Die Auszeichnung Qobuzmäßig wird einstimmig von der Qobuz Redaktion verliehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem qobuzmäßigen Album um ein "Crossover" im besten Sinne es Wortes und soll sich somit an alle Qobuz Nutzer richten.

Mit Qobuzmäßig lenkt die Qobuz Redaktion die Aufmerksamkeit auf herausragende Alben und rückt die verschiedensten Genres in den Vordergrund. Ein mit Qobuzmäßig ausgezeichnetes Album präsentiert Ihnen das erste Aufnahmeprojekt eines noch unbekannten Künstlers mit einem ausgefallenen Repertoire... Qobuz setzt sich so für das Debüt eines Künstlers ein und arbeitet direkt mit den Produzenten zusammen, um die bestmögliche Präsenz auf Qobuz und darüber hinaus zu ermöglichen. 

Die Alben

144 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | Dead Oceans

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Eine Spannung, als würde man einen XS-Stringtanga über ein Gesäß in XL-Größe ziehen wollen: Shame will keinen Spaß, sondern Spannung. Das Debütalbum dieses Londoner Quintetts bietet ein Post-Punk-Konzentrat, das sich durch Charisma, Gewalt und Originalität auszeichnet. Songs Of Praise klingt sogar wie ein echter Soundtrack aus einem herrlich grauen, ziemlich frustrierten England, das in totaler Alarmbereitschaft steht. In diesem klanglichen Nervenbündel sind oft The Fall, Gang Of Four und Killing Joke zu erkennen, ohne dass die Sache an alte Zeiten erinnert oder diese gar herbeisehnt. Genauso wie Fat White Family, Ought oder auch Vietnam lebt auch Shame im nunmehrigen Jahr 2018 und das kann man auch hören! Der Sänger Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, der Schlagzeuger Charlie Forbes und der Bassist Josh Finerty schicken uns das Produkt direkt aus Brixton und verpacken ihre wohl direkt aus dem Bauch kommende Wut in selbstverständlich knallharten (Dust On Trial), manchmal giftigen, quälenden (The Lick) Songs, die aber auch etwas freundlicher sein können (One Rizla). Shame macht kompromisslosen Rock, schamlos und schadstofffrei. Gleich beim ersten Hinhören gehen die Songs Of Praise durch Mark und Bein und dennoch will man dann mehr davon. © MZ/Qobuz
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Rap - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Pineale Prod - Grand Musique Management

