Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 29. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Im Rahmen der neun Alben, die das französische Label Harmonia mundi dem 100. Todesjahr von Debussy widmet, bietet das vorliegende den Zweiten Band der Préludes, die Alexander Melnikow auf einem Erard-Flügel spielt. Debussys pianistisches Universum ist so eng mit dem instrumentalen Timbre verbunden, dass Pianisten wie auch Musikverleger sich oft dafür entscheiden, auf einen bestimmten Klavierhersteller zurückzugreifen, um die Besonderheiten dieser Musik deutlicher zu erfassen. Alexander Melnikow gehört zu den seltenen russischen Künstlern, die sich für historische Instrumente interessieren. Der Schüler von Swjatoslaw Richter hat sich bereits früh für diese Praxis interessiert, arbeitet mit Andreas Staier sowie Alexei Ljubimow zusammen und spielt mit spezialisierten Ensembles wie dem Concerto Köln oder der Akademie für Alte Musik Berlin. Seine Interpretation der Préludes von Debussy in der Wigmore Hall in London wurde von der Kritik besonders geschätzt, die den russischen Pianisten einen „Zauberer“ nannte, der eine „hinreißende“, aber auch „gewaltige“ und „erschreckende“ Musik valorisiert. Von dem in tausend Farben schillernden Orchesterwerk La Mer lässt sich ein Auszug für Klavier zu vier Händen nur schwierig erstellen. Debussy hat seine eigene Transkription widerrufen und es André Caplet überlassen, eine andere für zwei Klaviere zu vier Händen zu verfassen. Alexander Melnikow und Olga Pashchenko wagen zu beweisen, dass die Transkription des Autors keineswegs „unspielbar“ ist. © François Hudry/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 22. Juni 2018 | Warner Classics

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 22. Juni 2018 | Warner Classics

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kammermusik - Erschienen am 15. Juni 2018 | CPO

