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Die Alben

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Pop - Erschienen am 28. August 2020 | Polydor

Hi-Res
Wenn es ein Duo in der Musikgeschichte gibt, das absolut unhatebar ist, dann Dieter Meier und Boris Blank, aka Yello. Seit über vier Dekaden muckern die beiden in ihrer völlig eigenen Nische. Mit Witz, Charme und Dadaismus beglücken sie die Welt in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material. Auch heuer liefern Yello on "Point" ab. Die beiden Vorab-Singles "Waba Duba" und "Out Of Sight" lieferten schon einen launigen Einblick ins Yelloversum 2020: Funky, durchgedreht und im besten Sinne exzentrisch. So schaut das aus, in der Schweiz. Mit einer gehörigen Prise Eklektizismus im Gepäck und reichlich Selbstzitaten garniert, lassen Blank und Meier ihr Dutzend Tracks aufs Publikum los. Die Sause beginnt mit dem sockenschussigen "Waba Duba". Wahlweise springt Meier hier aus einer Dose, einer Flasche, macht zwei Seifenblasen, möchte eine zweite Chance erhalten und dabei seine Hose nicht verlieren. Alles klar? Die musikalische Untermalung von Meiers Nonsens birgt altbekannte Gäste wie tiefergelegte Bläsersequenzen, Funk-Orgeln, eingeworfene Sprachfetzen und nette Hi Hat-Schmirgeleien als Rhythmus-Fundament. Dieter Meier beschreibt die Entstehung von Yello-Songs gerne als eine Art Film, der nur in seinem Kopf läuft und der ihn zu seinen lyrischen Ergüssen inspiriert. So entstand denn auch die Geschichte von Peter Strong, der in einem großen, in gleißendes Sonnenlicht getauchten Thronsaal einem Zwerg mit Krone auf dem Kopf begegnet. Letzterer verwandelt sich in pures Licht, nachdem die Sonne verdunkelte und nahm Peter einfach mit. Ja, wenn ihr jetzt denkt: what the ..., dann seid ihr nicht alleine. Jetzt erkläre außerdem noch bitte jemand, was es mit dem Wort 'Boolibanana' auf sich hat. Folgt man Meiers Lyrik, kann man aber schon nachvollziehen, wie er auf dieses Fantasy-Geschichtlein kam. Die extrem perkussiven Elemente des Songs werden nur von ein paar Synthies begleitet, während Blank von der Seite immer wieder Wort-Fragmente ins Spiel bringt, die dem ähneln, was er auf der Bühne live mit seiner Yellofier-App zum Besten gab. Mystisch, bescheuert, gut. Hernach folgt einer der besten Songs von "Point". "Way Down" stampft stoisch seinen Weg, wie Godzilla durch New York. Funky Keyboard-Einwürfe harmonieren ganz hervorragend über dem stoischen Beat, der sich im Mittelteil lediglich ein kleines Päuschen gönnt, in dem ein Snare-Fill zur zweiten Runde einlädt. "We gonna walk that way down to the city!" Da möchte man glatt mitlatschen. In der zweiten Single-Auskopplung "Out Of Sight" setzt sich Meier gekonnt als tanzender Dandy in Szene. Und mal ehrlich: Das nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. "Arthur Spark" - ohrenscheinlich von Blank intoniert - kehrt dagegen wieder etwas die technoidere Yello-Seite hervor und prescht ganz vorzüglich nach vorne. In "Big Boy's Blues" tritt Meier dann wieder gehörig auf die Bremse. Das klingt dann schon fast nach Rock, wenn im Hintergrund die Klampfe die Synthie-Flächen durchschneidet. In einer noch rockigeren Ausrichtung könnte man sich diesen Track auch mit einem grummenlden Billy Gibbons vorstellen. Yello go ZZ Top? Ja, warum eigentlich nicht? In "Basic Avenue" und vor allem "Core Shift" zündet der Funk einmal mehr ganz vorzüglich. Der Rest der Tracklist erreicht die hohe Messlatte dann nicht mehr ganz, dennoch liefern Yello auch hier zufriedenstellende Qualität ab. Am Ende schmuggelt sich mit Fifi Rong auch wieder ein Gaststar rein. Jene hatte bereits auf "Toy" in "Kiss The Cloud" ihren großen Auftritt und beschließt das Album auf den Punkt. Selbst wenn Meier mittlerweile die 75 überschritten hat und Blank ihm auch ganz gut auf den Fersen ist, wenn sie Punktlandungen wie diese hinlegen, spricht nichts dagegen, dass Yello auch noch in einer Dekade on "Point" abliefern werden. Grüezi in die Schweiz! © Laut
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Toy

