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Die Alben

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Oper - Erschienen am 6. April 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Pastoral-Oper Naïs von Rameau wurde 1749 anlässlich der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Aix-la-Chapelle durch George II und Louis XV, der den österreichischen Erbfolgekrieg beendete, uraufgeführt und feierte auf der Bühne der Académie Royale de Musique einen Triumph der Virtuosität, während Händel in England zu demselben Anlass seine berühmte Feuerwerksmusik schrieb. Düsterer Tragödien mit ihren dunklen und bedrückenden Leidenschaften überdrüssig, begrüßte das Publikum leichtere Werke mit Begeisterung – Ballette und pastorale Opern –, in denen die Sopranistin Marie Fel und der Tenor Pierre Jélyotte für ihre fantastischen stimmlichen Leistungen bejubelt wurden. Mit Naïs schrieb Rameau sicher so manche seiner beeindruckendsten Stücke, wie etwa die Ouvertüre und der Prolog, der den Kampf zwischen Titanen und Göttern um die Herrschaft im Olymp beschreibt. Galante Stelldicheins, der Werdegang von Athleten, Prophezeiungen, Schäferfeste, Seeschlachten und Unterwasserhochzeiten verleihen dem Werk seine Höhepunkte und begleiten das Aufkommen zarter Gefühle zwischen Naïs und Neptun. Die hier vorliegende gemeinsame Produktion des Centre de Musique Baroque de Versailles (CMBV) und dem Müpa Budapest Early Music Festival bestätigt den Rang, den György Vashegyi im Bereich der Barockmusik und insbesondere der französischen Musik inzwischen einnimmt. Nach dem Erfolg der Fêtes de Polymnie, ebenfalls von Rameau, im Jahr 2015 oder der Offenbarung der Isbé von Mondonville scheint der ungarische Dirigent hier an der Spitze ausgezeichneter Sänger und seiner beiden Ensembles, dem Budapest Orfeo Orchestra und dem Purcell Chorus, den er nach Abschluss seiner Ausbildung an der Franz Liszt Akademie, ergänzt durch Meisterkurse bei Sir John Eliot Gardiner und Helmuth Rilling, in Budapest gegründet hat. Diese französisch-ungarische Koproduktion der Werke von Rameau wird demnächst mit der Erscheinung von Indes Galantes fortgesetzt. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Glossa

Hi-Res Booklet
Während der Regierungszeit von Louis XIV., Louis XV. und Louis XVI. folgten sowohl im Schloss als auch im Park von Versailles fast ein halbes Jahrhundert lang zahlreiche dramatische musikalische Aufführungen aufeinander. Un Opéra pour trois rois unter Leitung von György Vashegyi ist repräsentativ für das musikalische Erbe dieser Zeit, ein Pasticcio mit Werken von Komponisten von Lully bis Gluck, die von den drei Königen, ihren Königinnen und Mätressen in Auftrag gegeben und zum Teil selbst aufgeführt wurden. Auf diesem Album sind zahlreiche allgemeine Lieblingsstücke versammelt, zum Beispiel Rameaus »Tristes apprêts« (Castor et Pollux) und »Forêts paisibles « (Les Iindes galantes). Der besondere Reiz dieser opulenten Glossa-Veröffentlichung liegt aber darin, dass man auch großartige Musik von bisher leider vernachlässigten Komponisten hören kann (Le Retour du printemps, Antoine Dauvergne, Les Caractères de la Folie, Bernard de Bury oder Le Pouvoir de l’Amour, Pancrace Royer). So viele hervorragende Werke warten noch darauf, wiederentdeckt zu werden! Außerdem wurden auch Ausschnitte aus Opern von Mondonville, Destouches, Leclair, Francoeur und Rebel eingespielt. Die Interpretation der drei Solisten Chantal Santon-Jeffery, Emöke Barath und Thomas Dolié (in allegorischen Rollen) und des Purcell Choirs und des Orfeo Orchestras unter Vahsegyis Leitung ist ebenfalls brillant. In seinem Booklettext greift Benoît Dratwicki auf sein immenses Wissen zurück und beschreibt die Szenerie in der königlichen Residenz in Versailles, um so diese imaginäre fête musicale mit Duetten voller Poesie, mit sowohl düsterer als auch überschwänglicher Musik, mit symphonies und orages nachzuzeichnen. © Glossa