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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 24. Mai 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Zwiegespräche“ beginnt mit dem intensiv-berührenden Klang von Heinz Holligers Oboe, die aus der Ferne zu uns ruft, in einem Stück, das sein langjähriger Freund György Kurtág für ihn geschrieben hat. Dem entgegnet er mit einem eigenen Solostück für Englischhorn. Von hier aus entfaltet sich das Gespräch zweier Komponisten, die aus ihrer jeweiligen Warte heraus den Kontakt zueinander suchen - und zu uns. Das Verdichtete, Konzentrierte ist charakteristisch für die Stücke beider Komponisten. Sechseinhalb Minuten dauern die längsten unter ihnen; viele der Botschaften sind in kaum einer Minute vorbei. Solche Dimensionen laden uns ein, jeder Nuance genau zuzuhören und unsere Aufmerksamkeit wird mit einer Musik belohnt, die eindringlich und feinporig zugleich ist. Neben Heinz Holliger sind Maire-Lise Schüpbach (Englischhorn, Oboe) und der Klarinettist Ernesto Molinari die weiteren Interpreten. Die Sopranistin Sarah Wegener verleiht ihre reine, ausdrucksstarke Stimme den Vertonungen beider Komponisten des Gedichts „Die Ros“ von Angelus Silesius aus dem 17. Jahrhundert. Die Rose, sagt Silesius, kennt kein „Warum“; sie blüht einfach und fragt nicht, ob sie gesehen wird oder nicht. Diese Musik jedoch verlangt danach, daß man sie hört. In der zentralen Kurtág-Sequenz interpretieren Holliger und Molinari, der zwischen Bass- und Kontrabassklarinette wechselt, die Solo- und Duo-Stücke mit großem Gespür für den Duktus dieser Musik. Zuvor gibt es noch einen weiteren Dialog. Sieben Gedichten des schweizerisch-französischen Dichters Philippe Jaccottet (*1925), die dieser selbst liest, folgen instrumentale Antworten Holligers. Und am Ende des Programms blickt Holliger in den Spiegel auf sein jugendliches Selbst: als Interpret seiner Sonate für Oboe solo (1956/57, rev. 1999), die er hier zum ersten Mal aufgenommen hat. Die vorliegende Aufnahme, die anläßlich Holligers 80. Geburtstag erscheint, zeugt auf eindrucksvolle Weise von seiner doppelten Kunstfertigkeit als Interpret und Komponist. © ECM Records
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Klaviersolo - Erschienen am 12. April 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Für eine gelungene Interpretation genügt es nicht, auf einem zeitgenössischen Instrument zu spielen. Man muss auch der Aufgabe gewachsen sein. Wenn ein Pianist wie András Schiff vom prächtigen Wiener Brodmann Besitz ergreift, der für diese vom legendären ECM-Label veröffentlichte Aufnahme zur Verfügung gestellt wurde, geschieht ein Wunder: Geist und Klang vereinen sich auf höchstem Niveau. Selten haben wir alle Schattierungen von Schuberts intimsten Gedanken in diesem Ausmaß wahrgenommen. Der zarte Anschlag und das unnachahmliche Legato, das sowohl der Pianist als auch das Wiener Instrument hervorbringen, verleihen den Sonaten D. 958 und D. 959 eine unbeschreibliche Sehnsucht. Aber ein Aufruhr erhebt sich und András Schiff führt uns entschlossen bis an den Rand des Abgrunds. Die im Scherzo der Sonate D. 959 verwendeten Kristallklänge rufen die ganze Magie des Gesangs antiker Harfenisten hervor, die von deutschen Romantikern so gerne dargestellt wurden. Diese Erkundungen des Klangs wirken auch bei den Impromptus D. 899 und den drei Klavierstücken D. 946 Wunder. Diese bieten einen expressiven Kontrapunkt, der sich von der unergründlichen Tiefe der Sonaten unterscheidet. Das vorliegende Album ist wie die Offenbarung eines neuen Klanguniversums, das sich uns unter den inspiriert Händen von András Schiff eröffnet. © François Hudry/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 2. November 2018 | ECM New Series

