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Die Alben

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2011 | Roc Nation - RocAFella - IDJ

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 22. August 2011 | Roc Nation - RocAFella - IDJ

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks
„Watch the Throne” von den Rap-Superstars Jay-Z und Kanye West alias The Throne war ursprünglich als EP gedacht, nahm jedoch vor seiner Veröffentlichung als komplettes Album eine Reihe von Formen an. Das aggressive und prahlerische Album, das im Januar 2011 im Mercer Hotel in New York City konkretisiert wurde, präsentiert Gastauftritte von Beyoncé, Frank Ocean und Elly Jackson von La Roux; beim Schreiben und der Produktion gab es Beistand von Kollegen wie Swizz Beatz, The Neptunes, RZA, Om’Mas Keith und Terius „The-Dream” Nash. © TiVo
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 22. August 2011 | Roc Nation - RocAFella - IDJ

Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks
„Watch the Throne” von den Rap-Superstars Jay-Z und Kanye West alias The Throne war ursprünglich als EP gedacht, nahm jedoch vor seiner Veröffentlichung als komplettes Album eine Reihe von Formen an. Das aggressive und prahlerische Album, das im Januar 2011 im Mercer Hotel in New York City konkretisiert wurde, präsentiert Gastauftritte von Beyoncé, Frank Ocean und Elly Jackson von La Roux; beim Schreiben und der Produktion gab es Beistand von Kollegen wie Swizz Beatz, The Neptunes, RZA, Om’Mas Keith und Terius „The-Dream” Nash. © TiVo
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 7. Juli 2017 | Roc Nation - Jay-Z

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Shawn Carter alias Jay-Z hat sich für 4:44 eindeutig eine Zielscheibe ausgesucht und es handelt sich dabei nicht um Kanye, Kendrick oder sonst einen seiner Kollegen. Nein, der Rapper aus Brooklyn ist hier sein eigener Feind. Mit 47 Jahren muss Jay-Z keinem mehr etwas beweisen und Jay-Z möchte keine Konkurrenten beeindrucken oder versuchen, mit der neuen Generation mithalten zu können, sondern sieht dieses Album eher als eine Art Therapie an. Eine Therapie, die es in sich hat! Solide. Robust. Mit einem sehr schönen Design. Das von vorne bis hinten von Ernest Dion Wilson alias No I.D. produzierte dreizehnte Album (Jay-Z hat in der Vergangenheit sehr selten diese wichtige Aufgabe nur einem einzigen Produzenten anvertraut) bleibt dem grundlegenden Stil seines Autors treu. Man findet hierdrauf keine Elektro-Einflüsse oder moderne Beats, Jay-Z klingt hier ganz wie Jay-Z - mit groovigen Samples (Fugees, Stevie Wonder, Funk Inc., Donny Hathaway etc.), über die er seine introspektiven Reime über seine ehelichen Turbulenzen mit Ehefrau Beyoncé (die übrigens auf Family Feud ebenfalls zu Wort kommt), seinen Status und sein Ego legt. Sogar beim Featuring bleibt er schlicht und beschränkt sich dabei lediglich auf Frank Ocean und Damian Marley als Gäste. Schnell wird beim Hören von 4:44 eine beeindruckende Präzision und eine gewisse Form der Perfektion deutlich. Jay-Z hat uns bereits etliche Male mit revolutionärer Musik überrascht, dies ist hier nun nicht mehr sein Ziel. Mit diesem Album möchte er vielmehr seinen Platz auf dem Thron verteidigen und weiterhin respektiert werden. Diese Mission ist ihm wohl gelungen. © MD/Qobuz
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 22. November 2010 | Roc Nation - IDJ

Vorstellen muss sich Shawn Cortey Carter wahrlich nicht mehr. Ob "The Hits Collection" im Werdegang des 40-Jährigen vom Crackdealer zur Rap-Legende als Zwischenzeugnis, Retrospektive oder Mini-Hit-Sammlung fungiert, ist ganz egal, doch sie repräsentiert den beeindruckenden Backkatalog des Künstlers einfach nur bestmöglich. Dabei setzt der Jigga nicht auf statistische Ausgewogenheit seiner bislang veröffentlichten Alben zur Tracklist. Das Konzept der Zusammenstellung liegt in einer Auswahl der größten Songs und persönlich favorisierten Perlen. Für den Die-Hard-Fan der ersten Stunde wie auch für die später geborene Gemeinde seiner Anhänger. Jay-Z, der Vater, im Konflikt, seine liebsten Kinder auszuwählen. Zwar veröffentlichte er 2002 bereits einen kleinen Überblick seiner noch jungen Karriere ("Chapter One"), das seine Fortsetzung niemals bekommen sollte, trotzdem oder genau deshalb steht dem "Greatest Rapper of All-Times" ein Klassiker-Archiv nach elf Solo-Alben mehr als zu. Obwohl "The Black Album" und "The Blueprint 3" alleine die Hälfte aller Beiträge beisteuern, gewährt "The Hits Collection" einen adäquaten Überblick der Qualität, Vielseitigkeit und den musikalischen Auszeichnungen von J-Hova. Lohnenswerter dürfte trotz alldem die Limited Collectors Box sein, die neben einem üppigen Fotobuch auch fünf nie erschienene Raritäten beinhaltet. So ist "The Hits Collection (Volume One)" nicht mehr als die "Sammlung seiner Hits", aber definitiv auch nicht weniger. Und was der Jigga sagt, ist schließlich Gesetz ("This is death of autotune, ah moment of silence"). Wer sich an dem Status "Greatest Rapper of All-Times" stört, dem seien die nüchternen Eckdaten nochmals kurz vorgehalten: Elf (von elf) Nummer 1-Solo-Alben in den US-Charts, zehn Grammys, 50 Millionen verkaufte Platten, Labelchef von Def Jam, Gründer von Roc-A-Fella Records (samt Roc-Nation und Rocawear), erster Hip Hop-Künstler als Headliner des Glastonbury-Festivals, Eigentümer des 40/40 Clubs, Miteigentümer der New Jersey Nets. Nebenbei brachte er auf noch die Karrieren von globalen Pop-Playern wie Rihanna oder Ne-Yo zum Rollen. Auch für die von Barack Obama leistete er einen Beitrag. "I'm the new Sinatra, and since I made it here, I can make it anywhere, Yeah they love me everywhere". © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2009 | Roc Nation - Jay-Z

