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Rock - Erschienen am 15. Juni 2018 | Glen Campbell - Demo PS

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Wenn man auf Glen Campbell zu sprechen kommt, beschreibt man den Country Boy oft als einen Sänger, der wegen „seiner Vorliebe für Schlagermusik berühmt ist“. Das soll nicht heißen, dass sein Country Pop der späten siebziger Jahre harmlos und einfach ist, ganz im Gegenteil. Egal, ob es sich nun um Southern Nights, Rhinestone Cowboy oder Songs wie Wichita Lineman handelt, solche Titel sind auf diesem Gebiet große Hits geworden, weil sie den damaligen Kriterien eines Klassikers hundertprozentig entsprachen. Campells Karriere ist aber weitaus vielseitiger und komplexer. Unzählige Details machen aus ihm eine Kultfigur der amerikanischen Musik. Als erfahrener Gitarrist, Sänger, Komponist, Songwriter und sogar Fernsehmoderator teilte er seine Karriere in ein Leben im Scheinwerferlicht und ein weniger exponiertes Leben im Studio. Dazu ist anzumerken, dass es in den sechziger und siebziger Jahren mengenweise Studios gab, welche die Musik revolutionierten, und Campbell war fester Bestandteil eines der größten Studios, wenn es nicht sogar das allergrößte war: The Wrecking Crew (alias The Clique oder auch The Phil Spector Wall of Sound). Dank Jimmy Bowen schließt er sich 1962 diesem Musikerensemble der Westküste an, und somit ist er regelmäßig mit der Bassistin Carol Kaye, dem Gitarristen Tommy Tedesco und mit dem Schlagzeuger Hal Blain zusammen, aber auch mit Frank Sinatra, Rick Nelson und vor allem mit… dem King! Sings For The King ist also eine posthume Platte, die nie zuvor veröffentlicht worden war. Die 18 Titel sind erst kürzlich entdeckt worden. Sie stellen eine Art persönliche Korrespondenz zwischen Campbell und Presley dar und bei dieser Gelegenheit macht der Country Boy zwischen den Jahren 1964 und 1968 Aufnahmen, die er seinem Freund widmet. Eine Überraschung, die eigentlich nicht für unsere Ohren bestimmt gewesen war, aber immerhin… Glen Campbell genoss zweierlei Vorteile. Erstens konnte er genauso hoch wie Elvis singen, zweitens stand er seit 1956 dem Star nahe. So hatte er ein wirksames Mittel zur Hand, um dem King neue Kompositionen von Sid Wayne und Ben Weisman zu zeigen. Diese Platte musste einfach dieses legendäre Duo als Opener präsentieren. Und zwar mit We Call On Him, wo die Harmonie zwischen den beiden Männern eindeutig zur Geltung kommt. Es ist eine am Klavier gespielte Ballade, in der sich zwei eingefleischte Crooner zusammentun, um einen melancholischen, von einem Backgroundchor diskret unterstützten Song vorzutragen. Ein recht gefühlsgeladener Augenblick. Gleich danach kommen 17 von Glen interpretierte Titel und er beweist, welch talentierter Imitator er ist. Es fängt an mit Easy Come, Easy Go, geht weiter mit Spinout und reicht bis hin zu I’ll Be Back und I Got Love, und der King war mit allen siebzehn Titeln einverstanden. Diese Schattenfigur hat einen unweigerlichen Beitrag zur Karriere eines der größten Musikstars geleistet. Und nichtsdestotrotz steht auf dieser Platte Campbell im Mittelpunkt und das tut unheimlich gut! © Clara Bismuth/Qobuz
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Country - Erschienen am 1. Juli 1975 | Capitol Records

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Country - Erschienen am 1. Januar 1967 | Capitol Nashville

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