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Die Alben

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Punk – New Wave - Erschienen am 24. November 2017 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Die Spielregeln der Musik der Ramones waren vom ersten Album an klar und dennoch schaffen sie es mit ihrer dritten Platte, alles Bisherige noch zu übertreffen. Und dabei ihr Können und ihre Kunst sogar noch zu verfeinern! So stehen auch bei diesem Album Rocket To Russia, das am 04. November 1977 inmitten des Kalten Krieges erscheint, Sinfonien aus drei Akkorden und fröhlich-herumblödelnde Teenager-Geschichten im Mittelpunkt. Der Rock soll mit Stolz dorthin zurückgebracht werden, wo er herkommt: in die Garage! Die Refrains von Sheena Is A Punk Rocker oder Teenage Lobotomy werden zu einem wichtigen Teil der Geschichte des Rock, des Bubblegum-Pops und der Surfmusic. Und sogar bei Covern von Kultsongs wie Surfin’ Bird der Trashmen oder Do You Wanna Dance?, das von Cliff Richard, den Beach Boys und auch Bette Midler interpretiert wurde, bringen unsere Punks aus Queens ihre ganz eigene wilde Rock-Note ein wie kein Anderer. Diese Edition, die den vierzigsten Geburtstag dieses erfrischenden Punk-Attentates feiert, bietet zwei Versionen des Albums an: Zum einen die Originalversion und zum anderen eine Platte, die auf den Namen Tracking Mix hört und von Ed Stasium, dem Tontechniker der Originalversion, produziert wurde. Hier sind 24 seltene oder noch unveröffentlichte Titel zu finden, Demos, Alternativ-Versionen und B-Sides. Und als Sahnehäubchen werden wir noch mit einem unglaublichen Livekonzert der (vermeintlichen) Ramones-Brüder vom 19. Dezember 1977 im Apollo Center von Glasgow in Schottland beglückt. © MZ/Qobuz
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Punk – New Wave - Erschienen am 9. September 2016 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Punk – New Wave - Erschienen am 21. Juli 2017 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Mit jedem vorbeiziehenden Jahr brennen sich die Ramones und ihr Schaffen ein wenig mehr in die Geschichte der Popmusik des XX. Jahrhunderts ein. Dabei haben die vermeintlichen Brüder aus Queens sich mit ihren schmutzigen und durchlöcherten Converse eigentlich niemals auf anderen Pfaden bewegt als dem des traditionellen Rock’n’Rolls zwischen Surf Music und Girl Groups. Unfug als Philosophie, jugendliche Unbeschwertheit als Credo, scheppernde Gitarren als Massenvernichtungswaffen: Ihre Alben- mit binären Formen und voller Leidenschaft- bringen Amphetamingeladene Bubblegum-Pop Hymnen hervor, die wesentlich ernsthafter sind, als es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ihr zweites Studioalbum Leave Home, das im Januar 1977 nur neun Monate nach der ersten Platte erschien, stellt dies mehr als deutlich zur Schau. Ein wahrer Meilenstein der Rockgeschichte mit Klassikern wie I Remember und vor allem Pinhead, aus dem der berühmte Kriegsschrei « Gabba Gabba Hey! » stammt. Mit 80 auf drei Platten verteilten Titeln feiert diese üppige remasterte Deluxe- Edition den 40. Geburtstag des mehr als einflussreichen Meisterwerkes. Die Originaltitel werden mit Demos, B-Sides, Remixen und Liveaufnahmen vom Konzert aus dem Jahre 1977 im CBGB, dem New Yorker Mekka des Punks, ergänzt. Also alles ganz nach dem Motto: Gabba Gabba Hey! © MZ
