Die Auszeichnung Qobuzmäßig wird einstimmig von der Qobuz Redaktion verliehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem qobuzmäßigen Album um ein "Crossover" im besten Sinne es Wortes und soll sich somit an alle Qobuz Nutzer richten.

Mit Qobuzmäßig lenkt die Qobuz Redaktion die Aufmerksamkeit auf herausragende Alben und rückt die verschiedensten Genres in den Vordergrund. Ein mit Qobuzmäßig ausgezeichnetes Album präsentiert Ihnen das erste Aufnahmeprojekt eines noch unbekannten Künstlers mit einem ausgefallenen Repertoire... Qobuz setzt sich so für das Debüt eines Künstlers ein und arbeitet direkt mit den Produzenten zusammen, um die bestmögliche Präsenz auf Qobuz und darüber hinaus zu ermöglichen. 

Die Alben

139 Alben sortiert nach Bestseller
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Folk - Erschienen am 24. Februar 2017 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
T-Bone Burnett hat Recht: "Rhiannon ist die nächste auf der langen Liste der Sängerinnen wie Marian Anderson, Odetta, Mahalia Jackson und Rosetta Tharpe." Nachdem man Tomorrow Is My Turn gehört hat, ihr erstes Soloalbum, das 2015 erschienen ist und auf dem sie an die Wunder von Elizabeth Cotten, Dolly Parton, Hank Cochran und sogar des französischen Chansonniers Aznavour erinnert, ist man mit dem Produzenten sofort einer Meinung. Die Reise ins ewige Amerika des Folks, des Jazz, des Gospel, Blues, Soul und Country entwickelt sich für das Ex-Mitglied der Gruppe Carolina Choclate Drops mit diesem Freedom Highway, das eine Hymne des Civil Rights Movements gewesen ist und von den Staple Singers für den berühmten Aufmarsch von Selma in Montgomery und Alabama im März 1965 komponiert wurde. Ein Album, das weniger in der Vergangenheit verankert ist, als man denken mag. Mit ihrer wirklich umwerfenden Stimme bewegt Rhiannon Giddens all die Fantome, die gegen das Civil Rights Movement aber auch gegen die Sklaverei kämpften und verzaubert die Songs mit Modernität und Lebendigkeit wie nie zuvor. Selbst wenn Sie Birmingham Sunday von Joan Baez anstimmt, könnte man schwören, es sei ein Song von 2017! Die Kraft Rhiannon Giddens' liegt darin, einen Song niemals nur auszustopfen. Wunderbar interpretiert und produziert ist Freedom Highway und so ist auch das Album nicht nur ein schönes Spielzeug in Sepia, um das Wohnzimmer zu dekorieren, das Gewissen zu beruhigen oder den Geist zu inspirieren. Nein! Es ist ein kraftvolles und wunderbares Abum, das eine musikalische Tradition fortbestehen lässt, die spirituell und ideologisch ist und niemals aussterben wird, vor allem nicht, wenn sie in so einer Art interpretiert wird. © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2014 | Play It Again Sam

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
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Französischer Chanson - Erschienen am 7. April 2017 | Barclay

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Abbey Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
England besitzt diese einzigartige Eigenschaft, den Rock immer wieder neu zu erfinden. Obwohl alles bereits gesagt und wiederholt zu sein scheint, gebärt das Land regelmäßig neue junge Gruppen, die einem bereits existierenden und recht soliden Bauwerk noch einen weiteren Stein hinzufügen. Auch wenn die jeweiligen Einflüsse der Bands zunächst ziemlich offensichtlich sind, so überzeugen sie mit ihrem ganz persönlichen Touch dennoch alle anfänglichen Skeptiker. Pale Seas gehört zu diesen Gruppen, die vom ersten Album an eine explosive Mischung im Gepäck haben. In Southampton, direkt am Meer und gegenüber der Isle of Wight, haben der Sänger Jacob Scott, der Gitarrist Graham Poole, der Bassist Matthew Bishop und der Schlagzeuger Andrew Richardson sich in die Tiefen der ersten Alben von Radiohead oder auch Suede gewagt, um davon inspiriert ihr ganz eigenes Rock-Gesetz zu schreiben. Und auch wenn die Vorliebe für 90er Brit Rock das ganze Album Stargazing For Beginners über ins Auge springt, so macht diese ganz besondere Fähigkeit des englischen Quartetts, solide Klangteppiche aus Gitarrensounds zu spinnen, dieses erste Album doch sehr originell. Die überwiegend nachts in einer Abtei aufgenommene Platte verdient unsere Auszeichnung Qobuzissime und wird vor allem Gitarren-Fans mehr als glücklich machen. Eine wahre Entdeckung. © CM/Qobuz
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A/B

