Die Auszeichnung Qobuzissime wird einstimmig von der Qobuz-Redaktion verliehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Qobuzissime-Album um ein "Crossover" im besten Sinne des Wortes und soll sich somit an alle Qobuz-Nutzer richten.

Mit der Auszeichnung Qobuzissime lenkt die Qobuz-Redaktion die Aufmerksamkeit auf herausragende Alben und rückt die verschiedensten Genres in den Vordergrund. Ein als Qobuzissime ausgezeichnetes Album präsentiert Ihnen das erste Aufnahmeprojekt eines noch unbekannten Künstlers mit einem ausgefallenen Repertoire... Qobuz setzt sich so für das Debüt eines Künstlers ein und arbeitet direkt mit den Produzenten zusammen, um die bestmögliche Präsenz auf Qobuz und darüber hinaus zu ermöglichen. 

Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Oktober 2018 | [PIAS] Le Label

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Wenn ein englischer Dandy mit einer unbefangenen Stimme, ein Pionier des French Touch und eine Riot-Grrrl-Sängerin – anders gesagt, Baxter Dury, Étienne de Crécy und Delilah Holliday – zusammenarbeiten, dann kommt es eben zu einer herbstlichen Überraschung. Die Geschichte begann Ende 2017 mit einer SMS, die ein etwas untätig herumsitzender Baxter Dury nach Paris sandte, um die eine Hälfte des Motorbass-Duos zu fragen, ob sie nicht ein paar Instrumentals herumliegen hätte. Daraufhin spielte sich zwischen dem Pariser Nordbahnhof und dem Londoner St Pancras so etwas wie ein Ballett ab, dem sich dann auch die Sängerin der Londoner Punk Combo Skinny Girl Diet anschloss, die auf ihrem ersten Mixtape Lady Luck Vol.1 im Frühjahr 2018 ein wahres Talent für den Soul/R&B an den Tag gelegt hatte. Das Trio trifft sich dann in jeder freien Minute im Studio von De Crécy, hält sich dabei an das Motto, es genauso einfach wie die Sleaford Mods zu machen, und zeugt schließlich „einen kleinen Mutanten der 80s, der noch nicht voll entwickelt ist“, wie Dury es ausdrückte. Etienne de Crécy hat also alle Schnörkel weggelassen, denn er serviert seinen Partnern im Grunde genommen Demos, also Synthie-Pop-Produktionen, die meist nur aus einem zuckenden Bass, einem Drum-Machine-Mix ganz im Hintergrund und einem Klavier bestehen. Und das funktioniert auch: die Single White Coats liefert den Beweis, dass man für einen guten Song nicht viel braucht, wenn es erstmal gute Sänger gibt. Die Stimmen sind die ganze Platte hindurch die eigentlichen Stimmungsmacher: Baxter Durys tiefes, gedämpftes Timbre antwortet den souligen Refrains von Delilah Holliday, ohne die diese Platte wohl ein bisschen eintönig geklungen hätte. „Etienne schuf den musikalischen Hintergrund für diese konfessionelle Geschichte und Delilah hat dem Ganzen irgendwie mehr Gefühl verliehen“, erzählt Dury. Es ist eine unwahrscheinliche Kombination, aber sie funktioniert, weil sie kurz, einfach und ehrlich ist.“ © Smaël Bouaici/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Oktober 2018 | CRYBABY

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Francis Mallari, Elliot Berthault, Maxime Gendre, Simon Dubourg, Guillaume Rottier: fünf Jungs für einen herrlichen Post-Punk voller Gewalt. Rendez-Vous, das ist nicht nur ein Treffen mit fünf französischen Männern, sondern es handelt sich um in die Jahre gekommene feine Manieren, kalt wie die Eighties, aber erfrischend, bevor es noch so richtig losgeht. Französisch hört es sich nicht an. Das Quintett mixt reihenweise Einflüsse - von Fad Gadget bis hin zu Soft Moon - aber reine, nichtssagende Kopien erlauben sie sich nie. Nach zwei EPs, 2014 Rendez-Vous und 2016 The Distance, sind die Pariser einem finsteren Punk auf den Grund gegangen, der zwar kalt, aber glatt und elegant wie eine abgeschürfte Bodenfliese, jedoch nie anstößig ist. Es handelt sich um ein erstklassiges, romantisches Rendezvous in Schwarz-Weiß, aber es haut rein. Mit Francis' heiserer, klappriger Stimme, seiner demontierten Gitarre und seinen kaputten Synthies, vor allem mit dieser dick aufgetragenen (Sentimental Animal, Paralyzed) und ausführlichen Bassline, die damit einen anhaltenden, kriegerischen Rhythmus erzeugt, ohne in irgendeiner Weise strapaziert zu werden, gelang es Rendez-Vous, Rückgrat zu zeigen, Haltung zu wahren und zum Superior State überzuwechseln. Gleich beim ersten Stelldichein. Und das nur, um sich damit auf der Bühne auszutoben. Ausgezeichnet. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Communion Group Ltd