Pop - Erschienen am 30. September 2016 | Polydor

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​Kurz vor ihrem vierzigjährigen Bestehen kehrt das Schweizer Duo Yello nach siebenjähriger Pause ​mit seinem 13. Studioalbum Toy zurück. 17 Songs lassen Erinnerungen an die Anfänge der elektronischen Musik in den 80er Jahren wachwerden, die Yello (alias Dieter Meier und Boris Blank) entscheidend mitgeprägt haben - jenen Anfängen, in denen die Elektromusik noch pur und von einer Menge anderer Genres durchzogen war, vielleicht ein bisschen unbeholfen wirkt und weniger präzise, dafür aber unkompliziert ist und auf jeder Party zum Stimmungshit werden kann. © MH/Qobuz
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Polydor

Die beiden Tüftler von Yello standen schon immer ein wenig abseits dessen, was man gemeinhin schlagwortartig unter Electro subsumieren konnte oder wollte. Die schweizerischen Exzentriker fuhren von jeher ihren eigenen Film. Visuell mit Videos, musikalisch mit dem einhergehenden Soundtrack. "Touch Yello" macht keine Ausnahme und steht dabei in der Tradition der Vorgängeralben. Sukzessive fuhr das Duo das technoide Element herunter. Im positiven Sinne spinnerte Techno-Klopfer wie "Planet Dada" vom Vorgänger "The Eye" finden sich nicht mehr. Vielmehr haben Yello dem harten synthetischen Klang einen Schalldämpfer verpasst. Es herrschen verhaltenere Töne vor. Nicht zuletzt aufgrund der Mitwirkung von Trompeter Till Brönner erfährt das Album einen smootheren Touch. Das Pendel schlägt in Richtung Jazz aus, ohne dass dieses Element allzu dominierend daher käme. Die famose Chanteuse Heidi Happy, die mit ihrem wunderbaren Gesang als zweiter Gast von dreien auf einem Yello-Album debütiert, schmückt die Blank'schen Kreationen ebenfalls in schönen Farben aus. Die Dame setzt gleich zu Beginn mit dem herzzerreißenden "You Better Hide" ein eindringliches melancholisches Ausrufezeichen und schmachtet über die samtenen, herunter gedimmten und sanft perkussiven Klanglandschaften Blanks. Sie repräsentiert in dieser Form das Langsame, Entschleunigte und Getragene Element. Es geht aber auch anders. Im Duett mit Dieter Meier, der sich diesmal etwas zurücknimmt, rollt sie die funky Discokugel über den Dancefloor. "Touch Yello" schimmert in vielen Facetten, tendiert in der Grundfarbe aber in eine eher angeschwärzte Richtung. Assoziationen mit verrauchten Jazzclubs, dunklen Discos und Kaschemmen stellen sich ein. Dies ist quasi Yellos musikalischer Film Noir. Leider haben die beiden das noch auf der Promo vorhandene und wirklich stimmige Instrumental "Scorpio Rising", das die Atmosphäre von "Touch Yello" hervorragend widerspiegelt, nicht mit auf die fertige CD gepackt. In eine thematisch ähnliche Richtung tutet und bläst Till Brönner auf - Achtung, Wortspiel! - "Till Tomorrow". Sehr, sehr entspannt und scheinbar locker wirft der Trompeter seine Noten dahin und sorgt für einen musikalischen Einschub, der einer Jam-Session gleicht. Gänzlich von der urbanen Klanglandschaft entfernt sich das Duo mit dem abschließenden "Takla Makan". Eine gewisse Dorothe Oberlinger bringt uns hier die Flötentöne bei. Aber wie! Ein Kehraus der besonderen Art und gleichzeitig einmal mehr der Beweis, dass Yello auch nach 30 Jahren im Geschäft immer noch neue Facetten ihres Schaffens erkunden und offenbaren. Und das alles stets in ihrem eigenen Film. © Laut
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Pop - Erschienen am 30. April 2021 | Yello

Hi-Res
Die Schweizer Kult-Elektropopgruppe feiert ihre 40-jährige Schaffenszeit mit einer Mega-Retrospektive. Das Opus besteht aus vier Platten, die zeigen, dass sie in vier Jahrzehnten so ungefähr alles ausprobiert haben, aber dem Dancefloor trotzdem immer treu geblieben sind. Die beiden ersten Platten bilden das Herz dieses Best of und enthalten alle echten Klassiker von Dieter Meier und Boris Blank, deren 1985 erschienenes, für hormonelle Höhenflüge sorgendes Oh Yeah dank einer ganzen Reihe von Teen-Movies und durch den Bierverkäufer Duffman in The Simpsons in die Nachwelt eingegangen ist. Des Weiteren gibt es die Hits Bostich, The Race als Live-Version, Vicious Games, I Love You und noch den funkig/ psychedelischen Tied Up. Die dritte CD mit Boris Blank an den Reglern betont extra Yellos „lockere“ Seite, um zu zeigen, wie sehr ihnen an den ins Rampenlicht katapultierten Titeln wie Capri Calling oder Otto di Catania liegt, die für 15 Minuten Ruhm bei amerikanischen Sendern perfekt sind. Die letzte Platte bietet schließlich ein Dutzend Remixe mit dem hypnotisierenden Carl Craig in Electrified II und dem unvergleichlichen DJ Hell in Bostich. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Pop - Erschienen am 3. November 2017 | Polydor

