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Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 7. April 2017 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Zwanzig Jahre ist es schon her, dass Arcadi Volodos mit seinem diskografischen Erstling Weltruhm erntete und mit stupender Virtuosität und ausgesprochen klangschönem Ton höllisch schwierige Transkriptionen scheinbar mühelos meisterte. Seine weiteren Einspielungen – vor allem seine Schubert-Aufnahmen – verrieten dann mehr von seinem ausgesprochen lyrischen Naturell. Es war also wohl nur eine Frage der Zeit, dass sich Volodos den Klavierstücken von Johannes Brahms zuwenden würde. Seine neue Einspielung bestätigt, dass er zu den großen Pianisten dieses Jahrhunderts zählt. Brahms ̓ späte Klavierstücke sind nicht leicht zu spielen, verweigern sich aber jeder vordergründigen Virtuosität. Andante und Adagio sind die vorherrschenden Tempobezeichnungen, nur vereinzelt verirrt sich ein Allegretto oder ein Allegro energico in das ansonsten ruhige Geschehen. Volodos unterstreicht das durch die Wahl seiner Tempi. Vergleicht man sie mit denen beispielsweise von Wilhelm Kempff (seit langer Zeit eine meiner Lieblingsaufnahmen), so spielt Kempff fast durchgängig schneller. Bei Kempff klingt Brahms klar und natürlich fließend, mit hellem und schlankem Klavierklang. Volodos hingegen fasziniert mit einem komplett komplementären Konzept: Er nimmt mehr Pedal, sein Raum besitzt deutlich mehr Hall. Bei ihm klingt Brahms dunkel und schwer und, wenn gefordert – wie bei den „unruhig bewegten“ Wellen zu Beginn des Capriccio op. 76 Nr. 1 – auch energisch und kraftvoll. Aber zumeist interpretiert Volodos die Klavierstücke und Intermezzi so kantabel, so pianissimo-zart, mit so feinen, delikaten, im Diskant aber auch leuchtenden Farbtönen, dass Brahms wie ein wehmütiger Melancholiker höchsten Grades erscheint. Hinreißend! Volodos’ Klangkultur ist geradezu überragend, bei ihm beginnt der Flügel zu singen. Arcadi Volodos formt aus kleinen Stücken große Kunst. © Willmes, Gregor / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 10. November 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Victoire de la musique - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Diese CD ist fraglos auf eine besondere Stimme zugeschnitten: auf den exquisiten Koloratursopran von Sabine Devieilhe. Die Auswahl der Nummern orientiert sich freilich auch, sogar primär an den Klangreizen orientalischer Länder. Ein Auslöser hierfür war zweifellos Délibes’ „Lakmé“. Sabine Devieilhe schätzt diese Oper (Rollendebüt 2012), weil es der Komponist in besonderer Weise versteht, „die Stimme zur Geltung zu bringen“. Lyrische Elegie und rasante Koloratur bringt sie delikat auf einen Nenner. Mit ihrer mädchenhaften Stimme ist sie jedoch ein gänzlich anderer Lakmé-Typ als etwa Maria Callas oder Joan Sutherland. Auch als Mélisande („Mes long cheveux“) wirkt die Sängerin wie eine zarte Elfe ohne Mezzo-Beimischungen à la Magdalena Kožena. Neben etlichen Opernszenen ist mit Maurice Delages „Poèmes hindous“ auch ein Liederzyklus zu hören, dessen harmonische Einkleidung auf Eindrücken des Komponisten während einer Indien-Reise beruht. Das vielfach fragile Klangbild wird von François-Xavier Roth mit seinem Orchester Les Siècles ideal umgesetzt, was auch für Strawinskys „Chanson du Rossignol“ gilt, wo Sabine Devieilhes zartes Organ für wahrhaft ätherische Reize sorgt. Nicht immer wirkt musikalischer Exotismus so prägend wie bei Delage. André Messagers „Madame Chrysanthème“ etwa verzichtet weitgehend auf japaneske Farben. „Le jour sous le soleil béni“ ist gleichwohl eine traumhaft klangschöne Szene, besitzt ähnlich narkotisches Flair wie das „Lakmé“-Duett „Viens, Malika“. Marianne Crebassas weicher Mezzo verbindet sich hier ideal mit dem schwebeleichten Sopran von Sabine Devieilhe. Beide Sängerinnen gestalten weiterhin (mit Jodie Devos) eine reizvolle Szene aus Massenets „Thais“. Zäsiert wird die CD von Klavierliedern (Debussy, Berlioz, Koechlin), bei welchen Alexandre Tharaud als subtiler Begleiter fungiert. © Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 24. Mai 1999 | Alpha

