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Die Alben

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 24. Mai 2019 | naïve classique

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Kammermusik - Erschienen am 17. Mai 2019 | Ramée

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Kein Komponist des 18. Jahrhunderts war in so vielen Musikrichtungen so versiert wie Georg Philipp Telemann. Telemanns Vielseitigkeit und Erfindungsreichtum hielten seinen musikalischen Stil ein Leben lang avantgardistisch. Er wurde nicht nur von seinen Zeitgenossen geschätzt, sondern war auch von der nachfolgenden Generation hoch angesehen: Sein Ruhm war überwältigend. New Collegium, eines der vielversprechenden Ensembles der jungen Generation, hat deshalb für seine erste Aufnahme bei Ramée dieses Programm gewählt, um Telemann als das Chamäleon zu zeigen, mit der ganzen Bandbreite seiner musikalischen Palette. Einige der Stücke werden zweifellos vertraut klingen; andere, wie das italianisierende Trio für Violine und obligates Cello oder das pastorale Trio für zwei Violinen in Skordatura werden für viele sicherlich reizvolle, neue Entdeckungen sein. Während man die chamäleonartige Vielfarbigkeit Telemannscher Musik hört, fragt man sich: Ist das wirklich Musik von nur einem Komponisten, nicht von sechs? © Ramée
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Klassik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Alpha

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„Die Sinne regieren, und die Vernunft ist jetzt tot" (Petrarca, Canzoniere, Nr. 211). Giovanni Antonini, Flötist und Gründer des legendären italienischen Ensembles Il Giardino Armonico, liebt musikalische Reisen, den diskursiven Aspekt der Musik. Er beginnt mit einer anonymen Pavane aus dem 16. Jahrhundert, ‚La Morte de la Ragione‘ ("Der Tod der Vernunft"), von der er glaubt, dass sie sich auf Erasmus‘ ‚Lob der Torheit‘ bezieht, in dem der Autor zwischen zwei Formen des Wahnsinns, also der Entbehrung der Vernunft, unterscheidet: Eine Form „kommt jedes Mal zustande, wenn eine süße Illusion des Geistes die Seele von ihren ängstlichen Sorgen befreit und sie in einen Überschuss an Wollust stürzt“. Musik, so könnte man meinen, kann diese Art von Wahnsinn lindern. Die andere Form der „Torheit“ ist eine negative Art von Wahnsinn, „die die rachsüchtigen Furien aus der Hölle heraufbeschwören, wenn sie, indem sie ihre Schlangen entfesseln, die Herzen der Sterblichen mit dem glühenden Wunsch nach Krieg erfüllen“. Eine Abfolge von „musikalischen Bildern“ führt uns in diesem Programm an die Schwelle des Barock, beginnend mit dem Puzzle Canon von John Dunstable (1390 - ca.1453), dessen Manuskript ein Rätsel ist, über den „bizarren“ Stil von Alexander Agricola (1446- ca.1506), der einen obsessiven, ostinato-artigen Rhythmus - fast eine Vorahnung minimalistischer Musik - mit einem hoch synkopierten ternären Rhythmus und dann wieder mit einem binären Rhythmus kombiniert. Unsere Reise reicht bis zur improvisatorischen Freiheit der Galliard Battaglia von Samuel Scheidt (1587-1654), einer Schlacht mit vielen Diminutionen oder „Teilungen“, einer gängigen Improvisationstechnik in der Renaissance und im Frühbarock, mit immer kleineren Tonwerten, die neue, schnellere Figuration über der Grundstruktur schaffen. Das faszinierende Upon la mi re von Thomas Preston (? - ca. 1563), eine Art Improvisation auf einem Basso ostinato, wird zu einer Improvisation der eigenen Invention von Il Giardino Armonico erweitert. Dieses große instrumentale musikalische Fresko von Zeit und Raum ist eine Art Selbstporträt von Giovanni Antonini und seinen langjährigen Musikerkollegen. Diese Aufnahme wird mit einem schönen, reich illustrierten Buch präsentiert, das in einem ikonografischen Rundgang Gemälde und zeitgenössische Fotos kombiniert. © Alpha Classics
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Kammermusik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Glossa

