Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Die Alben

Ab
HI-RES33,29 Fr.
CD23,79 Fr.

Klassik - Erschienen am 25. August 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Marc-Antoine Charpentier hatte immer ein gespaltenes Verhältnis zur Oper. Während seines Aufenthalts in Rom Ende der 1660er Jahre hatte er Gelegenheit, diese Gattung, die sich dort gerade stürmisch entwickelte, gründlich zu studieren. Als er um 1670 nach Paris zurückkehrte, erlebte er in 1672 die Gründung der Académie royale de musique, und die Anfänge der Tragédie en musique, jener typisch französischen Gattung des musikalischen Barocktheaters, die von Lully in einem langen Reifeprozess ausgebildet wurde. Seine Aufgaben in Diensten seiner neuen Gönner, insbesondere der Jesuiten und des Grand Dauphin, brachten es mit sich, dass er sich mehr auf die Kirchenmusik verlegte, aber er betätigte sich auch immer einmal wieder auf dem Gebiet des musikalischen Theaters. Wie allen seinen Zeitgenossen waren ihm leider jedoch durch den beherrschenden Einfluss Lullys, der die Tore der Oper fest verschlossen hielt, Grenzen gesetzt. Erst 1693, sechs Jahre nach dem Tod des eifersüchtigen Lully, bekam er Zutritt zu der Institution: jedoch war Médée, seine einzige Tragédie en musique, ein Misserfolg und wurde als zu schwer, zu gelehrt getadelt. Dennoch ist das Interesse Charpentiers am musikalischen Theater seine ganze Schaffenszeit hindurch erkennbar, in den zahlreichen Bühnenmusiken, in zwei in Musik gesetzten französischen Tragödien biblischen Inhalts, die er für die Collèges der Jesuiten schrieb, vor allem aber in den Divertissements. Die Divertissements von Charpentier, Werke kleiner Dimensionen (einige wenige Szenen oder kurze Akte) für verhältnismäßig kleine Besetzungen, Stücke mythologischen, allegorischen oder heroischen Charakters, stehen mit ihrer Mischung lustspielhafter und dramatischer Elemente der in Musik gesetzten Pastorale nahe, deren erste Beispiele ein wichtiger Entwicklungsschritt in der Erfolgsgeschichte der französischen Oper waren. Die meisten der Divertissements von Charpentier waren für die Lustbarkeiten im Haus der Mademoiselle de Guise bestimmt, in deren Diensten er annähernd zwanzig Jahre lang stand. Als Gegenstück seiner Motetten und Historiae sacrae in lateinischer Sprache, die für die Andachten der Prinzessin bestimmt waren, ersann Charpentier für ihre mehr der Erheiterung dienenden Soireen kleine vokale Formen in französischer Sprache, regelrechte Opern im Miniaturformat und ganz auf das kleine Vokal- und Instrumentalensemble zugeschnitten, das sie in ihrer Residenz in Paris beschäftigte. Diese Kammeropern, ein Nebenprodukt der von Lully gepflegten großen Tragédie en musique, sind in der Musiklandschaft des ausgehenden 17. Jahrhunderts eine Gattung ganz eigener Art. Die letzte Kammeroper, die Charpentier 1686 für die Prinzessin geschrieben hat, La Descente d’Orphée aux Enfers, ist mit ihrer klanglichen Opulenz und ihrer dramatischen Dichte eine kleine Kostbarkeit der französischen Opernkunst des 17. Jahrhunderts. In der Literatur Frankreichs der Zeit wurde der Mythos von dem musizierenden Schäfer nicht sehr häufig aufgegriffen. Bevor Charpentier seine Kammeroper schrieb, waren nur zwei französische Tragödien gleichen Titels erschienen. Im Musikschaffen der Franzosen spielte Orpheus meist nur als der leierspielende Sänger eine Rolle, wie er etwa in mehreren Ballets de cour in Erscheinung tritt. Charpentier war also einer der ersten französischen Komponisten, die sich den Mythos in ihrem Schaffen in vollem Umfang zu eigen machten. Schon 1683 hatte er ihn in einem kleinen Divertissement mit dem Titel Orphée descendant aux Enfers aufgegriffen, das als das erste Beispiel einer französischen Kantate gelten kann, jener anderen Vokalgattung kleinen Formats, die Anfang des 18. Jahrhunderts in den Hauskonzerten des Adels groß in Mode kommen sollte. Das breiter angelegte La Descente d’Orphée aux Enfers ist ein Werk in zwei Akten. Der erste Akt versetzt den Hörer in eine bukolische Welt, wie wir sie aus der Pastorale kennen, bevölkert von Nymphen, die unbekümmert und freudig erregt die Hochzeit Eurydike mit dem Schäfer Orpheus feiern. Tödlich verletzt durch einen Schlangenbiss, schwindet Eurydike sehr schnell die Lebenskraft. Ihr plötzlicher Tod stürzt die Gefährtinnen und Orpheus in verzweifelte Trauer, Apollo aber überzeugt seinen Sohn, zu Pluto hinabzusteigen und zu versuchen, ihn mit der Zaubermacht seiner Sangeskunst zu erweichen. Der stärker ausgearbeitete zweite Akt zeichnet die beschwerliche Suche in der Unterwelt nach, auf der Orpheus erst die verdammten Seelen, bezaubert in der Hoffnung, er werde Eurydike zurückholen können. An der Stelle, wenn Orpheus sich anschickt, in die Oberwelt zurückzukehren und die über sein Fortgehen verzweifelte Unterwelt hinter sich zu lassen, bricht das Autograph Charpentiers ab. Nun wäre denkbar, dass das Werk, das nur einen Teil des Mythos wiedergibt, unvollständig überliefert ist oder dass Charpentier es nicht vollendet hat. Tatsächlich findet sich im Autograph keines der üblichen Schlusszeichen. Denkbar wäre aber auch, dass er diesen Schluss, bei dem der Mythos gewissermaßen in der Schwebe bleibt, genau so gewollt hat, einen Schluss ohne die moralisch belehrende Auflösung, die den Literaten seiner Zeit so wichtig war. Tatsächlich weist das Werk sehr wohl eine musikalische Schlussbildung in Gestalt der wehmütigen Sarabande légère auf, die von den Geistern getanzt wird, während sie das Fortgehen von Orpheus beklagen, der nur eine „so unendlich süße Erinnerung“ an seine Sangeskunst hinterlässt. Wenn dieser Schluss tatsächlich wohlüberlegt war, schärft er das Profil des Werkes, das als eine optimistische Interpretation des Mythos aufgefasst werden kann, der hier eher als eine Allegorie der Einheit von Leib und Seele zu betrachten ist. Als Sinnbild der Hinfälligkeit der menschlichen Natur, aber auch seiner Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen und den unentrinnbaren Naturgesetzen zu trotzen, verkörpert der Orpheus Charpentiers somit die ganze schöpferische Kraft, die von der Macht der Liebe ausgehen kann, und symbolisiert im Sinne eines humanistischen Ideals letztlich die Vollendung, zu der die Seele des Menschen durch die Kunst gelangen kann. © SM/Qobuz
Ab
HI-RES71,95 Fr.
CD47,95 Fr.

