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Die Alben

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CD6,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. April 1996 | Divine Comedy Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. März 1994 | Divine Comedy Records

Hi-Res

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. April 1996 | Divine Comedy Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Februar 1997 | Divine Comedy Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. August 1993 | Divine Comedy Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. August 1998 | Divine Comedy Records

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Pop - Erschienen am 29. März 2004 | Rhino

The Divine Comedy, das ist der grandiose Ire Neil Hannon, niemand sonst. Er hat sich von seiner früheren Begleitband getrennt, ist von London zurück nach Dublin gezogen, Vater geworden und hat die vergangenen drei Jahre genutzt, um für sein neuntes Album "Absent Friends" elf fantastische neue Songs zu komponieren, zu arrangieren, zu inszenieren und sich musikalisch endlich näher an seine Vorbilder, den 60er Jahre Singer-Songwriter Scott Walker und den großen belgischen Troubadour Jaques Brel heranzutrauen. Wenngleich der Titel des Albums zunächst eher traurig anmutet, eröffnet sich mit dieser Scheibe eine überragend vielfältige Klangwelt, die dem Hörer ein Lächeln auf die Lippen und Schauer über den Rücken beschert, wie man sie selten erleben darf. Es entsteht eine ungeheure Klangdichte, die nur ein Künstler wie Hannon mit einer spielerischen Leichtigkeit vereinen kann. Üppige Streichorchester-Klänge ("Our Mutual Friend") paaren sich mit Riffs akustischer Rhythmus-Gitarren und beschwingten Banjomelodien ("My Imaginary Friend") oder klitzekleinen Fagott-Tonreihen ("The Wreck of the Beautiful"), Akkordeonläufen ("Sticks & Stones" - gespielt vom französischen Virtuosen Yann Tiersen, Komponist des Soundtracks zum Film "Good-Bye Lenin") oder mal schmetternden, dann wieder melancholischen Trompetenklängen. Und immer wieder die (wunder-)volle Tenorstimme Hannons, die wie ein weiteres, exotisches Instrument über Text und Musik schwebt. Was zunächst wie einfache Pop-Songs anmutet, entfaltet sich rasch zu ausgefeilten Kompositionen mit perfekten Arrangements. Nur Wenige verstehen es, die Musik in so vollendeter Präzision auf berührende lyrische Geschichtchen abzustimmen und bildlich wie eine Filmmusik zu inszenieren. So dramatisiert sich zum Beispiel die Musik in "The Wreck Of The Beautiful" in immer höher steigenden Tonartsprüngen gerade dann, wenn fünf Meilen hohe Wellen das alte rostige Schiff namens Beautiful mit dem Meer kämpfen lassen. Dennoch sind die Stücke nicht überladen, und die Kunst des schönen Pop-Song-Schreibens beweist Neil Hannon grandios in der schönen Persiflage auf dauer-verkatert und -gestresste Geschäftsreisende "Come Home Billy Bird". Die bewegenste Geschichte ist "Our Mutual Friend", ein aufwühlendes Stück Musik aus reinen Orchesterklängen, in dem ein sichtlich verwirrt-verliebter Mann die Hoffnungslosigkeit nach einem wohl betrunkenen aber nicht unbedeutenden Kuss mit einer tollen Frau erzählt, die er verkatert am anderen Morgen in den Armen ihres eigentlichen Lovers findet. Schön ist auch in "The Happy Goth" die ironisierende Einsicht in das Seeleninnenleben einer "Waverin", schwarz verhüllt, weiß geschminkt, Dr. Martens tragend und kreuzbehangen, die im Grunde ihrer schwarzen Zurückgezogenheit nichts als einfach nur glücklich ist. Dies wird musikalisch untermalt mit einer luftig-fröhlichen Cembalo- und Glockenspielmelodie, die sämtliche orange-gelben Sommerkleidchen im Schrank zum Tanzen bringt. So verzaubert, wie Hannon auf sein bisheriges Leben im abschließenden Song "Charmed Life" zurückblickt, so verzaubert er die Hörer mit dieser außergewöhnlich wunderbaren Platte, und diese muss unbedingt gekauft, genossen und bewundert werden! © Laut
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Pop - Erschienen am 12. März 2001 | Rhino