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juni 2016 | Elektra (NEK)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Das Ganze beginnt mit dem Song No Good. Sicherlich, um dem Zuhörer Glauben zu machen, er würde im Folgenden Rock'n'Roll hören, der von den goldenen Zeiten der Gitarrenmusik inspiriert wurde. Man versteht gut, warum die Fernsehserie Vinyl dieses Stück in ihren Soundtrack eingebunden hat. So einen Rock können Kaleo besonders gut, jedoch auch die Folk Balladen sind eine Spezialität und die manchmal raue, aber oft glasklare Stimme von JJ Julius Son verführt jeden und trägt einen augenblicklich davon. Derbe Gitarren stehen dem Leadsänger zur Seite und schwere Trommeln geben A/B einen epischen Einschlag. Der Aufwand der Produktion war gewaltig und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Man muss sagen, dass  Kaleo sich mit Jacquire King (Kings Of Leon) und Mike Crossey (Arctic Monkeys) hochkarätige Unterstützung dafür gesichert haben. DemTeam ist es gelungen, die ganze Musiklandschaft des Südens der USA neu zu erfinden. Der Song Automobil und die damit verbundene Reiselust, All The Pretty Girl und der pure Folk, Vor i Vaglaskogi und sein traditioneller Gesang...Nichts wird ausgelassen und Kaleo beeindrucken mit ihrer Reife bei ihrem gerade einmal zweiten Album. Island ist dabei, zum Nährboden junger Talente zu werden und hat glänzende Zukunftsaussichten. Ohne den kleinsten Zweifel: Qobuzmäßig!​​  
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
 „Händel goes wild“, das heißt so viel wie „Händel dreht auf“. In der Tat dreht er in diesem Album von Christina Pluhar extrem auf. Denn die österreichische Harfinistin, Theorbistin und Lautenistin hat sich eine ordentliche Hand voll Arien und Sätze aus Konzerten sowie Ouvertüren von Händel (und auch ein wenig von Vivaldi) vorgenommen, um sie anschließend nicht nur den Musikern des Barockensembles L’Arpeggiata, sondern auch einem halben Dutzend Jazzmusiker verschiedenster Stilrichtungen anzuvertrauen. Dabei herausgekommen ist eine Aufnahme mit Anklängen an Klezmer, Salsa, New Orleans, Lounge, Blues usw., die man je nach seiner eigenen Anpassungsfähigkeit lieben oder hassen kann. Tatsächlich können einen Klarinette und Klavier in diesem Musikstil aus der Ruhe bringen…Pluhars Prinzip ist ganz einfach: Händel hat selbst wiederholt, umgeschrieben bearbeitet, verschönt, abgeschrieben, wieder neu geschrieben und dabei ebenso viel aus seinem eigenen Fundus wie aus dem anderer Komponisten geschöpft - jedoch immer mit seiner persönlichen Schreibweise und im aktuellen Stil seiner Zeit! Warum sollten wir das heute nicht auch tun? Wie dem auch sei, die vorliegende Mischung von Stimmen und Instrumenten im barocken Stil sowie Instrumenten und musikalischen Genres des 20. Jahrhunderts ist höchst verblüffend. Unter denen Künstlern, die zu diesem Projekt eingeladen wurden, befinden sich der Klarinettist Gianluigi Trovesi, der Pianist Francesco Turrisi und der Bassist Boris Schmidt im Bereich des Jazz sowie der Kontratenor Valer Sabadus und die Sopranistin Nuria Rial. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. November 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Qobuzissime
Abgesehen von dem faszinierenden und unverzichtbaren Falstaff von Elgar aus dem Jahr 1913, zwar mit "Sinfonische Studie" überschrieben, in Wirklichkeit aber ein sinfonisches Gedicht ganz in der Tradition von Strauss – an den Elgar bestimmt dachte, als er dieses Werk schrieb, und dazu das sehr präsente Solo-Violoncello, das nicht anders kann, als an den erst 16 Jahre zuvor komponierten "Don Quixote" von Strauss zu erinnern – zeichnet sich das vorliegende Album durch Orchesterlieder desselben Elgar aus: ein leider zu sehr vernachlässigtes Repertoire von atemberaubender Schönheit (man hört höchstens ab und zu "Sea Pictures", aber das war dann schon alles). Und wenn man bedenkt, dass der inzwischen sehr berühmte Bariton Roderick Williams mit am Werk ist, dann kann man die Initiative von Andrew Davis und der BBC Philharmonic nur beglückwünschen, diese Wunderwerke wieder ins Rampenlicht gebracht zu haben. Elgar beweist uns hier, dass er nicht nur ein Meister von großen vokal-sinfonischen Fresken in Oratorienform (man denke an "The Dream of Gerontius", "The Apostles" oder "The Music Makers"), sondern auch im Umgang mit Miniaturen ein Genie ist. Roderick Williams, eine der schönsten Stimmen der aktuellen britische Szene, nimmt sich dieser Raritäten mit einer nicht weniger raren Freude an. Das Album schließt mit einem lustigen Augenzwinkern, der "Smoking Cantata", einer Kantate mit einer gewaltigen Instrumentierung, dafür aber in einer Länge von … 49 Sekunden, deren Text sich auf „Kindly, Kindly, kindly do not SMOKE in the hall or staircase“ beschränkt, also „Bitte, bitte, bitte, rauchen Sie nicht im Saal oder im Treppenhaus“. The best British humor! © SM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 22. März 2013 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Le top 6 JAZZ NEWS - Qobuzissime - Qobuz Referenz - Hi-Res Audio - Sélectionné par Ecoutez Voir
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 14. April 2017 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Monteverdis Marienvesper - Vespro della Beata Vergine - ist im Prinzip ein aus mehreren Werken zusammengesetztes Werk. Der Komponist scheint alles in diese venezianische Veröffentlichung von 1610 gelegt zu haben, was er zu  bieten hatte - wie ein riesiger Angebotskatalog seines Konw-hows des Alten, des Modernen, des Gemäßtigten, des Flammenden, des Instrumentalen, des Vokalen, des Chors, des Solo, der Parodienmesse, des Magnificat, der Psalme...Ob er dieses Werk als Bewerbung für Venedig vorgesehen hatte, wo er tatsächlich 1613 Kapellmeister werden sollte? Die Tatsache, dass viele Passagen für zwei Tribünen, wobei eine jede von ihnen einen Chor beherbergt, ausgelegt sind, könnte dafür sprechen. Sei es für eine Kandidatur oder nicht, hat Monteverdi hier eines seiner unvergänglichsten Meisterwerke geschaffen, dass die Brücke zwischen der späten Renaissance - mit den linkischen Passagen der Prima practica, dem von Palestrina entwickelten Stil -, dem frühen Barock und der von Monteverdi geliebten Seconda practica bildet. Für diese Aufnahme hat Guiseppe Maletto die gesamten Kräfte von La Compagnia del Madrigale und seinen Ensembles Cantica Symphonia und La Pifarescha vereint, denn um die Marienvesper so großartig umzusetzen, braucht es eine Menge an Schönheit. © SM/Qobuz
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Soul - Erschienen am 15. Juli 2016 | Polydor

