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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Infectious Music

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Als Nadine Shah 2017 Holiday Destination auf den Markt brachte, trat sie mehr oder weniger aus dem ihr vertrauten Underground und so entdeckte das breite Publikum eine perfide junge Frau, die als Cousine x-ten Grades von Anna Calvi und als Erbin von PJ Harvey und Siouxsie Konkurrenz macht. Die gebürtige Londonerin, deren Eltern aus Pakistan bzw. Norwegen stammen, zog mit diesem dritten Album vor allem die Schrauben eines Indie-Rocks fest, den sie mit ziemlicher Spannung an der Grenze zum Post-Punk mit kantigen, nervösen, aber minimal eingesetzten Gitarren und mit einem fast im Free-Style spielenden Saxofon präsentierte. Drei Jahre später trennt Shah ein weiteres Stück von dieser belastend wirkenden Nabelschnur ab, um diesen Einfluss loszuwerden, und das vor allem dank ihrer intimen, immer tiefer werdenden Stimme, die sich im hervorragenden Intro Club Cougar bemerkbar macht und gleich den Ton der Platte angibt. Sogar in ihren Texten distanziert sich die Britin von ihren Kolleginnen, wenn sie sich als dreißigjährige Frau selbst schonungslos offenbart, und insbesondere den damit einhergehenden Druck der Gesellschaft und den auf zahlreichen Gebieten vorherrschenden Sexismus anprangert.  Wie zum Beispiel in Ladies for Babies (Goats for Love), wo sie eindeutig auf den alten Hit von Ace of Base, All That She Wants, reagiert. Kitchen Sink ist auch in der Instrumentierung ein Stück gewagter als die Vorgängeralben, weniger rockig und viel ausgefallener, vor allem im Hinblick auf den umwerfenden Einsatz des Schlagzeugs, und das verleiht diesem schönen Album die richtige Würze. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. August 2017 | 1965 Records Limited

Hi-Res
Nadine Shah, deren Eltern aus Pakistan und Norwegen stammen, nimmt in gewissem Sinne ihre Revanche als Erbin von PJ Harvey und Siouxsie. Eine verlockende verwandtschaftliche Beziehung, die mit Holiday Destination bestätigt wird. Mit diesem dritten Album zieht die Londonerin erneut die Schrauben ihrer Musik fest, die sie auf ziemlich gespannte Weise an der Grenze des Postpunk mit kantigen, nervösen, aber minimal eingesetzten Gitarren und mit einem Saxofon fast im Free-Style präsentiert. Wohl dringend notwendig, da es mit den angesprochenen Themen über die Migrationsfragen in Zusammenhang steht (sieh mal, PJ Harvey hatte mit The Hope Six Demolition Project den Finger auf eine ähnliche Wunde gelegt…) und Holiday Destination damit noch stärker und wichtiger macht. © MD/Qobuz
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Pop - Erschienen am 6. April 2015 | Apollo

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Pop - Erschienen am 21. Juli 2013 | Apollo