Der Jay-Z'schen Release-Logik folgend, müsste "The Blueprint 3" eigentlich enttäuschen. Von seinem bahnbrechenden Debüt "Reasonable Doubt" abgesehen, zeichnen seine nachfolgenden Alben eine alternierende Sinus-Kurve mit "In My Lifetime, Vol. 1", "Vol. 3...Life and Times of S. Carter", "The Blueprint", "The Black Album" und "American Gangster" am oberen Ende und den dazwischen veröffentlichten Alben auf der Talsohle. An Chartsplatzierungen ist diese Theorie freilich nicht zu falsifizieren - seit "Vol. 2...Hard Knock Life" landete jeder Longplayer auf Platz eins der US-Charts. Dabei war der große Jigga nie ein Single-Künstler, denn einen eigenen Nummer Eins-Hit hatte der ehemalige Drogendealer aus den Marcy Projects - man mag es kaum glauben - tatsächlich noch nie. Wie also passt das neue Werk des derzeit unbestreitbar bekanntesten Vertreters des Rap in die vorgestellte VÖ-Sinuskurven-Theorie? Nun, es passt nicht, weil es passt! Jay-Zs elftes Studioalbum ist weit von einer Enttäuschung entfernt. Im vor sich hin darbenden Genre gleicht es einer hellen Freude: Mit ein wenig Abstand betrachtet, ist es eine grundsolide Vorstellung eines außergewöhnlichen MCs. Dass es dazu kommen könnte, pfiffen die Spatzen erstmals von den Dächern, als im Frühjahr in den einschlägigen Blogs ein bouncender Timbo-Swinger auftauchte und der Jigga Man auf dem herrlich nonchalanten "Ain't I" die Rückkehr des Blueprint-Messias verkündete. Jay-Z sprach "I'm still winnin' and I'm no where near finished", DJ Clue brüllte irgendwas von "Off that Blueprint 3, baby!" und recht schnell war klar, dass sich die Hip Hop-Welt auf etwas gefasst machen muss. Die letzten Zweifler frühstückte Jay-Z schließlich mit dem ganz großen Statement ab. In seiner Rolle als inoffizieller Genre-Präsident rasselte er pünktlich zu Sommerbeginn mit den Säbeln und proklamierte kurzerhand den "Death Of Auto-Tune": besser kann man nicht mit der Faust auf den Tisch hauen. Die Weichen für die Erfüllung des "Blueprint"-Konzepts waren somit gelegt. Als am 11. September 2001 die Türme des World Trade Centers kollabierten und Jay-Z am gleichen Tag den ersten "Blueprint"-Teil veröffentlichte, konnte er auf die besten Beats des Genres zurückgreifen. Acht Jahre später brilliert Sean Carter überwiegend mit seinen Rap-Skills - ein mächtiges Gütesiegel für sein Rap-Talent, aber ein leichtes Armutszeugnis für seine beatbastelnden Kollegen. Bestes Beispiel: "Empire State Of Mind". Trotz Drum-Programming, das einem die Füße einschlafen lässt, macht der Jigga mit seinem Flow aus der Schmalznummer mit Alicia Keys eine New York-Hymne auf Sinatra-Niveau. Insbesondere Timbaland liefert Jay-Z drei unaufregende Beats, die er lieber für seine Pop-Übernahmepläne mit Frau Furtado im Schrank gelassen hätte. Aber auch hier kann der Protagonist - wie bei "Venus Vs. Mars" - mit seiner stimmlichen Rhythmik bei Fließband-Raps den Karren aus dem Dreck ziehen. Ganz unfehlbar ist jedoch auch Jay-Z nicht: Bei Kanyes Schnapsidee, den Alphaville-Gassenhauer "Forever Young" mit ein paar Drums zu unterlegen, sind sogar ihm die Hände gebunden. So hat eben auch "Blueprint 3" seinen Totalausfall. Vier Minuten, die zu verschmerzen sind, wenn Jay-Z bereits im ersten Song dem Genre die richtigen Fragen stellt: "What we talking about? Cause I ain't got time. For what people be talking about all the time." Die Radio-Single mit Rihanna meistert den schmalen Grat zwischen Anspruch und Breitenwirkung ("Run This Town"). Mit Young Jeezy und Inkredibles-Instrumental erfreut man die weniger massenkompatiblen Zuhörer mit krimineller Energie ("Real As It Gets"). Mit der Unterstützung von KiD CuDi, Drake und J.Cole hangelt sich der Jigga Man gekonnt am Puls der Zeit entlang. Dem ehemaligen Def Jam-Boss ist kein Meilenstein gelungen. Aber nur Berufsnörgler nennen "Blueprint 3" eine Enttäuschung. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 22. November 2010 | Roc Nation - Jay-Z