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Dank des brillanten Debütalbums Home Again, das Michael Kiwanuka im Jahre 2012 herausbrachte, ist der Brite zu einem der großen Stars des heutigen Szene des Nu Soul aufgestiegen. Mit nur 25 Jahren wurde Kiwanuka mit nicht weniger großen Namen als Bill Withers, Otis Redding und Marvin Gaye verglichen. Auf seinem zweiten Album Love & Hate, das nun erscheint, zeigt uns der Londoner seine rockige Seite, ohne seine eindeutig souligen Einflüsse zu verleugnen. Es wurde produziert von Danger Mouse und enthält viele anspruchsvolle Kompositionen (wie zum Beispiel die zehnminütige Sinfonie Cold Little Heart, die das Album eröffnet) und unerwartete Referenzen wie Akkorde, die eindeutig an David Gilmour von Pink Floyd erinnern. Aber auch die Refrains zeigen Kiwanukas Brillanz und die Eingängigkeit der Melodien - sowohl wenn er beim gleichnamigen Song "I'm a white man in a white world" singt oder den Titelsong Love & Hate zum Besten gibt. Wenn er gezielt das Saitenspiel einsetzt oder wir uns über gospelähnliche Chorgesänge freuen können. Kurz gesagt: Ein großes Soul-Album, das reich an Einflüssen großer Künstler ist, hinter denen es sich nicht zu verstecken braucht. © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Mai 2017 | ATO Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Zuerst ist da diese Stimme. Nick Hakims Organ hat etwas Seltsames an sich und ist alles andere als konditioniert. Dieser Gesang kommt von ganz weit, wie von einer anderen Galaxie her, und dieser Amerikaner, der in Washington aufgewachsen und dann in Brooklyn gelandet ist, trägt seinen Soul auch so vor, als würde dieser durch das Weltall wandern. Es ist eben Soulmusik, wahre Soulmusik, die die Glanznummer dieses herrlichen Albums Green Twins darstellt. Es sieht so aus, als würde Nick Hakim Marvin Gaye und Curtis Mayfield wiederauferstehen lassen, indem er sie entsprechend schminkt, mit einem Strich Folk hier, mit ein bisschen Pop-Grundierung dort. Die eine oder andere Melodie, ein Rhythmus oder ein unerwartetes Instrument geben uns zu verstehen, dass sein musikalisches Vorstellungsvermögen ziemlich weitläufig ist. Das reicht von südamerikanischer Musik aus dem Elternhaus (seine Mutter ist chilenischer, sein Vater peruanischer Herkunft) bis hin zum Hip Hop, den er in seiner Teenagerzeit hörte... Im Roller Skates treffen gewollt billige Rhythmen mit einer hellen, genauso karg klingenden Gitarre zusammen, bevor Nick Hakims Stimme wie im Licht einer Straßenlampe den Song in einen Wachtraum verwandelt. Alle Melodien des Titels Green Twins wiegen sich sanft (ohne je kitschig zu werden), was die träumerische Note dieser Musik hervorhebt. Obwohl Hakim dank seiner Stimme leicht das Herz der Fans von Curtis Harding, Cody Chesnutt, Roland Gift und Bilal erobern könnte, entspricht die hier zusammengestellte Musik ganz seinen eigenen Ideen, sodass man sich die Frage stellt, ob er nicht den Gospel des dritten Jahrtausends erfunden hat. Er ist ganz sicher der bezauberndste Qobuzerfolg des Jahres. © MZ/Qobuz
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Elektro - Erschienen am 21. September 2017 | Houndstooth

