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Die Alben

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Tchaikovsky: Symphony No. 6 "Pathétique"

Kirill Petrenko

Symphonien - Erschienen am 10. Mai 2019 | Berlin Philharmonic Orchestra

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Die Vorfreude ist groß in Berlin auf Kirill Petrenko, der im August sein Amt als Chefdirigent der Philharmoniker antreten wird. Nach musikalisch zuletzt eintönigen Jahren unter Simon Rattle verspricht Petrenko frischen Schwung, was auch die Imagekampagne der Philharmoniker zum Amtsantritt aufgreift: Wellen sind das beherrschende grafische Motiv. Schallwellen, Energiewellen. Man sieht sie auch auf dem Cover der ersten gemeinsamen CD, die das orchestereigene Label nun herausgebracht hat: Petrenkos erstes Konzert mit den Philharmonikern nach seiner Wahl zum neuen Chefdirigenten. Es ist die erste CD des bislang aufnahmescheuen Dirigenten seit langem. Der Mitschnitt aus dem März 2017 mit Tschaikowskys „Pathétique“ macht die Vorfreude nicht kleiner. Der langsame erste Teil des Kopfsatzes, gleichwohl äußerst bewusst empfunden, mag noch nichts Ungewöhnliches verheißen, Musiker und Dirigent scheinen sich erst abzutasten. Mit dem Verzweiflungsausbruch in der Mitte des Satzes erhält diese Wiedergabe allerdings eine dramatische Spannung, die bis zum Ende nicht nachlässt. Petrenko erzählt straff und zielgerichtet (da äußert sich der erfahrene Operndirigent), in den schnellen Sätzen spielt das Orchester mit nahezu unheimlicher Präzision, in den langsamen Teilen lassen die Musiker eine Lust am Reichtum und an der Fülle von Klangfarben erkennen, die bei Simon Rattles Hauruck-Stil zwischenzeitlich verschütt gegangen war. Das ist fesselnd, packend und berührend. Claudio Abbado und Rattle konnten beide wenig anfangen mit Tschaikowsky. Dass Petrenko mit dieser Aufnahme an den großen Tschaikowsky-Dirigenten Karajan anknüpft: Auch das dürfte man bei den Philharmonikern nicht ungern sehen. © Haustein, Clemens / www.fonoforum.de
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Beethoven: Symphonies Nos. 1 - 9

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 15. Juni 2016 | Berlin Philharmonic Orchestra