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"Ein Desaster! Dilettantisch! Katastrophal!" Kurz: Alles Scheiße. So urteilten die Kritiker beinahe unisono, nachdem Yello im Oktober 2016 ihr allererstes Live-Konzert im Berliner Kraftwerk hinter sich gebracht hatten. Bei der Lektüre dieser vernichtenden Artikel, in denen es oft eher um das Drumherum als um die dargebotene Musik ging, runzelte sich schnell die Stirn. Dilettanten? Diese Perfektionisten? Na, das wollen wir doch mal sehen! Blaue Lichtpunkte kristallisieren sich im dunklen Saal zu Fenstern, die Schemen von Wolkenkratzern freigeben. Ein Gugelhupf schwebt wie ein Raumschiff über die virtuelle Stadt und ein Rührstab taumelt schwerelos vorüber, während "Magma" jenseits des berühmten, stetig ratternden Yello-Trains sanft in überirdische Sphären fließt. Das wirkt wie Botox auf die zerfurchte Stirn. Keine Frage, wer noch immer zu den Großmeistern der elektronischen Klänge zählt: Boris Blank besteht seine Feuerprobe mit Bravour. Vom Scheinwerferlicht verfolgt betritt Dieter Meier die Bühne, wo für eine Elektro-Band erstaunlich viel los ist. Fünf Bläser, Schlagzeug, Percussions, Gitarre und drei Backgroundsängerinnen tummeln sich neben dem mit zahlreichen Screens verkleideten Sound-Pult. Zum Gruße nickend richtet der als exzentrisch geltende Schweizer seine Ankündigung an das erwartungsvolle Publikum: "This first song is called 'Do It'. And after 35 years of not doing it, we decided to do it!" Seine 71 Lenze sieht man Meier an, aber sie stehen ihm gut. Er wirkt jedoch fast angestrengt konzentriert und einigermaßen nervös, wie er da im Spotlight vor seinem Publikum steht. Bei den ersten "Do its" kommt beim Zuhören tatsächlich für eine halbe Minute ein wenig Sorge auf, dass das vielleicht doch schief gehen könnte. Wie sich zeigt, völlig grundlos. Stetig gewinnt der Herr am Mikro an Souveränität und bewegt immer beschwingter die Hüften. Auf der Leinwand laufen als optischer Kontrast die schon in den Achtzigern und Neunzigern unentschlossen zwischen Groteske und Kunst wandelnden Musikvideos. Der Dieter Meier auf dieser Bühne mimt nicht mehr das Huhn. Weder flattert er mit den Armen, noch ahmt er die arttypischen Kopfbewegungen nach. Das smarte Auftreten erscheint angesichts seines fortgeschrittenen Alters angemessener. Bei "Bostich" lassen sie mutigerweise den charakteristischen Stimmverzerrer weg. Meiers eigene Stimmfarbe und ein mehrstimmig rufender Background ersetzen den steril-monotonen und nasalverzerrten Sprechgesang der berühmten Studioversion. Ein etwas schmutziger neuer Anstrich, der dem Stück äußerst gut zu Gesicht steht. Die gelungenste Transformation erfährt aber zweifellos der ausgelutschteste aller Yello-Songs: "Oh Yeah"! Statt dem stimmverzerrten Clown gibt der Sänger hier überzeugend den lässigen, sonoren Dandy. Die musikalischen Unterschiede zu den Studioaufnahmen offenbaren sich schnell. Blank verteilt freigiebig einige Synthie-Spuren an die Musiker auf der Bühne und betraut sie mit diversen gut platzierten Soli. So bleiben selbst die zwölf Klassiker spannend. Die acht anderen Lieder stammen vom aktuellen Studioalbum "Toy" (2016). Malia und Fifi Rong, die für "Toy" zu Blanks Klängen sangen, geben sich auch hier die Ehre. Während Meier bei "Electrified II" beweist, dass er auch den Part von Vincent Price in Michael Jacksons "Thriller" hätte einsprechen können, säuselt Malia herrlich soulig sanft zu Blanks elektrisierenden Beats. Fifi Rongs transzendentes Stimmchen entführt beinahe in tiefe Meditation. Zarteste Klänge erheben ihren engelsgleichen Gesang zu "Kiss The Cloud" geradewegs in den Himmel. Im darauf folgenden "Lost In Motion" mutiert die aus China stammende Performance-Künstlerin in Sekunden glaubwürdig zum verruchten Vamp. Für die "Starlight Scene" kehrt Malia im wallenden weißen Kleid zu einem Schmachtdialog mit Meier zurück. Viel zu groovy, um schnulzig zu sein. Für all diese Stücke formte Blank Klangwelten, die mit den speziellen Stimmen der beiden Damen regelrecht symbiotisch wirken. In "Si Senor The Hairy Grill", Blanks Hommage an Meiers Zeit in Punk-Bands, kreischt die E-Gitarre. Selbst diese Stilrichtung integriert der Klangmeister optimal in seinen Sound. Mit einem Smartphone in der Hand wagt Boris sich anschließend von seinem Pult und tritt zu seinem Partner ins Rampenlicht. Gemeinsam führen sie die von Blank entwickelte Synthie-App Yellofier mit dem ungeprobten "The Yellofier Song" vor. Boris spricht "Du Be Di Bau" und noch unverständlichere Laute ins Handy, verzerrt seine eigene Stimme mit verschiedenen Effekten, legt diese in mehrere Schleifen und verschnörkelt das Ganze zu einem Song, den Meier mit improvisiertem Sprechgesang unterlegt. Selbst der publikumsscheue Boris Blank zeigt sich einigermaßen locker. Kaum ist die Nummer gelaufen, zieht es ihn auch schon wieder hinter sein Pult, während Dieter Meier mit den Worten "The show is over" das Ende des Abends ankündigt. Vielstimmig verlangt das Publikum nach dem Yello-Klassiker schlechthin. Auch wenn sicherlich noch einige andere Live-Wünsche unerfüllt blieben, nimmt "The Race" nach einer stimmungsvollen Startaufstellung noch einmal richtig Fahrt auf. Yello haben mit ihrer Liveshow nicht den einfachen Weg gewählt, und das Ergebnis spricht trotz fehlender Routine für sich. Nach 138 Minuten lehnt man sich entspannt und durchaus euphorisiert zurück. An diesem Abend war rein gar nichts desaströs und von Dilettanten keine Spur. Nur schade, dass die separat erhältliche Doppel-CD lediglich die zerstückelte Tonspur des Videos enthält. Meiers Ankündigungen und Erzählungen zwischen den Liedern bremsen das Hörvergnügen leider erheblich aus. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2014 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1992 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2003 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2010 | Yello

