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Die Alben

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juli 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juli 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Juni 2021 | Matador

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Am Anfang errötet Lucy Dacus. Die Songwriterin beschreibt in den ersten Zeilen auf "Home Video", wie ihr das im elterlichen Keller passiert ist. Obwohl ihre Jugend schon ein paar Jahre hinter ihr liegt, kehren die Unschuld, die Agonie, der Schmerz sofort in sie zurück. Daraus entfaltet sie über 45 Minuten hinweg ein Panorama einer Jugend mitsamt allen Wunden, schwitzigen Händen und Traumata, die bis heute fortwirken. "Knowing you / they'd be the first kid / to never hurt another", singt sie voller Zuneigung und unterdrücktem Schmerz. Die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart, bestimmt die Zukunft. Über der Vergangenheit liegt kein Sepia-Filter, auf die rosarote Brille hat sich jemand draufgesetzt. Dacus interessiert sich für alles, das typische Coming-Of-Age-Geschichten erzählen. Zettelchen im Unterricht, gerade noch zum Abendessen zu Hause sein, das erste Mal. Doch immer scheint sie zu schreien: "Pass auf, die Welt ist kein guter Ort!" "Going Going Gone" klingt wunderbar nach Country, frisch gemähtem Rasen und Seligkeit. Ihr Flirt mit "Daniel" wirkt unschuldig. Im Hintergrund singen ihre Boygenius-Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker voller Sanftheit, während die Sonne malerisch untergeht. Voll Detailfülle malt Dacus ihr Bild. "The sunset threw a tantrum / it wasn't ready to go just yet / Mother Earth said, time for bed / it resisted and the sky went red." Doch der Moment auf der Parkbank hält nicht ewig. Es scheint beinahe, als könne Dacus es nicht mehr aushalten. "Daniel in ten years / grabbing asses, spilling beers." Das Ende der Unschuld wird kommen. "Cartwheel" handelt genau davon. Sanft, mit gedoppelter Stimme proklamiert die Sängerin: "The future isn't worth it's weight in gold / the future is a benevolent black hole." Nichts wird besser, die alten Versprechen am Telefon gelten in der Zukunft nicht mehr, aus gemeinsamem Altwerden werden Misstrauen und Kummer. Auch das christliche Sommerlager in "VBS" ist kein Sommer der blühenden Wiesen und Wasserschlachten. Es sind vier Minuten, in denen die Zukunftshoffnungen aus Dacus entweichen. Aus der ersten Zeile "In the summer of '07 / I was sure I'd go to heaven" machen schlechte Gedichte und Priester im T-Shirt ein resigniertes "but all it did / in the end / was make the dark feel / darker than before". Sogar die früher seltsamen Angewohnheiten der Eltern bekommen einen tieferen Sinn. Die stets bedeckten Arme des Vaters, das dicke Makeup der Mutter. Alles hat seinen Grund. In "Thumbs" pochen die Wunden der Vergangenheit mit betäubender Intensität. Lange Zeit hat Dacus die zarte Ballade nur live gespielt, auf "Home Video" entfaltet sie ihre gesamte Wucht. Langsam schweben die 80s-Synthies, als wollten sie den Text nicht stören. Im Leben eines Freundes von Dacus taucht dessen lange abwesender Vater wieder auf. Dessen emotionaler Würgegriff ist präsent wie eh und je. "But for some reason / you