er Soul-Pop-Revival von Future Hendrix, sucht mit Rihanna auf einer trap-kuscheligen Liebesballade die "Loyalty" und croont bei "God" besser als Drake, wenn auch unterstützt von Bekon, der in den besten Momenten gar an den viel zu unterschätzten Mr Hudson erinnert. Kung-Fu Kenny mischt wieder als Sterblicher mit im Game. Nach den "Butterfly"-Jubelarien der Genre-übergreifenden Musikjournaille wähnte man den Kalifornier ja schon im erhabenen Genie-Club um Prince, Madonna und Co. und jenseits aller Rap-Profanität. Mit Zeilen wie "I'm willin' to die for this shit / I done cried for this shit, might take a life for this shit / Put the Bible down and go eye for an eye for this shit" kehrt er nun in den aggressiven Battle-Rap zurück. Drei Gegner visiert er an: Trump und den rassistischen Teil der amerikanischen Gesellschaft, alle anderen Emcees und seine eigenen Sünden. Seine Auge-um-Auge-Aussage aus dem zünftigen, irgendwo zwischen 40 und RZA holpernden "Elements" holt er aus dem Alten Testament und krakeelt sie in die verrückte Welt hinaus. In Zeiten von Donald und anderen Diktatoren wird Widerstand Pflicht. Kendrick wirft dafür seine Liebe zum Neuen Testament gleich im "Blood"-Intro aus dem Bentley. Über fast fröhliche Soul-Streicher erzählt er, wie er einer alten Dame auf der Straße hilft, nur um dann von ihr erschossen zu werden. Direkt im Anschluss sampelt er Fox News-Moderator Geraldo Rivera, als der seine provokante, politische BET-Performance 2015 on Air kritisiert – und switcht in den zweiten, fiebrigen und ultraharten Mike Will Made It-Beat "DNA". Klarer geht es nicht, Kendrick ist zornig und bläst zum Angriff auf das erzkonservative Amerika. Wie in "Yah". "I'm not a politician, I'm not 'bout a religion / I'm a Israelite, don't call me Black no mo' / That word is only a color, it ain't facts no mo'." Er sieht die Afroamerikaner und alle Unterdrückten vor demselben Schicksal stehen wie die Juden zu Zeiten von Moses und Co. Kendrick mag zwar kein Politiker sein, doch auch er weiß: Jeder braucht Verbündete. Zwar wütet er in "Feel", während nebenher ein leicht-wabernder Sade-Tune läuft: "Ain't nobody prayin form me." Doch im progressiven Amerika findet er gegen Trump altbekannte Freunde, repräsentiert von Bono und U2. "XXX" ist zuerst ein böse humpelnder Old School-Beat mit Run DMC-Scratches und Public Enemy-Sirenen, in dem Kendrick die fast aussichtslose Situation in Schlagwörter kleidet: "It's murder on my street, your street, back streets / Wall Street, corporate offices / Banks, employees, and bosses with / Homicidal thoughts: Donald Trump's in office." Im zweiten Teil gesellt sich neben tonnenschwerem Boom Bap Mister Vox zum Rapper aus Compton. Die Hook sagt alles: "It's not a place / This country is to be a sound of drum and bass / You close your eyes to look around." Musik kann die Welt besser machen, zumindest jede kleine. Kendrick ist jedoch kein stumpfer Prediger. Er kennt seine Feinde im Inneren und beendet das Album mit zwei Storytelling-Tracks auf Nas-Niveau. Im vom Alchemist-zerbrechlich produzierten "Fear" erzählt er drei Geschichten über die Furcht. Der erste Teil handelt von der Furcht eines Kindes, das mit häuslicher Gewalt aufwächst, in der zweiten Strophe kleidet Kendrick die Angst eines jeden Jugendlichen im Ghetto in eindrucksvolle Bilder: "I'll prolly die because I ain't know Demarcus was snitchin' / I'll prolly die at these house parties, fuckin' with bitches / I'll prolly die from witnesses leavin' me falsed accused / I’ll prolly die from thinkin' that me and your hood was cool." Im dritten Vers ist es dann die eigene Furcht, die Furcht von Mister Lamar Duckworth. Mit "Duckworth" endet "Damn." verdammt groß. 9th Wonder packt die ganze Karriere-Klaviatur seiner Boom Bap-Beats aus, und Kendrick erzählt stimmig die anscheinend wahre Geschichte, als sein Top Dawg-Labelboss Anthony Tiffith fast Kendricks Vater Ducky am Drive-In-Schalter von KFC getötet hat. Zusammengefasst: Wenn Drake Nas wäre und zugleich der Sohn von Ice Cube, dann wäre er Kendrick Lamar. Seine Leistung veranlasste Radio-DJ Paul Rosenberg zur frechen Äußerung, Kendrick sei der größte Rapper aller Zeiten. Das ist natürlich Quatsch. Noch. Die Diskussion rollt. Aber Kendrick holt auch dank "Damn." weiter auf. Die Top Five meiner Dead Or Alive-Liste hat er schon erreicht. Wen es interessiert: 1. Nas 2. 2Pac 3. Biggie 4. Jay-Z 5. Kendrick Lamar 6. Eminem 7. Rakim 8. Ghostface 9. Scarface 10. Ice Cube 11. André 3000 12. Big Daddy Kane 13. Lil Wayne 14. KRS-One 15. Common © Laut