Hi-Res Booklet
Die erste Gesamteinspielung der neun Beethoven-Sinfonien mit Simon Rattle (damals noch ohne Sir) und den Wiener Philharmonikern von 2003 stieß auf ein geteiltes Echo, oft auf unverhohlene Ablehnung. So könne man Beethoven nicht mehr spielen, hieß es – was natürlich kein Argument ist, zumal Rattle mit seinen Aufnahmen ja gerade demonstriert hatte, dass man Beethoven durchaus noch so spielen konnte. Aber es war kein Beethoven nach den Direktiven der historisch authentischen Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten. Oder wie deren Verfechter gerne zu sagen pflegen: kein Beethoven auf der Höhe der Zeit. Bekanntlich ändern sich die Zeiten. Gerade im Falle der Beethoven-Sinfonien haben Dirigenten wie Mariss Jansons oder Riccardo Chailly neulich mit traditionellen Orchestern neue Wege erschlossen. Im Vergleich dazu wirkt Rattles Wiener Zyklus aus heutiger Sicht eher traditionell, jung und romantisch, was sicher auch am Wohlfühl-Klang der Wiener Philharmoniker und am süffigen Nachhall des Klangbilds lag. Das neue Berliner philharmonische Remake wirkt da insgesamt kompakter, im Fortissimo auch schlagkräftiger und im musikalischen Gestus erregter, also aufregender. Dennoch, an die klanglichen Standards der Einspielungen von Jansons und Chailly reicht dieser Berliner Beethoven nicht ganz heran. Die Holzbläser sind klangfarblich unterbelichtet, die Streicher klingen eher forsch und etwas pauschal. Eine Berliner philharmonische Klangidentität (was immer man sich darunter vorstellen mag) ist nicht wirklich auszumachen. Oder anders gesagt: Der Orchesterklang kommt nicht in all seinen (früheren?) farblichen Facetten wirklich zum Leben. In der Wahl der Tempi gibt es, abgesehen von der neunten Sinfonie, zwischen der Wiener und der Berliner Aufnahme keine gravierenden Unterschiede. Die Spielzeiten mancher Sätze gleichen sich fast auf die Sekunde genau, und da wie dort liegen sie unter Beethovens eigenen (sehr raschen) Metronomangaben. Nach wie vor hat Rattle die Gewohnheit, langsame Sätze etwas auszukosten. In der Neunten erreichte er in der Wiener Einspielung mit 17 Minuten beinahe einen Rekord (selbst Klemperer brauchte nur 15), in der Berliner Neuaufnahme ist er bei 16 Minuten angelangt (Chailly liegt bei knapp 13). Mich haben Rattles eher besonnene Beethoven-Tempi immer fasziniert, aber diese Faszination war bei der Wiener Aufnahme stärker als bei der Berliner Einspielung. Diese wirkt routinierter, weniger entdeckungsfreudig. Zweifellos gibt es auch hier Höhepunkte – die „Pastorale“ zum Beispiel, eine in ihrer luftigen Gelöstheit und Differenziertheit wunderschöne Wiedergabe, orchestral auf superbem Niveau. Auch die „Marcia funebre“ aus der „Eroica“ hinterlässt, wiederum bei sehr gemessenem, ja heroischem Tempo, einen tiefen Eindruck: überlegen gestaltet und souverän musiziert. Bei der Vierten begeistert die Griffigkeit der Artikulation, und in den Ecksätzen der Achten spürt man nicht nur das Temperament des Dirigenten, sondern auch ein inneres Feuer. Auch die Neunte beginnt vielversprechend – die fallenden Quinten zu Beginn betonen lakonisch, was dem anschließenden riesigen Crescendo umso mehr Überwältigungskraft verleiht. Kleine Temporückungen bei Übergängen, ein Charakteristikum von Rattles Beethoven-Dirigat, passen allerdings besser zur „Pastorale“ als hier, wo sie – bei der Herbheit und Strenge dieses Satzes – wie ein momentaner Spannungsabfall wirken. Höhepunkt ist zweifellos der dritte Satz: Zu Beginn (ab Takt 3) hört man endlich einmal die in der Betonung taktverschobenen Bratschen wie sonst nur bei Giulini – und Rattle war in jungen Jahren dessen Assistent. Überhaupt erinnert das breite, lyrische Ausmusizieren der Melodien in langsamen Sätzen oft an Giulini – weiß Gott kein schlechtes Vorbild. Im Freudenfinale, vom Berliner Rundfunkchor klangsatt, freudestrahlend und differenziert gesungen, fallen die Solisten ab. Wann endlich gibt es wieder einmal vier kompetente Sänger für diesen Freudenhymnus? © Pfister, Werner / www.fonoforum.de
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Sibelius : Symphonies 1 - 7

Sir Simon Rattle

Klassik - Erschienen am 11. September 2015 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Beethoven: Symphony No. 9

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Mahler: Symphony No. 9

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 30. April 2021 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Von den zehn Mahler-Sinfonien, die die Berliner Philharmoniker in den letzten zehn Jahren mit acht verschiedenen Dirigenten eingespielt und in diesem Jahr auf ihrem eigenen Label veröffentlicht haben, ist die 2017 entstandene Aufnahme der Sinfonie Nr. 9 mit Bernard Haitink zweifellos einer der Höhepunkte. Kein Wunder, denn Haitink ist, seit er in den frühen 1960er Jahren als Chefdirigent des Concertgebouw-Orchester zur Mahler-Renaissance in seinem Heimatland beitrug, für seinen Mahler bekannt. Mit den Berliner Philharmonikern verbindet ihn eine ebenso langjährige wie enge Beziehung, und so ist von Anfang an klar, dass uns hier ein Hochgenuss erwartet: klare Texturen, die den warmen, analytischen Raum der Philharmonie ausfüllen, endlos lange Linien; brillanter Streicherklang – zunächst schmelzend und weich, dann in Begleitung der Blechbläser zu strahlender Helligkeit ansteigend; glanzvolle Höhepunkte, die mit überwältigender Kraft und Intensität aus höchster Höhe in verzweifelte Tiefen stürzen; die schlichte Würde des Violinsolos in der Reprise, das durch seine Zurückhaltung umso stärker berührt. Die beiden mittleren Sätze leben von einer changierenden Mischung aus Eleganz und Rustikalität, von kammermusikalischem Spitzentanz und stimmgewaltiger Tutti-Power sowie von reich nuancierter Ausgelassenheit. Der verfeinerte Holzbläserklang und die strahlenden, prägnanten und dynamischen Abwärtsläufe der Streicher im zweiten Satz sind köstlich. Der katastrophale Ausbruch am Ende des dritten Satzes könnte vielleicht noch befriedigender sein, wenn er eine Nuance dunkler und schwerer wäre. Doch die allmähliche Lossagung vom Leben im letzten Satz ist in ihrer sanften Intensität alles, was man sich wünschen kann – gebannt hängt man an jeder einzelnen Note und auch an der spannungsgeladenen Stille der Philharmonie. Es muss wohl unvergesslich gewesen sein, mit ihnen im Saal zu sitzen und diese faszinierende Reise zu erleben. © Charlotte Gardner/Qobuz
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Tchaikovsky: Symphony No. 5

