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Giovanni Antonini

Wie sein niederländischer Kollege Frans Brüggen, so gelangt auch Giovanni Antonini über die Blockflöte ans Dirigentenpult und an die Spitze der renommiertesten Orchester des Planeten, wie etwa der Berliner Philharmonie, des Concertgebouw-Orchesters in Amsterdam, der Züricher Tonhalle, des Salzburger Mozarteum oder auch des Orchesters der Stadt Birmingham.


Seit der Saison 2015/2016 ist Giovanni Antonini Hauptgastdirigent des Kammerorchesters in Basel (1984 im selben Geist wie das erste Basler Kammerorchester des Schweizer Dirigenten und Mäzen Paul Sacher gegründet), mit dem er wichtige diskografische Projekte entwickelt, wie zum Beispiel die aktuelle Gesamteinspielung sämtlicher Beethoven-Sinfonien (SONY CLASSICAL), die bei Presse und Öffentlichkeit bereits einen großen Erfolg verzeichnet, sowie „Haydn 2032“, eine Gesamtaufnahme der 107 Sinfonien von Joseph Haydn anlässlich seines 300. Geburtstages. Dieses 2014 begonnene ehrgeizige Projekt wird von der Joseph-Haydn-Stiftung Basel komplett organisiert, produziert und finanziert, die Aufführungen und Aufnahmen während 19 Konzertsaisons in ganz Europa vorsieht. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Il Giardino Armonico realisiert, zu dessen Gründungsmitgliedern Giovanni Antonini gehört. Zu den Aufzeichnungen der beiden Orchester, die unter dem Label ALPHA in einer thematischen und nicht chronologischen Reihenfolge erscheinen werden, kommen auch die Sinfonien anderer Komponisten, die um das Haydn‘sche Universum kreisen, hinzu, wie etwa Gluck, Porpora, C.P.E. Bach, Mozart, Beethoven, Michael Haydn, Stamitz, Pleyel oder Salieri. Die nächsten Jahre versprechen in editorischer Hinsicht sehr interessant zu werden.


Mit Il Giardino Armonico hat der Mailänder Orchesterleiter als Flötist und später auch als Dirigent Antonio Vivaldi, dem Grundpfeiler im Repertoire dieses italienischen Ensembles, zahlreiche Aufnahmen gewidmet. Gemeinsam haben sie die Musik des „rothaarigen Priesters“ abgebeizt und schlechte Angewohnheiten wie alte Lackschichten abgekratzt, durch die sie zunehmend erstarrt war. Wir verdanken Giovanni Antonini aber auch Aufnahmen mit Cecilia Bartoli: die Alben Vivaldi und Sacrificium, sowie Norma von Bellini (DECCA). Mit der jungen russischen Sopranistin Julia Lezhneva hat er Werke von Händel und eine Auswahl geistlicher Kompositionen von Vivaldi und Mozart auf einem Album mit dem Titel Alleluia (DECCA) aufgenommen. Er hat auch Konzerte mit Isabelle Faust an der Violine oder Emmanuel Pahud an der Flöte eingespielt.


Unter der Leitung von Giovanni Antonini mit seinen ausgezeichneten Basler Musikern wurden auch die Sinfonien von Beethoven zu neuem Leben erweckt: Sie strahlen wie die Sonne und sind von großer Poesie und Dramatik sowie von einer Lebhaftigkeit, die den gesamten musikalischen Diskurs durchzieht. Diese dritte Beethoven-Gesamtaufnahme „made in Switzerland“, nach der von Ernest Ansermet mit dem Orchestre de la Suisse Romande, sowie von David Zinman mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, zeugt eindrücklich von der Vitalität des Schweizerischen Musiklebens.


François Hudry / Oktober 2017

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