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Beliebte Madrigale und Chansons aus dem 16. Jahrhundert dienten als Modell für reich verzierte »alla bastarda«-Versionen auf der Gambe. Auf dieser Aufnahme werden die vokalen Originale gemeinsam mit äußerst virtuosen Instrumentalversionen präsentiert, die den frühesten und kaum übertroffenen Gipfel der Sololiteratur für die Gambe darstellen. Seit 25 Jahren ist Paolo Pandolfo einer der führenden Gambisten seiner Generation, der das Repertoire seines Instruments in alle Richtungen erforscht und vorangetrieben hat. Die gründliche Kenntnis aller Aspekte des Repertoires für Viola da gamba wird in seiner extensiven Diskographie deutlich. Er spielte die wichtigsten Werke der Gambenliteratur ein, aber auch sehr persönliche musikalische Äußerungen, in denen er jugendliche Erfahrungen als Kontrabassist und Gitarrist mit Kompositionen und Improvisationen verbindet, die vom Jazz ebenso beeinflusst sind wie vom »historischen« Repertoire. Mit den Bastarda-Diminutionen legt er nun einen frühen Meilenstein der solistischen Gambenliteratur vor, in dem die überschießende Virtuosität zur Darstellung einer berückend schönen Musik dient. Bei diesem besonderen Projekt, für das eigens Instrumente gebaut wurden, stehen Pandolfo einige der besten Continuo-Spieler der Alten-Musik-Szene zur Seite (Boysen, Granata, Chemin, Pedrini). Außerdem ist das Vokalensemble La Pedrina zu hören, und aus dieser Zusammenarbeit ist ein Album hervorgegangen, das mit Sicherheit eine Referenzaufnahme des Gambenrepertoires wird. © Glossa
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Klavierkonzerte - Erschienen am 19. April 2019 | harmonia mundi

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Klassik - Erschienen am 5. August 2011 | Warner Classics

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 29. März 2019 | Les Indispensables de Diapason

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Klassik - Erschienen am 1. März 2019 | Les Indispensables de Diapason

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Klassik - Erschienen am 22. Februar 2019 | Ramée

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Obwohl wir von J.S. Bach mindestens fünf Konzerte für Solo-Orgel kennen, sind von ihm keine Orgelkonzerte mit Orchesterbegleitung überliefert. Jedoch hat er in 18 von seinen mehr als 200 Kantaten die Orgel als obligates Soloinstrument in Arien, Chorpassagen und Sinfonias verwendet. Die bemerkenswertesten Sinfonias stammen aus dem Jahr 1726: In der Zeit von Mai bis November komponierte Bach sechs Kantaten, in denen er der Orgel eine wesentliche solistische Rolle zuteilte. Dabei handelt es sich meist um Bearbeitungen von Sätzen verlorener Geigen- und Oboenkonzerte, die er zuvor in Weimar oder Köthen komponiert hatte. Warum Bach in so kurzer Zeit mehrere Kantaten mit obligater Orgel komponierte, bleibt unklar. Möglicherweise liegt der Grund dafür in Dresden, wo Bach 1725 ein Orgelkonzert in der Sophienkirche auf der neuen Silbermann-Orgel gab. Einige Musikwissenschafter glauben, dass er dort neben anderen Orgelwerken auch Orgelkonzerte, oder zumindest einige frühere Versionen dieser Sinfonias mit obligater Orgel und Streichern, zur Demonstration der Orgel spielte. Auf der Grundlage der oben genannten Kantaten und der entsprechenden Geigen- und Cembalokonzerte ist es durchaus möglich, eine Reihe dreisätziger Konzerte für Orgel und Streicher zu rekonstruieren. Mit diesem Album hoffen wir, die Musik, die Bach möglicherweise 1725 in Dresden aufgeführt hat, wieder zum Leben zu erwecken. © Ramée/Outhere
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Mélodies - Erschienen am 8. Februar 2019 | Supraphon a.s.

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 25. Januar 2019 | Paraty

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Symphonieorchester - Erschienen am 27. Dezember 2018 | Les Indispensables de Diapason