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Henri Marteaus Vater war Franzose, seine Mutter Deutsche. Er wurde 1874 geboren: in einer Zeit – kurz nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 und dem Verlust von Elsass-Lothringen –, als beide Länder starke Ressentiments gegeneinander hegten. Dabei begann seine Karriere als Geiger sehr vielversprechend, denn bei einem großen Konzert in Reims sprang er spontan für seinen Lehrer ein und spielte ein Violinkonzert von Vieuxtemps mit größter Perfektion. Wenig später debütierte er in London und Wien unter der Leitung von Hans Richter, begegnete Brahms, Tschaikowsky, Busoni, Dvořák, Nielsen, Grieg, Reger und vielen anderen großen zeitgenössischen Musikern, mit denen er häufig zusammen auftrat. Und als Krönung übernahm er schließlich 1908 die Nachfolge Joseph Joachims am Berliner Konservatorium. Dann aber kam es 1914 wie es kommen musste, und Marteau befand sich – als französischer Reserveoffizier! – in Deutschland mit Arbeitsverbot unter Hausarrest, und das Schlimmste war, dass er von französischer Seite als deutscher Spion angesehen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg nahm er die schwedische Staatsbürgerschaft an und setzte zugleich seine Unterrichtstätigkeit an den Konservatorien in Leipzig und Dresden fort. Mit seinem Ruhm als Virtuose war es jedoch vorbei. Er starb 1934. Sein Werk hat sehr unter den Wirren des Krieges gelitten. Die Mehrzahl seiner Partituren existierten nur in handschriftlicher Form und sind zum Teil verloren gegangen. Die Quartette sind uns jedoch überliefert, denn sie wurden zu seinen Lebzeiten oft aufgeführt und waren daher veröffentlicht und weit verbreitet. Das hier vorgestellte Zweite Quartett aus dem Jahr 1905 unterstreicht die musikalische Verbundenheit zwischen Marteau und Reger: kühne Chromatik, durchgängige Kontrapunktik, reiche Polyphonie, wenn auch der Geist „à la française“ – mit Betonung auf dem Geist – bezeugt, dass es sich nur um ein Werk von Marteau handeln kann. Die Acht Lieder für Mezzosopran und Streichquartett, die uns hier von Karine Deshayes in Begleitung des Isasi-Quartetts vorgetragen werden, stammen aus seinem Exil in Deutschland oder aber seinem Exil in Schweden aus den Jahren 1915 bis 1917. Man hat sie lange verloren geglaubt; erst ein ganzes Jahrhundert später, im Jahr 2016, wurden sie endlich veröffentlicht! Der Komponist hat uns eine lange Nase gedreht: Die Texte sind auf Französisch. Melodik und Harmonik sind übrigens auch ausgesprochen Französisch, mit einigen Akzenten, die an Debussy erinnern. Es sind auf alle Fälle wunderschöne Stücke, die man sich mit großem Vergnügen anhört, besonders in einer so schönen Interpretation. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 6. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Diese Aufnahme sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Seit zehn Jahren wird der Markt von so vielen Aufnahmen der Goldberg-Variationen überschwemmt, sowohl mit Klavier als auch mit Cembalo, dass man sich nicht mehr vorstellen konnte, eine solche Überraschung zu erleben. Nach einigen absolut faszinierenden Projekten, zunächst bei Pan Classics (Scarlatti, Soler), und einem ersten Album bei harmonia mundi, das den seltenen Sonaten von Padre Soler (Qobuzissime) gewidmet war, kehrt der spanische Cembalist Diego Ares – geb. 1983 in Vigo – hier wieder zu Johann Sebastian Bach und zu einem der wahrscheinlich komplexesten Werke des Kantors zurück. Diego Ares legt eine verblüffende Sorgfalt, Phantasie und Freiheit in die Phrasierungen, Registerwahlen, Verzierungen aber auch in seinen Sinn für Überraschungen (Variationen 25). Die Harmonien klingen unerbittlich, oftmals rau und strahlend zugleich (Variationen 28). Die linke Hand lässt manchmal überraschende Verzögerungen entstehen, die jedoch stets passend und flüssig sind. Dadurch entsteht ein echter Raum für Ausdruck, der den unglaublichen erzählerischen Sinn von Diego Ares’ Interpretation widerspiegelt. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 25. Mai 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den „Dialogkantaten“ von Bach geht es meistens um ein Gespräch Jesu mit der menschlichen Seele, die anfangs gequält und am Ende wieder beruhigt erscheint. Die Akademie für Alte Musik in Berlin, die seit 1982 (und mehr als einer Million verkaufter CDs!) Musiker aus verschiedenen Orchestern der Stadt vereint – ursprünglich nur der ehemaligen sowjetischen Zone und seit dem Fall der Mauer der ganzen Stadt –, hat drei Kantaten ausgewählt, die zu dieser Gattung gehören. Sie stammen alle aus der berühmten Leipziger Zeit des Komponisten, genau genommen aus dem dritten Kantatenzyklus, den Bach 1726 für Leipzig geschrieben hat. In Anbetracht der Handlung dieser Kantaten ist es nicht weiter verwunderlich, dass die ersten Arien verzweifelt und zerrissen klingen. Der weitere Verlauf entwickelt sich jedoch zunehmend in Richtung Beschwichtigung und Freude. In den ersten Momenten dieser Kantaten entdeckt man einen höchst intensiven Bach: voller Schmerz und in seiner romantischen, zutiefst lyrischen und zugleich dennoch strengen Vision des musikalischen Diskurses auch schrecklich modern. Die originellste davon ist zweifellos die Kantate BWV 49, die mit einer Sinfonia und obligater Orgel beginnt. Der Hörer wird hier den letzten Satz des Cembalokonzerts in E-Dur wiedererkennen, den Bach zehn Jahre später wiederverwendet hat. Sie setzt sich mit einer Orgelsolo-Arie und einer anschließenden zweiten Arie mit Cello und Oboe fort, in der die beiden Soloinstrumente die freudige Sopranstimme umranken. Den Abschluss bildet ein wunderbarer Choral mit einer Arie, die einer Bassstimme und Solo-Orgel anvertraut wurde, während der Sopran in himmlischen Höhen das Thema des Chorals anstimmt: Die Wirkung ist von einer verblüffenden Modernität. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 18. Mai 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit einer Dauer von einer ganzen Stunde ist das Oktett in F-Dur eines der längsten Werke des Kammermusikrepertoires. Der von seiner Krankheit gezeichnete Schubert lässt sich, so es der Intendant des Erzherzogs Rudolf in seinem Auftrag ausdrücklich verlangte, von Beethovens Septett Op. 20 inspirieren, dessen Popularität seinen Autor extrem ärgerte. In Schuberts Oktett herrscht eine gewisse Lebensfreude vor, die jedoch, wie bei ihm so oft, bisweilen durch dramatische Akzente (den Hornruf im ersten Satz, das wehmütige Schwanken im Adagio) getrübt wird. Um der präzisen Anforderung nachzukommen, verwendet er das gleiche Instrumentarium und ergänzt es durch eine zweite Geige, wählt dieselbe Reihenfolge der Sätze und folgt in der tonalen Struktur dem Beethoven‘schen Modell. Während Schubert zwar die von seinen Auftraggebern gewünschte Form einhält, schreibt er gleichzeitig ein sehr persönliches Werk, das ihn nach eigener Aussage zur großen symphonischen Form führt, die er wenig später in seiner Neunten Sinfonie in C-Dur umsetzt. Isabelle Faust und ihre Freunde lachen und weinen, folgen in großer Komplizität allen Stimmungsschwankungen und legen diese grandiose Musik ohne künstliches Vibrato oder übertriebenen Ausdruck manchmal geradezu schonungslos frei: eine Interpretation ganz nahe an der Zerbrechlichkeit der Existenz. © François Hudry/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 18. Mai 2018 | DUX

