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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Januar 2014 | Rough Trade

Von Kurzschluss-Reaktionen und übers Knie gebrochenem Aktionismus halten die vier Mädels von Warpaint nur wenig: "Wir wollten uns nach dem Debütalbum als Gruppe finden. Wir haben gemerkt, dass so etwas nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, also haben wir uns dementsprechend Zeit genommen", verrät Sängerin Theresa Wayman im Interview. Sage und schreibe fast vier Jahre zogen letztlich ins Land, ehe sie den künstlerischen Selbstfindungsprozess abschlossen. Ein Jahr sei allerdings komplett im Wartezimmer von Produzent Flood (PJ Harvey, Nick Cave) draufgegangen, so die Band. Doch wenn man weiß, was man will, dann harrt man eben aus. Dafür dürfen sich die Damen aus Los Angeles dieser Tage anerkennend gegenseitig auf die Schenkel klopfen. Bereits der instrumentale Opener, der den Hörer mit groß angelegten Gitarren- und Synthieflächen in Mogwai-Welten katapultiert, entlohnt nahezu für jede Minute des monatelangen Wartens. Doch das ist erst der Anfang. Mit den melancholischen "Keep It Healthy" und "Love Is To Die" bitten Emily Kokal, Theresa Wayman, Jenny Lee Lindberg und Stella Mozgawa zum Tanz und legen eine ordentliche Sphären-Schippe drauf. Wie schon auf dem Debütalbum verschmelzen zahllose unterschwellige Gitarren- und Keyboard-Melodien zu einem in sich stimmigen Seufzer-Paket, während sich betörend vorgetragene Emotions-Coming-Outs wie flauschige Teppiche über das Ganze legen. Wer jetzt noch nicht träumt, der entschwindet spätestens mit dem anschließenden "Hi" in narkotisierende Welten, wenn sich das Quartett mit viel Liebe zum Detail vor dem Schaffen von Portishead verneigt. Auch "Teese", "Drive" oder das finale Klang-Betthupferl "Son" lassen Beth Gibbons-Herzen höher schlagen. Trotz des fast durchgehenden Mix' aus psychedelischen Soundscapes und elektronischen Zwischensequenzen vermitteln Warpaint ein kompaktes und organisches Live-Feeling. Mit Ausnahme des etwas uninspiriert vor sich her dümpelnden Fillers "Biggie" sowie dem anstrengenden Psycho-Tänzer "Disco // Very" beeindrucken die Kalifornierinnen auf ihrem zweiten Album mit einem ausgeprägten Gespür für atmosphärische Langzeit-Harmonien, die im Verbund mit bittersüßen Out-of-Space-Strukturen jeder noch so grauen Wolkendecke ein erhellendes Grinsen entlockt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Quartett für seinen dritten Streich nicht wieder vier Jahre Zeit lässt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Oktober 2010 | Rough Trade

Betrachtet man kontemporäre Indie-Bands, kommt man nach wie vor kaum am Label Post-Punk vorbei. Die Mädels von Warpaint auf diese engmaschige Zuschreibung zu reduzieren, wäre jedoch unangebracht - zu vielschichtig der musikalische Genuss von "The Fool". Gitarren-Ikone und Ex-Pepper John Frusciante gilt als prominenter Fan der ersten Stunde und mischte die 2008 erschinene Debüt-EP "Exquisite Corpse" ab. Die bescherte Warpaint in den USA einen gewissen Stellenwert und hievt sie ins Vorprogramm von Indie-Größen wie Yeasayer oder Vampire Weekend. Vom ersten Longplayer der Damen darf man sich nun eine weitaus stärkere Wirkung erwarten. "The Fool" kommt als enorm homogenes Album mit großem Hang zu melancholischer Schwärmerei daher. Hallender Zwiegesang feengleicher Stimmen führt unsere Hörorgane an dunkelste Abgründe der Seele. In Verbindung mit immer wieder aufheulenden, post-rockigen Schlagzeugsalven ergibt sich ein tiefsinniges wie mitreißendes Stück Musik. Trotz des teils akustischen, teils elektronischen Instrumentariums zeigt sich "The Fool" wie aus einem Guss. Warpaint halten die Stimmung stets düster-bedeckt, atmosphärisch und von einigen träumerischen Sequenzen durchsetzt. Ein flirrender Gitarren-Sound, der nicht selten an The Cure erinnert, untermalt die sphärischen Klangwelten des Albums. Auch die ätherischen Stimmen von Emily Kokal und Theresa Wayman erscheinen weniger dominant, sondern wabern geisterhaft durch die neun Songs der Platte. Warpaint präsentieren sich mit ihrem Debüt als Missing Link zwischen Radiohead und Cat Power – eine eigenartige Mischung, die jedoch durchaus Sinn macht. Während vor kurzem Antony And The Johnsons den Herbst einläuteten, befindet sich der Hörer des Warpaint-Erstlings bereits in der Winterdepression. Die Lust am Leiden behält allerdings stets die Überhand und so wohnt jedem noch so traurigen Song stets ein gewisser Groove inne. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2016 | Rough Trade

Das eindeutigste Statement bezüglich der neuen Platte schickten Warpaint mit der Single "New Song" schon voraus. Neben dem ironischen Titel wohnt dem Track auch Metaphorik inne: Hinter "Heads Up" steckt das Bestreben, alles neu oder zumindest anders zu machen. Konsequent bedeutet das: Mehr Uptempo, mehr Tanz - mehr Amüsement! Der "New Song" übte sich darin bereits hervorragend, steckt hinter dem Titel doch ein Indie-Gassenhauer ohne viel Schnörkel, dafür mit direkter Beschleunigung zur Hookline ("You're a new song, baby") in weniger als einer Minute. Das Quartett aus L.A. hat dem Kampf zwischen Mut zur Melodie und sphärischen Sounds, den sie bereits in der Vergangenheit ausfochten, nun ein Ende gesetzt. Und das, obwohl Warpaint auf "Heads Up" eigentlich nur wenig anders machen und schon gar nicht ihren Hang zum Düsteren verlieren. Nach wie vor liefert die Rhythmusfraktion, bestehend aus Jenny Lindberg und Stella Mozgawa, das Grundgerüst des Sounds. Dazu kommen allerhand Hall- und Chorus-Effekte über Gesang und Gitarren-Parts. Doch die Dichte an musikalischen Phrasen, die sich langsam zu Melodien türmen, hat im Vergleich zum selbstbetitelten Vorgänger deutlich zugenommen. Warpaint machen ihren Sound wieder wahrnehmbarer, sie tauschen ihre Lust am Sphärischen gegen den Wunsch nach physisch greifbarer Musik aus. Auf "Heads Up" klingt dennoch längst nicht jeder Track so hymnisch und straight wie "New Song". Diese Ambition zeigt sich eher darin, dass Mozgawa oft mit dicken Trip Hop-Beats arbeitet. "By Your Side" ruft dabei Massive Attack-Assoziationen auf den Plan, "Dre" beschwört das unheimlich Beklemmende alter Industrial-Klänge. Die neuerliche Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jacob Bercovici verhilft der Gruppe – neben einigen weiteren Veränderungen - zu mehr Direktheit. Diese geht stellenweise mit neuer, zumindest proklamierter Lockerheit einher. Ist das noch die Band, die nach zu viel Tourstrapazen gepaart mit Rastlosigkeit bereits kurz vor der Auflösung stand? Natürlich nimmt "The Stall" darauf Bezug, dass die Warpaint-Songs ihren Ursprung inzwischen nicht mehr im Jam, sondern an den Rechnern der einzelnen Mitglieder haben. Denn der Song suggeriert Ersteres, wenn er mit einem "Cool, let's try" beginnt und sich in klassischer Warpaint-Manier aufbaut. Natürlich hat sich auf "Heads Up" nicht alles verändert. "Don't Let Go" mit seinem leicht schiefen Tonband-Charakter oder das hymnische "Heads Up" offenbaren die wenigen planlosen Momente der Platte. Dort bekommen instrumentale Parts ihren Raum, die manische Tanz-Zeremonien beschwören sollen, sich aber statt in repetitivem Minimalismus in Rhtyhmuswechseln und der Kreation von Wave-Wolken verlieren. "I have never felt so strong / dancing to you all night long", singt das Quartett kollektiv in "New Song" und lobpreist damit auch ihr neuerliches Schaffen: Die Band gibt sich zwar tanzbar und hat einige bleibende Melodien parat, doch kappt sie keinesfalls die Verbindung zu ihrem ursprünglichen Soundspektrum. So steht "Heads Up" weniger für Weiterentwicklung durch Rückbesinnung, sondern ist vielmehr eine stimmungsvolle Pop-Platte für die dunklen Seiten langer Nächte. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Dezember 2012 | Rough Trade

Alternativ und Indie - Erschienen am 26. September 2011 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. März 2021 | Gill Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. April 2021 | Virgin Music UK LAS (P&D)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Dezember 2014 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. März 2015 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Dezember 2016 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. August 2016 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. April 2021 | Virgin Music UK LAS (P&D)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Mai 2014 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Januar 2011 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. September 2011 | Rough Trade

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2014 | Centaurus A

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Oktober 2010 | Centaurus A

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Oktober 2016 | Rough Trade