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Punk – New Wave - Erschienen am 20. August 2002 | Rhino - Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Punkrock ohne die Ramones ist in etwa so unvorstellbar wie Helmut Schmidt ohne Zigarette. Während der deutsche Bundeskanzler a.D. Ende der 70er Jahre dem Terrorismus der RAF die Stirn zeigte, veränderten vier Klebstoffschnüffler aus New York die Musikgeschichte so nachhaltig, dass es Fachleuten wie Fans bis heute ein Rätsel ist, wieso der wahrlich verdiente Geldregen nie über Joey, Tommy, Johnny und Deedee hinweg prasselte. Weit über Schmidts Amtszeit hinaus spielten sich die Ramones in wechselnder Besetzung zwischen 1974 und 1996 ganz nach oben in den Rock-Olymp, Meriten indes gab es all die Jahre "nur" in Form von kollegialer Anerkennung, ausverkauften Konzertsälen und späten Hall Of Fame-Ehren (2002). Von Paul McCartney ist das sinngemäße Zitat überliefert: "Ich bin jetzt 57, aber zöge man die Zeit ab, die ich in meinem Leben an Flughäfen verbracht habe, wäre ich erst 32." Auf die Ramones gemünzt hieße das in etwa: Die Band existierte 22 Jahre, aber zöge man die Zeit ab, die die Band auf Tournee verbracht hat, wäre ihre Karriere nur etwa drei Jahre lang gewesen, keine Legislaturperiode also. Warum mit "End Of The Century - The Story Of The Ramones" nun tatsächlich das definitive Ton- und Bilddokument über diese in allen Facetten unglaubliche Karriere in den Handel gelangt, ist schnell erklärt. Zweifellos hatten schon die DVDs "We're Outta Here" und "Raw" ihre guten Momente, im Endeffekt aber eben vor allem aufgrund der bloßen Aneinanderreihung logischerweise skurriler TV-Auftritte und Interview-Sequenzen der Ramones und ihrer Fans. Das nun vorliegende Werk liefert auf knapp zweieinhalb Stunden die Essenz: Interviews mit sämtlichen Bandmitgliedern (auch mit Richie in Anzug und Krawatte!) sowie Familienangehörigen zeichnen das Phänomen Ramones chronologisch und detailreich nach, und legen die fragile und doch unkaputtbare Chemie des Quartetts derart bloß, dass selbst dem unbefangenen Zuschauer am Ende ein bitterer Nachgeschmack bleibt, gefangen zwischen Mitgefühl und Melancholie. An vielen Stellen will man am liebsten ins Geschehen eingreifen, möchte man beispielsweise dem sturen Gitarristen Johnny einen Tritt in den Arsch geben, dass er endlich mit Sänger Joey über das heikle Thema "Linda" spricht, die Frau, die Johnny seinem Sänger Mitte der 80er Jahre ausspannte, woraufhin der Gehörnte den Song "The KKK Took My Baby Away" komponierte und seinem Kumpel still und heimlich auf ewig gram war. Die Karriere, man ahnt es, ging trotzdem weiter. Wen stören schon Frauengeschichten, wenn das ganze Leben nur aus vier Zahlen besteht? Unfasslich und doch konsequent erscheint da auch die Tatsache, dass Johnny Ramone Joey 2001 nicht am Krankenbett aufsuchte, als bei dem Sänger Krebs diagnostiziert wird. Lapidare Begründung: Er wolle kurz vor dem Ende auch niemandem mehr begegnen, den er "nicht leiden" könne. Solcherlei Anekdoten, zum Glück amüsantere, gibt es auf "End Of The Century" zuhauf. Besonders schön ist der Beginn gelungen, wenn die Kamera Bandgründer Tommy, der heute einen langen grauen Pferdeschwanz trägt, an den Ort in Forest Hills/Queens begleitet, an dem die Ramones sich einst trafen, wo Deedee auf den Strich ging, wo überhaupt alles begann. Joeys Mutter und der Bruder verraten dabei viel Wissenswertes über das Gefühlsleben des Mannes, den jeder nur als wilden Rocker im schwarzen Lederoutfit in Erinnerung