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Die Alben

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Soul - Erschienen am 9. Juli 2012 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
Noch bevor Lianne La Havas ihr Debütalbum auf den Markt brachte, hatte sie schon zahlreiche Erfahrungen gesammelt: zwei veröffentlichte EP, eine Tournee zusammen mit Bon Iver, eine Auszeichnung beim BBC Sound im Jahre 2012… Is Your Love Big Enough ? war also schon sehnlichst erwartet worden, und die britische Singer-Songwriterin schuldete dem Publikum noch den Beweis, dass ihre Blitzkarriere alles andere als ein Zufall war. Mit sanftem Folk und ihrer Soulstimme stopft La Havas aber allen potentiellen Verleumdern den Mund. Für ein Debütalbum handelt es sich um eine wahrhafte Meisterleistung und einen schönen Karrierestart. Das von Matt Hales (alias Aqualung) produzierte Is Your Love Big Enough? enthält eine ganze Reihe mit Songs, die zum Großteil von Liebe erzählen und die in Folk-, Jazz- und Popinstrumentierungen eingebettet sind, welche die Sängerin mit ihrem betörenden Timbre zur Geltung bringt. Diese Bonustrack Edition erhöht das Vergnügen noch mit fünf zusätzlichen Titeln aus Live-Mitschnitten in Paris. © LG/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2015 | Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Für ihr zweites Studioalbum Blood, Nachfolger des 2012 erschienenem Is Your Love Big Enough?, hat Lianne La Havas sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, neuer Kraft und Inspiration nach Jamaika begeben. Von dort aus hat sie ihr neues Album geschrieben, ein feinsinniger Mix aus leichtfüßigem Nu-Soul, noch leichterem Jazz, seidigem Folk und geschmackvollem Pop. Und genau hier liegt die Stärke der jungen Londonerin, die durch das ganze Album hindurch deutlich wird: Die stilistischen (Musik-) Grenzen durchzubrechen, um ihre Wörter, Melodien und Klänge zu einem einzigartigen musikalischen Fluss aus Sinnlichkeit und zeitgenössischem Soul werden zu lassen. Es findet der gleiche Effekt statt, den man schon bei ihren Vorgängerinnen Sade und Erykah Badu beobachten konnte: Vor allem durch ihre Stimme hypnotisiert uns die Musik von La Havas so sehr. Auf Blood überzeugt uns diese mit ihrem Charisma wieder zu einhundert Prozent!
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2012 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
Die BBC, der Guardian, der Daily Star und nicht zuletzt des Königreichs TV-Kult-Ikone Jools Holland sind sich einig: am Sound von Lianne La Havas kommt 2012 keiner vorbei. Die Insel hüpft nicht selten im Dreieck, sobald sich auch nur ein halbwegs brauchbares Organ aus den unzähligen Proberäumen Londons quält. Viele dümpeln bereits nach wenigen Monaten wieder im Untergrund herum, wenn Anspruch und Leistung sich plötzlich dazu entscheiden getrennte Wege zu gehen. Lianne La Havas darf man hingegen getrost beruhigen. Denn sollte die Soulpop-Newcomerin den Qualitäts-Standard ihres Debütwerks in Zukunft auch nur ansatzweise halten können, dürfte der jungen Bardin nichts mehr im Wege stehen, um in einigen Jahren mit etablierten Größen wie Lauryn Hill, Erykah Badu oder Amy Winehouse in einem Atemzug genannt zu werden. Es ist nicht nur ihre Stimme, die neben oben Erwähnten auch viel mit der einer Nina Simone gemein hat, sondern vielmehr die Art und Weise wie sie diese in ein musikalisches Gewand aus Soul, Pop, Folk und Rock bettet und dabei etwas komplett Neues und Einzigartiges erschafft. Egal ob mit klassischem Songwriting ("No Room For Doubt"), jazzig rockigen Modernem ("Forget") oder frechem Gezupfe ("Age"): Lianne La Havas erfindet sich und ihr Präsentiertes auf nahezu jedem der insgesamt zwölf Silence-Perlen neu. Dass sich dennoch ein dunkelroter Faden durchs gesamte Album zieht, ist nicht nur erstaunlich, sondern zutiefst beeindruckend. Im Krisengespräch mit Altmeister Willy Mason ("No Room For Doubt") übernimmt sie nicht nur die Führung, sondern stellt die verwöhnte Songwriter-Ikone ungewollt fast schon bloß. Es ist schon erstaunlich mit welcher Hingabe und Intensität La Havas die Liebe ("Is Your Love Big Enough?"), das Leben ("Everything Everything") und vergangene Beziehungsdramen ("Forget") intoniert und dabei stets die Leidenschaft in den Vordergrund rückt. Man mag gar nicht glauben was man hört, wenn Lianne über ihre Anfänge berichtet: "Wenn ich heute zurückblicke, scheint es mir eigenartig, dass ich erst gar nicht anfangen wollte zu singen. Alles war mir viel zu persönlich und ich war viel zu schüchtern, um es mit jemandem zu teilen", so die Sängerin. Der wahrscheinlich größte Dank gebührt Kollegin Paloma Faith, die Lianne einst an die Hand nahm und der introvertierten Londonerin zu einem Engagement als Backgroundsängerin verhalf. "Is Your Love Big Enough?" beweist mit jedem säuselnden Ton der Protagonistin welch Rohdiamant der Musikwelt entgangen wäre, hätte Paloma das ehemals zarte Küken nicht eigenhändig vor die Massen gezerrt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2015 | Warner Records

