Die Auszeichnung Qobuzmäßig wird einstimmig von der Qobuz Redaktion verliehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem qobuzmäßigen Album um ein "Crossover" im besten Sinne es Wortes und soll sich somit an alle Qobuz Nutzer richten.

Mit Qobuzmäßig lenkt die Qobuz Redaktion die Aufmerksamkeit auf herausragende Alben und rückt die verschiedensten Genres in den Vordergrund. Ein mit Qobuzmäßig ausgezeichnetes Album präsentiert Ihnen das erste Aufnahmeprojekt eines noch unbekannten Künstlers mit einem ausgefallenen Repertoire... Qobuz setzt sich so für das Debüt eines Künstlers ein und arbeitet direkt mit den Produzenten zusammen, um die bestmögliche Präsenz auf Qobuz und darüber hinaus zu ermöglichen. 

Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | Dead Oceans

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Eine Spannung, als würde man einen XS-Stringtanga über ein Gesäß in XL-Größe ziehen wollen: Shame will keinen Spaß, sondern Spannung. Das Debütalbum dieses Londoner Quintetts bietet ein Post-Punk-Konzentrat, das sich durch Charisma, Gewalt und Originalität auszeichnet. Songs Of Praise klingt sogar wie ein echter Soundtrack aus einem herrlich grauen, ziemlich frustrierten England, das in totaler Alarmbereitschaft steht. In diesem klanglichen Nervenbündel sind oft The Fall, Gang Of Four und Killing Joke zu erkennen, ohne dass die Sache an alte Zeiten erinnert oder diese gar herbeisehnt. Genauso wie Fat White Family, Ought oder auch Vietnam lebt auch Shame im nunmehrigen Jahr 2018 und das kann man auch hören! Der Sänger Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, der Schlagzeuger Charlie Forbes und der Bassist Josh Finerty schicken uns das Produkt direkt aus Brixton und verpacken ihre wohl direkt aus dem Bauch kommende Wut in selbstverständlich knallharten (Dust On Trial), manchmal giftigen, quälenden (The Lick) Songs, die aber auch etwas freundlicher sein können (One Rizla). Shame macht kompromisslosen Rock, schamlos und schadstofffrei. Gleich beim ersten Hinhören gehen die Songs Of Praise durch Mark und Bein und dennoch will man dann mehr davon. © MZ/Qobuz
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Rap - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Pineale Prod - Grand Musique Management

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2017 | La Castanya

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Psychedelic Pop, Shoegaze oder gar Dream Pop sind nicht ausschließlich amerikanischen oder britischen Künstlern vorbehalten. Nein. Sogar in Barcelona beherrscht man die Geheimsprache dieser eklektischen und verträumten musikalischen Liaison. Dort, in der katalonischen Hauptstadt haben vier Experten der süßen Melodien (zwei Chilenen, zwei Spanier), die sie mit verträumtem und nachhallendem Gitarrensound verkleideten, eine Wahnsinnsplatte voller Sonne herausgebracht. Ihr Album trägt den Titel Secret Place - ein Ort, der wie eine kleine Insel hedonistischen Pop ist, auf der sechs Saiten und chloroformierte Stimmen die Gesetze schreiben. Ein feines Abkommen, das einen Haufen an zeitgenössischen Einflüssen kombiniert (DIIV, Beach House, Black Lips, Wild Nothing, Real Estate, Beach Fossils) und dabei einen unglaublich persönlichen Klang beibehält. Ein heißes und sonniges Qobuzissime, das genau zum richtigen Moment erscheint, um sich vor dem Winter zu schützen, der sich mit seiner frostigen Nase langsam heranpirscht... © MZ/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. November 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Qobuzissime
Abgesehen von dem faszinierenden und unverzichtbaren Falstaff von Elgar aus dem Jahr 1913, zwar mit "Sinfonische Studie" überschrieben, in Wirklichkeit aber ein sinfonisches Gedicht ganz in der Tradition von Strauss – an den Elgar bestimmt dachte, als er dieses Werk schrieb, und dazu das sehr präsente Solo-Violoncello, das nicht anders kann, als an den erst 16 Jahre zuvor komponierten "Don Quixote" von Strauss zu erinnern – zeichnet sich das vorliegende Album durch Orchesterlieder desselben Elgar aus: ein leider zu sehr vernachlässigtes Repertoire von atemberaubender Schönheit (man hört höchstens ab und zu "Sea Pictures", aber das war dann schon alles). Und wenn man bedenkt, dass der inzwischen sehr berühmte Bariton Roderick Williams mit am Werk ist, dann kann man die Initiative von Andrew Davis und der BBC Philharmonic nur beglückwünschen, diese Wunderwerke wieder ins Rampenlicht gebracht zu haben. Elgar beweist uns hier, dass er nicht nur ein Meister von großen vokal-sinfonischen Fresken in Oratorienform (man denke an "The Dream of Gerontius", "The Apostles" oder "The Music Makers"), sondern auch im Umgang mit Miniaturen ein Genie ist. Roderick Williams, eine der schönsten Stimmen der aktuellen britische Szene, nimmt sich dieser Raritäten mit einer nicht weniger raren Freude an. Das Album schließt mit einem lustigen Augenzwinkern, der "Smoking Cantata", einer Kantate mit einer gewaltigen Instrumentierung, dafür aber in einer Länge von … 49 Sekunden, deren Text sich auf „Kindly, Kindly, kindly do not SMOKE in the hall or staircase“ beschränkt, also „Bitte, bitte, bitte, rauchen Sie nicht im Saal oder im Treppenhaus“. The best British humor! © SM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Abbey Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
England besitzt diese einzigartige Eigenschaft, den Rock immer wieder neu zu erfinden. Obwohl alles bereits gesagt und wiederholt zu sein scheint, gebärt das Land regelmäßig neue junge Gruppen, die einem bereits existierenden und recht soliden Bauwerk noch einen weiteren Stein hinzufügen. Auch wenn die jeweiligen Einflüsse der Bands zunächst ziemlich offensichtlich sind, so überzeugen sie mit ihrem ganz persönlichen Touch dennoch alle anfänglichen Skeptiker. Pale Seas gehört zu diesen Gruppen, die vom ersten Album an eine explosive Mischung im Gepäck haben. In Southampton, direkt am Meer und gegenüber der Isle of Wight, haben der Sänger Jacob Scott, der Gitarrist Graham Poole, der Bassist Matthew Bishop und der Schlagzeuger Andrew Richardson sich in die Tiefen der ersten Alben von Radiohead oder auch Suede gewagt, um davon inspiriert ihr ganz eigenes Rock-Gesetz zu schreiben. Und auch wenn die Vorliebe für 90er Brit Rock das ganze Album Stargazing For Beginners über ins Auge springt, so macht diese ganz besondere Fähigkeit des englischen Quartetts, solide Klangteppiche aus Gitarrensounds zu spinnen, dieses erste Album doch sehr originell. Die überwiegend nachts in einer Abtei aufgenommene Platte verdient unsere Auszeichnung Qobuzissime und wird vor allem Gitarren-Fans mehr als glücklich machen. Eine wahre Entdeckung. © CM/Qobuz
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Elektro - Erschienen am 21. September 2017 | Houndstooth

