Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2019 | BMG Rights Management (UK) Limited

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Alle führenden Großen haben dieses Spiel gespielt. Bowie mit Pin-Ups, Johnny Cash mit American IV: The Man Comes Around, Lennon mit Rock & Roll, Metallica mit Garage Inc, Cat Power mit The Covers Record, Meshell Ndegeocello mit Ventriloquism, Patti Smith mit Twelve, Costello mit Almost Blue und viele andere. Ein Cover-Album bleibt jedoch ein riskantes Unterfangen und gehört selten zu den herausragendsten in der Diskografie eines Künstlers. Für California Son hat Morrissey vor allem mit großem Vergnügen völlig Unerwartetes und unbekannte oder vergessene Songs ausgegraben. Wir kennen die Vorlieben des Gründungsmitglieds von The Smiths (New York Dolls, Patti Smith, Roxy Music, Bowie, Sparks, etc.), auf die er hier aber bewusst nicht zurückkommt. Mit der Unterstützung von sieben Guest-Stars (LP, Ed Droste von Grizzly Bear, Ariel Engle von Broken Social Scene, Petra Haden, Sameer Gadhia von Young The Giant, Billie Joe Armstrong von Green Day und Lydia Night von The Regrettes), singt Moz Titel von Roy Orbison, Melanie, Laura Nyro, Buffy Sainte-Marie, Bob Dylan, the 5th Dimension, aber auch Jobriath, Phil Ochs, Tim Hardin, Joni Mitchell oder Carly Simon. Seine glühende Stimme ist oft perfekt und beherrscht jeden Titel (erstaunlich Only a pawn in Their Game von Dylan). Ein Test, vor allem für Morrissey-Fans. © Max Dembo/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Mai 2019 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Dieses achte Album von The National ist deswegen etwas Besonderes, weil sich nunmehr ein paar kleine, willkommene Sandkörner ins gut geölte Getriebe der amerikanischen Gruppe geschlichen haben, allein schon mit der Präsenz zahlreicher Sängerinnen, die dem Leader Matt Berninger bei den meisten Titeln zur Seite stehen. Besonders bemerkenswert ist die Präsentation von (David Bowies Bassistin) Gail Ann Dorsey in You Had Your Soul With You, sowie die ganz besonders leidenschaftlichen Interpretationen von Lisa Hannigan und Mina Tindle in So Far So Fast bzw. im herzergreifenden Oblivions. Warum gibt es aber plötzlich Frauen in der ausschließlich aus Männern bestehenden Gruppe? Das Album entstand nämlich, nachdem der Filmemacher Mike Mills der Gruppe The National den Vorschlag gemacht hatte, seinen etwa 30-minütigen Film I Am Easy to find, der zufällig eine Frau porträtiert, mit Songs zu untermalen. Der visuelle Zusammenhang hat also den geschäftigen Pop-Betrieb der Gruppe aus Brooklyn auf den Kopf gestellt. Übrigens ist dabei anzumerken, dass ab und an Anspielungen auf bestimmte Kinoklassiker gemacht werden, insbesondere auf William Wylers Roman Holiday (1953). Aber abgesehen von diesen Neuigkeiten in Bezug auf Kino und Frauen können die Fans von The National wie immer mit der gleichen legendären Melancholie der Gruppe sowohl in den Texten als auch in der Musik rechnen. Insbesondere sind dramatische Klangteppiche der Streicher in allen Titeln zu hören (einzige Ausnahme: in Where Is Her Head spielen die Violinen staccato) sowie ein regelmäßig wiederkehrendes, introspektives Klavierspiel (insbesondere im wunderschönen Light Years). Bryan Devendorfs einzigartige Rhythmen erzeugen einen besonderen Kontrast, da sie mal griffige und ruckweise (Rylan, The Pull of You) und dann wieder ganz feinfühlige Elemente (Hairpin Turns, I Am Easy to Find) mit sich bringen. © Nicolas Magenham/Qobuz  
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Rock - Erschienen am 26. April 2019 | JJ Cale