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Choc de l'année du Monde de la Musique - Choc du Monde de la Musique - 10 de Répertoire - Recommandé par Classica - 4F de Télérama - Timbre de platine
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Oper - Erschienen am 1. Januar 2003 | Timpani

Booklet Auszeichnungen 4 étoiles du Monde de la Musique - Recommandé par Répertoire - Recommandé par Classica - 5 croches d'Opéra International - Joker de Crescendo - Diapason découverte - Révérence de l'Avant-Scène Opéra - Orphée d'Or de l'Académie du Disque Lyrique
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Klassik - Erschienen am 20. Mai 2013 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Record of the Month - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
Fans of Catalonian miniaturist Frederic Mompou are used to looking in out-of-the-way places for his music: small labels, encores of recitals. Yet here he is, presented in full major-label splendor by Sony Classical, with a substantial hard-bound booklet, performed by Russian pianist Arcadi Volodos. It may be that confusing times are good for the reputation of this most inward of composers, but whatever the reason, this recording will introduce a lot of people to Mompou's fascinating world. His music is essentially a compressed version of the Impressionist language, with dashes of Satie's elliptical mode and perhaps the mysticism of Scriabin. Mompou goes further in the directions of both dissonance and diatonic harmony than did the Impressionists, and his use of simple harmony as a kind of color effect is unique in the entire concert music repertory. Some people are completely puzzled by Mompou, most of whose music proceeds at the same basic slow-to-moderate tempo. Try Volodos out! He has the knack of getting strong profiles of individual phrases while still keeping the whole thing at a sort of glimmering level. You can get a foothold with the Musica callada XV (track 20), which seems to take Chopin's Prelude in E minor, Op. 28/4, as a point of departure. From its opening figure the listener is drawn into Mompou's murky yet gentle world, which some filmmaker ought to exploit. The difficult-to-translate Musica callada (¡callate!, be quiet, mothers say to their children; "Music that Has Become Quiet" is close) is Mompou's greatest work; in it, his extremely concise language, almost completely eschewing motivic development, is brought to a fascinating extreme. Volodos has the control to get something like the last bars of Schubert's Winterreise out of the music here: it really does seem to exist on the lip of nothingness. Strongly recommended for all, and really something of a milestone. © TiVo
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 24. November 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Record of the Year - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Victoire de la musique - 4 étoiles Classica
Dieser Aufnahme der Trojaner von Berlioz (bei der konzertanten Aufführung im April 2017 live mitgeschnitten) verzeiht man gerne einige tontechnische Schwächen angesichts der erstklassigen musikalischen und stimmlichen Qualität der Solisten (mit einer großen Mehrheit an französischen Stimmen, Stéphane Degout an der Spitze), der Straßburger Philharmoniker und der drei Chöre. Das Werk benötigt ein riesiges Choraufgebot, das sich aus dem Chor der Opéra National du Rhin, dem Badischen Staatsopernchor und den Chören der Straßburger Philharmoniker zusammensetzt. Der Aufnahme liegt selbstverständlich der vollständige Urtext zugrunde, weshalb man das Werk Die Trojaner so zu hören bekommt, wie es 1863 