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Es wäre schade, in Tamino-Amir Moharam Fouad nicht mehr als einen Erben von Jeff Buckley samt Radiohead in ihren Anfangszeiten zu sehen. Vor allem deswegen, weil der erst 21 Jahre alte, belgische Songwriter weit mehr auf seinem Debütalbum bietet; und das, obwohl Colin Greenwood, der Bassist der britischen Gruppe, auf der Platte vertreten ist… Der in Antwerpen geborene, von John Lennon begeisterte Tamino hat seine ägyptische Herkunft immer in einem Winkel seines, von einer pechschwarzen Haarmähne gezierten Kopfes behalten. Und die arabische Musik, die seine Mutter zuhause auflegte, zeigte dann eine ganz besondere Wirkung, wenn sie von seinem Großvater, dem Sänger und Schauspieler Muharram Fouad, stammte, der in den sechziger Jahren in Kairo ein Star war... Dieses Facettenreichtum steht in Taminos Musik im Mittelpunkt, die genauso dem Folk von Buckley wie dem Pop der Beatles, aber auch der unbefangenen Melancholie eines Leonard Cohen zu verdanken ist, der gleichfalls zu seinen Idolen zählt. Der dunkle Jüngling hat jedoch eine tödliche Waffe, mit der er diese disparaten Einflüsse unter einen Hut bringt: seine Stimme. Auch dieses Organ ist vielschichtig: Er kann es langsam in die Länge ziehen oder auch in ein umwerfendes Falsett übergehen, aber diese Technik setzt er nie bis zum Überdruss ein. Dieser Gesang macht Amir zu einem langen, fesselnden Roman. Eine lehrreiche Erzählung, die mal träumerisch (mit schlichtem Folk in Verses), mal stimmungsvoll wirkt, wie etwa in den mit arabisch klingenden Saiteninstrumenten untermalten Passagen in So It Goes, Each Time und Intervals. Ein Best of Qobuz, ein Qobuzissime, der seine originelle und berührende Poesie umso mehr zur Geltung bringt, je öfter man sie hört. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Kitsune Musique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Die Geschichte von Parcels ist ein echter Kindheitstraum und zugleich auch ein schönes menschliches Abenteuer. Das Quintett – für alle Mitglieder „die erste echte Gruppe“ voller Musik und süchtig nach Steely Dan – wurde vor vier Jahren gegründet und war bei seinen ersten Konzerten in Byron Nay, einem Surfspot östlich von Australien, schnell ausverkauft. Aber auch am anderen Ende des Globus erreichte sie der Duft der Berliner Nächte und trieb sie dazu, ihr Glück in Europa zu versuchen. Und sie hatten Glück: die deutsche Hauptstadt, internationaler Musik-Hub, bringt sie auf den Weg zum Pariser Label Kitsuné. Nach zwei Maxis, auf denen sie bewiesen haben, wie sehr sie harmonieren, kam Thomas Bangalter nach einem Konzert in Paris zu ihnen, um sie zu beglückwünschen, gab ihnen einige Tipps und produzierte einige Monate später ihre Single Overnight.   Die Australier, die seither als „Schützlinge von Daft Punk“ gelten, präsentieren ihr erstes Album und insistieren dabei auf ihrer Gemeinschaft – was durch den Titel des Albums, Parcels, symbolisiert wird –, eine Pop-Funk-Welle, die an die Beatles erinnert, mit Nile Rodgers an der Gitarre. Und am Ende der zwölf Titel (darunter drei Singles, die einigen bereits den Kopf verdreht haben, Tieduprightnow, Bemyself und Lightenup) zeigt sich, dass diese Gruppe wirklich eine Gruppe ist, und dass diese Jungs nicht anderes wollen als Jammen. Der Text zu Lightenup wurde gemeinsam verfasst, ein Beweis dafür, dass die Parcels gemeinsame Sache machen (oder zumindest, dass ihr Sänger nicht völlig größenwahnsinnig ist). Und solange sie diese Einstellung haben, gibt es keinen Grund für sie, ihren Platz an der Sonne aufzugeben. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. August 2018 | Jazz Village

