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Die Alben

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Deutsche Musik - Erschienen am 30. April 2021 | L.O.V.E.

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Pop - Erschienen am 24. Juli 2020 | Polydor

Hi-Res
Seit 2007 verknüpft die bayrische Band LaBrassBanda die Blasmusik des Freistaats mit modernem Pop und kam damit auch schon mehrfach in die deutschen Top Ten. Mit dem im Juli 2020 veröffentlichten Danzn präsentiert die Gruppe um Stefan Dettl den Nachfolger zum im Februar 2017 erschienenen Around the World. Auch auf ihrem fünften Album bleibt die Truppe ihrem Sound treu - und der Titel ist Programm: Die Single "Discobauer" ist nicht die einzige Nummer, deren Rhythmus zur Bewegung einlädt. Zwischen beschwingten Blaspop-Songs wie "Kaffee vs. Bier" finden sich aber gelegentlich auch ruhigere Klänge ("Bach", "Stoi"). Das Album kam auf Platz 3 der deutschen Charts. © TiVo
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Pop - Erschienen am 26. September 2014 | RCA Deutschland

Hi-Res
Live im Kuhstall - perfekter können sich die Chiemgauer Buam um Frontmann Stefan Dettl gar nicht von ihrer Schokoladenseite zeigen. Live sind LaBrassBanda ohnehin eine Institution und reißen selbst den letzten Blasmusik-Miesepeter mit. Und der Kuhstall? Na, der erklärt sich von selbst. Für ihr zweites Live- und gleichzeitig erstes Kuhstallalbum, das den wundervoll bayrisch-humoristischen Namen "Kiah Royal" trägt, haben LaBrassBanda sogar den ein oder anderen illustren Gast zu sich geladen. Dass die Platte nicht nur durch die Anwesenheit von Rocko Schamoni und Stephan Remmler eine gewisse Eleganz im Gegensatz zu 360 km/h-Platten wie "Habedieehre" aufweist, bestätigt sich vor allem in der Instrumentierung. Die Standard-Brass-Besetzung wird aufgelockert von sanften Bongos und Percussioninstrumenten oder dem ein oder anderen Klavierstück. Bereits "Europa" machte einen sehr gereiften Eindruck. Mit "Kiah Royal" ziehen LaBrassBanda nun eine Bilanz der letzten Jahre voller Hits, ESC-Songs und unendlich viel Liveerfahrung. Das Album, das auch als Live-DVD erhältlich ist, beginnt mit zwei Songs aus "Übersee". "VW Jetta", dass schon als Albumversion eine gewisse Gemächlichkeit aufweist, unterscheidet sich lediglich in der etwas aufwendigeren Instrumentierung. "Bauersbua", das auch auf "Übersee" direkt nachfolgt, verwandelt sich vom zackigen Bläserstück in eine elegante Akustikgitarrenversion. "Der Mond" besitzt auf "Kiah Royal" keinerlei Ähnlichkeit zu "Mond" auf der Premium Edition von "Europa". Der popliteratische Schriftsteller und Musiker Rocko Schamoni dichtet sich als stiller Beobachter durch die loungige Nummer, die nur noch in sanften Ansätzen an LaBrassBanda erinnert. "Schweden" hingegen schlängelt sich trotz immer wieder einsetzendem Klaviergeplänkel entlang der lässigen Linie des Originals und lässt dabei stilvoll den ursprünglich starken Bass einfach weg. Ähnlich klavierlastig gestaltet sich "Ofree", das bereits als Liveversion auf "Live Olympiahalle München" zu finden war. Im nächsten Track wird aus "Da Dub" ("Habedieehre") "Peroni Pizza". Was auf den ersten Blick ein neues Stück zu sein scheint, entpuppt sich als weitere Loungenummer im Kuhstall. Ein paar Töne tiefer und um ein ganzes Stück langsamer wie das gleichnamige Stück auf "Europa" präsentiert sich "Holland". Unsere Gebete nach neuen Stücken als logische Konsequenz neuer Alben werden erst bei "40 Cent" erhört, der Adaption eines Stücks der Biermösl Blosn, die jenseits des Weißwurstäquators einen relativ niedrigen Bekanntheitsgrad aufweisen, in Bayern selbst jedoch gern gesehene Live- und Frühschoppengäste waren. Stofferl Well, der immer noch mit einem Teil der ehemaligen Blosn (übrigens bayrisch für Gang) und Gerhart Polt, gibt am Mikro Gas und 'rappt' sich durch die Milchpreispolitik. Der Bläserpop nimmt daraufhin Anleihen beim Buena Vista Social Club. Das Liebeslied auf die bayrische Volksfestkultur findet pünktlich zum Start der Wiesn mit "Bierzelt" eine Wiedergeburt. Und auch der einstige Hit der Band namens "Autobahn", der 2008 schon in meinem Schulhof die Herzen höher schlagen ließ, findet auf "Kiah Royal" seine Krönung in einer Akustikversion. Bis zum nächsten Höhepunkt mit Stephan Remmler höchstpersönlich am Mikrofon erfreuen uns LaBrassBanda mit neuen Versionen von "Ringlebleame" und "Hostasned". Letzteres gibts zum Vergleich auch schon auf "Live Olympiahalle München", ist aber diesmal eindeutig als klassische Wirtshausmusi einzuordnen. "Keine Sterne In Athen" kann man schon als Video bewundern. Statt sich romantisch-verklärt zu geben, erzählt der Song trotz hauchender Backgroundsängerinnen eine realistische Horror-Urlaubsstory im guten alten Trio-Stil. Einen zackigen Abschluss schaffen die Oberbayern mit "Rotes Hoserl", dem ESC-Song "Nackert", der damals eher deplaziert als repräsentativ rüberkam und "Tecno". Vorallem letzterer beweist als Mischung aus "Tubissimo" ("Habedieehre") und dem eigentlichen Song aus "Europa" einen gewissen Schneid. Einen Kuhstall als Location für ein Unplugged-Album erweist sich bei LaBrassBanda als hervorragende Wahl. Bei Konzerten - egal, ob im Club oder beim Festival - wird man oft mit dem Gefühl zurückgelassen, die Herren hätten alles in doppelter Geschwindigkeit runtergerasselt, um ihr Programm möglichst vollzupacken. Lässige Loungeelemente und ausgewählte Gäste in gemütlicher Stallamosphäre, bei der das gemächliche Kauen der Tiere förmlich zu hören ist, tut da nicht nur dem Hörer gut. In dieser Geschwindigkeit offenbaren sich erst recht die musikalischen Qualitäten der studierten Musiker und Rampensäue. © Laut
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Pop - Erschienen am 20. Oktober 2017 | RCA Local

Hi-Res
Es war einmal eine kleine Gemeinde im oberbayerischen Landeskreis Traunstein namens Übersee... Nein, das Projekt, eine Blasmusik-Kapelle aus Bayern welttauglich zu machen stammte nicht aus dem Übersee, an das man zunächst denken mag. Es begann mit dem Trompeter Stefan Dettl und dem innigen Wunsch, bayerische Blasmusik in die Welt hinaus zu tragen und ihr neuen Wind zu verleihen. Und dies tut er nun mit seinen Gefährten Andreas Hofmeir (Tuba), Oliver Wrage (Bass), Manuel Winbeck (Posaune) und Manuel da Coll (Schlagzeug), die er nicht etwa im Bierzelt, sondern am Strauss-Konservatorium München kennenlernte – ein Märchen vom Chiemsee, das nun schon 10 Jahre andauert. Und in diesen 10 Jahren haben die BrassBanda so einiges erlebt, sei es in sämtlichen Konzertsälen und auf Festivals im deutschsprachigen Raum, oder auf ihrer Weltreise, wo sie Omis aus Rio de Janeiro zum Tanzen brachten oder in Tokio mit Geschenken überhäuft wurden... Dieses Live-Album Around the World aus der Münchner Olympiahalle ist wie eine rasante Autobahn-Fahrt in die Geschichte dieser Truppe. Sie nehmen uns erneut mit auf ihre unglaubliche Fahrt vergangener Alben und den Genres, die sie am besten drauf haben: von der klassischen bayerischen Blasmusik bis hin zum Gypsy, Funk-Brass und Dub. Auf diesem Album liefern sie uns all die BrassBanda-Hits, die man erwartet: von Autobahn bis Bierzelt, Nackert oder Scheena Dog. Eine Gaudi! © SD
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Pop/Rock - Erschienen am 19. April 2008 | RCA Records Label

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Pop/Rock - Erschienen am 19. April 2009 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 24. Februar 2017 | RCA Local

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Pop - Erschienen am 7. Februar 2014 | EUROPA

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Pop - Erschienen am 24. Februar 2017 | RCA Local

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Pop/Rock - Erschienen am 19. April 2013 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 24. Juli 2015 | RCA Deutschland

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Pop - Erschienen am 24. Juli 2020 | Polydor

Seit 2007 verknüpft die bayrische Band LaBrassBanda die Blasmusik des Freistaats mit modernem Pop und kam damit auch schon mehrfach in die deutschen Top Ten. Mit dem im Juli 2020 veröffentlichten Danzn präsentiert die Gruppe um Stefan Dettl den Nachfolger zum im Februar 2017 erschienenen Around the World. Auch auf ihrem fünften Album bleibt die Truppe ihrem Sound treu - und der Titel ist Programm: Die Single "Discobauer" ist nicht die einzige Nummer, deren Rhythmus zur Bewegung einlädt. Zwischen beschwingten Blaspop-Songs wie "Kaffee vs. Bier" finden sich aber gelegentlich auch ruhigere Klänge ("Bach", "Stoi"). Das Album kam auf Platz 3 der deutschen Charts. © TiVo
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Pop - Erschienen am 11. Juli 2014 | RCA Deutschland

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Pop - Erschienen am 12. September 2014 | RCA Deutschland

Live im Kuhstall - perfekter können sich die Chiemgauer Buam um Frontmann Stefan Dettl gar nicht von ihrer Schokoladenseite zeigen. Live sind LaBrassBanda ohnehin eine Institution und reißen selbst den letzten Blasmusik-Miesepeter mit. Und der Kuhstall? Na, der erklärt sich von selbst. Für ihr zweites Live- und gleichzeitig erstes Kuhstallalbum, das den wundervoll bayrisch-humoristischen Namen "Kiah Royal" trägt, haben LaBrassBanda sogar den ein oder anderen illustren Gast zu sich geladen. Dass die Platte nicht nur durch die Anwesenheit von Rocko Schamoni und Stephan Remmler eine gewisse Eleganz im Gegensatz zu 360 km/h-Platten wie "Habedieehre" aufweist, bestätigt sich vor allem in der Instrumentierung. Die Standard-Brass-Besetzung wird aufgelockert von sanften Bongos und Percussioninstrumenten oder dem ein oder anderen Klavierstück. Bereits "Europa" machte einen sehr gereiften Eindruck. Mit "Kiah Royal" ziehen LaBrassBanda nun eine Bilanz der letzten Jahre voller Hits, ESC-Songs und unendlich viel Liveerfahrung. Das Album, das auch als Live-DVD erhältlich ist, beginnt mit zwei Songs aus "Übersee". "VW Jetta", dass schon als Albumversion eine gewisse Gemächlichkeit aufweist, unterscheidet sich lediglich in der etwas aufwendigeren Instrumentierung. "Bauersbua", das auch auf "Übersee" direkt nachfolgt, verwandelt sich vom zackigen Bläserstück in eine elegante Akustikgitarrenversion. "Der Mond" besitzt auf "Kiah Royal" keinerlei Ähnlichkeit zu "Mond" auf der Premium Edition von "Europa". Der popliteratische Schriftsteller und Musiker Rocko Schamoni dichtet sich als stiller Beobachter durch die loungige Nummer, die nur noch in sanften Ansätzen an LaBrassBanda erinnert. "Schweden" hingegen schlängelt sich trotz immer wieder einsetzendem Klaviergeplänkel entlang der lässigen Linie des Originals und lässt dabei stilvoll den ursprünglich starken Bass einfach weg. Ähnlich klavierlastig gestaltet sich "Ofree", das bereits als Liveversion auf "Live Olympiahalle München" zu finden war. Im nächsten Track wird aus "Da Dub" ("Habedieehre") "Peroni Pizza". Was auf den ersten Blick ein neues Stück zu sein scheint, entpuppt sich als weitere Loungenummer im Kuhstall. Ein paar Töne tiefer und um ein ganzes Stück langsamer wie das gleichnamige Stück auf "Europa" präsentiert sich "Holland". Unsere Gebete nach neuen Stücken als logische Konsequenz neuer Alben werden erst bei "40 Cent" erhört, der Adaption eines Stücks der Biermösl Blosn, die jenseits des Weißwurstäquators einen relativ niedrigen Bekanntheitsgrad aufweisen, in Bayern selbst jedoch gern gesehene Live- und Frühschoppengäste waren. Stofferl Well, der immer noch mit einem Teil der ehemaligen Blosn (übrigens bayrisch für Gang) und Gerhart Polt, gibt am Mikro Gas und 'rappt' sich durch die Milchpreispolitik. Der Bläserpop nimmt daraufhin Anleihen beim Buena Vista Social Club. Das Liebeslied auf die bayrische Volksfestkultur findet pünktlich zum Start der Wiesn mit "Bierzelt" eine Wiedergeburt. Und auch der einstige Hit der Band namens "Autobahn", der 2008 schon in meinem Schulhof die Herzen höher schlagen ließ, findet auf "Kiah Royal" seine Krönung in einer Akustikversion. Bis zum nächsten Höhepunkt mit Stephan Remmler höchstpersönlich am Mikrofon erfreuen uns LaBrassBanda mit neuen Versionen von "Ringlebleame" und "Hostasned". Letzteres gibts zum Vergleich auch schon auf "Live Olympiahalle München", ist aber diesmal eindeutig als klassische Wirtshausmusi einzuordnen. "Keine Sterne In Athen" kann man schon als Video bewundern. Statt sich romantisch-verklärt zu geben, erzählt der Song trotz hauchender Backgroundsängerinnen eine realistische Horror-Urlaubsstory im guten alten Trio-Stil. Einen zackigen Abschluss schaffen die Oberbayern mit "Rotes Hoserl", dem ESC-Song "Nackert", der damals eher deplaziert als repräsentativ rüberkam und "Tecno". Vorallem letzterer beweist als Mischung aus "Tubissimo" ("Habedieehre") und dem eigentlichen Song aus "Europa" einen gewissen Schneid. Einen Kuhstall als Location für ein Unplugged-Album erweist sich bei LaBrassBanda als hervorragende Wahl. Bei Konzerten - egal, ob im Club oder beim Festival - wird man oft mit dem Gefühl zurückgelassen, die Herren hätten alles in doppelter Geschwindigkeit runtergerasselt, um ihr Programm möglichst vollzupacken. Lässige Loungeelemente und ausgewählte Gäste in gemütlicher Stallamosphäre, bei der das gemächliche Kauen der Tiere förmlich zu hören ist, tut da nicht nur dem Hörer gut. In dieser Geschwindigkeit offenbaren sich erst recht die musikalischen Qualitäten der studierten Musiker und Rampensäue. © Laut
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Pop - Erschienen am 10. Juli 2020 | Polydor

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Pop - Erschienen am 19. Juni 2020 | Polydor

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Pop - Erschienen am 15. September 2017 | RCA Local

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Pop/Rock - Erschienen am 11. Februar 2013 | EUROPA

Wenn eine Band ihr Album "Europa" nennt, erwartet man vielleicht auch eine Art musikalische Reise durch den Kontinent. Vielleicht erwartet man auch eine Fusion diverser europäischer Musikstile von Beat zu Balkan. Die Wahrheit liegt beim dritten Studioalbum der Chiemgauer irgendwo dazwischen. "Tecno" beispielsweise: Mit munterem Stakkatorhythmus im Hintergrund eröffnen LaBrassBanda das elektronischste Studioalbum ihrer bisherigen Laufbahn. Vor allem im späteren Verlauf der Platte ("Frankreich") stellt sich ein lässig treibender Beat heraus, der eindeutig von Wrages Technohintergrund beherrscht wird. "Jaqueline" dagegen erinnert eher an älteres Material der Bläserbande. Fast schon in Balkanbeats abrutschend, wirkt die Nummer zwei jedoch mehr als Zugpferd für neue Experimente, wie beispielsweise "Holland". Leiernder Gesang, leise Eröffnungssoli von Dettl an der Trompete und auf Ansage einsetzender Bass überholt "Jaqueline" auf Anhieb und macht Bock auf mehr. Weiter gehts mit "Schweden" im hohen Norden, wo straighte Bassline auf langgezogenes Posaunenspiel trifft. Ziemlich ungewöhnlich quetscht sich hier noch Stefan Dettls leicht verzerrte Stimme dazwischen mit Zeilen wie "Die Sunn scheint, schaus o. Vergiss ois, gehs o." ("Die Sonne scheint, schau sie dir an. Vergiss alles, geh es an.") ein sich fast schon sphärisch erhebendes Gesamtwerk. Wenn sich gegen Ende alle Ebenen vom Mischpult bis zum Mundstück übereinander schieben, fühlt man sich vielleicht ein bisschen vor den Kopf gestoßen. Aber LaBrassBanda wissen ganz genau, wie sie den Liebhaber des Bewährten wieder für sich begeistern. "Z'spat dro" ("Zu spät dran") stimmt vorne wie hinten. Tanzbare Bläsersounds treffen auf Doublebass und herrlich alltagsnahe Texte. Noch bevor die Hälfte von "Europa" rum ist, reiht sich ein bereits veröffentlichter Track ein. Mit "Nackert" haben die Chiemgauer nicht nur textlich den Mainstream des Eurovision Vorentscheids verfehlt. Nach anfänglichem Schmuseteil verliert die erste Singleauskopplung leider insgesamt schnell an Biss. Gut, dass in "Sarajevo" ein interessantes Instrumentalintermezzo zur Albummitte zu finden ist. Auf der zweiten Hälfte sind LaBrassBanda kaum noch wieder zu erkennen. Synthie- und Delayeinlagen sowie früher 90er Disco dominieren "Frankreich". Die Bläserfraktion ist minimiert. In "Russland" spielen die Chiemgauer sich scheinbar über Tundren und Einöden hinweg und stimmen dabei nachdenklich an Stelle von tanzbar. "Western" und "Griechenland" wechseln die musikalischen Einflüsse anschließend wie die Unterhosen. Swing trifft wabernden Bass trifft auf Blechbläser. Und noch geht Dettl, daColl, Wrage, Hofmeir und Winbeck nicht die Puste aus. Lässig bewegen sie sich mit "Vogerl" in Richtung Finale. In "Opa" scheinen LaBrassBanda erneut zu alter Form zurückgefunden zu haben. Mitsing-Refrains, Einfallreichtum beim Songwriting und ein kräftiger Schub an Blasinstrumenten. Last but not least werden sie sich auch bei "Hymne " scheinbar nicht ganz über ihren Schwerpunkt nicht ganz einig. Klar, ist jedoch, dass die eingeschobenen Textfragmente - wie schon bei "Suniachtn" - sich einem Mantra ähnlich mit Tuba, Trompete und Posaune zu einem Abschiedsgruß der besonderen Art vereinen. Ein letztes Mal wiegt der langsame Takt den Hörer in wohliger Wärme und lässt trotzdem so manche Frage offen. Das Gesamtbild ist geprägt von elektronischen Beats und zeitweiliger Basslastigkeit; auch von Dettls Gesang. Dabei tritt der Text, der nach wie vor in bayrischer Mundart gehalten ist, hinter die Form. "Europa" bildet so ein Sammelsurium der musikalischen Brillanz der einzelnen Bandmitglieder und wendet sich vom Image der Spaß-Brasscombo ab, die von Auftritt zu Auftritt zieht, um gute Laune zu verbreiten. Gar keine schlechte Idee. © Laut
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Pop - Erschienen am 10. Juli 2020 | Polydor

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Pop - Erschienen am 27. September 2019 | Polydor

Seit 2007 verknüpft die bayrische Band LaBrassBanda die Blasmusik des Freistaats mit modernem Pop und kam damit auch schon mehrfach in die deutschen Top Ten. Mit dem im Juli 2020 veröffentlichten Danzn präsentiert die Gruppe um Stefan Dettl den Nachfolger zum im Februar 2017 erschienenen Around the World. Auch auf ihrem fünften Album bleibt die Truppe ihrem Sound treu - und der Titel ist Programm: Die Single "Discobauer" ist nicht die einzige Nummer, deren Rhythmus zur Bewegung einlädt. Zwischen beschwingten Blaspop-Songs wie "Kaffee vs. Bier" finden sich aber gelegentlich auch ruhigere Klänge ("Bach", "Stoi"). Das Album kam auf Platz 3 der deutschen Charts. © TiVo

Der Interpret

LaBrassBanda im Magazin