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Jazz - Erschienen am 28. September 2018 | Blue Note (BLU)

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Mehr denn je ist Jose James vom großartigen Soul der sechziger Jahre eingenommen. Mit seinem fünften Album beim Label Blue Note, Lean On Me, erweist der Sänger aus Minneapolis Bill Withers die Ehre. Diese Platte bestätigt, wie sehr der Künstler von den Jazz- und Soul-Legenden beeinflusst wurde. Im Jahre 2015 coverte er eine gewisse Billie Holiday… Der Song ist zwar nichts wirklich Neues mehr für ihn, aber als treuer Diener seiner Meister vollzieht James mit seinen Coverversionen eine Art Erinnerungsarbeit. Wenn er die Einspielung im berühmten Studio B bei Capitol Records macht, schart er nicht x-beliebige Leute um sich: Pino Palladino am Bass, Brad Allen Williams an der Gitarre, Kris Bowers an den Keyboards und Nate Smith am Schlagzeug. Eine Traummannschaft, mit der sich der Soulmusiker ganz ungeschminkt zeigt. Seine warme, kraftvolle Stimme voller Retro-Groove erinnert an andere Zeiten und schlängelt sich auf erotische Weise durch die angeschlagenen Akkorde des Lean On Me hindurch. Auch der funkige Soul in Lovely Day macht ihm keine Angst, aber wenn er irgendwo besonders hervorragend ist, dann bei diesem leicht akustischen, zuckersüßen Soul aus den Südstaaten: Hello Like Before. Vorsicht, man gerät dabei leicht ins Schwitzen! Die Tracks wandern hin und her zwischen Tradition und Modernität und jeder einzelne bietet eine Überraschung. Köstlich improvisierte Musik (Just The Two of Us) und meisterhaft gesungener Funk (Better Off Dead), damit hypnotisiert uns dieser Guru innerhalb weniger Sekunden. © Anna Coluthe/Qobuz
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R&B - Erschienen am 6. März 2020 | Rainbow Blonde Records

2013 bestätigte der kurz zuvor bei Blue Note unter Vertrag genommene José James mit seinem Album No Beginning No End wieder einmal, dass er dank seiner Stimme einen festen Platz im Nu Soul gefunden hat. Da er sich sowohl von Bill Withers als auch Donny Hathaway, Marvin Gaye oder D’Angelo inspirieren ließ, kombinierte er auf recht kluge Weise Jazz, Soul, Funk, Hip-Hop und R&B. Mit seinem immer noch seidenweichen Gesang eines waschechten Lovers, dem keiner das Wasser reichen kann, bietet der aus Minneapolis kommende Sänger jetzt eine Fortsetzung dieser Platte mit No Beginning No End 2, die er diesmal bei seinem eigenen Label, Rainbow Blonde Records, veröffentlicht. Genauso wie das erste zeigt auch dieses Album eine dank seiner Stimme homogen erscheinende stilistische Vielseitigkeit.Ein schöner Regenbogen – bietet zwar keine wirklichen Überraschungen, ist jedoch einwandfrei konzipiert und präsentiert eine herrliche Gästeschar, darunter Aloe Blacc, Laura Mvula, Lizz Wright, der Pianist Kris Bowers, die Trompeter Christian Scott und Erik Truffaz sowie Hindi Zahra. © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 11. Mai 2015 | UNIVERSAL MUSIC LLC

Hi-Res
Zum 100. Geburtstag von „Lady Day“ ein Album mit „The Music Of Billie Holiday“ – so der Untertitel –, das erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich originell. Zumal José James nicht der Einzige ist, der auf diese Idee kam. Dass sich ein männlicher Sänger eine Holiday-Hommage vornimmt, ist dagegen ungewöhnlich – uns fallen ansonsten gerade mal Chet Baker und Tony Bennett ein. José James, der mit seinem geschmeidigen Bariton souverän und ohne sich festzulegen das Terrain zwischen Hip-Hop, Jazz und Neo-Soul erkundet, bleibt bei aller Innovationsfreude eben auch der Tradition verbunden. Nach dem vergleichsweise rockigen Album „While You Were Sleeping“ gibt er sich beim Holiday-Thema auf geradezu puristische Weise jazzig – und drückt genau dadurch den Songs der Jazzikone seinen persönlichen Stempel auf. Nur von einem erlesenen Klaviertrio unterstützt, zelebriert er die goldenen Tugenden der höheren Balladenkunst, nämlich Sparsamkeit und Langsamkeit. Er bringt Songs wie „Body And Soul“, „Lover Man“, „God Bless The Child“ oder auch den Blues „Fine And Mellow“ zum Strahlen, indem er sie weiter entschleunigt und ansonsten seine sonore Stimme wirken lässt, die schnörkellos einfache Linien singt, mit allenfalls minimalen eigenen Wendungen. Jason Moran setzt sparsame Akkorde und perlende „single notes“, während John Patitucci und Eric Harland das Ganze so zurückhaltend grundieren, dass man genau hinhören sollte, um ihre rhythmischen Finessen nicht zu verpassen. Zum grandiosen Abschluss: „Strange Fruit“, als A-cappella-Klagegesang für James und virtuellen Chor. Ein einsames Händepaar markiert den Beat. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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R&B - Erschienen am 1. Januar 2013 | Blue Note (BLU)