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Heute sterben. mo jodi in kreolischer Sprache. Der Titel des Debütalbums von Delgres sagt alles. Dieses tadellose Trio könnte man schnell mit den Black Keys verwechseln… Delgrès steht für Louis Delgrès, den in Saint-Pierre geborenen, für seine Proklamation gegen die Sklaverei berühmt gewordenen Infanterie-Oberst, der aus Guadeloupe eine Hochburg des Widerstands gegen die Truppen Napoleons gemacht hat, als dieser den Sklavenhandel wieder einführen wollte. Dieser Delgrès und seine 300 Mann glaubten sich Bonapartes Soldaten gegenüber verloren und zogen es vor, sich im Namen der revolutionären Devise vivre libre ou mourir (In Freiheit leben oder sterben!) selbst in die Luft zu sprengen… Jedoch lassen sich Pascal Danaë, Baptiste Brondy und Rafgee aufgrund dieses geschichtsträchtigen Namens nie auf einen düsteren Trip der Band, die eine „Botschaft“ zu übermitteln hat, festlegen. Delgres schwenken stolz ihr Banner und die dementsprechenden Ideale, aber sie machen vor allem Rock an der Grenze zum Garage, der von ursprünglichem Blues, schonungslosem Soul und Klängen aus New Orleans durchtränkt ist. Seine Originalität verdankt dieses Trio vor allem der Kombination von Dobro-Gitarre, Schlagzeug und insbesondere Sousaphon, diese ungewöhnliche, in den Bläserensembles beim Karneval auf den Antillen oder in New Orleans gespielte Tuba. In seinen Texten wechselt Danaë auf recht natürliche Weise zwischen kreolischer und englischer Sprache, sodass er die Grenzen seiner Einflüsse, die er in seiner erfahrungsreichen Karriere schon immer auf sehr geschmackvolle Weise zum Einsatz gebracht hat, noch weiter verwischt (Rivière Noire, erster Platz in der Kategorie „Bestes World Music-Album“  bei den französischen Victoires de la Musique 2015, das war nämlich er). Ein stilistisches Kaleidoskop, das er wie zum Beispiel die Ballade Séré mwen pli fo im Duett zusammen mit Skye Edwards von Morcheeba singt. Auf Mo Jodi gibt es mal nervöse Abschnitte, mal fesselnde Einlagen voller Nostalgie. Es erzählt von geschichtlichen Ereignissen, ist aber auch Hoffnungsträger, der Kontinente und Jahrhunderte überbrückt, womit das Album zu einer erfreulichen, unter die Haut gehenden Rock’n’Blues’n’Soul-Expedition wird. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2018 | Easy Eye Sound

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Nachdem sie mit ihren Clams die Westküste unsicher gemacht hat, macht sich Shannon Shaw auf nach Nashville, genauso wie Dusty Springfield im Jahre 1968. Mit einem offensichtlichen Augenzwinkern in Richtung Dusty in Memphis stellt dieses erste Kapitel als Solokünstlerin den Anfang ihrer Emanzipation dar. Shannon & The Clams, so heißt die Band aus dem kalifornischen Oakland, die ebenso von Primus wie von Devo, Missing Person und Roy Orbison beeinflusst wurde, die die Kunst der Verkleidung perfekt beherrscht, absurde Kurzfilme dreht, Journalisten zu sich in ihre winzig kleine Bude einlädt und bei Burger Records unter Vertrag steht. Reine Poesie, die aus Punk, Rockabilly, Doo Wop und Garage besteht. Noch mehr Punk, noch schludriger: Hunx and His Hunx, die Band, der Shannon sich auf Seth Bogarts Einladung hin anschließt. Im Alleingang können wir Shannon nun in einer neuen Erscheinung bestaunen. Mit ihrer rauen Stimme singt sie Doo-Wop-Soul, wie die großen Girlbands à la Ronettes, Shirelles oder Shangi-Las ihn fabrizierten. Diesen Stil konnte man bereits in dem von Dan Auerbach produzierten Track Onion mit ihrer Band The Clams heraushören. Shannon hält zwar weiterhin ihren Bass in der Hand, beansprucht nun jedoch das Scheinwerferlicht für sich ganz alleine. Der Sänger der Black Keys, Fan ihrer Band The Clams, hat sie hierfür in sein Studio Easy Eye Sound eingeladen. Die üppige Blondine hat nicht lange gezögert und traf dort mit sechs Songs im Gepäck auf eine Clique aus überdiplomierten Musikern, um so das ihr versprochene Schicksal in die Realität umzusetzen. Diese Musiker haben bereits mit Aretha, Elvis und auch Dusty aufgenommen, da kann man schnell eingeschüchtert sein… Nein, ohne Scham brüllt sie ihre Wut und Melancholie über alte Lieben hinaus, bringt ihre katzenhafte Stimme zum Kratzen und verzaubert alle mit ihrem divahaften Charme. Mit funkelnden Sixties-Melodien und kinematographischen Arrangements, die an James Bond erinnern, hat uns Auerbach ein großartiges Album erschaffen. Stilvoll und zeitlos. Mit leisen Glockenspiel- und Vibrafon-Klängen und einem süßlichen Retro-Duft. Dan hat den Phil Spector in sich rausgelassen und so Shaws ganzes Genie zum Vorschein gebracht. Eine wahre Diva. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Mai 2018 | Marathon Artists