Wochenlang brutzelte Deutschland unter der glühenden Sonne wie ein Grillwürstchen auf dem heißen Grill. Doch wie um Nadine Shahs Debüt gebührend zu begrüßen, setzte der Regen ein. Der Himmel verdüsterte sich und mit den ersten Worten dieses Textes grollt sogar ein erster Donner. Zu "Love Your Dum And Mad" spielen die Götter Bowling. Um das gute Wetter zu feiern taugt Shahs Erstling, produziert von Ben Hillier (Depeche Mode, Blur, The Horrors) nur wenig. Die Stimme der Nordengländerin, rau und nüchtern, lässt keinen Spielraum für Fisimatenten. Die klaustrophobischen Songs umgibt eine dunkle Bitternis. Mit Nachdruck erbittet Shah Einlass in den Club der großen Melancholiker. Cave, Gibbons, Harvey und Faithfull beraten sich noch über das Bewerbungsschreiben. Wie einst Massive Attacks "Angel" wabert "Aching Bones" um einen beklemmenden Basslauf. Ein kratzendes Geisterpiano und das mechanische Ticken der Gitarre, scheppernd wie Hui Buhs rostige Rasselkette, entwickeln ein schauriges Szenario. Shah zetert und klagt über die vergebliche Suche nach Glück. Von hier an wird "Love Your Dum And Mad" nicht fröhlicher. "Run away to your whore": Der Groll einer getäuschten und verlassenen Ehefrau durchzieht "Runaway", das die Fähigkeiten der Engländerin als Geschichtenerzählerin und Songwriterin verdeutlicht. Die Entwicklung der Charaktere und der Musik dieser gleichzeitig einprägsamen wie auch zermahlenden Weise gehen Hand in Hand. Deutlich lässt Shah Trauer und Verachtung spüren. Ab "All I Want" schaltet "Love Your Dum And Mad" nochmals eine Stufe zurück. Im Walzerschritt wankt Shah durch "Dreary Town", eine Erinnerung an ihren Ex-Freund, geschrieben zwei Tage nach dessen Selbstmord. Die angedeutete Disharmonie des Arrangements verstärkt die deutliche Zerrissenheit in Shas Gesang. Was eben noch mit dem fröhlichen Leben in London beginnt, endet gallenbitter. "Dreary Town" führt zu einem finstereren Ort, gleichzeitig erfüllt von funkelnder Schönheit. Eine Flut der Emotionen aus Angst und Verzweiflung. Letztlich entscheidet sie sich für das Leben. "I'm not going to follow you to the ground, Darling / I'm leaving this dreary town." Wie in einer Schneekugel wirbelt sie in "Winter Reigns" mit jedem Vibrato ihrer Stimme neuen Schnee auf, tanzt in ihr als schwarzer Schwan in Leidenschaft und Sinnlichkeit. Liebevoll, zart und doch zeitgleich befremdlich. Die Götter packen ihre Bowlingkugeln ein. Der Sommer schlägt zurück, hart und unerbittlich. Es war nur ein Zwischentief, ein Tag der Entspannung und der Besinnung. Aber der nächste Herbst kommt bestimmt. Bis dahin sollte man sich Nadine Shahs Longplayer unbedingt vormerken. Die Engländerin kann warten. Denn am Ende hat Shah die Möglichkeit, mit ihrem Debüt einen langlebigeren Eindruck zu hinterlassen, als so manch fröhlich feierndes Sommerliedlein. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Juni 2020 | Infectious Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Februar 2020 | Infectious Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Infectious Music

Als Nadine Shah 2017 Holiday Destination auf den Markt brachte, trat sie mehr oder weniger aus dem ihr vertrauten Underground und so entdeckte das breite Publikum eine perfide junge Frau, die als Cousine x-ten Grades von Anna Calvi und als Erbin von PJ Harvey und Siouxsie Konkurrenz macht. Die gebürtige Londonerin, deren Eltern aus Pakistan bzw. Norwegen stammen, zog mit diesem dritten Album vor allem die Schrauben eines Indie-Rocks fest, den sie mit ziemlicher Spannung an der Grenze zum Post-Punk mit kantigen, nervösen, aber minimal eingesetzten Gitarren und mit einem fast im Free-Style spielenden Saxofon präsentierte. Drei Jahre später trennt Shah ein weiteres Stück von dieser belastend wirkenden Nabelschnur ab, um diesen Einfluss loszuwerden, und das vor allem dank ihrer intimen, immer tiefer werdenden Stimme, die sich im hervorragenden Intro Club Cougar bemerkbar macht und gleich den Ton der Platte angibt. Sogar in ihren Texten distanziert sich die Britin von ihren Kolleginnen, wenn sie sich als dreißigjährige Frau selbst schonungslos offenbart, und insbesondere den damit einhergehenden Druck der Gesellschaft und den auf zahlreichen Gebieten vorherrschenden Sexismus anprangert.  Wie zum Beispiel in Ladies for Babies (Goats for Love), wo sie eindeutig auf den alten Hit von Ace of Base, All That She Wants, reagiert. Kitchen Sink ist auch in der Instrumentierung ein Stück gewagter als die Vorgängeralben, weniger rockig und viel ausgefallener, vor allem im Hinblick auf den umwerfenden Einsatz des Schlagzeugs, und das verleiht diesem schönen Album die richtige Würze. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. März 2020 | Infectious Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. April 2020 | Infectious Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Mai 2020 | Infectious Music

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Pop - Erschienen am 17. März 2014 | Apollo

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. April 2013 | Apollo

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2017 | 1965 Records Limited

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Pop - Erschienen am 7. Juli 2013 | Apollo

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Pop - Erschienen am 16. September 2013 | Apollo

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. August 2020 | Infectious Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. August 2020 | Infectious Music

Hi-Res
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Electronic - Erschienen am 24. November 2013 | Apollo

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. November 2014 | Apollo

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juni 2017 | 1965 Records Limited

Der Interpret

Nadine Shah im Magazin
  • Nadine Shah fährt die Krallen aus...
    Nadine Shah fährt die Krallen aus... Mit "Kitchen Sink" veröffentlicht die Londonerin Nadine Shah ein fabelhaftes kontrastierendes 3. Album, das sich von ihren Einflüssen von PJ Harvey loszulösen wagt...