Symphonien - Erschienen am 2. Oktober 2015 | Naxos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Ab
HI-RES49,24 Fr.
CD35,18 Fr.

Klassik - Erschienen am 25. August 2009 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Award
Ab
HI-RES30,99 Fr.
CD21,99 Fr.

Symphonieorchester - Erschienen am 26. November 2010 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Ab
HI-RES28,99 Fr.
CD20,49 Fr.

Klassik - Erschienen am 7. August 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet
Das wunderschöne Rezital von Sergei Babayan, einem Freund von Martha Argerich, wurde im Dezember 2009 in der renommierten Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg – einer der besten Akustiken in Norddeutschland – aufwändig aufgenommen. Es bietet in einem fließenden Wechsel von Préludes, Études-tableaux und anderen Einzelstücken, wie etwa der beeindruckenden Transkription des langsamen Satzes der Cellosonate von Arcadi Volodos, einen idealen Einstieg in die poetische und nostalgische Welt von Sergei Rachmaninow. Wolf-Dieter Karwatkys Tonaufnahme lässt uns in den weichen und harmonischen Klang des armenischen Pianisten (geb. 1961) eintauchen, besonders in den kontemplativen Stücken wie dem Lento assai der Études-tableaux, Op. 39 oder im Lento des Opus 32, d.h. dem zehnten Prélude im zweiten Korpus. Nur die Fortissimo-Passagen, hier sowie auch an anderen Stellen (Maestoso der Moments musicaux, op. 16), klingen manchmal etwas metallisch, aber die leichten Verzerrungen und der dunkle Widerhall gehören voll und ganz zur Friedrich-Ebert-Halle. Das Rezital bietet langsame verträumte, gegen Ende aber auch etwas lebhaftere Werke. Ein Genuss, den sich niemand versagen kann. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
Ab
HI-RES30,99 Fr.
CD21,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 14. September 2012 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - Hi-Res Audio
Ab
HI-RES33,29 Fr.
CD23,79 Fr.

Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Dass die Historische Aufführungspraxis inzwischen beim 20. Jahrhundert angekommen ist, dürfte bekannt sein, und auch Werke Debussys und Ravels wurden mittlerweile mehrmals mit mehr oder weniger originalem Instrumentarium eingespielt. Dass jedoch François-Xavier Roth und sein Orchester Les Siècles bei der Interpretation dieser Musik ein Ehrenplatz gebührt, zeigt sich erneut in dieser wunderbaren Einspielung. Bereits mit der Veröffentlichung von Ravels Ballettpartitur „Daphnis et Chloé“ wussten die Musiker zu überzeugen, und in dessen „Ma mère l’oye“ und „Le Tombeau de Couperin“ ist der Eindruck, wenn überhaupt möglich, sogar noch stärker. Hier ist es wirklich zuerst das Instrumentarium, das den Unterschied ausmacht: Durch die Holzbläser französischer Provenienz und die darmbesaiteten Streicher erblühen die beiden Partituren – sowie die ebenfalls eingespielte „Shéhérazade“-Ouvertüre – in einem Farbenreichtum, wie sie in dieser per se ja schon äußerst farbigen Musik selten erreicht wurde. Statt des üblicherweise praktizierten Mischklangs stehen hier Streicher und (vor allem Holz-)Bläser als gleichberechtigte Einheiten nebeneinander, und es ergeben sich lebendige Dialoge zwischen den einzelnen Sphären. Zudem gelingt es Roth, in „Ma mère“ die staunende Kindlich- bzw. Kreatürlichkeit der handelnden Figuren auf berührende Weise hörbar zu machen. Der Märchenwald dieser Ballettmusik (Roth dirigiert die erweiterte Fassung) öffnet sich wie von Zauberhand. Und im „Tombeau“ findet sich trotz durchweg bewegter Tempi nichts von jener neoklassischen Marionettenhaftigkeit, mit der diesem Werk oft Unrecht getan wird. Das tänzerische Element und die untergründige Melancholie der Musik verbinden sich zu einer Perfektion, angesichts derer das Wort „Referenz“ nicht zu hoch gegriffen erscheint. © Schulz, Thomas / www.fonoforum.de
Ab
HI-RES24,99 Fr.
CD21,49 Fr.

Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 17. Januar 2005 | Warner Classics International

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
Ab
HI-RES28,78 Fr.
CD21,59 Fr.

Symphonien - Erschienen am 31. März 2017 | Berlin Classics

Hi-Res
Ab
HI-RES24,99 Fr.
CD21,49 Fr.

Symphonieorchester - Erschienen am 7. Februar 2011 | Warner Classics International

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Hi-Res Audio
Ab
HI-RES26,49 Fr.29,99 Fr.(12%)
CD22,99 Fr.25,99 Fr.(12%)

Instrumentalmusik - Erschienen am 13. Mai 2016 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Ab
CD37,99 Fr.

Quartette - Erschienen am 7. Oktober 2014 | Arcana

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Ab
HI-RES53,72 Fr.
CD38,38 Fr.

Oper - Erschienen am 7. Oktober 2010 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
Ab
HI-RES26,49 Fr.29,99 Fr.(12%)
CD22,99 Fr.25,99 Fr.(12%)