Auszeichnungen Qobuzissime
"Now I'm fully grown and I'm seeing everything clearer," singt Lianne La Havas in dem mit Jamie Lidell entstandenen "Green & Gold". Ständig in Bewegung bleibend verknüpft sie zu einer abgedämpften Gitarre und spielerischen Keyboardbläsern ihre jamaikanischen und griechischen Wurzeln. "I'm looking at life unfold, dreaming of the green and gold / Just like the ancient stone, every sunrise I know / Those eyes you gave to me, they let me see where I come from." Seit ihrem Debüt "Is Your Love Big Enough?" tritt La Havas tatsächlich erwachsener und selbstsicherer auf. Klang der Vorgänger teilweise noch zurückgezogen und konservativ, verwebt Lianne La Havas zweites Album "Blood" die frühere Folk-Grazie mit einer farbenprächtigen Mixtur aus Neo-Soul, Elektronik, Jazz und Rock. Auf dem Weg zu einer frischen, von Ecken und Kanten umgebenen Herausforderung, findet die Sängerin ein noch klareres Charakterbild ihrer selbst. Bereits der mit Paul Epworth (FKA Twigs, Adele, U2) entstandene Opener "Unstoppable" wendet sich deutlich vom Debüt ab. Ein ebenso sanfter wie bestimmter Bass, La Havas subtiles Gitarrenspiel und die einnehmende Hook verfügen über eine Samtigkeit, wie sie zuletzt wohl Sade an den Tag legte. Den unterschwelligen Funk bringt sie direkt von ihrer Prince-Zusammenarbeit ("Art Official Age") mit. "There was nothing else left holding us down / But it's just gravitational / We are unstoppable." "Never Get Enough" entwickelt seine Dynamik aus einer erschütternden Laut-Leise-Diskrepanz. Zurückhaltender Bossa Nova trifft auf herausfordernden Lärm, eine verzerrter Stimme auf eine disharmonische Gitarre. "Grow" verfügt über einen ähnlichen Antrieb, findet aber eine weitaus organischere Antwort. Die anschmiegsamen, von Fingerpicking getragenen Strophen durchbricht ein mit rumpelnden Trommeln und kratziger Stimme in Szene gesetzter Refrain. Deutlich leichtfüßiger und etwas zu brav geraten die klassischen Doo Wop-Songs "What You Don't Do" und "Midnight". Lianne La Havas facettenreiche Stimme, ihr elegantes und eigentümliches Gitarrenspiel und ihr Drang zur anmutigen Melodie prägen "Blood". Der im Pressetext genannte Vergleich zu Nina Simone schießt natürlich komplett über das Ziel hinaus. Auch die Intensität einer Erykah Badu oder Lauryn Hill erreicht sie auf ihrem zweiten Longplayer noch nicht ganz, schließt aber deutlich zu den beiden Künstlerinnen auf. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Dezember 2011 | WM UK

Auszeichnungen Sélection Les Inrocks
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juli 2012 | WM UK

