Die Auszeichnung Qobuzissime wird einstimmig von der Qobuz-Redaktion verliehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Qobuzissime-Album um ein "Crossover" im besten Sinne des Wortes und soll sich somit an alle Qobuz-Nutzer richten.

Mit der Auszeichnung Qobuzissime lenkt die Qobuz-Redaktion die Aufmerksamkeit auf herausragende Alben und rückt die verschiedensten Genres in den Vordergrund. Ein als Qobuzissime ausgezeichnetes Album präsentiert Ihnen das erste Aufnahmeprojekt eines noch unbekannten Künstlers mit einem ausgefallenen Repertoire... Qobuz setzt sich so für das Debüt eines Künstlers ein und arbeitet direkt mit den Produzenten zusammen, um die bestmögliche Präsenz auf Qobuz und darüber hinaus zu ermöglichen. 

Die Alben

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Elektro - Erschienen am 27. Juli 2018 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Schon bei seiner zweiten, im Jahre 2016 bei Distant Hawaii, dem Sublabel des Londoner Lobster Theremin (Aushänger des Lo-Fi-House) erschienenen Maxi-Single You'll Understand wie nun auch bei dem melancholischen und mitreißenden Titel Talk To Me You'll Understand war klar: Ross From Friends hat Fingerspitzengefühl! Auf diesem Debütalbum, an dem er zwei Jahre lang mit seiner Liebe zum Detail herumgefeilt hat, ist er in Höchstform – die rund fünfzig Minuten werden all jene entzücken, die schon vom Charme seines geschmeidigen House begeistert waren und seine Fangemeinschaft unverbesserlicher Anhänger um einiges vergrößern. Denn Ross From Friends‘ Musik macht irgendwie süchtig, was die Pinkfloyd-Gitarren mit Delay-Effekt in Thank God I’m a Lizard bestätigen, wogegen Wear Me Down sich flüssiger anhört und an die Produktionen des Argentiniers Ernesto Ferreyras sowie an das schweißtreibende Dancefloor-Label Cadenza von Luciano erinnert. Abgesehen vom hypnotischen Aspekt seines minimalistischen Techno haucht Ross From Friends mit einem Stück Familiengeschichte dem Ganzen auch ein wenig Seele ein. Seine Eltern gehörten zu den ersten Travelers: diesen Engländern, die in den achtziger Jahren mit einem Soundsystem quer durch Europa zogen, um die Leute mit den ersten elektronischen Experimenten (Hi-NRG, Italo-Disco…) in Aufregung zu versetzen. The Knife ist eine Art souliger Synthie-Pop, der uns übrigens in dieses Ambiente der 80er Jahre zurückversetzt, bevor bei schnelleren Beats mit dem Techno des Project Cybersyn erfolgreich experimentiert wird. „Jedes Mal, wenn ich mich mit einem neuen Stück an die Arbeit machte, war ich sofort vom gefühlvollsten Aspekt der Dinge angetan“, erklärt er. „Bei einem Album besteht einer der wohl wichtigsten Teile der Arbeit darin - in eben diesen Gefühlen, um aus dieser emotionalen Instabilität etwas Neues zu formen.“ Diese Methode erinnert an einen anderen britischen Produzenten der neuen Generation, Leon Vynehall, der sein jüngstes Album Nothing Is Still mit einem ebenso ergreifenden Ergebnis um die Geschichte seiner Großeltern herum konstruiert hat. Der Song Parallel Sequence mit seinen Breakbeats beweist auch, dass der Engländer nicht unbedingt auf den Kick fixiert ist und dass er, im Gegensatz zu so vielen anderen, den Drumcomputer nicht in den Mittelpunkt seiner Musik stellt. Es würde einem übrigens schwerfallen, so etwas wie Routine zu erkennen, weil seine Songs (das Wort ist in seinem Fall zutreffend) stets von einer Idee, von einem Konzept auszugehen scheinen. Der Rest des Albums ist genauso bezaubernd, denn schwerelos lässt man sich vom ersten bis zum letzten der zwölf Titel einfach dahintreiben, als ob uns Ross From Friends in einen Wattebausch eingehüllt hätte. Es ist erst Sommer, und dennoch haben wir hier eines der Alben des Jahres, das sicherlich die besten Chancen auf ein Qobuzissime hat. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 22. Juni 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Es gibt tatsächlich eine neue Partitur von Bernstein zu entdecken, nämlich die von Garth Edwin Sunderland bearbeitete kammermusikalische Fassung von A Quiet Place. Sie wurde zum ersten Mal durch den Dirigenten Kent Nagano im Konzertsaal der Maison Symphonique in Montréal aufgeführt und mitgeschnitten. Das letzte Bühnenwerk des amerikanischen Komponisten war 1983 in der Houston Grand Opera uraufgeführt worden. Es wurde anschließend durch den Librettisten Stephen Wadsworth und den Komponisten überarbeitet, der Passagen des Einakters Trouble in Tahiti von 1951 einfügte. Anschließend wurde die Oper noch zweimal uraufgeführt (an der Scala in Mailand und in Washington). 1986 leitete der Komponist selbst die Uraufführung einer weiteren – und diesmal endgültigen – Version an der Wiener Staatsoper. Dieses Werk ist in jeder Hinsicht faszinierend, eine Art zeitgenössisches Intermezzo von Strauss. Es spiegelt in der Einsamkeit und der Existenzkrise eines Ehepaares (Trouble in Tahiti) und später der ganzen Familie die amerikanische Gesellschaft wider. In der Struktur orientierte sich Bernstein an Mahler und schuf einen letzten Satz voll „würdevoller Noblesse“, der an die Dritte und Neunte Sinfonie seines verehrten Vorbilds erinnert. Wie so oft bei ihm bewirkt die Verwendung verschiedenster Stile (Jazz, Chor, Broadway, Mahler, Berg, Britten, Copland…) einen explosiven Mix, der eher zu einem musikalisch untermalten Gespräch als zur großen Oper passt. Aber paradoxerweise wird genau dadurch dieses Werk so besonders … und spannend. Sie können es mit seinem ehemaligen Schüler und Getreuen Kent Nagano an der Spitze ausgezeichneter Solisten neu entdecken und werden verstehen, wo der „stille Ort“ liegt, an dem „uns die Liebe Harmonie und Vergebung lehren wird“. © Franck Mallet/Qobuz
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Maghreb - Erschienen am 15. Juni 2018 | Glitterbeat Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Der Elektro-Musiker Sofyann Ben Youssef, Mitglied des Kollektivs Bargou 08, bringt unter dem Pseudonym Ammar 808 sein betörendes erstes Album heraus. Wie bereits beim englischen Pionier der Acid-Bewegung in Manchester, 808 State, so ist auch sein Name eine Anspielung auf die legendäre Drum-Machine TR 808, die Ende der 80er und Anfang der 90er im Zentrum des Arsenals eines jeden Elektro- oder Hip Hop-Produzenten stand. Ohne dem Album mit ihrer Präsenz einen Retro-Touch zu verleihen, lässt diese sich hier auf einen Flirt mit einer ganzen Palette an traditionellen nordafrikanischen Instrumenten ein (Gimbri, Gasba-Flöte, Zukra-Dudelsack). Der clevere Produzent hat außerdem einige der bemerkenswertesten Stimmen der jungen Szene Nordafrikas mit an Bord, seinen Landsmann Cheb Hassen Tej (Ichki lel Bey, El Bidha Wessamra), den Marokkaner Mehdi Nassouli (Boganga & Sandia, Layli) - eine wahre Entdeckung an der Seite von Titi Robin - oder auch den Algerier Sofiane Saïdi (Zine Ezzine), mit welchem Ammar 808 in Begleitung von Mazalda einen sehr fruchtbaren Dialog auf dem Album El Ndjoum führte. Ammar 808 reiht eine Reihe an traditionellen Covern aneinander, die er mit futuristischen Elementen verkleidet. Clubgänger wurden bereits von der Chaabi-Elektro-Bewegung oder dem Kollektiv Acid Arab verwöhnt; mit Maghreb United wird der Dancefloor im Zuge des arabischen Frühlings nun noch voller werden. © Benjamin MiNiMuM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2018 | Easy Eye Sound