aufgeführt wurde, bevor das Théâtre Lyrique in einem großen Massaker aus den Akten I und II beziehungsweise III bis V zwei getrennte Opern machte (Die Einnahme von Troja und Die Trojaner in Karthago), die dem Gesamtwerk kaum gerecht wurden. Die Oper zeichnet sich durch Berlioz‘ großen orchestralen Erfindungsreichtum aus. Der Komponist zeigte sich bei jedem neuen Werk höchst innovativ, präsentierte jedes Mal sozusagen avantgardistische Prototypen und ruhte sich niemals auf seinen Lorbeeren aus. Es soll noch auf die sechs Bügelhörner, die Adolphe Sax kurz zuvor erfunden hatte (und die Berlioz meisterhaft beherrschte, auch wenn er diese Instrumente fast nie in seinen Werken einsetzte, vermutlich aufgrund der ungenügenden Qualität der Instrumentalisten), die Bassklarinette und die große Anzahl an Schlaginstrumenten hingewiesen werden, unter denen sich einige für die damalige Zeit ausgesprochene Raritäten befinden: antike Zimbeln, Darbuka, Tam-Tam, Donnerblech usw. Die vorliegende Einspielung ist ein Meilenstein in der Berlioz’schen Diskographie. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. März 2013 | Timpani

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 10 de Répertoire - 4F de Télérama - Cannes Classical Music Award - Joker de Crescendo - Grand Prix de l'Académie Charles Cros - 4 étoiles Classica
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Klaviersolo - Erschienen am 1. Januar 2002 | Decca Music Group Ltd.

Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Choc de l'année du Monde de la Musique - Choc du Monde de la Musique - 3F de Télérama - 10 de Classica-Répertoire - Grand Prix de l'Académie Charles Cros
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Kammermusik - Erschienen am 1. Mai 2002 | Mirare

Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de l'année du Monde de la Musique - Choc du Monde de la Musique - Recommandé par Classica - 4F de Télérama - Joker de Crescendo - Qobuz' Schallplattensammlung
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Violinensolo - Erschienen am 8. September 2017 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Natürlich sind seit Jahren die Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach hundert Mal aufgenommen worden, auch von den weltallerbesten Solisten überhaupt. Aber wenn eine neue Aufnahme mit dem Geiger Christian Tetzlaff erscheint, kann man nur sagen: „Mitbürger, Freunde, hört Qobuz an“. Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht, auch natürlich im Rahmen einer Studioaufnahme wie dieser. Voraussetzung für Tetzlaffs Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. So ist seine Interpretation dieser Werke ein rechtes und ganz neues Erlebnis. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
Daniil Trifonov, derzeit meistbewunderter und um die Welt hetzender Jungstar der Klavierszene, darf in seinem neuen Doppelalbum für die Deutsche Grammophon voll aufdrehen. Sein Liszt-Recital enthält nicht nur, wie der Titel erwarten lässt, die zwölf „Études d’exécution transcendante“, sondern gleich auch noch die Paganini-Etüden und die fünf „Études de Concert“ von „Il Lamento“ bis „Un sospiro“. Ein selbstbewusstes Programm des 25-Jährigen, dessen hohen technischen und musikalischen Ansprüchen er überzeugend, ja grandios gerecht wird. Was zunächst das Manuelle angeht: Man kann von keinem Twen der Welt die Wucht und Umriss-Schärfe erwarten, die beispielsweise ein Svjatoslav Richter in doppeltem Alter in sein Liszt- Spiel einbrachte. Manche mögen daher in Trifonovs Interpretationen das nackt und klar Etüdenhafte etwas vermissen. Aber er zeigt eine phänomenale spielerische Freiheit der Klavierbehandlung. Sie lässt sich – nur zwei Beispiele – an der ansatzlos im Prestissimo lospreschenden Passage zu Beginn der zweiten Paganini-Etüde ebenso ablesen wie an den filigran hingehauchten Doppelgriffen der „Feux follets“. Und vor allem: Trifonov macht mit seinen Mitteln aus jeder der „Transzendentalen Etüden“ ein klanglich üppiges und äußerst farbiges Tongemälde. Mir fällt jedenfalls keine Aufnahme ein, die die „Wilde Jagd“ so wild „malt“ oder in „Chasse-neige“ so suggestiv das Bild einer langsam im Schneegestöber versinkenden Landschaft erstehen lässt. Es gelingt Trifonov mit seinem hochsensiblen Interpretationsansatz sogar, dem eher nüchternen (und später von Komponisten bis hin zu Rachmaninow und Lutoslawski mehrfach variierten) a-Moll-Thema der sechsten Paganini-Etüde neue Züge abzugewinnen. Was auch immer in den kommenden Wochen noch kommen mag: Dies ist für mich eines der wesentlichen Klavieralben des Jahres 2016. Wirklich „transzendental“ – Grenzen überschreitend. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Klavierkonzerte - Erschienen am 26. August 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Gramophone Editor's Choice - Diapason d'or / Arte - Le Choix de France Musique - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Allegro maestoso, eine Überschrift, die Interpreten immer wieder zum Grübeln verleitet. Mozart wählte diese Bezeichnung für den Kopfsatz seiner a-Moll-Sonate KV 310 – und was hat es da nicht schon für Umsetzungsversuche gegeben, von bleiern bis rasant. „Allegro maestoso“ wählt Mozart auch für sein C-Dur-Konzert KV 503, und prompt ist es wieder da, das Deutungsproblem. Das zeigen die beiden vorliegenden Neueinspielungen eindrucksvoll. Auf der einen Seite Mitsuko Uchida, die mit dem Cleveland Orchestra seit Jahren an einem Zyklus der Mozart-Konzerte tüftelt. Uchida nimmt dieses „maestoso“ wörtlich, aber in Verbindung mit dem „Allegro“ doch auffallend breit. So bekommt dieser Satz eine (offensichtlich gewollte) Schwere. Und eine Düsternis, als wolle Uchida zeigen, das C-Dur eine sehr ambivalente Tonart sein kann. Auf der anderen Seite stehen Olivier Cavé und das Orchester Divertissement. Hier klingt das ganz anders: zielgerichtet vorwärtsstrebend, strahlender, triumphaler, aber eben auch weniger „maestoso“. Reduziert man den Höreindruck auf nackte Zahlen, so braucht Uchida 16 Minuten und eine gute halbe, während Cavé für denselben Satz ganze zweieinhalb Minuten weniger braucht. Es sind halt unterschiedliche Wege. Uchida koppelt das C-Dur-Konzert mit dem G-Dur-Konzert KV 453. Beide Werke zeigen, wie blendend sich die Musiker aus Cleveland und die Pianistin verstehen. Wie schon bei den vorigen Aufnahmen klingt das sehr kammermusikalisch, vor allem mit Blick auf die souverän einbezogenen Holzbläser. Uchidas Qualitäten als Mozart-Interpretin sind über Jahrzehnte oft gelobt worden, an ihnen hat sich nichts geändert. Vielleicht wagt sie in einigen Passagen mehr, ihr Spiel wirkt einerseits reflektierter, andererseits nuancenfeiner. Wenn auch diese CD nicht ganz an das Niveau der zuletzt veröffentlichten Folgen heranreicht, so handelt es sich immer noch um einen vitalen Mozart mit viel Esprit. Bei Cavé ist vieles neu. Der Schweizer tritt erstmals mit Mozart-Konzerten in Erscheinung, drei hat er ausgewählt – in dieser ungewöhnlichen Reihenfolge: KV 415, 175, 503. Neu ist auch das Orchester. Divertissement wurde für diese Aufnahme ins Leben gerufen, von Rinaldo Alessandrini, dem umtriebigen Cembalisten, Pianisten, Dirigenten, Forscher. Dass seine Musiker handverlesen sind, hört man. Alle spielen mit Verve und Risikolust. Ein Mozart voller Kontraste, knallig, bunt und straff. Cavé harmoniert mit dieser neuen Orchestervereinigung prächtig. Seine Läufe kommen leicht perlend und klug gerundet, seine Lust am Dialogisieren mit dem Orchester gelingt unbeschwert. Das alles klingt beherzt und entstaubt, frisch und agil, immer mit den nötigen Pausen zum Atemholen. Im Fall des C-Dur-Konzerts KV 415 bietet sich ein Vergleich an mit dem ebenfalls auf historischen Instrumenten spielenden Freiburger Barockorchester. Die Freiburger sind deutlich Mozart-erfahrener, und