Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
CD12,49 €

Pop - Erschienen am 5. Dezember 1973 | Paul McCartney Catalog

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
"Band On The Run", das dritte Album der Wings und das fünfte Album Paul McCartneys nach der Zeitrechnung "Beatles" hat eine turbulente Entstehungsgeschichte: Zum Schreiben der Songs zogen sich die Bandmitglieder Linda und Paul McCartney, Denny Laine, Henry McCoullough und Denny Seiwell nach Schottland zurück, doch so still und friedlich die Landschaft dort auch sein mag – die Stimmung war es nicht. Die Aufnahmen sollten dann nach Willen McCartneys in Nigerias Hautstadt Lagos stattfinden, doch kurz vor Abflug verkrachten sich die Musiker zusehends, McCoullough stieg aus und Seiwell zog nach. Dass "Band On The Run" dann innerhalb von sieben Wochen in Lagos dennoch fast fertig aufgenommen wurde, ist angesichts der weiteren Widrigkeiten vor Ort durchaus ein Wunder: Kurz nach der Ankunft wurden Linda und Paul überfallen und ihnen alle Lyrics und Demobänder gestohlen. Paul rauchte daraufhin so viele Zigaretten und anderes, dass er eine Panikattacke erlitt und zusammenbrach, die Titel mussten mühsam rekonstruiert werden, und das auch noch mit ziemlich veralteter Technik im EMI-Studio vor Ort. Eine krude Abenteuer-Story, die sich heutige Hipster-Bands wohl ziemlich gerne aneignen würden, denn es fehlt nichts von jenen Zutaten, die Authentizität garantieren: Drama, Sucht, Vintage. Doch, Lokalkolorit müsste auch noch dringend hinzugenommen werden, um das Hippie-Hipster-Klischee zu erfüllen, das im Übrigen die realen Probleme vor Ort ziemlich ausblendete – der zeittypische Monsun, die politischen Unruhen sowie die grassierende Cholera-Epidemie. Egal: McCartney wollte auch mit afrikanischen Musikern aufnehmen, doch der nigerianische Musiker und Aktivist Fela Kuti beschuldigte ihn öffentlich der "Cultural Appropriation" (also der kulturellen Aneignung). Am Ende war so nur Remi Kabaka an "Band On The Run" beteiligt und steuerte die Percussions zum Song "Bluebird" bei. Den letzten Schliff des Albums besorgte in London schließlich Produzentenlegende Tony Visconti, der für seine Zusammenarbeit mit David Bowie wohl am berühmtesten ist. All diese kruden wie kuriosen Fakten führten schließlich dazu, dass McCartney mit den Wings nun der künstlerische (sowie kommerzielle) Durchbruch gelang und "Band On The Run" das erste McCartney-Werk nach den Beatles wurde, das endlich wieder bedeutsam war. Auch das "Gefängnisausbrecher"-Cover des Albums schien ein Hinweis auf eine Art Neuerfindung seit "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band", waren doch hier auch wieder berühmte Köpfe von beispielsweise Christopher Lee oder James Coburn neben denen der Bandmitglieder hineinmontiert. Gleich der Eingangs- und Titelsong "Band On The Run" fasziniert und oszilliert zwischen Artrock, Progelementen und einem hübschen Beatles-esquen Refrain: Die notgedrungen rekonstruierten Lyrics sind getragen von den Folgen des bewaffneten Raubüberfalls, wenn es darin heißt – "In the town they're searching for us every where, but we never will be found". Abgelöst wird dieser starke Auftakt von "Jet", einem fast schon schweinerockigen Track samt Chören – eine schlagfertige Antwort McCartneys auf den damals angesagten Glamrock. "Bluebird" schwebt wiederum zart und poppig vor sich hin, ein Saxophon komplettiert die hauchig-jazzige Atmopshäre. Es folgt Jangle-Pop mit monotoner Sixties-Ohrwurm-Melodie bei "Mrs Vandebilt". Das schwelgerische "Let Me Roll It" mit bluesigen Gitarren entwickelt im Refrain einen gospelhaftigen Charakter und wird als Friedenstaube an John Lennon gedeutet sowie zugleich als Antwort auf dessen Song "How Do You Sleep" von "Imagine". "Mamunia" spielt dann nur andeutungsweise mit afrikanischen Klängen, die mit einem typischen McCartney-Chorus kontrastiert werden. "No Words" ist hingegen wieder eine Reminiszenz an Beatles-Zeiten mit abwechselndem Falsett- und Harmoniegesang. Das pubselige "Picasso's Last Words (Drink To Me)" spielt mit Trinklieder-Klischees, unterbrochen durch rumpliges Schlagzeug, Spoken-Word-Einlagen und experimentelle Soundfragmente. Und es ist wie alle Kneipensongs ein wenig angeberisch, schließlich schrieb McCartney es nur, um Dustin Hoffman zu beweisen, dass er einfach zu jedem Thema ein Lied komponieren könne. Das wunderbar klimpernde und dröhnende "Nineteen Hundred And Eigthy Five" schließt das Meisterwerk dann würdig mit einem sinfonischen Crescendo ab, das schließlich unvermittelt in den Refrain von "Band On The Rain" übergeht und langsam ausfadet. Es ist, als wollte das Album einem zuflüstern: Von vorne bitte wiederhören. Aber gerne. © Laut
Ab
HI-RES25,49 €
CD17,99 €

Rock - Erschienen am 2. November 1978 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res
Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 27. Mai 1975 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res Booklet
Ab
HI-RES30,99 €
CD21,99 €

