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Klassik - Erschienen am 6. März 2020 | BR-Klassik

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
Der französische Pianist, Organist und Komponist Camille Saint-Saëns hatte am Pariser Konservatorium studiert und wirkte lange Jahre als Organist an bedeutenden Pariser Gotteshäusern: ab 1852 in Saint-Séverin, ab 1854 in Saint-Merri und von 1858 bis 1877 an der Pfarrkirche La Madeleine mit ihrer bedeutenden Orgel von Aristide Cavaillé-Coll. Danach gab er sein Amt wie seine Lehraufträge an der École Niedermeyer auf, um sich ganz der Komposition widmen zu können. In seiner Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78, der sogenannten „Orgelsymphonie“ von 1886, gelang es dem Komponisten, die Orgel in das musikalische Gefüge eines symphonischen Werks mit einzubinden. Es ist eine Symphonie „mit Orgel“, weniger ein Konzert für das Soloinstrument Orgel und Orchester. Er selbst schrieb zur letzten seiner insgesamt fünf Symphonien: „Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte. Etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“ Sein Landsmann, der französische Pianist und Komponist Francis Poulenc, gehörte einer späteren Generation an. 1936 wandte sich der fast 40jährige aufgrund schicksalhafter Erfahrungen dem katholischen Glauben zu; anschließend schuf er zahlreiche geistliche Werke und thematisierte christliche Themen auch in seinen Bühnenwerken, etwa der Oper Dialogues des Carmélites (1957), die als eines der wichtigsten Musiktheater-Werke des 20. Jahrhunderts gilt. Sein Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll, Poulencs einziges Werk für dieses Instrument, entstand 1938 auf Wunsch einer Mäzenin. In einer Zeit, da es kaum mehr üblich war, ein Solokonzert für Orgel vorzulegen, stellt das Werk mit seiner ungewöhnlichen Besetzung eine Hommage an Johann Sebastian Bach dar. Im Gegensatz zu den Orgelkompositionen des Barockmeisters schrieb Poulenc freilich eine Großorgel vor, mit der sich beeindruckende Klangeffekte erzielen lassen. Das von Maurice Duruflé uraufgeführte Konzert gehört heute zu den meistgespielten Werken Poulencs. Die lettische Konzertorganistin Iveta Apkalna, bereits 2005 als erste Organistin mit einem ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet, debütierte 2007 mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Claudio Abbado und tritt seitdem auf der ganzen Welt auf. Als Titularorganistin der neuen Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie das neue Konzerthaus 2017 mit Uraufführungen von Werken Wolfgang Rihms – zusammen mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. © BR-Klassik
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Klassik - Erschienen am 12. Mai 2017 | Naxos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 9. Februar 2018 | Naxos

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Man kann wirklich nicht behaupten, dass die Orchestersuiten von Saint-Saëns zu oft aufgenommen wurden! Daher freuen wir uns über dieses neue Album des Euskadiko Orkestra Sinfonikoa (Baskisch für "Baskisches Sinfonieorchester). Es bietet uns außer der Suite algérienne Op. 60 von 1879-1880, die Suite in D-Dur Op. 49, 1863 zunächst für Harmonium konzipiert und 1877 vom Komponisten instrumentiert, sowie die Suite in d-Moll Op. 16b, die 1863 ursprünglich für Cello und Klavier geschrieben, 1919 vom Meister höchstpersönlich instrumentiert und nebenbei um zwei Sätze erweitert wurde. Die Suite algérienne ist vor allem dem Namen nach algerisch – der vierten und letzten Satz besteht aus einem französischen Militärmarsch, hoch lebe der Kolonialgeist – während exotische Anklänge den Hörer von Böhmen bis ins maurische Spanien führen, Nordafrika aber nur selten streifen. Dabei kannte der Komponist diesen Teil der Welt besonders gut, vielleicht weniger aus musikalischer Sicht, als… naja. Zurückhaltende Instrumentierung und ein barockisierender Kompositionsstil erinnern an die ursprüngliche Konzeption der Suite Op. 49 für Harmonium. Die Suite Op. 15b schließlich ist eine Art Konzertfantasie für Violoncello, die uns der spanische Cellist Guillermo Pastrana mit Bravour darbietet. Auch hier ist Bach nicht weit, wenn auch in herrlich romantischen Färbungen, die auch ein Lalo nicht verschmäht hätte! © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 13. April 2018 | Naxos