can't tell him no." Die Stimme zittert, die Sängerin kann sich nur mühsam beherrschen. "I would kill him / if you let me", schwört sie, während sich die Fingernägel ihres Freundes in ihr Knie bohren. Immer wieder übermannt "Home Video" eine emotionale Wucht ungeahnter Größe. "Partner In Crime" bettelt um die Aufmerksamkeit einer Person, verstellt sich selbst, unterdrückt die eigenen Gefühle. "You drop a hint that you got a girlfriend / I try my best not to take it", singt Dacus mit künstlich verzerrter Stimme. Beinahe wirkt die Stimmmodulation wie ein Schutzmechanismus vor den dunklen Gefühlen des Songs. Das langsame, druckvolle Schlagzeug treibt das Lied nach vorne, unbarmherzig jagt es die Zuhörer*innen und Dacus immer weiter in die Schmerzen hinein. Alles wirkt wie die fürchterlichste Nacht im Leben eines Person. Der Nacht, in der das Herz bricht und Dacus wie in ihrem Meisterwerk "Night Shift" orientierungslos und verletzt durch die Straßen der Stadt läuft, unfähig, den Schmerz zu ertragen. Erst in den sägenden Gitarren des Outros findet sie so etwas wie Ruhe. Nur selten gönnt sich Lucy Dacus Leichtigkeit. "Brando" ist beseelt von Powerpop, trabt locker nach vorne, wie schon Dacus' fantastisches Cover von "Last Christmas". Auch inhaltlich bleibt das Thema kleiner. Hier bereitet sie keine Traumata auf, verarztet keine Fleischwunden. Stattdessen geht es um überhebliche Jungs, die sich ihre perfekte Freundin zusammenträumen und irgendein armes Mädchen in dieser Rolle casten. Der anfangs liebenswürdige Filmnerd, der Fred Astaire und "Casablanca" mag, sieht in Lucy nur eine Projektionsfläche und meint überheblich, sie sei glücklich, würde sie seine dritte Frau werden. Schlussendlich ist es ihr egal, die Wunde ist schon beinahe verheilt. Ihre einzige Forderung: "All I need for you to admit / is that you never knew me like you thought you did." Ganz zum Schluss zielt das monumentale "Triple Dog Dare" auf die Magengrube. Ganz, ganz behutsam baut sich der Track auf. Die Gitarre zirkuliert um ein sanftes Riff, das Klavier liegt schwer und dröhnend unter dem Gesang. Sofort zieht das Unheil am Horizont auf. Dacus singt mit Kloß im Hals, schöne Erinnerungen wie Jukebox-Tanzen um Mitternacht sind kam zu erkennen vor lauter Tränen. Immer mehr baut sich auf, wie ein Gewitter den Himmel verdunkelt, zieht sich der Song zusammen. Die junge Liebe sei verflucht, meint ihre Freundin, ihre Mutter liest in Dacus' Hand das kommende Unglück. Die Gitarre zieht an, übernimmt Rockrhythmen, wie Herzschläge ziehen sich ihre Noten durch den Song. Es werden Pläne geschmiedet, wegzurennen, auf einem Boot zu leben. Die Gitarre verzehrt sich, Dacus' Stimme verzieht sich, das Wegrennen als titelgebende, ultimative "Triple Dog Dare"-Wette. Der Magen dreht sich um, im Hintergrund singen wieder Bridgers und Baker, wie benommen, immer wieder und wieder: "Triple dog dare / triple dog dare." Endlich entlädt sich die Gitarre wie ein Blitz, gibt der Sonne eine winzigen Fleck. Das Unvermeidbare ist eingetreten und Lucy ist übriggeblieben. "Your mama was right, and through the grief / can't fight the feeling of relief / nothing worse could happen now." © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Juni 2021 | Rounder