Auszeichnungen Sélection du Mercury Prize
Die BBC, der Guardian, der Daily Star und nicht zuletzt des Königreichs TV-Kult-Ikone Jools Holland sind sich einig: am Sound von Lianne La Havas kommt 2012 keiner vorbei. Die Insel hüpft nicht selten im Dreieck, sobald sich auch nur ein halbwegs brauchbares Organ aus den unzähligen Proberäumen Londons quält. Viele dümpeln bereits nach wenigen Monaten wieder im Untergrund herum, wenn Anspruch und Leistung sich plötzlich dazu entscheiden getrennte Wege zu gehen. Lianne La Havas darf man hingegen getrost beruhigen. Denn sollte die Soulpop-Newcomerin den Qualitäts-Standard ihres Debütwerks in Zukunft auch nur ansatzweise halten können, dürfte der jungen Bardin nichts mehr im Wege stehen, um in einigen Jahren mit etablierten Größen wie Lauryn Hill, Erykah Badu oder Amy Winehouse in einem Atemzug genannt zu werden. Es ist nicht nur ihre Stimme, die neben oben Erwähnten auch viel mit der einer Nina Simone gemein hat, sondern vielmehr die Art und Weise wie sie diese in ein musikalisches Gewand aus Soul, Pop, Folk und Rock bettet und dabei etwas komplett Neues und Einzigartiges erschafft. Egal ob mit klassischem Songwriting ("No Room For Doubt"), jazzig rockigen Modernem ("Forget") oder frechem Gezupfe ("Age"): Lianne La Havas erfindet sich und ihr Präsentiertes auf nahezu jedem der insgesamt zwölf Silence-Perlen neu. Dass sich dennoch ein dunkelroter Faden durchs gesamte Album zieht, ist nicht nur erstaunlich, sondern zutiefst beeindruckend. Im Krisengespräch mit Altmeister Willy Mason ("No Room For Doubt") übernimmt sie nicht nur die Führung, sondern stellt die verwöhnte Songwriter-Ikone ungewollt fast schon bloß. Es ist schon erstaunlich mit welcher Hingabe und Intensität La Havas die Liebe ("Is Your Love Big Enough?"), das Leben ("Everything Everything") und vergangene Beziehungsdramen ("Forget") intoniert und dabei stets die Leidenschaft in den Vordergrund rückt. Man mag gar nicht glauben was man hört, wenn Lianne über ihre Anfänge berichtet: "Wenn ich heute zurückblicke, scheint es mir eigenartig, dass ich erst gar nicht anfangen wollte zu singen. Alles war mir viel zu persönlich und ich war viel zu schüchtern, um es mit jemandem zu teilen", so die Sängerin. Der wahrscheinlich größte Dank gebührt Kollegin Paloma Faith, die Lianne einst an die Hand nahm und der introvertierten Londonerin zu einem Engagement als Backgroundsängerin verhalf. "Is Your Love Big Enough?" beweist mit jedem säuselnden Ton der Protagonistin welch Rohdiamant der Musikwelt entgangen wäre, hätte Paloma das ehemals zarte Küken nicht eigenhändig vor die Massen gezerrt. © Laut
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Soul - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Warner Records

Hi-Res
Fünf Monate nach der Veröffentlichung ihres herrlichen dritten Albums, dessen Titel ihr eigener Name zierte, leistet sich Lianne La Havas einen Abstecher mit einer Live-Version, natürlich lockdownbedingt und als Live-Stream in den Social Media. Als ehemaliger Schützling von Prince zeigt die britische Sängerin mit einer jamaikanischen Mutter und einem griechischen Vater noch eine kleine Spur davon auf dieser EP Live at the Roundhouse. Vier der insgesamt fünf Titel stammen aus der im Sommer 2020 erschienenen Platte. Im Alleingang räkelt sich ihre Stimme schmachtend auf dem kuschelweichen Teppich einer akustischen Gitarre. So sieht man sich der fast eher dem Folk als dem Soul verschriebenen Seele gegenüber, die das Album Lianne La Havas so faszinierend gemacht hatte, weil es auch schon von einer einfachen, klaren Linie der Sechssaitigen getragen wurde, auf die die Sonne kaum Schatten werfen konnte. Ihr Stimmorgan ist bei dieser Live-Darbietung erst recht frei von allem Überflüssigen und überstrahlt somit alles andere! Jedes einzelne Wort, jede Silbe, jeder Tonfall, jeder Höhenflug erzeugt eine hypnotisierende Wirkung, die beinahe mit der gleichzusetzen ist, die Joni Mitchells Platten Anfang der siebziger Jahre auslösten. In Bittersweet ist diese vokale Verkettung umwerfend wie nie zuvor. In Bittersweet ist diese vokale Verkettung umwerfend wie nie zuvor. In der vorliegenden Version von Courage veranstaltet sie ein diskretes Versteckspiel mit den Charakteristika des Bossa Nova. Letzten Endes bringt diese fünf Titel umfassende Ausgabe Lianne La Havas’ starke Persönlichkeit erst recht zum Tragen und lehrt all jene eines Besseren, die sie als nichts mehr als eine weitere kleine Schwester von Sade, Lauryn Hill, Jill Scott ou Erykah Badu hinstellen wollten… © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2015 | Warner Records

Hi-Res
"Now I'm fully grown and I'm seeing everything clearer," singt Lianne La Havas in dem mit Jamie Lidell entstandenen "Green & Gold". Ständig in Bewegung bleibend verknüpft sie zu einer abgedämpften Gitarre und spielerischen Keyboardbläsern ihre jamaikanischen und griechischen Wurzeln. "I'm looking at life unfold, dreaming of the green and gold / Just like the ancient stone, every sunrise I know / Those eyes you gave to me, they let me see where I come from." Seit ihrem Debüt "Is Your Love Big Enough?" tritt La Havas tatsächlich erwachsener und selbstsicherer auf. Klang der Vorgänger teilweise noch zurückgezogen und konservativ, verwebt Lianne La Havas zweites Album "Blood" die frühere Folk-Grazie mit einer farbenprächtigen Mixtur aus Neo-Soul, Elektronik, Jazz und Rock. Auf dem Weg zu einer frischen, von Ecken und Kanten umgebenen Herausforderung, findet die Sängerin ein noch klareres Charakterbild ihrer selbst. Bereits der mit Paul Epworth (FKA Twigs, Adele, U2) entstandene Opener "Unstoppable" wendet sich deutlich vom Debüt ab. Ein ebenso sanfter wie bestimmter Bass, La Havas subtiles Gitarrenspiel und die einnehmende Hook verfügen über eine Samtigkeit, wie sie zuletzt wohl Sade an den Tag legte. Den unterschwelligen Funk bringt sie direkt von ihrer Prince-Zusammenarbeit ("Art Official Age") mit. "There was nothing else left holding us down / But it's just gravitational / We are unstoppable." "Never Get Enough" entwickelt seine Dynamik aus einer erschütternden Laut-Leise-Diskrepanz. Zurückhaltender Bossa Nova trifft auf herausfordernden Lärm, eine verzerrter Stimme auf eine disharmonische Gitarre. "Grow" verfügt über einen ähnlichen Antrieb, findet aber eine weitaus organischere Antwort. Die anschmiegsamen, von Fingerpicking getragenen Strophen durchbricht ein mit rumpelnden Trommeln und kratziger Stimme in Szene gesetzter Refrain. Deutlich leichtfüßiger und etwas zu brav geraten die klassischen Doo Wop-Songs "What You Don't Do" und "Midnight". Lianne La Havas facettenreiche Stimme, ihr elegantes und eigentümliches Gitarrenspiel und ihr Drang zur anmutigen Melodie prägen "Blood". Der im Pressetext genannte Vergleich zu Nina Simone schießt natürlich komplett über das Ziel hinaus. Auch die Intensität einer Erykah Badu oder Lauryn Hill erreicht sie auf ihrem zweiten Longplayer noch nicht ganz, schließt aber deutlich zu den beiden Künstlerinnen auf. © Laut
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Soul - Erschienen am 18. Mai 2020 | Warner Records

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Soul - Erschienen am 17. Juli 2020 | Warner Records