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2017 | La Castanya

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Psychedelic Pop, Shoegaze oder gar Dream Pop sind nicht ausschließlich amerikanischen oder britischen Künstlern vorbehalten. Nein. Sogar in Barcelona beherrscht man die Geheimsprache dieser eklektischen und verträumten musikalischen Liaison. Dort, in der katalonischen Hauptstadt haben vier Experten der süßen Melodien (zwei Chilenen, zwei Spanier), die sie mit verträumtem und nachhallendem Gitarrensound verkleideten, eine Wahnsinnsplatte voller Sonne herausgebracht. Ihr Album trägt den Titel Secret Place - ein Ort, der wie eine kleine Insel hedonistischen Pop ist, auf der sechs Saiten und chloroformierte Stimmen die Gesetze schreiben. Ein feines Abkommen, das einen Haufen an zeitgenössischen Einflüssen kombiniert (DIIV, Beach House, Black Lips, Wild Nothing, Real Estate, Beach Fossils) und dabei einen unglaublich persönlichen Klang beibehält. Ein heißes und sonniges Qobuzissime, das genau zum richtigen Moment erscheint, um sich vor dem Winter zu schützen, der sich mit seiner frostigen Nase langsam heranpirscht... © MZ/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. November 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Qobuzissime
Abgesehen von dem faszinierenden und unverzichtbaren Falstaff von Elgar aus dem Jahr 1913, zwar mit "Sinfonische Studie" überschrieben, in Wirklichkeit aber ein sinfonisches Gedicht ganz in der Tradition von Strauss – an den Elgar bestimmt dachte, als er dieses Werk schrieb, und dazu das sehr präsente Solo-Violoncello, das nicht anders kann, als an den erst 16 Jahre zuvor komponierten "Don Quixote" von Strauss zu erinnern – zeichnet sich das vorliegende Album durch Orchesterlieder desselben Elgar aus: ein leider zu sehr vernachlässigtes Repertoire von atemberaubender Schönheit (man hört höchstens ab und zu "Sea Pictures", aber das war dann schon alles). Und wenn man bedenkt, dass der inzwischen sehr berühmte Bariton Roderick Williams mit am Werk ist, dann kann man die Initiative von Andrew Davis und der BBC Philharmonic nur beglückwünschen, diese Wunderwerke wieder ins Rampenlicht gebracht zu haben. Elgar beweist uns hier, dass er nicht nur ein Meister von großen vokal-sinfonischen Fresken in Oratorienform (man denke an "The Dream of Gerontius", "The Apostles" oder "The Music Makers"), sondern auch im Umgang mit Miniaturen ein Genie ist. Roderick Williams, eine der schönsten Stimmen der aktuellen britische Szene, nimmt sich dieser Raritäten mit einer nicht weniger raren Freude an. Das Album schließt mit einem lustigen Augenzwinkern, der "Smoking Cantata", einer Kantate mit einer gewaltigen Instrumentierung, dafür aber in einer Länge von … 49 Sekunden, deren Text sich auf „Kindly, Kindly, kindly do not SMOKE in the hall or staircase“ beschränkt, also „Bitte, bitte, bitte, rauchen Sie nicht im Saal oder im Treppenhaus“. The best British humor! © SM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Universal Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
In der Serie „Hipster gefällig, na, hier ist er doch“ scheint Lawrence Rothman es zum Weltmeister geschafft zu haben. Ein androgynes Gesicht (und eine ebensolche Stimme) wie auf den Modemagazinen aus Hochglanzpapier, eine Leidenschaft für Transvestitismus, mit der er der Fotografin Cindy Sherman in nichts nachsteht (Rothman sieht in jedem Videoclip anders aus!) und ein ganzer Haufen erlesener Freunde, die zu ihm halten (Kim Gordon von Sonic Youth, Angel Olsen, Marissa Nadler, Duff McKagan von den Guns N’Roses, Stella Mozgawa von Warpaint, Tom Krell alias How To Dress Well, der Bassist Pino Palladino, Kristin Kontrol von den Dum Dum Girls…), nichts fehlt! Für die Ohren spielt der modenärrige Rothman aus den achtziger Jahren herübergeretteten Soul/R&B. Oft denkt man an Talk Talk, an David Bowie, Depeche Mode oder manchmal Prince, und in der heutigen Zeit an Ariel Pink und How To Dress Well. Unter all diesem Glanz und Glimmer, der sehr an schon wieder vergangene Zeiten erinnert, verbirgt sein Album – sein erstes – Songs mit umwerfenden Melodien. Von geläuterten Texten getragene Kompositionen, in denen Rothman seine persönliche Suche nach einer Identität anspricht, die er als nichtbinär (genderqueer) definiert. Dieser vor 35 Jahren in Los Angeles geborene Kalifornier, der Charles Bukowski genauso schätzt wie R. Kelly, Tupac Shakur und Leonard Cohen, hat mit dem The Book Of Law eine der ergreifendsten Platten des Jahres herausgebracht. Ein äußerst erlesenes Qobuzissime. © MZ/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 13. Oktober 2017 | BMC Records

Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Homer, Joyce und Kafka, diese drei Autoren hat Peter Eötvös in seinem The Sirens Cycle von 2016 vertont. Das Streichquartett mit Koloratursopran ist – durch die Hinzufügung einer Singstimme – nach einem ähnlichen Konzept wie das Zweite Streichquartett von Schönberg, die Lyrische Suite von Alban Berg (in der gesungenen oder wenigstens singbaren Variante) oder die Sonette der Elizabeth Barrett-Browning von Egon Wellesz konzipiert. Eötvös verwendet drei literarische Versionen der Geschichte des mythologischen Odysseus und dessen Begegnung mit den Sirenen. Er vertraut alle drei der Sopranstimme an und zwar jeweils in ihrer Originalsprache – griechisch, englisch und deutsch. Der erste Teil, Joyce, ist mit seinen sieben Sätzen der längste des Werkes und schöpft aus der flexiblen Rahmenhandlung des Romans Ulysses, der in der Erzählform des „inneren Monologs“ geschrieben wurde. Im Gegenteil dazu stützt sich der Komponist in Homers Odyssee sowie in Kafkas Das Schweigen der Sirenen auf eine gesamte Episode. Bei der musikalischen Umsetzung verleiht er dem Joyce’schen Teil den Charakter eines expressiven Arioso, behandelt Homer in Liedform, während er den Text von Kafka zum Gegenstand eines Rezitativs macht. „Jede Sprache birgt durch ihren speziellen Rhythmus und die ihr eigenen Konsonanten, durch ihre Betonungen und ihre Formulierungen einen einzigartigen musikalischen Charakter“, erklärt der Komponist. Das erste Streichquartett von Eötvös, Korrespondenz aus dem Jahr 1992, ist eine Art „Minioper“ ohne Gesang, der ein Briefwechsel zwischen Mozart und seinem Vater im Jahr 1778 zugrunde liegt. In den drei „Szenen“ wird Wolfgang durch die Bratsche, Leopold durch das Cello repräsentiert. Der Komponist ordnet jedem Vokal ein spezielles Intervall zu, mit Glissandi für Doppelvokale und speziellen Techniken für viele Konsonanten: eine Art persönliches Pflichtenheft, eines Perec würdig, mit dem ganzen Reichtum, der festgesetzten Grenzen innewohnt. Die drei Szenen stellen jeweils dar: Leopold, der versucht seinen Sohn davon abzuhalten Aloysia Weber zu heiraten, Wolfgang, der sich darüber beklagt, wie wenig Beachtung die Pariser seiner Musik schenken, und noch einmal Wolfgang, der seinem Vater den Tod seiner Gattin bekannt gibt - Mozarts Mutter, die ihren Sohn nach Paris begleitet hatte und dort verstarb. Die Partitur enthält den Text dieser Briefe, auch wenn der Zuhörer diesen weder zu hören noch zu sehen bekommt. Eötvös‘ Musik liest sich sozusagen zwischen den Zeilen…Ein faszinierender Komponist, zwei faszinierende Werke: beide vom Calder Quartett, in The Sirens Cycle zusammen mit der Sopranistin Audrey Luna, zur Perfektion gebracht. © SM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Abbey Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
England besitzt diese einzigartige Eigenschaft, den Rock immer wieder neu zu erfinden. Obwohl alles bereits gesagt und wiederholt zu sein scheint, gebärt das Land regelmäßig neue junge Gruppen, die einem bereits existierenden und recht soliden Bauwerk noch einen weiteren Stein hinzufügen. Auch wenn die jeweiligen Einflüsse der Bands zunächst ziemlich offensichtlich sind, so überzeugen sie mit ihrem ganz persönlichen Touch dennoch alle anfänglichen Skeptiker. Pale Seas gehört zu diesen Gruppen, die vom ersten Album an eine explosive Mischung im Gepäck haben. In Southampton, direkt am Meer und gegenüber der Isle of Wight, haben der Sänger Jacob Scott, der Gitarrist Graham Poole, der Bassist Matthew Bishop und der Schlagzeuger Andrew Richardson sich in die Tiefen der ersten Alben von Radiohead oder auch Suede gewagt, um davon inspiriert ihr ganz eigenes Rock-Gesetz zu schreiben. Und auch wenn die Vorliebe für 90er Brit Rock das ganze Album Stargazing For Beginners über ins Auge springt, so macht diese ganz besondere Fähigkeit des englischen Quartetts, solide Klangteppiche aus Gitarrensounds zu spinnen, dieses erste Album doch sehr originell. Die überwiegend nachts in einer Abtei aufgenommene Platte verdient unsere Auszeichnung Qobuzissime und wird vor allem Gitarren-Fans mehr als glücklich machen. Eine wahre Entdeckung. © CM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 29. September 2017 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Für seine erste Aufnahme hat das Arod Quartett Mendelssohn gewählt, eine der tragenden Säulen der hohen Kunst der Quartettkomposition. Dies zeigt sich insbesondere an dem großen Meisterwerk, dem Vierten Quartett in e-Moll, das 1837 entstanden ist. Dieses ist in seiner Struktur und den musikalischen Entwicklungen ohne Zweifel mehr an Mozart als an Beethoven angelehnt, auch wenn man von der ersten bis zur letzten Note die Handschrift Mendelssohns deutlich erkennt. Wer hingegen nach den Einflüssen des tauben Genies sucht, muss sich das Zweite Quartett Op. 13 näher ansehen, ein Werk, das 1827 kurz nach Beethovens Tod entstand. Damals hatte Mendelssohn gerade die Reichweite der Innovationen Beethovens entdeckt. Das Arod Quartett spielt anschließend die Vier Stücke für Streichquartett: vier unterschiedliche Stücke aus verschiedenen Epochen, die posthum unter der Verzeichnisnummer Op. 81 durch den Nachfolger Mendelssohns am Gewandhaus, Julius Rietz, zusammen veröffentlicht wurden. Das Album schließt mit einer vom Arod Quartett vorgenommenen Bearbeitung eines Liedes, gesungen von Marianne Crebassa, dessen Thema Ton für Ton aus verschiedenen Passagen Beethovens stammt - eine echte Hommage des jungen Komponisten an den berühmten älteren Kollegen. Es sei daran erinnert, dass das Arod Quartett, erst 2013 gegründet, wie ein Meteorit eingeschlagen und sich weltweit rasch einen Namen gemacht hat. Als Preisträger des ARD Musikwettbewerbs 2017 ist es unter anderem in der Philharmonie in Paris, im Auditorium des Louvre, im Théâtre des Bouffes du Nord sowie im Mozarteum in Salzburg, im Konzerthaus in Wien, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, in der Wigmore Hall in London, in Tokyo, in Finnland, in der Schweiz aufgetreten und die Liste ist noch lange nicht zu Ende...© SM/Qobuz
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Elektro - Erschienen am 21. September 2017 | Houndstooth