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Courtney Barnetts zweites Studioalbum ist genial und einfach zugleich. Nein, nicht einfältig. Einfach. Reinsten, kristallklaren Rock hat sich die junge Australierin da ausgedacht - und der hat es in sich. Aus dem einfachen Grund, dass die Songs großartig sind. Ja, richtig, die Songs. Diese gewisse „Sache“, die darüber entscheidet, ob eine Platte gut wird oder nicht… So wie für die Kompilation ihrer beiden ersten EPs ( A Sea of Split Peas), ihr Debütalbum (Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit) und ihr Duettalbum mit Kurt Vile (Lotta Sea Lice) reiht sie auch für Tell Me How You Really Feel zehn Tracks aneinander, die beißenden Humor und ehrliche Bekenntnis perfekt miteinander kombinieren. Vor allem zeigt sich Courtney Barnett weitaus introspektiver als zuvor. Und da für sie alles bestens läuft, sowohl auf der Bühne (weltweiter Erfolg beim Publikum und beeindruckende Kritiken) als auch im Privatleben (ihre dauerhafte Love Story mit ihrer Kollegin Jen Cloher), spürt man auch eindeutig, dass die Australierin sich für das Austüfteln dieser zehn Kompositionen eine Menge Zeit genommen hat. Dies ist umso beeindruckender, da sie hier die gleichen Themen immer wieder neu aufkocht (ihre Liebesbeziehungen, ihre Ängste, ihren Frust, ihre Meinung), ohne je in Klischees zu verfallen. Wie gewohnt untermalt Courtney Barnett, ohne je zu übertreiben, ihre Prosa mit makellosem Indie-Gitarren-Rock unter dem Einfluss ihrer üblichen Marotten (Lou Reed, Kurt Cobain, Neil Young, Jonathan Richman…); dazu gibt es zwei Gastauftritte der Geschwister Deal, Kim und Kelley von den Breeders. Wie sagte noch Neil Young auf seinem berühmten Hey Hey, My My? Rock’n’roll can never die? © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. April 2018 | Transgressive

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Ein Reisender. Ein Geschichtenerzähler. Ein Bastler. Ein Sammler. Und vor allem ein Autor. Cosmo Sheldrake ist all das. Und noch mehr! Ein virtuoses Ein-Mann-Orchester, das eine unverschämte Menge an Instrumenten beherrscht. Der junge Brite schreibt kleine heimatlose Sinfonien voller Magie. Seine Songs vereinen Musik, die an die lieblichen Klänge der Band Beirut erinnert, minimalistische Musik, World-Music, älteren Pop wie der der Kinks aus Village Green Preservation Society, Ende der 60er Jahre, die Welt von Moondog und tausend weitere Klänge. Klänge, die Cosmo Sheldrake in allen Ecken der Welt findet und mit seinem immerzu griffbereiten Aufnahmegerät festhält. Und dennoch, die Stärke seiner Platte The Much Much How How And I liegt darin, niemals in zu experimentellem Schnickschnack auszuarten. Ganz im Gegenteil! Die klassische Liedstruktur mit einem Anfang, einer Mitte und einem Ende - Refrain und Melodie einbegriffen - steht für ihn an erster Stelle. Sein Album berührt mit seiner Schönheit und genau das möchte es auch. Die zusammen mit dem Produzenten Matthew Herbert, der selber für seine überirdischen Soundcollagen bekannt ist, produzierte Platte besitzt die gleiche Vorstellungskraft wie ein Text von Lewis Carroll und bringt klanglich alle Farben des Regenbogens zum Ausdruck. Ein Album, das ohne Frage ein Qobuzissime verdient! © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. März 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Hundertprozentige Interferenzen überall! Sie kommen aus Australien, Japan, Neuseeland, England, Korea und sind in der britischen Hauptstadt vor Anker gegangen. Sie lieben den Pop von gestern genauso wie den von heute und machen musikalische Collagen wie kein anderer. Vielleicht ist Superorganism die Gruppe schlechthin, die den Zeitgeist am besten verkörpert? Dieses junge internationale Kollektiv aus Musikern, die alle Popkulturfans sind und sich über YouTube kennengelernt haben, hat sein erstes Album in einem Studio im Londoner East End komponiert, eingespielt und produziert - genau da, wo alle Musiker zusammen auch leben! Dort, wo ihre sorglose, genauso extravagant wie ungezähmte Platte mit bunt gemischtem, minimalistischem Indie-Pop und flotten, übersteuerten Synthies entstanden ist, und Frank Ocean und Ezra Koenig von Vampire Weekend bezaubert hat. So manche werden gleich an fern verwandte Cousins von The Avalanches, The Go! Team oder I’m From Barcelona denken, aber bei Superorganism gibt es etwas für sie typisch Entspannendes, Verträumtes und Beruhigendes, was dieses Debütalbum zu einem Qobuzissime macht, das richtig gut tut. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Januar 2018 | LasVegas Records