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Nachdem sie mit ihren Clams die Westküste unsicher gemacht hat, macht sich Shannon Shaw auf nach Nashville, genauso wie Dusty Springfield im Jahre 1968. Mit einem offensichtlichen Augenzwinkern in Richtung Dusty in Memphis stellt dieses erste Kapitel als Solokünstlerin den Anfang ihrer Emanzipation dar. Shannon & The Clams, so heißt die Band aus dem kalifornischen Oakland, die ebenso von Primus wie von Devo, Missing Person und Roy Orbison beeinflusst wurde, die die Kunst der Verkleidung perfekt beherrscht, absurde Kurzfilme dreht, Journalisten zu sich in ihre winzig kleine Bude einlädt und bei Burger Records unter Vertrag steht. Reine Poesie, die aus Punk, Rockabilly, Doo Wop und Garage besteht. Noch mehr Punk, noch schludriger: Hunx and His Hunx, die Band, der Shannon sich auf Seth Bogarts Einladung hin anschließt. Im Alleingang können wir Shannon nun in einer neuen Erscheinung bestaunen. Mit ihrer rauen Stimme singt sie Doo-Wop-Soul, wie die großen Girlbands à la Ronettes, Shirelles oder Shangi-Las ihn fabrizierten. Diesen Stil konnte man bereits in dem von Dan Auerbach produzierten Track Onion mit ihrer Band The Clams heraushören. Shannon hält zwar weiterhin ihren Bass in der Hand, beansprucht nun jedoch das Scheinwerferlicht für sich ganz alleine. Der Sänger der Black Keys, Fan ihrer Band The Clams, hat sie hierfür in sein Studio Easy Eye Sound eingeladen. Die üppige Blondine hat nicht lange gezögert und traf dort mit sechs Songs im Gepäck auf eine Clique aus überdiplomierten Musikern, um so das ihr versprochene Schicksal in die Realität umzusetzen. Diese Musiker haben bereits mit Aretha, Elvis und auch Dusty aufgenommen, da kann man schnell eingeschüchtert sein… Nein, ohne Scham brüllt sie ihre Wut und Melancholie über alte Lieben hinaus, bringt ihre katzenhafte Stimme zum Kratzen und verzaubert alle mit ihrem divahaften Charme. Mit funkelnden Sixties-Melodien und kinematographischen Arrangements, die an James Bond erinnern, hat uns Auerbach ein großartiges Album erschaffen. Stilvoll und zeitlos. Mit leisen Glockenspiel- und Vibrafon-Klängen und einem süßlichen Retro-Duft. Dan hat den Phil Spector in sich rausgelassen und so Shaws ganzes Genie zum Vorschein gebracht. Eine wahre Diva. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 25. Mai 2018 | Edition Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Rechter Haken, linker Haken und ein Uppercut direkt ans Kinn! So gewaltsam zieht uns das erste Album von Enemy in seinen Bann. Hinter diesem Namen versteckt sich ein junges Trio, das sich aus dem Pianisten Kit Downes, dem Bassisten Frans Petter Eldh und dem Schlagzeuger James Maddren zusammensetzt. Drei junge Akteure der internationalen Jazzszene, die ihr Talent bereits solo sowie an der Seite anderer Berühmtheiten bewiesen haben. Die Stärke, die sie vereint, definiert sich vor allem durch den Willen, ihrer Gier nach Freiheit und ihren kreativen Impulsen freien Lauf zu lassen. Die von Eldh höchstpersönlich produzierte Platte ist ein Tsunami des zeitgenössischen Jazz. Ein polyrhythmischer Sturm, der Fans von großen Power-Trios wie The Bad Plus begeistern wird. © Charlotte Fiedler/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Mai 2018 | Marathon Artists