Dandys. Blasierte und elegante Genussmenschen. Geistvollen Zynismus sagt man ihnen nach. Vielleicht kann man sie sogar großkotzig, protzig, überhaben und sich selbst überbewertend nennen. Nie würden sie ohne Hemd, Anzug und Krawatte die Straße betreten. Dandys setzten sich selbst in Szene. Die neue Platte der als eben solche gehandelten Divine Comedy allerdings ist keineswegs unverschämt und aufdringlich. Im Gegenteil. Sie ist durch und durch bedacht und vor allem eins: Zurückhaltend. Also kein Dandytum mehr. Keine Anzüge auf der Bühne, kein perfektes Gepose, sondern Konzentration auf die Musik. Ruhige Musik. Wer The Divine Comedy für schwungvoll treibende Lieder wie "National Express" oder "Generation Sex" und überhebliche Texte à la "other guys less smart than me" ("Becoming More Like Alfie") liebt, wird hier wahrscheinlich enttäuscht werden. Oder positiv überrascht von der anmutigen Bedächtigkeit der neuen Stücke. Man trägt die Nase nicht mehr hoch in dieser Saison. "Now it's time to say goodbye to my suit, my shirt, my tie..." sangen sie schon 1999 in "Too Young To Die". Jetzt haben sie's wahr gemacht. Ohne die für ihre Musik typische Tragik sterben zu lassen, haben sie ein wunderbar zurückhaltendes Album aus dem diesmal wahrscheinlich ungebügelten Ärmel geschüttelt. Was vielleicht daran liegt, dass das ehemalige Mastermind Neil Hannon die Fäden, sagen wir ein wenig gelockert und nicht mehr in autoritärem Alleingang Songs und Arrangements komponiert hat. Und natürlich am Produzenten: Nigel Gordrich. Der Mann, der für die größten britischen Pop-Perlen der letzten Jahre - u.a. Radiohead und Travis - zuständig war. Und wenn das nicht wunderbar melancholisch-zurückhaltende Alben waren, dann weiß ich auch nicht... ! Wenn man auf den alten vielschichtigen und treibenden Alben oft noch genau hören konnte, wofür The Divine Comedy sieben Mitglieder brauchen, fragt man sich auf diesem leisen Album, wo hier alle Sieben untergekommen sein sollen. Allein die großartigen Arrangements machen es möglich, der vielschichtigen, großzügig besetzten Platte trotzdem leise und vorsichtige Klänge zu entlocken. Schon mit dem Opener "Timestretched" taucht man in die vorherrschende Stimmung des Albums ein: Zaghaft, ja zerbrechlich klingt Hannons Stimme, wenn er sich leise beschwert, dass es in dieser Welt einfach nicht genug Zeit und Platz gibt, um sich vernünftig auszudrücken oder einfach die Dinge zu schaffen, an denen einem was liegt. Ein bisschen aus der Rolle fällt das glammige "Bad Ambassador". Wunderbar pompös und vielschichtig, dabei aber nie aufdringlich besticht der Song mit vielen ineinander verworrenen Wendungen. Ich wüsche der Single viel Glück auf dem Weg in die oberen Chartplatzierungen! Auch der locker-leichte Track "Perfect Lovesong" besticht das Ohr. Und Texte wie "give me your love and I'll give you the perfect lovesong", die kommen eben doch eher von einem ehemaligen Dandy. Spannungsgeladene Songs, ohne wirklich laut zu werden, bietet das Album zu Hauf. Man bedient sich hier der Verdichtung in der Komposition, anstatt mehrere Aufnahmespuren übereinander zu legen. Vorsichtige Crescendi bestimmen die Stücke, die immer wieder zu Gesangslinien mit zaghafter Begleitung minimalisiert werden, wie zum Beispiel auf dem Titeltrack "Regeneration". Meist trifft man auf ausgefeilte Percussions und Soundeffekte, die Stücken wie "Eye of the Needle" oder "Dumb it Down" einen sphärischen Klang geben. Eine vielschichtige, aber trotzdem minimalistische und vor allem zurückhaltende Platte, sowohl im tragisch-leidenden Gesang als auch in der dezenten Instrumentierung. "So tell me what the hell is normal an who the hell is sane? And why the hell care anyway? All the dreams that we had are gonna proove that we are all mad and that's OK." © Laut

