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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2013 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Der Erwartungsdruck hätte mal wieder kaum größer sein können: Der Hype um das Trio London Grammar wollte nicht mehr abreißen, nachdem die Briten Ende des letzten Jahres mit ihren ersten beiden Tracks "Hey Now" und "Metal & Dust" für Begeisterung gesorgt hatten. Zu keiner Band wurde mehr gebloggt, Disclosure holten sich für ihr gefeiertes Debüt Unterstützung von Sängerin Hannah Reid, und die britischen Wettbüros sahen in ihnen bereits die Sieger beim diesjährigen Mercury Prize. Auf die Shortlist der Nominierten schaffte es "If You Wait" am Ende allerdings nicht. Ein kleiner Dämpfer. Was keinesfalls etwas über die Qualität ihres Erstlings aussagt. Denn statt einen verhunzten Schnellschuss hinzulegen, um ihre 15 Minuten Internet-Fame auszunutzen, nahmen sie sich bei den Aufnahmen die Zeit, die sie brauchten. Insgesamt 18 Monate lang arbeiteten sie an ihrem Album und holten sich zur Unterstützung während des Prozesses ein hochwertiges Team (unter anderem Produzenten von Richard Ashcroft und Grammy-Gewinner Tom Coyne) an Bord. Entfernte Anhaltspunkte, um "If You Wait" einzuordnen, bieten zum einen The XX durch die gemeinsame Vorliebe für elektronischen Minimalismus in den Arrangements, zum anderen Florence Welch, da Hannah Reids Gesang dem der Frontfrau von Florence And The Machine in seiner Ausdrucksstärke ähnelt. Genüge getan ist dem Downbeat-Pop London Grammars durch diese Referenzen allerdings lange nicht. Ohne Frage steht und fällt ihr komplettes Schaffen mit Frontfrau Reid. Um ihre wunderschöne Soprano-Stimme herum baut sich die komplette Platte auf, gewährt ihr stets genügend Platz, ihren unheimlichen, von Schwermut geplagten Zauber zu entfalten. Deswegen untermalen Dot Major und Dan Rothman die Lyrics größtenteils nur mit zurückhaltende Gitarren, sanftem Piano, schweren Streichern oder verschwommenen Beats. Der gut dosierte Einsatz von Hall-Effekten in Instrumental- und Vocal-Parts macht die emotionsgeladene Heimsuchung perfekt. Es sind Ausläufer der Teenage Angst, aber auch noch existenziellere Befürchtungen, mit denen sich Reid, wie so viele andere Künstler unter 25, in ihren Texten auseinandersetzt. Ein Zeitgeist, den sie in einem Interview mit dem Guardian so umschrieb: "Ich habe im Moment viele Freunde, die wirklich verloren sind. Wir konnten zur Uni gehen und haben eine gute Ausbildung, aber finden uns in einer Situation wieder, in der es unmöglich ist, Jobs zu finden und wir sind verängstigt. So viele Leute, die ich kenne, wissen nicht, was sie mit ihrem Leben machen sollen." Der schon im Titel bezeichnende Song "Wasting My Young Years" setzt sich mit der Thematik auseinander, anrührend verletzlich vorgetragen im Mantel einer Piano-Ballade mit schwach treibenden Beats: "Don't you know that it's only fear / I wouldn't worry, you have all your life / I've heard it takes some time to get it right". Neben Identitätskrisen verarbeiten London Grammar Liebe und vor allem Herzschmerz. Im Titeltrack "If You Wait" bespielsweise überwältigen Reid Selbstzweifel und niederschmetternde Ernüchterung, die gescheiterte Beziehungen mit sich bringen: "And to find just one other seems to be the goal of everyone / From the search to the hurt I believed I could take on you / We would drink, we would dance and you would watch me whenever you want / And can you give me everything, everything, everything? / 'Cause I can't give you anything". Am Ende schimmert dennoch matt etwas Hoffnung durch: "If you wait, I will trust in time that we meet again" Mit "Nightcall" wagen London Grammar ein mutiges Cover: Kavinskys Hit zum Film "Drive", der im Original mit der vollen Ladung 80er Elektro-Beats die Geschichte eines Zombies erzählt, der nach seiner Wiederauferstehung seine Liebste anruft, interpretieren sie meisterlich um. Das Zwiegespräch verwandelt sich in den nächtlichen Wehmutsanflug einer jungen Frau mit gebrochenem Herzen. Die Version beginnt als vom Klavier getragene Ballade, ehe sich verhältnismäßig kräftige Gitarrenbegleitung erhebt und Reid von einem Männerchor unterstützt wird, was im Übrigen trotz ihrer gesanglichen Klasse für interessante Abwechslung sorgt. "Metal & Dust" und "Flickers" stechen gegen Ende hin heraus. Ersteres, weil es sich mit klackernden Beats und verspielten Synthies in Richtung Club neigt, Letzteres, indem es den kühlen Minimalismus der Produktion durchbricht und durch Klatschen, nervöses Trommeln und den erneuten Einsatz männlicher Vocals fast wie ein ungeordneter Jam wirkt. Der Rest verlässt die sphärische, reduzierte Soundlandschaft aber selten. Genau deshalb ist London Grammar ein sehr gutes, aber kein fantastisches Debüt gelungen. Denn so fesselnd Inhalt und Form sein mögen, am Ende gerät "If You Wait" in seiner Länge leider ein wenig eintönig. An Tagen, an denen man sich nur noch die Decke über den Kopf ziehen möchte, darf es aber gerne in Dauerschleife laufen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. April 2021 | Universal Music Group International