hat, obwohl Joey privat eher schüchtern war. Erst nach Tommys Ausstieg 1978 wird er allmählich selbstsicherer, da plötzlich der Band-Aufpasser weg ist, der sich sonst immer um alles kümmerte. Zu den interessantesten Geschichten gehört sicherlich die Phase während der Arbeiten am "End Of The Century"-Album mit Produzentenguru Phil Spector 1979. Nicht nur der damals beteiligte Studio-Ingenieur erlitt während der Arbeiten einen Herzinfarkt, auch die Nerven der Bandmitglieder lagen blank. Klar ist, dass die Anwälte der "Wall Of Sound"-Legende die DVD im laufenden Mordprozess nicht als Unschuldsbeweis anbringen können: Spector wird als hoffnungsloser Freak beschrieben, der Wein aus Thermoskannen säuft, als Waffennarr, der bizarre Horrorfilme sammelt. "Ein kleiner Mann mit Perrücke und vier Pistolen", erläutert Johnny, und korrigiert sich: "Er ist ein totales Arschloch und behandelt alle wie Dreck". Eine Zeit lang machen die New Yorker seine Spielchen mit (lassen sich sogar in Spectors Haus mit Waffengewalt festhalten!), schließlich scheint der alte Lennon- und Harrison-Produzent nach vier unkommerziellen Alben sowas wie die allerletzte Hoffnung auf einen Ramones-Chartserfolg zu sein. Nachdem aber auch diese Kollaboration floppt, "begruben wir all unsere kommerziellen Ambitionen für immer" (Johnny). Somit ist auch nachvollziehbar, dass die Band die an sich knifflige Situation meistert, als Deedee 1989 zum Hip Hop konvertiert. Mit Goldkette, weiten Hosen und Äußerungen wie "Dauertouren schadet meiner Gesundheit" beschwört Deedee selbstredend den Zorn seiner Kollegen herauf, schlussendlich geht die Reise aber mit dem inzwischen von Drogen und Antidepressiva gebeutelten Bassisten doch weiter. Die letzten Worte sollen deshalb auch Deedee gehören, fassen sie doch die gesamte Karriere seiner Band, ob in euphorischen oder grausam-bitteren Momenten, treffend zusammen: "It's not easy being in a rock'n'roll band." © Laut
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Punk – New Wave - Erschienen am 9. September 2016 | Rhino - Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Wie die heilige Schrift des Punk Rock Never Mind the Bollocks, das großartige Album der Sex Pistols, bietet das erste Ramones Album eine einzigartige Auslegung des Genres, das tief im Rock'n'Roll verwurzelt ist, genauso wie die Surf Musik und Girl Groups. Blödsinn als Philosophie, jugendliche Unbekümmertheit als einziges Credo, die E-Gitarre als Vernichtungswaffe, dieses Glaubensbekenntnis, doppelbödig und witzig in den Grundfesten, dies alles sind Aspekte, die aus der Musik der Ramones-Hymnen des Bubble-gum Bobs auf Amphetaminen machen, wie zum Beispiel "Blitzkrieg Bop, Now I Wanna Sniff Some Glue" und "Judy Is A Punk". Die Musik der Wunsch-Brüder ist ein Tritt in die Magengrube des Rock'n'Roll. Diese Deluxe Edition im Remaster feiert das 40. Jubiläum dieses Meisterwerks. Es ist das einzige , das so großen Einfluss auf Demos, unveröffentlichtes Material oder Live Stücke hat. © MZ
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Punk – New Wave - Erschienen am 20. August 2002 | Rhino - Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Punk – New Wave - Erschienen am 23. April 1976 | Rhino - Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Punk – New Wave - Erschienen am 19. Juni 2001 | Rhino - Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Punk – New Wave - Erschienen am 23. April 1976 | Rhino - Warner Records

Hi-Res
Es bedurfte ganzer siebzehn Tage des New Yorker Februars 1976, um Musikgeschichte zu schreiben. Während ABBA gerade mit "Fernando" die Welt eroberten, Kiss mit "Destroyer" in die Stadion-Liga aufstiegen, und im fernen Dublin eine Horde Vierzehnjähriger die Band Feedback gründete, die später in U2 umgetauft wurde, erschufen vier schlaksige New Yorker Lederjacken-Träger unter dem Namen Ramones das Punkrock-Genre. Was sich schon seit Jahren revoltierend in dunklen Kellern und versifften Proberäumen zusammenbraute, sollte endlich ans Tageslicht gefördert werden. Beeinflusst vom derben Garagen-Sound der Stooges und MC5 begeben sich Johnny, Joey, Tommy und Dee Dee Ramone ins Plaza Sound Studio, um dem naiven Idealismus der Hippie-Szene und der aufblühenden Bombastrock-Branche den Stinkefinger zu zeigen. Innerhalb dieser wegweisenden zweieinhalb Wochen entsteht mit dem Debütalbum der Ramones eine halbe Stunde Musik, die auch heute noch überall auf der Welt Kids dazu bringt, eine Band zu gründen. Vierzehn Mal trommelte sich Tommy dabei im stetig gleichbleibenden 4/4-Takt die Hände wund, während Gitarrist Johnny permanent zwischen vier Powerakkorden hin- und herwechselte. Die Ramones stellten sich der immer technischer und pompöser werdenden Musik-Entwicklung jener Zeit mit archaischer Einfachheit und Rohheit entgegen und fütterten ihr Revoluzzer-Schaffen zudem mit lyrischem Sarkasmus, satirischen Betrachtungen des "American Way Of Life" und ihrem Hang zu Kontroversen. Dabei dienten schwere Horrorfilm-Kaliber ebenso als Inspiration, wie das unterbewusste Verlangen nach Herzschmerz und Romantik. Es existiert wohl kein Alternative-Club diesseits und jenseits des Äquators, der nicht auch heute noch mindestens einmal am Abend zum "Blitzkrieg Bop"-Schlachtruf "Hey Ho, Let's Go!" aufruft. Simpelstem Songwriting à la "Beat On The Brat" oder "Judy Is A Punk" stand nicht nur Direktheit und Kompromisslosigkeit zur Seite, sondern auch die entsprechende Attitüde, um einen Stein ins Rollen zu bringen, der so manche vermeintlich eingemeißelte musikalische Richtlinie aus den Angeln hob. Weniger ist mehr, hieß die Devise des Quartetts, was sich auch bei den Texten bemerkbar machte. Sänger Joey, der mit seinem klaren und vibrierenden Organ wie eine Antilope im Löwenkäfig wirkte und den perfekten Gegenpart zum rüden klanglichen Background darstellte, hielt sich selten mit langen und tiefgründigen Predigten auf. Stattdessen brachte er die Dinge auf den Punkt, was oftmals bereits mit wenigen Worten gelang. Weder das ungewohnt komplexe "Loudmouth", noch die Klebstoff-Hymne "Now I Wanna Stiff Some Glue" oder "I Don't Wanna Go Down To The Basement" kommen über die Vier-Zeilen-Marke hinaus, und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, schuf sich die Band mit ihrem Erstlingswerk eine einzigartige Markanz, innerhalb eines immer pompöser werdenden Marktes, der förmlich nach einem ebenbürtigen Gegensatz schrie. Die Ramones kreierten mit ihrem 1-2-3-4-Punkrock allerdings weit mehr als nur einen künstlerischen Gegenpol zu Disco, Glamrock und Hippietum. Die straighte Rhythmik von Songs wie "53rd & 3rd", "Havana Affair" oder "Today Your Love, Tomorrow The World" boten den Soundtrack für eine massenergreifende Kulturbewegung, die es sich zum Ziel machte, dem Mainstream entgegenzuwirken. Auch wenn viele Kids, die sich heutzutage einen Ramones-Button an den Rucksack heften, nur um Eltern und chartsabhängige Mitschüler zu schocken, gar nicht wissen, dass es einen großen Unterschied zwischen "Phase" und "Lebenseinstellung" gibt, so zeigt es dennoch, welch generationsübergreifender Einfluss sich bis heute von vier blassen Punkrockern aus einer Zeit weit vor Facebook und Co. bemerkbar macht. Natürlich waren "Never Mind The Bollocks, Here's The Sex Pistols" oder "London Calling" großartige, inspirierende und einflussreiche Alben, aber die eigentliche Geburt des Punkrocks fand am 23. April 1976 in New York statt. © Laut
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Punk – New Wave - Erschienen am 4. November 1977 | Rhino - Warner Records