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Dieser lässig abgeklärte Blues, das kam von ihm. Seiner atypischen Legierung aus Rock, Folk, Country, Blues und Jazz ist es zu verdanken, dass J.J. Cale zu einem der einflussreichsten Outsider des Rock & Roll wurde. Clapton bewunderte den Songwriter des Klassikers Cocaïne, der die meiste Zeit in einem Campingwagen verbrachte und vor allem immer noch der Inbegriff für Laid Back und Relax ist. Für seine Fans ist Stay Around ein göttliches Geschenk. Diese, im April 2019 posthum erschienene Platte, enthält fünfzehn unveröffentlichte, von Cale höchstpersönlich produzierte Mixe, welche die Witwe Christine Lakeland zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten und Manager Mike Kappus nun als Kompilation veröffentlichte. „Ich suchte nach etwas Neuem, noch nie Gehörtem, um den ‚Faktor Cale’ zu optimieren“, erläutert Lakeland… „Dadurch, dass ich möglichst viel von dem verwendete, was seinen Ohren und Fingern zu verdanken ist und was er gutgeheißen hatte, beschränkte ich mich auf die Mixe, die John hergestellt hatte. Man läuft nämlich Gefahr, die Dinge dermaßen steril werden zu lassen, dass von der menschlichen Seite am Ende nichts mehr übrig bleibt. John hat aber überaus viel von diesem menschlichen Empfinden vermittelt. Der Interpretation räumte er einen unheimlich großen Platz ein.“ All diese kleinen Schätze – angefangen vom reinen Song (Oh My My) bis hin zum komplexen Song (Chasing You) – ändern natürlich absolut nichts an dem, was man von diesem Godfather des Coolen nicht ohnehin schon wusste. Die Qualität dieses Stay Around klingt keineswegs wie allerlei gesammelte Reste und beweist, dass der gute Mensch seine Kunst jederzeit ernstnahm. Und wie immer in seinem Fall hat man auch nach dem Anhören dieses posthumen Albums erneut das Gefühl, eine unendlich herzerwärmende, menschliche Erfahrung gemacht zu haben. Ein wirklich mitreißender Moment, der aus tiefstem Herzen kommt und unter die Haut geht. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 26. April 2019 | Wita records

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. April 2019 | Partisan Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Kaum haben wir uns von Songs of Praise erholt, dem ersten Qobuzissime-Album von der Londoner Band Shame, zieht das Auge des Rock-Zyklons nun weiter nach Norden, nach Dublin. Dort beißt eine ebenso böse Bande namens Fontaines D.C. die Zähne zusammen, um zu zeigen, dass das aktuelle Post-Punk-Revival noch ein paar Ohrfeigen und andere Aufwärtshaken zu verteilen hat. Wenn das erste Album dieser Fontaines D.C., Dogrel, in einem bekannten Boden Wurzeln schlägt (The Fall, Joy Division, Gang Of Four, Public Image Ltd.), ist der Dünger anders. Zunächst einmal ist da die irische Einzigartigkeit, die auf dieser Platte hervortritt, welche der Idylle Dublins hinterher weint, die durch die Globalisierung und Gentrifizierung ausgelöscht wurde. Dogrel endet mit Dublin City Sky, einer akustischen Ballade, die nach einem alten Pub, nach frisch gezapftem Guinness riecht und man könnte schwören, dass man einer Aufnahme der Pogues, ihrer Lieblingsband, nur geradeso entkommen ist. Grian Chattens Band hat auch die Besonderheit, Literatur und Poesie ebenso wie Rock und Folk zu verehren. Daher das ständige Gefühl, ein Brennen von reinem Post-Punk zu hören, der niemals klein beigibt. Das ist Dogrels Stärke. Literarisch zu sein, ohne dies in den Vordergrund zu rücken. Verärgert aber immer hörbar. Auf dem Hit verdächtigen Big brüllt Chatten: "My childhood was small, but I'm gonna be big" (meine Kindheit war klein, aber ich werde groß sein). Ja, Big, das werden Fontaines D.C. sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schnell werden.... © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. April 2019 | Rhino