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Mai 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Mai 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Mai 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Mai 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Mai 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Mai 2021 | Virgin Music UK LAS (P&D)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. April 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. April 2021 | Universal Music Canada

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. April 2021 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. März 2021 | Vertigo Berlin

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Februar 2021 | Rounder

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Januar 2021 | Virgin Music UK LAS (P&D)

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Wer die Promophase von "The Future Bites" etwas verfolgt hat, dürfte bereits wissen, dass sich Steven Wilson auf seinem neuen Album mit dem Konsum und dessen teils irrwitzigen Auswüchsen beschäftigt. Wir leben ja mittlerweile in Zeiten, in denen es zum Beispiel ausreicht, auf einen potthässlichen Pulli einen Schriftzug zu klatschen und diesen dann für den zehnfachen Preis des Ausgangsproduktes zu verkaufen. Wilson macht sich darüber lustig, ohne sich selbst von diesem Wahnwitz auszunehmen. Man schaue sich nur die Deluxe-Ausgabe dieser Platte an. Auf dem Cover prangt in übergroßer Schrift lediglich "Limited Edition Deluxe Box Set". Köstlich! Der Künstler Wilson erfindet sich auch auf seinem sechsten Solo-Album neu. Dass ihm das Widerkäuen von Erfolgsformeln zuwider ist, hat er bereits in der Vergangenheit oft genug erwähnt. Auch 2021 setzt er auf Erwartungshaltungen seiner Anhängerschaft einen großen Haufen und provoziert mit stilistischen Zickzackbewegungen abermals beleidigte Kommentare seiner Devotees. Die gab es schon bei der ersten Singleauskopplung "Personal Shopper" zur Genüge. Das Blaffen der Leberwurstfraktion war so vorhersehbar wie ermüdend. An dieser Stelle sei mal Machine Gun Kelly zitiert. Jener gab im Gespräch mit Late Talker James Corden Interessantes zum Besten. Auf die Frage, warum er statt eines Rap-Albums eine Pop-Punk-Platte gemacht hat, meinte er: "Heutzutage will jeder das gleiche immer und immer wieder machen und ich wollte aus dieser Schablone ausbrechen." Mit diesem Statement offenbart er sich als Künstlerbruder im Geiste von Steven Wilson. Lasst die Leute doch einfach musizieren. Wenns nicht gefällt? So what? Einfach weiterspazieren, es gibt genug Alternativen. Dabei klingt "The Future Bites" gar nicht mal sooo viel anders, als das, was Wilson bisher so produziert hat. Jeder einzelne Song auf "The Future Bites" könnte so oder in ähnlicher Form auch auf einem seiner anderen Solo-Alben vertreten sein. Lediglich der gestiegene Elektro-Anteil sticht ins Ohr. Der prägt - unter anderem - auch "King Ghost". Der Track beginnt relativ unspektakulär, windet sich jedoch im Refrain in unglaubliche emotionale Höhen empor. Das dazugehörige Video verstärkt diesen Gänsehautmoment noch um ein Vielfaches. Hier greift wieder einmal das visuelle Rädchen in den Hörgenuss. Es ist aber auch nicht alles Gold, was hier glänzt. Einem eindringlichen Moment wie auf "King Ghost" steht dann wieder so ein Liedchen wie "12 Things I Forgot" gegenüber. Nicht, dass dieser Rockpop-Moment schlecht wäre, aber das klingt so übertrieben klebrig-süß, dass man nicht wirklich etwas vermisst, wenn sich der letzte Takt verabschiedet hat. Dann doch lieber eine Funksoulbrother-Nummer wie "Eminent Sleaze", die im Mittelteil ein hübsches 70er Disco meets Motown-Feeling verbreitet. Das zentrale Stück, "Personal Shopper", erschließt sich auch erst nach mehreren Hördurchgängen. Der mechanisch hämmernde Beat geht erst ins Mark, wenn Nick Beggs seinen drängenden Basslauf hinzufügt. So richtig absurd gerät es dann im Breakdown im Mittelteil, wenn Sir Elton eine ganze Palette an Produkten aufzählt und im Echo diverse Ich-Zustände um die Aufmerksamkeit des Hörers buhlen. Spooky, funky, soulig. Alles dabei. "The Future Bites" hält aber noch ein weiteres Highlight parat, und zwar das Social Media-Bashing "Follower". Der Beat drischt den Track gnadenlos nach vorne und untermalt Zeilen wie "It's OK to hammer and kick now, I'll be a virtual brick through your window, Oh, follow me follow me" ganz vorzüglich. Und oha! Was haben wir denn da? Ein Gitarrensolo! Vielleicht versöhnt gerade diese Nummer die grumpy Prog-Fraktion mit dem Album? Zumindest dürfte "Follower" dem 'klassischen' Steven Wilson am nächsten kommen. Das sechsminütige Outro "Count Of Unease" klingt wieder wie eine klassische Wilson-Ballade. Sie beschließt mit schönen Texturen und reduziertem Klangkostüm ein Album, das anders klingt als jede andere Platte des Ex-Porcupine Tree-Kopfes. Gleichzeitig gelingt dem Künstler der Spagat, eben immer noch nach sich selbst zu klingen. Die Entwicklung in Hemel Hempstead schreitet voran, und das ist auch ganz gut so. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Januar 2021 | Virgin Music UK LAS (P&D)