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Obwohl Blue Note Records längst zur Untersparte der Firma EMI verkommen ist, umweht das Label immer noch ein ewiges Versprechen des Jazz. Wenn nun ein Sänger nach einer drei Alben währenden Pilgerfahrt endlich in Mekka ankommt, sollte man andächtiges Umrunden der Kaaba erwarten. Stattdessen verkündet José James ketzerisch: "Ich habe mich entschlossen, dass ich nicht mehr bloß als Jazz-Sänger gesehen werden will." Ein komischer Zeitpunkt für diese Einsicht. Der nackte Jazz des glanzvollen Vorgängers "For All We Now", eine Zusammenarbeit mit Pianist Jef Neve, ruht folglich auf "No Beginning No End". Auch die elektronischen Elemente von "BlackMagic" verstecken sich nach dem Abschied von DJ-Guru Gilles Peterson im Hintergrund. Mehr als zuvor stellt James R'n'B und Neo-Soul in den Vordergrund, ohne dabei seine Wurzeln zu verraten. Zur Seite stehen ihm diesmal Bassist und Produzent Pino Palladino und Pianist Robert Glasper. Die Abkehr manifestiert sich im federleichten, von Emily King geschriebenen, "Come To My Door". Wer sich kurzeitig von seinem Genre-Scheuklappenblick trennen kann, den belohnt ein eleganter Soul-Pop-Song, wie man ihn von James nicht erwartet hätte. Später überlässt der Musikus, ganz Herr der alten Schule, der Sängerin in einer akustischen Version das Rampenlicht. Gerade in der ersten Hälfte von "No Beginning No End" macht James alles richtig. Voodoo-Bläser, ein tiefer Bass und hallende Dub-Effekte unterlegen seinen anziehenden Bariton in "It's All Over Your Body". In "Trouble" gibt der Jermaine Jones-Look-Alike den Sly Stone, während die Band mit Bill Withers flirtet. Gemeinsam mit der französisch-marokkanischen Sängerin Hindi Zahra folgt er in "Sword + Gun" zwischen nordafrikanische Percussions, träufelndem Gitarren-Picking und hypnotischer Bassline den Spuren von Fela Kuti. Leider hält die zweite Hälfte mit dem furiosen Beginn nicht ganz mit. Nachdem der US-Amerikaner kein Jazz-Sänger mehr sein mag, verweigert er sich plötzlich auch der Dynamik. Das Duett "Heaven On The Ground", eine weitere Zusammenarbeit mit Emily King, kratzt haarscharf an der Lionel Richie-Kuschelrock-Marke. Der Gospel von "Do You Feel" bietet zwar das beeindruckende Pianospiel von Kris Bowers, versumpft ansonsten aber in Belanglosigkeit. Doch bleiben dies nur zwei kurze Ausrutscher, die das Gesamtbild höchstens minimal trüben. Die Aussöhnung lässt nicht lange auf sich warten. Der hinreißende "Bird Of Space" versetzt uns mit den Schwingen eines Marvin Gaye in Trance: ein acht Minuten dauernder Loop, der sich sinnlich und intim aus Bass, Drums und Gitarre zusammen setzt. James lullt uns ein, schickt uns in die Nacht. Die zuckersüß-melancholische Ballade "Tomorrow", in der sich um ein von Amp Fiddler eingespieltes Klavier zarte Streicher wickeln, bildet den krönenden Abschluss. José James nimmt sich mit "No Beginning No End" die Freiheit, musikalische Grenzen zu ignorieren. Ein Sänger auf der Suche nach der eigenen Definition, zwischen verschiedenen Stilen schwankend. Dabei erscheint er spannender als viele Kollegen, die sich ihrer selbst bereits viel zu sicher sind. Er kennt keinen Anfang, kein Ende und bleibt immer in Bewegung. Somit ist er bei Blue Note Records doch bestens aufgehoben. Denn genau das ist Jazz. © Laut
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R&B - Erschienen am 1. Januar 2012 | Blue Note Records

Obwohl Blue Note Records längst zur Untersparte der Firma EMI verkommen ist, umweht das Label immer noch ein ewiges Versprechen des Jazz. Wenn nun ein Sänger nach einer drei Alben währenden Pilgerfahrt endlich in Mekka ankommt, sollte man andächtiges Umrunden der Kaaba erwarten. Stattdessen verkündet José James ketzerisch: "Ich habe mich entschlossen, dass ich nicht mehr bloß als Jazz-Sänger gesehen werden will." Ein komischer Zeitpunkt für diese Einsicht. Der nackte Jazz des glanzvollen Vorgängers "For All We Now", eine Zusammenarbeit mit Pianist Jef Neve, ruht folglich auf "No Beginning No End". Auch die elektronischen Elemente von "BlackMagic" verstecken sich nach dem Abschied von DJ-Guru Gilles Peterson im Hintergrund. Mehr als zuvor stellt James R'n'B und Neo-Soul in den Vordergrund, ohne dabei seine Wurzeln zu verraten. Zur Seite stehen ihm diesmal Bassist und Produzent Pino Palladino und Pianist Robert Glasper. Die Abkehr manifestiert sich im federleichten, von Emily King geschriebenen, "Come To My Door". Wer sich kurzeitig von seinem Genre-Scheuklappenblick trennen kann, den belohnt ein eleganter Soul-Pop-Song, wie man ihn von James nicht erwartet hätte. Später überlässt der Musikus, ganz Herr der alten Schule, der Sängerin in einer akustischen Version das Rampenlicht. Gerade in der ersten Hälfte von "No Beginning No End" macht James alles richtig. Voodoo-Bläser, ein tiefer Bass und hallende Dub-Effekte unterlegen seinen anziehenden Bariton in "It's All Over Your Body". In "Trouble" gibt der Jermaine Jones-Look-Alike den Sly Stone, während die Band mit Bill Withers flirtet. Gemeinsam mit der französisch-marokkanischen Sängerin Hindi Zahra folgt er in "Sword + Gun" zwischen nordafrikanische Percussions, träufelndem Gitarren-Picking und hypnotischer Bassline den Spuren von Fela Kuti. Leider hält die zweite Hälfte mit dem furiosen Beginn nicht ganz mit. Nachdem der US-Amerikaner kein Jazz-Sänger mehr sein mag, verweigert er sich plötzlich auch der Dynamik. Das Duett "Heaven On The Ground", eine weitere Zusammenarbeit mit Emily King, kratzt haarscharf an der Lionel Richie-Kuschelrock-Marke. Der Gospel von "Do You Feel" bietet zwar das beeindruckende Pianospiel von Kris Bowers, versumpft ansonsten aber in Belanglosigkeit. Doch bleiben dies nur zwei kurze Ausrutscher, die das Gesamtbild höchstens minimal trüben. Die Aussöhnung lässt nicht lange auf sich warten. Der hinreißende "Bird Of Space" versetzt uns mit den Schwingen eines Marvin Gaye in Trance: ein acht Minuten dauernder Loop, der sich sinnlich und intim aus Bass, Drums und Gitarre zusammen setzt. James lullt uns ein, schickt uns in die Nacht. Die zuckersüß-melancholische Ballade "Tomorrow", in der sich um ein von Amp Fiddler eingespieltes Klavier zarte Streicher wickeln, bildet den krönenden Abschluss. José James nimmt sich mit "No Beginning No End" die Freiheit, musikalische Grenzen zu ignorieren. Ein Sänger auf der Suche nach der eigenen Definition, zwischen verschiedenen Stilen schwankend. Dabei erscheint er spannender als viele Kollegen, die sich ihrer selbst bereits viel zu sicher sind. Er kennt keinen Anfang, kein Ende und bleibt immer in Bewegung. Somit ist er bei Blue Note Records doch bestens aufgehoben. Denn genau das ist Jazz. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 16. März 2018 | Rainbow Blonde Records