Vorstellen muss sich Shawn Cortey Carter wahrlich nicht mehr. Ob "The Hits Collection" im Werdegang des 40-Jährigen vom Crackdealer zur Rap-Legende als Zwischenzeugnis, Retrospektive oder Mini-Hit-Sammlung fungiert, ist ganz egal, doch sie repräsentiert den beeindruckenden Backkatalog des Künstlers einfach nur bestmöglich. Dabei setzt der Jigga nicht auf statistische Ausgewogenheit seiner bislang veröffentlichten Alben zur Tracklist. Das Konzept der Zusammenstellung liegt in einer Auswahl der größten Songs und persönlich favorisierten Perlen. Für den Die-Hard-Fan der ersten Stunde wie auch für die später geborene Gemeinde seiner Anhänger. Jay-Z, der Vater, im Konflikt, seine liebsten Kinder auszuwählen. Zwar veröffentlichte er 2002 bereits einen kleinen Überblick seiner noch jungen Karriere ("Chapter One"), das seine Fortsetzung niemals bekommen sollte, trotzdem oder genau deshalb steht dem "Greatest Rapper of All-Times" ein Klassiker-Archiv nach elf Solo-Alben mehr als zu. Obwohl "The Black Album" und "The Blueprint 3" alleine die Hälfte aller Beiträge beisteuern, gewährt "The Hits Collection" einen adäquaten Überblick der Qualität, Vielseitigkeit und den musikalischen Auszeichnungen von J-Hova. Lohnenswerter dürfte trotz alldem die Limited Collectors Box sein, die neben einem üppigen Fotobuch auch fünf nie erschienene Raritäten beinhaltet. So ist "The Hits Collection (Volume One)" nicht mehr als die "Sammlung seiner Hits", aber definitiv auch nicht weniger. Und was der Jigga sagt, ist schließlich Gesetz ("This is death of autotune, ah moment of silence"). Wer sich an dem Status "Greatest Rapper of All-Times" stört, dem seien die nüchternen Eckdaten nochmals kurz vorgehalten: Elf (von elf) Nummer 1-Solo-Alben in den US-Charts, zehn Grammys, 50 Millionen verkaufte Platten, Labelchef von Def Jam, Gründer von Roc-A-Fella Records (samt Roc-Nation und Rocawear), erster Hip Hop-Künstler als Headliner des Glastonbury-Festivals, Eigentümer des 40/40 Clubs, Miteigentümer der New Jersey Nets. Nebenbei brachte er auf noch die Karrieren von globalen Pop-Playern wie Rihanna oder Ne-Yo zum Rollen. Auch für die von Barack Obama leistete er einen Beitrag. "I'm the new Sinatra, and since I made it here, I can make it anywhere, Yeah they love me everywhere". © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 1998 | Roc Nation - Jay-Z

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. November 2004 | Warner Records - Roc-A-Fella

Mash-ups -- two songs stuck together that were never meant to be stuck together -- have their roots in the bedrooms and basements of computer-savvy music geeks who spend countless hours sticking Christina Aguilera's vocals over the Strokes' chugging backbeat or Missy Elliott's raps over George Michael, Joy Division, the Cure, and about a thousand others. MP3s were the medium of choice, white-label 12"s a distant second. It seemed like it was time to put a fork in the pranky genre when collections like The Best Bootlegs in the World Ever and Soulwax's As Heard on Radio Soulwax series exposed the mash-up to a wider audience, but then Danger Mouse came along. His headline-making Grey Album -- Jay-Z's Black Album vs. the Beatles' White Album -- inspired a ton of spirited imitations, and most likely the MTV-spawned, artists-involved Collision Course. The fact that the artists are involved with the project totally goes against the mash-up philosophy, but luckily Linkin Park -- who are revealed through the DVD as the main architects of the EP -- have that pop-loving prankster spirit and don't let their high-profile, well-funded life ruin it. The liner notes talk of a "once-in-a-lifetime performance" and "music history," but Collision Course is just plain old fun and all the better because of it. Jay-Z's "Dirt Off Your Shoulder" sits nicely on top of Linkin Park's "Lying from You" on the CD's studio version, but it's the fist-pumping live version on the DVD that really justifies Collision Course's existence. The Z-man -- who's "retired" from the rap game while being busier than ever -- has had his excellent "99 Problems" rocked up before, so the version here with Linkin Park's "Points of Authority" and "One Step Closer" isn't so much the revelation the liner-note hyperbole makes it out to be, but it's got an awesome beat and you can still dance to it. If the CD were released on its own, the collection wouldn't be as exciting. Linkin Park's genuine excitement about the project on the "behind the scenes" segment of the DVD is infectious, and watching the furious and fast teaming of "Jigga What/Faint" teeter on the edge of falling apart is gripping. Check the DVD first, and then throw the CD in the car for when you feel half-mack, half-punk. It's doubtful mash-ups will survive corporate handling this well again, and to paraphrase a post-show Linkin Parker, Collision Course is awesomely fun. © David Jeffries /TiVo
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 14. November 2003 | Roc Nation - Jay-Z