Pop - Erschienen am 2. September 2016 | Divine Comedy Records

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Indie-Pop - Erschienen am 7. Juni 2019 | Divine Comedy Records

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Noch bevor Alfred Hitchcock sich die legendäre Verfolgungsjagd im Maisfeld für seinen Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten ausgedacht hatte, fragte er sich, wie er die bei solchen Szenen erzeugten Klischees, nicht umgehen, sondern ihnen eindeutig entgegenwirken könnte. Hört man Office Politics, so scheint sich Neil Hannon im Hinblick auf die engagierten, auf die Arbeitswelt bezogenen Songs genau dieselbe Frage gestellt zu haben. Lichtjahre entfernt vom „Proletarier-Lied, das die von der kapitalistischen Produktionsweise erzeugte Niedertracht direkt auf die Anklagebank schickt“, bringt der Mastermind von The Divine Comedy ausgiebig Humor zum Einsatz oder – und das ist seit Liberation im Jahre 1993 sein Markenzeichen – eine aalglatte Pop-Poesie, die er manchmal als bittersüße Chronik präsentiert (Norman and Norma mit seinem umwerfenden Refrain, der zu den naiven Strophen im totalen Gegensatz steht). Sarkastischen Humor gibt es also in Office Politics mengenweise und in allerlei verschiedenen Formen. Hannon spielt gerne mit der Diskrepanz zwischen leichter Musik und Texten, welche die unverhohlenen, hemmungslosen Ungerechtigkeiten unserer Zeit aufdecken (Queuejumper). Noch dazu scheut er auch vor Karikatur nicht zurück. Diesbezüglich ist die wie in einem „Spionagefilm“ beängstigende Stimmung im Titel Office Politics besonders beachtenswert, ebenso die eindeutigen Anspielungen auf Western (Gitarren) und Schwarz-Weiß-Filme (Saxofon, Congas, Harmonica) in You’ll Never Work in This Town Again.Auch wenn er uns keine Parodie vorspielt, so quillt das Album doch von Anspielungen und Ehrungen an verschiedenster Komponisten und musikalischer Strömungen nur so über, etwa an den Minimalismus von Philip Glass und Steve Reich in Philip and Steve’s Furniture Removal Company, an die experimentelle elektronische Musik Deutschlands (in dem umwerfenden Diptychon Psychological Evaluation und The Synthesiser Service Center Super Summer Sale), und an viele andere mehr (Kurt Weil, Sakamoto, Moroder…). Diese übermäßig zahlreichen Referenzen schaffen eine derartige Distanz, dass man sich am Ende fragt, ob diese dem anklagenden Text des Albums zugute kommt oder eher das Gegenteil bewirkt. Handelt es sich bloß um vergebliches Hohngelächter oder um einen wahrhaften Angriff? Damit befinden wir uns mitten in dem für Hannon so typischen Paradox. Dieses höllische Durcheinander von Referenzen und Klangfarben macht aus diesem zwölften Album von The Divine Comedy ein recht fröhliches und verspieltes Sammelsurium. Gleichzeitig verleiht es ihm aber auch ein ziemlich schreckliches Aussehen, denn es ist durchgehend chaotisch und absurd, ja sogar (absichtlich) inkohärent. Wie die Unternehmenswelt im Jahre 2019? © Nicolas Magenham/Qobuz
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Pop - Erschienen am 31. August 1998 | Divine Comedy Records

Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Mai 2010 | Divine Comedy Records

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Pop - Erschienen am 28. März 1994 | Divine Comedy Records

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Rock - Erschienen am 12. März 2001 | Parlophone UK