Wer die Promophase von "The Future Bites" etwas verfolgt hat, dürfte bereits wissen, dass sich Steven Wilson auf seinem neuen Album mit dem Konsum und dessen teils irrwitzigen Auswüchsen beschäftigt. Wir leben ja mittlerweile in Zeiten, in denen es zum Beispiel ausreicht, auf einen potthässlichen Pulli einen Schriftzug zu klatschen und diesen dann für den zehnfachen Preis des Ausgangsproduktes zu verkaufen. Wilson macht sich darüber lustig, ohne sich selbst von diesem Wahnwitz auszunehmen. Man schaue sich nur die Deluxe-Ausgabe dieser Platte an. Auf dem Cover prangt in übergroßer Schrift lediglich "Limited Edition Deluxe Box Set". Köstlich! Der Künstler Wilson erfindet sich auch auf seinem sechsten Solo-Album neu. Dass ihm das Widerkäuen von Erfolgsformeln zuwider ist, hat er bereits in der Vergangenheit oft genug erwähnt. Auch 2021 setzt er auf Erwartungshaltungen seiner Anhängerschaft einen großen Haufen und provoziert mit stilistischen Zickzackbewegungen abermals beleidigte Kommentare seiner Devotees. Die gab es schon bei der ersten Singleauskopplung "Personal Shopper" zur Genüge. Das Blaffen der Leberwurstfraktion war so vorhersehbar wie ermüdend. An dieser Stelle sei mal Machine Gun Kelly zitiert. Jener gab im Gespräch mit Late Talker James Corden Interessantes zum Besten. Auf die Frage, warum er statt eines Rap-Albums eine Pop-Punk-Platte gemacht hat, meinte er: "Heutzutage will jeder das gleiche immer und immer wieder machen und ich wollte aus dieser Schablone ausbrechen." Mit diesem Statement offenbart er sich als Künstlerbruder im Geiste von Steven Wilson. Lasst die Leute doch einfach musizieren. Wenns nicht gefällt? So what? Einfach weiterspazieren, es gibt genug Alternativen. Dabei klingt "The Future Bites" gar nicht mal sooo viel anders, als das, was Wilson bisher so produziert hat. Jeder einzelne Song auf "The Future Bites" könnte so oder in ähnlicher Form auch auf einem seiner anderen Solo-Alben vertreten sein. Lediglich der gestiegene Elektro-Anteil sticht ins Ohr. Der prägt - unter anderem - auch "King Ghost". Der Track beginnt relativ unspektakulär, windet sich jedoch im Refrain in unglaubliche emotionale Höhen empor. Das dazugehörige Video verstärkt diesen Gänsehautmoment noch um ein Vielfaches. Hier greift wieder einmal das visuelle Rädchen in den Hörgenuss. Es ist aber auch nicht alles Gold, was hier glänzt. Einem eindringlichen Moment wie auf "King Ghost" steht dann wieder so ein Liedchen wie "12 Things I Forgot" gegenüber. Nicht, dass dieser Rockpop-Moment schlecht wäre, aber das klingt so übertrieben klebrig-süß, dass man nicht wirklich etwas vermisst, wenn sich der letzte Takt verabschiedet hat. Dann doch lieber eine Funksoulbrother-Nummer wie "Eminent Sleaze", die im Mittelteil ein hübsches 70er Disco meets Motown-Feeling verbreitet. Das zentrale Stück, "Personal Shopper", erschließt sich auch erst nach mehreren Hördurchgängen. Der mechanisch hämmernde Beat geht erst ins Mark, wenn Nick Beggs seinen drängenden Basslauf hinzufügt. So richtig absurd gerät es dann im Breakdown im Mittelteil, wenn Sir Elton eine ganze Palette an Produkten aufzählt und im Echo diverse Ich-Zustände um die Aufmerksamkeit des Hörers buhlen. Spooky, funky, soulig. Alles dabei. "The Future Bites" hält aber noch ein weiteres Highlight parat, und zwar das Social Media-Bashing "Follower". Der Beat drischt den Track gnadenlos nach vorne und untermalt Zeilen wie "It's OK to hammer and kick now, I'll be a virtual brick through your window, Oh, follow me follow me" ganz vorzüglich. Und oha! Was haben wir denn da? Ein Gitarrensolo! Vielleicht versöhnt gerade diese Nummer die grumpy Prog-Fraktion mit dem Album? Zumindest dürfte "Follower" dem 'klassischen' Steven Wilson am nächsten kommen. Das sechsminütige Outro "Count Of Unease" klingt wieder wie eine klassische Wilson-Ballade. Sie beschließt mit schönen Texturen und reduziertem Klangkostüm ein Album, das anders klingt als jede andere Platte des Ex-Porcupine Tree-Kopfes. Gleichzeitig gelingt dem Künstler der Spagat, eben immer noch nach sich selbst zu klingen. Die Entwicklung in Hemel Hempstead schreitet voran, und das ist auch ganz gut so. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Dezember 2020 | Parlophone UK

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