Jay-Z verlässt das Rapgame wie der Gladiator die Arena. "Are you not entertained", fragt Hollywood-Star Russell Crowe im Intro zum bombastischen "What More Can I Say" rhetorisch. Und die Meute johlt jubelnd, während Maximus die Schwerter auf den blutigen Sand der Arena schmeißt. Aber geht auch Jay-Z mit dem "Black Album" als Sieger aus seinem letzten Kampf hervor? Der Anfang kommt auf jeden Fall mit ganz viel Pathos und Tränen, wie es sich für ein würdiges Abschiedsspiel gehört. Über einen rührenden The Chi-Lites-Loop von Just Blaze preist der Jiggaman den "4th December", seinen Geburtstag. Auch seine Mutter darf ihre Liebe zum Sohnemann äußern, die dann solch prächtige Blüten treibt wie "He was the last of my four children. The only one who didin't give any pain when I gave birth to him. Since then I knew he was a special child". Da schmilzt selbst das 'ice' um seinen Hals. Trotz Rücktrittsschmalz zeigt sich Jay-Z oft von seiner sympathischen Seite. Das famose, von Kanye West produzierte "Encore" schwebt federleicht auf den Thron "Rapsong des Jahres", inklusive purem Hip Hop-Hook: "Now can I get an encore, do you want more. Cookin raw with the Brooklyn boy. So for one last time I need y'all to roar." Das "schwarze Album" erinnert mit dem ausgeprägten Soul-Touch stark an sein Meisterwerk "The Blueprint", obwohl eine Rückbesinnung zu "Reasonable Doubt"-Zeiten angekündigt war. Doch DJ Premieroder Clark Kent sucht man ebenso vergeblich wie Dr. Dre oder The Roots. Zweimal an den Start gehen dagegen die Neptunes, ausnahmsweise ohne festgelegte Club-Regentschaft. "Allure" sonnt sich entspannt in N.E.R.D.-Atmosphäre, und die Single "Change Clothes" groovt melancholisch im Midtempo-Bereich. Auf "Change Clothes" hört man gar überraschendes Understatement: "He is to the Eastcoast what Snoop is To the West, what Scarface is to Houston." Das kennen wir aus dem bereits erwähnten "What More Can I Say" anders, reimt dort Jay-Z doch: "I'm supposed to be number one on everybody list. We'll see what happens when I no longer exist." Was nach seinem Ausscheiden passiert, ist jedoch noch Zukunftsmusik. Hier und heute spielt Jay-Z gekonnt seine Stärken aus. Eine davon: die Unberechenbarkeit. Mit seinem alten Bounce-Buddie Timbaland hüpft er dieses Mal nur ganz vorsichtig Richtung Dancefloor, da die Synthies fast traurig zirpen und quietschen. Dafür regiert ein Club-Monster der etwas anderen Hip Hop-Art das Album. DJ Quicks fährt für seine Interpretation von Madonnas "Justify My Love" ein Elektro-Brett auf, dass es Indie-Luschen die Adidas-Streifen von den Trainingsjacken blättert. Eher Latin-Flavors bedient dagegen Kanye Wests "Lucifer" mit dem hypnotischen "I Chase The Devil"-Sample von Max Romeo. Etwas weniger euphorisch fällt die Freude dagegen bei 9th Wonders "Threat" und Rick Rubins "99 Problems" aus. Ersterer verliert mit seinem R. Kelly-Sample schnell an Reiz, während letzterer zwar wie ein Run DMC-Old School-Monster walzt, dem ein klein wenig mehr Feinarbeit aber nicht geschadet hätte. Widmen wir uns jedoch dem Moment der Wahrheit, "The Moment Of Clarity". Der von Eminem zusammengeschraubte Song bietet typischen Slim Shady-Sound, die Lyrics von Shawn Carter sorgen jedoch für die absolute Maulsperre: "If skills sold, truth be told, I'd probably be lyrically, Talib Kweli. Truthfully I wanna rhyme like Common Sense. But I did five mill' - I ain't been rhymin like Common since". Da ist wohl jedes weitere Wort überflüssig. Jay-Z gibt Props an den Hip Hop-Underground und lässt hoffentlich mit diesen paar Zeilen alle Hater verstummen, die nur schwarz oder weiß, nur Club oder Def Jux kennen. Jay-Z kümmert sich nicht um solche Dummheiten und verlässt mit "My 1st Song" stilecht und angenehm unpathetisch die Arena. Natürlich als Sieger, auch wenn "The Black Album" kein absolutes "Illmatic"-generiertes Klassikerpotential besitzt. Trotzdem ist es fragwürdig, dass Jay-Z nach einem solch starken Album nur aus Lustlosigkeit das Rappen aufgibt. P.S.: Dass Russell Crow aka Gladiator Maximus nach der anfangs erwähnten Kino-Szene noch drei weitere Kämpfe in der Arena bestritt, bevor er das Zeitliche segnete, gibt Anlass zur Vermutung, Jay-Z habe sein Comeback bereits im Hinterkopf. Nicht umsonst wird er immer mit einem gewissen Michael Jordan verglichen. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2009 | Roc-A-Fella

