Die Alben

5729 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst und gefiltert nach Symphonieorchester
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Symphonieorchester - Erscheint am 24. August 2018 | SKANI

Booklet
7,92 €

Symphonieorchester - Erschienen am 14. August 2018 | Český rozhlas

8,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 1. August 2018 | RTS Radio Télévision Suisse - Evasion Music

8,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 1. August 2018 | RTS Radio Télévision Suisse - Evasion Music

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Symphonieorchester - Erschienen am 1. August 2018 | RTS Radio Télévision Suisse - Evasion Music

8,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 1. August 2018 | RTS Radio Télévision Suisse - Evasion Music

8,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 1. August 2018 | RTS Radio Télévision Suisse - Evasion Music

8,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 1. August 2018 | RTS Radio Télévision Suisse - Evasion Music

5,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 31. Juli 2018 | Český rozhlas

15,39 €
10,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 26. Juli 2018 | LSO Live

Hi-Res Booklet
Diese Fünfte von Schostakowitsch, die am 22. September 2016 vom London Symphony Orchestra und Gianandrea Noseda während eines Konzertes aufgenommen wurde, hält, was die Partitur verspricht. Der unglückliche Komponist hatte seine Oper Lady Macbeth 1936, als das Werk auf Anlass des finsteren Sie-wissen-schon-wer in der Prawda böse angegriffen und verrissen wurde, überstürzt aus dem Programm des Orchesters zurückgezogen, das es uraufführen sollte – und erst 1962 wieder herausgebracht. Als Antwort auf die Anschuldigungen bürgerlicher Undurchschaubarkeit, antisowjetischer Abweichung und all diesem kommunistischen Unsinn, stürzte sich Schostakowitsch in die Arbeit an der Fünften, die er 1937 beendete. Die Sinfonie wurde sodann uraufgeführt, mit großem Erfolg – nicht nur in der UdSSR, sondern in der gesamten Musikwelt, in der sie mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Ihre musikalische Sprache ist sicherlich klarer und weniger esoterisch als in der Vierten. Wer jedoch nach eklatantem, romantischem Optimismus sucht, tut dies umsonst. Das Scherzo ist die angstvolle Flucht nach vorn eines gefolterten Clowns; das herzzerreißende Largo ist, was es ist – herzzerreißend. Der letzte Satz wechselt zwischen “rossinischer” Farce und “mahler’schem” Zähneknirschen, um dann mit zwei Minuten jener Freude zu enden, die man empfindet, wenn man von einer sowjetischen Panzerdivision überrollt wird. Das ist also im übertragenden Sinne die Antwort des Komponisten auf die stalinistischen Mörder, während er gleichzeitig in der Prawda erklärte, es sei "die praktische Antwort eines sowjetischen Künstlers auf eine wohlverdiente Kritik". Welch gelungene Farce! © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 25. Juli 2018 | ORF SHOP

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Symphonieorchester - Erschienen am 20. Juli 2018 | Český rozhlas

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Symphonieorchester - Erschienen am 16. Juli 2018 | Český rozhlas

34,99 €

Symphonien - Erschienen am 13. Juli 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Booklet
36,99 €
26,49 €

Symphonien - Erschienen am 13. Juli 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet
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Symphonieorchester - Erschienen am 12. Juli 2018 | ORF SHOP

8,99 €

Symphonieorchester - Erschienen am 12. Juli 2018 | Český rozhlas

30,99 €
21,99 €

Symphonien - Erschienen am 6. Juli 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet
Die Vierte Sinfonie und Elfte Sinfonie sind beide mindestens eine Stunde lang und gehören damit zu den längsten Symphonien Schostakowitschs. Das Erstaunliche daran ist, dass die Vierte bereits im Jahr 1936 fertig geschrieben war, jedoch erst 1961 aufgeführt wurde, vier Jahre nach der Elften im Jahre 1957. Dies lag daran, dass der arme Komponist plötzlich ins Schwitzen kam, nachdem Stalin den bedauerlicherweise sehr berühmten Artikel « Chaos anstelle von Musik » für die Pravda diktierte, in welchem er Die Oper Lady Macbeth von Mtsensk niedermachte. Die Vierte verschwand daraufhin klammheimlich in einer verschlossenen Schublade, um erst nach dem Tod des Diktators wieder neu ausgegraben zu werden. Man kann das Vorgehen des Komponisten nur allzu gut nachvollziehen, denn diese vierte Symphonie klingt in keinster Weise optimistisch. Man hört hier und da dunkle Akzente, die an Mahler erinnern, Abzweigungen, die nach Verzweiflung klingen und Harmonien, die einen gequälten Geist heraushören lassen. Die Elfte ist nach einem politischen Programm konstruiert, das die Revolutionäre von 1905 und die traurigen Ereignisse des Roten Sonntags feiert, bei dem die russische Armee auf die Bevölkerung schoss und zwischen 96 offiziell bestätigte und tausend weitere Menschen in den Tod zog. Dabei klingt der Ton etwas optimistischer, auch wenn man nur allzu gut weiß, was Optimismus in Schostakowitschs Leben bedeutete. Die Aufnahmen stammen von öffentlichen Konzerten, die vom Boston Symphony Orchestra und seinem musikalischen Leiter Andris Nelsons im Herbst 2017 und im Frühling 2018 aufgeführt wurden. © SM/Qobuz