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Klaviersolo - Erschienen am 30. November 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Choc de Classica
Durch seine „Brillanz und seine Reife“ (The Guardian) hat sich der russisch-litauische Pianist Lukas Geniušas in der internationalen Musikszene als einer der interessantesten Künstler seiner Generation durchgesetzt. Er war bereits in der Wigmore Hall in London, im Concertgebouw in Amsterdam, im Verdisaal in Mailand, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, bei Roque d’Anthéron zu hören und ist auch mit Orchestern wie Philharmonique de Radio France, Orchestre National de Lyon, NHK-Sinfonieorchester von Tokyo, den Sankt Petersburger Philharmonikern oder dem Russischen Nationalorchester aufgetreten. Die Liste könnte noch lange fortgeführt werden. Er hat hier ein Programm von Prokofjew zusammengestellt, in dem er Jugendwerke – die Zehn Stücke Op. 12, die der Komponist am Ende seiner Studien als Abschlussarbeit geschrieben hat und die bereits zutiefst seine persönliche Sprache sprechen! – mit der Zweiten Sonate von 1912, einem Werk erster Reife und der Fünften Sonate als Spätwerk kombiniert. Diese Fünfte Sonate wurde 1923 nach Prokofjews Aufenthalt in Paris „zum ersten Mal“ geschrieben und dann drei Jahrzehnte später überarbeitet – sicher unter dem Druck des berüchtigten Dekrets von Zhdanov, der den unglückseligen Komponisten sämtlicher anti-sowjetischer Vergehen bezichtigte, aber auch in einem ganz persönlichen Interesse, die pianistische Geste zu verfeinern. Das Werk enthält so große Ähnlichkeiten mit der Tonsprache von Poulenc, dass es fast „pariserisch“ wirkt. © SM/Qobuz
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Opernauszüge - Erschienen am 29. November 2018 | Les Indispensables de Diapason

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 2. November 2018 | Carus

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Unter den rund zweihundert Werken, die wir von Zelenka kennen, gehören nur ein Dutzend nicht zur Gattung der Sakralmusik; sein Gesamtwerk besteht daher aus zahlreichen Messen, Oratorien, Requiems, Psalmen, Litaneien, Tedeums und Magnifikats. Er schrieb diese Meisterwerke alle während seines Dienstes am sächsischen Hof in Dresden, wo er auch den größten Teil seines Lebens, von 1710 bis zu seinem Tod, verbrachte. Es scheint, als hätten die beiden aufeinanderfolgenden Herrscher seine Kunst sehr geschätzt. Damit waren sie nicht allein: ein gewisser Bach, mit Vornamen Johann Sebastian, brachte ihm so viel Bewunderung entgegen, dass er ihn gelegentlich beherbergte und auch einige seiner Werke kopierte (oder von einem seiner Söhne kopieren ließ). Erst lange nach seinem Tod wurde Zelenkas Musik wieder bekannt, insbesondere dank der Bemühung Smetanas, der sich dafür einsetzte, Musiker tschechischer Herkunft hervorzuheben. Zelenkas Kompositionsstil zeichnet sich durch äußerst kühne Harmonien und ungebräuchliche chromatische Färbungen in einem großen Schmelztiegel verschiedenster nationaler Einflüsse aus: norddeutsch natürlich in der kontrapunktischen Strenge und italienisch in der melodischen Fülle. Darüber hinaus sind bei ihm – wenn auch viel seltener – auch schon böhmische und mährische Anklänge vorhanden, nämlich in den charakteristischen Melismen, die man nur bei nationalen tschechischen Komponisten – allen voran Smetana – antrifft. Wir hören hier seine Missa Sancti Josephi, die 1732 geschrieben wurde – also ein Werk aus der Reifezeit des Komponisten – sowie zwei Psalmen von großer Originalität aus dem Jahr 1725. Der außergewöhnliche Frieder Bernius leitet seine beiden Stuttgarter Ensembles, den Kammerchor und das Barockorchester, die er auf ein internationales Niveau geführt hat. Die Messe erlebt hier ihre diskographische Weltpremiere. © SM/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 2. November 2018 | Ramée