Der Jay-Z'schen Release-Logik folgend, müsste "The Blueprint 3" eigentlich enttäuschen. Von seinem bahnbrechenden Debüt "Reasonable Doubt" abgesehen, zeichnen seine nachfolgenden Alben eine alternierende Sinus-Kurve mit "In My Lifetime, Vol. 1", "Vol. 3...Life and Times of S. Carter", "The Blueprint", "The Black Album" und "American Gangster" am oberen Ende und den dazwischen veröffentlichten Alben auf der Talsohle. An Chartsplatzierungen ist diese Theorie freilich nicht zu falsifizieren - seit "Vol. 2...Hard Knock Life" landete jeder Longplayer auf Platz eins der US-Charts. Dabei war der große Jigga nie ein Single-Künstler, denn einen eigenen Nummer Eins-Hit hatte der ehemalige Drogendealer aus den Marcy Projects - man mag es kaum glauben - tatsächlich noch nie. Wie also passt das neue Werk des derzeit unbestreitbar bekanntesten Vertreters des Rap in die vorgestellte VÖ-Sinuskurven-Theorie? Nun, es passt nicht, weil es passt! Jay-Zs elftes Studioalbum ist weit von einer Enttäuschung entfernt. Im vor sich hin darbenden Genre gleicht es einer hellen Freude: Mit ein wenig Abstand betrachtet, ist es eine grundsolide Vorstellung eines außergewöhnlichen MCs. Dass es dazu kommen könnte, pfiffen die Spatzen erstmals von den Dächern, als im Frühjahr in den einschlägigen Blogs ein bouncender Timbo-Swinger auftauchte und der Jigga Man auf dem herrlich nonchalanten "Ain't I" die Rückkehr des Blueprint-Messias verkündete. Jay-Z sprach "I'm still winnin' and I'm no where near finished", DJ Clue brüllte irgendwas von "Off that Blueprint 3, baby!" und recht schnell war klar, dass sich die Hip Hop-Welt auf etwas gefasst machen muss. Die letzten Zweifler frühstückte Jay-Z schließlich mit dem ganz großen Statement ab. In seiner Rolle als inoffizieller Genre-Präsident rasselte er pünktlich zu Sommerbeginn mit den Säbeln und proklamierte kurzerhand den "Death Of Auto-Tune": besser kann man nicht mit der Faust auf den Tisch hauen. Die Weichen für die Erfüllung des "Blueprint"-Konzepts waren somit gelegt. Als am 11. September 2001 die Türme des World Trade Centers kollabierten und Jay-Z am gleichen Tag den ersten "Blueprint"-Teil veröffentlichte, konnte er auf die besten Beats des Genres zurückgreifen. Acht Jahre später brilliert Sean Carter überwiegend mit seinen Rap-Skills - ein mächtiges Gütesiegel für sein Rap-Talent, aber ein leichtes Armutszeugnis für seine beatbastelnden Kollegen. Bestes Beispiel: "Empire State Of Mind". Trotz Drum-Programming, das einem die Füße einschlafen lässt, macht der Jigga mit seinem Flow aus der Schmalznummer mit Alicia Keys eine New York-Hymne auf Sinatra-Niveau. Insbesondere Timbaland liefert Jay-Z drei unaufregende Beats, die er lieber für seine Pop-Übernahmepläne mit Frau Furtado im Schrank gelassen hätte. Aber auch hier kann der Protagonist - wie bei "Venus Vs. Mars" - mit seiner stimmlichen Rhythmik bei Fließband-Raps den Karren aus dem Dreck ziehen. Ganz unfehlbar ist jedoch auch Jay-Z nicht: Bei Kanyes Schnapsidee, den Alphaville-Gassenhauer "Forever Young" mit ein paar Drums zu unterlegen, sind sogar ihm die Hände gebunden. So hat eben auch "Blueprint 3" seinen Totalausfall. Vier Minuten, die zu verschmerzen sind, wenn Jay-Z bereits im ersten Song dem Genre die richtigen Fragen stellt: "What we talking about? Cause I ain't got time. For what people be talking about all the time." Die Radio-Single mit Rihanna meistert den schmalen Grat zwischen Anspruch und Breitenwirkung ("Run This Town"). Mit Young Jeezy und Inkredibles-Instrumental erfreut man die weniger massenkompatiblen Zuhörer mit krimineller Energie ("Real As It Gets"). Mit der Unterstützung von KiD CuDi, Drake und J.Cole hangelt sich der Jigga Man gekonnt am Puls der Zeit entlang. Dem ehemaligen Def Jam-Boss ist kein Meilenstein gelungen. Aber nur Berufsnörgler nennen "Blueprint 3" eine Enttäuschung. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 18. Dezember 2001 | Roc Nation - Jay-Z

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 4. Juli 2013 | Roc Nation - Jay-Z

Booklet
Erstveröffentlicht über eine eigene Handy-App erschien 2013 das dreizehnte Studioalbum von Jay-Z, seines Zeichens einer der einflussreichsten US-amerikanischen Rapper seit den 90er Jahren. Obwohl Magna Carta Holy Grail 16 neue Songs präsentiert, ist der eine oder andere Sound durchaus bekannt: In "Heaven" etwa wurde "Losing My Religion" eingearbeitet, im Titeltrack wird der Hörer mit Nirvanas "Smells Like Teen Spirit" konfrontiert. Auch auf Seiten der Features wird auf Prominenz gesetzt: Auf dem Track "Oceans" singt Frank Ocean, für "Holy Grail" lieh Justin Timberlake seine Stimme. Als Produzenten arbeiteten neben Timbaland und Jerome "J-Roc" Harmon, die den Großteil des Albums betreuten, unter anderem auch Pharrell Wiliams und Swizz Beatz; zusätzlich hatte Rick Rubin seine Finger im Spiel. Magna Carta Holy Grail erreichte in Amerika, England und der Schweiz die Spitze der Charts; in Amerika wurde das Album gleich am Tag seines Erscheinens mit Platin ausgezeichnet. © TiVo
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 1997 | Roc Nation - Jay-Z

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 14. November 2003 | Roc Nation - Jay-Z

Jay-Z verlässt das Rapgame wie der Gladiator die Arena. "Are you not entertained", fragt Hollywood-Star Russell Crowe im Intro zum bombastischen "What More Can I Say" rhetorisch. Und die Meute johlt jubelnd, während Maximus die Schwerter auf den blutigen Sand der Arena schmeißt. Aber geht auch Jay-Z mit dem "Black Album" als Sieger aus seinem letzten Kampf hervor? Der Anfang kommt auf jeden Fall mit ganz viel Pathos und Tränen, wie es sich für ein würdiges Abschiedsspiel gehört. Über einen rührenden The Chi-Lites-Loop von Just Blaze preist der Jiggaman den "4th December", seinen Geburtstag. Auch seine Mutter darf ihre Liebe zum Sohnemann äußern, die dann solch prächtige Blüten treibt wie "He was the last of my four children. The only one who didin't give any pain when I gave birth to him. Since then I knew he was a special child". Da schmilzt selbst das 'ice' um seinen Hals. Trotz Rücktrittsschmalz zeigt sich Jay-Z oft von seiner sympathischen Seite. Das famose, von Kanye West produzierte "Encore" schwebt federleicht auf den Thron "Rapsong des Jahres", inklusive purem Hip Hop-Hook: "Now can I get an encore, do you want more. Cookin raw with the Brooklyn boy. So for one last time I need y'all to roar." Das "schwarze Album" erinnert mit dem ausgeprägten Soul-Touch stark an sein Meisterwerk "The Blueprint", obwohl eine Rückbesinnung zu "Reasonable Doubt"-Zeiten angekündigt war. Doch DJ Premieroder Clark Kent sucht man ebenso vergeblich wie Dr. Dre oder The Roots. Zweimal an den Start gehen dagegen die Neptunes, ausnahmsweise ohne festgelegte Club-Regentschaft. "Allure" sonnt sich entspannt in N.E.R.D.-Atmosphäre, und die Single "Change Clothes" groovt melancholisch im Midtempo-Bereich. Auf "Change Clothes" hört man gar überraschendes Understatement: "He is to the Eastcoast what Snoop is To the West, what Scarface is to Houston." Das kennen wir aus dem bereits erwähnten "What More Can I Say" anders, reimt dort Jay-Z doch: "I'm supposed to be number one on everybody list. We'll see what happens when I no longer exist." Was nach seinem Ausscheiden passiert, ist jedoch noch Zukunftsmusik. Hier und heute spielt Jay-Z gekonnt seine Stärken aus. Eine davon: die Unberechenbarkeit. Mit seinem alten Bounce-Buddie Timbaland hüpft er dieses Mal nur ganz vorsichtig Richtung Dancefloor, da die Synthies fast traurig zirpen und quietschen. Dafür regiert ein Club-Monster der etwas anderen Hip Hop-Art das Album. DJ Quicks fährt für seine Interpretation von Madonnas "Justify My Love" ein Elektro-Brett auf, dass es Indie-Luschen die Adidas-Streifen von den Trainingsjacken blättert. Eher Latin-Flavors bedient dagegen Kanye Wests "Lucifer" mit dem hypnotischen "I Chase The Devil"-Sample von Max Romeo. Etwas weniger euphorisch fällt die Freude dagegen bei 9th Wonders "Threat" und Rick Rubins "99 Problems" aus. Ersterer verliert mit seinem R. Kelly-Sample schnell an Reiz, während letzterer zwar wie ein Run DMC-Old School-Monster walzt, dem ein klein wenig mehr Feinarbeit aber nicht geschadet hätte. Widmen wir uns jedoch dem Moment der Wahrheit, "The Moment Of Clarity". Der von Eminem zusammengeschraubte Song bietet typischen Slim Shady-Sound, die Lyrics von Shawn Carter sorgen jedoch für die absolute Maulsperre: "If skills sold, truth be told, I'd probably be lyrically, Talib Kweli. Truthfully I wanna rhyme like Common Sense. But I did five mill' - I ain't been rhymin like Common since". Da ist wohl jedes weitere Wort überflüssig. Jay-Z gibt Props an den Hip Hop-Underground und lässt hoffentlich mit diesen paar Zeilen alle Hater verstummen, die nur schwarz oder weiß, nur Club oder Def Jux kennen. Jay-Z kümmert sich nicht um solche Dummheiten und verlässt mit "My 1st Song" stilecht und angenehm unpathetisch die Arena. Natürlich als Sieger, auch wenn "The Black Album" kein absolutes "Illmatic"-generiertes Klassikerpotential besitzt. Trotzdem ist es fragwürdig, dass Jay-Z nach einem solch starken Album nur aus Lustlosigkeit das Rappen aufgibt. P.S.: Dass Russell Crow aka Gladiator Maximus nach der anfangs erwähnten Kino-Szene noch drei weitere Kämpfe in der Arena bestritt, bevor er das Zeitliche segnete, gibt Anlass zur Vermutung, Jay-Z habe sein Comeback bereits im Hinterkopf. Nicht umsonst wird er immer mit einem gewissen Michael Jordan verglichen. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 6. November 2007 | Roc Nation - Jay-Z

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Als Shawn Corey Carter vor knapp drei Jahren den Chefsessel im Def Jam-Bürogebäude in Manhattan übernahm, konnte er sich nicht weiter von seinem Herkunftsort Brooklyn entfernen. Geographisch nur eine kurze Fahrt über die Manhattan Bridge, für den ehemaligen Drogendealer aus den Marcy Projects war es ein Schritt in eine andere Welt. Es folgten einige durchschnittliche Kollaborationen (Lupe Fiasco, Linkin Park, Rihanna), wenige herausragende Gastauftritte (Rick Ross, Young Jeezy) und ein, rückblickend betrachtet, lediglich akzeptables Comeback. Und dann, gerade zurückgekommen aus dem Kurzurlaub in Saint-Tropez, sah Jay-Z den Film "American Gangster" und entschied sich spontan dazu, innerhalb von nur drei Wochen ein neues Album aufzunehmen. Die wahre Geschichte von Frank Lucas, einem ehrenwerten Drogendealer im New York der 70er Jahre, erinnerte Jay-Z an die eigene Biographie, als er in der Hood selbst Drogen vertickte und begann, in Reimform davon zu erzählen. Und tatsächlich besinnt sich Herr Carter mit "American Gangster" so stark wie noch nie auf den Beginn seiner Karriere: sein Debüt "Reasonable Doubt" aus dem Jahre 1996. Man mag es kaum glauben, aber es war ein Hollywood-Film, der Jigga wieder in diese Zeit versetzte. Und ihn mit "American Gangster" ein hervorragendes Album aufnehmen ließ. Lieber Hip Hop, dein God MC ist zurück. Denn tatsächlich erreicht Jigga seine wahre Qualität, wenn er über das Leben in den Straßen berichtet. Sein außergewöhnlicher Flow und sein gesammeltes Reimtalent fühlen sich in Streettales offensichtlich wohler als beim musikalischen Meeting eines Großkonzerns. Da kommt die "American Gangster"-Thematik als Konzept gerade recht. Denn, so ist es nun mal, Jigga ist schlicht und ergreifend mittlerweile mehr CEO als Straßenhustler. Trotzdem, oder gerade deswegen, lässt Jay-Z auf den herrlichsten Bläsern seit "Encore" verlauten: "Truth be told, I had more fun when I was piss poor." Über eine konzeptionelle, imaginäre (!) Rückkehr in den Moloch des Ghettos kann man sich also nur freuen. Wer Jay-Z hier also den Authentizitäts-Riegel vorschieben will ("Der wohnt doch mittlerweile in einem Penthouse in Manhattan!"), hat nicht nur überhaupt nichts verstanden, sondern auch keinerlei Freude an guter Rap-Musik. "Roc Boys" etwa swingt sich spielend in jede Single-Bestjahresliste. Auch DJ Toomp erschafft, ganz untypisch für ihn, eine dichte Orchester-Atmosphäre à la "Blueprint" ("Say Hello"). Just Blaze holt erneut alles und noch ein bisschen mehr aus Live-Schlagzeug und neu eingespieltem Curtis Mayfield-Bläsersample heraus ("American Gangster"). Von der von ihm produzierten und von Beanie Sigel begleiteten Großtat "Ignorant Shit" mal ganz abgesehen. Außerdem zaubert Kanye West-Mentor No I.D. lediglich mit einer Hammondorgel und zurückgeschraubten Drums die absolut perfekte Grundlage für eine neue Jigga/Nas-Kollaboration ("Success"). Den größten Beitrag zum musikalischen Gesamtbild leistet jedoch Rap-Millionär-Freund Diddy bzw. sein Produzententeam The Hitmen. Sechs Instrumentals gehen auf das Konto von Sean C und LV, die, mit kreativer Unterstützung von Diddy, den vorliegenden Teppich aus Blaxploitation-Ästhetik und eben dieser "Reasonable Doubt"-Hommage gewoben haben. Aus dem Konzept fallen zu guter Letzt zwei Neptunes-Beiträge: "I Know" kratzt dabei an qualitativer Mittelmäßigkeit. Auf "Blue Magic" hätte ich jedoch, wahrscheinlich aufgrund meiner Sympathie für staubtrockenen Pharrell-Wahnsinn mit Großdealer-Anspielungen, nur ungern verzichtet. Soweit die musikalische Untermalung. Zum Auftritt des Meisters selbst bleibt lediglich folgendes zu sagen: An den von Jay-Z wiederbesetzten Thron können sich noch immer die Wenigsten mit der Säge wagen. Insbesondere wenn sich Jigga im von ihm miterfundenen Terrain des ehrenwerten Gangsterraps bewegt. Jigga macht immer noch "black superhero music." Da können Hater und Neider gleichermaßen erzählen, was sie wollen. Trotzdem kommt Jiggas mittlerweile zehntes Album, das Platz Eins der amerikanischen Charts besetzen wird, nicht ohne Kritik weg. "American Gangster" (das Album) gleicht in Idee und Ausführung "American Gangster" (dem Film). Ridley Scott führt Regie, Denzel Washington und Russell Crowe spielen die Hauptrollen - der Film ist also durch und durch ein Hollywood-Blockbuster. Mehr ein Konsenswerk als eine tiefsinnige Independent-Produktion. Eben genau wie Jay-Zs Platte. Und sowohl Musik, als auch Filme, die hinsichtlich von Verkaufsargumenten produziert werden, erreichen eben in den seltensten Fällen Klassikerstatus. Das gilt im gleichen Maße für den Labelboss mit Millionengehalt aus Manhattan, wie für den strugglenden Nachwuchsrapper aus Brooklyn. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1999 | Roc-A-Fella