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Auf den ersten Blick scheinen Post-Rock und Techno nicht zusammenzupassen. Aber nicht für Guy Andrews. Der junge britische Produzent hat durch die Mischung seiner beiden Lieblingsstile, die beide wichtigen Einfluss auf seine Musik ausüben, sein zweites Album, Tåke (Nebel auf Norwegisch) hervorgebracht. Eine Expedition, die zutiefst mit der Natur verbunden ist. Für die Single Fjell wurde Andrews nach eigenen Aussagen eindeutig von einem Spaziergang zum Cadair Idris, einem Berg in Wales, inspiriert: Kletteretappen, die Herausforderung des Aufstiegs, der Stolz, wenn ein neuer Absatz erreicht ist…Ein anderer Ausflug, diesmal nach Norwegen, hat ebenfalls als Kraftstoff für seine CD gedient. Da ist eine Kraft zu spüren, ein frischer Hauch, der dieses bezaubernde Werk in seiner Gesamtheit beeinflusst hat. Guy Andrews jongliert mit Klimaerscheinungen (seine ersten Werke waren stark im äußeren Umfeld verankert) und wechselt zwischen Polarlicht und heftigem Orkan. Jede Komposition von Tåke ist wie ein kleiner akustischer Dokumentarfilm, der von den vielen Wanderungen des Autors inspiriert wurde. Noch mehr als auf seinem ersten, 2016 erschienenen Album Our Spaces, wird Andrews hier zum Maler. Er gestaltet seinen Elektro aus verschiedensten Klangmaterialien mit hypnotischen Effekten. Kaum verwunderlich, dass die Kunst des Londoners von Größen wie Massive Attack, Scuba, Bonobo, Max Cooper und einigen anderen begrüßt wurde. Man sollte Tåke wie einen riesigen klanglichen Wandteppich anhören, der mit Rhythmen betupft und von ausgewählten Klangfarben durchstrahlt ist. Selten war Nebel so wohltuend. © MD/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | Dead Oceans