Dandys. Blasierte und elegante Genussmenschen. Geistvollen Zynismus sagt man ihnen nach. Vielleicht kann man sie sogar großkotzig, protzig, überhaben und sich selbst überbewertend nennen. Nie würden sie ohne Hemd, Anzug und Krawatte die Straße betreten. Dandys setzten sich selbst in Szene. Die neue Platte der als eben solche gehandelten Divine Comedy allerdings ist keineswegs unverschämt und aufdringlich. Im Gegenteil. Sie ist durch und durch bedacht und vor allem eins: Zurückhaltend. Also kein Dandytum mehr. Keine Anzüge auf der Bühne, kein perfektes Gepose, sondern Konzentration auf die Musik. Ruhige Musik. Wer The Divine Comedy für schwungvoll treibende Lieder wie "National Express" oder "Generation Sex" und überhebliche Texte à la "other guys less smart than me" ("Becoming More Like Alfie") liebt, wird hier wahrscheinlich enttäuscht werden. Oder positiv überrascht von der anmutigen Bedächtigkeit der neuen Stücke. Man trägt die Nase nicht mehr hoch in dieser Saison. "Now it's time to say goodbye to my suit, my shirt, my tie..." sangen sie schon 1999 in "Too Young To Die". Jetzt haben sie's wahr gemacht. Ohne die für ihre Musik typische Tragik sterben zu lassen, haben sie ein wunderbar zurückhaltendes Album aus dem diesmal wahrscheinlich ungebügelten Ärmel geschüttelt. Was vielleicht daran liegt, dass das ehemalige Mastermind Neil Hannon die Fäden, sagen wir ein wenig gelockert und nicht mehr in autoritärem Alleingang Songs und Arrangements komponiert hat. Und natürlich am Produzenten: Nigel Gordrich. Der Mann, der für die größten britischen Pop-Perlen der letzten Jahre - u.a. Radiohead und Travis - zuständig war. Und wenn das nicht wunderbar melancholisch-zurückhaltende Alben waren, dann weiß ich auch nicht... ! Wenn man auf den alten vielschichtigen und treibenden Alben oft noch genau hören konnte, wofür The Divine Comedy sieben Mitglieder brauchen, fragt man sich auf diesem leisen Album, wo hier alle Sieben untergekommen sein sollen. Allein die großartigen Arrangements machen es möglich, der vielschichtigen, großzügig besetzten Platte trotzdem leise und vorsichtige Klänge zu entlocken. Schon mit dem Opener "Timestretched" taucht man in die vorherrschende Stimmung des Albums ein: Zaghaft, ja zerbrechlich klingt Hannons Stimme, wenn er sich leise beschwert, dass es in dieser Welt einfach nicht genug Zeit und Platz gibt, um sich vernünftig auszudrücken oder einfach die Dinge zu schaffen, an denen einem was liegt. Ein bisschen aus der Rolle fällt das glammige "Bad Ambassador". Wunderbar pompös und vielschichtig, dabei aber nie aufdringlich besticht der Song mit vielen ineinander verworrenen Wendungen. Ich wüsche der Single viel Glück auf dem Weg in die oberen Chartplatzierungen! Auch der locker-leichte Track "Perfect Lovesong" besticht das Ohr. Und Texte wie "give me your love and I'll give you the perfect lovesong", die kommen eben doch eher von einem ehemaligen Dandy. Spannungsgeladene Songs, ohne wirklich laut zu werden, bietet das Album zu Hauf. Man bedient sich hier der Verdichtung in der Komposition, anstatt mehrere Aufnahmespuren übereinander zu legen. Vorsichtige Crescendi bestimmen die Stücke, die immer wieder zu Gesangslinien mit zaghafter Begleitung minimalisiert werden, wie zum Beispiel auf dem Titeltrack "Regeneration". Meist trifft man auf ausgefeilte Percussions und Soundeffekte, die Stücken wie "Eye of the Needle" oder "Dumb it Down" einen sphärischen Klang geben. Eine vielschichtige, aber trotzdem minimalistische und vor allem zurückhaltende Platte, sowohl im tragisch-leidenden Gesang als auch in der dezenten Instrumentierung. "So tell me what the hell is normal an who the hell is sane? And why the hell care anyway? All the dreams that we had are gonna proove that we are all mad and that's OK." © Laut
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Pop - Erschienen am 16. August 1993 | Divine Comedy Records

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Pop - Erschienen am 30. August 1999 | Divine Comedy Records

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Rock - Erschienen am 19. Juni 2006 | Parlophone UK

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Rock - Erschienen am 26. Januar 2004 | Parlophone UK

The Divine Comedy, das ist der grandiose Ire Neil Hannon, niemand sonst. Er hat sich von seiner früheren Begleitband getrennt, ist von London zurück nach Dublin gezogen, Vater geworden und hat die vergangenen drei Jahre genutzt, um für sein neuntes Album "Absent Friends" elf fantastische neue Songs zu komponieren, zu arrangieren, zu inszenieren und sich musikalisch endlich näher an seine Vorbilder, den 60er Jahre Singer-Songwriter Scott Walker und den großen belgischen Troubadour Jaques Brel heranzutrauen. Wenngleich der Titel des Albums zunächst eher traurig anmutet, eröffnet sich mit dieser Scheibe eine überragend vielfältige Klangwelt, die dem Hörer ein Lächeln auf die Lippen und Schauer über den Rücken beschert, wie man sie selten erleben darf. Es entsteht eine ungeheure Klangdichte, die nur ein Künstler wie Hannon mit einer spielerischen Leichtigkeit vereinen kann. Üppige Streichorchester-Klänge ("Our Mutual Friend") paaren sich mit Riffs akustischer Rhythmus-Gitarren und beschwingten Banjomelodien ("My Imaginary Friend") oder klitzekleinen Fagott-Tonreihen ("The Wreck of the Beautiful"), Akkordeonläufen ("Sticks & Stones" - gespielt vom französischen Virtuosen Yann Tiersen, Komponist des Soundtracks zum Film "Good-Bye Lenin") oder mal schmetternden, dann wieder melancholischen Trompetenklängen. Und immer wieder die (wunder-)volle Tenorstimme Hannons, die wie ein weiteres, exotisches Instrument über Text und Musik schwebt. Was zunächst wie einfache Pop-Songs anmutet, entfaltet sich rasch zu ausgefeilten Kompositionen mit perfekten Arrangements. Nur Wenige verstehen es, die Musik in so vollendeter Präzision auf berührende lyrische Geschichtchen abzustimmen und bildlich wie eine Filmmusik zu inszenieren. So dramatisiert sich zum Beispiel die Musik in "The Wreck Of The Beautiful" in immer höher steigenden Tonartsprüngen gerade dann, wenn fünf Meilen hohe Wellen das alte rostige Schiff namens Beautiful mit dem Meer kämpfen lassen. Dennoch sind die Stücke nicht überladen, und die Kunst des schönen Pop-Song-Schreibens beweist Neil Hannon grandios in der schönen Persiflage auf dauer-verkatert und -gestresste Geschäftsreisende "Come Home Billy Bird". Die bewegenste Geschichte ist "Our Mutual Friend", ein aufwühlendes Stück Musik aus reinen Orchesterklängen, in dem ein sichtlich verwirrt-verliebter Mann die Hoffnungslosigkeit nach einem wohl betrunkenen aber nicht unbedeutenden Kuss mit einer tollen Frau erzählt, die er verkatert am anderen Morgen in den Armen ihres eigentlichen Lovers findet. Schön ist auch in "The Happy Goth" die ironisierende Einsicht in das Seeleninnenleben einer "Waverin", schwarz verhüllt, weiß geschminkt, Dr. Martens tragend und kreuzbehangen, die im Grunde ihrer schwarzen Zurückgezogenheit nichts als einfach nur glücklich ist. Dies wird musikalisch untermalt mit einer luftig-fröhlichen Cembalo- und Glockenspielmelodie, die sämtliche orange-gelben Sommerkleidchen im Schrank zum Tanzen bringt. So verzaubert, wie Hannon auf sein bisheriges Leben im abschließenden Song "Charmed Life" zurückblickt, so verzaubert er die Hörer mit dieser außergewöhnlich wunderbaren Platte, und diese muss unbedingt gekauft, genossen und bewundert werden! © Laut
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Pop - Erschienen am 19. Juni 2006 | Parlophone UK

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Pop - Erschienen am 2. September 2016 | Divine Comedy Records

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