Die Alben

1972 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst und gefiltert nach Geistliche Vokalmusik
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 2. November 2018 | Herald

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 2. November 2018 | Herald

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 21. September 2018 | Phi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Es ist bereits das vierte Mal, dass Philippe Herreweghe auf dem Label Phi drei Kantaten von J. S. Bach präsentiert: Christ lag in Todesbanden, BWV 4, Gott der Herr ist Sonn und Schild, BWV 79, und Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80. Die Kantaten, die ein sicheres Gefühl für Dramaturgie, lebhafte Wortmalerei und einen stets großartigen Umgang mit Stimmen und Instrumenten widerspiegeln, entstanden in drei unterschiedlichen Lebensphasen von Bach und basieren zu einem großen Teil auf Werken von Martin Luther. Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent gelingt eine vollendete Version dieser Meisterwerke, und falls es noch eines weiteren Beweises bedurfte, zeigen sie sich ein weiteres Mal als leidenschaftliche Könner in Sachen Bach. © Outhere
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Geistliche Chormusik - Erschienen am 21. September 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Geistliche Oratorien - Erschienen am 31. August 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Zwischen Caldara und Vivaldi gibt es viele Parallelen: Beide sind Venezianer, beide an der Spitze eines beeindruckenden Repertoires von mehreren hundert Werken verschiedenster Art, beide sind in Wien gestorben (in der gleichen Straße und in derselben Misere), auch wenn Caldara mehr Opern und Oratorien komponiert hat als der Rote Priester. Hier eines der von ihm bekannten 32 Oratorien, Maddalena ai piedi di Christo, das 1698 in Venedig entstanden ist. Es handelt sich um ein „oratorio volgare“, ein Oratorium in Vulgärsprache, das auf Italienisch und nicht mehr auf Latein gesungen wird. Das Oratorium, das ursprünglich zur Einführung in geistliche Exerzitien gedacht war, trat während der Theaterschließzeiten, insbesondere von November bis zur Fastenzeit, an die Stelle der weltlichen Oper. Es kleidet sich in ihren Gewändern und setzt viele ihrer Kunstgriffe ein: Dekorationen für Kirchenschiff und Altar, Maschinerie, Kostüme. Im Grunde ist es eine Oper mit geistlichem Inhalt… Der Text und die Handlung von Maddalena ai piedi di Christo sind perfekt auf die Bußzeit abgestimmt. Thematisiert wird die moralische Zerrissenheit und Qual der Sünderin, die sich zwischen weltlicher und geistlicher Liebe, zwischen einem Leben voller Lust oder als Braut Christi entscheiden muss. Das Ensemble Le Banquet Céleste unter der Leitung von Damien Guillon (der auch die Alt-Partie der Himmlischen Liebe singt) bietet uns diese Rarität mit großer Leidenschaft. © SM/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 22. Juni 2018 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Mehrheit der Werke, die uns das Ensemble Clematis und der Countertenor Paulin Büntgen hier präsentieren, stammen aus der reichhaltigen Düben-Sammlung, die in der Universität von Uppsala verwahrt wird. Gustav Düben war im 17. Jahrhundert Kapellmeister am schwedischen Hof und hat überwiegend handgeschriebene Partituren von vielen deutschen, französischen, italienischen und baltischen Komponisten zusammengetragen. Seine Sammlung ist eine der wichtigsten Quellen des lutherischen Repertoires des 17. Jahrhunderts, zumal sie zahlreiche Unikate enthält. Von den hier vorgestellten Komponisten waren einige Schüler oder Erben von