Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Bill Evans

William John Evans (* 16. August 1929 in Plainfield, New Jersey; † 15. September 1980 in New York City, New York) war ein amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader.  William Evans gilt als einer der einflussreichsten Pianisten des Modern Jazz und war stilbildend für eine ganze Generation von Musikern, zu denen Herbie Hancock, Keith Jarrett, Chick Corea und Brad Mehldau gehören.


Stark geprägt von Vorbildern wie Lennie Tristano sowie vom Impressionismus Claude Debussys und Maurice Ravels brachte Evans eine introvertierte und lyrische Sensibilität in den Jazz.


In seinen Klaviertrios machte er Bass und Schlagzeug von Begleitern zu gleichberechtigten Partnern. Neben seinem ersten Trio (1958–1961) mit Scott LaFaro und Paul Motian wird vor Allem seine letzte Formation (1978–1980) mit Marc Johnson und Joe LaBarbera als Höhepunkt dieses Zusammenspiels gesehen.


Evans hatte Klavierunterricht bei seinem Vater, lernte ab 11 Jahren Klarinette und studierte an der North Texas State University und am William Paterson College in New Jersey, wobei er gleichzeitig bei David Liebman in New York Stunden nahm und mit Musikern wie Thad Jones, Joanne Brackeen und Art Blakey jammte. Anfang der 1980er Jahre spielte er mit Mark Egan und Danny Gottlieb bei Elements.  Seine Instrumente sind vor allem Tenor- und Sopransaxophon. Er erreichte große Bekanntheit als Sideman bei Miles Davis (1980 bis 1984), und spielt u. a. mit Randy Brecker, John Scofield, Les McCann, Lee Ritenour, Vinnie Colaiuta, Herbie Hancock, David Sanborn, Ron Carter, Mick Jagger, Victor Bailey, Dennis Chambers, Dino Betti van der Noot und Victor Wooten. Ab 1981 spielte er öfter mit der Band von Gil Evans. Ab 1984 war er Mitglied in John McLaughlins neu aufgelegtem Mahavishnu Orchestra.


 


Der Pianist war vielfacher Pollsieger und wurde für die Alben Conversations with Myself (1963), Alone (1967), Live at Montreux Festival (1969) und für The Bill Evans Album (1972) mit dem Grammy ausgezeichnet.


1994 wurde Evans posthum mit dem Grammy Lifetime Achievement Award geehrt.  Posthum widmete ihm der amerikanische Gitarrist Pat Metheny mit den Musikern Lyle Mays und Naná Vasconcelos, ganz im Sinne der Evans’schen Kammermusik, mit dem Stück „September fifteenth“ (seinem Todestag) auf dem ECM-Album As Falls Wichita, so Falls Wichita Falls einen musikalischen Nachruf. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

Mehr lesen

Diskografie

1059 Album, -en • Geordnet nach Bestseller

1 von 48
1 von 48

Meine Favoriten

Dieses Element wurde <span>Ihren Favoriten hinzugefügt. / aus Ihren Favoriten entfernt.</span>

Veröffentlichungen sortieren und filtern