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2010 | Verve

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Soul - Erschienen am 19. Februar 2021 | Rainbow Blonde Records

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R&B - Erschienen am 24. Februar 2017 | Blue Note (BLU)

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As he went into making his fourth Blue Note release, José James envisioned the follow-up to the Billie Holiday tribute Yesterday I Had the Blues as a double album. It was going to be split between love songs and outward-looking material inspired by persistent injustices and increasingly visible and frequent attacks upon persons of color in the U.S. At some point, James scrapped the second half of the concept, too distressed to see it through. In the liner notes for Love in a Time of Madness, he briefly addresses -- in pained but optimistic language -- the condition of his native country and the planet at large. James ends by asking, "What is the value of human life? And of what value is love?" Throughout, he and his collaborators approach answers to the second question by writing from various states of a one-on-one relationship. Seduction, euphoria, salvation, devotion, and distrust are among the moods in the mix. Due to the frequent presence of producer Antario "Tario" Holmes, the primary mode is commercial and contemporary R&B -- booming bass, burbling electronic FX, and other tricks of trap-style production, most prominently those snaking synthetic snares dragged as rapidly as flicked comb teeth. With rare exception, that approach to slow jams is for the sake of vocalists with a small fraction of the skill and life experience possessed by James. In these settings, his silken baritone is restricted, though the likes of the aching "Last Night," suitably closer to Miguel than to Bryson Tiller, and the candy-coated "Always There" (impossible to mistake for Ronnie Laws), are richer than the majority of mainstream radio playlist entries. Three collaborations with Mali Music are comparatively organic and traditionalist, dispersed across the album. Additionally, a throwback-to-throwback sequence of disco-funk numbers, also produced by Tario, provides an untroubled break in the middle. A sparse duet with Oleta Adams comes across like a bonus track transplanted from a different project, but it lets the listener out in a state of romantic contentment, the finishing touch on a uniquely bittersweet addition to the box of chocolates that is James' discography. © Andy Kellman /TiVo
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Soul - Erschienen am 28. August 2020 | Rainbow Blonde Records

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R&B - Erschienen am 26. Januar 2015 | Blue Note (BLU)