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Die großartige Naturkulisse der Schweizer Alpen begeisterte schon die Reisenden im frühen 19. Jahrhundert. Franz Liszt fasste die Impressionen seiner 1835 unternommenen Reise durch das Land der Eid­ genossen im ersten Band seiner „Années de pélerinages“ zusammen. Ruhige Naturbilder finden sich in diesem Zyklus ebenso wie hochdramatische Szenen, in denen sich der Tastenlöwe Liszt voll austoben konnte. Dem 46-­jährigen Österreicher Till Fellner, Schüler unter anderen von Alfred Brendel und Oleg Maisenberg, liegen diese hochvirtuosen Kraftakte eher fern. Er zeigt in seinen Interpretationen einen empfindsamen Liszt; den Klangmagier, der mit seinen Farbspielen bereits den Impressionismus vorwegnahm. Besonders überzeugend gelingen ihm daher die kleinen Studien, die Naturimpressionen, oder zarte Klangmixturen wie im ersten Teil von „Vallée d’Obermann“. Da perlen die Wassertropfen in „Au bord d’une source“, treffen die fließenden Wellenbewegungen ans Ufer in „Au Lac du Wallenstadt“. Feinste dynamische Schattierungen zeigt Fellner in „Le mal du pays“, und im Schlussstück des Zyklus „Les cloches de Genève“ geht der Klaviersatz ganz im Klang auf, entwickelt aus einer schlichten Akkordbrechung. Seinen Beethoven kennt Fellner nur zu gut, hat er doch zwischen 2008 und 2010 alle Klaviersonaten dieses Komponisten in einer viel gelobten Konzertreihe von Tokio bis New York dargeboten. Dem Kopfsatz von Beethovens letzter Klaviersonate op. 111 wird der eher klangbetonte Ansatz Fellners allerdings nur bedingt gerecht. Hier fehlen die Schärfe und die gewollten Brüche, die dieses Spätwerk auszeichnen und vor deren Hintergrund der ätherische Gesang der abschließenden Arietta erst richtig zur Geltung kommt. Das hat man schon zupackender gehört. Im zweiten Satz gelingen Fellner jedoch traumhaft schöne Wendungen, bringt er den Flügel geradezu zum Singen. © Demmler, Martin / www.fonoforum.de
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Klaviersolo - Erschienen am 25. August 2017 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Alexei Lubimov hat sich entschieden, diese Werke von C.P.E. Bach auf einem Tangentenflügel zu spielen, einem sehr seltenen Tasteninstrument mit einem ungewöhnlichen Klang. Von der Mitte des 18. Jahrhunderts an gewann der Tangentenflügel zunehmend an Beliebtheit (der Name des Instruments wurde anscheinend erst gegen 1790 erfunden), denn er bot ein viel größeres Spektrum an Möglichkeiten für Ausdruck und Intensität als das Cembalo und konnte dem Wandel der Kompositionsweise in der damaligen Zeit besser folgen. Es ist kein Zufall, dass sich die drei großen Wiener Komponisten Haydn, Mozart und Beethoven den „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel zum Vorbild nahmen. Mit zunehmender Reife interessierte sich der Komponist immer mehr für Klaviermusik, insbesondere für die drei Gattungen Fantasie, Rondo und Sonate. Das vorliegende Album ist diesen drei Formen gewidmet und enthält daneben einige weniger bedeutsame Stücke, die der Komponist Solfeggi nannte – eines davon wird bei so manchem ehemaligen Klavierschüler Kindheitserinnerungen wecken… Sechs der uns hier von Alexei Lubimov vorgestellten Werke stammen aus den großen, zwischen 1779 und 1787 geschriebenen Sammlungen „für Kenner und Liebhaber“. Die kleineren Stücke sind den 1765 veröffentlichten Sammlungen Clavierstücke verschiedener Art und Verschiedene Werke entnommen. Der Hörer bekommt somit einen Eindruck vom Stilwandel zwischen den Werken, die noch am Ende des Barock entstandenen sind, und denjenigen aus Zeiten, in denen Haydn und Mozart Stars waren. Lubimov spielt auf dem modernen Nachbau eines Späth und Schmal von 1794, dessen gespenstische Klangfarbe irgendwo zwischen einem dynamischen Cembalo, einer Harfe und einem Hammerklavier liegt, also etwas undefinierbares, dem nichts anderes übrig bleibt als sich Tangentenflügel nennen zu lassen. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 28. April 2017 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