Auszeichnungen 4F de Télérama
Noch bevor ein ganzes Jahr vergangen war, dass Ian Curtis nicht mehr unter den Lebenden weilte, waren die drei Joy Division-Überlebenden bereits im Studio verschwunden, um sich zu trösten und eine Fortsetzung zu versuchen. New Order steigt also wie ein Phönix aus der noch glühenden Asche der symbolträchtigsten Post-Punk-Gruppe. Neu hinzugekommen ist ein Keyboarder, Gillian Gilbert. Frontman ist jetzt der Gitarrist Bernard Sumner. Und Martin Hannett, der schon für Joy Division produziert hatte, steht weiterhin an den Reglern… Ihr Debütalbum wurde zwischen dem 24. April und dem 4. Mai 1981 eingespielt und wurde am 11. November desselben Jahres bei Factory Records veröffentlicht. Es schaffte einen makellosen Übergang, der mit der Zeit nur noch beeindruckender wurde. Der düstere, festgefrorene Rock der Joy Division steht nach wie vor im Mittelpunkt der Kompositionen. Stets regelmäßige Rhythmen und eingängige, schüchterne Gitarren untermalen einen depressiven, singenden Zombie im Endstadium, und dennoch ist bereits ein atypisch groovender Embryo in diesem Movement enthalten, den diese jungen Leute aus Manchester vorlegen, denen nie ein Lächeln über die Lippen kommt. Man ist zwar noch meilenweit von elektronischem New Wave und Dance entfernt, das New Order in der Folge aushecken, aber die Rolle der hier verwendeten Keyboards und Synthies sollte wegweisend werden. Diese Definitive Edition 2019 ist nicht nur ein perfektes Remastering, sondern enthält auch 18 Demoaufnahmen sowie alternative Mix-Versionen. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 29. März 2019 | Sahel Sounds

Auszeichnungen 4F de Télérama - Songlines Five-star review
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. März 2019 | BMG Rights Management (US) LLC

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
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Hard Rock - Erschienen am 8. Februar 2019 | Debemur Morti Productions

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Pop - Erschienen am 16. November 2018 | Elea

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Rock - Erschienen am 2. November 2018 | Sanctuary Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Rock - Erschienen am 2. November 2018 | Columbia - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Best New Reissue
Die 14. Veröffentlichung aus Bob Dylans "Bootleg Series" lässt in die Entstehungsgeschichte seines Albums Blood on the Tracks blicken, an dem er zwischen September und Dezember 1974 arbeitete - eines seiner persönlichsten Alben, dessen Songs den Zerfall der Beziehung zu seiner damaligen Frau Sara spüren lassen. In New York nahm er zahlreiche Songs auf - die er und sein Bruder David dann aber überarbeiten wollten, weshalb Dylan in letzter Sekunde das schon fertige Album zurückhalten ließ und einige Songs in Minneapolis neu aufnahm. Auf dem ursprünglichen Album waren je fünf Songs aus beiden Sessions zu hören, hier gewähren elf Songs Einblick in die New-York-Aufnahmen. Eine Boxset-Version mit sechs Discs taucht noch tiefer in diese Sessions ein und bietet 87 Tracks, von denen der Großteil bislang unveröffentlicht war.
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Communion Group Ltd