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Man könnte natürlich sagen: Schon wieder eine Aufnahmen der Vesper von Rachmaninow! Das ist zwar richtig, aber hier liegt uns eine ganz andere Interpretation vor, als wir sie sonst kennen: Wir sind daran gewöhnt, dass die musikalische Aussage in einer natürlich oder künstlich intensiv hallenden Akustik verschwimmt, und das Ganze etwas aus der Ferne aufgenommen wird, um den Anschein einer „Kirchenakustik“ zu wecken. Hier finden wir nichts dergleichen: Der hervorragende, fantastische Chor der Podlachischen Oper und Philharmonie in Białystok in Polen wurde hier aus nächster Nähe aufgenommen, in aller Intimität, ohne zusätzlichen Hall und an einem Ort mit einer angenehmen Akustik, nämlich im Europäischen Zentrum der Kunst von Białystok. Auf diese Weise kann der Hörer jedes Wort verstehen und vor allem jeden einzelnen Kontrapunkt verfolgen. Rachmaninow hatte seinen Spaß dabei – mit bis zu elf Stimmen in dichten harmonischen Passagen. Viele von uns werden dieses große Meisterwerk der slawischen geistlichen Musik regelrecht neu entdecken. Die Solisten sind übrigens auch erstklassig, und die für den Chor vorgeschriebenen tiefen Bässe sind echte tiefe Bässe und keine unglücklichen, halb erstickten Bass-Baritone. Hut ab! © SM/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 11. Mai 2018 | Ediciones Singulares

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Zugegeben, die hier vorliegende Reine de Chypre von Fromental Halévy ist bestimmt keine absolut geniale Oper, die völlig ungerechterweise vernachlässigt wurde und auf die die verblüffte Opernwelt seit über 150 Jahren gewartet hat… Es wäre aber trotzdem schade, sie sich entgehen zu lassen, vor allem in einer solchen Besetzung mit Véronique Gens, Cyrille Dubois und Etienne Dupuis in den Hauptrollen. Die Partitur enthält übrigens zahllose vokale Kostbarkeiten und höchst originelle Passagen für Solistenensembles; dafür hat sich Halévy hinsichtlich der Instrumentierung – kaum aufregender als die irgendeines italienischen Belcanto-Werkes der gleichen Epoche – weniger angestrengt. Auf den melodischen Reichtum wurde in einem Artikel der Revue et gazette musicale von April 1842 hingewiesen: „In der Oper Reine de Chypre hat sich die neue Tonsprache von Halévy in größtem Glanz und mit überragendem Erfolg manifestiert. Ich hatte die Gelegenheit, die Bedingungen darzulegen, unter denen meiner Meinung nach eine gute Oper geschrieben werden kann, und habe auf die Hindernisse hingewiesen, die sich einer vollständigen Erfüllung dieser Bedingungen sowohl durch den Dichter als auch durch den Komponisten in den Weg stellen können. Im vorliegenden Fall sind jedoch alle Bedingungen erfüllt, die zur Schaffung eines Werkes führen, das sich - auch in den Augen der strengsten Kritik - durch alle Qualitäten einer guten Oper auszeichnet. (…) Der Komponist hat das Zauberhafteste seiner Kunst in dieses Duett gelegt, das hier seine Gefühle zum Ausdruck bringt. Der dunkle Hintergrund, vor dem sich diese beiden charmanten Figuren abzeichnen, erscheint selbst durch diese so brillanten und vor Glück strahlenden Gesänge wie eine unheilvolle Wolke und verleiht ihnen einen besonderen melancholischen Charakter. Nichts kommt dieser herrlichen Melodie aus dem letzten Teil dieses Duos an Erhabenheit und Schönheit gleich.“Der Artikel wird in diesem äußerst bewundernden Ton fortgesetzt. Der Unterzeichner? Ein gewisser Richard Wagner… © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | Herisson

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Symphonien - Erschienen am 4. Mai 2018 | CPO

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | CPO

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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | CPO

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
60 bis 80 Jahre bevor die bekannteste Matthäuspassion von Bach geschrieben wurde, existierten bereits viele weitere (nicht auf Latein, sondern in der Volkssprache, versteht sich) von Selle, Flor, Furchtheim, Funcke und auch vom hier vorgestellten Johann Sebastiani (1622-1683). Er hatte seine Matthäuspassion 1663 für die Kathedrale von Königsberg geschrieben, zu deren Kantor er ernannt worden war. Diese Stelle sollte er – wie auch die des Hofkapellmeisters – fast bis zu seinem Tod innehaben. Sein Werk ist, stilistisch gesehen, weit von der strengen Passion eines Schütz (fast zur gleichen Zeit entstanden) entfernt. Sebastiani, der sich aus zeitgenössischen italienischen Quellen inspirierte, und zwar aus denen der Oper und des römischen, venezianischen oder neapolitanischen Oratoriums, lässt ein echtes lyrisches Drama entstehen, bei dem die im allgemeinen musikalischen Diskurs enthaltenen Rezitative anstatt von einem einfachen Continuo durchweg von einer reichhaltigen instrumentalen Polyphonie begleitet werden. Die Passion von Sebastiani ist zweifellos sein wichtigstes Werk und wurde auch schon zu seinen Lebzeiten in ganz Preußen immer wieder aufgeführt, veröffentlicht und verbreitet. Die schriftlich notierte mehrstimmige Orchesterbegleitung sieht ein großes Gambenensemble vor, wohingegen die Continuos nach Hinweisen des Komponisten von möglichst vielen verschiedenen Instrumenten ausgeführt werden sollen: Positiv, Spinett oder Cembalo, Lauten und Theorben. Das Ensemble des Festivals für Alte Musik Boston hat diese Instrumente hier zusammengestellt und musiziert mit einer Besetzung von Sängern, die ihrer Aufgabe als Erzähler mit Überzeugung gerecht werden, und darüber hinaus auch den dramatischen und emotionalen Gehalt des ihnen anvertrauten Textes zum Ausdruck bringen. Eine wunderbare Entdeckung für manche Musikliebhaber, die von der Existenz dieses wichtigen Barockkomponisten, dessen Manuskripte leider bei der Zerstörung von Königsberg während des Zweiten Weltkrieges zum größten Teil vernichtet wurden, nichts wussten. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Absolute Jest, 2011 komponiert und kurz darauf überarbeitet, ist eines der unwiderstehlichsten Werke von John Adams. Der Komponist macht ganz ungeniert Anleihen bei Beethoven, bei den Streichquartetten, aber auch bei der Neunten Sinfonie, und liefert im Handumdrehen eine perfekt orchestrierte Partitur. Zusätzlich zum Streichquartett, welches das Werk zu einer Art Konzert macht, hat Adams dem Orchester eine Harfe und ein Klavier, beide mitteltönig gestimmt, beigefügt und dadurch das tonale und klangliche Bild verzerrt. Im letzten Satz wird übrigens Strawinsky mit seiner Sinfonie in drei Sätzen zitiert. Das hoch originelle Absolute Jest war ursprünglich für Michael Tilson Thomas und das San Francisco Orchestra komponiert worden (es hat im Sommer 2015 unsere Auszeichnung „Qobuzissime“ erhalten), aber offensichtlich kann man in jeder neuen Interpretation wieder andere Facetten entdecken. Dasselbe gilt auch für Naïve and Sentimental Music, das Adams für das Los Angeles Philharmonic geschrieben hatte (es gibt eine fantastische Aufnahme von Salonen bei Nonesuch). Ganz nebenbei, dieses Werk ist weder naiv noch sentimental, sondern vielmehr wild und originell. Der Titel stammt eindeutig von Schiller (Über naive und sentimentalische Dichtung), der laut seinen eigenen Worten Shakespeare und Homer zu den naiven Dichtern zählte. Unter diesen leicht ungewöhnlichen Klängen findet man eine elektrische Gitarre und ein mit einem Sampler verbundenes Klavier … © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 27. April 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Harfen-Wunderkind Emmanuel Ceysson, Mitglied des Orchesters der Opéra national de Paris und neuerdings der Metropolitan Opera, ist ein echter Star. Sein verrückter Aufgang erinnert an den im 19. Jahrhundert geborenen Franzosen Carlos Salzedo, der in New York der größte Harfenist seiner Zeit wurde und das Repertoire seines Instruments revolutionierte. Diese neue Aufnahme durchquert das 20. Jahrhundert in einem Programm, das von Gothischer Literatur inspiriert wurde, im Zeichen von Mystery und Fantasy. Die leuchtende Ballade de Salzedo lockt hier mit den Werken berühmter Komponisten: Die impressionistischen Stimmungen eines Debussy-Schimmers, die fantastischen Kulissen von Caplet erwachen zum Leben, und die Schönheiten von Hindemiths Text spielen die unglaubliche klangliche Palette Instrument-Band. Kräftig im Bass, kristallin im Hochton, entfaltet Emmanuel Ceysson’s ungewöhnliche rote Harfe, die nach Salzedo’s Harfe hergestellt wurde, in virtuosen Solostücken ebenso wie im Dialog mit die Streicher des Voce Quartetts im sehr argentinischen Quinteto Rojo von Gustavo Leone. Intelligenter Zusammenhang, dieser imaginäre musikalische Spaziergang bietet die Möglichkeit, die neuen und eindringlichen Klangwelten der Harfe mit einem speziell für dieses Instrument geschriebenen Repertoire zu entdecken. © Aparté
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Klassik - Erschienen am 20. April 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Klassik - Erschienen am 19. März 2007 | Aeolus

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles du Monde de la Musique
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Kammermusik - Erschienen am 20. April 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Sie finden hier das 27. Album des britischen Ensembles Florilegium für das Label Channel Classics, Beweis eines glänzenden Erfolges, den die vorliegende Aufnahme der Essercizii Musici bestätigt. Der vollständige Titel dieser Sammlung von Telemann lautet „Musikalische Divertimenti, bestehend aus zwölf Soli und zwölf Triosonaten für verschiedene Instrumente“. In Wirklichkeit befinden sich unter den zwölf „Soli“ (die zu zweit gespielt wurden: Flöte oder Oboe und Continuo) zwei echte Solo-Stücke für Cembalo: insgesamt also 22 Kammermusikstücke, praktisch für den Hausgebrauch, die der Komponist um 1740 im Eigenverlag veröffentlicht hatte, angeblich um die Schulden seiner Angetrauten, einer unverbesserlichen Spielerin, zu tilgen, mit der er zwar nicht mehr zusammenlebte, aber für die er trotzdem zahlte… Darüber hinaus hatte die Herausgabe der Essercizii zum Ziel, den lukrativen Markt der großbürgerlichen Hamburger Musikliebhaber zu erobern, die an langen Winterabenden zeitgenössische Musik spielten. Telemanns Kompositionen wurde besonders geschätzt, denn sie waren gut geschrieben, nicht zu virtuos und gleichzeitig klangvoll und eingänglich. Florilegium bietet uns hier 11 der 24 Sonaten aus dieser Sammlung, Solo- und Triosonaten (die tatsächlich zu dritt gespielt werden: Flöte, Gambe und Continuo) in wechselnder Reihenfolge: eine reichhaltige Musik, die wieder einmal beweist, wie sich Telemann ständig weiterentwickelte, so umfangreich sein Werkekatalog auch sein mochte. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 20. April 2018 | Orfeo