Schütz. Allerdings waren die deutschen Komponisten jener Zeit – insbesondere Schein, Franz Tunder (Buxtehudes Meister) oder Johann Fischer – stark vom italienischen Barock beeinflusst. Auf diesem Album finden wir zwei Komponisten mit dem Namen Bach: Johann Michael (1648-1694) und Johann Christoph (1642-1703), Johann Sebastian Bachs Vettern zweiten Grades. Das Lamento von Johann Christoph Bach – der von seinem Cousin als "wahrer Komponist" bezeichnet wurde – ist zweifellos eine der berühmtesten Kompositionen der deutschen geistlichen Musik aus dieser Zeit. Wie auch in dem gesamten Repertoire ist die Rolle der Streicher hier entscheidend. Diese geistliche Kantate setzt die zahlreichen beschreibenden Effekte des Textes durch „Tonmalerei“ um: prägnante Begriffe (weinen, seufzen, fließen etc.) werden durch entsprechende Vokal- oder Instrumentaleffekte untermalt. Dieses Lamento ist zweifellos das perfekte Modell einer Da-Capo-Arie, wie sie Johann Sebastian Bach später in seinen geistlichen Werken oft verwenden wird. Dem Vokalmusikprogramm wurden auf einige Instrumentalstücke hinzugefügt, die sich gut als Kirchenmusik eignen. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 8. Juni 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Im Jahr 1668 erhielt Dietrich Buxtehude, der damals 31 Jahre alt war, die begehrte Stelle als Titularorganist an der Marienkirche in der bedeutenden Hansemetropole Lübeck. Als Organist hatte er eine beneidenswerte soziale Stellung. Er sorgte dort schon bald mit seinen Kirchenkonzerten außerhalb des Gottesdienstes für Aufsehen. Sie fanden jedes Jahr an den fünf Sonntagen vor Weihnachten am Spätnachmittag statt. Im Laufe dieser sogenannten „Abendmusiken“ wurden manchmal große Oratorien aufgeführt, aber häufiger wurde eine Mischung aus Instrumentalstücken, Kirchenliedern, Psalmarrangements und kantatenhaften Werken gespielt. In den 1700er Jahren wurden diese Konzertabende zu einem wichtigen kulturellen Ereignis der Stadt. Von der routinemäßigen Kirchenmusik freigestellt – die, wie damals in Norddeutschland üblich, vom Kantor der Marienkirche betreut wurde –, schrieb Buxtehude seine Vokalwerke nur aus eigener Initiative heraus und konnte daher ein deutlich höheres Qualitätsniveau erreichen als der Kantor, der etwa von einem Sonntag zum anderen wie am Fließband Werke schreiben musste. Die hier aufgezeichneten Kantaten zeugen vom hohen künstlerischen Anspruch dieser Vokalkompositionen: Sie entfernen sich oft von den stilistischen und allgemeinen Konventionen der damaligen Zeit und finden für die Herausforderungen der verschiedenen Texte kühne, abenteuerliche und großartige musikalische Lösungen. Buxtehudes Sonaten, die das Vokalprogramm dieser Aufnahme bereichern, zeichnen sich ebenfalls durch einen starken experimentellen Charakter aus. Das Ensemble Masque von Olivier Fortin – Blockflöte, Streicher, Orgelpositiv – und das Vox Luminis von Lionel Meunier haben sich zusammengetan, um uns diese Schönheiten aus der Wende des 18. Jahrhunderts in Norddeutschland anzubieten; so schön, dass der junge Bach 1705 nicht zögerte, die Reise von Arnstadt aus zu Fuß zu unternehmen – 100 Meilen pro Strecke – um Buxtehude, sein Orgelspiel und sicher auch seine berühmten Abendmusiken zu hören. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 25. Mai 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice
Im 17. Jahrhundert wetteiferten die romanischen Kirchen um die prunkvollsten Feste für ihren heiligen Schutzpatron. Zu diesen Anlässen wurden drei außerordentliche Gottesdienste abgehalten, bei denen es üblich war, dass zahlreiche Musiker, Sänger und Instrumentalisten für die prächtigen Messen, die oft von mehreren Vokal- und Instrumentalensembles aufgeführt wurden, die Stammmusiker ergänzten. Eine zeitgenössische Beschreibung gibt uns einen Eindruck: Zehn Chöre und Ensembles musizierten im Wechsel, zwei auf festen Emporen und acht weitere auf eigens zu diesem Anlass errichteten Podesten symmetrisch im Kirchenschiff verteilt. Auf jedem dieser Podeste stand ein Orgelpositiv; verschiedenste andere Instrumente verstärkten zudem die klangliche Pracht. Damit alle Musiker trotz der großen Entfernung gut zusammenspielen konnten, setzte man „capi di coro“ ein, also zusätzliche Chorleiter, die mit synchronen Bewegungen den Takt angaben. Orazio Benevolo (1605-1672) war einer der bemerkenswertesten Schöpfer solcher extravaganten mehrchörigen Monumente. Benevolo diente in der Kirche San Luigi dei Francesi in Rom als Ministrant, bevor er die hierarchischen Stufen bis zum Amt des Maestro di Cappella erklomm, das er ab 1638 innehatte. Der Komponist hat uns ein reiches Werk hinterlassen, das nicht weniger als 34 Motetten für verschiedene Besetzungen enthält, darunter Regna terrae für zwölf Sopranstimmen, auf sechs zweistimmige Chöre verteilt, und jede mit einem eigenen Basso Continuo. Wir verdanken ihm auch zwölf Fassungen des Magnificat mit 8 bis 24 Stimmen. Eine davon mit 16 Stimmen in vier Chören wird uns hier dargeboten. Hervé Niquet und sein Ensemble Concert Spirituel profitieren von der besonderen Akustik in der Kirche Notre-Dame-du-Liban in Paris, die aufgrund ihrer Architektur für die Aufstellung zahlreicher Chöre und Ensembles an verschiedenen Stellen im Gebäude perfekt geeignet ist, um das vom Komponisten gewünschte Gefühl des Umhülltseins und räumlicher Klangfülle zu schaffen. © SM/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 25. Mai 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den „Dialogkantaten“ von Bach geht es meistens um ein Gespräch Jesu mit der menschlichen Seele, die anfangs gequält und am Ende wieder beruhigt erscheint. Die Akademie für Alte Musik in Berlin, die seit 1982 (und mehr als einer Million verkaufter CDs!) Musiker aus verschiedenen Orchestern der Stadt vereint – ursprünglich nur der ehemaligen sowjetischen Zone und seit dem Fall der Mauer der ganzen Stadt –, hat drei Kantaten ausgewählt, die zu dieser Gattung gehören. Sie stammen alle aus der berühmten Leipziger Zeit des Komponisten, genau genommen aus dem dritten Kantatenzyklus, den Bach 1726 für Leipzig geschrieben hat. In Anbetracht der Handlung dieser Kantaten ist es nicht weiter verwunderlich, dass die ersten Arien verzweifelt und zerrissen klingen. Der weitere Verlauf entwickelt sich jedoch zunehmend in Richtung Beschwichtigung und Freude. In den ersten Momenten dieser Kantaten entdeckt man einen höchst intensiven Bach: voller Schmerz und in seiner romantischen, zutiefst lyrischen und zugleich dennoch strengen Vision des musikalischen Diskurses auch schrecklich modern. Die originellste davon ist zweifellos die Kantate BWV 49, die mit einer Sinfonia und obligater Orgel beginnt. Der Hörer wird hier den letzten Satz des Cembalokonzerts in E-Dur wiedererkennen, den Bach zehn Jahre später wiederverwendet hat. Sie setzt sich mit einer Orgelsolo-Arie und einer anschließenden zweiten Arie mit Cello und Oboe fort, in der die beiden Soloinstrumente die freudige Sopranstimme umranken. Den Abschluss bildet ein wunderbarer Choral mit einer Arie, die einer Bassstimme und Solo-Orgel anvertraut wurde, während der Sopran in himmlischen Höhen das Thema des Chorals anstimmt: Die Wirkung ist von einer verblüffenden Modernität. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 18. Mai 2018 | DUX