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Mit dieser letzten Ausgabe der Konzerte von Saint-Saëns durch das Malmö Sinfonieorchester unter der Leitung von Marc Soustrot und dem Pianisten Romain Descharmes endet ein Abenteuer, das 2013 begonnen hatte. Das Vierte Klavierkonzert von 1875 lässt über seinen offensichtlichen Charme hinaus, in einer Tonsprache und Instrumentierung, die unter Tausenden wiederzuerkennen sind, die Orgelsinfonie vorausahnen, die ungefähr zehn Jahre später entstanden ist. Zwanzig Jahre liegen zwischen dem Vierten und Fünften Klavierkonzert, das der Komponist 1896 im 50sten Jahr seiner Karriere schrieb, welche 1846 in Paris begonnen hatte… Der Beiname des Werkes spielt auf seinen Entstehungsort, die Stadt Luxor, an, die Saint-Saëns auf einer seiner vielen Reisen nach Ägypten besuchte – er verbrachte den Winter lieber dort als in Paris und genoss die örtlichen Attraktionen. Der Titel ist insofern leicht irreführend, als das Konzert keine speziellen Anklänge an den Mittleren Osten oder an Nordafrika aufweist, sondern sich eher spanischen (gut… man könnte vielleicht sagen, arabisch-andalusischen) Vorbildern zuwendet. Das Werk ist nicht „ägyptisch“, sondern eher ein buntes Mosaik verschiedenster kultureller Einflüsse vor dem Hintergrund einiger Pyramiden. Der zweite Satz enthält einige zoologische Anspielungen, denn am Schluss ist deutlich der Gesang nilotischer Kröten und Grillen zu erkennen. © SM/Qobuz
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Klavierkonzerte - Erschienen am 7. September 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Es gehört heute in Frankreich zum guten Ton, Camille Saint-Saëns‘ Musik als Inbegriff des gekünstelten Akademismus abzulehnen. Wir sollten aber nicht vergessen, dass Maurice Ravel, als er seine beiden Klavierkonzerte schreib, es „genauso gut machen wollte wie Herr Saint-Saëns“. Mit 23 Jahren schenkte Saint-Saëns, aufsehenerregender Pianist und produktiver Komponist, Frankreich das erste Klavierkonzert, das diesen Namen verdient. Das Klavierkonzert Nr. 1 in D-Dur, Op. 17, das mit dem Ruf von Jagdhörnern beginnt, die sein junger Autor im Wald von Fontainebleau gehört hatte, und das von so vielen Pianisten törichterweise vernachlässigt wird, erobert sein Publikum mit freudig optimistischer jugendlicher Frische. Dieser erste Band der Gesamtaufnahme der fünf Saint-Saëns-Konzerte wird vom kanadischen Pianisten Louis Lortie meisterhaft gespielt, dessen unerschrockene Virtuosität nie seinen feinen musikalischen Instinkt versteckt. Unter seinen Fingern wird der französische Komponist Liszt oder Grieg ebenbürtig, mit einem unendlich vielseitigen Anschlag, der mit großer Feinsinnigkeit unterschiedlichste Atmosphären hervorrufen kann. Das Zweite und das Vierte, die auf dem vorliegenden Album vorkommen, lagen früher Star-Pianisten wie Arthur Rubinstein oder Alfred Cortot sehr am Herzen. Der kanadische Pianist steht ihnen in nichts nach. Er geht mit einer komplett neuen Sichtweise an diese als minderwertig eingestuften Werke heran, die im Gegenteil von einem Erfindungsreichtum zeugen, der nichts von seiner Kraft und Originalität verloren hat. Lortie findet in Edward Gardner und dem BBC Philharmonic Orchestra erstklassige Partner, die sich den vielfältigen Klängen des Klaviers anpassen und gleichzeitig Camille Saint-Saëns‘ Qualitäten als Instrumentator in Wert setzen. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 6. Januar 2015 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 2. April 2013 | Naxos

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Kammermusik - Erschienen am 24. September 2013 | Naxos

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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