das hört man auch. Wo Divertissement an einigen Stellen eine Spur draufgängerisch wirkt, gelingen den Freiburgern die Feinheiten feiner. Das Ein- und Ausatmen vollzieht sich natürlicher, mikrokosmischer. Diese Aufnahme vereinigt die drei Konzerte KV 413 bis 415, die Mozart in der Wiener Zeitung vom 15. Januar 1783 hatte ankündigen lassen. Solist ist Kristian Bezuidenhout. Er spielt genau so, wie wir ihn von seinen Sonaten-Aufnahmen kennen. Das sonst gern zierlich wirkende Fortepiano wird bei ihm zur großen Bühne, auf der alle Leidenschaften Platz finden. Wo Mozart die Konzertform nutzt, um wie mit einer Lupe den Blick nach innen zu lenken, setzt Bezuidenhout das mit einer Selbstverständlichkeit in Töne, als sei es das Leichteste der Welt. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Klaviersolo - Erschienen am 18. März 2016 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Pianiste Maestro - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - 5 Sterne Fono Forum Klassik
In der Geschichte der Klaviermusik sind es nicht gerade die Franzosen, die eine besondere Affinität zur Musik von Johannes Brahms entwickelt haben. Umso mehr überrascht es, dass gleichsam aus dem Nichts der hierzulande kaum bekannte Geoffroy Couteau eine Gesamteinspielung der Werke für Klavier solo vorlegt, die in ihrer individuellen Geschlossenheit und konsequenten Strenge restlos überzeugt. Die außergewöhnlich geschmackvoll gestaltete CD-Box mit einem grafisch extravagant gestalteten und umfangreichen Booklet zeigt, dass das kleine Label die Besonderheit der Aufnahme allein schon durch die liebevolle Präsentation hervorgehoben haben wollte. Couteau, der 2005 mit 26 Jahren den 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach gewonnen hat, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk des Norddeutschen, was man im Resultat bei jeder Note spürt. Der 37-Jährige ordnet die Werke in chronologischer Folge der Entstehung, sodass man die Entwicklung des Komponisten von den großen sinfonischen Dimensionen der frühen Sonaten bis in die seelischen Verästelungen der kleinen späten Klavierstücke lückenlos nachvollziehen kann. Mit kühner Brillanz und dramatischer Intensität meistert der Franzose die Sonaten, gewinnt den Walzern und Ungarischen Tänzen feinste Nuancen ab, hütet sich dabei vor allzu plakativ Musikantischem oder Sentimentalem und versteht die Händel-Variationen als gewaltige Klangarchitektur zu bauen. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, jedes Werk ist mit enormer Autorität gestaltet. Couteaus Brahms-Aufnahmen changieren auf faszinierende Weise zwischen strukturierender Klarheit und seelischer Durchglühung, mit ihrer kompromisslosen Haltung können sie durchaus Referenzcharakter beanspruchen. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 19. Mai 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Das Florenz des ausgehenden 16.Jahrhunderts war eine Bühne: in den Augen der Herrscherfamilien, die ihre Macht durch Förderung der Künste zur Schau zu stellen suchten, war es in erster Linie politisches Theater. Auch humanistisch, wie man an diesen intermedii sehen kann, die auf die vollendete Verbindung von Musik und Dichtung abzielten, das Ideal einer Strömung der Renaissance. Diese unterhaltenden Einlagen, die nach dem Vorbild der Antike in Theaterstücke eingeschoben wurden, zeichneten sich durch große Pracht des Bühnen- und Klangapparates aus. Nach einer ersten Glanzzeit im Jahr 1589 mit den von Bargagli für La Pellegrina komponierten Intermedien wurde diese Tradition mit gleicher Begeisterung in der aufkommenden Oper fortgesetzt, allen voran Peri, Caccini (Euridice, 1600) und bald auch Monteverdi (L’Orfeo) und Gagliano (Dafne). Statt einer nicht realisierbaren Rekonstruktion hat Raphaël Pichon eine Art imaginäres Intermedium verfasst; er lässt Apollo, Orpheus und Eurydike auftreten, vor allem aber Amor, Amor, Amor!