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Kirchenglocken, die er mit vier Jahren beim Spaziergang in den Straßen der Stadt Zürich mit seinen Eltern gehört hat, bilden den Ausgangspunkt für den jungen Schweizer Pianisten Francesco Piemontesi. Er erinnert sich heute noch an diesen Augenblick, in dem ihm die Kraft der Musik mit einem Schlag bewusst wurde, und den er wie einen Schock erlebte. Die Schönheit des Klangs und der Reichtum der Harmonien, die er damals wahrgenommen hatte, lösten in seinem Unbewussten diese unaufhörliche Suche nach Klangfarben aus, die er so gut auf seinem Klavier ausdrücken kann. Mit fünf versuchte er, den Klang der Glocken auf seinem kleinen Spielzeugklavier nachzuahmen. Mit zwölf spielte er das Konzert in a-Moll von Grieg und begann öffentlich aufzutreten. Zwei Jahre wurde er sich der Grenzen seiner technischen Möglichkeiten sowie der störenden Spannungen überall in seinem Körper bewusst. Die Begegnung mit der Pianistin Cécile Ousset war für ihn entscheidend. Er stellte seine gesamte Technik um und gewann neues Vertrauen in seine Karriere. Wie im Märchen erhielt er eines Tages eine Mail von Alfred Brendel, der ihn zufällig im Radio gehört hatte und anbot, mit ihm zu arbeiten. Nachdem sie eine ganzen Stunde mit dem ersten Takt des Vierten Klavierkonzertes von Beethoven verbracht hatten, erarbeitete der junge Mann sein gesamtes Repertoire mit dem großen Meister, den er regelmäßig in London aufsuchte. Von Murray Perahia lernte er anschließend, die Struktur eines Werkes zu analysieren, was ihm dabei half, seine eigenen Interpretationen zu entwickeln. Heute ist Francesco Piemontesi selbst ein Meister geworden und spielt mit den größten Orchestern auf der ganzen Welt. Er ist auch der musikalische Direktor der Musikwochen von Ascona, wo er in seiner Jugend so viele großen Pianisten gehört hatte. Der Tessiner hat seinen Liszt lange mit Hilfe von Brendel reifen lassen, um uns heute diese wunderschöne Aufnahme von Première Année de pèlerinage zu bieten, die seinem vertrauten Heimatland gewidmet ist. Auf dieser neuen Einspielung zeichnet uns Piemontesi nicht etwa ein Bild des Komponisten als ein oberflächlicher Virtuose, sondern als der geniale Erfinder neuer Harmonien, die auf die folgenden Generationen einen großen Einfluss haben sollten. © François Hudry/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 20. April 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica
Anlässlich des zweihundertsten Geburtstages von Charles Gounod zeigt dieses erste vollständige Streichquartett (einschließlich zweier unveröffentlichter) auf historischen Instrumenten einen unbekannten Teil seines von Vokalmusik dominierten Schaffens. Gounod, Komponist des späten 19. Jahrhunderts, ist mit seinen fünf Quartetten der würdige Erbe der Wiener Klassizismustradition. Die lyrischen Akzente des Quartetts in g-Moll oder die luftige Leichtigkeit des Scherzo des Petit Quatuor beschwören nicht weniger als die Namen Schuberts und Mendelssohns. Die Musiker des Quatuor Cambini-Paris (Julien Chauvin, Karine Crocquenoy, Pierre-Éric Nimylowycz und Atsushi Sakaï) interpretieren anmutig diese Seiten voller Ernst und Süße. © Aparté/Little Tribeca