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Es wäre schade, in Tamino-Amir Moharam Fouad nicht mehr als einen Erben von Jeff Buckley samt Radiohead in ihren Anfangszeiten zu sehen. Vor allem deswegen, weil der erst 21 Jahre alte, belgische Songwriter weit mehr auf seinem Debütalbum bietet; und das, obwohl Colin Greenwood, der Bassist der britischen Gruppe, auf der Platte vertreten ist… Der in Antwerpen geborene, von John Lennon begeisterte Tamino hat seine ägyptische Herkunft immer in einem Winkel seines, von einer pechschwarzen Haarmähne gezierten Kopfes behalten. Und die arabische Musik, die seine Mutter zuhause auflegte, zeigte dann eine ganz besondere Wirkung, wenn sie von seinem Großvater, dem Sänger und Schauspieler Muharram Fouad, stammte, der in den sechziger Jahren in Kairo ein Star war... Dieses Facettenreichtum steht in Taminos Musik im Mittelpunkt, die genauso dem Folk von Buckley wie dem Pop der Beatles, aber auch der unbefangenen Melancholie eines Leonard Cohen zu verdanken ist, der gleichfalls zu seinen Idolen zählt. Der dunkle Jüngling hat jedoch eine tödliche Waffe, mit der er diese disparaten Einflüsse unter einen Hut bringt: seine Stimme. Auch dieses Organ ist vielschichtig: Er kann es langsam in die Länge ziehen oder auch in ein umwerfendes Falsett übergehen, aber diese Technik setzt er nie bis zum Überdruss ein. Dieser Gesang macht Amir zu einem langen, fesselnden Roman. Eine lehrreiche Erzählung, die mal träumerisch (mit schlichtem Folk in Verses), mal stimmungsvoll wirkt, wie etwa in den mit arabisch klingenden Saiteninstrumenten untermalten Passagen in So It Goes, Each Time und Intervals. Ein Best of Qobuz, ein Qobuzissime, der seine originelle und berührende Poesie umso mehr zur Geltung bringt, je öfter man sie hört. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Concord Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Schon mit seinem 1977 erschienenen Debütalbum My Aim Is True zeigte Elvis Costello, wie schier unersättlich er auf musikalischer Ebene ist, indem er explosiven Pub Rock, Abstecher zum Reggae, nahezu Country Music ähnelnde Balladen und mit einwandfreien Arpeggi konstruierte Pop Songs miteinander mischte. Diese Vielseitigkeit führte immerhin dazu, dass er mit so verschiedenen Leuten wie dem Godfather der Country Music, George Jones, dem Meister der damaligen Pop Lounge Music, Burt Bacharach, der Mezzosopran Anne Sofie von Otter, dem Jazz-Gitarristen Bill Frisell zusammenarbeitete oder auch mit den Rappern von The Roots, um nur einige zu nennen… Vierzig Jahre später bringt der undurchschaubare Schotte mit den Brillen, der ein Konzeptalbum nach dem anderen macht, zusammen mit The Imposters Look Now heraus, in der Besetzung mit Steve Nieve an den Keyboards, Davey Faragher am Bass sowie Pete Thomas, der als Schlagzeuger auch bei seiner Gruppe The Attractions im Einsatz ist. Diese Gruppe, mit der er im Jahre 2008 Momofuku eingespielt hatte, bietet ihm die Möglichkeit, wieder sein wie nie zuvor außergewöhnliches Talent als Songwriter zur Geltung zu bringen. Diese Kunstfertigkeit teilt er mit der großen Carole King in Burnt Sugar Is so Bitter, das sie ein Vierteljahrhundert zuvor gemeinsam geschrieben haben, und mit Burt Bacharach in Photographs Can Lie und Don’t Look Now. Vor allem merkt man, dass Costello wieder einmal auf der Suche nach dem perfekten Popsong ist. Diese Arbeitsweise erinnert Methoden aus den Sixties. Diese zeitlose Tätigkeit erlaubt es dem Songwriter jedoch, auch 2018 mit beiden Füßen in der Wirklichkeit stehen. Und Costello gelingt es, dem Gehirn Melodien und Worte einzuprägen, die es dann nicht mehr vergisst. Ein guter Song, und das ist allseits bekannt, kommt nicht aus der Mode, und Elvis Costello erinnert uns auf brillante Weise daran… © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Der Hals einer Gitarre wird von einer Hand gehalten. Diese gehört zu einem Körper, an dem ein Kind lehnt; von dessen Kopf sieht man aber nur das obere Stück. Auf dem Cover ihres zehnten Albums bringt Cat Power ziemlich viele Dinge zum Ausdruck. Die Amerikanerin klammert sich an ihre neue Kunst – auch wenn sie es sich nicht verkneifen kann, eine Coverversion, Rihannas Stay, unterzubringen – und sie zeigt, dass sie jetzt Mutter ist. Scheint es Chan Marshall im Alter von 46 Jahren… besser zu gehen? Gut? Damit ist nicht gesagt, dass ihr von internem Chaos, Seitensprüngen, Adressenwechsel, Depression und Sucht gekennzeichnetes Leben von nun an ein langer, ruhiger Fluss ist, aber auf Wanderer sind einige ihrer allerschönsten Songs zu hören. Manchmal kommen die Kompositionen in purem Zustand daher. Ein einfaches Klavier. Ein paar Noten auf der Gitarre. Ein abgemagertes Schlagzeug. Das Credo less is more erleuchtet in strahlendem Glanz.Vielleicht ist es die Lust, zum Ausgangspunkt der früheren Folk- und Bluesgrößen zurückzukehren. Wie es zum Beispiel der a cappella gesungene Opener vermuten lässt, dem der Albumtitel zu verdanken ist. Die Tatsache, dass sie zu Trumps Zeiten einen neuen Erdenbürger zur Welt gebracht hat, hat sie wohl recht nachdenklich gestimmt… Noch dazu hat Cat Power seit einer Ewigkeit nicht mehr so gut gesungen. Dieser Tonfall auf soulig verschlungenen Wegen, den man schon bei der ersten Silbe erkennt, erreicht hier seine ganze Erhabenheit. Nach dem leicht elektronischen Abstecher mit Sun, den Zdar von Cassius gemixt hatte, überrascht sie uns nicht wirklich mit der letztendlich recht klassischen Form, sondern eher durch das Niveau und den Gehalt ihrer Kompositionen. Und wenn Cat Power eine ihrer großen Anhängerinnen, nämlich Lana Del Rey, in den Chor in Woman einlädt, dann geschieht das mit genau derselben Mäßigkeit, die diese durchaus aufrichtige und schöne Platte von Anfang bis Ende prägt… © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 28. September 2018 | Lupus Lounge