Instrumentalmusik - Erschienen am 1. September 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Das Lugano Festival von 2015 war schon außerordentlich reich an ausgewählten und besonders mitreißenden Augenblicken gewesen (u.a. Trio von Brahms, Sonate für zwei Klaviere von Poulenc). Das Festival 2016 hat seinerseits beeindruckende Momente erlebt, denn die große Martha Argerich hatte sich entschlossen, zum ersten Mal nach mehr als dreißig Jahren Gaspard de la nuit wieder in der Öffentlichkeit zu spielen. Die Idee, sich an ihrem eigenen Erfolg vor vierzig Jahren zu messen, bereitete ihr zunächst große Sorgen – sie hatte 1974 für die Deutsche Grammophon eine Ravel-LP mit Gaspard, Sonatine und Valses nobles et sentimentales aufgenommen, die trotz enttäuschender Tonaufnahmen allen in bester Erinnerung geblieben ist. Ein Live-Erlebnis bringt jedoch den Zauber einer sich uneingeschränkt entfaltenden Klangfülle und der visuellen Präsenz. Der Ausdruck der Qualen des Gibet klingt lange nach, bei Skarbo sieht man regelrecht die Irrlichter flackern, während bei in der hell leuchtenden Ondine Anklänge an Liszt sowie an Une barque sur l'océan, das Ravel einige Jahre zuvor geschrieben hatte, zu hören sind. Die Berichte über dieses Lugano Festival 2016 fallen unterschiedlich aus als man es gewohnt ist. Zu Beginn eine echte Repertoirerarität: das Violinkonzert von Busoni in D-Dur (wie auch die von Beethoven, Brahms und Tschaikowsky), das die Opusbezeichnung 35 trägt (wie auch die von Tschaikowsky und Korngold), gespielt von Renaud Capuçon. Ein Werk für zwei Klaviere darf im Repertoire von Argerich nicht fehlen. So spielt sie hier mit Sergey Babayan die Sonate für zwei Klaviere KV 448 von Mozart, ein Stück, das sie seit einigen Jahren regelmäßig mit Freunden spielt. Nicht zu vergessen, das sehr aufrichtige Horntrio von Brahms mit dem Trio Capuçon, Angelich & Guerrier (2015 wurde eine unvergessliche Fassung ohne Horn aufgeführt) und vor allem die Violinsonate von Bach mit Martha Argerich und Tedi Papavrami, die uns völlig vergessen lässt, dass es noch fünf andere Werke von Bach für die gleiche Besetzung gibt, die wir von diesem Duo nicht hören können. Wie immer ist der Moment, den wir mit dem Tiempo & Lechner verbringen höchst anregend und viel zu kurz. Das Duo spielt hier zwei Tänze von de Falla. Beim Festival 2016 hat Argerich auch das Konzert in G-Dur von Ravel aufgeführt. Vielleicht nicht die außergewöhnlichste aller ihrer Darbietungen dieses Werkes, jedoch sind ihre Phrasierungen, ihre Akzente und ihre sehr persönlichen Nuancen so gefühlvoll und berührend wie nie zuvor. Möge das Festival von Lugano in einigen Jahren mit der Hilfe großzügiger Förderer, die sich wehmütig an all diese unvergesslichen Momente erinnern, wieder auferstehen. © PYL
Ab
HI-RES29,99 Fr.
CD25,99 Fr.

Kammermusik - Erschienen am 19. Mai 2014 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Ab
HI-RES33,99 Fr.
CD29,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 31. Januar 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Als Händel Agrippina komponierte, war er 24 Jahre alt. Er hielt sich damals in Italien auf und war von der italienischen Musik fasziniert. Die Komödie ist voller Antihelden, die von maßloser Gier nach politischer und sexueller Macht getrieben werden. Ihre unmoralischen, korrupten und dekadenten Intrigen sind zentraler Bestandteil des Alltags der Führungsschicht im antiken Rom. Händel schrieb diese Oper im Auftrag eines Theaters in Venedig innerhalb von drei Wochen. Das Werk wurde an 27 Abenden hintereinander mit großem Erfolg aufgeführt und begründete den europäischen Ruf des jungen Komponisten. Die Partitur voller Emotionen und überraschender Wendungen verblüffte das verwöhnte venezianische Publikum. Allerdings hätten amerikanische Filmemacher wie Martin Scorsese oder die Coen-Brüder an den Zutaten dieses bunte Librettos – Verrat, vorgetäuschte Liebe, Attentate und Lügen – bestimmt auch ihre Freude. Die vorliegende Studioaufnahme, die im Mai 2019 während einer Europa-Tournee in den Dolomiten entstand, besticht durch ihre großartige Besetzung, allen voran die strahlende Joyce DiDonato als Agrippina auf dem Höhepunkt ihrer Kunst. Sie bezaubert durch wunderbar geführte Vokalisen und Verzierungen und glänzt in dieser schwierigen Rolle mit vielen Facetten, die von überragender Klugheit über die Kunst der Manipulation bis hin zur Liebe einer Mutter oder Ehefrau reichen. Neben ihr brillieren Franco Fagioli (Nerone), Jakub Józef Orliński (Ottone), Marie-Nicole Lemieux (Giunone) sowie Elsa Benoit (Poppea) unter der engagierten Leitung von Maxim Emelyanychev an der Spitze des Ensembles Il Pomo d’Oro. Händel vom Feinsten. © François Hudry/Qobuz
Ab
HI-RES30,99 Fr.
CD21,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 20. November 2020 | Sony Classical