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Auch wenn ihr zweites Album Blood 2015 beinahe an die Spitze der UK-Charts kam und für einen Grammy nominiert war, war Singer/Songwriterin Lianne La Havas nicht ganz zufrieden mit den Zugeständnissen, die sie dafür machen musste - zum Beispiel die Tatsache, dass die Single "What You Don't Do" gar nicht von ihr geschrieben wurde. Für ihr drittes, selbstbetiteltes Album, erschienen im Juli 2020, konzentrierte sie sich zusammen mit ihrem langjährigen Kreativpartner Matt Hales und Co-Produzent Beni Giles ganz auf einen Sound, wie sie ihn sich gewünscht hat. Die Songs haben allesamt ein Soul-Fundament, bewegen sich aber teils in Richtung R&B, teils in Richtung Rock und lassen sogar Platz für ein Radiohead-Cover ("Weird Fishes"), das sich schon lange in ihrer Setlist befand. Das Album kam auf Platz 20 der deutschen Charts. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. August 2016 | Warner Records

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Soul - Erschienen am 24. Juni 2020 | Warner Records

Hi-Res
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Soul - Erschienen am 4. Mai 2020 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2015 | WM UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. August 2015 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Oktober 2011 | WM UK

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Soul - Erschienen am 3. März 2020 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juli 2012 | WM UK

Die BBC, der Guardian, der Daily Star und nicht zuletzt des Königreichs TV-Kult-Ikone Jools Holland sind sich einig: am Sound von Lianne La Havas kommt 2012 keiner vorbei. Die Insel hüpft nicht selten im Dreieck, sobald sich auch nur ein halbwegs brauchbares Organ aus den unzähligen Proberäumen Londons quält. Viele dümpeln bereits nach wenigen Monaten wieder im Untergrund herum, wenn Anspruch und Leistung sich plötzlich dazu entscheiden getrennte Wege zu gehen. Lianne La Havas darf man hingegen getrost beruhigen. Denn sollte die Soulpop-Newcomerin den Qualitäts-Standard ihres Debütwerks in Zukunft auch nur ansatzweise halten können, dürfte der jungen Bardin nichts mehr im Wege stehen, um in einigen Jahren mit etablierten Größen wie Lauryn Hill, Erykah Badu oder Amy Winehouse in einem Atemzug genannt zu werden. Es ist nicht nur ihre Stimme, die neben oben Erwähnten auch viel mit der einer Nina Simone gemein hat, sondern vielmehr die Art und Weise wie sie diese in ein musikalisches Gewand aus Soul, Pop, Folk und Rock bettet und dabei etwas komplett Neues und Einzigartiges erschafft. Egal ob mit klassischem Songwriting ("No Room For Doubt"), jazzig rockigen Modernem ("Forget") oder frechem Gezupfe ("Age"): Lianne La Havas erfindet sich und ihr Präsentiertes auf nahezu jedem der insgesamt zwölf Silence-Perlen neu. Dass sich dennoch ein dunkelroter Faden durchs gesamte Album zieht, ist nicht nur erstaunlich, sondern zutiefst beeindruckend. Im Krisengespräch mit Altmeister Willy Mason ("No Room For Doubt") übernimmt sie nicht nur die Führung, sondern stellt die verwöhnte Songwriter-Ikone ungewollt fast schon bloß. Es ist schon erstaunlich mit welcher Hingabe und Intensität La Havas die Liebe ("Is Your Love Big Enough?"), das Leben ("Everything Everything") und vergangene Beziehungsdramen ("Forget") intoniert und dabei stets die Leidenschaft in den Vordergrund rückt. Man mag gar nicht glauben was man hört, wenn Lianne über ihre Anfänge berichtet: "Wenn ich heute zurückblicke, scheint es mir eigenartig, dass ich erst gar nicht anfangen wollte zu singen. Alles war mir viel zu persönlich und ich war viel zu schüchtern, um es mit jemandem zu teilen", so die Sängerin. Der wahrscheinlich größte Dank gebührt Kollegin Paloma Faith, die Lianne einst an die Hand nahm und der introvertierten Londonerin zu einem Engagement als Backgroundsängerin verhalf. "Is Your Love Big Enough?" beweist mit jedem säuselnden Ton der Protagonistin welch Rohdiamant der Musikwelt entgangen wäre, hätte Paloma das ehemals zarte Küken nicht eigenhändig vor die Massen gezerrt. © Laut
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Soul - Erschienen am 14. August 2020 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Juli 2015 | Warner Records

Der Interpret

Lianne La Havas im Magazin