„Meine Muttersprache ist das Stammeln“: Mit diesem Bekenntnis hat György Kurtág ein zentrales Merkmal seiner Musik benannt. Die Suche nach dem Ausdruck, nach den passenden Klang-„Worten“, die sich in sehr knappen, oft auch eruptiven Gesten artikuliert, prägt einen Großteil seines Schaffens. Diese Sprachhaltung, die sich auf das Allernötigste beschränkt, ist auch auf der drei CDs umfassenden Sammlung mit sämtlichen Stücken von Kurtág für Ensemble und Chor zu spüren. Sei es in den samtweichen, von Pausen durchsetzten Pianissimo-Arpeggien der Gitarre zu Beginn des „Grabsteins für Stephan“ oder in den harten Schlägen der Pauke im dritten Satz des „... quasi una fantasia ...“ für Klavier und im Raum verteilte Instrumente. Neben einer extremen Verdichtung des Ausdrucks offenbaren die elf eingespielten Werke, die zwischen 1959 und 2011 entstanden sind, Kurtágs unglaublich feinen Klangsinn, der etwa in den milchigen Farben des Doppelkonzerts für Klavier, Cello und zwei Kammerensembles von 1990 zu Tage tritt. Mit welcher seismografischen Sensibilität der Cellist Jean-Guihen Queyras hier den Nuancen des Soloparts nachspürt, ist eins von vielen Beispielen für das maßstabsetzende interpretatorische Niveau der gesamten Aufnahme. Reinbert de Leeuw und seine Kollegen – das famose Ensemble Asko/Schönberg und der nicht minder beeindruckende Niederländische Rundfunkchor sowie eine vorzügliche Solistenriege – haben das Programm nach und nach in einem Zeitraum von vier Jahren aufgenommen, um den empfindlichen Partituren wirklich gerecht werden zu können. Diese Sorgfalt und die Hingabe an jeden einzelnen Ton – im traumzarten Operndestillat „What is the word“ für Alt-Solo, Stimmen und Ensemble ebenso zu erleben wie in den „Songs of Despair and Sorrow“ für gemischten Chor und Instrumente – machen die Aufnahme zu einem Meilenstein. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 25. November 2016 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 27. März 2015 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month - Gramophone Editor's Choice
Als eine Art Nachtrag zu András Schiffs Züricher Beethoven-Zyklus veröffentlichte ECM vor zwei Jahren ein Doppelalbum mit „historisierenden“ Alternativen: Schiff hatte kurz zuvor ein altes, um 1820 entstandenes Brodmann-Fortepiano erworben und war durch dessen wirklich schönen Klang von einem Saulus zu einem Paulus des Spiels auf Originalinstrumenten geworden. Analog dazu folgte jetzt auf den Schubert-Zyklus, den er Anfang der 1990er-Jahre noch für Decca eingespielt hatte, ein Doppelalbum mit einer „Best of ...“-Sammlung auf diesem Wiener Instrument (das übrigens sein Vorbesitzer, der Schweizer Jörg-Ewald Dähler, schon vor knapp 40 Jahren auf seinen Schubert-LPs vorgestellt hatte). Die zwei Jahrzehnte, die diesmal zwischen Gesamtaufnahme und akustischem Postskriptum liegen, haben sich im Ergebnis deutlich niedergeschlagen. Vor allem in den beiden Hauptwerken des Albums, der sogenannten Fantasie-Sonate in G-Dur und der berühmten „späten“ B-Dur-Sonate, deren „himmlisch lange“ Kopfsätze ja einige gestalterische Probleme aufwerfen. Schiff löst sie hier überzeugend. Sein Spiel bleibt charakteristisch fließend und romantisch weiträumig, aber es wirkt jetzt in seinem Ablauf deutlich „klassischer“, reifer. Zwingender, dabei unaufdringlicher und schlichter als hier lässt sich zum Beispiel der erste Satz der G-Dur-Sonate kaum realisieren. TV-populär gesagt: Das ist spitze! Umrahmt sind die beiden Sonaten im Wesentlichen von den „Moments musicaux“ und der zweiten Impromptu-Sammlung. Ihre Wiedergabe profitiert ebenfalls von Schiffs angeborenem lyrischen Feinsinn und seiner langen Schubert-Erfahrung. Ein bisschen irritiert hat mich allerdings, dass er hier seiner Neigung, Akkorde durch ganz leichtes Nachschlagen der rechten Hand minimal zu brechen, reichlich oft nachgegeben hat – als sollte da lässigere Schubertiaden-Stimmung suggeriert werden. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 27. September 2013 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Hi-Res Audio

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