Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Roger Eno &  Brian Eno|Mixing Colours

Mixing Colours

Roger Eno & Brian Eno

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Roger Eno vernahm man zum ersten Mal 1983 auf einer Plattenaufnahme, nämlich auf "Apollo: Atmospheres & Soundtracks", die zusammen mit Daniel Lanois und seinem älteren Bruder Brian Eno entstand. Mit Brian produzierte er dann im Laufe der Zeit Musik für Filme und TV-Serien, etwa für "Mr. Wroe's Virgins" oder "O Nome Da Morte", doch zu einem gemeinsamen geschwisterlichen Album kam es lange nie. Das ändert sich nun mit "Mixing Colours". Dabei nahm alles 2005 seinen Verlauf, als Roger einige Stücke auf dem MIDI-Keyboard improvisierte und die daraus entstandenen Files an seinem Bruder schickte. Brian bearbeitete dann die Melodien und bettete sie in elektronische Soundwelten ein. Irgendwann war den beiden klar, dass sie die Tracks, die sie in einem langen Zeitraum von insgesamt rund eineinhalb Dekaden nach diesem Prinzip komponierten, nicht länger unter Verschluss halten konnten und führten sie zu einer gemeinsamen Platte zusammen. Am Ende bleibt ein Ambient-Album klassischer Bauart, das von der einzigartigen melodischen Signatur Rogers und Brians impressionistischen, unaufgeregten Klangbildern lebt. Das beste aus beiden Welten also. Zudem beziehen sich bis auf eine Ausnahme alle Titel auf Farben, wobei sich die beiden Brüder hauptsächlich auf Sound-Schattierungen und kontrastierende Timbres fokussieren. Diese basieren auf gemeinsame Interessen, was Kunst, Musik und Literatur betrifft. Das verdeutlicht schon das schöne Cover, das ein abstraktes Gemälde des britischen Künstlers Dom Theobald zeigt. "Mixing Colours" kommt jedenfalls als Gesamtkunstwerk aus Musik, Malerei und einzelnen Videos daher, die im Laufe der nächsten Wochen nach und nach auf YouTube online gehen sollen oder bereits gegangen sind. "Spring Frost" leitet zunächst das Werk mit einer abendlichen, versunkenen Melodie Rogers melancholisch ein, die Brian in orgelmäßige Klangsphären einbettet. "Burnt Umber" hätte mit den manipulierten Klavier-Tönen Rogers und den beinahe zum Stillstand kommenden Sounds seines Bruders genauso gut auf "Ambient 2: The Plateaux Of Mirror", Brians gemeinsamer Platte mit Harold Budd aus dem Jahre 1980, stehen können. Schon hier fällt auf, dass Roger sein Piano als klassisches Ambient-Instrument nutzt, was sich auch durch viele weitere Stücke zieht. Demgegenüber hört man aber ebenso frühromantisch inspirierte Klavier-Fantasien, wie man sie von seinem Album "Voices" von 1985 kennt, mit dem er schon früh in seiner Karriere zu einem eigenen Stil zwischen Klassik, Ambient und New Age gefunden hatte. Besonders schön: "Celeste" mit nahezu kindlich verspielter Melodieführung, die Brian mit sphärischer Elektronik unterlegt. Auch das minimalistischere "Desert Sand" lässt sich als Paradebeispiel für Rogers besonderen Melodienreichtum nennen, kommt die ätherische Schönheit dieses Tracks gerade deswegen zum Tragen, weil er jeden einzelnen Ton mit größtmöglicher Behutsamkeit setzt. Dennoch sorgt die ruhige Grundausrichtung der Platte dafür, dass sie manchmal etwas zu beiläufig gerät und als meditative Hintergrundmusik an den Ohren des Hörers vorbeizieht, zumal die beiden Eno-Brüder ihrem umfangreichen Katalog rein gar nichts Neues hinzufügen. Dadurch lassen sich Highlights im Grunde genommen nur vereinzelt ausmachen. Trotzdem bietet der entschleunigte Charakter des Albums einen guten Anlass dafür, für rund 75 Minuten auch mal gänzlich vom Alltäglichen abzuschalten. Egal, ob man die Musik bewusst oder nebenbei wahrnimmt, hält das Werk den aktuell krisenhaften Zeiten doch eine ungemeine Wärme entgegen. So schimmern in "Blonde" durch die durchgängig helle Klang-Motivik zärtliche Sonnenstrahlen durch das Stück und "Rose Quartz" braucht nur einzelne zaghafte melodische Ambient-Farbkleckse, um ein friedliches Wiegenlied zu ergeben. Da stellt sich "Snow" mit strenger Klavier-Führung und kaum merklichen Soundflächen im Hintergrund als umso nachdenklicherer Kontrast heraus. Ebenso gedankenverloren endet die Platte mit "Slow Movement: Sand", nur dass vereinzelt immer wieder hoffnungsvolle Piano-Töne inmitten wehmütiger Melodie- und Streicher-Bögen ertönen, aber gerade das vermittelt doch etwas sehr Beruhigendes. Die Dunkelheit hat schließlich nicht das letzte Wort.
© Laut