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2018 | Naive

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2018 | Parlophone UK

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Der Modfather ist die Ikone einer ganzen Generation und seit seinen ersten Schritten mit The Jam ein wahrer Star, der alle inspiriert und fasziniert, sogar mit seinem Haarschnitt! Und auch jetzt, wo Paul Weller 60 Jahre alt wird, lässt er in keiner Weise locker. Wie immer übrigens… Das in erster Linie aus akustischen Songs bestehende True Meanings ist sein 26. Album (das 14. seiner Solokarriere) und hat mit dem im Jahre 2015 erschienenen Saturns Pattern wenig zu tun. Weller scheint hier Bilanz zu ziehen. Sich auf etwas sehr Einfaches ohne Schnörkel zu konzentrieren und daraus ein blumiges, poetisches Album zu machen. Sodass man sich fragt, ob er die Aufnahme nicht für ein aus lauter romantischen Schlafwandlern bestehendes Publikum an einem Sommerabend in einem Feld voller Blumen gemacht hat. Da ist eine Introspektion im Gange. Der Brite setzt sich mit den Elementen in seiner Umgebung auseinander, kramt in seinen Erinnerungen, singt auf Bowie ein exzentrisches Loblied und dabei vergisst er nicht, zwischen Jazz und Soul hin und her zu springen… True Meanings ist an sich die Wellersche Art, die Ballade zu verherrlichen. Alles fängt ganz leise mit einem Thema auf der Gitarre an, das dann Violinen und Chorgesang harmonisch erweitern. Man hört mit Vergnügen, dass der Modfather noch genauso gut im Rennen ist wie bei seinen Meisterwerken in den siebziger Jahren, etwa English Rose oder Liza Radley. Wenn ihm auch im Studio nicht mehr Bruce Foxton und Rick Buckler zur Seite stehen, so ist es Paul Weller immer gelungen, die richtigen Leute um sich zu scharen, wie man es anhand der Gästeliste auf True Meanings sehen kann: Rod Argent von den Zombies (The Soul Searchers), Lucy Rose (Books), Tom Doyle (Movin On) und sogar Noel Gallagher ist kurz in White Horses zu hören… eine ruhige und gesetzte Stimme, die perfekt zu den wenigen Kompositionen des Songwriters Erland Cooper der Gruppe Erland und The Carnival passt. Ein Album mit zwei Songtextern, das auf diskrete und subtile Weise verschiedene Genres durchforstet und zum Beispiel diese mit Fingerpicking gespielte Glam-Rock-Ballade erfindet: Mayfly. Ein wunderbarer Blick auf T. Rex‘ Get It On, vom Glitter einmal abgesehen. Zweifellos ist Paul Weller ein richtiger „Changingman“, aber schlechten Geschmack kann man ihm nicht vorwerfen. © Clara Bismuth/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. August 2018 | Jazz Village