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Auf den ersten Blick scheinen Post-Rock und Techno nicht zusammenzupassen. Aber nicht für Guy Andrews. Der junge britische Produzent hat durch die Mischung seiner beiden Lieblingsstile, die beide wichtigen Einfluss auf seine Musik ausüben, sein zweites Album, Tåke (Nebel auf Norwegisch) hervorgebracht. Eine Expedition, die zutiefst mit der Natur verbunden ist. Für die Single Fjell wurde Andrews nach eigenen Aussagen eindeutig von einem Spaziergang zum Cadair Idris, einem Berg in Wales, inspiriert: Kletteretappen, die Herausforderung des Aufstiegs, der Stolz, wenn ein neuer Absatz erreicht ist…Ein anderer Ausflug, diesmal nach Norwegen, hat ebenfalls als Kraftstoff für seine CD gedient. Da ist eine Kraft zu spüren, ein frischer Hauch, der dieses bezaubernde Werk in seiner Gesamtheit beeinflusst hat. Guy Andrews jongliert mit Klimaerscheinungen (seine ersten Werke waren stark im äußeren Umfeld verankert) und wechselt zwischen Polarlicht und heftigem Orkan. Jede Komposition von Tåke ist wie ein kleiner akustischer Dokumentarfilm, der von den vielen Wanderungen des Autors inspiriert wurde. Noch mehr als auf seinem ersten, 2016 erschienenen Album Our Spaces, wird Andrews hier zum Maler. Er gestaltet seinen Elektro aus verschiedensten Klangmaterialien mit hypnotischen Effekten. Kaum verwunderlich, dass die Kunst des Londoners von Größen wie Massive Attack, Scuba, Bonobo, Max Cooper und einigen anderen begrüßt wurde. Man sollte Tåke wie einen riesigen klanglichen Wandteppich anhören, der mit Rhythmen betupft und von ausgewählten Klangfarben durchstrahlt ist. Selten war Nebel so wohltuend. © MD/Qobuz
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Afrika - Erschienen am 8. September 2017 | Bonsound Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Die Abschaffung jeglicher Grenzen, eine totale musikalische Vermischung, Eklektizismus weit und breit: Pierre Kwenders ist ohne Zweifel ein Schöpfer der modernen Zeit. Mit  Makanda At The End Of Space, The Beginning Of Time verwischt der Multiinstrumentalist aus Kanada mit kongolesischen Wurzeln- er wurde 1985 in Kinshasa geboren und lebt seit 2001 in Québec- die Grenzen zwischen dem Rumba aus seinem Heimatland und der Pop- und Elektromusik. Aus seinem Mund sprudeln eine Vielzahl an verschiedenen Sprachen. Zwischen Lingala, Französisch, Englisch und Tschiluba kreiert Kwenders eine berauschende pan-afrikanische Symphonie, die uns aus reiner Faulheit dazu verleitet, sie als “World Music” zu bezeichnen. Ein Begriff, der dieser Musik natürlich überhaupt nicht gerecht wird… Das von Tendai Maraire der Gruppe Shabazz Palaces (eine faszinierende Rap-Gruppe, in der ebenfalls Ishmael Butler alias Palaceer Lazaro aufzufinden ist, welcher hier auf einem Titel zu hören ist) produzierte Makanda At The End Of Space, The Beginning Of Time verlangt vom Hörer, einfach loszulassen. Und sich einfach von den vielseitigen Rhythmen und den wechselnden Melodien, bei denen die kongolesische Rumba auf modernen Klänge trifft, tragen zu lassen. Man verspürt eine unglaublich groovige Leichtigkeit, die dennoch nicht die kraftvolle Absicht hinter dem Album verdeckt. Für Pierre Kwenders ist die Platte vor allem eine Hommage an die wichtigen Frauen in seinem Leben. Vier starke Persönlichkeiten: Seine Mutter, seine Großmutter, seine Tante und seine kleine Schwester. Kraft, das ist die Übersetzung des Wortes Makanda in der Sprache Tschiluba. Ein menschliches Sinnes-Kaleidoskop für ein einzigartiges Album.  
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Klassik - Erschienen am 24. August 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Qobuzissime
Es ist ein prachtvolles Rückers-Hemsch Cembalo, das von dem erstgenannten 1636 gebaut und von dem zweitgenannten 1763 weiterentwickelt (bzw. gereinigt, um die angemessene Terminolgie zu verwenden) wurde und dem sich der junge Justin Taylor für sein erstes Album widmet, um Werke der Familie Forqueray (Antoine, dem Vater und Jean-Baptiste, dem Sohn) zum Besten zu geben. Dieser familiäre Bund der beiden Musiker soll jedoch nicht den Eindruck erwecken, dass Frieden zwischen beiden herrschte: Der Vater zögerte nicht, seinen Sohn aus reiner Eifersucht und Angst vor seinem vielversprechenden Talent im Alter von nur 15 Jahren ins Gefängnis zu stecken und anschließend sogar aus Frankreich verbannen zu lassen. Das Werk beider, das Justin Taylor nun zu seinem macht, war von dem Vater ursprünglich für die Viola da gamba gedacht und von dem Sohn später für das Cembalo transkribiert, wobei eine endgültige Zuordnung zu dem einen oder anderen schwerfällt. Zweifellos trägt das Werk, dem sich Justin Taylor hier mit einem nach Corette gestimmten Cembalo nähert, die Handschrift zweier Persönlichkeiten. © Qobuz
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Soul - Erschienen am 15. Juli 2016 | Polydor

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Dank des brillanten Debütalbums Home Again, das Michael Kiwanuka im Jahre 2012 herausbrachte, ist der Brite zu einem der großen Stars des heutigen Szene des Nu Soul aufgestiegen. Mit nur 25 Jahren wurde Kiwanuka mit nicht weniger großen Namen als Bill Withers, Otis Redding und Marvin Gaye verglichen. Auf seinem zweiten Album Love & Hate, das nun erscheint, zeigt uns der Londoner seine rockige Seite, ohne seine eindeutig souligen Einflüsse zu verleugnen. Es wurde produziert von Danger Mouse und enthält viele anspruchsvolle Kompositionen (wie zum Beispiel die zehnminütige Sinfonie Cold Little Heart, die das Album eröffnet) und unerwartete Referenzen wie Akkorde, die eindeutig an David Gilmour von Pink Floyd erinnern. Aber auch die Refrains zeigen Kiwanukas Brillanz und die Eingängigkeit der Melodien - sowohl wenn er beim gleichnamigen Song "I'm a white man in a white world" singt oder den Titelsong Love & Hate zum Besten gibt. Wenn er gezielt das Saitenspiel einsetzt oder wir uns über gospelähnliche Chorgesänge freuen können. Kurz gesagt: Ein großes Soul-Album, das reich an Einflüssen großer Künstler ist, hinter denen es sich nicht zu verstecken braucht. © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juni 2016 | Marathon Artists

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Kein Schnick-Schnack, keine Spezialeffekte, nichts. Einfach nur Songs. Max Jury ist nicht einmal 25 Jahre alt und doch gilt seine Vorliebe einer zeitlosen, ja gar unvergänglichen Kunst: dem Schreiben. Der junge Amerikaner ist ohne Frage ein Mann des guten Geschmacks und bewegt sich visuell wie auch klanglich in Sphären von Neil Young, Townes Van Zandt, Gram Parsons, Randy Newman, Paul McCartney, Harry Nilsson oder auch Tony Joe White. Sein erstes Album beschert uns eine Reihe von Songs, die wir bis tief in die Nacht vor uns hinsummen werden. Ein Album voll erhabener Melodien und raffinierter Arrangements und Songs, für die Jury seine Schreibfeder in die üblichen Themen getaucht hat (die Liebe steht dabei natürlich im Vordergrund), ohne seine berühmten Vorgänger zu kopieren. Er verschreibt sich dabei dem Country ebenso wie dem Soul, da er weiß, dass es eine Zeit gab, als diese beiden Genres untrennbar waren. Es zu wissen, ist gut, daran zu denken ist noch besser, aber es zu tun, das lässt uns freudig jubeln. Qobuzmäßig! © MZ / Qobuz
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Jazz - Erschienen am 13. Mai 2016 | naïve Jazz

Hi-Res Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - Qobuzissime
Die Idee eines Quartetts dieser Art ist nicht neu für Airelle Besson und bereits in den letzten fünf Jahren hat sich die französische Trompeterin mit diesem Thema beschäftigt. Mit Benjamin Moussay (Klavier, Synthesizer) und Fabrice Moreau (Schlagzeug) hatte sie bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet – neu an dieser Formation ist die Skandinavierin Isabel Sörling, deren Stimmgewalt das Ensemble wie ein viertes Instrument komplettiert und dem melodischen Jazz von AirelleBesson zu noch mehr Leichtigkeit verhilft. Von vorne bis hinten ist dieses organische und minimalistische Radio One getaufte Werk voller Anmut und Zartheit, stellt die Emotionen in den Mittelpunkt und präsentiert einen Jazz, der flauschig über uns Zuhörern schwebt und uns seicht umhüllt. Diese untypische Formation rund um die junge französische TrompeterinBesson gibt der kürzlich als beste Musikerin des Jahres von der französischen Académie du Jazz ausgezeichneten Künstlerin eine Menge kreative Frischluft und beschert uns ein qobuzmäßiges Album! © AR/Qobuz
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Duette - Erschienen am 6. Mai 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Qobuzissime
Durch den ersten Preis beim Rostropovich Wettbewerb 2005 in Paris gelang Marie-Elisabeth Hecker der internationale Durchbruch und der Einzug in die "Liga der Großen". Die 1987 in Zwickau geborene Cellistin studierte mit Steven Iserlis, Bernard Greenhouse oder auch Gary Hoffman und man konnte sie bereits im Zusammenspiel mit dem Russischen Sinfonieorchester, dem Mahler Chamber Orchestra, der Kremarata Baltica, dem Marinsky Orchester, dem Philharmonia Orchestra, den Münchener und Dresdener Philharmonien, der Staatskapelle Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Yuri Temirkanov, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Valery Gergiev, Fabio Luisi, Marek Janowski, Emmanuel Krivine, Christian Thielemann oder auch Daniel Barenboim erleben.  Nun bringt sie ihr erstes gemeinsames Album mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Martin Helmchen heraus. Beide Musiker trafen sich beim Lockenhaus Fetsival, wo sie bereits eine der Brahms Sonaten zum Besten gaben. Mehr als 20 Jahre trennen die beiden Sonaten für Violoncello und Klavier - die erste entstand 1862, als der Komponist noch nicht mal 30 alt war, die zweite 1886, als Brahms schon lange niemandem mehr etwas zu beweisen brauchte. Das Duo Hecker-Helmchen beherrscht diese Musik wie nur wenige und weiß, bei all den teilweise waghalsigen von Brahms geschriebenen Partien, das Gleichgewicht zu halten. Ein gelungenes erstes Album für dieses Duo. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. April 2016 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Qobuzissime
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Französischer Chanson - Erschienen am 25. März 2016 | Circus company

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Klassik - Erschienen am 7. März 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Nevermind: Conversations, das lässt an Nirvana erinnern oder könnte der Titel eines Rap-Duo-Albums mit philosophischem Austausch sein. Aber nein, diese neue Aufnahme des Barockensembles Nevermind (Flötistin Anna Besson, Violinist Louis Creac'h, Gambist Robin Pharo und Cembalist Jean Rondeau) nähern sich auf ihrem ersten Album dem Geist der Konversation zwischen zwei Komponisten des Französischen Barock. Genau gesagt, dem Zusammenspiel von Französischen und Italienischen Stilen, die beide mit Fantasie und Erfindung etabliert haben. Die beiden Komponisten: Jean Baptiste Quentin (ca. 1690 - ca. 1742), Geiger an der Royal Academy of Music und Louis-Gabriel Guillemain (1705 - 1770), Musiker des Königs. Daquin sprach davon in seinen „Lettres Sur Les Hommes Celebres."Wenn wir von einem Mann voller Feuer, Technik und Lebhaftigkeit sprechen, müssen wir Herrn Guillemain, Musiker des Königs, nennen. Er spielt die vielleicht schnellste und außergewöhnlichste Geige, die Sie je hören werden. Seine Hand ist so geschwind, nichts kann sie stoppen, und er selbst aus einem Holz geschnitzt, das seine Rivalen in Verlegenheit bringt. Dieser berühmte Künstler gehört zu den großen Meistern, ist einer ihrer fruchtbarsten und wir sind uns einig, dass seine Werke voll von bestechenster Schönheit sind.“ Das hinderte nicht daran, dass man ihn eines Tages im Jahr 1770 mit vierzehn Stichwunden fand, was leichthin mit " Selbstmord" erklärt wurde. Entweder hatte Guillemain wirklich die Kontrolle über seine noch schnelle und außergewöhnliche Hand verloren oder er wurde von einem wütenden Kontrahenten getötet...immer fantastisch, immer komplexer - Quentin und Guillemain repräsentieren die absolute Spitze der Französischen Instrumentalmusik des achtzehnten Jahrhunderts. Dennoch kennt man sie kaum, so dass man dankbar sein kann, dass Nevermind nun Abhilfe schaffen. © SM / Qobuz