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Eine Spannung, als würde man einen XS-Stringtanga über ein Gesäß in XL-Größe ziehen wollen: Shame will keinen Spaß, sondern Spannung. Das Debütalbum dieses Londoner Quintetts bietet ein Post-Punk-Konzentrat, das sich durch Charisma, Gewalt und Originalität auszeichnet. Songs Of Praise klingt sogar wie ein echter Soundtrack aus einem herrlich grauen, ziemlich frustrierten England, das in totaler Alarmbereitschaft steht. In diesem klanglichen Nervenbündel sind oft The Fall, Gang Of Four und Killing Joke zu erkennen, ohne dass die Sache an alte Zeiten erinnert oder diese gar herbeisehnt. Genauso wie Fat White Family, Ought oder auch Vietnam lebt auch Shame im nunmehrigen Jahr 2018 und das kann man auch hören! Der Sänger Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, der Schlagzeuger Charlie Forbes und der Bassist Josh Finerty schicken uns das Produkt direkt aus Brixton und verpacken ihre wohl direkt aus dem Bauch kommende Wut in selbstverständlich knallharten (Dust On Trial), manchmal giftigen, quälenden (The Lick) Songs, die aber auch etwas freundlicher sein können (One Rizla). Shame macht kompromisslosen Rock, schamlos und schadstofffrei. Gleich beim ersten Hinhören gehen die Songs Of Praise durch Mark und Bein und dennoch will man dann mehr davon. © MZ/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 29. September 2017 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Für seine erste Aufnahme hat das Arod Quartett Mendelssohn gewählt, eine der tragenden Säulen der hohen Kunst der Quartettkomposition. Dies zeigt sich insbesondere an dem großen Meisterwerk, dem Vierten Quartett in e-Moll, das 1837 entstanden ist. Dieses ist in seiner Struktur und den musikalischen Entwicklungen ohne Zweifel mehr an Mozart als an Beethoven angelehnt, auch wenn man von der ersten bis zur letzten Note die Handschrift Mendelssohns deutlich erkennt. Wer hingegen nach den Einflüssen des tauben Genies sucht, muss sich das Zweite Quartett Op. 13 näher ansehen, ein Werk, das 1827 kurz nach Beethovens Tod entstand. Damals hatte Mendelssohn gerade die Reichweite der Innovationen Beethovens entdeckt. Das Arod Quartett spielt anschließend die Vier Stücke für Streichquartett: vier unterschiedliche Stücke aus verschiedenen Epochen, die posthum unter der Verzeichnisnummer Op. 81 durch den Nachfolger Mendelssohns am Gewandhaus, Julius Rietz, zusammen veröffentlicht wurden. Das Album schließt mit einer vom Arod Quartett vorgenommenen Bearbeitung eines Liedes, gesungen von Marianne Crebassa, dessen Thema Ton für Ton aus verschiedenen Passagen Beethovens stammt - eine echte Hommage des jungen Komponisten an den berühmten älteren Kollegen. Es sei daran erinnert, dass das Arod Quartett, erst 2013 gegründet, wie ein Meteorit eingeschlagen und sich weltweit rasch einen Namen gemacht hat. Als Preisträger des ARD Musikwettbewerbs 2017 ist es unter anderem in der Philharmonie in Paris, im Auditorium des Louvre, im Théâtre des Bouffes du Nord sowie im Mozarteum in Salzburg, im Konzerthaus in Wien, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, in der Wigmore Hall in London, in Tokyo, in Finnland, in der Schweiz aufgetreten und die Liste ist noch lange nicht zu Ende...© SM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 13. Mai 2016 | naïve Jazz

Hi-Res Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - Qobuzissime
Die Idee eines Quartetts dieser Art ist nicht neu für Airelle Besson und bereits in den letzten fünf Jahren hat sich die französische Trompeterin mit diesem Thema beschäftigt. Mit Benjamin Moussay (Klavier, Synthesizer) und Fabrice Moreau (Schlagzeug) hatte sie bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet – neu an dieser Formation ist die Skandinavierin Isabel Sörling, deren Stimmgewalt das Ensemble wie ein viertes Instrument komplettiert und dem melodischen Jazz von AirelleBesson zu noch mehr Leichtigkeit verhilft. Von vorne bis hinten ist dieses organische und minimalistische Radio One getaufte Werk voller Anmut und Zartheit, stellt die Emotionen in den Mittelpunkt und präsentiert einen Jazz, der flauschig über uns Zuhörern schwebt und uns seicht umhüllt. Diese untypische Formation rund um die junge französische TrompeterinBesson gibt der kürzlich als beste Musikerin des Jahres von der französischen Académie du Jazz ausgezeichneten Künstlerin eine Menge kreative Frischluft und beschert uns ein qobuzmäßiges Album! © AR/Qobuz