Hi-Res Booklet
Der Gitarrist Pablo Sáinz-Villegas verkörpert "die Seele der spanischen Gitarre" und gilt inzwischen als einer der weltweit führenden Solisten auf seinem Instrument. Wenn höchste Virtuosität sich mit Leichtigkeit paart, Leidenschaft mit Melancholie, wenn die sechs Saiten der Gitarre wie ein einziger Herzschlag vibrieren, dann ist Pablo Sáinz-Villegas in seinem Element. Auf seinem neuen Album "Soul of Spanish Guitar" hat der Ausnahmekünstler zehn Werke ausgewählt, die ihm besonders am Herzen liegen: "Spanische Musik steht für die Verschmelzung verschiedener Einflüsse", erklärt er, denn hier finden "Harmonien, Rhythmen und Melodien verschiedener Volkstraditionen" zusammen, ob arabischer, christlicher oder anderer Herkunft. In der Musik für spanische Gitarre lässt sich "die Stimme eines ganzen Volkes" wiedererkennen, basierend auf einem "jahrhundertelangen friedlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen". Vor allem zwei Komponisten stehen dabei im Fokus: Francisco Tárrega mit Stücken wie Recuerdos de la Alhambra, Capricho arabe, Gran jota de concierto und Lagrima, sowie Isaac Albéniz mit unter anderem Asturias und Mallorca. Der Sony Classical-Exklusivkünstler Pablo Sáinz-Villegas stammt aus Logroño in der Region La Rioja im nördlichen Spanien. Er hat bereits zahlreiche Werke uraufgeführt, darunter Rounds, die erste Komposition für Gitarre des mit dem Academy Award ausgezeichneten Komponisten John Williams. Plácido Domingo, mit dem Villegas beim gemeinsamen Erfolgsalbum "Volver" zusammenarbeiten durfte, schwärmt von einem wahren "Meister der Gitarre". © Sony Classical
Ab
HI-RES33,29 Fr.
CD23,79 Fr.

Klassik - Erschienen am 23. April 2021 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Auf ihrer Forschungsreise durch Beethovens Sinfonien widmen sich Franҫois-Xavier Roth und Les Siècles diesmal der Eroica und zeigen deren ganze Modernitätund Kraft. Dabei vermögen die historischen Instrumente Ebenmaß und Effekte, wie Beethoven sie anstrebte, zur vollen Wirkung zu bringen. Die acht Jahre später entstandene Ouvertüre zu Les Amazones dürfte für Viele eine Entdeckung sein. Mit dieser Oper setzte mit Méhul auch ein Franzose eine Zäsur in der neuen ästhetischen Richtung: der Romantik. © harmonia mundi
Ab
HI-RES33,29 Fr.
CD23,79 Fr.

Instrumentalmusik - Erschienen am 1. Januar 2012 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Record of the Month - Diapason d'or / Arte - Qobuzissime - Hi-Res Audio
Ab
HI-RES43,18 Fr.
CD32,39 Fr.

Symphonieorchester - Erschienen am 6. September 2019 | audite Musikproduktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Gesamtedition sämtlicher sinfonischer Werke von Edvard Grieg besticht vor allem durch die authentische Herangehensweise des Norwegers Eivind Aadland, die die Interpretationen des WDR Sinfonieorchesters Köln unter seiner Leitung prägt. Die erste LP dieser Reihe präsentiert zwei der bedeutendsten Sammlungen Griegs im 180g-Vinyl-Format: Zum einen Peer Gynt, die erste Suite aus der Bühnenmusik zu Henrik Ibsens Drama Peer Gynt, der Geschichte des „nordischen Faust", die Grieg zu einem tönenden Panorama des norwegischen Charakters inspirierte. Zum andern die vier Sinfonischen Tänze op. 64 von 1898, in denen Grieg seine Erfahrung als Dirigent der wichtigsten europäischen Orchester fruchtbar macht. Auf der zweiten LP dieser Grieg-Reihe ist die zweite Peer Gynt-Suite, der Trauermarsch zum Andenken an Rikard Nordraak sowie die bekannte Suite Aus Holbergs Zeit - eine Hommage an Ludvig Holberg, den scharfzüngigen „Molière des Nordens" - und Klokkeklang, eine fast impressionistisch aufgelöste Studie, die durch einen überraschend visionäreren Zug beim ansonsten eher konservativen Komponisten überrascht, zu hören. © audite