Jetzt rappelts aber ordentlich im Karton. Erst erschien mit "Touch Yello" ein weiteres Kleinod der Yello-Diskografie, dann ging ein virtuelles Konzert über die Bühne und nun präsentiert das exzentrische Duo mit dieser Box eine etwas andere Best Of-Compilation. Anstatt einfach alle wichtigen Tracks in chronologischer Abfolge auf Silberling zu klatschen, haben Yello ihr altes Material soundtechnisch neu bearbeitet und in einer stringenten Reihenfolge auf zwei CDs verteilt. Welchen Sinn das ergibt, merkt man erst, wenn man sich dem Sound hingibt. Obwohl teils Jahrzehnte zwischen der Entstehung der verschiedenen Titel liegen, ergeben sie doch gemeinsam ein homogenes Ganzes. Meier und Blank nehmen den Hörer an der Hand und geleiten ihn durch ein Yello-Universum aus Klang und Atmosphäre. Letztere entsteht vor allem durch die überarbeitete Produktion, die – ohne zu nivellieren - den Klang aller Songs auf ein ähnliches Level hebt. Ohne irgendwelche Brüche oder Durchhänger werden beide Anthology-CDs zu einem wahren Ohrenschmaus. Ob es bei der Zusammenstellung dieser "Bostich" in der neuen Version von "Touch Yello" bedurfte, sei einmal dahin gestellt. Eine weitere Kuriosität ist das doppelte Auftauchen von "Desire". Da hat wer mit den Mastertapes geschludert, so dass die erste Auflage dieser Box mit einem Fertigungsfehler daher kommt. Sammler dürfen sich also auf die Fehlpressung stürzen. Des weiteren findet sich in der hübschen Box noch eine DVD mit vielen (aber nicht allen) Videos der Schweizer. Dass das Duo mit einem kreativen Sockenschuss gesegnet ist, kann man hier in allen Einzelheiten nachvollziehen. Dies bestätigt auch das schön gestaltete Booklet, in dem Meier und Blank die Geheimnisse ihrer Produktions-Skills offenbaren. Die dazugehörigen, vollkommen albernen Bilder und Anmerkungen muss man sich unbedingt zu Gemüte führen. Köstlich. Eine komplette Werkschau ist "Yello By Yello" bei weitem nicht. Da ist noch Platz für Luft nach oben. Dennoch profitiert auch derjenige, der bereits alle Alben im Schrank stehen hat, von einem stimmungsvollen Mehrwert, der seine Dynamik hauptsächlich aus der druckvollen Neubearbeitung des Sounds zieht. Wer auf reduziertere Klänge und die raueren Originale steht, sollte erst einmal reinhören. Der gesteigerte Wumms von 2010 muss nicht jedermanns Geschmack treffen. © Laut
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Pop - Erschienen am 28. August 2020 | Polydor

