Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Die Alben

3410 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst und gefiltert nach Klassik und Johannes Brahms
Ab
HI-RES14,49 €
CD9,99 €

Instrumentalmusik - Erscheint am 2. Juli 2021 | Signum Records

Hi-Res Booklet
Ab
CD9,99 €

Klassik - Erscheint am 2. Juli 2021 | Profil

Booklet
Ab
HI-RES14,99 €
CD9,99 €

Klassik - Erscheint am 2. Juli 2021 | Glossa

Hi-Res
Ab
HI-RES29,98 €
CD19,98 €

Klassik - Erscheint am 18. Juni 2021 | Music and Arts Programs of America

Hi-Res Booklet
Ab
HI-RES22,49 €
CD14,99 €

Chorwerk (für den Chor) - Erscheint am 18. Juni 2021 | Farao Classics

Hi-Res
Ab
HI-RES12,49 €
CD8,99 €

Klassik - Erschienen am 11. Juni 2021 | Channel Classics Records

Hi-Res
Ab
CD14,99 €

Klassik - Erschienen am 11. Juni 2021 | Editions Audiovisuel Beulah

Klassik - Erschienen am 10. Juni 2021 | UMG Recordings, Inc.

Download nicht verfügbar
Ab
CD8,99 €

Klassik - Erschienen am 9. Juni 2021 | Black Barn Music

Ab
HI-RES34,99 €
CD24,99 €

Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | ECM New Series

Hi-Res Booklet
Arnold Schönberg hat ihn einen Fortschrittlichen genannt: Johannes Brahms, der – mit seiner musikalischen Sprache und Formenwelt tief in der Vergangenheit wurzelnd – bei Bach und Beethoven schürfte und dabei eine vollkommene Durchstrukturierung des musikalischen Satzes erreichte, mit der seine Werke weit in die Zukunft wiesen. Allerdings hat das Oeuvre von Brahms, wie es András Schiff anlässlich der vorliegenden Einspielung seiner beiden Klavierkonzerte mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment hervorhebt, dabei in all den Jahren der kontinuierlich sich verändernden Interpretation ein unangemessenes Schwergewicht angenommen, das die Faktur der Kompositionen eher verbarg, als die Verästelungen dieser subtil sich „entwickelnden Variationen“ (wie Schönberg das kompositorische Verfahren nannte) freizulegen. Selbstverständlich haben solche Entwicklungen auch mit den veränderten Aufführungsbedingungen und den sich wandelnden gesellschaftlichen Konstellationen zu tun, wobei nicht immer leicht auszumachen ist, wo die Kausalkette ihren Anfang nahm. Jedenfalls haben das Anwachsen einer globalen musikalischen Öffentlichkeit mit entsprechend zunehmendem Geräuschpegel, die größeren Konzertsäle und die dementsprechend massiver werdenden Klangkörper mit robusterem Instrumentarium auch das Brahms-Bild verzerrt, das heute einer Korrektur bedarf. Denn, so András Schiff, die Musik von Brahms sei „durchsichtig, feinfühlig, dynamisch äußerst differenziert und schattiert“. Um dies kenntlich zu machen, ist es freilich nötig, sich die Aufführungssituation jener Zeit zu vergegenwärtigen und, so weit das möglich ist, zu rekonstruieren. Die Meininger Hofkapelle, eines der fortschrittlichsten und angesehensten Orchester Europas zu jener Zeit und von Brahms stets favorisiert – seine vierte Symphonie wurde 1885 von ihm selbst dort uraufgeführt – beschäftigte beispielsweise zu Zeiten nicht mehr als 49 Instrumentalisten mit neun ersten Violinen. Und auch die Klaviere jener Tage, die Brahms bevorzugte, vornehmlich der Firmen Streicher, Bösendorfer und Blüthner, waren in ihrem Klang transparenter, obertonreicher und nicht zuletzt auch leichter ansprechend. Schon auf einigen früheren Einspielung bei ECM New Series griff András Schiff auf historische Instrumente zurück, etwa bei seinen zwei Doppelalben mit späten Klavierwerken von Franz Schubert, für die er ein Fortepiano von Franz Brodmann um das Jahr 1820 verwendete. Denselben Flügel hat er zuvor schon bei einem Doppelalbum mit Beethovens Diabelli-Variationen gespielt, wobei er dieser Version eine weitere Interpretation des Variationszyklus auf einem Bechstein-Flügel von 1921 gegenüberstellte. Wenn András Schiff für die Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms nun das (ohne Dirigenten spielende) Orchestra of the Age of Enlightenment mit seinen „period instruments“ als Partner wählt und selbst auf einem historischen Flügel der Leipziger Klavierbauerfirma Julius Blüthner von 1859 spielt, so ist es nichts weniger als der Versuch, die Werke „neu zu deuten, sie quasi zu restaurieren, die Musik zu ‚entschlacken‘.“ Im bisweilen kammermusikalischen Duktus der Einspielung, besonders zwingend in den beiden letzten Sätzen des B-Dur-Konzertes op.83, entsteht so eine Interpretation, die sich dem originalen Klangcharakter nähert, dabei jene Schichten der Werke freilegt, die das dialogische Prinzip zwischen Solist und Orchester betonen und damit auch das Vorurteil widerlegen, das da lautet, das zweite Klavierkonzert sei eine „Symphonie mit obligatem Klavier“. © ECM New Series
Ab
CD24,99 €

Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | ECM New Series

Booklet
Ab
HI-RES14,49 €
CD9,99 €

Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | Delphian Records Ltd.

Hi-Res
Ab
HI-RES1,99 €
CD1,29 €

Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | Halidon

Hi-Res
Ab
CD0,99 €

Klassik - Erschienen am 1. Juni 2021 | Adrian Connell

Ab
CD1,99 €

Klassik - Erschienen am 1. Juni 2021 | Pianoramix

Ab
HI-RES14,49 €
CD9,99 €

Instrumentalmusik - Erschienen am 28. Mai 2021 | Signum Records

Hi-Res Booklet
Ab
HI-RES50,39 €
CD38,79 €

Klassik - Erschienen am 28. Mai 2021 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet
Ab
CD8,99 €

Kammermusik - Erschienen am 28. Mai 2021 | Label Hérisson

Ab
CD9,99 €

Klassik - Erschienen am 28. Mai 2021 | Urania RC

Ab
CD14,99 €

Klassik - Erschienen am 28. Mai 2021 | Universal Music Australia Pty. Ltd.

Das Genre

Klassik im Magazin
  • Elīna Garanča, Liebe zum Lied
    Elīna Garanča, Liebe zum Lied Die lettische Mezzosopranistin widmet sich den Liederzyklen von Schumann und Brahms und veröffentlicht damit ein ganz besonders intimes Soloalbum...
  • Christiane Karg, Erinnerungen an Mahler
    Christiane Karg, Erinnerungen an Mahler Mit ihrem Gustav Mahler gewidmeten Album veröffentlicht die Sopranistin eine Hommage an die gelungensten Liederzyklen des Komponisten...
  • Herbert Schuch, Reflektion Beethoven
    Herbert Schuch, Reflektion Beethoven Der deutsche Pianist liefert uns eine unglaubliche Interpretation Beethovens bekanntester Sonaten auf seinem Album "Reflecting Beethoven", auf dem er allergrößte Vielseitigkeit beweist!
  • Lang Lang am Gipfel des Klavierrepertoires
    Lang Lang am Gipfel des Klavierrepertoires Lang Lang begibt sich mit seiner neuesten Veröffentlichung auf das Abenteuer der bachschen "Goldbergvariationen"...
  • Voces8, Reise der Stimmen
    Voces8, Reise der Stimmen Sein 15-jähriges Bestehens feiert das britische A Cappella-Ensemble mit "After Silence" - einem zauberhaften und eklektischen Album, auf dem sie die Vokalwerke von Bach, Monteverdi und Britten sow...
  • Jonas Kaufmann, glänzender Otello
    Jonas Kaufmann, glänzender Otello Der großartige bayerische Tenor veröffentlicht eine neue, grandiose Interpretation von Verdis Meisterwerk unter der Leitung von Antonio Pappano...
  • Es war einmal Lisa Batiashvili...
    Es war einmal Lisa Batiashvili... Mit "City Lights" erzählt uns die großartige georgische Geigerin über ihre Karriere und zieht dabei von Stadt zu Stadt...
  • Brubaker + Cooper = Glass
    Brubaker + Cooper = Glass Mit "Glassforms" interpretieren der amerikanische Pianist und der irische Produzent die Werke ihres Idols - Philip Glass...
  • Víkingur Ólafsson | One Cover One Word
    Víkingur Ólafsson | One Cover One Word Begegnung mit dem isländischen Pianisten, der Rameau und Debussy auf seinem neuen Album bei Deutsche Grammophon in den Dialog stellt. Im One Cover One Word-Interview enthüllt uns Víkingur Ólafsson ...
  • Eric Lu, großartig!
    Eric Lu, großartig! Für sein zweites Album, das er Chopin, Brahms und Schumann widmet, erhält der amerikanische junge Pianist Eric Lu von uns ein Qobuzissime!