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Man könnte natürlich sagen: Schon wieder eine Aufnahmen der Vesper von Rachmaninow! Das ist zwar richtig, aber hier liegt uns eine ganz andere Interpretation vor, als wir sie sonst kennen: Wir sind daran gewöhnt, dass die musikalische Aussage in einer natürlich oder künstlich intensiv hallenden Akustik verschwimmt, und das Ganze etwas aus der Ferne aufgenommen wird, um den Anschein einer „Kirchenakustik“ zu wecken. Hier finden wir nichts dergleichen: Der hervorragende, fantastische Chor der Podlachischen Oper und Philharmonie in Białystok in Polen wurde hier aus nächster Nähe aufgenommen, in aller Intimität, ohne zusätzlichen Hall und an einem Ort mit einer angenehmen Akustik, nämlich im Europäischen Zentrum der Kunst von Białystok. Auf diese Weise kann der Hörer jedes Wort verstehen und vor allem jeden einzelnen Kontrapunkt verfolgen. Rachmaninow hatte seinen Spaß dabei – mit bis zu elf Stimmen in dichten harmonischen Passagen. Viele von uns werden dieses große Meisterwerk der slawischen geistlichen Musik regelrecht neu entdecken. Die Solisten sind übrigens auch erstklassig, und die für den Chor vorgeschriebenen tiefen Bässe sind echte tiefe Bässe und keine unglücklichen, halb erstickten Bass-Baritone. Hut ab! © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 11. Mai 2018 | Signum Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice
Der vom Marienkult und seinen Widersprüchen faszinierte Paul McCreesh präsentiert uns hier ein reines Chorprogramm und lässt auf dieser neuen Aufnahme Instrumente und Orchester außen vor. Als Jungfrau und Mutter, Symbol für Keuschheit und Fruchtbarkeit zugleich, besitzt die Marienfigur ein starkes erotisches Potential, das Paul McCreesh nicht entgangen ist. Er hat dieses Album so konzipiert, dass er Werke englischer Komponisten aus der Zeit der Renaissance bis heute zusammengestellt hat. Dabei ist kein wesentlicher stilistischer Wandel zu spüren, was auf die Kraft und die Kontinuität in der britischen Chormusik hinweist. Die Wiederentdeckung der Polyphonie durch englische Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts führt nicht nur zur Erkundung der Renaissance-Musik, sondern auch zu einem starken Interesse für die schönen mittelalterlichen Texte, die im Laufe der Jahrhunderte unverändert vertont wurden, sowie zu ihrer Verwendung in neuen Kompositionen. Bei seiner Rückkehr zu den Wurzeln der westlichen Musik stellt sich Paul McCreesh die Frage, ob die plötzliche Beliebtheit der geistlichen Musik nicht mit einer unterschwelligen Sehnsucht nach einer Welt zusammenhängt, in der fast alle an das Göttliche glauben. MacCreesh kämpft gegen eine gewisse ätherische und engelhafte Herangehensweise an die geistliche Chormusik an und vergleicht die große Polyphonie mit der Architektur einer großen Kathedrale. Er gibt zu, dass er zumindest teilweise die irrationale Seite in den Vordergrund stellen möchte. Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass eines der Werke auf dem vorliegenden Album, welches bei dem jungen britischen Komponisten Matthew Martin für Paul McCreesh und das Gabriel Consort in Auftrag gegeben wurde, hier seine Weltersteinspielung erlebt: A Rose Magnificat (das übrigens dem Album seinen Namen gegeben hat) ist für Doppelchor geschrieben und enthält Interpolationen mit einem mittelalterlichen Text. Wie der Komponist selbst erklärt, hat er sein Werk stark an Strawinsky angelehnt und dabei nach orientalischen oder byzantinischen Klängen gesucht. © François Hudry/Qobuz
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Geistliche Oratorien - Erschienen am 27. April 2018 | deutsche harmonia mundi

