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Die Alben

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Rock - Erschienen am 20. Mai 2016 | Polydor Records

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Der Meister der Gitarre, die Finger voller Gefühl…Wie ein guter Wein hört auch diese 71-jährige Legende nicht auf, sich stetig weiterzuentwickeln und neue Noten und Nuancen zu seiner Palette der musikalischen Möglichkeiten hinzuzufügen. Für den Eintritt in die Blütezeit seines Lebens kehrt das englische Wunder nun zu seinen musikalischen Wurzeln zurück und arbeitet dabei mit dem Produzenten Glyn Johns, der in den goldenen Zeiten der britischen Rockmusik unter anderem The Who und das Album Sticky Fingers der Rolling Stones produzierte, zusammen. Neben Johns, der auch Toningenieur bei der nicht weniger berühmten LP Led Zeppelin I war, brachte Clapton noch einige andere Musikerfreunde dazu: Henry Spinetti, Dave Bronze, Paul Carrack und Andy Faiweather Low...eine weitere interessante Anekdote, die dieses Album mit einem netten, nostalgischen Charme versieht, ist die Tatsache, dass kein anderer als Sir Peter Blake, der Künstler des berühmten Covers des Beatles-Albums Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band, Clapton für dieses neue Album porträtierte. I Still Do ist bekanntermaßen erfolgreich gemischt, gut dosiert, wie immer sanft in seiner Komposition und bietet Claptons Fans eine Hörfreude von Anfang bis zum Ende. Man versteht schnell, welchem Lieblingsgenre Clapton hier treu bleibt:  dem Blues. Alabama Woman Blues, das ursprünglich für Leroy Caar geschrieben wurde, ist wie eine Hymne auf dieses Genre: langsames Tempo, wiegendes Klavier, Mundharmonika, gleitende Gitarre, Melancholie...Bereits der erste Track nimmt uns mit in ein wehmütiges Chicago, in eine Zeit, in der Whisky noch verboten war… Muddy wäre Waters stolz gewesen. Wir finden diese Atmosphäre in Cypress Grove (ein Skip James Cover) und in etwas geringerem Maße auch bei British Spiral und Stones In My Passway. Eric Clapton beschert uns ein hochwertiges Album, mit dem er wieder einmal einen musikalischen Fingerabdruck hinterlässt. © AR/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
London im Herbst 1966: "Clapton is God!", prangt als schmückendes Graffito an zahllosen Häuserwänden der britischen Hauptstadt. Die Supergroup Cream hat gerade ihr erstes Album, "Fresh Cream" eingetütet und spielt einen Gig im Polytechnik-Club. Auf Drängen eines Freundes laden sie spontan während des Auftritts einen gerade erst - nur mit 40 geborgten Dollars - gelandeten, vollkommen unbekannten Gitarristen namens Jimi Hendrix zum Jam auf die Bühne. Der stöpselt sich kurzerhand in Jack Bruces Verstärker und nagelt den geschockten Clapton mit furiosem Spiel kurzerhand an die Wand. Bruce: "Jimi war erst seit einer Woche in London, hatte schon Gott getroffen und Gott komplett abgefackelt!" Dieses Schlüsselerlebnis führt nicht nur zu tiefer Freundschaft zwischen Clapton und Hendrix, sondern motiviert Cream auch zu einer der besten und einflussreichsten Rockplatten aller Zeiten: "Disraeli Gears"! Nach einem weiteren Konzert mit der Jimi Hendrix Experience schreibt ein hochgradig inspirierter Jack Bruce noch in derselben Nacht den Monsterhit "Sunshine Of Your Love", dessen prägnante Hook jedes Kind zwischen London, L.A. und Tokio seit fast 50 Jahren kennt. Das ist bei weitem nicht die einzige Superlative dieser zweiten Cream-Platte. Vieles, was heute selbstverständlich zur Popkultur gehört, findet hier seinen Urknall. Ihr "Tales Of Brave Ulysses" etwa verkörpert gemeinsam mit Hendrix' "Burning Of The Midnight Lamp" den Beginn musikhistorisch relevanter Verwendung des Wah-Wah-Pedals. Raufbold Ginger Baker krönt sich dieser Tage zum Erfinder des Drumsolos im Rockkontext. Und als Grundsteinlegung für Metal und alle anderen Arten härterer Gitarrenmusik stehen die "Disraeli Gears" souverän auf einem Podest zwischen Hendrix' "Are You Experienced" und Velvet Undergrounds Bananendebüt. Verglichen mit anderem zeitgenössischen Rock klingt dieser Song so gefährlich wie ein Wolf unter Schafen. Das Rezept ist ebenso einfach wie bahnbrechend innovativ. Die jazz-geschulten Bruce und Baker basteln einen höllisch harten und rauen Rhythmus, der dennoch konstant groovt. Während Ginger gern archaische Rhythmen afrikanischer Trommelkunst einwebt, wandelt Jack seinen Bass zum zupackend knurrenden Raubtier, das allzu gern und höchst effektiv mit Claptons E-Gitarre, um die Position des Lead-Instruments streitet. Der noch recht junge Slowhand gibt mit der Axt seine ganz eigene Mischung aus verzerrter Härte ("SWLABR") und drogenschwangerer Psychedelia ("World Of Pain") dazu. Schon jede einzelne dieser Ideen war für sich genommen für das Publikum neuartig. Zusammen genommen ergibt der farbenprächtige Klang-Cocktail eine geradezu revolutionäre Dimension. Clapton: "Hätten wir uns nicht so schnell aufgelöst, würde man uns heute wohl als erste Heavy Metal Band betrachten, obwohl wir so stark im Rhythm And Blues wurzeln. Led Zeppelin haben diese von uns liegen gelassene Fackel erfolgreich aufgenommen und weiter getragen." Baker sieht die Platte in einem ganz anderen Licht: "Man schreibt uns oft die Geburt des Metal zu. Sollte das zutreffen, hätte man das Kind wohl besser abtreiben sollen." Doch auch der gewohntermaßen recht spröde Charme dieses Rauhbeins kann nicht verhindern, dass nahezu jeder Metal-Drummer folgender Generationen ( z.B. Van Halen) den alten Londoner Haudegen als wesentlichen Einfluss und echte Ikone verehrt. Lieder wie "SWLABR" ("She Walks Like A Bearded Rainbow") oder "We're Going Wrong" verhalten sich zum Metal, wie das Mammut zum Elefanten. Bei den Texten von "Disraeli Gears" läßt sich Leadsänger und Hauptkomponist Bruce gern von Dichter Pete Brown unter die Arme greifen, der ihnen u.a. auch die Lyrics zu "I Feel Free" bastelte und die Zeilen von "White Room" beisteuert. Die Worte in "Ulysses" hingegen stammen von Claptons Nachbar, dem australischen Maler und Poeten Martin Sharp, der ihnen auch gleich das Titelbild pinselt. Seines Zeichens ebenfalls ein Meilenstein des Beginns zahlloser psychedelischer Artwork-Cover. Mit "Strange Brew", einem der seltenen Cream-Momente Claptons am Mikro, gelingt dem Powertrio dazu einer der schicksten Opener aller Zeiten. Die klingenscharfe Gitarre hackt sich wie ein Greif in die ebenso entrückt wie beschwörend gesungene Popmelodie. Als besonderen Anspieltipp sei jedem Novizen das filigrane "Dance The Night Away" empfohlen. Die anmutige Melodie schraubt sich aus dem stereo-verspielten Kampf seiner Instrumente hervor. Letztere ringen allesamt um Thron und Führung. Dabei vergessen sie nie, den Gesang angemessen songdienlich zu unterstützen. Zur Krönung gleitet Claptons Sechssaitige zwischendrin durch den Song wie der Läufer übers Schachbrett. "Dance myself to nothing. Vanish from this place./ Gonna turn myself to shadow. So I can't see your face./ Dance the night away." Acid hat dieses Album als heimliches Bandmitglied entscheidend mitgeprägt. Mann hört der Platte in jeder Sekunde den Übergang von der Unschuld zur Krise an. Immerhin war LSD bis kurz vor Beginn der Aufnahmen eine legale Substanz und man nahm den kreativen Schub gern an. Doch vor allem für Clapton wird es langsam problematisch. Bruce und Baker liegen sich - wie früher - dauernd in den Haaren. Beide Egomanen tauschen auf der Bühne wie im Studio gern Tritte und Handgreiflichkeiten aus. Der zurückhaltendere Clapton findet sich mehr und mehr auf dem undankbaren Posten des blitzableitenden Friedensstifters wieder. Zu viel für den sensiblen Gitarristen, der sich mit allerlei Rauschmitteln immer mehr von der zerstörerischen Aggression seiner Kumpanen abzukapseln sucht. Auf der Zielgeraden von "Disraeli Gears" überholt sie Hendrix noch dazu ein weiteres Mal. Sein simultan entstandenes "Are You Experienced?" erscheint einige Monate zuvor und degradiert die Cream-Platte zunächst zum Nachzügler. Sehr zum Verdruss Claptons sprechen in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung fast alle von Jimi und kaum jemand von Cream. Diese popkulturelle Ladehemmung lag einzig an einer Verzögerung beim Erstellen des Albumcovers. Sie konnte den verdienten Siegeszug zum Glück jedoch nicht aufhalten. Nach dem Ende von Cream verstreut es die drei Mitglieder dann recht schnell in alle Winde. Hendrix stirbt. Clapton startet seine Solokarriere, verliebt sich unglücklich in die Frau von Kumpel George Harrison und gerät an die Nadel. Der wilde Baker macht einen Nachtclub in Nigeria auf und spielt Platten von Fela Kuti oder Johnny Rottens P.I.L. ein. Jack Bruce gelingt bis zu seinem Tod 2014 kein echtes Anknüpfen an die erfolgreiche Cream-Ära. So erfüllt sich die Prophezeiung der "Disraeli Gears" schlussendlich selbst: "You've got that rainbow feel but the rainbow has a beard." © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2001 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1980 | Polydor Records

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Original Soundtrack - Erschienen am 14. April 1978 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1978 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1977 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1975 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1975 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1974 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1972 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1970 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1969 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1968 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
London im Herbst 1966: "Clapton is God!", prangt als schmückendes Graffito an zahllosen Häuserwänden der britischen Hauptstadt. Die Supergroup Cream hat gerade ihr erstes Album, "Fresh Cream" eingetütet und spielt einen Gig im Polytechnik-Club. Auf Drängen eines Freundes laden sie spontan während des Auftritts einen gerade erst - nur mit 40 geborgten Dollars - gelandeten, vollkommen unbekannten Gitarristen namens Jimi Hendrix zum Jam auf die Bühne. Der stöpselt sich kurzerhand in Jack Bruces Verstärker und nagelt den geschockten Clapton mit furiosem Spiel kurzerhand an die Wand. Bruce: "Jimi war erst seit einer Woche in London, hatte schon Gott getroffen und Gott komplett abgefackelt!" Dieses Schlüsselerlebnis führt nicht nur zu tiefer Freundschaft zwischen Clapton und Hendrix, sondern motiviert Cream auch zu einer der besten und einflussreichsten Rockplatten aller Zeiten: "Disraeli Gears"! Nach einem weiteren Konzert mit der Jimi Hendrix Experience schreibt ein hochgradig inspirierter Jack Bruce noch in derselben Nacht den Monsterhit "Sunshine Of Your Love", dessen prägnante Hook jedes Kind zwischen London, L.A. und Tokio seit fast 50 Jahren kennt. Das ist bei weitem nicht die einzige Superlative dieser zweiten Cream-Platte. Vieles, was heute selbstverständlich zur Popkultur gehört, findet hier seinen Urknall. Ihr "Tales Of Brave Ulysses" etwa verkörpert gemeinsam mit Hendrix' "Burning Of The Midnight Lamp" den Beginn musikhistorisch relevanter Verwendung des Wah-Wah-Pedals. Raufbold Ginger Baker krönt sich dieser Tage zum Erfinder des Drumsolos im Rockkontext. Und als Grundsteinlegung für Metal und alle anderen Arten härterer Gitarrenmusik stehen die "Disraeli Gears" souverän auf einem Podest zwischen Hendrix' "Are You Experienced" und Velvet Undergrounds Bananendebüt. Verglichen mit anderem zeitgenössischen Rock klingt dieser Song so gefährlich wie ein Wolf unter Schafen. Das Rezept ist ebenso einfach wie bahnbrechend innovativ. Die jazz-geschulten Bruce und Baker basteln einen höllisch harten und rauen Rhythmus, der dennoch konstant groovt. Während Ginger gern archaische Rhythmen afrikanischer Trommelkunst einwebt, wandelt Jack seinen Bass zum zupackend knurrenden Raubtier, das allzu gern und höchst effektiv mit Claptons E-Gitarre, um die Position des Lead-Instruments streitet. Der noch recht junge Slowhand gibt mit der Axt seine ganz eigene Mischung aus verzerrter Härte ("SWLABR") und drogenschwangerer Psychedelia ("World Of Pain") dazu. Schon jede einzelne dieser Ideen war für sich genommen für das Publikum neuartig. Zusammen genommen ergibt der farbenprächtige Klang-Cocktail eine geradezu revolutionäre Dimension. Clapton: "Hätten wir uns nicht so schnell aufgelöst, würde man uns heute wohl als erste Heavy Metal Band betrachten, obwohl wir so stark im Rhythm And Blues wurzeln. Led Zeppelin haben diese von uns liegen gelassene Fackel erfolgreich aufgenommen und weiter getragen." Baker sieht die Platte in einem ganz anderen Licht: "Man schreibt uns oft die Geburt des Metal zu. Sollte das zutreffen, hätte man das Kind wohl besser abtreiben sollen." Doch auch der gewohntermaßen recht spröde Charme dieses Rauhbeins kann nicht verhindern, dass nahezu jeder Metal-Drummer folgender Generationen ( z.B. Van Halen) den alten Londoner Haudegen als wesentlichen Einfluss und echte Ikone verehrt. Lieder wie "SWLABR" ("She Walks Like A Bearded Rainbow") oder "We're Going Wrong" verhalten sich zum Metal, wie das Mammut zum Elefanten. Bei den Texten von "Disraeli Gears" läßt sich Leadsänger und Hauptkomponist Bruce gern von Dichter Pete Brown unter die Arme greifen, der ihnen u.a. auch die Lyrics zu "I Feel Free" bastelte und die Zeilen von "White Room" beisteuert. Die Worte in "Ulysses" hingegen stammen von Claptons Nachbar, dem australischen Maler und Poeten Martin Sharp, der ihnen auch gleich das Titelbild pinselt. Seines Zeichens ebenfalls ein Meilenstein des Beginns zahlloser psychedelischer Artwork-Cover. Mit "Strange Brew", einem der seltenen Cream-Momente Claptons am Mikro, gelingt dem Powertrio dazu einer der schicksten Opener aller Zeiten. Die klingenscharfe Gitarre hackt sich wie ein Greif in die ebenso entrückt wie beschwörend gesungene Popmelodie. Als besonderen Anspieltipp sei jedem Novizen das filigrane "Dance The Night Away" empfohlen. Die anmutige Melodie schraubt sich aus dem stereo-verspielten Kampf seiner Instrumente hervor. Letztere ringen allesamt um Thron und Führung. Dabei vergessen sie nie, den Gesang angemessen songdienlich zu unterstützen. Zur Krönung gleitet Claptons Sechssaitige zwischendrin durch den Song wie der Läufer übers Schachbrett. "Dance myself to nothing. Vanish from this place./ Gonna turn myself to shadow. So I can't see your face./ Dance the night away." Acid hat dieses Album als heimliches Bandmitglied entscheidend mitgeprägt. Mann hört der Platte in jeder Sekunde den Übergang von der Unschuld zur Krise an. Immerhin war LSD bis kurz vor Beginn der Aufnahmen eine legale Substanz und man nahm den kreativen Schub gern an. Doch vor allem für Clapton wird es langsam problematisch. Bruce und Baker liegen sich - wie früher - dauernd in den Haaren. Beide Egomanen tauschen auf der Bühne wie im Studio gern Tritte und Handgreiflichkeiten aus. Der zurückhaltendere Clapton findet sich mehr und mehr auf dem undankbaren Posten des blitzableitenden Friedensstifters wieder. Zu viel für den sensiblen Gitarristen, der sich mit allerlei Rauschmitteln immer mehr von der zerstörerischen Aggression seiner Kumpanen abzukapseln sucht. Auf der Zielgeraden von "Disraeli Gears" überholt sie Hendrix noch dazu ein weiteres Mal. Sein simultan entstandenes "Are You Experienced?" erscheint einige Monate zuvor und degradiert die Cream-Platte zunächst zum Nachzügler. Sehr zum Verdruss Claptons sprechen in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung fast alle von Jimi und kaum jemand von Cream. Diese popkulturelle Ladehemmung lag einzig an einer Verzögerung beim Erstellen des Albumcovers. Sie konnte den verdienten Siegeszug zum Glück jedoch nicht aufhalten. Nach dem Ende von Cream verstreut es die drei Mitglieder dann recht schnell in alle Winde. Hendrix stirbt. Clapton startet seine Solokarriere, verliebt sich unglücklich in die Frau von Kumpel George Harrison und gerät an die Nadel. Der wilde Baker macht einen Nachtclub in Nigeria auf und spielt Platten von Fela Kuti oder Johnny Rottens P.I.L. ein. Jack Bruce gelingt bis zu seinem Tod 2014 kein echtes Anknüpfen an die erfolgreiche Cream-Ära. So erfüllt sich die Prophezeiung der "Disraeli Gears" schlussendlich selbst: "You've got that rainbow feel but the rainbow has a beard." © Laut