Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 18. Januar 2019 | Universal Music Division Decca Records France

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kunstlieder (Deutschland) - Erschienen am 16. November 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month
Ganz im Gegensatz zu Schubert, der seine Lieder nach deutschen Volkstraditionen generell mit strophischem Aufbau und einer dem Gesang untergeordneten Begleitung komponiert hat (die deshalb nichts von ihrem unglaublichen Genie verliert!), ist Schumann, mit den Worten von Christian Gerhaher, nach dem Prinzip der „lyrischen Dramaturgie“ vorgegangen und hat kleine Miniatur-Opern geschaffen, in denen Klavier und Gesang inhaltlich ebenbürtig sind. Das erklärt jedoch nicht, warum Schumanns Lieder, außer einigen ständig wiederholten Zyklen – Myrthen, Dichterliebe und vor allem Frauenliebe und -leben – seltener im Konzert zu hören sind. Gerhaher und sein PIanist Gerold Huber haben aus dem reichen Repertoire dieser Gattung Werke ausgewählt, die so gut wie nie aufgeführt werden. Nur drei der vorgestellten Zyklen stammen aus dem Jahr 1840, dem „Jahr des Liedes“ – und nebenbei auch dem Jahr der Heirat, endlich, endlich, mit Clara Wieck – während die anderen die letzten Lebensjahre des Komponisten nach 1850 widerspiegeln, sehr sehnsuchtsvoll, aber auch verhalten… Wir befinden uns hier überhaupt nicht mehr in der ungestümen Romantik der ersten Jahre. Der Humor wird immer düsterer, der musikalische Diskurs zunehmend zerstückelt, eher hingetupft, skizzenhaft. Der Kontrast zwischen den beiden Epochen ist außergewöhnlich groß. Gerhaher und Huber bieten uns diese erstaunlichen Wunderwerke mit all ihrer gebührenden Ehrerbietung. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Kunstlieder (Deutschland) - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Challenge Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klaviersolo - Erschienen am 14. September 2018 | Sony Music Labels Inc.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Klaviersolo - Erschienen am 14. September 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica
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Klaviersolo - Erschienen am 29. Juni 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 11. Mai 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Es gibt nicht oft die Gelegenheit, Schumanns Vom Pagen und der Königstochter zu hören, ein Werk aus dem Jahr 1852 in Form eines epischen Dramas mit vier Sätzen für Solisten, Chor und Orchester. Der Komponist verwendet hier eine besondere Form des begleiteten Rezitativs, das bezüglich seines Vokal- und Orchestersatzes zweifellos Wagner im großen Stil vorausahnen lässt. Das Album wird mit einer anderen Seltenheit fortgesetzt, der Kantate BWV 105 von Bach - in der Überarbeitung, die Schumann während seiner Zeit als Musikdirektor in Düsseldorf für eine Aufführung vorgenommen hat. Zugegeben, im Eingangschor und im ersten Rezitativ hält sich die „Bearbeitung“ in Grenzen – sie ist zum Teil inexistent –, während der Hörer bei der ersten Sopranarie die erste große Überraschung erlebt: Der fein mit dem Gesang verwobenen Oboe zieht Schumann die Klarinette vor! Das gefällt oder gefällt nicht. Das nächste Rezitativ, ein wunderschönes Bass-Arioso, wurde auch nicht verändert. In der darauffolgenden Bass-Arie wird ein romantisches Horn an Stelle des von Bach vorgesehenen „corno da tirarsi“ verwendet - eine unwesentliche Änderung. Auch der Schlusschor mit seinem einzigartigen und typisch Bach’schen Streicher-Rallentando ist nicht betroffen. Der Unterschied besteht eher darin, dass das Barockorchester Helsinki auf Originalinstrumenten aus Schumanns Zeit sowie nach romantischen Gepflogenheiten spielt – was diese Partitur gut verträgt, denn hier liegt uns eine der „romantischsten“ Kantaten Bachs vor. Das Album schließt mit der Weltersteinspielung eines Werkes von Schumann, so unglaublich das klingen mag! Tatsächlich scheint das Adventlied Op. 71 vor der Herausgabe dieses Albums noch nie aufgenommen worden zu sein. Man kann allerdings gut verstehen, dass sich Sänger und Orchester nicht gerade auf dieses leicht abgehobene Werk gestürzt haben, das so wenig inspiriert erscheint, dass der Hörer bei einer blinden Hörprobe wohl sagen könnte, es sei ein netter Versuch irgendeines vergessenen Komponisten, Schumann nachzuahmen. Wenigstens können Musikfreunde behaupten, sie hätten einen „misslungenen“ Schumann gehört! © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 4. Mai 2018 | Challenge Classics

Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Dies ist das dritte Album der ausgezeichneten israelischen Pianistin Einav Yarden bei Challenge Classics, die sich nach der Erkundung Haydn‘scher Welten – und zuvor derer von Beethoven und Strawinsky – nun Robert Schumann, die komplexeste Figur der frühen deutschen Romantik zuwendet, und zwar mit einem einerseits recht originellen (Drei Fantasiestücke Op. 111, zu Beginn) und andererseits bei ihren Kollegen sehr beliebten Repertoire (Fantasie Op. 17, Waldszenen). Die starke Konkurrenz sollte uns allerdings nicht davon abhalten, die Darbietung dieser bei uns noch wenig bekannten Musikerin, Schülerin von Leon Fleisher am Peabody-Institut, zu unterschätzen. Ihre Schumann-Interpretationen zeichnen sich durch einen großen Willen zu struktureller Klarheit und weite Phrasierungen aus - weniger durch die Suche nach Lyrik oder einer sanft-fieberhaften Poesie. © Théodore Grantet/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 9. März 2018 | Decca Music Group Ltd.

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Als er bemerkte, dass sein Gehör nachließ, traf Alfred Brendel eine weise Entscheidung und zog sich auf dem Höhepunkt seines Ruhms zurück, noch bevor Fingerfertigkeit auch zu verschwinden begannen. Er erspart uns dadurch den mitleiderregenden Anblick mancher Künstler, die nicht aufhören können und allmählich zum Schatten ihrer selbst werden. Davon kann hier nicht die Rede sein: Es handelt sich um zwei bisher noch nicht veröffentlichte Aufnahmen, die mit seiner Zustimmung herausgegeben werden: Das Konzert in a-Moll von Schumann, das Brendel 2001 anlässlich seines 70. Geburtstags bei einem Konzert im Musikverein in Wien aufgenommen hat, in dem er einen wunderbar weichen Anschlag und einen samtigen Klang an den Tag legt. Simon Rattle und die Wiener Philharmoniker (absolut zauberhafte Oboe) dialogisieren mit dem Pianisten auf kammermusikalische Art. Die Tonaufnahme des österreichischen Radiosenders ist hervorragend. Dazu kommen die Variationen über ein Thema von Händel von Johannes Brahms, 1979 aufgenommen, eine schöne Erinnerung für den Pianisten, der dieses Werk bei seinem ersten öffentlichen Auftritt mit 17 Jahren gespielt hat. Alfred Brendel gesteht, dass er heute nicht mehr Klavier spielt, sondern sich mit Dichtung und Malerei beschäftigt. Von der letztgenannten Kunst nicht besonders überzeugt und mit einem sehr hohen Anspruch an sich selbst, hat er seiner Werke zerstören lassen. Wenn der Deckel des Klaviers auch geschlossen bleibt, so hat er die Musik jedoch ständig im Kopf. Er hat den Eindruck, endlich die ideale Interpretationen gefunden zu haben, und spürt zugleich das Gefühl von Ungerechtigkeit aufsteigen, darüber, dass er nicht 30 Jahre jünger ist…© François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 2. März 2018 | APR