Hi-Res
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Punk – New Wave - Erschienen am 5. Juni 2006 | Rhino - Warner Records

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Punk – New Wave - Erschienen am 27. September 2019 | Rhino - Warner Records

Hi-Res
Ein Rock’n’Roll-Tsunami! Auf der Bühne stellten sich die Ramones nicht viele Fragen und feuerten auf alles, was ihnen unter die Augen kam, um ihre originellen, traditionell fest im Rock’n’Roll verankerten Spielregeln allen in Erinnerung zu rufen, die von Surf Musik bis zu den Girl Groups reichen. Ihre Philosophie ist die Dummheit, ihr einziges Credo ist der jugendliche Leichtsinn und als Massenvernichtungswaffen setzen sie die Überschallgitarren ein: dieses der Form nach bipolare, im Grunde genommen hervorragende Glaubensbekenntnis bot Gelegenheit für amphetaminversetzte Bubble-Gum-Pop-Hymnen wie Blitzkrieg Bop, Now I Wanna Sniff Some Glue und Judy Is a Punk. Für das 1977 im Londoner Rainbow Theatre am Silvesterabend aufgenommene It’s Alive hängen sie sich mit 200 km/h rein, um dann mit diesen Hits anzukommen, sowie weiteren, die sie aus ihren ersten drei Alben, Ramones (1976), Leave Home (1977) und Rocket to Russia (1977) herauspicken. Die Gang der (falschen) Brüder von Forest Hills aus  Queens schafft es, in weniger als einer Stunde 28 Tracks aufzutischen! Anlässlich des 40-jährigen Bestehens dieser im April 1979 erschienenen Live-Anthologie präsentiert diese Deluxe-Edition das neu gemasterte Original-Album sowie eine ganze Reihe von Stücken, die bei derselben UK-Tour im Dezember 1977 bei anderen Konzerten mitgeschnitten wurden: im Top Ranking in Birmingham am 28., in der Victoria Hall in Stoke-on-Trent am 29. und im Friars in Aylesbury am 30. des Monats. Da sie nicht die Schnörkel (von denen es ohnehin nur sehr wenige gab) von Studioaufnahmen haben, zeigen alle Songs von It’s Alive ihre anfängliche Rage auf noch unverfälschtere und effizientere Weise. Eine 40th Anniversary Deluxe Edition, bei der der Produzent und Soundingenieur des ursprünglichen Albums Ed Stasium an den Reglern stand. © Marc Zisman/Qobuz
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Punk – New Wave - Erschienen am 4. Februar 1980 | Rhino - Warner Records

