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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 8. April 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im langsamen Satz seines Streichquintetts erzählt Franz Schubert von der Sehnsucht nach Trost, von Seelenwärme und inniger Liebe. Das Quatuor Ebène und sein Gastcellist Gautier Capuçon streicheln die Saiten dort eher, als dass sie sie streichen, und finden so einen Ton von berückender Zärtlichkeit. Man wünscht, die Zeit möge stehen bleiben und die Lebensuhr niemals ablaufen. Doch im Mittelteil reißt Schubert uns urplötzlich aus der Träumerei heraus; mit nervösen Trillern und unruhigen Rhythmen begehrt er gegen das Schicksal auf und versucht sich im Leben festzukrallen. Hier entfachen die Interpreten eine glühende Leidenschaft. Mit diesem scharfen Kontrast aus jenseitiger Schönheit und irdischem Kampf ist das Adagio das Herzstück des Werks, das die existenziellen Gefühle des Menschseins beschwört. Die Dringlichkeit der Musik ist in jedem Ton der Aufnahme zu spüren: in der gespannten Ruhe des Anfangs, in der orchestralen Wucht des Scherzos, aber auch im Finale, dessen Heiterkeit als verbissener Frohsinn eines Verzweifelten entlarvt wird. Das Quatuor Ebène – mit seinem wunderbaren neuen Bratscher Adrien Boisseau – ergänzt die Aufnahme des Quintetts mit einigen vokalen Zugaben: Raphaël Merlin, der Cellist des Quartetts, hat fünf Lieder von Franz Schubert für Bariton und Streichquartett plus Kontrabass bearbeitet, in denen ebenfalls die Allgegenwart des Todes zu spüren ist. Der deutsche Bariton Matthias Goerne gibt den Stimmen des Todes eine dunkle Farbe, ohne zu übertreiben, er findet genau die richtige Mischung aus Ausdruck und Natürlichkeit und taucht in den Streicherklang ein. So gelingt es den Interpreten tatsächlich, dem viel gespielten Komponisten Franz Schubert noch einmal neue Töne zu entlocken. Eine großartige Aufnahme, die den Hörer vom ersten Ton an fesselt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Kammermusik - Erschienen am 27. September 2019 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Dichte an erstklassigen Aufnahmen dürfte bei nur wenigen Werkzyklen so hoch sein wie bei den Streichquartetten von Beethoven. Viele der großen Ensembles von Busch über Alban Berg bis Belcea haben die Werke eingespielt und Maßstäbe gesetzt. Und doch bleibt immer noch Raum, neue Wege zu finden und eigene Akzente zu setzen, wie das Quatuor Ébène mit seiner jüngsten Produktion belegt. Unter dem Motto „Beethoven around the World“ veröffentlicht das französische Ensemble Konzertaufnahmen aus sieben verschiedenen Orten seiner Welttournee – und widmet sich zum Auftakt im Konzerthaus Wien den beiden ersten Rasumowsky-Quartetten op. 59, mit denen der Komponist in neue Dimensionen vorstößt. Das ist zum ersten Mal im Kopfsatz des F-Dur-Quartetts zu spüren, wenn die Streicher in einer Hoquetus-artigen Passage den Zeitfluss aufzulösen scheinen, und das manifestiert sich auch in den Tutti-Ballungen im anschließenden Allegretto scherzando, deren beinahe orchestraler Ton die Grenzen des Kammermusikalischen sprengt. Doch die vielleicht außergewöhnlichsten Momente erlebt der Hörer im Adagio molto e mesto. Dort spielen die Ébènes wie mit gedeckter Stimme und dringen in emotionale Schichten vor, die es in der Kernzeit der Wiener Klassik so noch nicht gab. Da offenbart die Interpretation eine bisher unerhörte emotionale Tiefe. Diese Tiefe begegnet einem auch im langsamen Satz des zweiten Rasumowsky-Quartetts noch einmal. Wie aus der choralhaften Stimmung des Anfangs eine klagende Figur der ersten Geige hervorwächst, deren barock anmutende Gesten Pierre Colombet mit warmem Klang und kleinen Freiheiten im Tempo ausfüllt, gehört für meine Ohren zu den anrührendsten Kammermusikhöhepunkten des Jahres 2019. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 6. Oktober 2008 | Warner Classics