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dies ist ein Album für Pianisten und Liebhaber einer fernen musikalischen Vergangenheit. Mark Hambourg gehört zu den sehr großen Pianisten vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Er war ein Wunderkind, dessen Bekanntheit in den 1920er- und 30er-Jahren ihren Höhepunkt erreichte und hatte in sehr jungen Jahren vor Brahms in Wien gespielt. Seine Eltern waren aus dem zaristische Russland nach London geflohen, wo er ein Schutzbefohlener von Ignacy Paderewski wurde. Paderewski schickte ihn auf seine Kosten nach Wien, damit er mit dem großen polnischen Pianisten Theodor Leschetizky arbeiten konnte. Dort gab er seine ersten Konzerte, und spielte das Konzert in e-Moll von Chopin unter der Leitung von Hans Richter und die Ungarische Fantasie von Liszt unter der Leitung von Felix Weingartner. 1895, mit gerade erst 16 Jahren, beginnt er seine erste Tournee um die Welt. Er besucht Australien, Südafrika (mit seinem eigenen Klavier!), Nordamerika (New York, Kanada) und Europa (Paris, Brüssel, Berlin, Wien und Polen). Seine Jugend, seine Virtuosität, sein Auftreten als wilder und romantischer Eroberer löste große Begeisterung aus. Er spielte wie besessen in allen Konzertsälen der Welt. Er war noch keine 30 Jahre alt, als er sein tausendstes Konzert gab. Mark Hambourg begann 1909 zur Zeit der akustischen Aufnahmetechnik für HMV Schallplatten aufzunehmen und lernte ab 1925 das elektrische Verfahren kennen. Er ist in dem Film The Common Touch von John Baxter aus dem Jahr 1941 zu sehen, der ihm zusätzliche Bekanntheit verschaffte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kündigt Walter Legge, der neue Produzent von EMI, die Verträge von Mark Hambourg, dessen Stil seiner Meinung nach der Vergangenheit angehörte. Artur Schnabel repräsentierte in seinen Augen dagegen die Zukunft, obwohl der Altersunterschied zwischen beiden Männer nur zwei Jahre betrug. Dabei war der russische Pianist noch in vollem Besitz seiner technischen Fähigkeiten, wie die Aufnahme eines Konzertes aus dem Jahr 1955 beweist, bei dem er das erste Konzert von Tschaikowsky unter der Leitung von Sir Malcom Sargent mit dem BBC Symphony Orchestra wundervoll interpretiert. Das vorliegende Doppelalbum enthält eine Sammlung verschiedener kleiner Stücke, die früher von Pianisten besonders geschätzt wurden, mit dem leichten Anschlag von Mark Hambourg. Und wenn man die Barricades mystérieuses von François Couperin nur mit Schwierigkeiten wiedererkennt, so wird man dennoch die Klarheit und Gewandtheit, mit der seine Finger in großer Geschwindigkeit über das Klavier laufen, sowie die Feinheiten der Verzierungen in einer Zeit, in der man sich noch nicht um historische Aufführungspraxis kümmerte, zu schätzen wissen. Das Repertoire dieser beiden CDs ist breit gestreut, reicht von alten Komponisten (Blow, Arne, Scarlatti, Bach und Händel) bis zu Romantikern (Schubert, Schumann et Liszt) und vergisst auch die damalige zeitgenössische Musik Debussys und Ravels nicht. In den Werken der beiden letztgenannten Komponisten beschwören eine ungezwungene Freiheit gegenüber der Partitur, abrupte Tempowechsel und ein manchmal etwas übertriebener Ausdruck eine längst vergangene Zeit herauf. Man findet hier auch kristallklares Spiel und pastellfarbige Klänge. Ein kostbares und anrührendes Zeugnis längst vergangener Zeiten. © François Hudry/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 9. Februar 2018 | SWR Classic

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
10. April 1953 im Konzertsaal des Barockschlosses in Ludwigsburg. Clara Haskil blieben damals leider nur noch wenige Jahre zu leben, die jedoch zu den fruchtbarsten und friedvollsten ihrer Existenz zählten: Als Schweizer Staatsbürgerin mit einem Kalender voller Konzerttermine konnte sie sich endlich in Ruhe der Musik hingeben, ohne sich um ihr Überleben oder das Exil Gedanken machen zu müssen. Aus dieser Zeit stammen ihre schönsten Aufnahmen, natürlich vor allem Mozart, aber auch Werke aus dem seltener gespielten Repertoire von Ravel oder Debussy, wie dieses Dokument beweist – auf dem sie übrigens Mozart ganz vermieden hat! Das wichtigste Werk auf diesem Album ist natürlich die 32. Sonate Op. 111 von Beethoven, die sie auf eine dem, was man sonst zu hören bekommt, völlig entgegengesetzte Art spielt. Unter ihren Händen schwelt ein Feuer, jedoch macht Haskil keinen ständig ausbrechenden Vulkan daraus, was dem musikalischen Diskurs übrigens nur schaden würde. Wir wissen nicht, ob sie sich aufgrund ihrer schwachen Gesundheit schonte, aber in musikalischer Hinsicht kann man sich darüber nur freuen. Das Programm wird mit transparenteren Stücken von Schumann fortgesetzt – insbesondere den Abegg Variationen –, bevor es eine Zeitlang mit französischer Musik zur Ruhe kommt: zwei Études von Debussy, die sie spielt wie im Traum, und der Sonatine von Ravel, die sie träumt wie im Spiel. Das Konzert endet mit einem Choral von Bach (der Kantor hat das Programm eröffnet) und dem zarten „Abschied“ von Schumann aus den Waldszenen. Die Grande Dame des Klaviers lässt das Konzert zart und leise anstatt mit virtuosen Explosionen ausklingen. Was für ein wunderbarer Moment an diesem 10. April 1953! © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 5. Januar 2018 | Nimbus Records