Wenn es ein Duo in der Musikgeschichte gibt, das absolut unhatebar ist, dann Dieter Meier und Boris Blank, aka Yello. Seit über vier Dekaden muckern die beiden in ihrer völlig eigenen Nische. Mit Witz, Charme und Dadaismus beglücken sie die Welt in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material. Auch heuer liefern Yello on "Point" ab. Die beiden Vorab-Singles "Waba Duba" und "Out Of Sight" lieferten schon einen launigen Einblick ins Yelloversum 2020: Funky, durchgedreht und im besten Sinne exzentrisch. So schaut das aus, in der Schweiz. Mit einer gehörigen Prise Eklektizismus im Gepäck und reichlich Selbstzitaten garniert, lassen Blank und Meier ihr Dutzend Tracks aufs Publikum los. Die Sause beginnt mit dem sockenschussigen "Waba Duba". Wahlweise springt Meier hier aus einer Dose, einer Flasche, macht zwei Seifenblasen, möchte eine zweite Chance erhalten und dabei seine Hose nicht verlieren. Alles klar? Die musikalische Untermalung von Meiers Nonsens birgt altbekannte Gäste wie tiefergelegte Bläsersequenzen, Funk-Orgeln, eingeworfene Sprachfetzen und nette Hi Hat-Schmirgeleien als Rhythmus-Fundament. Dieter Meier beschreibt die Entstehung von Yello-Songs gerne als eine Art Film, der nur in seinem Kopf läuft und der ihn zu seinen lyrischen Ergüssen inspiriert. So entstand denn auch die Geschichte von Peter Strong, der in einem großen, in gleißendes Sonnenlicht getauchten Thronsaal einem Zwerg mit Krone auf dem Kopf begegnet. Letzterer verwandelt sich in pures Licht, nachdem die Sonne verdunkelte und nahm Peter einfach mit. Ja, wenn ihr jetzt denkt: what the ..., dann seid ihr nicht alleine. Jetzt erkläre außerdem noch bitte jemand, was es mit dem Wort 'Boolibanana' auf sich hat. Folgt man Meiers Lyrik, kann man aber schon nachvollziehen, wie er auf dieses Fantasy-Geschichtlein kam. Die extrem perkussiven Elemente des Songs werden nur von ein paar Synthies begleitet, während Blank von der Seite immer wieder Wort-Fragmente ins Spiel bringt, die dem ähneln, was er auf der Bühne live mit seiner Yellofier-App zum Besten gab. Mystisch, bescheuert, gut. Hernach folgt einer der besten Songs von "Point". "Way Down" stampft stoisch seinen Weg, wie Godzilla durch New York. Funky Keyboard-Einwürfe harmonieren ganz hervorragend über dem stoischen Beat, der sich im Mittelteil lediglich ein kleines Päuschen gönnt, in dem ein Snare-Fill zur zweiten Runde einlädt. "We gonna walk that way down to the city!" Da möchte man glatt mitlatschen. In der zweiten Single-Auskopplung "Out Of Sight" setzt sich Meier gekonnt als tanzender Dandy in Szene. Und mal ehrlich: Das nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. "Arthur Spark" - ohrenscheinlich von Blank intoniert - kehrt dagegen wieder etwas die technoidere Yello-Seite hervor und prescht ganz vorzüglich nach vorne. In "Big Boy's Blues" tritt Meier dann wieder gehörig auf die Bremse. Das klingt dann schon fast nach Rock, wenn im Hintergrund die Klampfe die Synthie-Flächen durchschneidet. In einer noch rockigeren Ausrichtung könnte man sich diesen Track auch mit einem grummenlden Billy Gibbons vorstellen. Yello go ZZ Top? Ja, warum eigentlich nicht? In "Basic Avenue" und vor allem "Core Shift" zündet der Funk einmal mehr ganz vorzüglich. Der Rest der Tracklist erreicht die hohe Messlatte dann nicht mehr ganz, dennoch liefern Yello auch hier zufriedenstellende Qualität ab. Am Ende schmuggelt sich mit Fifi Rong auch wieder ein Gaststar rein. Jene hatte bereits auf "Toy" in "Kiss The Cloud" ihren großen Auftritt und beschließt das Album auf den Punkt. Selbst wenn Meier mittlerweile die 75 überschritten hat und Blank ihm auch ganz gut auf den Fersen ist, wenn sie Punktlandungen wie diese hinlegen, spricht nichts dagegen, dass Yello auch noch in einer Dekade on "Point" abliefern werden. Grüezi in die Schweiz! © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1991 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1997 | Yello

