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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. April 2017 | Partisan Records

13 Jahre Bandgeschichte und fünf Studioalben haben The Black Angels sich Zeit gelassen. Jetzt ist endlich die Platte da, mit der die Texaner ihren namentlichen Kniefall vor den Rock-Avandgardisten von The Velvet Underground und deren Song "The Black Angel's Death Song" perfekt machen. Seit ihrer Gründung feuern die fünf wie kaum eine andere Band ihren 60er Jahre Psychedelic-Rock-Sound ab, die New York Times schrieb vor Jahren: "They play psychedelic rock as if the 1960s never ended, and they are absolute master of it." Das kann man auch nach dem Hören von "Death Song" ohne Wenn und Aber so unterschreiben. Und mehr noch: Auf der neuen Platte klingen "The Black Angels" erwachsener denn je und spannen zugleich einen Bogen zurück zu ihren eigenen Drone-Rock-Roots. "Death Song" strotzt vor Energie und Abwechslungsreichtum: Mit dem Opener "Currency", in dem Frontmann Alex Maas begleitet von einem dröhnenden Bass und schreienden Gitarren über die Macht des Geldes meditiert, lassen die Texaner eine ihrer härtesten Nummern überhaupt vom Stapel. Und dann, nach dem treibenden "I'd Kill for Her", wartet mit dem sphärisch-emotionalen "Half Believing" über die Irrungen und Wirrungen von Liebe und Zuneigung eine Ballade: "I will die for things that mean so much to me". Das klingt ungewohnt, aber gekauft! "Comanche Moon" sorgt mit seinem krachenden Wolfmother-Gitarrenriff und dem Doors-angehauchten Sound für offene Kinnladen, in "Hunt Me Down" stampft ein gerader Rocksound voran. Nach "Grab As Much (As You Can)", der schwächsten Nummer der Platte, markiert das ruhig-getragene "Estimate" mit seinen entspannten Marching-Drums und Maas' melodiösem Surren einen Übergang in den psychedelischen Showdown. Denn auch wenn wie gewohnt in jeder Nummer des Albums die 1960er mitschwingen, im kratzigen Sound und den Fuzz-Gitarren, tauchen The Black Angels zum Ende hin noch mal richtig ein in halluzinatorische Tiefen: Angefangen beim psychedelischen Fiebertraum "I Dreamt" über das hypnotische "Medicine" bis "Death March" spielt das Quintett gekonnt auf der LSD-Synapsen-Klaviatur. Und dann entlässt uns "Life Song" nach viel zu schnell vorübergehenden 50 Minuten mit einem ruhigen, karthatischen Ausatmen. Das Debüt bei Partisan Records entstand während des amerikanischen Wahlkampfes im letzten Jahr und malt alles andere als eine rosige Zukunft. Mit "Death Song" hauen The Black Angels eine kantige und düstere Platte raus, die wie ein mal lauter, mal leiser dröhnender Zug mitten ins Ohr rattert. Pures Höroin! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2010 | Blue Horizon

Ach ja, wieder mal ein 60s Psychedelia Rock-Nostalgie-Trip, sicher gut und schön, kennt man ja zur Genüge. Doch inmitten solcher Gedanken platzt dann eine Band wie The Black Angels, die scheinbar von Null auf Hundert aus irgendeinem Busch gekrochen kommt und den geneigten Freund einnehmender Nebelriffs mit Verve zu Boden drückt. Im Falle der Schwarzen Engel steht dieser Busch in Austin/Texas, "Phosphene Dream" ist sogar schon das dritte Studioalbum. Wieso kamen mir diese Typen nie unter die Augen? Vielleicht weil man nach der Ansicht ihrer Albumcover erst mal blind wird? Der Name eine direkte Hommage an Velvet Undergrounds "The Black Angel's Death Song" setzt das Quintett dieser vermeintlich schwindelerregenden Bürde trotzig Eigenständigkeit, Freakouts und mächtig Fuzz-Feedback entgegen. "Bad Vibrations" ist ein perfekter Einstieg ins Album: dunkel, pulsierend und voller gefährlicher Klippen, die die ungewöhnlich helle Stimme von Alex Maas leichtfüßig umschifft. Schon hier funkelt das stoische Moment Interpols durch, das allerdings mit einer gehörigen Ladung 60s-Vibe gemixt wird. Gegen Ende stolpert der zähfließende Song überraschend in ein Break und rennt um sein Leben. Der repetitive Beat von "Haunting at 1300 McKinley", der im Refrain gegen eine Distortion-Wand fährt, klingt dann original wie ein Garage Rock-Klopfer aus jenen Zeiten, als Bands noch The Easybeats hießen. Der zunächst sparsam arrangierte Titeltrack steigert sich schließlich in ein Finale, das klingt, als würde neben der Band gerade ein Hubschrauber landen. Produzent Dave Sardy (Wolfmother, Black Mountain) verrichtet einen Höllenjob, lässt die Echos Hallen und die Riffkräuter wuchern, ohne Laut/Leise-Dynamiken niederzutrampeln. Frühe Pink Floyd, Doors, Velvets, Warlocks, ein bisschen Monks und viel Kinks (Upbeat-Hit: "Telephone"): Der groovy Drone Blues der The Black Angels orientiert sich zweifellos an den richtigen Originalen. Dem gesamten Debüt wohnt ein wilder Geist inne, der mehr mit Intensität, denn mit Geschwindigkeit zu tun hat. Düstere Atmosphären und hell vibrierende Rhythmusarbeit treffen auf bitterzarte Melodien. Es scheint überaus stimmig, dass das Psychedelic-Genre im Comeback-Jahr des Acid Rock-Übervaters Roky Erickson wieder einen Meilenstein verpasst bekommt. Der Albumtitel bezieht sich übrigens auf das Gas Phosphin. Hochentzündlich und giftig. Passt! © Laut
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Rock - Erschienen am 26. März 2021 | The Reverberation Appreciation Society

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. April 2013 | Blue Horizon

Erinnert sich noch jemand an die gute alte Drogenrock-Combo The Warlocks, die vor zehn Jahren ihr Karriere-Highlight "Phoenix" vom Stapel gelassen hat? Falls ja: Die Kalifornier operieren nach wie vor - wenn auch weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit - unter eigenem Namen und heißen jetzt nicht etwa The Black Angels. Die Kräfteverhältnisse haben sich in der Zwischenzeit ohnehin leicht geändert: Auf dem Plakat des Ende April stattfindenden Austin Psych Fests in Texas rangieren die Black Angels auf einer Stufe mit Deerhunter und den Raveonettes, während man den Warlocks-Schriftzug irgendwo darunter nicht nur aufgrund des halluzinogenen Designs kaum noch entziffern kann. Fairerweise muss man dazusagen: Die Black Angels haben die Psychedelic Rock-Sause in ihrer Heimatstadt 2008 überhaupt erst ins Leben gerufen, was den Stellenwert der Band nach seinerzeit zwei Studioalben schon ausreichend dokumentiert. "Indigo Meadow" ist ihr mittlerweile viertes Album, auf das sich mehr Augen denn je richten dürften, nachdem das Quartett 2010 von David Letterman höchste TV-Weihen empfing. Möglich machte diesen PR-Coup mit "Telephone" eine ihrer unverschämtesten Beat-Pop-Nummern, die auf "Phosphene Dream" gekonnt die brodelnden Psychedelic-Brocken umgarnten. 2013 fahren die Black Angels den Anteil dieser 60s-Feel-Good-Elemente deutlich zurück, was dem Gesamtbild der Platte erst mal nicht schadet. Viel zu abgeklärt webt das Quartett um Sänger Alex Maas mittlerweile an einem Soundbild, das in scheinbar jeder atmosphärischen Schattierung einen perfekten Eindruck hinterlässt. Nach wie vor dürfte im Angels-Probraum aufgrund der tausend Fuzz-Pedale kein Stück Boden erkennbar sein, vom Opener "Indigo Meadow" an konzentrieren sich die Texaner diesmal aber auf ihre dunklen und mysteriösen Stärken. In "Evil Things" baut man sogar sachte Sabbath-artige Rifffolgen ein. Dagegen könnte man die Single "Don't Play With Guns" als Statement zur wahnwitzigen NRA-Forderung lesen, Schulen mit der Bereitstellung von mehr Waffen vor zukünftigen Amokläufen zu schützen. Oder einfach zu all dem anderen Nonsens, den die US-Waffenlobby gerne von sich gibt. Highlights sind das düster funkelnde und wieder herrlich im Velvet Underground-Takt schunkelnde "The Day" oder das einmal mehr mit Doors-Schlagseite ausgestattete "Love Me Forever". Dass man gegen Ende auf den ein oder anderen Füller trifft (den vernebelten Rausschmeißer "Black Isn't Black" ausdrücklich ausgenommen), ändert nichts an der Tatsache, dass an den Black Angels in dieser Form derzeit kein gestandener Psychedelic Rocker vorbei kommt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. September 2011 | Blue Horizon

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Juli 2014 | Blue Horizon

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Aus aller Welt - Erschienen am 11. April 2017 | Partisan Records

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Rock - Erschienen am 6. April 2020 | The Black Angels

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Rock - Erschienen am 16. April 2019 | Jam in the Van LLC

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. April 2018 | Partisan Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2013 | Blue Horizon

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. März 2011 | Blue Horizon

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Februar 2013 | Blue Horizon

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. März 2017 | Partisan Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Februar 2017 | Partisan Records

13 Jahre Bandgeschichte und fünf Studioalben haben The Black Angels sich Zeit gelassen. Jetzt ist endlich die Platte da, mit der die Texaner ihren namentlichen Kniefall vor den Rock-Avandgardisten von The Velvet Underground und deren Song "The Black Angel's Death Song" perfekt machen. Seit ihrer Gründung feuern die fünf wie kaum eine andere Band ihren 60er Jahre Psychedelic-Rock-Sound ab, die New York Times schrieb vor Jahren: "They play psychedelic rock as if the 1960s never ended, and they are absolute master of it." Das kann man auch nach dem Hören von "Death Song" ohne Wenn und Aber so unterschreiben. Und mehr noch: Auf der neuen Platte klingen "The Black Angels" erwachsener denn je und spannen zugleich einen Bogen zurück zu ihren eigenen Drone-Rock-Roots. "Death Song" strotzt vor Energie und Abwechslungsreichtum: Mit dem Opener "Currency", in dem Frontmann Alex Maas begleitet von einem dröhnenden Bass und schreienden Gitarren über die Macht des Geldes meditiert, lassen die Texaner eine ihrer härtesten Nummern überhaupt vom Stapel. Und dann, nach dem treibenden "I'd Kill for Her", wartet mit dem sphärisch-emotionalen "Half Believing" über die Irrungen und Wirrungen von Liebe und Zuneigung eine Ballade: "I will die for things that mean so much to me". Das klingt ungewohnt, aber gekauft! "Comanche Moon" sorgt mit seinem krachenden Wolfmother-Gitarrenriff und dem Doors-angehauchten Sound für offene Kinnladen, in "Hunt Me Down" stampft ein gerader Rocksound voran. Nach "Grab As Much (As You Can)", der schwächsten Nummer der Platte, markiert das ruhig-getragene "Estimate" mit seinen entspannten Marching-Drums und Maas' melodiösem Surren einen Übergang in den psychedelischen Showdown. Denn auch wenn wie gewohnt in jeder Nummer des Albums die 1960er mitschwingen, im kratzigen Sound und den Fuzz-Gitarren, tauchen The Black Angels zum Ende hin noch mal richtig ein in halluzinatorische Tiefen: Angefangen beim psychedelischen Fiebertraum "I Dreamt" über das hypnotische "Medicine" bis "Death March" spielt das Quintett gekonnt auf der LSD-Synapsen-Klaviatur. Und dann entlässt uns "Life Song" nach viel zu schnell vorübergehenden 50 Minuten mit einem ruhigen, karthatischen Ausatmen. Das Debüt bei Partisan Records entstand während des amerikanischen Wahlkampfes im letzten Jahr und malt alles andere als eine rosige Zukunft. Mit "Death Song" hauen The Black Angels eine kantige und düstere Platte raus, die wie ein mal lauter, mal leiser dröhnender Zug mitten ins Ohr rattert. Pures Höroin! © Laut