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kammermusik - Erschienen am 1. Dezember 2017 | BIS

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Duette - Erschienen am 17. November 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klaviersolo - Erschienen am 3. November 2017 | audite Musikproduktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Der RIAS, Rundfunk im amerikanischen Sektor, war das „West-Radio“, das in Berlin zwischen 1946 und 1993 jahrzehntelang als kulturelles Bindeglied zwischen den beiden deutschen Staaten diente. In dieser Zeit nahm der RIAS zahlreiche Musiker aus der ganzen Welt auf, unter ihnen zwischen 1962 und 1966 den hier vorgestellten Jorge Bolet (plus 1973 eine einzelne Aufnahme der Chopin-Fantasie). Diese dreistündige Aufzeichnung deckt einen großen Teil des umfassenden Repertoires dieses großen kubanischen Pianisten auf dem Höhepunkt seines Ruhmes und seiner Kunst. Man findet hier natürlich Liszt und Chopin, viele extrem virtuose Stücke von Godowsky (dessen Schüler er Anfang der Dreißigerjahre war) und Moszkowsky sowie die beiden Préludes-Bände von Debussy. Die Fans dieses großen Gentlemans am Klavier werden begeistert sein, umso mehr, als alle Aufnahmen ausnahmslos von den Originalmatrizen des RIAS stammen und mit großer Sorgfalt überarbeitet wurden, unter Berücksichtigung der Klangfülle, der verschiedenen Polyphonieebenen, der Kontraste und der Klangfarben (besonders bei Debussy), die der Pianist allem verlieh, was er spielte. Schade, dass es nur drei Stunden Bolet in dieser hervorragenden Qualität gibt. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 22. September 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
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Quartette - Erschienen am 22. September 2017 | harmonia mundi

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Quartette - Erschienen am 8. September 2017 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Ein kleiner Comic-Strip, um sich über sich selbst lustig zu machen - damit beschreibt das Quatuor Modigliani seine Karriere, seit der Gründung im Jahre 2003 bis zu seinen ersten Auftritten in der Berliner Philharmonie im Jahre 2017: Der erste Preis beim Young Concert Artists Wettbewerb in New York hatte ihnen ab 2006 die Tore der Carnegie Hall geöffnet, zwei Jahre später folgte mit Haydn der Grand Prix der Académie Charles Cros, 2014 hatten sie die Leitung des Festival d’Evian inne…Das ist die außergewöhnliche, internationale Laufbahn dieses Quartetts, das eigentlich von vier Studenten des Pariser Konservatoriums CNS (Conservatoire National Supérieur) gegründet worden war, weil sie sich ein möglichst großes Repertoire der Kammermusik aneignen wollten. Dies ist eine neue Einspielung der drei einzigen Quartette von Schumann - Werke, die er 1842 in einem Zug geschaffen hatte – zwei Jahre nach seinem „Liederjahr“ 1840, und ein Jahr vor den beiden großen Meisterwerken für Kammermusik, dem Klavierquartett und dem Klavierquintett. Man muss zugeben, dass sich Schumann in diesen Quartetten sehr an Beethoven orientiert, und noch viel mehr an Mendelssohn (ihm sind sie posthum gewidmet). Ist der Grund dafür in einer notwendigerweise eher linearen und kontrapunktischen, weniger den Gesetzen der Harmonie folgenden Komposition zu suchen, da sie ohne Klavierpart geschrieben wurden? Tatsache ist, dass die Musiker des Modigliani Quartetts diese drei besonderen Werke erarbeitet haben und dabei vielmehr die großen Melodielinien betonen anstatt einer dichten, sinfonischen und pianistischen Struktur den Vorzug zu lassen, die ja auch gar nicht ihrem Charakter entsprechen würde. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 21. Juli 2017 | APR

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason