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Quatuor Ébène|Schubert : String Quintet - Lieder

Schubert : String Quintet - Lieder

Quatuor Ébène - Gautier Capuçon - Matthias Goerne

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Im langsamen Satz seines Streichquintetts erzählt Franz Schubert von der Sehnsucht nach Trost, von Seelenwärme und inniger Liebe. Das Quatuor Ebène und sein Gastcellist Gautier Capuçon streicheln die Saiten dort eher, als dass sie sie streichen, und finden so einen Ton von berückender Zärtlichkeit. Man wünscht, die Zeit möge stehen bleiben und die Lebensuhr niemals ablaufen. Doch im Mittelteil reißt Schubert uns urplötzlich aus der Träumerei heraus; mit nervösen Trillern und unruhigen Rhythmen begehrt er gegen das Schicksal auf und versucht sich im Leben festzukrallen. Hier entfachen die Interpreten eine glühende Leidenschaft. Mit diesem scharfen Kontrast aus jenseitiger Schönheit und irdischem Kampf ist das Adagio das Herzstück des Werks, das die existenziellen Gefühle des Menschseins beschwört. Die Dringlichkeit der Musik ist in jedem Ton der Aufnahme zu spüren: in der gespannten Ruhe des Anfangs, in der orchestralen Wucht des Scherzos, aber auch im Finale, dessen Heiterkeit als verbissener Frohsinn eines Verzweifelten entlarvt wird. Das Quatuor Ebène – mit seinem wunderbaren neuen Bratscher Adrien Boisseau – ergänzt die Aufnahme des Quintetts mit einigen vokalen Zugaben: Raphaël Merlin, der Cellist des Quartetts, hat fünf Lieder von Franz Schubert für Bariton und Streichquartett plus Kontrabass bearbeitet, in denen ebenfalls die Allgegenwart des Todes zu spüren ist. Der deutsche Bariton Matthias Goerne gibt den Stimmen des Todes eine dunkle Farbe, ohne zu übertreiben, er findet genau die richtige Mischung aus Ausdruck und Natürlichkeit und taucht in den Streicherklang ein. So gelingt es den Interpreten tatsächlich, dem viel gespielten Komponisten Franz Schubert noch einmal neue Töne zu entlocken. Eine großartige Aufnahme, die den Hörer vom ersten Ton an fesselt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.
© Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de

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Schubert : String Quintet - Lieder

Quatuor Ébène

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String Quintet in C Major, D. 956 (Franz Schubert)

1
String Quintet in C Major, Op. 163, D. 956: I. Allegro ma non troppo
Quatuor Ébène
00:20:00

Franz Schubert, Composer - Gautier Capucon, Cello - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

2
String Quintet in C Major, Op. 163, D. 956: II. Adagio
Quatuor Ébène
00:15:13

Franz Schubert, Composer - Gautier Capucon, Cello - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

3
String Quintet in C Major, Op. 163, D. 956: III. Scherzo. Presto - Trio. Andante sostenuto
Quatuor Ébène
00:09:52

Franz Schubert, Composer - Gautier Capucon, Cello - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

4
String Quintet in C Major, Op. 163, D. 956: IV. Allegretto - Più allegro
Quatuor Ébène
00:09:49

Franz Schubert, Composer - Gautier Capucon, Cello - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

Die Gotter Griechenlands, D. 677 (Franz Schubert)

5
Die Götter Griechenlands, D. 677 (Arr. Merlin for Voice and String Quartet)
Laurène Durantel
00:04:19

Franz Schubert, Composer - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist - Matthias Goerne, Baritone Vocals - Raphaël Merlin, Arranger - Laurène Durantel, Double Bass, FeaturedArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

Der Tod und das Madchen, D. 531 (Franz Schubert)

6
Der Tod und das Mädchen, Op. 7 No. 3, D. 531 (Arr. Merlin for Voice and String Quartet)
Laurène Durantel
00:02:04

Franz Schubert, Composer - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist - Matthias Goerne, Baritone Vocals - Raphaël Merlin, Arranger - Laurène Durantel, Double Bass, FeaturedArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

Der Jüngling und der Tod, D. 545 (Franz Schubert)

7
Der Jüngling und der Tod, D. 545 (Arr. Merlin for Voice and String Quartet)
Laurène Durantel
00:03:37

Franz Schubert, Composer - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist - Matthias Goerne, Baritone Vocals - Raphaël Merlin, Arranger - Laurène Durantel, Double Bass, FeaturedArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

Atys, D. 585 (Franz Schubert)

8
Atys, D. 585 (Arr. Merlin for Voice and String Quartet)
Laurène Durantel
00:04:18

Franz Schubert, Composer - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist - Matthias Goerne, Baritone Vocals - Raphaël Merlin, Arranger - Laurène Durantel, Double Bass, FeaturedArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

Der liebliche Stern, D. 861 (Franz Schubert)

9
Der liebliche Stern, D. 861 (Arr. Merlin for Voice and String Quartet)
Laurène Durantel
00:02:47

Franz Schubert, Composer - Quatuor Ébène, String Quartet, MainArtist - Matthias Goerne, Baritone Vocals - Raphaël Merlin, Arranger - Laurène Durantel, Double Bass, FeaturedArtist

© 2016 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company A Warner Classics/Erato release, ℗ 2016 Parlophone Records Limited

Albumbeschreibung

Im langsamen Satz seines Streichquintetts erzählt Franz Schubert von der Sehnsucht nach Trost, von Seelenwärme und inniger Liebe. Das Quatuor Ebène und sein Gastcellist Gautier Capuçon streicheln die Saiten dort eher, als dass sie sie streichen, und finden so einen Ton von berückender Zärtlichkeit. Man wünscht, die Zeit möge stehen bleiben und die Lebensuhr niemals ablaufen. Doch im Mittelteil reißt Schubert uns urplötzlich aus der Träumerei heraus; mit nervösen Trillern und unruhigen Rhythmen begehrt er gegen das Schicksal auf und versucht sich im Leben festzukrallen. Hier entfachen die Interpreten eine glühende Leidenschaft. Mit diesem scharfen Kontrast aus jenseitiger Schönheit und irdischem Kampf ist das Adagio das Herzstück des Werks, das die existenziellen Gefühle des Menschseins beschwört. Die Dringlichkeit der Musik ist in jedem Ton der Aufnahme zu spüren: in der gespannten Ruhe des Anfangs, in der orchestralen Wucht des Scherzos, aber auch im Finale, dessen Heiterkeit als verbissener Frohsinn eines Verzweifelten entlarvt wird. Das Quatuor Ebène – mit seinem wunderbaren neuen Bratscher Adrien Boisseau – ergänzt die Aufnahme des Quintetts mit einigen vokalen Zugaben: Raphaël Merlin, der Cellist des Quartetts, hat fünf Lieder von Franz Schubert für Bariton und Streichquartett plus Kontrabass bearbeitet, in denen ebenfalls die Allgegenwart des Todes zu spüren ist. Der deutsche Bariton Matthias Goerne gibt den Stimmen des Todes eine dunkle Farbe, ohne zu übertreiben, er findet genau die richtige Mischung aus Ausdruck und Natürlichkeit und taucht in den Streicherklang ein. So gelingt es den Interpreten tatsächlich, dem viel gespielten Komponisten Franz Schubert noch einmal neue Töne zu entlocken. Eine großartige Aufnahme, die den Hörer vom ersten Ton an fesselt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.
© Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de

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