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Auf den ersten Blick scheinen Post-Rock und Techno nicht zusammenzupassen. Aber nicht für Guy Andrews. Der junge britische Produzent hat durch die Mischung seiner beiden Lieblingsstile, die beide wichtigen Einfluss auf seine Musik ausüben, sein zweites Album, Tåke (Nebel auf Norwegisch) hervorgebracht. Eine Expedition, die zutiefst mit der Natur verbunden ist. Für die Single Fjell wurde Andrews nach eigenen Aussagen eindeutig von einem Spaziergang zum Cadair Idris, einem Berg in Wales, inspiriert: Kletteretappen, die Herausforderung des Aufstiegs, der Stolz, wenn ein neuer Absatz erreicht ist…Ein anderer Ausflug, diesmal nach Norwegen, hat ebenfalls als Kraftstoff für seine CD gedient. Da ist eine Kraft zu spüren, ein frischer Hauch, der dieses bezaubernde Werk in seiner Gesamtheit beeinflusst hat. Guy Andrews jongliert mit Klimaerscheinungen (seine ersten Werke waren stark im äußeren Umfeld verankert) und wechselt zwischen Polarlicht und heftigem Orkan. Jede Komposition von Tåke ist wie ein kleiner akustischer Dokumentarfilm, der von den vielen Wanderungen des Autors inspiriert wurde. Noch mehr als auf seinem ersten, 2016 erschienenen Album Our Spaces, wird Andrews hier zum Maler. Er gestaltet seinen Elektro aus verschiedensten Klangmaterialien mit hypnotischen Effekten. Kaum verwunderlich, dass die Kunst des Londoners von Größen wie Massive Attack, Scuba, Bonobo, Max Cooper und einigen anderen begrüßt wurde. Man sollte Tåke wie einen riesigen klanglichen Wandteppich anhören, der mit Rhythmen betupft und von ausgewählten Klangfarben durchstrahlt ist. Selten war Nebel so wohltuend. © MD/Qobuz
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Afrika - Erschienen am 8. September 2017 | Bonsound Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Die Abschaffung jeglicher Grenzen, eine totale musikalische Vermischung, Eklektizismus weit und breit: Pierre Kwenders ist ohne Zweifel ein Schöpfer der modernen Zeit. Mit  Makanda At The End Of Space, The Beginning Of Time verwischt der Multiinstrumentalist aus Kanada mit kongolesischen Wurzeln- er wurde 1985 in Kinshasa geboren und lebt seit 2001 in Québec- die Grenzen zwischen dem Rumba aus seinem Heimatland und der Pop- und Elektromusik. Aus seinem Mund sprudeln eine Vielzahl an verschiedenen Sprachen. Zwischen Lingala, Französisch, Englisch und Tschiluba kreiert Kwenders eine berauschende pan-afrikanische Symphonie, die uns aus reiner Faulheit dazu verleitet, sie als “World Music” zu bezeichnen. Ein Begriff, der dieser Musik natürlich überhaupt nicht gerecht wird… Das von Tendai Maraire der Gruppe Shabazz Palaces (eine faszinierende Rap-Gruppe, in der ebenfalls Ishmael Butler alias Palaceer Lazaro aufzufinden ist, welcher hier auf einem Titel zu hören ist) produzierte Makanda At The End Of Space, The Beginning Of Time verlangt vom Hörer, einfach loszulassen. Und sich einfach von den vielseitigen Rhythmen und den wechselnden Melodien, bei denen die kongolesische Rumba auf modernen Klänge trifft, tragen zu lassen. Man verspürt eine unglaublich groovige Leichtigkeit, die dennoch nicht die kraftvolle Absicht hinter dem Album verdeckt. Für Pierre Kwenders ist die Platte vor allem eine Hommage an die wichtigen Frauen in seinem Leben. Vier starke Persönlichkeiten: Seine Mutter, seine Großmutter, seine Tante und seine kleine Schwester. Kraft, das ist die Übersetzung des Wortes Makanda in der Sprache Tschiluba. Ein menschliches Sinnes-Kaleidoskop für ein einzigartiges Album.  
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
 „Händel goes wild“, das heißt so viel wie „Händel dreht auf“. In der Tat dreht er in diesem Album von Christina Pluhar extrem auf. Denn die österreichische Harfinistin, Theorbistin und Lautenistin hat sich eine ordentliche Hand voll Arien und Sätze aus Konzerten sowie Ouvertüren von Händel (und auch ein wenig von Vivaldi) vorgenommen, um sie anschließend nicht nur den Musikern des Barockensembles L’Arpeggiata, sondern auch einem halben Dutzend Jazzmusiker verschiedenster Stilrichtungen anzuvertrauen. Dabei herausgekommen ist eine Aufnahme mit Anklängen an Klezmer, Salsa, New Orleans, Lounge, Blues usw., die man je nach seiner eigenen Anpassungsfähigkeit lieben oder hassen kann. Tatsächlich können einen Klarinette und Klavier in diesem Musikstil aus der Ruhe bringen…Pluhars Prinzip ist ganz einfach: Händel hat selbst wiederholt, umgeschrieben bearbeitet, verschönt, abgeschrieben, wieder neu geschrieben und dabei ebenso viel aus seinem eigenen Fundus wie aus dem anderer Komponisten geschöpft - jedoch immer mit seiner persönlichen Schreibweise und im aktuellen Stil seiner Zeit! Warum sollten wir das heute nicht auch tun? Wie dem auch sei, die vorliegende Mischung von Stimmen und Instrumenten im barocken Stil sowie Instrumenten und musikalischen Genres des 20. Jahrhunderts ist höchst verblüffend. Unter denen Künstlern, die zu diesem Projekt eingeladen wurden, befinden sich der Klarinettist Gianluigi Trovesi, der Pianist Francesco Turrisi und der Bassist Boris Schmidt im Bereich des Jazz sowie der Kontratenor Valer Sabadus und die Sopranistin Nuria Rial. © SM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Juli 2017 | Columbia