Hi-Res
Das dritte Album des Trios aus Nottingham beginnt wie ein Film, mit einem ätherischen Intro, das über einem Klagteppich aus wellenartigen Geigenklängen schwebt… Danach bringt uns der Titelsong Californian Soil gleich in medias res. Hannah Reids Stimme war noch nie so souverän und ergreifend, eiskalt und brennendheiß zugleich. Die Geigen sind auch hier präsent. Nur durch die elektronische Rhythmik, eine Art Downtempo-Remineszenz, die an den Trip-Hop der 90er Jahre erinnert, lässt sich der Titel in die Gegenwart datieren. Dazu wurde ein Videoclip mit einer etwas düsteren Ästhetik gedreht. Strandszenen im Stil der Fotografien aus den 70er Jahren von David Hamilton tauchen den Raum in poetische Verschwommenheit. Die Geschichte geht weiter mit Missing: Hannah Reids Stimme ist virtuos, allgegenwärtig und wird durch gospelähnliche Echo-Effekte verstärkt.Die Sängerin erklärt, dass sie sich auf diesem Album vor allem mit Themen wie Feminismus und Berühmtheit auseinandersetzt – in der Tat wichtige aktuelle Trends. Sie schreibt: „Dieses Album handelt davon, wie man über sein eigenes Leben bestimmt. Man stellt sich Erfolg als genial und unglaublich vor. Wenn er dann eintritt, sieht man ihn von innen und fragt sich: Warum habe ich dieses Ding nicht unter Kontrolle? Warum kann ich ihn nicht kontrollieren? Und gibt es da einen Zusammenhang, hat es etwas damit zu tun, dass ich eine Frau bin? Und wenn es so ist, wie kann ich es anders machen?“ Mit dem Erfolg ist der ihres vorherigen, 2017 veröffentlichten Albums Truth is a Beautiful Thing gemeint. Die 12 Titel von Californian Soil geben auf diese Fragen Antwort. Denn sie zeigen, wie Hannah effektiv von der Gruppe und den Überlegungen, die sie beschäftigen, Besitz ergreift und ihre tiefen Gefühlen demonstriert, wie das berauschende und mächtige Lord It’s a Feeling und das poppigere How Does It Feel beweisen.Der Indie-Pop von London Grammar ist auch stellenweise von Elektronik durchzogen, wie in Baby It's You, was ihm eine gewisse Einzigartigkeit verleiht. Auch in I Need the Night herrscht Kino-Atmosphäre vor, die dann endgültig im letzten, schlicht America genannten Titel in Dunkelheit und Mysterium versinkt: eine melancholische Ballade, in der Hannah über diesen "American Dream“ spricht, „der ihr nichts bedeutete" ("a dream that meant nothing to me..."). Californian Soil ist ein großartiges Album und ein weiterer Erfolg für London Grammar. © Yan Céh/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2017 | Universal Music Group International

Booklet
London Grammar haben sich Zeit gelassen. Seit ihrem 2013 erschienen ersten Album If You Wait (eine Qobuzissime-Platte!) sind Hannah Reid, Dot Major und Dan Rothman an die Spitze der Charts katapultiert worden und haben seitdem Truth Is A Beautiful Thing akribisch konzipiert. Das junge Londonder Trio, das seine Kompositionen um die umwerfende Stimme seiner Sängerin arrangiert, (bei der man automatisch an Romy Madley Croft von The XX, an Florence & The Machine oder gar an Künstler aus früheren Zeiten wie Tracey Thorn von Everything But The Girl denkt), verfolgt hier eine ähnlich Strategie. Und der Song Rooting For You, der die Platte eröffnet, ist wie eine Schmuckschatulle, in die sich das himmlische Organ der Sängerin hineinlegt. Dieser Gesang voller Schwerelosigkeit dient hier noch einmal einem atmosphärischen Pop, fast ein bisschen religiös und bei manchen Songs mit gewissen elektronischen New Age Einflüssen. Nach vier Jahren hat Hannah Reid ihre Stimmbänder noch weiter trainiert. Vor allem geht sie in ihrer Virtuosität niemals zu weit und lässt sie stets im Dienst ihrer Musik in ihre Songs einfließen. Beeindruckend. © CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2017 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

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London Grammar haben sich Zeit gelassen. Seit ihrem 2013 erschienen ersten Album If You Wait (eine Qobuzissime-Platte!) sind Hannah Reid, Dot Major und Dan Rothman an die Spitze der Charts katapultiert worden und haben seitdem Truth Is A Beautiful Thing akribisch konzipiert. Das junge Londonder Trio, das seine Kompositionen um die umwerfende Stimme seiner Sängerin arrangiert, (bei der man automatisch an Romy Madley Croft von The XX, an Florence & The Machine oder gar an Künstler aus früheren Zeiten wie Tracey Thorn von Everything But The Girl denkt), verfolgt hier eine ähnlich Strategie. Und der Song Rooting For You, der die Platte eröffnet, ist wie eine Schmuckschatulle, in die sich das himmlische Organ der Sängerin hineinlegt. Dieser Gesang voller Schwerelosigkeit dient hier noch einmal einem atmosphärischen Pop, fast ein bisschen religiös und bei manchen Songs mit gewissen elektronischen New Age Einflüssen. Nach vier Jahren hat Hannah Reid ihre Stimmbänder noch weiter trainiert. Vor allem geht sie in ihrer Virtuosität niemals zu weit und lässt sie stets im Dienst ihrer Musik in ihre Songs einfließen. Beeindruckend. © CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. August 2020 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. April 2021 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Oktober 2020 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Januar 2021 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2020 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2021 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. November 2020 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2013 | Universal Music Australia Pty. Ltd.

Bei If You Wait handelt es sich um das Debütwerk der britischen Indieband London Grammar, welches im Spätsommer 2013 präsentiert wurde. Das 2009 gegründete Trio hat sich darauf dem elektronischen Minimalismus verschrieben, der sich auf jedem Track wie ein Mantel um die markante Stimme von Sängerin Hannah Reid legt. Zurückhaltung fungiert als roter Faden, der sich in den melancholischen Lyrics ("Metal & Dust", "Wasting My Young Years") als auch in dem Einsatz der Instrumente abzeichnet. Gleich ob Piano, Gitarre, Schlagzeug oder Streicher, die Untermalung der Stimme ist stets dezent gehalten und wird nur an manchen Stellen mit Halleffekten oder sphärischen Klängen erweitert ("Shyer", "Stay Awake"). © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Januar 2021 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2017 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Februar 2021 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. August 2020 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. August 2017 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Juni 2017 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Mai 2021 | Universal Music Group International

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Januar 2021 | Universal Music Group International

Der Interpret

London Grammar im Magazin