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Heute sterben. mo jodi in kreolischer Sprache. Der Titel des Debütalbums von Delgres sagt alles. Dieses tadellose Trio könnte man schnell mit den Black Keys verwechseln… Delgrès steht für Louis Delgrès, den in Saint-Pierre geborenen, für seine Proklamation gegen die Sklaverei berühmt gewordenen Infanterie-Oberst, der aus Guadeloupe eine Hochburg des Widerstands gegen die Truppen Napoleons gemacht hat, als dieser den Sklavenhandel wieder einführen wollte. Dieser Delgrès und seine 300 Mann glaubten sich Bonapartes Soldaten gegenüber verloren und zogen es vor, sich im Namen der revolutionären Devise vivre libre ou mourir (In Freiheit leben oder sterben!) selbst in die Luft zu sprengen… Jedoch lassen sich Pascal Danaë, Baptiste Brondy und Rafgee aufgrund dieses geschichtsträchtigen Namens nie auf einen düsteren Trip der Band, die eine „Botschaft“ zu übermitteln hat, festlegen. Delgres schwenken stolz ihr Banner und die dementsprechenden Ideale, aber sie machen vor allem Rock an der Grenze zum Garage, der von ursprünglichem Blues, schonungslosem Soul und Klängen aus New Orleans durchtränkt ist. Seine Originalität verdankt dieses Trio vor allem der Kombination von Dobro-Gitarre, Schlagzeug und insbesondere Sousaphon, diese ungewöhnliche, in den Bläserensembles beim Karneval auf den Antillen oder in New Orleans gespielte Tuba. In seinen Texten wechselt Danaë auf recht natürliche Weise zwischen kreolischer und englischer Sprache, sodass er die Grenzen seiner Einflüsse, die er in seiner erfahrungsreichen Karriere schon immer auf sehr geschmackvolle Weise zum Einsatz gebracht hat, noch weiter verwischt (Rivière Noire, erster Platz in der Kategorie „Bestes World Music-Album“  bei den französischen Victoires de la Musique 2015, das war nämlich er). Ein stilistisches Kaleidoskop, das er wie zum Beispiel die Ballade Séré mwen pli fo im Duett zusammen mit Skye Edwards von Morcheeba singt. Auf Mo Jodi gibt es mal nervöse Abschnitte, mal fesselnde Einlagen voller Nostalgie. Es erzählt von geschichtlichen Ereignissen, ist aber auch Hoffnungsträger, der Kontinente und Jahrhunderte überbrückt, womit das Album zu einer erfreulichen, unter die Haut gehenden Rock’n’Blues’n’Soul-Expedition wird. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Juli 2018 | Last Gang

Auszeichnungen 4F de Télérama

Das Genre

Pop/Rock im Magazin