Booklet
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 20. April 2018 | Audax

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Johannes Pramsohler und sein ausgezeichnetes Ensemble Diderot setzen ihre Erkundungen in dem weiten Feld der deutschen Kantaten des Frühbarock fort und stellen uns hier Bibers strenge und ungewöhnliche Musik, sowie auch die weniger bekannte von Johann Christoph Bach – Johann Sebastians Großonkel – und anderer Komponisten wie Pachelbel, Bruhns oder Eberlin vor. Johannes Pramsohler verleiht dieser neuen Aufnahme besonderen Glanz und mystische Sinnlichkeit (Kreuz und Freuden liegen nah beieinander) und leitet das Ensemble mit seiner Geige, von der himmlische Wirbel mit einer intensiven Ausdruckskraft ausgehen. Die internationalen Gesangssolisten kehren alle der Oper den Rücken, um sich mit einer verblüffenden Leichtigkeit einem ihr völlig entgegengesetzten Repertoire zuzuwenden. Zu diesem schönen Erfolg trägt die geschmeidige und ätherische Stimme der kanadischen Mezzosopranistin Andrea Hill bei, sowie das für schmerzlichen Ausdruck so gut geeignete Timbre des spanischen Tenors Jorge Navarro Colorado und der dunkle Klang des argentinischen Basses Nahuel di Pierro, der die Tiefen dieser von tiefer Frömmigkeit getragenen Musik ergründet. © François Hudry/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 20. April 2018 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Wenn man den Archiven der Inquisition Glauben schenken kann – die sich in Festivitäten gut auskannte – so nahm die Musik in vielen Frauenklöstern zu Beginn der Renaissance viel zu viel Raum ein. Zwar gehörte der gregorianische Gesang zur täglichen Liturgie, aber anscheinend überschritten die Ordensfrauen ihre Befugnisse und spielten zeitgenössische Musik der unterschiedlichsten Art. Was nicht weiter erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass diese jungen Damen aus gutem Hause einerseits eine breite Ausbildung besaßen und ihre religiösen Pflichten andererseits nicht so viel Zeit in Anspruch nahmen, so dass sie noch genügend Muße hatten, anderen, weniger geistlichen Aktivitäten nachzugehen. Die Konzerte wurden in den Räumlichkeiten der Klosterkirchen veranstaltet und zogen ein großes Publikum an. Die musikalischen Möglichkeiten waren jedoch begrenzt, denn es gab natürlich keine Männerstimmen. So hatten die Ordensschwestern keine andere Wahl, als die Tenor- und Basspartien mit tiefen Instrumenten zu ersetzen – die sie selbst spielten, etwa Fagott oder Posaune. Das vorliegende Album bietet Sätze aus der alltäglichen Messe, zum großen Teil von Tomás Luis de Victoria (1548-1611). Hier wird jedoch nicht eine bestimmte Messe wiedergegeben, dazu sind die Aufzeichnungen aus der damaligen Zeit nicht präzise genug: Es handelt sich um eine „imaginäre“ Messe der spanischen Renaissance mit Responsorien und Cantus plani, die zwischen Sätze reicher Polyphonie eingefügt wurden. Natürlich hören wir nur Frauenstimmen sowie einige rein instrumentale Stücke. Das Album schließt mit Adorámoste Señor von Francisco de la Torre (1483-1507) – fast ein Jahrhundert älter als die Stücke von Victoria – dem Namensgeber des Ensembles Capella de la Torre. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 30. März 2018 | Ligia

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 30. März 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet
Von den neun Lektionen der Dunkelheit, die François Couperin geschrieben haben soll, sind uns heute drei überliefert. Sie wurden für die Ordensdamen der Klarissinnen des Klosters Longchamp bei Paris komponiert, das während der französischen Revolution völlig zerstört wurde. Diese Leçons bilden den Höhepunkt des barocken Pietismus während der letzten Jahre der Herrschaft von Ludwig XIV, die noch stark vom Jansenismus des vorausgehenden Jahrhunderts geprägt war. Die Abtei war für die Bevölkerung geöffnet und es war daher üblich, die Lektionen der Dunkelheit nicht in der Nacht, sondern am Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagnachmittag aufzuführen. Die Aufführungen stellten ein gesellschaftliches Ereignis dar, an dem Pariser gerne teilnahmen. Die Gattung der Leçons de ténèbres war bei vielen Komponisten sehr beliebt, unter anderem bei Marc-Antoine Charpentier, der mindestens dreißig von ihnen komponierte, von denen uns aber nur wenige überliefert worden sind. François Couperin nahm sich Anfang des 18. Jahrhunderts dieses etwas veraltete Genre vor und gab ihm eine neue Form, wobei er die nötige Strenge mit einem stark “italienisierenden” Ausdruck des Schmerzes verband und seinen Stücken dadurch eine betörende Sinnlichkeit verlieh. Die Troisième Leçon für zwei Stimmen ist in besonderem Maße mit affektreichen Koloraturen verziert. Dank dem Genie von François Couperin liegt dieser übersteigerte Ausdruck des Schmerzes nie sehr weit von der Oper entfernt, die während der Fastenzeit nicht aufgeführt werden durfte. Dadurch war es möglich, das herrliche Schauspiel der tiefsten und subtilsten menschlichen Leidenschaften unter dem Deckmantel der Religion mitzuerleben. Das Ensemble Les Ombres unter der gemeinsamen Leitung von Margaux Blanchard und Sylvie Sartre bietet uns auf diesem neuen Album die Leçons de ténèbres neben Auszügen aus anderen Messen und Motetten von Couperin in einer Hell-Dunkel-Atmosphäre, die geschickt französische Strenge mit köstlicher italienischer Theatralik verbindet. © François Hudry/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 23. März 2018 | Pan Classics

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Jede einzelne Note dieser verblüffenden Missa de Beata Virgine von Ghiselin Danckerts (1510-1567) stammt aus der Hand des Komponisten. Diese Bemerkung ist durchaus nicht unerheblich, denn zu jener Zeit bestand ein großer Teil des gregorianischen Repertoires aus unzähligen Improvisationen nach mündlich überlieferten Vorschriften. Nun hat sich Danckerts die Mühe gemacht, sie detailliert niederzuschreiben, so dass wir heute genau wissen, was die Chöre und Solisten damals in den gregorianischen Passagen seiner Messe (Introitus, Halleluja…) gesungen und improvisiert haben: eine große Seltenheit also, umso mehr als der Komponist einige ungewöhnliche Dissonanzen, die sich aus der unerbittlichen Logik der Melodieführung ergeben, genau wiedergibt. Übrigens sind von ihm auch einige Schriften bekannt, in denen er ganz genau erklärt, wie Alterationen, Melismen etc. zu singen sind. Natürlich sind auch die polyphonen Stücke der Messe – Kyrie, Credo etc. – von einem außergewöhnlichen harmonischen und melodischen Reichtum. Kaum zu glauben, dass diese Musik bald ein halbes Jahrtausend alt ist. Danckerts wurde 1538 als Sänger an der päpstlichen Kapelle zugelassen und verließ diese erst 1565, nicht unbedingt freiwillig, denn im Entlassungsschreiben heißt es, er habe keine Stimme mehr, gebe sich weltlichen Freuden mit Damen hin, sei viel zu reich und viel zu krank, um weiterzuarbeiten. Die Kirche ließ ihn jedoch nicht ganz im Stich, denn obwohl er ein schrecklicher Sünder war, bekam er sein Gehalt noch bis zu seinem Tode zwei Jahre später ausbezahlt. Das ausgezeichnete Ensemble Cantar Lontano hat dieses wunderschöne Werk in zwei italienischen Barockkirchen mit perfekter Akustik, in Pesaro und in Castelbellino, aufgenommen. © SM/Qobuz