Die Alben

30,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 30. März 2007 | SONY BMG Catalog

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
12,79 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 18. November 1996 | Jeepster Recordings Ltd

Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
16,79 Fr.
11,19 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 14. Oktober 2013 | Talitres

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Sélection FIP
15,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 22. März 2010 | Domino Recording Co

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
30,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 17. Oktober 2005 | Columbia

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
21,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 1. Februar 1990 | Columbia

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
14,49 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 7. Juni 2019 | Divine Comedy Records

Noch bevor Alfred Hitchcock sich die legendäre Verfolgungsjagd im Maisfeld für seinen Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten ausgedacht hatte, fragte er sich, wie er die bei solchen Szenen erzeugten Klischees, nicht umgehen, sondern ihnen eindeutig entgegenwirken könnte. Hört man Office Politics, so scheint sich Neil Hannon im Hinblick auf die engagierten, auf die Arbeitswelt bezogenen Songs genau dieselbe Frage gestellt zu haben. Lichtjahre entfernt vom „Proletarier-Lied, das die von der kapitalistischen Produktionsweise erzeugte Niedertracht direkt auf die Anklagebank schickt“, bringt der Mastermind von The Divine Comedy ausgiebig Humor zum Einsatz oder – und das ist seit Liberation im Jahre 1993 sein Markenzeichen – eine aalglatte Pop-Poesie, die er manchmal als bittersüße Chronik präsentiert (Norman and Norma mit seinem umwerfenden Refrain, der zu den naiven Strophen im totalen Gegensatz steht). Sarkastischen Humor gibt es also in Office Politics mengenweise und in allerlei verschiedenen Formen. Hannon spielt gerne mit der Diskrepanz zwischen leichter Musik und Texten, welche die unverhohlenen, hemmungslosen Ungerechtigkeiten unserer Zeit aufdecken (Queuejumper). Noch dazu scheut er auch vor Karikatur nicht zurück. Diesbezüglich ist die wie in einem „Spionagefilm“ beängstigende Stimmung im Titel Office Politics besonders beachtenswert, ebenso die eindeutigen Anspielungen auf Western (Gitarren) und Schwarz-Weiß-Filme (Saxofon, Congas, Harmonica) in You’ll Never Work in This Town Again. Auch wenn er uns keine Parodie vorspielt, so quillt das Album doch von Anspielungen und Ehrungen an verschiedenster Komponisten und musikalischer Strömungen nur so über, etwa an den Minimalismus von Philip Glass und Steve Reich in Philip and Steve’s Furniture Removal Company, an die experimentelle elektronische Musik Deutschlands (in dem umwerfenden Diptychon Psychological Evaluation und The Synthesiser Service Center Super Summer Sale), und an viele andere mehr (Kurt Weil, Sakamoto, Moroder…). Diese übermäßig zahlreichen Referenzen schaffen eine derartige Distanz, dass man sich am Ende fragt, ob diese dem anklagenden Text des Albums zugute kommt oder eher das Gegenteil bewirkt. Handelt es sich bloß um vergebliches Hohngelächter oder um einen wahrhaften Angriff? Damit befinden wir uns mitten in dem für Hannon so typischen Paradox. Dieses höllische Durcheinander von Referenzen und Klangfarben macht aus diesem zwölften Album von The Divine Comedy ein recht fröhliches und verspieltes Sammelsurium. Gleichzeitig verleiht es ihm aber auch ein ziemlich schreckliches Aussehen, denn es ist durchgehend chaotisch und absurd, ja sogar (absichtlich) inkohärent. Wie die Unternehmenswelt im Jahre 2019? © Nicolas Magenham/Qobuz
21,59 Fr.
14,39 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 19. April 2019 | December Square

Hi-Res
12,49 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 7. Juni 2019 | Divine Comedy Records

Noch bevor Alfred Hitchcock sich die legendäre Verfolgungsjagd im Maisfeld für seinen Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten ausgedacht hatte, fragte er sich, wie er die bei solchen Szenen erzeugten Klischees, nicht umgehen, sondern ihnen eindeutig entgegenwirken könnte. Hört man Office Politics, so scheint sich Neil Hannon im Hinblick auf die engagierten, auf die Arbeitswelt bezogenen Songs genau dieselbe Frage gestellt zu haben. Lichtjahre entfernt vom „Proletarier-Lied, das die von der kapitalistischen Produktionsweise erzeugte Niedertracht direkt auf die Anklagebank schickt“, bringt der Mastermind von The Divine Comedy ausgiebig Humor zum Einsatz oder – und das ist seit Liberation im Jahre 1993 sein Markenzeichen – eine aalglatte Pop-Poesie, die er manchmal als bittersüße Chronik präsentiert (Norman and Norma mit seinem umwerfenden Refrain, der zu den naiven Strophen im totalen Gegensatz steht). Sarkastischen Humor gibt es also in Office Politics mengenweise und in allerlei verschiedenen Formen. Hannon spielt gerne mit der Diskrepanz zwischen leichter Musik und Texten, welche die unverhohlenen, hemmungslosen Ungerechtigkeiten unserer Zeit aufdecken (Queuejumper). Noch dazu scheut er auch vor Karikatur nicht zurück. Diesbezüglich ist die wie in einem „Spionagefilm“ beängstigende Stimmung im Titel Office Politics besonders beachtenswert, ebenso die eindeutigen Anspielungen auf Western (Gitarren) und Schwarz-Weiß-Filme (Saxofon, Congas, Harmonica) in You’ll Never Work in This Town Again. Auch wenn er uns keine Parodie vorspielt, so quillt das Album doch von Anspielungen und Ehrungen an verschiedenster Komponisten und musikalischer Strömungen nur so über, etwa an den Minimalismus von Philip Glass und Steve Reich in Philip and Steve’s Furniture Removal Company, an die experimentelle elektronische Musik Deutschlands (in dem umwerfenden Diptychon Psychological Evaluation und The Synthesiser Service Center Super Summer Sale), und an viele andere mehr (Kurt Weil, Sakamoto, Moroder…). Diese übermäßig zahlreichen Referenzen schaffen eine derartige Distanz, dass man sich am Ende fragt, ob diese dem anklagenden Text des Albums zugute kommt oder eher das Gegenteil bewirkt. Handelt es sich bloß um vergebliches Hohngelächter oder um einen wahrhaften Angriff? Damit befinden wir uns mitten in dem für Hannon so typischen Paradox. Dieses höllische Durcheinander von Referenzen und Klangfarben macht aus diesem zwölften Album von The Divine Comedy ein recht fröhliches und verspieltes Sammelsurium. Gleichzeitig verleiht es ihm aber auch ein ziemlich schreckliches Aussehen, denn es ist durchgehend chaotisch und absurd, ja sogar (absichtlich) inkohärent. Wie die Unternehmenswelt im Jahre 2019? © Nicolas Magenham/Qobuz
12,79 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 7. September 1998 | Jeepster Recordings Ltd

Booklet
21,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 2. Oktober 1990 | Epic

30,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 13. Februar 2001 | Epic

25,19 Fr.
16,79 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 22. Februar 2019 | Elefant Records

Hi-Res
21,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 8. März 1988 | Columbia

19,19 Fr.
12,79 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 17. März 2017 | Domino Recording Co

Hi-Res Booklet
14,49 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 6. Februar 2006 | Rough Trade

21,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 28. Oktober 2016 | Columbia

14,49 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 11. Oktober 2010 | Rough Trade

15,99 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 22. März 2010 | Domino Recording Co

12,79 Fr.

Indie-Pop - Erschienen am 12. Juli 1999 | Jeepster Recordings Ltd

Booklet

Das Genre

Pop/Rock im Magazin