Auszeichnungen Qobuzissime
Die österreichischen Radiosender spielen ihre Musik bereits seit der Erscheinung des ersten Albums „Spanish Disco“ (2015) rauf und runter. Die beiden jungen Wahlwiener Marco Kleebauer, Produzent und Komponist, und Sophie Lindinger, Gesang, kennen sich schon seit Kindertagen und bilden das seit 2014 eingeschweißte Duo (live auch im Quartett) LEYYA. Ihr Sound ist von elektronischen Klängen geprägt, die sie für dieses zweite Album mit dem originellen Titel Sauna weiterentwickelt haben. Marcos Synthie-Klänge von einst haben sich in verträumte melodische Töne des Pop verwandelt, die von Sophies leichter, frischer Stimme, die gelegentlich nach Feist klingt, hervorgehoben werden. Die Songs hat das Duo noch während seiner Europatour komponiert, bei der die beiden Musiker 2017 noch dabei waren, ihr erstes Album zu promoten. Aber hier ist sicherlich nichts Übereiltes herauszuhören, denn Marco und Sophie sind wohl überlegende Klangbastler, die sich Rückzug in ruhige Momente gewähren, um ihre Musik zu komponieren. Eines ist nicht nur bei Sauna charakteristisch für die beiden: Sie haben vor allem Spaß an ihrer Arbeit und den ausgefallenen Titeln. Eine Arbeit, die sie wie zwei Klangfarbenmaler mit äußerster Sorgfalt im Pinselstrich ausführen. Und das Spiel mit den Worten setzen sie in Sound um. Sauna, was sowohl für einen Ort des Schweißes als auch der Begegnung steht, lässt es musikalisch in den Beats tropfen (Oh Wow), die Hitze spüren (Heat, Drumsolo), das Blubbern hören (Candy) oder Leichtigkeit wie am Nacktbadestrand fühlen (Zoo).  Dabei kommen wir nicht umhin, einmal direkt den Regenbogen hinunterrutschen zu wollen. LEYYA bringen uns Sommer im Winter und (Klang-)Farbe in das Grau. Ein Qobuzissime-Album, das genau zum richtigen Zeitpunkt erscheint. © SD/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | Dead Oceans

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Eine Spannung, als würde man einen XS-Stringtanga über ein Gesäß in XL-Größe ziehen wollen: Shame will keinen Spaß, sondern Spannung. Das Debütalbum dieses Londoner Quintetts bietet ein Post-Punk-Konzentrat, das sich durch Charisma, Gewalt und Originalität auszeichnet. Songs Of Praise klingt sogar wie ein echter Soundtrack aus einem herrlich grauen, ziemlich frustrierten England, das in totaler Alarmbereitschaft steht. In diesem klanglichen Nervenbündel sind oft The Fall, Gang Of Four und Killing Joke zu erkennen, ohne dass die Sache an alte Zeiten erinnert oder diese gar herbeisehnt. Genauso wie Fat White Family, Ought oder auch Vietnam lebt auch Shame im nunmehrigen Jahr 2018 und das kann man auch hören! Der Sänger Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, der Schlagzeuger Charlie Forbes und der Bassist Josh Finerty schicken uns das Produkt direkt aus Brixton und verpacken ihre wohl direkt aus dem Bauch kommende Wut in selbstverständlich knallharten (Dust On Trial), manchmal giftigen, quälenden (The Lick) Songs, die aber auch etwas freundlicher sein können (One Rizla). Shame macht kompromisslosen Rock, schamlos und schadstofffrei. Gleich beim ersten Hinhören gehen die Songs Of Praise durch Mark und Bein und dennoch will man dann mehr davon. © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2017 | La Castanya

