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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Juni 2018 | Virgin EMI

Für Florence + The Machine begann die Reise bereits vor 10 Jahren, und zwar mit der Single Kiss with a Fist, die die kämpferische Natur der Künstlerin zur Geltung brachte. Mit High as Hope, ihrem vierten Album, ist die Engländerin nun eindeutig vorne mit dabei, nämlich mit einem nach wie vor schwer einzuordnenden Pop, der auf Elemente des Rock, des Soul oder sogar auf Barock-Arrangements zurückgreift. Unter der Teilnahme von Emile Haynie - Produzent von Bruno Mars, Eminem sowie Kid Cudi - produziert sie selbst ihr jüngstes Werk. Auf High As Hope ist die Sängerin mit ihrer außergewöhnlichen Stimme in Höchstform.Problemlos geht sie von Melancholie in Träumerei über. Dabei schafft sie es, zwischen sanften lyrischen Farben und kratzigen Kehlgeräuschen zu balancieren. In Big God läutet ein Klavier das Ende ein, anschließend meldet sich in No Choir ein ganzes Orchester zu Wort. Streicher, Keyboards und vor allem zwei talentierte Gäste, Sampha und Jamie xx von The xx, verleihen dem Ganzen höchste Intensität. Florence Welch macht aus ihrer Musik ein wildes, fantastisches Universum, in dem man sich gerne verirrt. In zehn Titeln spricht sie über allgemeine Themen, die sich alle über ihre Beziehung zur Kunst und die dadurch in ihrem Leben ausgefüllten Leerräume drehen. Leerräume, die aufgrund ihrer Legasthenie, ihrer Anorexie, aber auch durch eine suchtbedingte Persönlichkeit und eine problematische Sexualität entstanden sind. Florence wirkt sehr zartbesaitet und dennoch gelingt es ihr, ein sehr intensives, gefühlsstarkes Werk zu präsentieren, indem sie sich sowohl ihrer sensiblen als auch ihrer dominanten Persönlichkeit stellt. © Anna Coluthe/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juli 2009 | UMC (Universal Music Catalogue)

CD21,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2011 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2015 | Universal-Island Records Ltd.

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2015 | Universal-Island Records Ltd.

Hi-Res
"How big how blue how beautiful!" dachte sich Florence Welch wohl letztes Jahr irgendwann, als sie den blauen Himmel über L.A. begutachtete. Das sei wie eine Message gewesen, erzählt sie Jools Holland in dessen Talkshow über den Albumtitel. Groß und schön ist es dann tatsächlich geworden, das dritte Album der sechsköpfigen Indie-Folk-Rockband. Während die beiden Vorgänger "Lungs" und "Ceremonials" doch sehr realitätsferne Themen wie Fantasiewelten behandelten und man sich beim Interpretieren der Texte mit allerhand Metaphern herumschlagen musste, widmet sich Frau Welch auf dieser Platte universell zugänglichen Motiven wie Liebe und Sehnsucht. Sie rechnet ab mit vergangenen Beziehungen und ihrem ruhelosen Ich und gewinnt letztlich die Erkenntnis, dass Dinge manchmal einfach kaputt gehen - das Leben geht dennoch weiter. Gewohnt laut bringt sie diese Erkenntnis an den Mann. Die gute erste Hälfte der Songs hat vor allem eins gemeinsam: Einen langsamen, sanften Anfang, der relativ schnell in einer rockigen Indie-Hymne mündet. Hier herrscht Aufbruchstimmung, aber Mitschunkeln ist jederzeit erlaubt. Es ist unüberhörbar, dass die Britin leidet und kämpft, letztlich aber wieder gefestigt und mit beiden Beinen im Leben steht. Eine Folge der Zeit, die nach der langen Tour mit dem letzten Album "Ceremonials" kam. Danach nahm sie sich nämlich ein Jahr Auszeit – samt Einzug in die erste eigene Wohnung, zerbrochenem Herzen, vielen Partys und einem Nervenzusammenbruch. "Ich habe mich selbst nicht glücklich gemacht und ich war sehr instabil. Es war demnach auch eine sehr verletzliche Zeit für mich, in der wir das neue Album aufnahmen – deshalb würde ich es als mein persönlichstes Album bisher bezeichnen", so Welch zum Radiosender BBC 1. Diesen Prozess teilte sie mit Produzent Markus Dravs, der schon für Arcade Fire oder Björk produziert hat. Ebenfalls sehr laute, präsente Platten, weshalb er und Florence And The Machine ein wunderbares Team abgaben. Großartige Bläser-Arrangements paaren sich auf "How Big How Blue How Beautiful" mit Chören, orchestralen Elementen und vielen Gitarren. Dank Welchs kraftvoller Stimme steht der Gesang auf einem Level mit der sehr opulenten Instrumentierung. So manches Mal denkt man beim Hören, man sei gefangen im Beginn eines epischen Films, etwa beim Intro zu "Queen Of Peace". Am Ende von "Third Eye" dagegen befindet man sich im Abspann und fühlt sich wie nach einem erfüllten Kinoabend. Und das Trompeten-Outro des Titeltracks "How Big How Blue How Beautiful" ist an cineastischen Aspekten sowieso kaum zu übertreffen. Dass es ihr persönlichstes Album bisher ist, zeigt sich nicht nur dadurch, dass Drama Queen Florence ganz alleine mit ihrem Vornamen auf dem Cover verweilt - die Band steht mittlerweile definitiv im Hintergrund. Auch klingt die Sängerin erwachsener und weiser, als hätte sie einen Sturm hinter sich gelassen. Bei ihr waren das vielleicht Nervenzusammenbrüche, Beziehungsprobleme und Eskapaden, die sie durch die Songs bewältigt. Dabei herausgekommen ist eine Platte mit elf (in der Deluxe-Version sogar 16) kraftvollen Stücken voller Emotionen, Pathos und Opulenz. Florence ist trotz des Breakdowns ganz die Alte geblieben. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal-Island Records Ltd.