Auszeichnungen Choc du Monde de la Musique - Gramophone Record of the Year
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Klassik - Erschienen am 5. September 2011 | Warner Classics

Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 15. Mai 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
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Klassik - Erschienen am 21. April 2014 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 5. September 2011 | Warner Classics

Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 5. Mai 2017 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Ein alter Regisseur reist durch China und hat noch einen Wunsch, den Wind zu filmen. Wenige Monate vor seinem Tod dreht Joris Ivens 1988 „Une Histoire du Vent“. Für den Soundtrack und diese unmögliche Idee gab es keinen Besseren als Michel Portal. Im Opener „City Birds“ aus seinem neuen Album „Eternal Stories“ manövriert seine Bassklarinette wie ein dunkler Riesenvogel durch städtische Labyrinthe. „Le souffle“ (der Atem) ist ein Wort, das im Gespräch immer wiederkehrt, während wir vor seinem Konzert in einer Kapelle im südfranzösischen Arles sitzen. Eben haben ihn die Veranstalter noch damit gequält, vor kleinen Kindern Fragen über Musik zu beantworten. „Ich weiß nicht, warum ich sowas mache.“ Dann erzählt Portal von Strawinskys „Drei Stücke für Solo-Klarinette“ – gerade mal wieder gespielt, aber jetzt endlich sei er zufrieden damit. Der ewige Selbstzweifler explodiert vor Lachen, als ich ihm den Satz von Sonny Rollins zitiere: Studioaufnahmen seien für ihn „eine traumatische Erfahrung“. „Mais oui!“ Deshalb nur die wenigen Platten in all den Jahren, jedes Mal ein neuer Anlauf, die reinste Sisyphos-Arbeit. Wie ein großer Schauspieler braucht er die Bühne und das Publikum. „So müde ich vorher gewesen sein mag – danach fühle ich mich wie nach einer Tonne Aspirin.“ Was auf ihn eindringt, was immer auf ihn eingedrungen ist, verwandelt er in Musik. Doch jetzt ist er über seinen Schatten gesprungen. Mit den vier jungen Musikern vom Quatuor Ébène, einem phänomenalen Streichquartett, kam der coup de foudre. „Vier abgehärtete Youngster und ein jugendlicher Veteran“ schwärmt „Le Monde“. Endlich mal kein von Marketing-Experten kalkulierter Crossover. Die Klischees vom „Brückenbauer“, „Wanderer zwischen den Welten“ und „musikalischen Geschichtenerzähler“ – all diese Bilder waren Portal stets fremd, mutig wechselte er immer von einer Sprache in die andere. Der Mann mit den Klarinetten ist einer der ganz wenigen, die sowohl im Jazz und der Klassik als auch in der Neuen Musik parallel reüssiert haben, zwischen Mozart und Charlie Parker, Barbara und Mauricio Kagel. Mit der Sängerin Barbara verband ihn ein besonderes Verhältnis. „Wir waren beide fast identisch, beunruhigt und unentschlossen.“ In das Chanson „Pierre“ injizierte Portal ihr den Geist des Jazz. Und da sein Blick immer nach vorne gerichtet war, sind auch diese neuen „Eternal Stories“ kein Versuch einer Mélange aus Klassik und Jazz, sondern vermutlich seine beste Platte seit „Turbulence“ (1987). Die Portals kamen als spanische Basken im Bürgerkrieg über die Pyrenäen. Als Kind in Bayonne sucht Michel schon immer die Nähe zu Musikern. Sein Vater hat eine Druckerei und dann ein Café. Michel, ein scheuer, in sich gekehrter Junge, der die Schule hasst, fühlt sich wie in einer kulturellen Wüste, und diesen „Horror vor der Provinz“ wird er nie mehr los. „Elucubration“ aus der neuen CD meint etwas hart Errungenes, das unendlich leicht daherkommt. Nach langer Suche wählt Michel für sich die Klarinette, doch er hat nie Ziele. Seine ewige Unruhe im Blick ist lebenslang geblieben. „Ravel, Bird und Stan Getz holten mich aus meiner Melancholie.“ 1959 gewinnt er den Ersten Preis am Konservatorium in Paris, 1965 ist er am epochalen Album „Free Jazz“ beteiligt, vier Jahre später formiert er „New Phonic Art“ mit Vinko Globokar. Auch Boulez und Stockhausen holen ihn. Erst mit 36 Jahren stellt er 1971 die „Michel Portal Unit“ in oft wechselnder Besetzung zusammen. „Ich durchquerte all diese Welten und stellte mir nie viele Fragen.“ Sein Leben war immer ein Chaos, nicht mal ein Tisch steht in der großen Wohnung im 6. Arrondissement in Paris, dafür aber 20 Koffer. Fliehen, aber wohin? Im Mai ́68 öffnen sich alle Schleusen, auch im Jazz, das Antrainierte gilt nicht mehr. „Der Respekt für Ellington und die anderen war immer da, aber jetzt wollten wir mal was Neues machen.“ Manche erholen sich nie wieder von diesem Schock, viele zieht es zum ersten Mal überhaupt zur freien Improvisation. Für einen kurzen Moment hören auch die Komponisten hin. „Ich habe größten Respekt für den Typen, der bis ins kleinste Detail notiert hat, wie man die Musik spielen soll.“ Für die CD „Eternal Stories“ hat er einige alte und neue Stücke subtil (re-)arrangiert, und sie klingen besser denn je. Zum Beispiel „Judy Garland“ aus der Zeit, als er oft nach Minneapolis reiste, um mit Musikern der Clique um Prince zu experimentieren. Oder „Solitudes“, das Ellington gewidmet ist. Der Bassist Miroslav Vitous schreibt ihm: „Michel, your problem is that you’re greater than you think.“ Nun müssten Sie noch hören, wie Portal lacht. Aber jetzt lassen Sie sich hineinziehen in seine „ewigen Geschichten“. © Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 24. April 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 10. April 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 7. Januar 2013 | Warner Classics

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France's Quatuor Ebène has been known for its classical-pop fusion experiments (they dislike the term "crossover"). Here they stick with classical string quartet pieces, but their style and choice of music is still plenty unusual. The chief repertory attraction here is Fanny Mendelssohn's String Quartet in E flat major, composed in 1834. This work, the composer's only string quartet, is not usually included in comparisons of music by Felix Mendelssohn and his older sister, but it deserves to be better known. It is clearly something of an exercise in mastering Beethoven's style -- hear the fugal central section of the second-movement Allegretto (track 6), for example, whose clear inspiration is the Scherzo of Beethoven's Symphony No. 5 in C minor, Op. 67 -- but in spite of this has a strong undercurrent of suppressed emotion. The work opens in harmonic ambiguity that is reflected in small moments of tension throughout. The work's appeal resides in that duality of exercise and strong feeling, and the Quatuor Ebène's high-intensity performance brings it out effectively. The work is short, but here it has a rather explosive quality. In the two quartets by Felix Mendelssohn you may find the quartet either bracingly tough or rather overbearing, but there are moments where both camps will agree: hear the live-wire tension in the opening explosion of the finale of the String Quartet No. 6 in F minor, Op. 80. This is a must-have for those interested in Fanny Mendelssohn, and it's well worth sampling and considering for general string quartet listeners. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 25. Oktober 2010 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 7. November 2014 | Erato - Warner Classics

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Kammermusik - Erschienen am 2. Oktober 2005 | Mirare

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Klassik - Erschienen am 1. Mai 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 21. April 2014 | Erato - Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 17. April 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 15. Mai 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 8. April 2016 | Erato - Warner Classics

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