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Courtney Barnetts zweites Studioalbum ist genial und einfach zugleich. Nein, nicht einfältig. Einfach. Reinsten, kristallklaren Rock hat sich die junge Australierin da ausgedacht - und der hat es in sich. Aus dem einfachen Grund, dass die Songs großartig sind. Ja, richtig, die Songs. Diese gewisse „Sache“, die darüber entscheidet, ob eine Platte gut wird oder nicht… So wie für die Kompilation ihrer beiden ersten EPs ( A Sea of Split Peas), ihr Debütalbum (Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit) und ihr Duettalbum mit Kurt Vile (Lotta Sea Lice) reiht sie auch für Tell Me How You Really Feel zehn Tracks aneinander, die beißenden Humor und ehrliche Bekenntnis perfekt miteinander kombinieren. Vor allem zeigt sich Courtney Barnett weitaus introspektiver als zuvor. Und da für sie alles bestens läuft, sowohl auf der Bühne (weltweiter Erfolg beim Publikum und beeindruckende Kritiken) als auch im Privatleben (ihre dauerhafte Love Story mit ihrer Kollegin Jen Cloher), spürt man auch eindeutig, dass die Australierin sich für das Austüfteln dieser zehn Kompositionen eine Menge Zeit genommen hat. Dies ist umso beeindruckender, da sie hier die gleichen Themen immer wieder neu aufkocht (ihre Liebesbeziehungen, ihre Ängste, ihren Frust, ihre Meinung), ohne je in Klischees zu verfallen. Wie gewohnt untermalt Courtney Barnett, ohne je zu übertreiben, ihre Prosa mit makellosem Indie-Gitarren-Rock unter dem Einfluss ihrer üblichen Marotten (Lou Reed, Kurt Cobain, Neil Young, Jonathan Richman…); dazu gibt es zwei Gastauftritte der Geschwister Deal, Kim und Kelley von den Breeders. Wie sagte noch Neil Young auf seinem berühmten Hey Hey, My My? Rock’n’roll can never die? © Marc Zisman/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 11. Mai 2018 | Arts & Crafts Productions Inc.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Der 33-jährige Kanadier Jean-Michel Blais hat sich in der zeitgenössischen neoklassischen Musikszene bereits einen Namen gemacht. Nach einem ersten, schlicht „II“ genannten Album, ebenfalls mit Caroline Distribution, bietet er uns heute eine neue Sammlung an Titeln (die meisten davon sind in den letzten Wochen als Singles herausgekommen) in einer einzigartigen Lyrik. An seinem zur Musikbox umgebauten Klavier lässt er sich von seinem unersättlichen Schaffensdrang an neue Ufer treiben. Der zentrale und vielleicht überzeugendste Titel dieser 45 Minuten, Blind, (oder auch Sourdine …), lässt uns in das Ideal einer Musik eintauchen, die Akustik und Elektronik verbindet, beruhigend und samtig zugleich. God(s) führt uns an einen anderen Ort, vielleicht eine Kirche, aber die wiederauftauchenden Klangflächen weisen darauf hin, dass Jean-Michel Blais wahre Götter vielleicht andere sind, als wir vermuten. Igloo könnte auch im Weltall angesiedelt und durchaus pantheistisch gemeint sein, aber Blais, der manchmal sehr sarkastisch ist, spricht an dieser Stelle von Städten: Das „Igloo“, um das es hier geht, sind unsere modernen Städte voller „Kavernen“, in denen sich alles überlagert. Der Name Blais wird Sie in Zukunft an einzigartige Klangerlebnisse erinnern. Da gibt es etwas von dieser bitteren, aber auch innigen, sanften und sinnlichen Melancholie, die einen Großteil des nordamerikanischen Musikschaffens erfüllt - dieselbe, die auch die großen Klangsphären eines Copland (Quiet City) oder Bernard Herrmann (Les Neiges du Kilimandjaro) durchdringt, ebenso wie die eigensinnigen Gestalten eines Steve Reich (The Four Sections) oder die duftigen Klangwirbel eines der phantasievollsten Vertreter der kanadischen Popszene wie Patrick Watson (Lighthouse). Jean-Michel Blais, der hinter seiner Maske der Eleganz hartnäckig bleibt, hebt diskret die Zeit auf: Seine Zitate (etwa die berauschende Melodie aus dem zweiten Satz des Zweiten Klavierkonzerts von Rachmaninow im Titel Roses) zeigen heilsame und besänftigende Ausblicke. Blais reicht Ihnen die Hand. Es wäre höflich, seine Einladung nicht auszuschlagen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 4. Mai 2018 | Silvertone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Ihre Vorliebe für Madeleine Peyroux und Melody Gardot versteckt sie nicht. Dennoch besitzt Hailey Tuck dieses gewisse Etwas, das nur ihr ganz alleine gehört. Diesen ganz eigenen Klang in der Stimme, mit dem sich die in Paris lebende, junge Texanerin von der breiten Masse abhebt... Und nachdem Larry Klein bereits als Produzent ihrer beiden Vorbilder tätig war, ist er nun auch bei diesem ersten Album der jungen Frau, die die gleiche Frisur wie Louise Brooks und die gleiche Garderobe wie Josephine Baker trägt, mit von der Partie. Und er hat genau den richtigen Sound gefunden - nie zu viel, und dabei stets klar und schlicht. Unterstützung bekommen die beiden dabei von Fünf-Sterne-Musikern wie dem Schlagzeuger Jay Ballerose (Elton John, Robert Plant) und dem Gitarristen Dean Parks (Joe Cocker, Steely Dan)… Was das Repertoire betrifft, so zeugt die vielseitige Songauswahl von einem ausgezeichneten Geschmack. Egal ob That Don't Make It Junk von Leonard Cohen, Cry To Me, durch Solomon Burke berühmt geworden, Cactus Tree von Joni Mitchell, Some Other Time von Leonard Bernstein, Underwear von Pulp, Alcohol von den Kinks, Junk von Paul McCartney, I Don’t Care Much vom Soundtrack zum Film Cabaret oder auch der wunderschöne Song Say You Don’t Mind von Colin Blunstone, Hailey Tuck schafft es, jedes Wort und jeden Satz mit ihrer schelmischen und etwas nach Retro klingenden Stimme intelligent zu schmücken. Man muss sich einfach nur zurücklehnen und von diesem Qobuzissime-Album, das einfach zeitlos klingt, hinwegtragen lassen… © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 6. April 2018 | Okeh