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Psychedelic Pop, Shoegaze oder gar Dream Pop sind nicht ausschließlich amerikanischen oder britischen Künstlern vorbehalten. Nein. Sogar in Barcelona beherrscht man die Geheimsprache dieser eklektischen und verträumten musikalischen Liaison. Dort, in der katalonischen Hauptstadt haben vier Experten der süßen Melodien (zwei Chilenen, zwei Spanier), die sie mit verträumtem und nachhallendem Gitarrensound verkleideten, eine Wahnsinnsplatte voller Sonne herausgebracht. Ihr Album trägt den Titel Secret Place - ein Ort, der wie eine kleine Insel hedonistischen Pop ist, auf der sechs Saiten und chloroformierte Stimmen die Gesetze schreiben. Ein feines Abkommen, das einen Haufen an zeitgenössischen Einflüssen kombiniert (DIIV, Beach House, Black Lips, Wild Nothing, Real Estate, Beach Fossils) und dabei einen unglaublich persönlichen Klang beibehält. Ein heißes und sonniges Qobuzissime, das genau zum richtigen Moment erscheint, um sich vor dem Winter zu schützen, der sich mit seiner frostigen Nase langsam heranpirscht... © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Downtown JV

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
In der Serie „Hipster gefällig, na, hier ist er doch“ scheint Lawrence Rothman es zum Weltmeister geschafft zu haben. Ein androgynes Gesicht (und eine ebensolche Stimme) wie auf den Modemagazinen aus Hochglanzpapier, eine Leidenschaft für Transvestitismus, mit der er der Fotografin Cindy Sherman in nichts nachsteht (Rothman sieht in jedem Videoclip anders aus!) und ein ganzer Haufen erlesener Freunde, die zu ihm halten (Kim Gordon von Sonic Youth, Angel Olsen, Marissa Nadler, Duff McKagan von den Guns N’Roses, Stella Mozgawa von Warpaint, Tom Krell alias How To Dress Well, der Bassist Pino Palladino, Kristin Kontrol von den Dum Dum Girls…), nichts fehlt! Für die Ohren spielt der modenärrige Rothman aus den achtziger Jahren herübergeretteten Soul/R&B. Oft denkt man an Talk Talk, an David Bowie, Depeche Mode oder manchmal Prince, und in der heutigen Zeit an Ariel Pink und How To Dress Well. Unter all diesem Glanz und Glimmer, der sehr an schon wieder vergangene Zeiten erinnert, verbirgt sein Album – sein erstes – Songs mit umwerfenden Melodien. Von geläuterten Texten getragene Kompositionen, in denen Rothman seine persönliche Suche nach einer Identität anspricht, die er als nichtbinär (genderqueer) definiert. Dieser vor 35 Jahren in Los Angeles geborene Kalifornier, der Charles Bukowski genauso schätzt wie R. Kelly, Tupac Shakur und Leonard Cohen, hat mit dem The Book Of Law eine der ergreifendsten Platten des Jahres herausgebracht. Ein äußerst erlesenes Qobuzissime. © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Abbey Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
England besitzt diese einzigartige Eigenschaft, den Rock immer wieder neu zu erfinden. Obwohl alles bereits gesagt und wiederholt zu sein scheint, gebärt das Land regelmäßig neue junge Gruppen, die einem bereits existierenden und recht soliden Bauwerk noch einen weiteren Stein hinzufügen. Auch wenn die jeweiligen Einflüsse der Bands zunächst ziemlich offensichtlich sind, so überzeugen sie mit ihrem ganz persönlichen Touch dennoch alle anfänglichen Skeptiker. Pale Seas gehört zu diesen Gruppen, die vom ersten Album an eine explosive Mischung im Gepäck haben. In Southampton, direkt am Meer und gegenüber der Isle of Wight, haben der Sänger Jacob Scott, der Gitarrist Graham Poole, der Bassist Matthew Bishop und der Schlagzeuger Andrew Richardson sich in die Tiefen der ersten Alben von Radiohead oder auch Suede gewagt, um davon inspiriert ihr ganz eigenes Rock-Gesetz zu schreiben. Und auch wenn die Vorliebe für 90er Brit Rock das ganze Album Stargazing For Beginners über ins Auge springt, so macht diese ganz besondere Fähigkeit des englischen Quartetts, solide Klangteppiche aus Gitarrensounds zu spinnen, dieses erste Album doch sehr originell. Die überwiegend nachts in einer Abtei aufgenommene Platte verdient unsere Auszeichnung Qobuzissime und wird vor allem Gitarren-Fans mehr als glücklich machen. Eine wahre Entdeckung. © CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. September 2017 | Bonsound