Bevor man sich einem neuen José James-Album nähert, sollte man seinen Kopf zuerst zwingend kräftig durchschütteln. Raus mit all den vorgefertigten Bildern und Erwartungen an den Künstler. Bei einer mit Vorurteilen vollgestopften Rübe hat es "While You Were Sleeping" schwer. Fertig? Ist der Nischel nun frei für ein neues Kapitel? Gut. Auch auf seinem fünften Werk geht James seinen in Schlangenlinien verlaufenden Weg, auf dem er sämtlichen Schubladen ruckartig ausweicht, weiter. Kaum landete der im Jazz-Bereich groß gewordene Sänger 2012 bei Blue Note Records verkündete er: "Ich habe mich entschlossen, dass ich nicht mehr bloß als Jazz-Sänger gesehen werden will." Dementsprechend beschäftigte er sich auf "No Beginning No End" mit R'n'B und Neo-Soul. "While You We Sleeping" geht diese Entwicklung nicht einfach weiter, sondern springt die Treppe zwei Stufen auf einmal nehmend hinauf. Die Frage, die in großen Leuchtbuchstaben über dem Longplayer hängt, lautet: Ist das überhaupt noch Jazz? Die klare Antwort: Jein. Heuer entdeckt James die elektrische Gitarre, die Brad Allen Williams für ihn übernimmt, für sich und öffnet in herausfordernden Arrangements die Tür für Einflüsse von Hendrix, Radiohead, Frank Ocean, Junip und gar Nirvana. Zwischen dem lodernden Gitarren-Opener "Angel" und der Schlussnummer, ein Cover von Al Greens "Simply Beautiful", scheint alles möglich. Letztendlich hält James' Stimme dieses Genre beugende Wirrsal zusammen. "I'm gonna take what's mine / Everybody thinks I belong to them / But this shit worldwide / Going round a circle on a silver jet." In der aggressiv groovenden Vorabsingle "EveryLittleThing" zeigt James seine gefletschten Zähne. Ein Eindruck, den das monotone, jedoch stark einfräsende Songwriting weiter verstärkt. Das famose "Angel" verbindet ein etwas zu klar poliertes Hendrix-Riff über einem knorrig schleppenden Funk-Beat mit einem jazzigem Rhodes-Piano. Nur in "Anywhere U Go" wirkt Williams wie ein Fremdkörper. Die zu kraftlos vorgetragene Nirvana-Ästhetik mag in diesem Experiment nie mit seinem Umfeld funktionieren. Deutlich zeigt das Stück mit seinem langweiligen Standard-Riff was passiert, wenn man Rock seiner Grobheit entzieht und flutscht eben erst, sobald sich die Gitarre im Refrain zurückzieht. "4 Noble Truths" beginnt mit einer einfachen, im 3/4-Takt schunkelnden, Akustik-Gitarre, die Richard Spavens zurückgelehntes Schlagzeugspiel begleitet. Eine mystische folkloristische Ballade, die mit edlen Streichern ihre eigene, in Moll getragene Dynamik entfacht. Im hypnotischen Titeltrack flirtet James mit Neil Youngs "Heart Of Gold". Träufelnde Keyboards und ein weitläufiges Arrangement unterstützen die träumerische Stimmung, bis ein bissiges Gitarren-Solo die Szenerie zerreißt. Eine rätselhafte Atmosphäre, die auch das intensive, im Trip Hop angesiedelte "Bodhisattva", mit seinem bleischweren Bass und den drückenden Synthesizern heraufbeschwört. Das gedämpfte "Dragon", von Becca Stevens geschrieben und mit ihr im Duett vorgetragen, wandert mit seinem eindringlichem Aufbau auf den Spuren einer Joni Mitchell. Mit "Simply Beautiful" und Takuya Kuroda an der Trompete endet "While We Were Sleeping" letztendlich doch noch dort, wo so manch ein beleidigt in seinem Schneckenhaus zurückgezogener Jazz-Muffel James gerne von Beginn an gesehen hätte. Zärtlich schmiegt sich Kurodas Solo an die Akkorde des Reverends. Auf Kosten eines geschlossen wirkenden Albums, wechselt José James seine musikalische Garderobe mit nahezu jedem Stück. Er bleibt immer in Bewegung und zeigt uns die ganze Palette seines Könnens. Ja, "While You Were Sleeping" ist Jazz. Aber ebenso ist es Soul, Funk, Rock, Trip Hop und künstlerische Freiheit. Ein Engel, ein Drache, ein Formwandler ohne Scheuklappen. © Laut
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Electronic - Erschienen am 28. Februar 2010 | Rainbow Blonde Records

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Juni 2018 | Rainbow Blonde Records

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Jazz - Erschienen am 11. Mai 2015 | UNIVERSAL MUSIC LLC

Zum 100. Geburtstag von „Lady Day“ ein Album mit „The Music Of Billie Holiday“ – so der Untertitel –, das erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich originell. Zumal José James nicht der Einzige ist, der auf diese Idee kam. Dass sich ein männlicher Sänger eine Holiday-Hommage vornimmt, ist dagegen ungewöhnlich – uns fallen ansonsten gerade mal Chet Baker und Tony Bennett ein. José James, der mit seinem geschmeidigen Bariton souverän und ohne sich festzulegen das Terrain zwischen Hip-Hop, Jazz und Neo-Soul erkundet, bleibt bei aller Innovationsfreude eben auch der Tradition verbunden. Nach dem vergleichsweise rockigen Album „While You Were Sleeping“ gibt er sich beim Holiday-Thema auf geradezu puristische Weise jazzig – und drückt genau dadurch den Songs der Jazzikone seinen persönlichen Stempel auf. Nur von einem erlesenen Klaviertrio unterstützt, zelebriert er die goldenen Tugenden der höheren Balladenkunst, nämlich Sparsamkeit und Langsamkeit. Er bringt Songs wie „Body And Soul“, „Lover Man“, „God Bless The Child“ oder auch den Blues „Fine And Mellow“ zum Strahlen, indem er sie weiter entschleunigt und ansonsten seine sonore Stimme wirken lässt, die schnörkellos einfache Linien singt, mit allenfalls minimalen eigenen Wendungen. Jason Moran setzt sparsame Akkorde und perlende „single notes“, während John Patitucci und Eric Harland das Ganze so zurückhaltend grundieren, dass man genau hinhören sollte, um ihre rhythmischen Finessen nicht zu verpassen. Zum grandiosen Abschluss: „Strange Fruit“, als A-cappella-Klagegesang für James und virtuellen Chor. Ein einsames Händepaar markiert den Beat. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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R&B - Erschienen am 1. Januar 2013 | Blue Note (BLU)