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Klassik - Erschienen am 29. August 2014 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Diamant d'Opéra - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
„Eine gute Stimme kann eine mittelmäßige Arie in einem feinen Stil singen“, heißt es in Stendhals „La Vie de Rossini“, „und der Sänger mag nicht mehr sein als eine feine Drehorgel. Aber ein Rezitativ fordert alle Kräfte der Seele heraus.“ Gefordert werden diese seelischen Energien in Lucias Rezitativ aus „Le nozze di Lammermoor“ von Michele Carafa. Der Cherubini-Schüler hat Walter Scotts „Bride Of Lammermoor“ schon sechs Jahre vor Donizetti zur Opern-Protagonistin gemacht. In „Ogni momento un secolo mi par – Jeder Augenblick erscheint mir wie ein Jahrhundert“ glimmt die Glut der Verzweiflung. Bei Joyce DiDonato wird jedes Wort dieser Phrase zu einem Klangspiegel der Verzweiflung. Die Abstufungen der Dynamik sind atemberaubend, die koloristischen Abtönungen sublim. Die neue CD der amerikanischen Mezzosopranistin ist Komponisten der Belcanto-Oper aus den ersten Dekaden des 19. Jahrhunderts gewidmet: nicht nur Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini und Gaetano Donizetti, sondern auch Michele Carafa, Saverio Mercadante, Carlo Valentini und Giovanni Pacini. Keine der zehn Arien und Szenen gehört zu den Erfolgsschlagern des Primadonnen-Repertoires; drei sind sogar „premiere recordings“. Für die Auswahl und die stilistische Vorbereitung hat die Sängerin den Dirigenten Riccardo Minasi herangezogen, der sich als Geiger mit der auch für die Oper des 19. Jahrhundert wichtigen historischen Aufführungs-Praxis vertraut gemacht hat. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist, gerade aus stilistischer Sicht, exemplarisch: etwa bei der Ausführung der Appoggiaturen und des in der Regel nicht ausgeschriebenen kadenziellen Trillers. Joyce DiDonato hat eine sehr gute und betörend klangschöne Stimme. Es ist ein umfangreicher Mezzo mit einem Umfang vom tiefen F bis zum hohen C und einer reichen Palette an Farben. Ihre technischen Fähigkeiten sind phänomenal: das lückenlose Legato, das expressive Portamento, das flüssige Passagenwerk, die fein ziselierten und geschmeidig in die Linie eingewirkten Schleifen, die stets mit fließender Phonation gesungenen Passagen im hohen Sopranregister und die prachtvollen Triller, zu hören schon in der einleitenden Polacca „Ove t’aggiri, o barbaro“ aus Giovanni Pacinis Oper „Stella di Napoli“. „Dopo l’oscuro nembo“, die Romanze der Nelly aus Bellinis Opern-Erstling „Adelson und Salvini“, war die melodische Keimzelle von „Oh! quante volte“ aus „I Capuleti e i Montecchi“. Die drei Strophen entfalten sich in immer dichteren Verzierungen, die dank des Gespürs für ein rhythmisch spannungsvolles Timing nie mechanisch-virtuos wirken, sondern spontan wie etwa in der hinreißenden finalen Arabeske auf dem Wort „ogetto“. Zelmiras „Riedi al soglio irata stella“ aus Rossinis Oper beginnt sie mit intensiver und dramatischer Deklamation. Danach überzeugt sie mit dem fabulösen Passagenwerk und den Intervallsprüngen, womit der Meister aus Pesaro der Virtuosität seiner Frau Isabella Colbran schmeichelte. Für Giunias „Se fino al cielo ascendere“ aus Saverio Mercadantes „La vestale“ findet sie alle Farben der Wehmut; und was die Dynamik angeht, versteht sie es, dem Verklingen einer Messa di voce die Intensität eines Fortissimo zu geben. In Amelias „Par me dica ancora“ aus Donizettis „Elisabetta al castello di Kenilworth“ ist der vorerwähnte kadenzielle Triller (bei „era felice allor“) ebenso zu bewundern wie die fabelhaften Figurationen der Cabaletta und die kurzen Triller. Romeos „Tu sola o mia Giulietta... Deh! tu, bell’anima“ gehört zu jenen schmerzlich-schönen „melodie lunghe“, mit denen Bellini seine Epoche verzauberte. Auch in diesem Gesang ist die herzbewegende Wirkung einer Messa di voce – in der Schlussphrase „nel mi dolor“ – zu spüren. Mit der Szene der Adele „Se il mar sommesso mormora“ aus „Il sonnambulo“, einer Oper des Pacini-Schülers Carlo Valentini, haben Joyce DiDonato und Riccardo Minasi eine schwarze Perle in der Schatzkammer der neapolitanischen Oper entdeckt – erneut ein melodisch berückender Klagesang einer Frau, die den letzten Atemzug ihres fernen Geliebten zu hören meint. Es war zunächst Montserrat Caballé, die Donizettis „Maria Stuarda“ ins Repertoire zurückholte. „Deh! Tu di un’ umile preghiera.“ Könnte man, ach, das glühende Gebet der Tudor-Königin nur in die Gesamtaufnahme mit der spröde singenden und selbstgefällig auszierenden Beverly Sills einmontieren! Zu den magischen Momenten gehören zwei an die 20 Sekunden gehaltene, über dem Chor liegende Messa-di-voce-Töne, deren Schönheit von unbezwinglicher Traurigkeit ist. In der faszinierenden Gran scena del finale aus Pacinis „Saffo“, die mit dem auf der Bühne nicht gezeigten Selbstmord der Protagonistin endet, offenbart sich noch einmal das sängerische Genie von Joyce DiDonato: die vollkommene Symbiose von vollendeter Technik und musikalischer Expressivität. Vorbildlich, dass im Dienst des szenischen Zusammenhangs solide Comprimarii aufgeboten wurden, überzeugend die Begleitung durch den Chor und das sensibel begleitende Orchester der Oper von Lyon unter Riccardo Minasi. Ein Recital, das die Bewunderer großer Gesangskunst, um noch einmal Stendhal zu zitieren, „zu den Engeln schickt“. © Kesting, Jürgen / www.fonoforum.de
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. August 2013 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Violinkonzerte - Erschienen am 13. April 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Finnland ist heute eine der fruchtbarsten Musik-Regionen der Welt und bringt dank der hervorragenden Qualität seiner Musikerziehung viele Komponisten, Dirigenten, und Interpreten mit internationalen Karrieren hervor. Der ausführliche Katalog des dynamischen finnischen Verlags Ondine enthält zahlreiche Aufnahmen des deutschen Geigers Christian Tetzlaff (Sonaten und Partiten für Solo-Violine von Bach, Sonaten von Mozart, Trios von Brahms, Konzerte von Mendelssohn, Schumann und Schostakowitsch) sowie des finnischen Dirigenten Hannu Lintu (Sibelius, Mahler, Enescu, Berio, Messiaen, Lindberg und Melartin). Die vorliegende Aufnahme ist jedoch die erste, die sie gemeinsam realisiert haben. Die beiden Violinkonzerte von Bartók wurden mit 30 Jahren Abstand für zwei verschiedene Virtuosen geschrieben. Das Zweite Violinkonzert, das sich als Thema in Form von Variationen über drei Sätze hin auf