Hi-Res
Punkrock ohne die Ramones ist in etwa so unvorstellbar wie Helmut Schmidt ohne Zigarette. Während der deutsche Bundeskanzler a.D. Ende der 70er Jahre dem Terrorismus der RAF die Stirn zeigte, veränderten vier Klebstoffschnüffler aus New York die Musikgeschichte so nachhaltig, dass es Fachleuten wie Fans bis heute ein Rätsel ist, wieso der wahrlich verdiente Geldregen nie über Joey, Tommy, Johnny und Deedee hinweg prasselte. Weit über Schmidts Amtszeit hinaus spielten sich die Ramones in wechselnder Besetzung zwischen 1974 und 1996 ganz nach oben in den Rock-Olymp, Meriten indes gab es all die Jahre "nur" in Form von kollegialer Anerkennung, ausverkauften Konzertsälen und späten Hall Of Fame-Ehren (2002). Von Paul McCartney ist das sinngemäße Zitat überliefert: "Ich bin jetzt 57, aber zöge man die Zeit ab, die ich in meinem Leben an Flughäfen verbracht habe, wäre ich erst 32." Auf die Ramones gemünzt hieße das in etwa: Die Band existierte 22 Jahre, aber zöge man die Zeit ab, die die Band auf Tournee verbracht hat, wäre ihre Karriere nur etwa drei Jahre lang gewesen, keine Legislaturperiode also. Warum mit "End Of The Century - The Story Of The Ramones" nun tatsächlich das definitive Ton- und Bilddokument über diese in allen Facetten unglaubliche Karriere in den Handel gelangt, ist schnell erklärt. Zweifellos hatten schon die DVDs "We're Outta Here" und "Raw" ihre guten Momente, im Endeffekt aber eben vor allem aufgrund der bloßen Aneinanderreihung logischerweise skurriler TV-Auftritte und Interview-Sequenzen der Ramones und ihrer Fans. Das nun vorliegende Werk liefert auf knapp zweieinhalb Stunden die Essenz: Interviews mit sämtlichen Bandmitgliedern (auch mit Richie in Anzug und Krawatte!) sowie Familienangehörigen zeichnen das Phänomen Ramones chronologisch und detailreich nach, und legen die fragile und doch unkaputtbare Chemie des Quartetts derart bloß, dass selbst dem unbefangenen Zuschauer am Ende ein bitterer Nachgeschmack bleibt, gefangen zwischen Mitgefühl und Melancholie. An vielen Stellen will man am liebsten ins Geschehen eingreifen, möchte man beispielsweise dem sturen Gitarristen Johnny einen Tritt in den Arsch geben, dass er endlich mit Sänger Joey über das heikle Thema "Linda" spricht, die Frau, die Johnny seinem Sänger Mitte der 80er Jahre ausspannte, woraufhin der Gehörnte den Song "The KKK Took My Baby Away" komponierte und seinem Kumpel still und heimlich auf ewig gram war. Die Karriere, man ahnt es, ging trotzdem weiter. Wen stören schon Frauengeschichten, wenn das ganze Leben nur aus vier Zahlen besteht? Unfasslich und doch konsequent erscheint da auch die Tatsache, dass Johnny Ramone Joey 2001 nicht am Krankenbett aufsuchte, als bei dem Sänger Krebs diagnostiziert wird. Lapidare Begründung: Er wolle kurz vor dem Ende auch niemandem mehr begegnen, den er "nicht leiden" könne. Solcherlei Anekdoten, zum Glück amüsantere, gibt es auf "End Of The Century" zuhauf. Besonders schön ist der Beginn gelungen, wenn die Kamera Bandgründer Tommy, der heute einen langen grauen Pferdeschwanz trägt, an den Ort in Forest Hills/Queens begleitet, an dem die Ramones sich einst trafen, wo Deedee auf den Strich ging, wo überhaupt alles begann. Joeys Mutter und der Bruder verraten dabei viel Wissenswertes über das Gefühlsleben des Mannes, den jeder nur als wilden Rocker im schwarzen Lederoutfit in Erinnerung hat, obwohl Joey privat eher schüchtern war. Erst nach Tommys Ausstieg 1978 wird er allmählich selbstsicherer, da plötzlich der Band-Aufpasser weg ist, der sich sonst immer um alles kümmerte. Zu den interessantesten Geschichten gehört sicherlich die Phase während der Arbeiten am "End Of The Century"-Album mit Produzentenguru Phil Spector 1979. Nicht nur der damals beteiligte Studio-Ingenieur erlitt während der Arbeiten einen Herzinfarkt, auch die Nerven der Bandmitglieder lagen blank. Klar ist, dass die Anwälte der "Wall Of Sound"-Legende die DVD im laufenden Mordprozess nicht als Unschuldsbeweis anbringen können: Spector wird als hoffnungsloser Freak beschrieben, der Wein aus Thermoskannen säuft, als Waffennarr, der bizarre Horrorfilme sammelt. "Ein kleiner Mann mit Perrücke und vier Pistolen", erläutert Johnny, und korrigiert sich: "Er ist ein totales Arschloch und behandelt alle wie Dreck". Eine Zeit lang machen die New Yorker seine Spielchen mit (lassen sich sogar in Spectors Haus mit Waffengewalt festhalten!), schließlich scheint der alte Lennon- und Harrison-Produzent nach vier unkommerziellen Alben sowas wie die allerletzte Hoffnung auf einen Ramones-Chartserfolg zu sein. Nachdem aber auch diese Kollaboration floppt, "begruben wir all unsere kommerziellen Ambitionen für immer" (Johnny). Somit ist auch nachvollziehbar, dass die Band die an sich knifflige Situation meistert, als Deedee 1989 zum Hip Hop konvertiert. Mit Goldkette, weiten Hosen und Äußerungen wie "Dauertouren schadet meiner Gesundheit" beschwört Deedee selbstredend den Zorn seiner Kollegen herauf, schlussendlich geht die Reise aber mit dem inzwischen von Drogen und Antidepressiva gebeutelten Bassisten doch weiter. Die letzten Worte sollen deshalb auch Deedee gehören, fassen sie doch die gesamte Karriere seiner Band, ob in euphorischen oder grausam-bitteren Momenten, treffend zusammen: "It's not easy being in a rock'n'roll band." © Laut
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Punk – New Wave - Erschienen am 21. September 1978 | Rhino - Warner Records