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R&B - Erschienen am 22. November 2019 | Rainbow Blonde Records

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Soul - Erschienen am 3. Juli 2020 | Rainbow Blonde Records

Obwohl Blue Note Records längst zur Untersparte der Firma EMI verkommen ist, umweht das Label immer noch ein ewiges Versprechen des Jazz. Wenn nun ein Sänger nach einer drei Alben währenden Pilgerfahrt endlich in Mekka ankommt, sollte man andächtiges Umrunden der Kaaba erwarten. Stattdessen verkündet José James ketzerisch: "Ich habe mich entschlossen, dass ich nicht mehr bloß als Jazz-Sänger gesehen werden will." Ein komischer Zeitpunkt für diese Einsicht. Der nackte Jazz des glanzvollen Vorgängers "For All We Now", eine Zusammenarbeit mit Pianist Jef Neve, ruht folglich auf "No Beginning No End". Auch die elektronischen Elemente von "BlackMagic" verstecken sich nach dem Abschied von DJ-Guru Gilles Peterson im Hintergrund. Mehr als zuvor stellt James R'n'B und Neo-Soul in den Vordergrund, ohne dabei seine Wurzeln zu verraten. Zur Seite stehen ihm diesmal Bassist und Produzent Pino Palladino und Pianist Robert Glasper. Die Abkehr manifestiert sich im federleichten, von Emily King geschriebenen, "Come To My Door". Wer sich kurzeitig von seinem Genre-Scheuklappenblick trennen kann, den belohnt ein eleganter Soul-Pop-Song, wie man ihn von James nicht erwartet hätte. Später überlässt der Musikus, ganz Herr der alten Schule, der Sängerin in einer akustischen Version das Rampenlicht. Gerade in der ersten Hälfte von "No Beginning No End" macht James alles richtig. Voodoo-Bläser, ein tiefer Bass und hallende Dub-Effekte unterlegen seinen anziehenden Bariton in "It's All Over Your Body". In "Trouble" gibt der Jermaine Jones-Look-Alike den Sly Stone, während die Band mit Bill Withers flirtet. Gemeinsam mit der französisch-marokkanischen Sängerin Hindi Zahra folgt er in "Sword + Gun" zwischen nordafrikanische Percussions, träufelndem Gitarren-Picking und hypnotischer Bassline den Spuren von Fela Kuti. Leider hält die zweite Hälfte mit dem furiosen Beginn nicht ganz mit. Nachdem der US-Amerikaner kein Jazz-Sänger mehr sein mag, verweigert er sich plötzlich auch der Dynamik. Das Duett "Heaven On The Ground", eine weitere Zusammenarbeit mit Emily King, kratzt haarscharf an der Lionel Richie-Kuschelrock-Marke. Der Gospel von "Do You Feel" bietet zwar das beeindruckende Pianospiel von Kris Bowers, versumpft ansonsten aber in Belanglosigkeit. Doch bleiben dies nur zwei kurze Ausrutscher, die das Gesamtbild höchstens minimal trüben. Die Aussöhnung lässt nicht lange auf sich warten. Der hinreißende "Bird Of Space" versetzt uns mit den Schwingen eines Marvin Gaye in Trance: ein acht Minuten dauernder Loop, der sich sinnlich und intim aus Bass, Drums und Gitarre zusammen setzt. James lullt uns ein, schickt uns in die Nacht. Die zuckersüß-melancholische Ballade "Tomorrow", in der sich um ein von Amp Fiddler eingespieltes Klavier zarte Streicher wickeln, bildet den krönenden Abschluss. José James nimmt sich mit "No Beginning No End" die Freiheit, musikalische Grenzen zu ignorieren. Ein Sänger auf der Suche nach der eigenen Definition, zwischen verschiedenen Stilen schwankend. Dabei erscheint er spannender als viele Kollegen, die sich ihrer selbst bereits viel zu sicher sind. Er kennt keinen Anfang, kein Ende und bleibt immer in Bewegung. Somit ist er bei Blue Note Records doch bestens aufgehoben. Denn genau das ist Jazz. © Laut
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Soul - Erschienen am 3. Juni 2020 | Rainbow Blonde Records

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Soul - Erschienen am 14. Februar 2020 | Rainbow Blonde Records

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Soul - Erschienen am 8. Januar 2021 | Rainbow Blonde Records