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Dieser großartige Außenseiter heißt nicht umsonst Nordub. Nor steht für North bzw. Norden, verkörpert von Nils Petter Molvaer in diesem Fall. Als das Label ECM 1997 das beeindruckende Album Khmer veröffentlichte, tauchte der norwegische Trompeter die Jazzwelt in Chaos, weil er in ihre ziemlich gesunde Klangwelt elektronische Elemente integrierte. Mit Nor sind auch sein Landsmann und Gitarrist Eivind Aarset und der finnische Elektronikfrickler DJ Vladislav Delay gemeint. Die drei Buchstaben Dub symbolisieren in diesem Fall jenes Duo, das für diese Stilrichtung besonders emblematisch ist: den Schlagzeuger Sly Dumbar und den Bassisten Robbie Shakespeare. Im Jahre 2016 konnte man sich von diesem ziemlich ungewöhnlichen Zusammenschluss zwischen dem aus Jamaika stammenden Tandem und Nils Petter Molvaer bei einem Bühnenauftritt überzeugen. Für sie war es eine Art Aufwärmübung, bevor sie sich alle zusammen in das Studio nach Oslo begaben. Im Grunde genommen war Molvaers Welt immer hybrid, da dort nie ausschließlich aus dem Jazz bekannte Strukturen geläufig waren. Bei seinem Spiel manipuliert er verschiedene sphärische Hebel, ohne jemals die schöpferische Kraft seiner Improvisationen oder seiner Kompositionen zu vernachlässigen. Im vorliegenden Fall bringt der Trompeter sogar mit viel Natürlichkeit den einzigartigen Sound von Sly & Robbie unter. Das macht wohl die Stärke des Nordub aus. Niemand stellt sich in den Vordergrund, niemand sucht seinen Nächsten in die Ecke zu drängen. Eine totale Fusion, die offenherzig ist. Man merkt sogar, wie sich unsere beiden sechzigjährigen alten Hasen aus Jamaika auf unbekanntes Terrain begeben, um sich aktiv an der im Entstehen begriffenen Musik zu beteiligen. Genauso wie auch die Arbeit von Aarset und Delay auf grundlegende Art zum Endergebnis beiträgt. Gemeinsam bewerkstelligen unsere fünf Klangabenteurer eine herrlich abgehobene Symphonie mit wirklich einzigartigem Dub’n’Jazz. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. April 2018 | Transgressive