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Mahler: Symphony No. 6

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 26. März 2021 | Berlin Philharmonic Orchestra

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The John Adams Edition

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 10. November 2017 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Beethoven : Symphony No. 7

Kirill Petrenko

Klassik - Erschienen am 25. September 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Schmidt: Symphony No. 4 - Stephan: Music for Orchestra

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 27. November 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Beethoven · Tchaikovsky · Schmidt · Stephan

Berliner Philharmoniker

Klassik - Erschienen am 25. September 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Im Juni 2015 wählten die Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko zu ihrem neuen Chefdirigenten; vor einem Jahr trat er das Amt an. Jetzt präsentiert eine exklusive Edition zentrale Aufnahmen dieser Phase der Vorfreude und des Aufbruchs. In Interpretationen von Werken von Beethoven, Tschaikowsky, Franz Schmidt und Rudi Stephan offenbaren sich nicht nur erste wichtige Programmlinien, sondern auch das spannungsreiche, intensive Musizieren in dieser Partnerschaft. Eine »klingende Momentaufnahme der beginnenden Zusammenarbeit zwischen den Berliner Philharmonikern und mir, gleichsam die Initialzündung unserer Gemeinschaft«, nennt Kirill Petrenko die Edition im Vorwort. Drei Repertoirefelder werden hier umrissen, die auch für die weitere Zukunft bedeutsam sind. Da ist zunächst die Musik Russlands, mit der Kirill Petrenko aufgewachsen ist und die hier durch Tschaikowskys Symphonien Nr. 5 und 6 repräsentiert wird. Es sind Interpretationen, in denen sich nicht nur Leidenschaft und Wucht dieser Werke voll entfalten, sondern auch ihre Details und feinen Schattierungen. Eine weiteres Anliegen Kirill Petrenkos sind zu Unrecht vergessene Komponisten. Als Beispiele hierfür stellt die Edition zwei Komponisten an der Schwelle zwischen Spätromantik und Moderne vor: Rudi Stephan und Franz Schmidt. Von letzterem ist die Vierte Symphonie zu erleben, eine Musik voller Klang und Schmerz und zugleich ein Lieblingsstück Kirill Petrenkos. Und dann ist da noch – als Eckpfeiler der Zusammenarbeit – die deutsch-österreichische Klassik und Romantik. Wie wichtig Kirill Petrenko dieses Repertoire ist, zeigt sich an dem prominenten Platz, den Ludwig van Beethoven in seinen Konzerten zur Eröffnung der Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 einnahm, als die Siebte bzw. die Neunte Symphonie auf dem Programm standen. Beide Interpretationen werden hier ebenfalls dokumentiert. Das Konzert mit Beethovens Neunter markierte zugleich den Beginn von Kirill Petrenkos Amtszeit als philharmonischer Chefdirigent. Die Aufführung war nicht nur ein programmatisches Statement, sondern offenbarte erneut die interpretatorische Qualität dieser Partnerschaft. Der Guardian schrieb: »Es war offensichtlich, warum sich das Orchester für Petrenko entschieden hatte. Er hat die Gabe, das Innere einer Partitur zum Leuchten zu bringen, [und] sein stürmischer Beethoven knisterte vor sehniger rhythmischer Energie«. © Berliner Philharmoniker Recordings