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Toy

Pop - Erschienen am 30. September 2016 | Polydor

Lustiges Synthie-Gedüdel leitet in das neue Album von Yello ein. "Frautonium Intro" nennt sich das Stück, das mit dem Outro "Frautonium" die güldene Klammer um die Tracklist bildet. Boris Blank und Dieter Meier stehen ja demnächst zum ersten Mal live auf der Bühne. Zeitlich passend gibt es also auch neues Material. Die Grund-Essenzen, die das eidgenössische Duo beim Ausformulieren der Ideen benutzt, sind nach wie vor altbekannt. Auf Blanks Elektro-Teppich wandelt entweder Meier mit sonorem Organ, der seine Geschichten zum Besten gibt, oder es singsangt eine Chanteuse, oder es gibt ein Zwiegespräch ("z. B. "Dark Side"). Je nach dem, was besser passt. Im Uptempo von "Limbo" versuchen sich Meier und Blank aber sonst nicht mehr. Sie halten sich vielmehr an das gediegene Tempo. Die gemächliche Gangart steht dem Album aber äußert gut. Hinzu kommen superbe Gesangs-Features zweier Frauen. Zum einen von Malia, der sich Boris Blank bereits auf deren Solo-Album "Convergence" angenommen hat. Die in Malawi geborene Sängerin veredelt "Cold Flame", das im elektronisch swingenden Gestus eine coole Atmosphäre aufbaut. Nach einer Hammond klingende Keyboard-Einwürfe umsingt Malia mit einer perfekten erotisch-knisternden Intonation. "Give You The World", ein weiterer Track mit ihr, schiebt etwas drängender nach vorne, ohne jedoch in Hektik zu verfallen. Die Lässigkeit strahlt auch mit etwas mehr BpM aus jeder Note. Die andere Dame am Mikro hört auf den Namen Fifi Rong. Die chinesischstämmige Performance-Künstlerin tritt normalerweise als völlig überkandidelte und überschminkte Kunstfigur auf und besitzt eine kindlich klingende Stimme, der Blank ein paar hübsche Sounds auf den Leib geschneidert hat. Zum einen das etwas unkonventionell vor sich hin klöppelnde "Lost In Motion", zum anderen das ganz famose trip hoppige "Kiss The Cloud". Einer der besten Tracks, den Morcheeba nie geschrieben haben. Überhaupt Lässigkeit. Es ist immer wieder erstaunlich, wie mühelos Yello diesen speziellen Sound zustande bringen, der zwischen technoiden Elementen und zurückgenommener Barjazz-Atmosphäre hin und her pendelt. Seit "Touch Yello" sind sie wohl endgültig bei diesem Film angekommen. Die Produktion der 'Bergdistel' Blank (O-Ton Meier) könnte hierfür kaum passender sein, das Besenschlagzeug nimmt einen zentralen Platz ein. Neben der Standard-Edition bieten Yello auch eine aufgepimpte an, die mit drei Bonus-Tracks aufwartet. Das oben erwähnte hübsche "Lost In Motion" ist einer davon. Das etwas spinnerte und ehere an ein Interlude erinnernde "Toy Square" hingegen muss man nicht unbedingt gehört haben. Ganz anders aber "Electrified II", das Blank auf seiner Solo-Sammlung "Electrified" schon in etwas anderer Form verbraten hat. Malia verpasst dem Song eine lasziven Ton, flankiert von funky Gitarrenparts und pluckernder Elektronik. Einen kompletten Ausfall hat "Toy" nicht zu verzeichnen. Den absoluten Ausreißer nach oben aber leider auch nicht. Aber in seiner Kompaktheit steht "Toy" den großen Alben der Yello-Diskografie nur geringfügig nach. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1994 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1999 | Yello

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Pop - Erschienen am 19. Juni 2020 | Polydor

Hi-Res
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1986 | Polydor