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Eine Revolution ist eine gute Sache. Aber was dann? Solche Fragen stellten sich Ramones im Jahr 1978… Die drei ersten Alben der aus den Queens stammenden Brüder, die keine Brüder sind, gingen später zu Recht als grundlegend in die Geschichtsbücher des Rock ein, obwohl zur damaligen Zeit die Verkaufszahlen recht übersichtlich blieben. Dadurch entwickelten sie, nachdem sie nun zu „Paten des Punk Rock“ aufgerückt waren, einen großen Appetit auf Anerkennung und Dollarscheine. Vor allem, weil auch die Engländer mit den Sex Pistols und The Clash innerhalb eines Jahres zum Angriff übergegangen waren… Ramones stellten zwar die Zehn Gebote ihrer Vorgängeralben nicht auf den Kopf, aber mit Road To Ruin ändern sie so einiges. Dort hört man Gitarrensoli und sogar Balladen wie etwa die Coverversion des Titels Needles And Pins, den Jackie DeShannon und The Searchers berühmt gemacht hatten. Letzten Endes sind sie aber am überzeugendsten, wenn sie ihren Idealen treu bleiben; zum Beispiel mit dem hitähnlichen I Wanna Be Sedated, den später allerlei Leute wie Offspring, Mötley Crüe, Juliana Hatfield, Go-Go's und sogar Bruce Springsteen covern sollten! Als das Album im September 1978 erscheint, fühlen sich gewisse naive Fans verraten, obwohl die Ramones in Wirklichkeit ihren Wein NUR mit ein paar Tropfen Wasser versetzt hatten... Vierzig Jahre später erscheint dieses vierte Opus wieder in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit. Diese Deluxe Edition präsentiert die geremasterte Originalversion sowie einen Studio-Mix aus dem Jahr 2018 namens Road Revisited Mix von Ed Stasium, der angeblich frei ist vom kommerziellen Blendwerk der damaligen Zeit. Die Hardcore-Fans können auch von rund zwanzig, großteils unveröffentlichten Bonuszusätzen profitieren: Rough Mixes, Alternate Takes, Outtakes und seltene Stücke. Zusätzlich gibt es einen Live-Mitschnitt aus dem New Yorker Palladium vom 31. Dezember 1979, den Stasium gemixt hat und der damals auf dem New Yorker Radiosender WNEW-FM gesendet wurde. © Marc Zisman/Qobuz
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Punk – New Wave - Erschienen am 29. April 1979 | Rhino - Warner Records

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Punk – New Wave - Erschienen am 23. März 1989 | Rhino - Warner Records

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Punk – New Wave - Erschienen am 21. September 1978 | Rhino - Warner Records

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Punk – New Wave - Erschienen am 31. März 1992 | Parlophone UK

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Punk – New Wave - Erschienen am 19. Mai 1986 | Rhino - Warner Records

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Punk – New Wave - Erschienen am 1. Oktober 1984 | Rhino - Warner Records

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Der Interpret

Ramones im Magazin