1998 war Jay-Z der erste HipHopper, der sich mir einem Album 5 Wochen in Folge auf Platz 1 der Billboard-Charts halten konnte und so waren die Erwartungen vor der Veröffentlichung von "Vol. 3...Life And Times Of S. Carter" gewaltig groß. Auch Jay-Z selbst hat große Sprüche losgelassen, bevor das Interesse am neuen Album zugunsten einer Anklage wegen Körperverletzung abnahm und alle Welt nur noch über 'Life And Crimes Of S. Carter' spottete. Drei Wochen nach der US-Veröffentlichung behauptet der unverwüstliche Carlos Santana die Spitze der Charts, Jay-Z ist auf Rang 6 unsanft zwischengelandet und auf die Frage eines amerikanischen Musikmags 'Kann das neue Jay-Z Album in einer Woche eine Millionen verkaufen' (und damit einen neuen Rekord aufstellen) heißt die Antwort: Nein, es kann nicht. Dafür kann es sonst eine ganze Menge. Die fallende Chorlinie, die außer dem Opener noch zwei weitere 'Hova Songs' dominiert, ist zu kitschig, um nicht auch schön zu sein. Vibrierende Keybordflächen saugen sich regelrecht in den Gehörgängen fest, Streicher-, Glocken- und Cembaloklänge verleihen dem Sound eine leicht sphärischen Charakter. Nur beim von Mariah Carey unterstützen "Things That u Do" dominiert naheliegenderweise die Flöte. Später gehts dann wieder härter zu und man hört, das neben anderen Produzenten auch DMX ihre Finger im Spiel hatten. Düster wummert "Is That Yo Bitch" (feat. Twista and Missy Elliott) vor sich hin und gewiss wird der Song bald auf mancher Tanzfläche zu hören sein. Melodisch wie die meisten HipHop-Alben recht einfach gestrickt, erzeugt "Vol. 3...Life And Times Of S. Carter" seine Wirkung mit wenigen, aber sehr spannungsreichen Harmonien, deren ständige Wiederholung den Hörer in eine wohlige Trance versetzen. Zumindest wenn er der englischen Sprache nicht traumhaft sicher ist, denn leider belässt es Jay-Z nicht bei der Messerstecherei, sondern muss den ganzen Ghetto-, Gangsta- und Murderquatsch auch noch in seinen Lyrics ausbreiten: Nur für Englischmuffel zu empfehlen. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2000 | Roc Nation - Jay-Z

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. November 2004 | Warner Bros.

Video
Mash-ups -- two songs stuck together that were never meant to be stuck together -- have their roots in the bedrooms and basements of computer-savvy music geeks who spend countless hours sticking Christina Aguilera's vocals over the Strokes' chugging backbeat or Missy Elliott's raps over George Michael, Joy Division, the Cure, and about a thousand others. MP3s were the medium of choice, white-label 12"s a distant second. It seemed like it was time to put a fork in the pranky genre when collections like The Best Bootlegs in the World Ever and Soulwax's As Heard on Radio Soulwax series exposed the mash-up to a wider audience, but then Danger Mouse came along. His headline-making Grey Album -- Jay-Z's Black Album vs. the Beatles' White Album -- inspired a ton of spirited imitations, and most likely the MTV-spawned, artists-involved Collision Course. The fact that the artists are involved with the project totally goes against the mash-up philosophy, but luckily Linkin Park -- who are revealed through the DVD as the main architects of the EP -- have that pop-loving prankster spirit and don't let their high-profile, well-funded life ruin it. The liner notes talk of a "once-in-a-lifetime performance" and "music history," but Collision Course is just plain old fun and all the better because of it. Jay-Z's "Dirt Off Your Shoulder" sits nicely on top of Linkin Park's "Lying from You" on the CD's studio version, but it's the fist-pumping live version on the DVD that really justifies Collision Course's existence. The Z-man -- who's "retired" from the rap game while being busier than ever -- has had his excellent "99 Problems" rocked up before, so the version here with Linkin Park's "Points of Authority" and "One Step Closer" isn't so much the revelation the liner-note hyperbole makes it out to be, but it's got an awesome beat and you can still dance to it. If the CD were released on its own, the collection wouldn't be as exciting. Linkin Park's genuine excitement about the project on the "behind the scenes" segment of the DVD is infectious, and watching the furious and fast teaming of "Jigga What/Faint" teeter on the edge of falling apart is gripping. Check the DVD first, and then throw the CD in the car for when you feel half-mack, half-punk. It's doubtful mash-ups will survive corporate handling this well again, and to paraphrase a post-show Linkin Parker, Collision Course is awesomely fun. © David Jeffries /TiVo
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2002 | Roc Nation - Jay-Z