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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 18. Mai 2018 | Berlin Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Das Schumann-Quartett (nicht zu verwechseln mit dem „Quatuor Schumann“ von Christian Favre - Klavier, Tedi Papavrami - Violine, Dorin Matea - Bratsche und François Guye - Cello) wurde 2007 gegründet und studierte zunächst beim Alban-Berg-Quartett und später in Madrid bei Günter Pichler. Es besteht aus drei Brüdern - Erik, Ken und Mark Schumann - aus einer Kölner Familie mit deutschen, rumänischen und japanischen Wurzeln sowie der estnischen Bratschistin Liisa Randalu. Die Karriere dieses jungen Ensembles begann nach dem ersten Preis beim Quartett-Wettbewerb in Bordeaux mit einem steilen Aufstieg. Die jungen Musiker profitieren von der Erfahrung berühmter älterer Künstler und spielen mit Menahem Pressler oder Sabine Meyer Kammermusik.Das vorliegende dritte Album des Quartetts ist Robert Schumann gewidmet, allerdings mit einigen Abweichungen, denn wir finden hier eine entschiedene und energische Version des Ersten Streichquartetts sowie des Quartetts Op. 12 (mit der berühmten Canzonetta) von Mendelssohn, aber auch das Adagio zum Gedenken an Robert Schumann, das Aribert Reimann 2006 anlässlich des großen Düsseldorfer Festivals zum 150. Todestag des Komponisten geschrieben hat. Diese kurze Hommage auf der Grundlage eines Bachchorals, an dessen Harmonisierung für vier Stimmen Schumann noch kurz vor seinem Tod in einer psychiatrischen Klinik in der Nähe von Bonn gearbeitet hat, ist in einer modernen Tonsprache mit Vierteltönen und beklemmenden Dissonanzen geschrieben, die durchaus auch Schuberts krankem Gehirn entstammen könnten. Die Instrumentierung seiner 6 Gesänge Op. 107 für Sopran (die strahlende und rührende Anna-Luisa Richter) und Streichquartett durch Aribert Reimann ist eine sehr schöne Entdeckung. © François Hudry/Qobuz