Weitere Informationen

Mixing Colours

Roger Eno & Brian Eno

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 80 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie diese Playlist und mehr als 80 Millionen Tracks mit unseren Streaming-Abonnements

Ab 12,50€/Monat

1
Spring Frost
Roger Eno
00:04:07

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

2
Burnt Umber
Roger Eno
00:04:15

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

3
Celeste
Roger Eno
00:04:22

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

4
Wintergreen
Roger Eno
00:04:10

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

5
Obsidian
Roger Eno
00:05:06

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

6
Blonde
Roger Eno
00:04:10

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

7
Dark Sienna
Roger Eno
00:03:47

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

8
Verdigris
Roger Eno
00:04:03

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

9
Snow
Roger Eno
00:04:40

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

10
Rose Quartz
Roger Eno
00:04:07

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

11
Quicksilver
Roger Eno
00:05:12

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

12
Ultramarine
Roger Eno
00:02:27

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

13
Iris
Roger Eno
00:02:53

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

14
Cinnabar
Roger Eno
00:03:20

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

15
Desert Sand
Roger Eno
00:04:50

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

16
Deep Saffron
Roger Eno
00:04:38

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

17
Cerulean Blue
Roger Eno
00:04:05

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

18
Slow Movement: Sand
Roger Eno
00:04:55

Brian Eno, Composer, Producer, MainArtist - Roger Eno, Composer, Producer, MainArtist - Götz-Michael Rieth, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2020 Opal Music Ltd.

Albumbeschreibung

Roger Eno vernahm man zum ersten Mal 1983 auf einer Plattenaufnahme, nämlich auf "Apollo: Atmospheres & Soundtracks", die zusammen mit Daniel Lanois und seinem älteren Bruder Brian Eno entstand. Mit Brian produzierte er dann im Laufe der Zeit Musik für Filme und TV-Serien, etwa für "Mr. Wroe's Virgins" oder "O Nome Da Morte", doch zu einem gemeinsamen geschwisterlichen Album kam es lange nie. Das ändert sich nun mit "Mixing Colours". Dabei nahm alles 2005 seinen Verlauf, als Roger einige Stücke auf dem MIDI-Keyboard improvisierte und die daraus entstandenen Files an seinem Bruder schickte. Brian bearbeitete dann die Melodien und bettete sie in elektronische Soundwelten ein. Irgendwann war den beiden klar, dass sie die Tracks, die sie in einem langen Zeitraum von insgesamt rund eineinhalb Dekaden nach diesem Prinzip komponierten, nicht länger unter Verschluss halten konnten und führten sie zu einer gemeinsamen Platte zusammen. Am Ende bleibt ein Ambient-Album klassischer Bauart, das von der einzigartigen melodischen Signatur Rogers und Brians impressionistischen, unaufgeregten Klangbildern lebt. Das beste aus beiden Welten also. Zudem beziehen sich bis auf eine Ausnahme alle Titel auf Farben, wobei sich die beiden Brüder hauptsächlich auf Sound-Schattierungen und kontrastierende Timbres fokussieren. Diese basieren auf gemeinsame Interessen, was Kunst, Musik und Literatur betrifft. Das verdeutlicht schon das schöne Cover, das ein abstraktes Gemälde des britischen Künstlers Dom Theobald zeigt. "Mixing Colours" kommt jedenfalls als Gesamtkunstwerk aus Musik, Malerei und einzelnen Videos daher, die im Laufe der nächsten Wochen nach und nach auf YouTube online gehen sollen oder bereits gegangen sind. "Spring Frost" leitet zunächst das Werk mit einer abendlichen, versunkenen Melodie Rogers melancholisch ein, die Brian in orgelmäßige Klangsphären einbettet. "Burnt Umber" hätte mit den manipulierten Klavier-Tönen Rogers und den beinahe zum Stillstand kommenden Sounds seines Bruders genauso gut auf "Ambient 2: The Plateaux Of Mirror", Brians gemeinsamer Platte mit Harold Budd aus dem Jahre 1980, stehen können. Schon hier fällt auf, dass Roger sein Piano als klassisches Ambient-Instrument nutzt, was sich auch durch viele weitere Stücke zieht. Demgegenüber hört man aber ebenso frühromantisch inspirierte Klavier-Fantasien, wie man sie von seinem Album "Voices" von 1985 kennt, mit dem er schon früh in seiner Karriere zu einem eigenen Stil zwischen Klassik, Ambient und New Age gefunden hatte. Besonders schön: "Celeste" mit nahezu kindlich verspielter Melodieführung, die Brian mit sphärischer Elektronik unterlegt. Auch das minimalistischere "Desert Sand" lässt sich als Paradebeispiel für Rogers besonderen Melodienreichtum nennen, kommt die ätherische Schönheit dieses Tracks gerade deswegen zum Tragen, weil er jeden einzelnen Ton mit größtmöglicher Behutsamkeit setzt. Dennoch sorgt die ruhige Grundausrichtung der Platte dafür, dass sie manchmal etwas zu beiläufig gerät und als meditative Hintergrundmusik an den Ohren des Hörers vorbeizieht, zumal die beiden Eno-Brüder ihrem umfangreichen Katalog rein gar nichts Neues hinzufügen. Dadurch lassen sich Highlights im Grunde genommen nur vereinzelt ausmachen. Trotzdem bietet der entschleunigte Charakter des Albums einen guten Anlass dafür, für rund 75 Minuten auch mal gänzlich vom Alltäglichen abzuschalten. Egal, ob man die Musik bewusst oder nebenbei wahrnimmt, hält das Werk den aktuell krisenhaften Zeiten doch eine ungemeine Wärme entgegen. So schimmern in "Blonde" durch die durchgängig helle Klang-Motivik zärtliche Sonnenstrahlen durch das Stück und "Rose Quartz" braucht nur einzelne zaghafte melodische Ambient-Farbkleckse, um ein friedliches Wiegenlied zu ergeben. Da stellt sich "Snow" mit strenger Klavier-Führung und kaum merklichen Soundflächen im Hintergrund als umso nachdenklicherer Kontrast heraus. Ebenso gedankenverloren endet die Platte mit "Slow Movement: Sand", nur dass vereinzelt immer wieder hoffnungsvolle Piano-Töne inmitten wehmütiger Melodie- und Streicher-Bögen ertönen, aber gerade das vermittelt doch etwas sehr Beruhigendes. Die Dunkelheit hat schließlich nicht das letzte Wort.
© Laut

Informationen zu dem Album

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

I Dream Of Christmas

Norah Jones

I Dream Of Christmas Norah Jones

...‘Til We Meet Again - Live

Norah Jones

Beethoven : 9 Symphonies (1963)

Herbert von Karajan

Beethoven : 9 Symphonies (1963) Herbert von Karajan

Florence Price: Symphonies Nos. 1 & 3

Yannick Nézet-Séguin

Florence Price: Symphonies Nos. 1 & 3 Yannick Nézet-Séguin

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...

MORE D4TA

Moderat

MORE D4TA Moderat

Fragments

Bonobo

Fragments Bonobo

Equinoxe

Jean Michel Jarre

Equinoxe Jean Michel Jarre

Before I Die

박혜진 park hye jin

Before I Die 박혜진 park hye jin

Loving In Stereo

Jungle

Panorama-Artikel...
Bossa Nova, ewig fließende Strömung

Seit seiner Entstehung in den späten 1950er Jahren ist der Bossa Nova zu einem unverzichtbaren Bestandteil der breitgefächerten brasilianischen Musikpalette geworden. Diese Musik mit ihrer wachrufenden Kraft hat Künstler aus aller Welt überzeugt und erstklassige Musiker hervorgebracht, deren Kompositionen zu Klassikern geworden sind.

DJ-Kicks: eine Neudefinition elektronischer Musik

„DJ-Kicks ist die wichtigste DJ-Mix-Serie aller Zeiten“. So hat es Mixmag, das einflussreichste englische Elektromusikmagazin beschrieben. Es ist schwierig, dem zu widersprechen: seit 1995 brachte das deutsche Label !K7 über 60 einwandfreie Alben mit Mixen von erstklassigen Künstlern heraus. Das Label war zu einer Zeit, in der dieses Format noch nicht gang und gäbe war, ein Pionier in diesem Bereich und es gelang ihm, den Mix aus den Clubs zu holen und die Elektromusik gleichzeitig einem breiten Publikum näher zu bringen.

New Order, vom Keller auf die Tanzfläche

Wie wurde die dunkelste Band der Punk-Ära zu den Königen der Tanzfläche? New Order wurden in den frühen 80ern aus der Asche von Joy Division geboren, symbolisieren eine der ersten erfolgreichen Verbindungen zwischen Rock und Dance Music und schufen den makellosen Soundtrack des mürrischen Englands unter Margaret Thatcher.

Aktuelles...