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Ein Reisender. Ein Geschichtenerzähler. Ein Bastler. Ein Sammler. Und vor allem ein Autor. Cosmo Sheldrake ist all das. Und noch mehr! Ein virtuoses Ein-Mann-Orchester, das eine unverschämte Menge an Instrumenten beherrscht. Der junge Brite schreibt kleine heimatlose Sinfonien voller Magie. Seine Songs vereinen Musik, die an die lieblichen Klänge der Band Beirut erinnert, minimalistische Musik, World-Music, älteren Pop wie der der Kinks aus Village Green Preservation Society, Ende der 60er Jahre, die Welt von Moondog und tausend weitere Klänge. Klänge, die Cosmo Sheldrake in allen Ecken der Welt findet und mit seinem immerzu griffbereiten Aufnahmegerät festhält. Und dennoch, die Stärke seiner Platte The Much Much How How And I liegt darin, niemals in zu experimentellem Schnickschnack auszuarten. Ganz im Gegenteil! Die klassische Liedstruktur mit einem Anfang, einer Mitte und einem Ende - Refrain und Melodie einbegriffen - steht für ihn an erster Stelle. Sein Album berührt mit seiner Schönheit und genau das möchte es auch. Die zusammen mit dem Produzenten Matthew Herbert, der selber für seine überirdischen Soundcollagen bekannt ist, produzierte Platte besitzt die gleiche Vorstellungskraft wie ein Text von Lewis Carroll und bringt klanglich alle Farben des Regenbogens zum Ausdruck. Ein Album, das ohne Frage ein Qobuzissime verdient! © Marc Zisman/Qobuz
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Elektro - Erschienen am 9. März 2018 | Ed Banger Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Die Legasthenie ist eine andauernde Leseschwäche und tritt während der Kindheit oder der Jugend in Erscheinung. Sie ist als Lernstörung anerkannt. 10LEC6 (französisches Wortspiel mit dem Begriff "dyslexique" = legasthenisch) hingegen scheinen einfach nur… auf etwas andere Weise gelernt zu haben als die anderen… Die Musik des Afro-Post-Punk-Kollektivs scheint dabei vor allem von den verschiedensten Einflüssen geprägt worden zu sein. Funky Post-Punk, wie ihn ESG und Liquid Liquid in New York in den 80er Jahren fabrizierten. Aber auch Disco, House, Punk à la Bad Brain, Afrobeat, verschrobener Elektro und solide Rhythmen. Seit 2004 erschafft die Gruppe um den Street-Artist Simon und den Produzenten und DJ Jess (vom Duo Jess & Crabble), deren Mitgliederanzahl sich des Öfteren ändert, Verschmelzungen wie keine andere! Seit 2014 werden sie dabei von der Stimme von Nicole unterstützt, die in Bulu singt, einer Bantusprache, die im Süden ihrer Heimat Kamerun gesprochen wird. Auf Bone Bame übernimmt der Rhythmus die Kontrolle über den Körper und das Gehirn. Dieses dritte Album, das bei Ed Banger, Pedro Winters Label, erscheint, ist eine Art perkussive und elektronische Trance, die durch ordentliche Bässe und das beschwörende Gesangsorgan von Nicole endlos erscheint. Man muss sich einfach nur mit Genuss diesem einzigartigen und kosmopolitischen Dancefloor, der mit nichts anderem vergleichbar ist, hingeben. Ganz klar und eindeutig: es verdient unsere Qobuzissime-Auszeichnung! © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. März 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Hundertprozentige Interferenzen überall! Sie kommen aus Australien, Japan, Neuseeland, England, Korea und sind in der britischen Hauptstadt vor Anker gegangen. Sie lieben den Pop von gestern genauso wie den von heute und machen musikalische Collagen wie kein anderer. Vielleicht ist Superorganism die Gruppe schlechthin, die den Zeitgeist am besten verkörpert? Dieses junge internationale Kollektiv aus Musikern, die alle Popkulturfans sind und sich über YouTube kennengelernt haben, hat sein erstes Album in einem Studio im Londoner East End komponiert, eingespielt und produziert - genau da, wo alle Musiker zusammen auch leben! Dort, wo ihre sorglose, genauso extravagant wie ungezähmte Platte mit bunt gemischtem, minimalistischem Indie-Pop und flotten, übersteuerten Synthies entstanden ist, und Frank Ocean und Ezra Koenig von Vampire Weekend bezaubert hat. So manche werden gleich an fern verwandte Cousins von The Avalanches, The Go! Team oder I’m From Barcelona denken, aber bei Superorganism gibt es etwas für sie typisch Entspannendes, Verträumtes und Beruhigendes, was dieses Debütalbum zu einem Qobuzissime macht, das richtig gut tut. © Marc Zisman/Qobuz