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Juli 2017 | Columbia

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Als Declan McKenna im Frühling 2016 mit gerade einmal 16 Jahren seine erste EP Stains herausbrachte, war dieses neue, junge Popgenie in aller Munde. Bereits im Vorjahr machte der Brite von sich reden, als er die Emerging Talent Competition des Glastonbury Festivals als Sieger verließ. Sein stimmliches Können und die perfekte Beherrschung der Gitarre und Kompositionskunst verblüffte so manche. Und als ob das nicht schon genug wäre, beschränkt McKenna sich nicht auf einen einzigen Stil, sondern schwenkt vom Rock zum Blues und vom Folk zum Pop. Hinzu kommen dann noch seine durchaus politischen Texte, wie zum Beispiel in Brazil, in welchem er die Korruption der FIFA kritisiert. Dieser Song, wie auch Paracetamol, findet man ebenfalls auf seinem ersten Studioalbum What Do You Think About The Car? wieder. Hier liefert uns der junge Musiker einwandfreie, moderne Popmusik, bei der sich heraushören lässt, dass er mit einer vielseitigen Musikkultur aufgewachsen ist und auch heute niemals die großen Klassiker vergisst (die Platten der Beatles zählen natürlich zu seinen Einflüssen). Eine breite Klangpalette schimmert aus jedem Winkel des Albums und die lebendigen Kompositionen voll von Energie werden mit aussagekräftigen Texten kombiniert, wie bei eben diesem Brazil aber auch bei Make Me Your Queen, auf welchem er sich mit der Genderfrage beschäftigt. Mit einprägsamen Melodien und starken Texten, die dabei niemals naiv klingen, erscheint Declan McKenna wie das potentielle Sprachrohr der Generation Z, die politisch doch sehr viel engagierter ist, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Es verwundert also nicht, dass eine unzähmbare und bedeutungsvolle Künstlerin wie Nina Simone zu den Idolen des jungen Songwriters zählt. Ein Album, dass die Auszeichnung Qobuzissime verdient. ©CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juli 2017 | Vertigo - Capitol

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Deutschsprachige Musik hat in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren und egal, welchen Radiosender oder Fernsehkanal man einschaltet, trifft man mit Sicherheit auf einen der jungen aufstrebenden Bands oder Solokünstler, die mit ihren Texten die Welt - oder wenigstens die deutsche Gesellschaft - verbessern wollen. In diesem ermüdenden Konglomerat deutscher Musiker lassen sich nur schwer Künstler ausfindig machen, die durch ihre Musik besonders hervorstechen oder die Musiklandschaft durch Außergewöhnliches und noch nie Dagewesenes bereichern. Bis jetzt. Der junge Schweizer Faber, Sohn des italienischen Liedermachers Pippo Pollina, verspricht dies nun zu ändern. Die bereits erschienenen Singles Alles Gute oder Es wird ganz groß ließen eine Originalität erkennen, auf die wir lange gewartet haben. Man möchte Schunkeln zu der Musik, die so traditionell nach heimischer Blaskapelle klingt, bis die ersten Songzeilen einen aufschrecken lassen - so verstörend ehrlich spricht er zu uns. Parolen wie "Wenn du am Boden bist, weißt du, wo du hingehörst" oder "Bleib dir nicht treu, sei niemals du selbst" klingen auf einmal wie die Ratschläge, auf die man schon so lange gewartet hat. So gern man Faber auch in eine Schublade stecken möchte - klingt er auf Lass mich nicht los nach Französischem Chanson und auf Alles Gute vielleicht nach der deutschsprachigen Version von Mumford & Sons mit einem Hauch Punk und einer Prise World Music - entflieht er mit jedem neuen Track der zuvor gefundenen Kategorie. Man könnte sagen, Fabers Musik wäre vor allem authentisch - wäre dieser Begriff nicht auch schon viel zu ausgelutscht, um diesen Künstler zu beschreiben. Mit diesem Debütalbum von Faber, dem wir ein "Qobuzissime" verleihen, macht deutsche Musik endlich wieder richtig Spaß: Musikalischer F-Aberwitz von allerhöchster Güte! © MH/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Mai 2017 | ATO Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Zuerst ist da diese Stimme. Nick Hakims Organ hat etwas Seltsames an sich und ist alles andere als konditioniert. Dieser Gesang kommt von ganz weit, wie von einer anderen Galaxie her, und dieser Amerikaner, der in Washington aufgewachsen und dann in Brooklyn gelandet ist, trägt seinen Soul auch so vor, als würde dieser durch das Weltall wandern. Es ist eben Soulmusik, wahre Soulmusik, die die Glanznummer dieses herrlichen Albums Green Twins darstellt. Es sieht so aus, als würde Nick Hakim Marvin Gaye und Curtis Mayfield wiederauferstehen lassen, indem er sie entsprechend schminkt, mit einem Strich Folk hier, mit ein bisschen Pop-Grundierung dort. Die eine oder andere Melodie, ein Rhythmus oder ein unerwartetes Instrument geben uns zu verstehen, dass sein musikalisches Vorstellungsvermögen ziemlich weitläufig ist. Das reicht von südamerikanischer Musik aus dem Elternhaus (seine Mutter ist chilenischer, sein Vater peruanischer Herkunft) bis hin zum Hip Hop, den er in seiner Teenagerzeit hörte... Im Roller Skates treffen gewollt billige Rhythmen mit einer hellen, genauso karg klingenden Gitarre zusammen, bevor Nick Hakims Stimme wie im Licht einer Straßenlampe den Song in einen Wachtraum verwandelt. Alle Melodien des Titels Green Twins wiegen sich sanft (ohne je kitschig zu werden), was die träumerische Note dieser Musik hervorhebt. Obwohl Hakim dank seiner Stimme leicht das Herz der Fans von Curtis Harding, Cody Chesnutt, Roland Gift und Bilal erobern könnte, entspricht die hier zusammengestellte Musik ganz seinen eigenen Ideen, sodass man sich die Frage stellt, ob er nicht den Gospel des dritten Jahrtausends erfunden hat. Er ist ganz sicher der bezauberndste Qobuzerfolg des Jahres. © MZ/Qobuz
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A/B