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Als Declan McKenna im Frühling 2016 mit gerade einmal 16 Jahren seine erste EP Stains herausbrachte, war dieses neue, junge Popgenie in aller Munde. Bereits im Vorjahr machte der Brite von sich reden, als er die Emerging Talent Competition des Glastonbury Festivals als Sieger verließ. Sein stimmliches Können und die perfekte Beherrschung der Gitarre und Kompositionskunst verblüffte so manche. Und als ob das nicht schon genug wäre, beschränkt McKenna sich nicht auf einen einzigen Stil, sondern schwenkt vom Rock zum Blues und vom Folk zum Pop. Hinzu kommen dann noch seine durchaus politischen Texte, wie zum Beispiel in Brazil, in welchem er die Korruption der FIFA kritisiert. Dieser Song, wie auch Paracetamol, findet man ebenfalls auf seinem ersten Studioalbum What Do You Think About The Car? wieder. Hier liefert uns der junge Musiker einwandfreie, moderne Popmusik, bei der sich heraushören lässt, dass er mit einer vielseitigen Musikkultur aufgewachsen ist und auch heute niemals die großen Klassiker vergisst (die Platten der Beatles zählen natürlich zu seinen Einflüssen). Eine breite Klangpalette schimmert aus jedem Winkel des Albums und die lebendigen Kompositionen voll von Energie werden mit aussagekräftigen Texten kombiniert, wie bei eben diesem Brazil aber auch bei Make Me Your Queen, auf welchem er sich mit der Genderfrage beschäftigt. Mit einprägsamen Melodien und starken Texten, die dabei niemals naiv klingen, erscheint Declan McKenna wie das potentielle Sprachrohr der Generation Z, die politisch doch sehr viel engagierter ist, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Es verwundert also nicht, dass eine unzähmbare und bedeutungsvolle Künstlerin wie Nina Simone zu den Idolen des jungen Songwriters zählt. Ein Album, dass die Auszeichnung Qobuzissime verdient. ©CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juli 2017 | Vertigo Berlin