Rock - Erschienen am 25. März 1976 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res Booklet
Ab
HI-RES28,99 €
CD20,99 €

Rock - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res
Publikum und Presse haben sich noch nicht vom Schock des Wild Life erholt, dieses ersten Albums, das Paul McCartney im Dezember 1971 mit seiner neuen Gruppe The Wings veröffentlicht hat. Die Platte war verschrien, weil sie als recht inhaltslos galt… Zwei Jahre später bringt „Macca“ Red Rose Speedway heraus, ein weitaus glanzvolleres, ja sogar ansprechendes Werk, sodass er erneut in den oberen Chartplätzen landet, in erster Linie dank der Single-Auskoppelung My Love. Wie schon bei Wild Life hat der Sänger und Bassist auch hier wieder mit seiner Frau Linda an den Keyboards, dem Ex-Gitarristen der Moody Blues Denny Laine und dem Schlagzeuger Denny Seiwell zusammengearbeitet. Zum Trio gesellte sich auch Henry McCullough, der Ex-Gitarrist der Gruppe Spooky Tooth. Auch wenn gewisse Kritiker Paul McCartney wieder einmal vorwerfen, immer noch allzu gedankenlos und nicht ausreichend engagiert zu sein, und vor allem weit hinter seine früheren Kompositionen zurückzufallen, so sind gewisse, raffinierte Melodien sehr wohl zu begrüßen sowie sein Talent für Refrains, die den Nagel auf den Kopf treffen. Auch hier ist die Vielfältigkeit des Repertoires manchmal verwunderlich und es fällt einem schwer, Red Rose Speedway als eine wirklich künstlerische Idee wahrzunehmen. Bestimmte Kompositionen, etwa Little Lamb Dragonfly und Single Pigeon sind jedoch wirklich bewegend. Diese geremasterte Deluxe Edition mit zahlreichen Bonuszusätzen ist eine gute Gelegenheit, ein weiteres Stück zu entdecken, um das große Rätsel namens Paul McCartney besser in den Griff zu bekommen. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 31. März 1978 | Paul McCartney Catalog

Ab
HI-RES28,99 €
CD20,99 €

Rock - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res
Die Hinterlassenschaft der Beatles ist noch nicht geregelt und schon macht sich Paul McCartney wie besessen an die Arbeit. Nach zwei eher gelungenen Soloalben (McCartney und Ram) veröffentlicht „Macca“ das erste Opus der Wings, Wild Life. Zwischen dem 25. Juli und dem 2. August 1971 setzt er sich in den Abbey Road Studios, die er wie seine Westentasche kennt, mit einem recht vertrauten Trio zusammen: mit seiner Frau Linda an den Keyboards (sie komponiert nahezu alle Titel mit ihm zusammen), dem Ex-Gitarristen der Moody Blues Denny Laine und mit dem Schlagzeuger Denny Seiwell, der schon auf Ram mit dabei gewesen ist. Der Ex-Beatles Musiker will die Einspielung dieser Platte in weniger als zehn Tag fertigstellen, um ihr einen teilweise unausgegorenen Charakter zu verpassen. Das – tatsächlich unausgefeilte – Ergebnis stößt einen im Hinblick auf den Namen seines Schöpfers eher vor den Kopf. Und nach seinen Meisterwerken im vorangegangenen Jahrzehnt scheinen seinen Kompositionen auf Wild Life recht belanglos. Als die Platte im Dezember 1971 erscheint, lässt die Presse übrigens kein gutes Haar an ihr… Sieht man sich das Repertoire von Wild Life genauer an, dann zeigt sich eine breit gefächerte Vielfältigkeit, mit dem perkussiven, durch und durch rockigen Mumbo einerseits und  mit dem in der Reggae-Version gecoverten Love Is Strange andererseits des Soul-Duos der fünfziger Jahre, Mickey & Sylvia! Da gibt es diese sympathische Folk-Ballade Bip Bop (die Voulzy zusammen mit Souchon zu deren Hit J’ai 10 ans inspirieren sollte), aber auch den Song des gleichnamigen Albums, in dem Paul und Linda in einer ziemlich klassischen Folk-Rock-Kombination (bereits) die Tierwelt verherrlichen… Obwohl man Wild Life nicht zu den Meisterwerken zählen kann, hat es sehr wohl verdient, wieder gehört und neu bewertet zu werden. Und diese geremasterte Deluxe Edition mit zahlreichen Bonuszusätzen ist die Gelegenheit schlechthin. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 30. April 1973 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res
Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 25. März 1976 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res Booklet
Ab
CD14,99 €

Pop - Erschienen am 8. Juni 1979 | Paul McCartney Catalog

Ab
HI-RES36,99 €
CD26,49 €

Rock - Erschienen am 27. Mai 1975 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res Booklet
Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 7. Dezember 1971 | Paul McCartney Catalog

Hi-Res
Ab
CD17,99 €

Rock - Erschienen am 22. November 1978 | Paul McCartney Catalog

Ab
CD20,99 €

Rock - Erschienen am 25. März 1976 | Paul McCartney Catalog

Booklet
Ab
CD26,49 €

Rock - Erschienen am 27. Mai 1975 | Paul McCartney Catalog

Booklet
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 27. Mai 1975 | Paul McCartney Catalog

Booklet
Ab
CD20,99 €

Rock - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Paul McCartney Catalog

Booklet
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 7. Dezember 1971 | Paul McCartney Catalog

Booklet
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 30. April 1973 | Paul McCartney Catalog

Booklet
Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 25. März 1976 | Paul McCartney Catalog

Booklet