geniale Weise entwickelt, wurde schon früh bekannt, wohingegen die Uraufführung des ersten Violinkonzerts erst lange nach seiner Entstehung stattfand. Als Liebeserklärung an Stefi Geyer, der Schweizer Geigerin ungarischer Abstammung, in die sich Bartók verliebt hatte, wurde es von seiner Widmungsträgerin zunächst geheim gehalten. Erst nach dem Tod des Komponisten zeigte die Geigerin dem Mäzen und Dirigenten Paul Sacher, einem guten Freund Bartóks, das Werk, das 1958 schließlich von diesem mit Hansheinz Schneeberger an der Violine uraufgeführt wurde. Die beiden Konzerte von Bartók, wichtiger Bestandteil des Repertoires für Violine und Orchester, finden glücklicherweise bei den Geigern der jungen Generation zunehmendes Interesse – erst vor kurzem ist eine Aufnahme derselben Werke mit Renaud Capuçon bei Warner erschienen. Die hier vorliegende neue Fassung, in ausgezeichneter Aufnahmequalität, erkundet mit Bedacht den ganzen Reichtum des Orchestersatzes in einem perfekten Zwiegespräch mit Christian Tetzlaffs unübertrefflicher Violine. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden“, schreibt die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato im Geleitwort zu ihrer neuen CD. „Harmonie durch Musik“ lautet das Bekenntnis, das sie mit ihrem neuen Konzeptalbum ablegen möchte. Und das gelingt ihr auch. Den außermusikalischen Rahmen steckt sie dabei sehr weit: Von Donna Leon bis zu Flüchtlingskindern zitiert das Beiheft persönliche Aussagen zu der Frage, die sie auch an den Hörer adressiert: „Mitten im Chaos, wo finden Sie Frieden?“ Die barocken Arien teilt sie in zwei Blöcke: Krieg und Frieden. Dennoch ist die Abfolge der Nummern sehr abwechslungsreich, denn Krieg kann zu tiefer, entkräfteter Verzweiflung führen – und die Freude über den Frieden sich in Jubelstürmen äußern. Etwa in Jomellis „Attilio Regolo“, einer Fundgrube für emotional erfüllte Bravourstücke, wo DiDonato ihre makellose Virtuosität und vollkommene Stimmkontrolle bis in die höchsten, feinsten Staccati mit konkurrenzloser Leichtigkeit vorführt. Egal in welcher Lage, bei welchen Sprüngen, in welcher Geschwindigkeit und Lautstärke: Die Sängerin macht ihre Stimme zu einem edlen Instrument, an dessen Wohlklang man sich nicht satt hören kann. Denn sie singt gleichzeitig so klug und geschmackvoll, dass der Wortsinn im Klang aufgeht. Innerhalb der Interpretation barocker Musik nimmt DiDonato eine Gegenposition zu Sängerinnen wie Anna Prohaska oder Simone Kermes ein. DiDonato geht nie von der Stimme weg, ihr Gesang bleibt immer im Fluss der Musik, ein Legato, das nur selten unterbrochen wird. Die Seelenzustände der Figuren stellen nicht den Vollzug perfekter Gesangskunst infrage. Damit bewegt sich DiDonato ganz in der Tradition einer Marilyn Horne oder Jennifer Larmore, die ebenfalls mit großer Stimme kleinste gesangliche und emotionale Bewegungen hörbar machen konnten. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 16. April 2013 | Mirare

Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Choc du Monde de la Musique - 10 de Répertoire - Recommandé par Classica - 5 croches d'Opéra International
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Klassik - Erschienen am 18. Januar 2015 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik