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Die Alben

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Ash

Electronic - Erschienen am 29. September 2017 | XL Recordings

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Englisch kennt doch jeder. Yoruba eher weniger...Dank des ersten gleichnamigen Albums der Gruppe Ibeyi aus dem Jahre 2015 wurde diese afrikanische Sprache, die im XVII. Jahrhundert von Sklaven aus dem aktuellen Nigeria nach Kuba importiert wurde, der breiten Masse näher gebracht. Ibeyi, so heisst der Name des Duos, das aus zwei französisch-kubanischen Zwillingen mit venezualischen Wurzeln besteht und das wunderschöne moderne Soulmusik mit spirituellen Einflüssen schreibt. Sie singen also auf Yoruba, aber auch auf Englisch und Spanisch. Nach ihrem ersten Werk reich an Melancholie, die oftmals durch perkussive Hymnen ausgedrückt wird, setzen Naomi und Lisa-Kaindé Diaz auf Ash die Vermischung aus dem musikalischen Erbe ihrer afro-kubanischen Wurzeln (ihr Vater war kein geringerer als Anga Diaz, Percussionist der Gruppe Irakere) und der Musik von heute, von Elektro bis Rap und Pop, weiter. Diese Verbindung übertragen sie auch auf ihre Instrumente, egal ob von akustischer, elektrischer oder sogar elektronischer Natur. Ibeyi vergnügt sich hier sogar mit Autotunes! Auf diesem zweiten Album finden wir außerdem eine geschmackvolle Liste an Gästen, wie den atypischen kanadischen Pianisten Chilly Gonzales, den kalifornischen Saxofonisten Kamasi Washington, den Bassisten Meshell Ndegeocello und die spanische Rapperin Mala Rodriguez. © MD/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 1. September 2017 | DFA Records - Columbia

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music - Preis der deutschen Schallplattenkritik
LCD, doch nicht tot! Nachdem James Murphy und seine Band während eines Abschiedkonzertes im Madison Square Garden in seiner Heimatstadt New York 2011 das Ende der Gruppe verkündet hatten, kehrt sie nun sechs Jahre später mit American Dream zurück. Mit seinem David Byrne-Kostüm aus dem dritten Jahrtausend (besonders beeindruckend auf Other Voices, dessen Refrain wie die Talking Heads zu ihren besten Zeiten klingt) bringt der Leader und seine Gang ein viertes Album heraus, auf dem Rock, Punk, Funk und Elektro zusammengebracht werden. LCD Soundsystem bleibt sich hier treu und konzentriert sich mehr auf klassische LCD-Songs (Call The Police, ein interessantes Zusammentreffen von David Bowie und U2) also auf reine Dancefloor-Titel (dennoch kann man auf Other Voices ordentlich die Hüften schwingen lassen). Wieder und immer noch hört man also die Talking Head heraus, aber auch einen Bowie aus seiner Berliner-Periode (Change Yr Mind und Black Screen), eine weitere Haupt-Inspirationsquelle von James Murphy. Nur kurz bevor er ein halbes Jahrhundert alt wird, erfindet er LCD Soundsystem zwar nicht neu, lässt deren so einzigartigen Sound aber noch einmal neu aufblühen. Und aktualisiert diese Musik, die er seit Mitte der 2000er so sorgfältig modelliert und dabei Punk, Elektro-Klänge, New Wave, Dance und schwerwiegende aktuelle politische Ereignisse zusammenbringt. © MD/Qobuz

Das Genre

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