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Deutschsprachige Musik hat in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren und egal, welchen Radiosender oder Fernsehkanal man einschaltet, trifft man mit Sicherheit auf einen der jungen aufstrebenden Bands oder Solokünstler, die mit ihren Texten die Welt - oder wenigstens die deutsche Gesellschaft - verbessern wollen. In diesem ermüdenden Konglomerat deutscher Musiker lassen sich nur schwer Künstler ausfindig machen, die durch ihre Musik besonders hervorstechen oder die Musiklandschaft durch Außergewöhnliches und noch nie Dagewesenes bereichern. Bis jetzt. Der junge Schweizer Faber, Sohn des italienischen Liedermachers Pippo Pollina, verspricht dies nun zu ändern. Die bereits erschienenen Singles Alles Gute oder Es wird ganz groß ließen eine Originalität erkennen, auf die wir lange gewartet haben. Man möchte Schunkeln zu der Musik, die so traditionell nach heimischer Blaskapelle klingt, bis die ersten Songzeilen einen aufschrecken lassen - so verstörend ehrlich spricht er zu uns. Parolen wie "Wenn du am Boden bist, weißt du, wo du hingehörst" oder "Bleib dir nicht treu, sei niemals du selbst" klingen auf einmal wie die Ratschläge, auf die man schon so lange gewartet hat. So gern man Faber auch in eine Schublade stecken möchte - klingt er auf Lass mich nicht los nach Französischem Chanson und auf Alles Gute vielleicht nach der deutschsprachigen Version von Mumford & Sons mit einem Hauch Punk und einer Prise World Music - entflieht er mit jedem neuen Track der zuvor gefundenen Kategorie. Man könnte sagen, Fabers Musik wäre vor allem authentisch - wäre dieser Begriff nicht auch schon viel zu ausgelutscht, um diesen Künstler zu beschreiben. Mit diesem Debütalbum von Faber, dem wir ein "Qobuzissime" verleihen, macht deutsche Musik endlich wieder richtig Spaß: Musikalischer F-Aberwitz von allerhöchster Güte! © MH/Qobuz

Rap - Erschienen am 30. Juni 2017 | Pineale Prod - Grand Musique Management

Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Mai 2017 | ATO Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Zuerst ist da diese Stimme. Nick Hakims Organ hat etwas Seltsames an sich und ist alles andere als konditioniert. Dieser Gesang kommt von ganz weit, wie von einer anderen Galaxie her, und dieser Amerikaner, der in Washington aufgewachsen und dann in Brooklyn gelandet ist, trägt seinen Soul auch so vor, als würde dieser durch das Weltall wandern. Es ist eben Soulmusik, wahre Soulmusik, die die Glanznummer dieses herrlichen Albums Green Twins darstellt. Es sieht so aus, als würde Nick Hakim Marvin Gaye und Curtis Mayfield wiederauferstehen lassen, indem er sie entsprechend schminkt, mit einem Strich Folk hier, mit ein bisschen Pop-Grundierung dort. Die eine oder andere Melodie, ein Rhythmus oder ein unerwartetes Instrument geben uns zu verstehen, dass sein musikalisches Vorstellungsvermögen ziemlich weitläufig ist. Das reicht von südamerikanischer Musik aus dem Elternhaus (seine Mutter ist chilenischer, sein Vater peruanischer Herkunft) bis hin zum Hip Hop, den er in seiner Teenagerzeit hörte... Im Roller Skates treffen gewollt billige Rhythmen mit einer hellen, genauso karg klingenden Gitarre zusammen, bevor Nick Hakims Stimme wie im Licht einer Straßenlampe den Song in einen Wachtraum verwandelt. Alle Melodien des Titels Green Twins wiegen sich sanft (ohne je kitschig zu werden), was die träumerische Note dieser Musik hervorhebt. Obwohl Hakim dank seiner Stimme leicht das Herz der Fans von Curtis Harding, Cody Chesnutt, Roland Gift und Bilal erobern könnte, entspricht die hier zusammengestellte Musik ganz seinen eigenen Ideen, sodass man sich die Frage stellt, ob er nicht den Gospel des dritten Jahrtausends erfunden hat. Er ist ganz sicher der bezauberndste Qobuzerfolg des Jahres. © MZ/Qobuz