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Opernauszüge - Erschienen am 2. März 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Diapason d'or / Arte - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Heutzutage wäre es ziemlich merkwürdig, einen Komponisten als “Gesangslehrer” zu bezeichnen, doch im 18. Jahrhundert war das gang und gäbe. In Italien komponierte nahezu jeder Komponist von Bedeutung opere serie (Porpora schrieb wenigstens 45): Die ernste Oper war die vorherrschende musikalische Gattung, die vor allem die menschliche Stimme verherrlichte. Mit ihr stand oder el das musikalische Ansehen, und die besten Sänger wurden zu den ersten Superstars der Musik. Deshalb mussten Komponisten, auch wenn sie generell vom Ruhm ihrer führenden Sänger und Sängerinnen überstrahlt wurden, die menschliche Stimme und all ihre beachtlichen technischen wie dramatischen Fähigkeiten verstehen, um die Möglichkeiten der Gattung Oper in einer Zeit zu nutzen, in der jene “Gesangsmaschinen”, die Kastraten, die Gesangskunst auf eine zuvor unbekannte und seither nicht mehr erreichte Höhe der Perfektion gebracht hatten. Mit dieser Aufnahme anlässlich seines 250. Todestages wird Porpora wieder ins Blickfeld gerückt, doch war er wohl bis vor kurzem trotz seiner bemerkenswerten Qualitäten als Komponist eher als Gesangslehrer berühmt, einfach, weil zwei der namhaftesten Kastraten zu seinen zahlreichen Schülern gehörten, nämlich Gaetano Majorano, bekannt als Caffarelli, den Porpora einmal als “den besten Sänger in Europa” bezeichnet hat und der auch für seine amourösen Kapriolen und seine Arroganz auf und jenseits der Bühne bekannt war, sowie der noch berühmtere Carlo Broschi, der unter seinem Bühnennamen Farinelli 15 Jahre lang in ganz Europa das Publikum in Staunen und die Herzen in Wallung versetzte, bis er nach Spanien gerufen wurde um dort den schwermütigen König mit der Kraft seiner Stimme zu heilen. Max Cencic äußert dazu: “Porpora war meiner Meinung nach ein strenger Lehrer, fast sadistisch vielleicht mit seinen Ansprüchen — man musste den Atem, den Kopf und die Stimme fast 120%ig kontrollieren”. Tatsächlich soll Porpora einer Legende nach Caffarelli in sechs Jahren nichts anderes als ein einzelnes Blatt mit Stimmübungen gelehrt haben. Hinter dem formalen Wechsel von Arie und Rezitativ in der opera seria verbirgt sich eine breitgefächerte emotionale Ausdruckskraft, jene varietas, die Erasmus bekanntlich beschrieben hat als “so kraftvoll in jedem Bereich, dass es absolut nichts, wie glänzend auch immer, gibt, das nicht gedämpft wird, wenn es sich nicht durch Vielfalt emp ehlt”. In Formen wie der verzierten aria di bravura oder der lyrischen aria di sostenuto stellte der Komponist bloß einen Rahmen bereit, der vom Sänger ausgeschmückt wurde: Die Fertigkeit des Interpreten in Verzierungen und anderen emotionalen Mitteln war von höchster Bedeutung. Porporas langjährige Erfahrung als Lehrer wie als Komponist machten ihn Max Cencics Meinung nach “zu einem der besten zehn Komponisten der italienischen Barockoper. Ich habe die Arien für diese Aufnahme fast instinktiv nach meinem Gefühl für das Richtige ausgewählt. Man kann einen Komponisten dieser Qualität nicht in einem Album erfassen, und jedes Stück ist ein Juwel für sich. Auch wenn die Technik überall herausgestellt wird — Sprünge, schnelle Skalen, Triller, lange Phrasen —, scheint doch Porporas besondere und äußerst fesselnde melodische Begabung überall durch.” Alle Arien stammen aus Werken, die Porpora in der Zeit seiner größten Berühmtheit komponiert hat: von Ezio (Venedig 1728; “Se tu la reggi al volo” ist ein spektakuläres Stück in Sechzehnteln) bis Filandro (Dresden 1747, mit einem hinreißenden siciliano in “Ove l’erbetta tenera, e molle”); dazu noch die Arien aus drei Opern, die er in den 1730er Jahren im direkten Wettbewerb mit Händel in London komponiert hat (Arianna in Nasso 1733, Enea nel Lazio 1734 — ein wahres Feuerwerk hier in “Chi vuol salva” — und I genia in Aulide 1735). Im Teatro San Carlo in Neapel, dem damals wohl berühmtesten Opernhaus, fand 1740 die Premiere von Il trionfo di Camilla statt, und die beiden hier aufgenommenen Arien zeigen Porpora von seiner besten Seite: die Musik von “Va per le vene il sangue” passt stimmungsvoll zu dem dunklen suggestiven Text, “Torcere il corso all’onde” hingegen verbindet rasante Koloraturen mit eleganter Linienführung. In den drei Arien aus Carlo il Calvo (Teatro delle Dame, Rom 1738) soll sich der Sänger Porporas varietas mit seiner eigenen stimmlichen Bandbreite anpassen: von den hastenden oriture in “So che tiranno io sono” bis zu den hochliegenden Phrasen in “Se rea ti vuole il cielo” und dem betörenden hypnotischen Sostenuto in “Quando s’oscura il cielo”. Porporas Orchesterstil ist ebenfalls von bemerkenswerter Vielfalt, umso mehr, als er im Allgemeinen nur Streicher verwendet, am besten in den kunstvollen Linien der Arie “Torbido intorno al core” aus Meride e Selinunte (Venedig 1726), in der Stimme und Geigen sich kunstvoll in einem gefühlvollen suggestiven Gewebe verzierter Wiederholungen ver echten. Gelegentlich zieht er jedoch alle Klangregister, wie in der martialischen Arie “Destrier, che all’armi usato”, in der die Trompeten und Hörner bei der Erstaufführung 1731 im Teatro Regio, Turin mit der unvergleichlichen Stimmkraft Farinellis wetteiferten. Max Cencic meint: “Wie können wir die großen Kastraten nachahmen? Das lässt sich kaum festlegen, aber diese Stimmen waren die Seele von Porporas Musik.” - Nicholas Clapton © 2018 – Decca Group Limited. Übersetzung : Christiane Frobenius
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Jazz - Erschienen am 9. Februar 2018 | Brownswood Recordings

