Die Alben

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Instrumentalmusik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Außergewöhnliche Tonaufnahmen
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Klassik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month - Gramophone Editor's Choice - Hi-Res Audio
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Symphonieorchester - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Hi-Res Audio
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Symphonieorchester - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Cellokonzerte - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Wir sind besonders darüber erfreut, den deutsch-französischen Cellisten Nicolas Altstaedt bei einem Label zu sehen, das es ihm nun endlich ermöglicht, seine besondere Persönlichkeit und seine unstillbare Neugier über das Leben zu entfalten, nachdem er vor ein paar Jahren die beeindruckendsten Aufnahmen der Haydn Cellokonzerte für das Label Genuin verwirklicht hatte. Auf diesem ersten Album mit dem Label Channel Classics, lädt er uns ein, die Regionen der ehemaligen Sowjetunion an der Seite von drei bedeutenden Figuren des zwanzigsten Jahrhunderts zu durchschreiten: Dmitri Schostakowitsch und Mieczysław Weinberg sowie Witold Lutosławski. Erwarten Sie vom Werk dieses Künstlerteams keine Lawine an virtuosen Zügen. Es handelt sich in erster Linie um den lyrischen und überraschend spielerischen Aspekt des Cellokonzertes von Schostakowitsch und jenes, unendlich geheimnisvoll und mysteriös, von Weinberg, das hier, wie am ersten Tag, offenbart wird.
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Symphonieorchester - Erschienen am 10. August 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month
Auch wenn Leonard Bernstein einer der größten Dirigenten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war, so hat seine Aktivität als Interpret nie die des Komponisten überdeckt. Aber der weltweite und dauerhafte Erfolg der West Side Story hat ihn oft geärgert, weil dieser den Rest seines reichhaltigen und abwechslungsreichen Werkkatalogs in den Schatten stellte. Antonio Pappano hatte den guten Einfall, die drei Bernstein-Sinfonien in einem Album zusammenzustellen. Er hat dieses im Laufe mehrerer Konzerte mit seinem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom aufgenommen, das unter seiner Leitung international bekannt geworden ist. Bernstein hatte zu diesem Ensemble, mit dem er regelmäßig zusammenarbeitete, ein besonders enges Verhältnis. Bernsteins erste Sinfonie, Jeremiah, stammt aus dem Jahr 1944. Er war damals 26 Jahre alt und schrieb im gleichen Jahr sein erstes Ballett für den Broadway, Fancy Free. Er mischte gerne die musikalischen Gattungen. Diese Praxis wurde zu seinem Markenzeichen und irritierte eine ganze Reihe misstrauischer Musikliebhaber, die nicht verstehen konnten, dass diese Dichotomie die Frucht seines Genies war. Diese erste, auf Hebräisch gesungene Sinfonie prangert das Grauen des Holocausts in Europa an. 1949 entstand The Age of Anxiety (Das Zeitalter der Angst), seine eigenartige, zweite Sinfonie nach einem langen und schwierigen Gedicht von W. H. Auden. Diese wegen ihres heiklen Klaviersolos selten gespielte Symphonie besteht aus einer Abfolge von "Themen und Variationen". Sie flirtet zu Beginn noch mit der europäischen Kunstmusik, insbesondere der von Prokofjew, um dann in einer synkopierten Sentimentalität nach Art der großen Hollywood-Filme zu enden. Die ausgezeichnete Pianistin Beatrice Rana (die für Warner Classics mit demselben Dirigenten ein sehr spannendes Zweites Klavierkonzert von Prokofjew sowie in jüngerer Zeit eine eher umstrittene Aufzeichnung der Goldberg-Variationen von J. S. Bach realisiert hat) erweist sich hier als brillante und überzeugende Interpretin. Die dritte Sinfonie, Kaddish, die 1963 geschrieben und dem Präsidenten Kennedy gewidmet wurde, ist zweifellos das persönlichste Werk dieser Trilogie. Die für Bernstein so typische, heterogene Musik begleitet ein aus seiner Feder stammender Text, der aufgrund seiner ikonoklastischen Arroganz einen Skandal ausgelöst hat - denn Bernstein erteilt Gott Ratschläge darüber, wie er die Menschen besser regieren sollte... Da er mit seinem Text unzufrieden war, hat der Komponist sein Werk mehrfach überarbeitet, um ihm die heute allgemein übliche Form zu geben. © François Hudry/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 29. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Im Rahmen der neun Alben, die das französische Label Harmonia mundi dem 100. Todesjahr von Debussy widmet, bietet das vorliegende den Zweiten Band der Préludes, die Alexander Melnikow auf einem Erard-Flügel spielt. Debussys pianistisches Universum ist so eng mit dem instrumentalen Timbre verbunden, dass Pianisten wie auch Musikverleger sich oft dafür entscheiden, auf einen bestimmten Klavierhersteller zurückzugreifen, um die Besonderheiten dieser Musik deutlicher zu erfassen. Alexander Melnikow gehört zu den seltenen russischen Künstlern, die sich für historische Instrumente interessieren. Der Schüler von Swjatoslaw Richter hat sich bereits früh für diese Praxis interessiert, arbeitet mit Andreas Staier sowie Alexei Ljubimow zusammen und spielt mit spezialisierten Ensembles wie dem Concerto Köln oder der Akademie für Alte Musik Berlin. Seine Interpretation der Préludes von Debussy in der Wigmore Hall in London wurde von der Kritik besonders geschätzt, die den russischen Pianisten einen „Zauberer“ nannte, der eine „hinreißende“, aber auch „gewaltige“ und „erschreckende“ Musik valorisiert. Von dem in tausend Farben schillernden Orchesterwerk La Mer lässt sich ein Auszug für Klavier zu vier Händen nur schwierig erstellen. Debussy hat seine eigene Transkription widerrufen und es André Caplet überlassen, eine andere für zwei Klaviere zu vier Händen zu verfassen. Alexander Melnikow und Olga Pashchenko wagen zu beweisen, dass die Transkription des Autors keineswegs „unspielbar“ ist. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 29. Juni 2018 | NoMadMusic

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Violinkonzerte - Erschienen am 22. Juni 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Während das Erste Violinkonzert von Max Bruch bis zum Gehtnichtmehr aufgezeichnet wurde, so lässt sich von der eleganten Schottischen Fantasie des Meisters nicht dasselbe sagen. Hier finden wir also Joshua Bell, den neuen künstlerischen Leiter der Academy of St. Martin in the Fields, an der Geige und an der Spitze des Ensembles, in einer Darbietung des Violinkonzertes – das er vor 30 Jahren bereits mit Marriner aufgezeichnet hatte – und der Fantasie, für ihn eine Ersteinspielung. Die Fantasie, 1880 nach dem Zweiten Violinkonzert entstanden, war zwar Sarasate gewidmet, wurde jedoch von Joachim uraufgeführt. Der Komponist verwebt hier mit unendlicher Eleganz reelle und imaginäre schottische Wendungen, Themen und melodische Impressionen. Joshua Bell, selbst von schottischer Abstammung, schwimmt wie ein wilder Lachs in den klaren Gewässern der Seen und Bäche der Highlands, während das Orchester - offensichtlich mitgerissen - ihm eine wunderschöne Begleitung bietet. © SM/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 22. Juni 2018 | Warner Classics

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 22. Juni 2018 | Warner Classics

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 22. Juni 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Qobuzissime
Es gibt tatsächlich eine neue Partitur von Bernstein zu entdecken, nämlich die von Garth Edwin Sunderland bearbeitete kammermusikalische Fassung von A Quiet Place. Sie wurde zum ersten Mal durch den Dirigenten Kent Nagano im Konzertsaal der Maison Symphonique in Montréal aufgeführt und mitgeschnitten. Das letzte Bühnenwerk des amerikanischen Komponisten war 1983 in der Houston Grand Opera uraufgeführt worden. Es wurde anschließend durch den Librettisten Stephen Wadsworth und den Komponisten überarbeitet, der Passagen des Einakters Trouble in Tahiti von 1951 einfügte. Anschließend wurde die Oper noch zweimal uraufgeführt (an der Scala in Mailand und in Washington). 