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juni 2016 | Elektra (NEK)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Das Ganze beginnt mit dem Song No Good. Sicherlich, um dem Zuhörer Glauben zu machen, er würde im Folgenden Rock'n'Roll hören, der von den goldenen Zeiten der Gitarrenmusik inspiriert wurde. Man versteht gut, warum die Fernsehserie Vinyl dieses Stück in ihren Soundtrack eingebunden hat. So einen Rock können Kaleo besonders gut, jedoch auch die Folk Balladen sind eine Spezialität und die manchmal raue, aber oft glasklare Stimme von JJ Julius Son verführt jeden und trägt einen augenblicklich davon. Derbe Gitarren stehen dem Leadsänger zur Seite und schwere Trommeln geben A/B einen epischen Einschlag. Der Aufwand der Produktion war gewaltig und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Man muss sagen, dass  Kaleo sich mit Jacquire King (Kings Of Leon) und Mike Crossey (Arctic Monkeys) hochkarätige Unterstützung dafür gesichert haben. DemTeam ist es gelungen, die ganze Musiklandschaft des Südens der USA neu zu erfinden. Der Song Automobil und die damit verbundene Reiselust, All The Pretty Girl und der pure Folk, Vor i Vaglaskogi und sein traditioneller Gesang...Nichts wird ausgelassen und Kaleo beeindrucken mit ihrer Reife bei ihrem gerade einmal zweiten Album. Island ist dabei, zum Nährboden junger Talente zu werden und hat glänzende Zukunftsaussichten. Ohne den kleinsten Zweifel: Qobuzmäßig!​​  
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juni 2016 | Marathon Artists

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Kein Schnick-Schnack, keine Spezialeffekte, nichts. Einfach nur Songs. Max Jury ist nicht einmal 25 Jahre alt und doch gilt seine Vorliebe einer zeitlosen, ja gar unvergänglichen Kunst: dem Schreiben. Der junge Amerikaner ist ohne Frage ein Mann des guten Geschmacks und bewegt sich visuell wie auch klanglich in Sphären von Neil Young, Townes Van Zandt, Gram Parsons, Randy Newman, Paul McCartney, Harry Nilsson oder auch Tony Joe White. Sein erstes Album beschert uns eine Reihe von Songs, die wir bis tief in die Nacht vor uns hinsummen werden. Ein Album voll erhabener Melodien und raffinierter Arrangements und Songs, für die Jury seine Schreibfeder in die üblichen Themen getaucht hat (die Liebe steht dabei natürlich im Vordergrund), ohne seine berühmten Vorgänger zu kopieren. Er verschreibt sich dabei dem Country ebenso wie dem Soul, da er weiß, dass es eine Zeit gab, als diese beiden Genres untrennbar waren. Es zu wissen, ist gut, daran zu denken ist noch besser, aber es zu tun, das lässt uns freudig jubeln. Qobuzmäßig! © MZ / Qobuz