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - Qobuzissime
Und weiter geht’s: London Calling! Aber dieses Mal kommt der Anruf nicht aus den ausgehungerten Leibern des Rock, sondern eher aus denen des Jazz. Dieser Jazz kann einzig und allein nunmehr im Plural verstanden werden, dermaßen dichtgedrängt ist hier auf diesem We Out Here die junge Londoner Szene, die sich aus allen möglichen Stilrichtungen, sowohl aus Soul als auch Afrobeat, Fusion oder Elektro herausgebildet hat. Um diese neue Generation genauer in Augenschein zu nehmen, hat Brownswood Recordings, das Label von Gilles Peterson, die künstlerische Leitung des Albums demjenigen anvertraut, von dem in den Medien am meisten die Rede ist: dem Saxofonisten Shabaka Hutchings. Die auserkorenen Musiker und Gruppen wurden drei Tage lang aufgenommen und sie bieten eher ein Prinzip als eine Form des Jazz. Der Schlagzeuger Jake Long und seine Gruppe Maisha spielen nun die Voodoo-Zeremonienmeister wie ein Pharoah Sanders. Felas Afrobeat nährt das Ezra Collective des Schlagzeugers Femi Koleoso, aber auch das Kollektiv Kokoroko. Wogegen ein anderer hervorragender Schlagzeuger, der charismatische Moses Boyd, seine Rhythmen mit einem kunstvoll hypnotischen Elektrosloop umgibt, bevor er wieder zu einem belebenden, libertären Jazz zurückkehrt. Zu diesem bislang buntesten Qobuzissime gehören auch Theon Cross, der beeindruckende Tuba-Marathon-Spieler (der übrigens Shabaka Hutchings zu seinen Kumpanen bei den Sons of Kemet zählt), Nubya Garcia, eine Saxofonistin, die sich für Charles Lloyds Poesie begeistert, sowie Joe Armon-Jones, ein sehr kluger Wirrkopf am Keyboard, der seinen Herbie Hancock aus dem Effeff kennt… We Out Here ist ein sowohl dynamisches wie facettenreiches Manifest der neuen Londoner Jazz-Szene. © Marc Zisman/Qobuz
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Französischer Chanson - Erschienen am 2. Februar 2018 | Universal Music Division Barclay

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Januar 2018 | Universal Music GmbH

Auszeichnungen Qobuzissime
Die österreichischen Radiosender spielen ihre Musik bereits seit der Erscheinung des ersten Albums Spanish Disco (2015) rauf und runter. Die beiden jungen Wahlwiener Marco Kleebauer, Produzent und Komponist, und Sophie Lindinger, Gesang, kennen sich schon seit Kindertagen und bilden das seit 2014 eingeschweißte Duo (live auch im Quartett) Leyya. Ihr Sound ist von elektronischen Klängen geprägt, die sie für dieses zweite Album mit dem originellen Titel Sauna weiterentwickelt haben. Marcos Synthie-Klänge von einst haben sich in verträumte melodische Töne des Pop verwandelt, die von Sophies leichter, frischer Stimme, die gelegentlich nach Feist klingt, hervorgehoben werden. Die Songs hat das Duo noch während seiner Europatour komponiert, bei der die beiden Musiker 2017 noch dabei waren, ihr erstes Album zu promoten. Aber hier ist sicherlich nichts Übereiltes herauszuhören, denn Marco und Sophie sind wohl überlegende Klangbastler, die sich Rückzug in ruhige Momente gewähren, um ihre Musik zu komponieren. Eines ist nicht nur bei Sauna charakteristisch für die beiden: Sie haben vor allem Spaß an ihrer Arbeit und den ausgefallenen Titeln. Eine Arbeit, die sie wie zwei Klangfarbenmaler mit äußerster Sorgfalt im Pinselstrich ausführen. Und das Spiel mit den Worten setzen sie in Sound um. Sauna, was sowohl für einen Ort des Schweißes als auch der Begegnung steht, lässt es musikalisch in den Beats tropfen (Oh Wow), die Hitze spüren (Heat, Drumsolo), das Blubbern hören (Candy) oder Leichtigkeit wie am Nacktbadestrand fühlen (Zoo). Dabei kommen wir nicht umhin, einmal direkt den Regenbogen hinunterrutschen zu wollen. Leyya bringen uns Sommer im Winter und (Klang-)Farbe in das Grau. Ein Qobuzissime-Album, das genau zum richtigen Zeitpunkt erscheint. © SD
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | Dead Oceans

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Eine Spannung, als würde man einen XS-Stringtanga über ein Gesäß in XL-Größe ziehen wollen: Shame will keinen Spaß, sondern Spannung. Das Debütalbum dieses Londoner Quintetts bietet ein Post-Punk-Konzentrat, das sich durch Charisma, Gewalt und Originalität auszeichnet. Songs Of Praise klingt sogar wie ein echter Soundtrack aus einem herrlich grauen, ziemlich frustrierten England, das in totaler Alarmbereitschaft steht. In diesem klanglichen Nervenbündel sind oft The Fall, Gang Of Four und Killing Joke zu erkennen, ohne dass die Sache an alte Zeiten erinnert oder diese gar herbeisehnt. Genauso wie Fat White Family, Ought oder auch Vietnam lebt auch Shame im nunmehrigen Jahr 2018 und das kann man auch hören! Der Sänger Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, der Schlagzeuger Charlie Forbes und der Bassist Josh Finerty schicken uns das Produkt direkt aus Brixton und verpacken ihre wohl direkt aus dem Bauch kommende Wut in selbstverständlich knallharten (Dust On Trial), manchmal giftigen, quälenden (The Lick) Songs, die aber auch etwas freundlicher sein können (One Rizla). Shame macht kompromisslosen Rock, schamlos und schadstofffrei. Gleich beim ersten Hinhören gehen die Songs Of Praise durch Mark und Bein und dennoch will man dann mehr davon. © MZ/Qobuz
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Rap - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Pineale Prod - Grand Musique Management

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime

Rap - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Pineale Prod - Grand Musique Management

Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2017 | La Castanya

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Psychedelic Pop, Shoegaze oder gar Dream Pop sind nicht ausschließlich amerikanischen oder britischen Künstlern vorbehalten. Nein. Sogar in Barcelona beherrscht man die Geheimsprache dieser eklektischen und verträumten musikalischen Liaison. Dort, in der katalonischen Hauptstadt haben vier Experten der süßen Melodien (zwei Chilenen, zwei Spanier), die sie mit verträumtem und nachhallendem Gitarrensound verkleideten, eine Wahnsinnsplatte voller Sonne herausgebracht. Ihr Album trägt den Titel Secret Place - ein Ort, der wie eine kleine Insel hedonistischen Pop ist, auf der sechs Saiten und chloroformierte Stimmen die Gesetze schreiben. Ein feines Abkommen, das einen Haufen an zeitgenössischen Einflüssen kombiniert (DIIV, Beach House, Black Lips, Wild Nothing, Real Estate, Beach Fossils) und dabei einen unglaublich persönlichen Klang beibehält. Ein heißes und sonniges Qobuzissime, das genau zum richtigen Moment erscheint, um sich vor dem Winter zu schützen, der sich mit seiner frostigen Nase langsam heranpirscht... © MZ/Qobuz