1986 leitete der Komponist selbst die Uraufführung einer weiteren – und diesmal endgültigen – Version an der Wiener Staatsoper. Dieses Werk ist in jeder Hinsicht faszinierend, eine Art zeitgenössisches Intermezzo von Strauss. Es spiegelt in der Einsamkeit und der Existenzkrise eines Ehepaares (Trouble in Tahiti) und später der ganzen Familie die amerikanische Gesellschaft wider. In der Struktur orientierte sich Bernstein an Mahler und schuf einen letzten Satz voll „würdevoller Noblesse“, der an die Dritte und Neunte Sinfonie seines verehrten Vorbilds erinnert. Wie so oft bei ihm bewirkt die Verwendung verschiedenster Stile (Jazz, Chor, Broadway, Mahler, Berg, Britten, Copland…) einen explosiven Mix, der eher zu einem musikalisch untermalten Gespräch als zur großen Oper passt. Aber paradoxerweise wird genau dadurch dieses Werk so besonders … und spannend. Sie können es mit seinem ehemaligen Schüler und Getreuen Kent Nagano an der Spitze ausgezeichneter Solisten neu entdecken und werden verstehen, wo der „stille Ort“ liegt, an dem „uns die Liebe Harmonie und Vergebung lehren wird“. © Franck Mallet/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 15. Juni 2018 | CPO

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Henri Marteaus Vater war Franzose, seine Mutter Deutsche. Er wurde 1874 geboren: in einer Zeit – kurz nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 und dem Verlust von Elsass-Lothringen –, als beide Länder starke Ressentiments gegeneinander hegten. Dabei begann seine Karriere als Geiger sehr vielversprechend, denn bei einem großen Konzert in Reims sprang er spontan für seinen Lehrer ein und spielte ein Violinkonzert von Vieuxtemps mit größter Perfektion. Wenig später debütierte er in London und Wien unter der Leitung von Hans Richter, begegnete Brahms, Tschaikowsky, Busoni, Dvořák, Nielsen, Grieg, Reger und vielen anderen großen zeitgenössischen Musikern, mit denen er häufig zusammen auftrat. Und als Krönung übernahm er schließlich 1908 die Nachfolge Joseph Joachims am Berliner Konservatorium. Dann aber kam es 1914 wie es kommen musste, und Marteau befand sich – als französischer Reserveoffizier! – in Deutschland mit Arbeitsverbot unter Hausarrest, und das Schlimmste war, dass er von französischer Seite als deutscher Spion angesehen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg nahm er die schwedische Staatsbürgerschaft an und setzte zugleich seine Unterrichtstätigkeit an den Konservatorien in Leipzig und Dresden fort. Mit seinem Ruhm als Virtuose war es jedoch vorbei. Er starb 1934. Sein Werk hat sehr unter den Wirren des Krieges gelitten. Die Mehrzahl seiner Partituren existierten nur in handschriftlicher Form und sind zum Teil verloren gegangen. Die Quartette sind uns jedoch überliefert, denn sie wurden zu seinen Lebzeiten oft aufgeführt und waren daher veröffentlicht und weit verbreitet. Das hier vorgestellte Zweite Quartett aus dem Jahr 1905 unterstreicht die musikalische Verbundenheit zwischen Marteau und Reger: kühne Chromatik, durchgängige Kontrapunktik, reiche Polyphonie, wenn auch der Geist „à la française“ – mit Betonung auf dem Geist – bezeugt, dass es sich nur um ein Werk von Marteau handeln kann. Die Acht Lieder für Mezzosopran und Streichquartett, die uns hier von Karine Deshayes in Begleitung des Isasi-Quartetts vorgetragen werden, stammen aus seinem Exil in Deutschland oder aber seinem Exil in Schweden aus den Jahren 1915 bis 1917. Man hat sie lange verloren geglaubt; erst ein ganzes Jahrhundert später, im Jahr 2016, wurden sie endlich veröffentlicht! Der Komponist hat uns eine lange Nase gedreht: Die Texte sind auf Französisch. Melodik und Harmonik sind übrigens auch ausgesprochen Französisch, mit einigen Akzenten, die an Debussy erinnern. Es sind auf alle Fälle wunderschöne Stücke, die man sich mit großem Vergnügen anhört, besonders in einer so schönen Interpretation. © SM/Qobuz
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Instrumentalmusik - Erschienen am 15. Juni 2018 | CPO

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Jeder kennt Mendelssohns Violinkonzert, zumindest das in e-Moll. Seine Klavierkonzerte sind auch einigermaßen bekannt. Aber was ist mit dem hier vorgestellten Konzert für Klavier und Violine? Zugegeben, es ist ein Jugendwerk und das ist das Mindeste, was wir sagen können. Es stammt aus dem Jahr 1823. Mendelssohn war damals 14 Jahre alt, legte aber bereits verblüffendes Talent an den Tag. Allem Anschein nach war dieses Konzert für die privaten sonntäglichen Konzerte im Elternhaus gedacht. Man kann hier noch einige klassische Anklänge an Mozart und Beethoven (letzterer lebte damals noch!) sowie im brillanten Klang auch an Weber heraushören …, aber die typisch Mendelssohn‘schen Techniken der Melodieführung sind bereits alle vorhanden. Auf der vorliegenden Aufnahme ist die Originalfassung mit Streichorchester zu hören. Kurz nach ihrer Uraufführung bei den sonntäglichen Hauskonzerten hatte Mendelssohn eine neue Fassung mit Bläsern und Pauken angefertigt. Das Violinkonzert in d-Moll hat der Komponist noch früher (mit 13 Jahren) geschrieben. Hiervon wird allerdings die einige Jahre später entstandene überarbeitete Version wiedergegeben: Die Sätze wurden gegenüber dem Original verdichtet und der dritte Satz vervollständigt, denn das Manuskript des ersten Entwurfs von 1822 enthielt für diesen letzten Satz nur Skizzen. Auch hier kann man über so große Reife nur staunen. Stammte das Werk aus der Hand eines anderen Komponisten als Mendelssohn, so würde man diesen als vergessenes Genie bezeichnen – wenn auch ein erwachsenes – während man bei Mendelssohn jedoch auf die Jugendlichkeit des Werkes verweist. So wie wir es übrigens auch in diesem kurzen Artikel tun… © SM/Qobuz
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Violinkonzerte - Erschienen am 8. Juni 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Die Presse überschlägt sich: „Der neue Menuhin“, „Ein aufgehender Stern“, „Wunderbogen“… Auch wenn der 17-jährige Daniel Lozakovich nach den Sternen greift, so steht er dennoch mit beiden Beinen fest auf der Erde. Mit seiner erstaunlichen Reife weiß er genau, wie er seine glänzende Karriere steuern muss. Er wurde in Schweden in einer Familie aus der ehemaligen UdSSR geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Zwei Jahre später spielte er unter der Leitung von Vladimir Spivakov sein erstes Konzert. Es folgte die schwierige Suche nach einem Lehrer, der seine „Musikalität nicht verändern, sondern stärker machen würde“. Daniel Lozakovich lebt inzwischen in Genf, wo er bei Eduard Wulfson studiert - einem Pädagogen, den er auf einem Festival in Verbier kennengelernt hat und der ihn privat unterrichtet. Bei diesem Festival übrigens, das junge Talente besonders fördert, ist der Teenager Valery Gergiev begegnet, der ihn sofort unter seine schützenden und emanzipatorischen Fittiche nahm. Unter Vertrag mit Deutsche Grammophon (DG) wird Daniel Lozakovich demnächst das Konzert in D-Dur von Beethoven mit seinem Mentor aufnehmen - „ein Werk, dessen Struktur so klar, aber dessen Musik so schwierig ist“, sagte er. Daniel Lozakovich hört sich viele Aufnahmen an, um sein Spiel zu perfektionieren und seine musikalischen Kenntnisse zu erweitern. Er lernt viel durch das Anhören der großen Meister der Vergangenheit, insbesondere durch Bruno Walter und dessen Liebe zum Detail, dessen Klang, den er dem Orchester entlocken kann und dessen singende Phrasierungen. Diese Vorliebe spiegelt den Geschmack des jungen Musikers wieder, den wir hier auf seiner ersten Bach gewidmeten Einspielung hören können. Die Zweite Partita (mit ihrer klar strukturierten Chaconne) und die Konzerte in E-Dur und a-Moll überzeugen sofort durch ihre solide Konzeption sowie einem wunderschönem Klang mit langen und sehr expressiven Phrasierungen. Seine Eltern, selbst keine Musiker, hätten sich gewünscht, dass ihr Sohn ein großer Tennisspieler wird, aber das Schicksal hat anders entschieden, denn diesem entschiedenen Teenager mit dem strahlenden Lächeln wurde das musikalische Talent in die Wiege gelegt. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. Juni 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Zwischen 1580 und seinem Todesjahr 1599 hat Luca Marenzio nicht weniger als 18 Madrigalbücher für 4 bis 6 Stimmen veröffentlicht, in etwa 500 überlieferten Werke, die von der rasanten Entwicklung des Kompositionsstils von Marenzio zeugen. Mit dem Fortschreiten seiner Arbeit entwickelte er zunehmend düstere, gequälte und chromatische Stimmungen und nur ein Gesualdo trat einige Jahre später mit ähnlichen harmonischen Irrungen in seine Fußstapfen. Die beiden letzten Madrigale, die das Ensemble Rossoporpora auf dem vorliegenden Album bietet – aus dem Neunten und letzten Madrigalbuch zu fünf Stimmen von 1599 – sind ein anschauliches Beispiel dafür. Man hat kaum Zeit, eine Phrase zu verstehen, und schon wird sie von Marenzio durch eine Dissonanz, eine nicht greifbare enharmonische Verwechslung oder eine gewagte Chromatik zerstört. Der Titel des Albums sagt eigentlich alles: Im Laufe dieser 18 Jahre gelangt man von „amoroso“ (verliebt) zu „crudo“ (grausam). Mit seinen Texten aus Liebes- oder Priestergedichten entfernt sich Marenzio, der übrigens wenige geistliche Werken geschrieben hat, von jeglicher Art religiöser Versuchung. Man kann sagen, dass seine große Kunst im menschlichsten Aspekt der Musik und des Gesangs gründet. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 6. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Diese Aufnahme sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Seit zehn Jahren wird der Markt von so vielen Aufnahmen der Goldberg-Variationen überschwemmt, sowohl mit Klavier als auch mit Cembalo, dass man sich nicht mehr vorstellen konnte, eine solche Überraschung zu erleben. Nach einigen absolut faszinierenden Projekten, zunächst bei Pan Classics (Scarlatti, Soler), und einem ersten Album bei harmonia mundi, das den seltenen Sonaten von Padre Soler (Qobuzissime) gewidmet war, kehrt der spanische Cembalist Diego Ares – geb. 1983 in Vigo – hier wieder zu Johann Sebastian Bach und zu einem der wahrscheinlich komplexesten Werke des Kantors zurück. Diego Ares legt eine verblüffende Sorgfalt, Phantasie und Freiheit in die Phrasierungen, Registerwahlen, Verzierungen aber auch in seinen Sinn für Überraschungen (Variationen 25). Die Harmonien klingen unerbittlich, oftmals rau und strahlend zugleich (Variationen 28). Die linke Hand lässt manchmal überraschende Verzögerungen entstehen, die jedoch stets passend und flüssig sind. Dadurch entsteht ein echter Raum für Ausdruck, der den unglaublichen erzählerischen Sinn von Diego Ares’ Interpretation widerspiegelt. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Violinensolo - Erschienen am 25. Mai 2018 | LSO Live

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 25. Mai 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den „Dialogkantaten“ von Bach geht es meistens um ein Gespräch Jesu mit der menschlichen Seele, die anfangs gequält und am Ende wieder beruhigt erscheint. Die Akademie für Alte Musik in Berlin, die seit 1982 (und mehr als einer Million verkaufter CDs!) Musiker aus verschiedenen Orchestern der Stadt vereint – ursprünglich nur der ehemaligen sowjetischen Zone und seit dem Fall der Mauer der ganzen Stadt –, hat drei Kantaten ausgewählt, die zu dieser Gattung gehören. Sie stammen alle aus der berühmten Leipziger Zeit des Komponisten, genau genommen aus dem dritten Kantatenzyklus, den Bach 1726 für Leipzig geschrieben hat. In Anbetracht der Handlung dieser Kantaten ist es nicht weiter verwunderlich, dass die ersten Arien verzweifelt und zerrissen klingen. Der weitere Verlauf entwickelt sich jedoch zunehmend in Richtung Beschwichtigung und Freude. In den ersten Momenten dieser Kantaten entdeckt man einen höchst intensiven Bach: voller Schmerz und in seiner romantischen, zutiefst lyrischen und zugleich dennoch strengen Vision des musikalischen Diskurses auch schrecklich modern. Die originellste davon ist zweifellos die Kantate BWV 49, die mit einer Sinfonia und obligater Orgel beginnt. Der Hörer wird hier den letzten Satz des Cembalokonzerts in E-Dur wiedererkennen, den Bach zehn Jahre später wiederverwendet hat. Sie setzt sich mit einer Orgelsolo-Arie und einer anschließenden zweiten Arie mit Cello und Oboe fort, in der die beiden Soloinstrumente die freudige Sopranstimme umranken. Den Abschluss bildet ein wunderbarer Choral mit einer Arie, die einer Bassstimme und Solo-Orgel anvertraut wurde, während der Sopran in himmlischen Höhen das Thema des Chorals anstimmt: Die Wirkung ist von einer verblüffenden Modernität. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 25. Mai 2018 | Calliope

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