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Ist es nicht faszinierend: Jahrhundertelang verlorene Musik des 16. und frühen 15. Jahrhunderts wurde dank moderner Techniken, die der Raumforschung würdig sind, wiederentdeckt. Denn in Wirklichkeit waren die alten Manuskripte nie verloren… Nein: sie wurden gelöscht und das Papier angesichts der damals unerschwinglichen Preise des Pergaments nach dem Palimpsest-Prinzip wiederverwendet. Daher wurde ein ganzer Korpus musikalischer Werke, die zur Zeit von Petrarca, Boccaccio, Dante oder Machiavelli in Florenz geschrieben wurden, ausradiert, um für Gedichte des 16. Jahrhunderts Platz zu schaffen. Nun hat eine sorgfältige Untersuchung dieses Palimpseste de San Lorenzo jedoch ergeben, dass durch Fotografieren des Manuskripts mit einer Multispektralkamera (wer weiß, was das ist, hebe den Finger…) die alte Schicht perfekt zu lesen war: So kamen an die 111 Seiten Musik eines Sammelbandes aus dem 14. Jahrhundert wieder ans Licht. Diese Stücke präsentiert uns nach 600 Jahren multispektraler Stille das Ensemble La Morra, das sich auf Musik des späten Mittelalters und der Renaissance spezialisiert hat: Gesang und einige Instrumente wie Laute, Fidel, Clavicymbel und Blockflöten. Es ist überwältigend, diese Musik anzuhören, von der wir nicht einmal wussten, dass es sie eines Tages gab. Hier stehen Komponisten, von denen wir fast nichts wussten, wie Giovanni Mazzuoli und sein Sohn Piero, sowie Paolo da Firenze oder Jacopo da Bologna im Vordergrund. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
Der Komponist Francesco Bartolomeo Conti, der im 18. Jahrhundert wirkte, wird sich durch diese Glossa-Aufnahme seiner Missa Sancti Pauli sicher bald größerer Wertschätzung erfreuen. Dieses geistliche Werk wurde vom Purcell Choir und dem Orfeo Orchestra unter der Leitung von György Vashegyi auf geradezu ideale Weise eingespielt. Conti stammte aus Florenz und verbrachte den überwiegenden Teil seiner Laufbahn am Kaiserhof in Wien, wo er viel Interesse erweckte – es ist bekannt, dass sich sowohl der immer aufmerksame J. S. Bach als auch Zelenka mit seiner Musik beschäftigten. Conti blieb dem Publikum bis zum späten 19. Jahrhundert eher durch seine geistliche Musik (wie etwa diese 1715 entstandene Missa Sancti Pauli) im Gedächtnis als durch die Opern, Oratorien und Kantaten, mit denen er den Wiener Hof erfreute und die heute eher im Fokus von Künstlern und Plattenlabels stehen. Contis geistliche Musik ist weniger ein Vorläufer der Klassik als sein dramatisches Schaffen, aber sie weist melodische Süße auf und ist sowohl vokal als auch instrumental im „stile concertato“ geschrieben. Dieser Stil wird mit einer fugiert-imitatorischen Kompositionsweise kombiniert, die an den „stile antico“ erinnert. Das Werk ist aufgrund der rondoartigen Wiederholung des Wortes »Credo« eine Credo-Messe – sowohl Mozart als auch Beethoven haben Kompositionen in diesem Mess-Typus geschrieben. Der Purcell Choir hat seinen vollen Klang, seine perfekte Koordination und Präsenz bereits auf zahlreichen Glossa-Alben mit Werken aus dem französischen Barock demonstriert (insbesondere Rameau und Mondonville). In Contis Messe glänzen die Sänger abermals – ebenso wie das hauptsächlich aus Streichern bestehende Orchester und die Vokalsolisten, zu denen Adriána Kalafszky, Péter Bárány, Zoltán Megyesi und Thomas Dolié zählen. © Glossa
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Kammermusik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Metronome

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Kammermusik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Metronome

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Kunstlieder (Deutschland) - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Orfeo

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Was für ein erfreuliches Album! Das Rezept scheint ganz einfach: Man nehme vier Sänger, die in der Theaterpraxis viel Erfahrung haben und sich gut kennen, und zwei komplizenhafte Pianisten. Dann wähle man Werke aus, die große Lebensfreude ausstrahlen. Solche Lebensfreude bei Schumann und Brahms zu finden, ist allerdings eine Kunst, denn diesen beiden befreundeten Komponisten war ein gewisser Hang zur Melancholie gemeinsam: die für die deutsche romantische Seele so typische "Sehnsucht". Schumann schrieb 1849 sein Spanisches Liederspiel Op. 74, eine Art Liebesgeschichte, der Beginn eines vollendeten Glücks. Sie erfordert eine dramatische und spielerische Interpretation, die bei diesem Konzert – am Ende der Salzburger Festspiele 1974, nachdem die Presse bereits den Saal verlassen hatte – perfekt realisiert wurde. Wenn auch nur noch wenige schriftliche Spuren dieses Konzerts geblieben sind, so wurde es doch durch diese Aufnahme verewigt. Orfeo präsentiert uns hier dieses kleine Wunder mit vier Solisten auf dem Höhepunkt ihrer Kunst, in Begleitung zweier sehr erfahrener Pianisten. Schumanns rarer Sammlung werden die 18 berühmten gesungenen Walzer, die Brahms unter dem Titel Liebeslieder-Walzer Op. 52 herausgegeben hat, gegenübergestellt. Liebe und nochmals Liebe in einer ausgezeichneten musikalischen Umsetzung. © François Hudry/Qobuz